Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt am Main. 14. Mai. Die Stimmung gestaltete sich an ter heutigen Getreidebörse fest. Das Geschäft war jedoch im allgemeinen ruhig. Die Preise haben im Einklang mit den Devisen «ine Erhöhung erfahren. Das Angebot ist bescheiden, aber auch oie Nachfrage bleibt hinter den Erwartungen zurück. Kaufneigung bemerkte man für Weizen und Roggen. auch Weizenmehl schien begehrter. Hafer, Gerste und Mais lagen ruhiger. Für 5uttcrmitttf besteht mäßiger Bedarf. Hülsenfrüchte bei kleinen Umsätzen behauptet. Heu und Stroh fest. Es notierten je 100 Kilo: Weizen, Welterauer, 16 000 bis 16 500 Mark, Roggen 14 300 bis 14 800 Ml., Sommergerste für Brauzwecke 12 500 bis 13 500 Ml., Hafer, inländischer, 100 000 bis 130 000 Mk., Mais, La Plata 160 000 bis 170 000 Ml., Mixed 160 000 bis 165 000 Pik., Weizenmehl, südd. Spezial 0, 255 000 bis 285 000 Mk., bei Waggonbezug ab Mühlenstativn, Roggenmehl 175 000 bis 195 000 Mark, Weizen- und Roggenkleie 68 000 bis 73 000 Mark, Speiseerbsen 190 000 bis 220 000 Mk., Heu. südd., gut, gesund, trocken, 60 000 bis 70 000 Mk.. Stroh von ,Weizen und Roggen drahtgeprestl 56 000 bis 60 000 Mk., Diertreber, getrocknet, 80 000 bi» 82 000 Mk. Tendenz: fest.
Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 14. Mai. Entsprechend der schar» fen Steigerung der Devisenpreise sind auch die ©etveitenotlerungen seit vorgestern ttxriter in die Höhe gegangen und haben heute vormittag ihren höchsten Stand erreicht. Dieser war an der Mit- tagsbörse anfangs nur noch vereinzelt durchzusehen. 3n Verbindung mit der schwächer gewordenen Tendenz für die Devisenpreise traten für Weizen und Roggen leichte Preisermäßigungen ein. Dies war vorwiegend auch bei den anderen Artikeln zu beobachten, so besonders für Hafer und Mais. Gerste war von den Mälzereien stärker gesucht. Dte Mehlpreise erhöhten sich entsprechend der Bewegung der Getrechonotierungen. Auch für Futtermittel usw. erivlgten der Allgemcintendcnz entsprechende Steigerungen. Weizen, märlischen 83 000 bis 82 000 Mk., mecklenburgischen 82 000 bis 80 000 Mk. (schließt mott), Roggen, märkischen 74 000 bis 73 000 Mk., pvmmerschen 74 000 bis 73 000 Mk.. schlesischen 74 WO bis 73 000 Mk. (fest), Sommergerste 66 000 bis 64 000 Mk. (fest), Hafer, märkischen 66 000 bis 62 000 Mk.. pom- merschen 65 000 bis 62 000 Mk., schlesischen 62 000 bis 61 000 Mk. (schließt mott). Mais. 2a Plata, foi'o Berlin 79000 bis 78 000 Mk.. loco Hamburg 78 000—76 000 Mk. (schließt matt), Weizenmehl (100 Kg.) 220 000- 230 000 Mk. (fest). Rog- genmehl (100 Kg.) 170 000 bis 180 000 Mk (fest), Wc-izeirkleie 38 000 bis 39 000 Mk., RoggenNeio 39 000-41000 Mk. (fest), Raps 125 000—130 000 Mark (fest). Leinsaat 130000 bis 135 000 Mk. lfest). Viktorioerbseu 105 000 bis 110 000 'M?.. Kleine Erbsen 80 000 bis 85 000 Mk.. Futtererbsen 65 000 biS 70 000 Mk.. Peluschken 78 000 bis 80 000 Mk., Ackerbohnen 55 000 bis 60 000 Ml. Wicken 75 000 bis 80000 Mk.. Lupinen, gelb 115 000 bis 125 000 Mark, Seradella. alt 165 000 bis 175 000 Mk., Rapskuchen 62 000 bis 65 000 Ml. Leinkuchen 85 000 bis 90 000 Mk.. Trockensch. ihel 24 000 bi« 25 000 Ml. Weizen- und Roggw strvh, drahtgeb. 22 000 bis 25 000 Ml. Haferstroh, drahtgepreßt 20 000 bis 22 000 Ml. Stroh, strohseilgebündelt 23 000 bis 25 000 Ml, Wiesen Heu, gut gesund und trocken, Vormahd 22 000 bis 23 500 Ml. Rachmahd 19000 bis 20 500 Ml (Soweit fein anderes Gewicht genormt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)
S’Ä
Otters ^5^ 1923. * -Ms "4 ML m iii1 be8
L 9JriU.
“"«Wr tau* l,tufung öe8
Jh .Mten der S9etliUtC(ifL
? auf Der- 8e>ehbuches (üble gvurdealssach * Seftfleffun. I«en auch in der M getreten. Die ^geklagten bean* 1 Zavge kommen, ■ Minderung »be der Vordem reffenden @ribt- aber auch noch 185 zt erfolgen, ^ege. ioerde eine nz abgrsefen ba» gesetzlich nicht entlich hart ge> r angesichts der ‘ W denn se von 8) bis ? der Angeklagte r als Strafe betuch, dah frühere nicht gehindert gen d.m Kläger Ts sei unbedingt Gegner dadurch kampf gegen ihn zu verwerfen set Partei, die die mg immer Der- me der De> ^ers sei die vesen, die Der- rafr, d.h. einer gen. Das erst- rfen Erwägungen
er Provinz
wSi
Mach! zu v
iaS,v Griner- labet» uu -rau •‘-SÄ* ICC ge^'7 dann KE rtzsZ läßt ;)
Nai
jnb Frird- iüdvest deut* indes für das nd Verkehrs' Äisschuh auf, d,c brgckder. d-e seit 3 an um 30 Proz. U T). 65 030 M 21 Jahre seit des Satt- .heiter Satt- t Schiedsspruch: “fÄ
Urlaub wird, erfrag fcflfl>.
} Dollars
' an. 44 500.
Wird während der älrlaudSzett gegen ©ntgelt Arbeit ausgeführt, dann erlischt in Der
Sntgelteg der Anspruch auf bezahlten llrlauD. Außerdem ist der ^Irlaubsanspruch für das nächste Hahr in der entsprechenden Höhe verwirkt.
Den Einspruch dreier Arbeiter des Gießener Installationsgeschäftes Georg Appel gegen Kündigung wegen Arbeitsmangels wies Der Schlichtungsausschuh ab, weil weitere Arberts- streckung nach der Art der Arbeit nicht in Frage lam und die Auswahl der Kündigungen nicht zu beanstanden war. Er gab dem Antragsgeg.rer aber auf, den drei Antragsstellern bei neuer Arbe'tsmöglichkeit den Vorzug vor Reueinstellungen zu geben. Die Entscheidung über einen vierten KünüigungSeinspruch vertagte er.
Zu diesen drei Schiedssprüchen erhielten die Parteien Erklarungssrist
In einet Streitigkeit der Firmen Schaff- städt und Hehligenstaedt und ihrer Ar- beiterräte erging folgende bindende Entscheidung gemäß §§ 75 und 80 des Betriebsräte- gesetzes: 1. Die von den beiderseitigen Organisationen vereinbarte Arbeitsordnung gilt als Arbeitsordnung für die Firmen Hehligenstaedt u Co. unD Schaffstadt G. m. b. H. 2. Zur Vermeidung von Weiterungen wird festgestellt, dah die in § 23 Absatz 4 Sah 2 vorgesehene Zeit der Maschinenreinigung als Arbeitszeit im Sinne des § 24 Absatz 2 zu erachten ist. und das; demgemäß eine entsprechende Vergütung zu leisten ist, soweit nicht bei Akkordarbeit bereits in der Akkordentlohnung diese Vergütung enthalten ist. Falls die Parteien hierüber zu keiner Verständigung kommen, bleibt Austragung dieses Sonderfalles vor dem Schlichtungsausschuh Vorbehalten. 3. Die ..Anhörung des Arbeiterrates" nach § 42 der Arbeitsordnung ist im Sinne des § 80 Abi 2 des Detriebsrätegesehes zu verstehen als „gemeinsam mit dem Arbeiterrat", wobei in Streitfällen der Schlichtungsausschuh zu entscheiden hat. Je- doch wird empfohlen, für Fälle von untergeordneter Bedeutung Richtlinien zu vereinbaren. 4 Die Festlegung eines äleberstundenzuschlages u. dgl. ist nicht Sache der Arbeitsordnung, sondern Gegenstand besonderer Vereinbarung, evtl, der Entscheidung deS SchlichtungsauSfchusses.
In der Tvaifvertragsstreitigkrft der Sattlerinnung Alsfeld einigten sich die Streitteile ohne öffentliche Verhandlung.
Vausrschsr Gesangverein.
Konzert in der Reuen Aula der Universität.
Giehen, 13. Mai 1923.
z Das vortrefll'.che S.immenma^rial der ange- ' sehen en Sängerver?'aignng erklang, von einigen '. Forcierungen '.-er c/.c.i Tw.iöre und gelegen!- ' li-chen S^ -.> .kurzen der sonst in ihrer Olodcn-
■ ee Pracht vol i ipir-e-ite ;■(reiten Bässe abgesehen, 'chon glc <fi i.i Ei 5. gSchar einem Ave Maria des Gieht xr Kvmeo. ll o t L Geller, in er- * re ikicher Frisch ' Di e e Ave Maria verdient ent- ' '. sir B- -> . c.- der Art, mit der hier
' fch die hochgc'.-. c - Deröve das Baritonsolv ; lird durch bcn:e rv-erte Bahführuirg das Probern der geringen Epu nircti? des Mannerchores n - ■ -v. 11it> gelöst trev.'-cra soll. Scheide, dah der
Biegung te.- melodischen Linie und
»uvch feine-Därf c .ixes l richten sentimentalen Ein- chi-' ts nicht e '.flx'hrt. :?i Sentimentalität und die Reigung zum Konstruktiven, der selbst ein Fr. )egar nicht immer e'ckaebt li.<d tite.charrpt für :<0rf gon e Konv r-'i^i .'-oalv.mg die Szylla und ,1 • -ie Eharybdis geworden., stillem sie den. Seich-
inteiten >e5 L^ ei. >?lstils glücklich entronnen st. Deshalb hä: ich die „Waldeinsamkeit" von M. Sevdel. d t übrig, n--? mit stnHerst feiner Qhian- - cierung gesuege.r wurde, n rr, aem grmiht. Da-
51 einer Ehor^escmglehrrrs
-ÜL von OttegratHm ..Bei Mondsnschstn" ein feines
■ x h der . lich o'.t? dem febr glücklich erfaß- '» ie.i Volksl.ei' stst bero.:-ckc ri.tgt, um ein gut Teil
feiner TZiriu;.?, kommt Sin c:tix>8 beschwingteres Dem'w im Der trag hätte >>'.>l diesen kompositionellen Mangel weniger ;ü: [bar werden lassen. Zu fchöiten Hö e.'nnst n und gut a '.^geglichenen Lti- )hingen führte jedoch der treffliche Ehormeister Otto Gör!ach seine ©Tiger in den beiden Ähöreit mit Sopran solo, den b.aanten und immer wieder gern gehörte: ..Glockeniür'mers Töchterlein" von K. Reinthaler. dessen Oper „Käthchen von Heilbronn" beim Wctibe> erb zur Einweihung des Frankfurter Opernhauses im Zähre 1831 preisgekrönt wurde, und in dem vielgesungenen „Der Barde Lenz" des Schweizers K. Atienbofcr. Während ich die beider dem.Genre des musikalischen - Humors ange •o ;e tbc i L eder. Atlenhofers »Märzwind" und A. Kirchls „Slilleben". das mit der Verwendung von Brummstimmen schm hart an das Burleske streift, cur i '.nerltalb einer intcr- ■ nen Veranstaltung, etwa in dem Mil^liederkonzert
am Platz finde, so kann ich mir für die beiden patriotischen Chöre, mit beiten daä allzulange Konzert am besten beschlossen worden wäre, die Oef- fentlichkeit nicht weit und grob genug wünschen. Der kraftvolle Chor R. Arnolds .Bleib deutsch, du herrlich Land am Rhein!" ist zwar nicht ganz frei von gewissen Aeusterlichkeiten der Faktur, aber die Intensität der Stimmung gestattet eine 2luswirkung der Begeisterung, welche die Pracht des Strmmenmaterials. von der impulsiv gesteigerten Führung des Dirigenten befeuert, zu glanzvoller Höhe trug. Als ein ganz besonderes Verdienst des Vereins buche ich die fast restlos gelungene Wiedergabe des schwer zu intonierenden vornehmen Chores des hoch bedeutenden Leipziger Komponisten Hermann Kogler, der an innerem
Wert sämtliche Chöre deS Konzerte« um Haupteslänge überragte.
Kleber die beiden Solisten Fräulein Clara Weber (Sopran) aus Augsburg und Herrn Pianisten Julius Hahn lGiehen) war das sehr beifallsfreudige Publikum offenkundig erheblich anderer Meinung als der Re erenl Frl Weber, deren kleine Stimme in den Solls der beiden Männerchöre noch am besten zur Geltung kam find wir immerhin für die Darbietung einiger wirkunpsstarker Lieder von R. Trunk und von zwei Manufkriptliedern P. Härings zu Dank ver- pflichtet.
Hochschulnachrichlen.
Heidelberg, 14. Mai. (Wolff.) Die Heidelberger Aniversität hat den ^abrikdirekivr Emil G ü n t h e l in KarlSruhe- Grünwinkel wegen seiner großen Verdienste um das kirchliche Leben und die Förderung der theologischen Wissenschaft zum Ehrendoktor der theologischen Fakultät ernannt.
Vermischtes.
Verhaftung eines Einbrechers.
Stuttgart. 14. Mai. Die Stuttgarter Fremdenpolizei verhaftete einen gewerbsmäßigen Einbrecher namens Kinkel aus Frankfurt a. M^ dessen Reisepaß ihn als Missionsarbeiter bezeichnete. Kinkel erschoß im vorigen Jahre in D a r m st a d t einen Pvlizeiwachtmei- st e r. Auf das Konto des Schwerverbrechers kommen 50 große Einbruchsdieb- stähle. In seinem Frankfurter Schlupfwinkel sollen mehrere Millionen Mark Bargeld und viele kostbare Wertgegenstände gefunden worden sein.
StmbeL
Frankfurt a. M, 14. Mai. Börsen- stimrnungsbilb. Die Dörsentendenz gestaltete sich bei Beginn der neuen Woche auf den meisten Gebieten fest. Englands und Italiens Antwort auf das deutsche Reparationsangebvt mahnte zur weiteren Vorsicht, konnte die Stimmung aber nicht beeinflussen. Am Devisenmarkt war die Haltung vorwiegend sehr fest. Der Dollar, der in den ersten Stunden mit 46 500 eingesetzt hatte, wu.de später mit 47 500 bis 46 775 genannt. Dollarschatzanweisungen bei erster Rotiz 46 750. Vaüitapapiere, besonders Türken und Bagdad, erheblich lebhafter. Reger begehrt waren Bankaktien, wo Diskontogesellschaft, Deutsche Bank und Darmstädter Baut bevorzugt blieben. Auch Industrieaktien waren gefragter. Ani- linwerte erhöhten ihren Kursstand. Fest lagen A. E. G., Felten u. Guilleaume, Licht und Krast. Kaliwerte bevorzugt, dagegen Mrntanpapiere nicht ganz einheitlich. Hohei- fehlen Oberbedarf. Caro, Phünir und Rhein stahl sowie Harpencr und Luxemburger ein. Karlsruher Maschinen lebhaft begehrt, 32 000 bis 35 000, ferner Julius Sichel, Kraus Lokomotiven, Waggon Fuchs sehr fest. Zucker- und Zellstoffwerte sehr an- ziehend. Ziemlich lebhaften Verkehr wiesen AkcherSleben auf. Metallgesellschaft Frankfurt wurde 9000 Prvz. gesteigert. Im Freiveriehr war die Tei'denz überwiegend fest. Becker Stahl wurde mit 38000 bewertet, Benz 40 000, Elberfelder K'apser 25 000, Hansa Lloyd 17 000 bis 16 000, Ufa 32 000, Inag 17 000 bis 16 000, Grvwag 1900, Krügers hall 53 000, CBerfer Kohle 37 000, Brown Boveri 18 500.
Berlin, 14. Mai. Börsenbericht. Die schorse Steigerung der DevisMpreise, die den Dollarkurs in den Vormittagsstunden bis auf über 48000 brachte, machte bei Eröffnung der Börse einer mehr schwankenden und schließlich einer nach- gierigeren Haltung Platz, so daß der Dallarkurs bis S 000 und nach der amtlichen Festsetzung noch weiter ■,urüdging. da die Rachfrage nicht mehr den stürmischer' Charakter des Vonnittags trug und die Reichsbank hatte es aus diesem ©runbe nicht mehr nötig, größere Summen zu geben. In Rückwirkung auf oie feit dem vergangenen Freitag ern- getrctoim Deoisenhcrusse war die Grunditiimnung für Effekten ausgesprochen fest, doch entsprachen die Kurssteigerungen nicht ben vielfach gehegten hoben Erwartungen. Die Spelulaiion Legte vielmehr wegen der am Geldmarkt schärfer hervvr- getretenen Zurückhaltung der großen Geldgeber sich eine gewisse Reserve auf.
Immerhin traten ganz erheb!iche Kurssteige- rungen auf; so stiege-a Drrlin-KarlSruber Ma- schmen, Oberschles. Eisenindustrfe, 6iöhr, Rlxstn- stohl, Lrnke-Hofsmann und Harpener um 30 000 b-8 40 000, ferner eine gau^e Arzahl von Bergwerks- und Iudustriewerten um 10 000 bis 20 000. Sonst aber bewegten sich die KurSbefserungcn zumeist zwischen 3000 bis 10 000. Wesentlich waren die Erhöhur^en naturgemäß für Daluta- papiere, von denen Auslandrenten teilweise bis 10000, Otavis 40 000 und Baltimore and Ohio 70000 gewannen.
Bei anhaltenden Kvn-ernkäusen, dir der festen Grundslunmung einen guten Rückbalt gabm nahm das Geschäft zeitweise einen ziemlich groben Umfang an. Später wurde aber die Haltung etwas unsicher uitb die hohen Kurse wurden vereinzelt zu Glattsiellungen benuhl Das Publikum betätigte sich in ben zu Ginheitskurfen gefabelten Industrie-rerten zumeist auf der Kaufstite, so daß bei überwirgenden Kursst-igerungen hier wieder mit entsprechender Verspätung bei d->r Kursfestsetzung zu rechnen ist.
DSrse»k«s«.
Ornnffurt a. Th Berltn Schlug. Schluß. Schloß» S»'°».
Äurs fturs flur» Rur« Datum 11.5. 14-5. 11.5. 14. 5.
S*/.D<skt». RelchSanleihe 89 75 89.75 90,- 90,-
4 •/. Deralelchen 1200-1225.- 1190,-1215,-
»*/»•/• Ternieitbru 540 - 540 — 540.— »2»',—
3"/. Ternkubrn 4650.-475a- 4650,- 48ia-
Dtsch-Svar-Dram --lnl. 329 — 329— 3ia— 310 —
Vl> Preußische »onfol» 180 - 190- 19Ü- 170-
4'/. Hessen.........111 - 110,- 120.~ 107,-
3'/,*/. Hessen 90.- 105.- —
VI» Hetzen.........MO - HO.- 118— 119,—
4•/. Kolllarken.....6ß-j00.-71">0a-66.'>oa-6750a-
5e/e ® o (öme rl f n net55600a —610900. —5950^1—6300U0. — Berliner HandelSaef. 115000.-124000-1200üu 106600.- Commerz' u. 'Briuntbt 17(i00.— 19('OO. — 1750J —4WW0- Darniik. u.Nalionatdank 2200t- 2s>000,- 23750,-29000, - Deuische ^a>,k 34500.- 39500.- 35250,-38000.- Deuische BcreinSbank. 600».— 6401— —— »— Dieconto (Sommanbit . 22000 - 27200.-24000.-26500,- Vietallbflur 63000.- 69000 - - .-
Tliitelbeut. Lrkditbnnk 10200,-12400.-11000,- 11750,- Oesterr. (Ereöimnitalt . 35750.- 38500,-34900.- 3'000,- Bochumer Guh.... 270000,- 29000),-287000,-
Buderns 8400\ —87000, —84C00. —87000,— Caro........... 19600a- !38«Kia-1l30aa-l3800a-
Deiiisch-Liirembiira. . 24ir00fl-2’0')0a-24000»-235000- Gelsenkirchener »reraMN500^-294N)t-315>00. 3ü500a- Hnroener Bcrabau. 33000a-30'«»00,-315000,-330000,— Slnliroerf 21 f tOc r51 e be n SfjOO),—88000, - 83060. — — Si nlimerf SJeitercaeln 104000,-9>0oa— —-.— Vnnrobiitte...... 86009.- 10 inoa-97000,-9TO0a—
L derbedarf 8H’0a-946<T0. -89000.—96»»»A— Pbönir Berabau.. .. ißoooa-1 x<X)0a- 16350a- 183ooa- fliUeimmbl 182(M)0, 21.50.),1^2000,-220000.- 9iicbecf Montan . . . 40.0 >0,-395003-:ß)50)0,-39u00a- TeUuS Bergbau .. . 31000.-32700 —
Hamburg-Amer. Pake, 890i)a-94000.- 87000,- 92000- ?torddeuischer Llovd. 4280a-44t>»a- 4190).-44400,~ ZomentwerkHeidelbere 30m-32900- —
T'biUyp Holtmann . , 14900,-15500- 15400,-IfiOuO.— ?lnaIo.Eout..«uano. . .150000, 1 S5OnM64OO(X-170.00,- Babische Anilin .... 5300(X—55000—-57500,—
Idschnridl.......72000,—7250''^—70500,—
Griesheimer Electron 44000.-9:000,—1.5500,—47500,— Höchiler starbmerke . 42000—4400»^,—420X1—45000,— Hol-verkohlung .... 32000.-351)00,— —,— — !>tülgeröiverle.....SO.Ooa-78200,—76000-
Lcheideanstall.....5.0‘Xv—6103<l— ——,—
SMg. Elektri-ität-.«es 43’^0,—44^00—40500,—44000,— Bergmann 8200a—81000—830Ca—S290(V— Schlicken......... 1'0 (XX-15200i\-14ix)0^- —
Siemen- & HalSke. . 193000,- -,-19700(V-l9000u- Mainkraftwerke . . . .1400),—14900.— —
Stdleriverke «lener. . 177na-1R5OO.- l8*2"A-1960fi.- Daimlcr Motoren. . . 18-XXX—1850a—18750.-1820a— vcnlitienitttebt..... 4900.),-54000,— —-.—
Meanin 470fia—52«>UO,— 46000.-56000,- Metallges. N-rankfun. 6250t,,-71000.-
Schi'bsabrik Herz .... 14700 -14500- -,-
Lichet...........25800,-52000.- ——,—
SeÜHoff Walüho» . . . . 4!30a-44<00.- 42800.-44700 - Su tfer fabr-t3t nn Fen i (m 125or.0, -25000k- —,— —,— Surferfnbrtf Stino väufel 24500,-26500.- ——,—
Frankfurter Devisenmarkt.
(Telegraphische Auszahlung.) Datum 12. Mai 14. ck'iai
Ainil. Noitera. Idlhr-t^oticrn.
Weib Bries Weib Briek AntW-.Draffel 2418,95 2481.05 250:1.50 2608,50
Holland... 16658,25 16741,/5 179.5:5,— 18045.—
Vonbon .... 197006.25 1979*^75 210971,2.5 212028,75
Parts... 2Sfi5.45 2819,55 .3002.45 3017.55
Schwei». . . . 7648,30 7886.70 8154.5-5 8195.45
Spanien .... 6521,15 6553,85 6395,20 6929.80
I,alten 20M,8u 2070,20 2206,95 2218.05
Viflfibon’Dporttt —
Taneinark. . . 8029,85 8070,15 8428.05 8471,95
tztorweaen. 70-57130 / 7092,70 7369,— 7406,-
Schweden . . 1134bix) 1140.3,45 11471.25 11528,75
HelfinaforS. 1182,05 1187.95
Stennore 42892,50 43107.50 4453835 44761,65
Denlsch-Oesterr. 58.98 GO 28 62,06 63,28
Budapest. ... 848.- 852- 788,- 792,-
Praa....... 1278^0 1285,20 1319,70 132t*30
Agram . . —
Banknoten.
sVranksnrt a.M^ 14. Mat. Brief Geld Schweizer Skalen 8015,— 7935.—
^■vntuönffbe Noken 2890.- 2860.—
Dänische Stofen 8390,— 8310 —
Schwedische Noten . 1K/50 — 10950 —
Holländilche Noten. . ...... 17410.— 17240,—
Tentfrb'£?efterreicb/i 100 ihrooett 62— 6L50
Amerikanische Noten 44700 — 44300.— Enalifche Noten 202000— 200-500,—
Italienische Noten 2160— 2140 —
Aelgische Noten 2437 — 2413 —
Unaarische Noten 610 — 590 —
Tschechoslowakische Noten . . 1320— 1300.—
Norweaische Noten ..... 7285.— 7215.—
Nnmänische Noten 203 50 205,50
Spanische Noten . . — — --
Märkte.
Frankfurter Diehmartt.
spd. Frankfurt a. M._ 14. Mai. Auftrieb: 94 Ochsen, 37 Dullen, 651 Färsen und Kühe, 350 Kälber, 26 Schafe und 1465 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner L?bendgewicht: Ochsen, vcllfleifchig. 390 000 bis 442 000 Mk. junge, fleischige. 330 000 bis 382 000 Mk., mäßig genährte 280 000 bis 320 000 Mk., Dullen, vollfleischige, 340 000 bis 400 000 Mk., vollfleischige jüngere 280 000 bis 330 000 Mk., Färsen und Kühe, voll ausgewachsene Färsen 360 000 bis 420 000 Mk., voll ausgewachsene Kühe 350 000 bis 400 000 Mk.. wenig gut gemästete Färsen 302 000 bis 350000 Mark, ältere Kühe 292 000 bis 340 000 Mk., magere Kühe und Färsen 182000 bis 280 000 Mk., Kälber, feinste Qualität 410 000 bis 460 000 Mk, mittlere Qualität 350 000 bis 440000 Mk, geringere Qualität 280 000 bis 340 000 Mk., Schafe 250 000 bis 280 000 Mk., Schweine unter 80 Kilo 400 000 bis 440 000 Mk., von 80 bis 100 Kil> 440 000 bis 460 000 Mk., von 100 bis 150 Äib 450 000 bis 470 000 Mk. Der Markt wurde bei lebhaftem Handes geräumt Wegen der Pfingstfeier- tngc findet nächste Woche der Haupvnarkt am Mittwoch, dem 23. Mar, statt
(In einem Teil der Auflage wiederholt)
Die Wirkung der Roten Englands und Italiens.
Paris, 14. Mai. (WTB.) Das .Echo de Paris" schreibt zu der englischen und der italienischen Rote: Als Vermittler kündigen b»ibe Roten den Bankerott ihrer Vermittlung an. Wir haben nun wohl bad Recht, zu sagen: „Durch eure Demarchen habt ihr die Illusion Deutschlands, dem Friedensvertrag zu entschlüpfen, unterhalten und verlängert." Die Kabinette von London und Rom haben in ihren beiden Roten von einem wesentlich verschiedenen Standpunkt aus geantwortet. Das rechtfertigt die Regierungen Frankreichs und Delgiens, sich seinerzeit der Kollektivantwort, die England gewünscht hat, entgegenzustellen. Wenn England und Italien es nicht dahin gebracht haben, das Wesentliche ihrer Politik in einem einzigen Dokument niederzulegen, wie hätten Frankreich und Belgien, die an viel klarer begründete Grundsätze gebunden find, es ohne wesentlichen Verzicht vermocht? Während die beiden Roten Deutschland aufs neue den Rat erteilen, neue Vorschläge zu unterbreiten, wußten s i ch Lord Curzon und Mussolini daran zu erinnern, daß baä Ruhrgebiet nicht vor vollkommener Zahlung der Reparationen geräumt werden kann und daß vorher jeder Widerstand fallen muß.
i**Zahnpasta selbst za bereiten!-*!
Zahnpasten bestehen aus einer Pulvermischung welche mit Glyzerin vermischt ist. Dieses entbehrliche Glyzerin und die Metalltube verteuern die Pasta ungemein. Wenn Sie die nasse Zahnbürste in Dr. Bahr’« Zahnpulver „No. 23“ eintauchen, so bereiten Sie sich selbst frische aromatische Zahnpasta, welche die Zahne I lendend weiß erhält und nur l/< so teuer ist. Man verlange ausdrücklich: „Nr. 23". Kreuz-Drog, Bahnhofstr. 57, Germania-Drog. Seibel, Neustndt- Drogerie H. Noll. 2495D
Gereitet jeder jrdtntfte die sefronste 5
M


