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Heller, Ur» ^geordneten "berg. Ammer- Ttadtoerordnve.
11 runach't auf die Mng bin, bet Hauses gleich >■ der Lussch, wg verspreche sich 'Ee 3n|ormalion urch eine raschere Der neue WodaS Verden.
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Mv. Aaupt für fdjlogenen Steuer- Halier vonLurus- in; er unterbreitet ß.abtn, Schwie- »rung Stellung und tonen man meint, Itcn, doch nur zur lt-n mürton Stattv. 4t uirlciti ®ab- ühe zu niedrig, ec tor S'.rahen durch ntMMreiM unter Ausschaltung eifer Keller e- snchmnunzuWg H Aück icht auf die ‘eilen könne, ob ein toitsgrönden ge* starke Mererung: Dorschlag der ^r- lann MA !><S . gegen bcnWg ergibt Me ^sch-wcheDmd^
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achLmgen Miten ergeben, baß diele IDagen überhaupt Teer laufen. M^m werde sich wohl oder übel an noch weitere unpopuläre Anträge in dieser Suche gewöhnen müssen. Die Verwaltung möge im Interesse der Finanzen nicht zu spät eine noch wettergehe.ide Vorlage bringen, als die heutige. e.abtD. Dierau fragt, was aus den Arbeitern werde.
Beigeordneter Dr. Leib antwortet auf die verschiedenen Anfragen u. a.. In dec Detriebs- deputalion hat ein Antrag, gleich den ganzent Detrieb still-utegen, keine entgegenkommende Auf- nahme gefunden. Daraufhin ist ron dem Antrag Abstand genommen worden. Das Defizit der Sttaßenbahir betrug vom 1. April bis 31. Dezember v. I. 13 Millionen Ma.k. Der Zuschuß im Monat Januar beziffert sich allein auf 1 Millionen. Seit dieser Zeit sind die 2ö.) ie etwa verdoppelt wer en, die Strompreise werden auch ungefähr eine Tc-tbopixlung erf.ch en. Mir werden damit £u rechnen haben, daß das Defizit jeden Monat noch größer wird. Mir werden für die Zeit vom 1. Aprll 1922 bi« zum 1. April 1923 mindestens mit 20 Millionen Ma k Zuschuß rechnen müssen Die Ge'am zahl d.r b förde.ten Personen be^ffert sich auf etwa 1 Million. W.nn wir >n Zukunft pro Jahr nur mit einem mäßigen DucchschnittLf-ah.preis von 35 Mari, rechnen, s» würden wir eine Ja h r eSe i n na hm e von 35 Millionen Mark erzielen. Innerhalb eine« Ia'wes sind für den Strompreis 52 Millionen e forderlich, für die Arb.iterlöhne 112 Millionen Mark, mithin würde sich die Gesamtausgabe auf 164 Millionen Mark belaufen. GS crgbt sich also ein Iahrosdefiztt von 129 Millionen Mark. Diese gance Rechnung gilt aber nur unter t-er Vorauefetzung, daß die künftigen Kosten sich f^g- n den heutigen, hier zu Grunde gclc.ten Prcisst nd nicht erMeti. was jedoch nicht anzunehmen ist. In ter obigen rerfmunq sind die De waltungskoston. Ma'e- tio'b f r:< ffungen, Ab'chxibuncar und Rücklagen noch nicht mal berücksichtigt. Wenn tt-r Bwlwil- tunn auf Grund der h utig:n D.triebskosten ci.v.n Fatz p ris nehmen wc ltt.. d.r ein D fizit voraussichtlich ausschließt. so müh e die Fahrt 175 Mk. kosten. Eine gewisse Steigerung des Fahr- Vreises kann ja wohl noch ertragen to.rd-en, aber nicht auf 175 Mk. Wenn jetzt eine Linie still- aelegt wird und noch einige andere kleinere Er- svarnisse dazu kommen, so läßt sich eine jährliche Tefamterfvarnis von 50 Millionen Mark errechnen. Man muß habet auch eine gewisse Torrn Liter urig ber De -überzahl in Re h rang stellen, immerhin würde sich wohl das Defizit auf 79 Millionen herabmindern lassen. Es darf auch nicht übersehen werden, tast wir unter Alm- ständen vor einer sehr schweren Lage in bei) Kohlenversorgung stehen. Da kann es nicht verantwortet werten, Wern Kohlen, und das ist doch ber Strom unnütz verschne idet werten. Die Kohlen brauchen wir zur Aufrechterhaltung unserer lebenswichtigen ^Betriebe. Die Lage ist heute so, daß etwas Entscheid-endes bei der Straßenbach t gesch hen muß Wenn man die Frage prüft, welch: Linie stillzu!eg:n ist, so muß man beachten, daß der Hauptverkehr sich im SelterSweg ab- spielt. Mit Rücksicht darauf muß auch der Straßenbohnverkehr im SelterSweg aufrecht erhalten und demgemäß der in der Bahnhofstraße eingestellt werden. Hi'sichtlich ber Arbeitskräfte ist zu sagen: Die Derwaltung hat alle Stellen, die bisher frei geworden sind, offen gehalten. Es ist also möglich eine Reihe der Arbeiter sofort untei^'bringen. Die unter den Straßenbahnern bstindlichen Handwerker kö mie-n in die städtischen Baubetriebe übergeführt werden. Dir Regelung Lister Frage soll übrigens durch die Betriebs- devutation erfolgen, und sie wird so geschehen, dach alle Teile zufrieden fein können.
Rachdem Stadtv. Maier noch einmal für feinen Antrag gesprochen, kommt das Haus zur Abstimmung. Der Antia; Mr!e: auf Sstllegung der Seltersweglinie und Debehaltwrz des De- tii-.bs durch dir Bahnhofstraße wird gegen die Feak i->7-en der Li xten ab^elrhnt. Die Mehrheit entsch idet sich für den Vorschlag dec Verwaltung auf Sstllegung der Bahnhofstraße-Linie. Der Betrieb durch den SelterSweg geht also weiter.
Sozialrentnerfürsorge.
Dem Antrag des FinanzauZsHufes entsprechend wird der Kredit zur Durchiüzrung der Sv'ialre^^nerfürsorge von 200 000 Mk. auf 703 om n^r erW't
Wohnungsbauprogramm 1923.
-je. a.acag der Daudeputation und des Finanzausschusses lautet:
Für den Wohnungsbau in Jahre 1923 wird ein Gesamtkredit von 225 Millionen Mark bewilligt, und zwar: a) zur Errichtung zwe.e: Baracken für Äotwohnungen. b) zur Fertigstellung ber 20 Häuser der Baugenossenschift 18)4 c) der Baugruppe an der Ecke der Stephan- und Gnauth- straße, d) des Reubaues auf dem Grundstück Iohännesstr-ahr 3, e) einer Wohnung auf dem städtischen Ginmdltück Kirchstrahe 24, in Verbindung mit dem neuzu erbau enden Mebllag-er, f) einer weiteren Wohnung auf de n städtischen Lagerplatz Steinstrahr. g) der 6 Häuser der Cigenheimbau- genvssenschast. Der obige Kredit ist zu decken mit 30 Millionen Mark aus dem Wert des bereits vorhandenen Materials, mit weiteren 30 Millionen Mark aus dem Ertrag der Wohnungsbaü- abgabe und mit dem Rest von 165 Millionen Mark aus Mitteln der Dermögensrechnung.
Stattb. Fischer belauert in der Aussprache, daß der Schulgarten auf dem städtischen Grundstück Kirchstrahe 24 bei dem Bau verloren gehe. Wemr ein guter Er'atz dafür geschaffen werde, so könne man ja damit einverstanden sein. Redner fragt,
wie weit die Verhandlungen mit dem Alice-Der- ein wegen der Ueberlafiung dieses Gartens gediehen seien. Beigeordneter Dr. Seid antwortet, Le.- Garden der Aliceschule sei als Gr,atz in Aussicht genommen. Die Äüntlgung des Gartens sei erfolgt. Die Verwaltung werde darauf bestehen, daß der Garten der Alice-Schule zurückgegeben werde. Die Alice-Schule solle dafür ein anoe.eS Stück Gelände im Austausch erhalten. Stadtv. Simon bemängelte u. a, daß der Eisenbahner» Heimstättenverein in dem Bauprograrnm wieder nicht berücksichtigt sei. Er beantragt, diesen Verein mit dem Dau von 6 Wohnungen in Las Programm noch mit aufzunehmen, zumal sich die Gisen- vahiwerwaltung ja auch bereit erklärt habe. Zwei Drittel der ungedeckten Kosten z.l übernehmen. Oberbürgermeister Keller warnt vor einer Ausdehnung des Programms. We'.tn man den vor- cielegtcn Plan aues.h«, könne man Heils.vH s'.in, damit tt-erte man sehr Diel zu tun haben. Stadtv. Winn äußert die Ansicht, daß man wohl noch nicht mal dieses Programm werde ausführen können: er warnt ebenfalls vor einer Programm- Erweiterung. Stadtv. Mann erklärt, er werde befriedigt sein, wenn es gelinge, das vorliegende Programm zu bcrtoirJ chen. Das Vorgeschlagene werde die städtische Kraft voll und t*3rt3 in Anspruch nehme t. Gr vermisse die flvati- zielle Förderung des Wohnu,egSdaurS durch die Industrie. Man werde nich'. umhin können, In Zulunnft die Woh ungSwlrtschaft za einem großen Teil aus der Wohnungswirtschaft selbst zu decken. Die Eisenbahner seien bisher nicht be- nachxlligt wo d n Stadtv. Simon unterstreicht nochmals die Dereitwlllig3eit d:r Eisenhahnver- waltung zur Zahlung des Zweidrittelz tschtsseS, und bittet, Linern Antrag zuzustlmmen. Bürgermeister K r e n z i e n stellt Je t. daß die Eisenbahn- Verwaltung auf frühere Schreiben gar nicht geant- wv.tet hat und er von der vom Stadtv. Simon erwähnten BeDeitwilligkeitserklärung der Dahn bis zur Stunde keine Kenntnis habe.
Die Abstimmung ergibt die Annahme des obenstehendea Ausschußantrages. Der Antrag deS Stadtv. Simon wird dem Dau-AuSschaß über- wiesen.
Verbesserung der Straßenbeleuchtung.
Die Dau-Deputation und der FinanzaaSschah beantragen:
Die elektrische Straßenbeleuchtung wlrd um weitere 50 Lampen vermehrt. Die entstehenden Kosten sind aus dem Derkaafserlös der Gas- kanLelaber zu bestreiten. Der hiernach aus dem Erlös noch verbleibende il berschuß iit dem Erneuerungsstock des Gaswerks zu nsühren.
In der Aussprache werdra zajlreidje Wünsche aus verschiedenen Seadt^egenden nach vess-erer Deleuchlung peäuf/ert. Die Vorlage soll den bered? i (teil Wünschen soweit w.e möglich Erfüllung ve.schafsen.
Zahlung von Prämien für die Freimachung von Wohnungen.
Von der WbhnungSdeputation und dem Finan-ausschiuß wird beantragt:
Für die Frelmachang größerer Wohnunren durch Um*ug in ll.inere Wohnungen ist ein Beitrag zu oen älmzugskosten nach dem Grmesse'i der WohMlnasdeputation zu gewähren. H'e für wird ein Kredit von 1,5 Millionen Mark bereit- gestellt.
Dem Anträge wird ohne Aussprache zuge- stimmt.
(Der Schluß des Berichts folgt morgen.)
Turnen, Sport und Spiel.
— Gießener S. E. v. 1900 im Fuß- ball-Endkarnpf um d i e Gaumeisterschaft. Der Gießener Elab tritt am kommenden Sonntag zur Entscheidung um d:e höchste Würde ,!>es G.mes g-ogun K u r he s s e n Kassel in Marburg ocu Die Mannschaft ftcjt vor ei.we großen Aufc'.abe, i>k Lre le,ton Lasten ^en e fordert. Die Elf tritt in ih.er bekannte.! Aafsts.llu.ig an mit ®r,a'3 für den im letzten Spiel verletzten rechen Läufer.
Gerichtssaal.
tob. Mainz, 14. Febr. Eine Entscheidung von prinzipieller Bedeutung fällte gestern das französische Militärpolizeigericht. Gin hiesiger Kaufmann war von der französischrn Milttär- staatsantoaltschaft In Maieiz angeklagt, er habe einem srarz's.schen Gendarmen den Verkauf von zwei Büchsen Spargelkan'erven mit der Begründung verweigert, ec habe wegen Heber« iüllung des Gesch'iftes mit Kunden keine Zeit, die aus dem Schtufenster verlangten Waren zu holen: der Gendarm möge am nächsten Tage wiederkommen. Der 'Verteidiger, Rechtsanwalt Reumann, Mair.z. bestritt, daß die Verkaufsver- to.igcrung an sich durch die tec Anklage zugrunde liegende Verordnung der Interalliierten Rheinlandkommission strafbar sei. D.e Derord mng stelle nur di: Weigerung unter Strafe, an Mitglieder der Desat.unng-armce usw. Waren zu den darch Prel.fch.lder erck-enndar gemachten Verlaufspreisen zu verkaufen. Eine Verkaufsverweigerung an sich sei nicht strafbar, de.rn eine diesbezüglich- Rhe.nlandsrerrrdnrl g liege nicht vor. Der Militärstaatsanwalt erkannte an, daß Eier eine Gesetzeslücke vorliege und enthielt sich des Strafantrages. Der Verteidiger wies auf ein von ihm erzieltes Urtel des französischen Mliltärpol z ib ru.ungsgerlcheZ Wieibaden hin. das in einem ähili^n Stelle auf Frelprechnng erkannt f>ate. Das Mainzer Gericht erfaitnie ebenfalls auf Freisprechung.
Dermischres.
• Öln Edelstein, der seine Farbe to e ch s e l E Ein neuer Edelstein, der Heliodor genannt wird, ist in Ostafrika gesu.iben worden und hat ja bei seinem ersten Dekan,rttoerben in Deutschland seiner eit grob? Aufregung hervor- getufen. Die Gll h.ten beschäftigen sich nun mit der seltsamen Eigenschaft dieses Steine-, feine Farbe zu wechseln. Im Tageslicht erscheint er In einem glänzen - n Gelb, Im künstlichen Licht strahll er g.ün iche R fee aus, betxn niei Sma agtea ähneln. In der Dämmerung o.ee Im Dunk.ln hat et weiße Leuchten les Diamanten. Es Ist erstaunlich, daß ein S ein so wech eln^e Farben auf- w-ist, obwohl doch tatsächlich alle <$ elfte.ne verschiedene Formen desselben Grundstoffe- sind. Diandanten, Rubinen, Topase, Sma^ageen ufto., sie bestehen ja in ihrer einfachsten Zusamm-.n- fchung auS nichts anderem al- schwarzen gla.rz- losen Kohlenstaub. Selbst die kostbar,.en Eoel- ftetne der iCdt sind doch nur ein Haufen Kohlenstaub, von ungeheuren Keäften zustemmengrpreßt und in riesigen Hitzen geglüht vor I.chrmillioiten.
* Das stärkste Alter. In welchem Atter ist die Muskelkraft eines ManneS am größten? Man sollte eigentlich re.mukn, daß die MuSkeln, die sich I^i beständig m G.br.mch besser entfalten, 0:1 zunehmenl«m Alter immer kräftiger werden. Dies ist c5et nicht der Fall. Die in -einer englischen Zeitschrift mitgeteilt wird, tollt man durch Versuche nachgetoies-en haben, daß der Gebrauch, den ein Mann von seinen MuSkeln nracht, die Zunahme und Abnahme Ihrer Kraft nicht w'.-sent- lich beeinflußt. GS zeigte sich durch Prüfunge t, lnß, wenn die durchschnittlich: MuSkelk.aft eines Kr.nben zum Heben eineS G.toichteS von 230 englischen Pfund auSreicht, die'e Kraft fl-ch bis zum 20. Jahre zu einer Hcbeleistung von 320 Pfund steigert. Alm das 20. Jahr herum wird c ne Höchstleistung von etwa 363 Pfund erreicht. Dann aber beginnt die Muskellraft langsam abzunehmen, und im 5. Jahrzehnt tcS Menschenleben- erfolgt diese Abnahme immer schneller.
Büchertisch.
— Marie Diers, Die dreizehn Heiligen von Liebstadt. Dom-Ver'ag, Berlin. — Dreizehn Dottesmänner schllle t Malle Dicrs, wie sie Im weiten Land um die Liebstädter Kirche auf den Dö.f.rn verstreut sichm. Jeder der S-:elen- h'.rtcn trägt sein Kreuz. Oe er ist mit Liebe geschildert und mit viel Humor. Aoer der seelische Gehalt teS W<n:keS liegt in t>em Kampf, den der Jüngste der Psa.'rherren mit sich selbst und in seiner Ehe auSzufechd-en hat, und in der gewaltig auswachsenl'en Gestalt des Gastwirts und Gottsuchers von Liebstadt.
— Zur Besehuna des Ruhrgeb'ets durch die Fron'.rs n bring' d.e L e l p z i g c r 111 u st r le r- t e Zettung (I. I. Weber) In der soeben erschienenen Rümmer 4093 neben hochaktuellen Bildern einen Aufsatz „Das Ruhrland und fein Werden" von Dr. Fr. A. Pinker.rell, n-rbst einer Karte, die die Ausdehnung der Besetzung rechts des Rheins veranschaulicht. Fritz Thyssen, die S «le beä Widerstandes gegen die foan öslsche Besetzung. sowie die verschiedenen aufrechten deut- schm Männer, die tm Kampf für deutsches Recht und deutsche Ehre von den Franzosem verhaftet wurden, finken wir abgebildet. Dem Münchener Künstler Adolf Hengeler ist aus Anlaß seines 60. Geburtstages ein mit Rachbildungen feiner reizvollsten Werke ausgestatteter Beitrag gewidmet. Zur Erinnerung an die 450. Wiederkehr des Geburtst -ges von RikolauS Kope.nikus, dem Degrünler der neueren Astronomie, bringt das H-ft einen reich illustrierten Aufsatz. Reben dem Gesagten finden wir noch eine ganze Reihe prächtiger Lanhschaftsb'.Ner aus dem Oberwesergebiet, die gon’fettlge Wiedergabe einer Radierung „Hüttenwerk am Rhein" sowie Aufnahmen der neuesten Damenmoden.
Sandel.
D e r l i n, 15. Sehr. Börsenbericht. Do- Angebot am Devisenmärkte gewann heute größere Ausdehnung und die Zahl der Abgeber hat sich vermehrt. Die Folge war ein weiterer erheblicher Rückgang der Preise bei lebhaften Almsähen. Bei Beginn des Verkehrs am Vormittag wurde noch ein Dollarkurs von 23 000 genannt; in starken Sprüngen senkte sich aber bis um 11 Alhr der Wert bis auf 19 000 und es folgte nur eine geri igfügige Erholung auf 19 750. Dieser Stand trurce mit geringer Reigung zu einer weiteren Abschwächung ungefähr aufiechterhalten. Die übrigen Devfen- preife stellten sich entsprechend niedriger. Effekten waren angeboten, Almsätze kamen aler bei mangelnder- Aufnahmefähigkeit des Marlies kaum zustande.
Frankfurt a.M., 15. gebt. Dörsen- stimmungsbild. Der Deoifenmarkt wies nur geringen Gschäftsverkehr auf, und die Almfatz- tätigieit bl en in Anbetracht der geringen Ain ter- nehmungslust sehr besch.iden. Der Dolla. setzte im Frühverkehr mit ca. 21 700 ein und bewegte sich später auf 21 300—20 000. An dec Börse nannte man einen Kurs von 19 750. Die Reichsbank setzt ihre Bemühungen zur Stärkung der Reichsmark an den in- und ausländischen Börsen fort. Der Effektenmarkt hat gestern wieder schwer gelUten, und es hat den Anschein, daß noch mehr Material an den Markt kommt. Die Spekulation wurde zu Abgaben genötigt, da der Geldmarkt sich versteifte. Immerhin rechnet man für morgen mit einer teilweisen Erholung. Aus Publilumskreisen liegen nur geringe Verkaufsaufträge vor. Im Ssfektenverkehr von Bureau zu Burcau war das Geschäft wenig lebhaft. Alneinheitlich war die
Teitoem In Indüstrieaktten. 'JRontanaTncn neigte» verschiedentlich nach unten. Für Schiffahrt-- und Maschinenwsrte hörte man Kurse, d.e ten gefteinen Schluhno.lrrunaen entsprachen. Dalurapa».lrre lagen niedriger. Der Dollar wurde um 1 Alpe 19 500 bis 19 200 genannt.
Frankfurter Devisenmarkt.
(Telegraphische Ans-ahlu«g.s Damm 14. *>ebnmt 15 Aebrunt
?imtL 'Jlo ietfl. ?lmiL 9totiera.
Welt. Uriel ®cld Brief
?lNtw..Brüssel . 1-23L90 1248.10 1017 4'. 1022.M Holland...... 9*2n.H5 1127315 77:30(10 77(«*U»
Vonbon 110173.1011102490 9127 .25 9172S.73
Pari» 1421.25 142S.55 1167.01 1172.05
SdjmCl*...... 446 LH0 44MG2O 3610A5 8659.13
Svnnlen 3640.35 8659.15 8042,35 8057.65
Italien 1114.70 1120.30 939.65 944,35
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Dänemark . . .. 4413.95 443605 3665 R0 3684.20
thoriuenen . .. . 4:414 20 4!tt5 0 8541,10 3758,90
Schweden ... 6172.05 6202,95 5137.10 5162.90
Mhmiorl. . . . 4A75 491.25
Neimork 23141,25 23518.75 lOBxlTS 19749.25
Teilt fct-Cefterr. 33.04 33.20 27.68 27,83
Budapest_____ 1047,50 1052.50 673.- 677-
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Agram...... —
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9L
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26 50 20100.- 93150.-
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5UL-
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(Melb 8700.- 1134.- 3550,-
7650.- 26-
l990f'.- 92.k-.0-
884,- 989,- 495.- 579,—
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^ollnnötldie Noten Deniscli-Oesterreich h 100 Kronen Amerlkinikche Noien Englische Noten Italienische Noien Belgische Noten UnnniHdte No en Tschechoslowakische Noten .. .. Norwegische Noten Sinmanlsche Noten Lpnnische Noten
Märkte.
Frankfurter Schweine- und Kleinviehmarkt.
Frankfurt a. M.» 15. Frbr. (Amlllch.) Marlltverlauf: Langsamer Handel. Bei Schweinen großer Alebersta.rd. Im einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 646 Kalber, 131 Schafe und 480 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: Kälber, beste Qualitäten, von 260 00) bis 280 000 Mk., mittlere 220 000 bis 255 000 Mk., geringere 160 000 bl« 210 000 Mk., Schafe von 140 000 bis 260 000 Mk. Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht 280 020 bis 320 000 Mk., von 80—100 Kilo 320 000 bis 350 000 Mark, 100 bis 120 Kilo 340 000 bis 330 000 Mk., 120 bis 150 Kilo 340 000 bis 360 000 Mk. Außer- dem wurden 73 Rinder ohne amtliche Preis» Notierung gehandelt. Die Preise Lege.i um soviel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerhrb» lichen Gewichtsverluste, Spesen undHändlergewinn in sich schließen.
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(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Zahlung der ersten Rate der belgischen Schatzwechsel.
Berlin, 14. Fcbr. Die ersten von der RelchA- bank garantierten sogenannten belgischen Reichsschahwechsel sind am 15. Februar fällig. Die Mechsel waren von Schweizer Danken diskontiert und sind bei der Bank von England zahlbar. Die Reichsbank hat die Valuta in Höhe von rund 46 Millionen Goldmark In Lvn- ton für die Einlösung bereitgestellt: ihre Metallveserven und besonders ihr Gold hat sie hierzu in keiner Weise angegriffen.
Französisches Eingeständnis des Mißerfolg- tm Ruhrgebiet.
Paris, 15. Febr. (WTD.) Das ,Echo Ratio n a (“ schreibt, man rerslcheite gestern abend, koß die Situation Im Ruhrgebiet sich nicht geändert habe. Man müsse das In dem Sinne verstehen, daß ber deutsche Widerstand nicht geschwächt worden sei. Als Beweis hierfür führt das Blatt an, daß die Deigverwaltungen sich weigern, Kohlen zu liefern. Dir wenigen Züge, die die französischen Offiziere und Ingenieure in b?n letzten Tagen nach Frankreich und Belgien ablassen konnten, seien noch die Züge, die man zu Beginn der Operation von ih.er Route abge- lenkt habe.
Gin Protest tm amerikanischen Repräsentantenhaus.
Washington, 15. Febr. (WTD.) Der Republikaner Voigt brachte im Repräsentantenhaus eine Entschließung ein, in der gegen die Besetzung des Ruhrgebiets protestiert und gefordert wird, daß Präsident H a r • ding eine WeltwirtschaftSkonferenz etnberufe. Ferner wird in d:r Entschließung verlangt, Frankreich möge Maßnahmen treffen, um seine Kriegsschulden zu bezahlen.
Ein Vorschlag DorahS zur Dermeidung von Kriegen. .
Washington, 15. Febr. (WTD.) Senator Dorah brachte im Senat eine Entschließung ein, die dafür eintritt, daß Kriege als Mittel zur Regelung internationaler Strelttgkeiten für ungesetzlich erklärt weiden sollen. Dorah schlägt die Schaffung eineS internationalen Gerichtshofes der Rationen vor, dessen Teilnehmer sich vertslichten toürben, ihre eigenen Kri:gsl,>eher Und K.iegLg w nnler -u bestrafen.
Paris, 15. gebe. (WTD.) Wie ber »Reu- York Heralb" aus Washington belichtet, sagte Senator Dorah, er sei Anhänger der S t r e i - I chungderSchulden, wenn Ae für die Ruhe • In Europa wiederher gestellt werden könne.


