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®«r(n. 13- (Priv.-Tels Nach Blahennetoungen ist die AeichSregteruna fest entschlossen, der finanziellen Schwierigkeiten mit äußerster Anstrengung aller

Dr Friede W>lh Lang«. tflr den uonptn X«iL ®m|l Slum|(b«in; tüt den Anzeigenteü: >>an» 3eA, lAmtii ch in ifli e j«n

mit äußerster ~ H .... H Ull. t S te u e r k r ä f t e soweit Herr zu werden, al« da« überhaupt möglich ist. Hilfe vom Au«, land ist nur dann zu erwarten, wenn wir durch die Ta, beweisen, baß wir selbst den Mut nicht verloren haben und alle Kräfte anlpon- nen, um über die kritische Zeit hinweg» zukommen.

Mir die .Vals Zeitung" mitteilt, dürste dem Voranschlag

die Lohnsteuer für 1924

Erschein, n(n

Sonn, e*6 Rriertege, rilberS«wiitegebtUc|t. «ichen«rF«MtÜenblöl1ee

nem item ;ueni da« cht. nöen niter ine« nige dem ber- Mu- trum ihcn dem und tmo«

-ade und tnar

Irren j.ige unfl-

auf Goldmarkbast«. Die Verkehr»- und Derb rauch« steuern werden gleichfalls sämtlich auf GolbmarkbasiS gestellt.

monatlut 72 Millionen Goldmark olle "ädernd 900 Millionen Gvldmark jährlich .... bringen, eine Summe, die ungefähr den eierten Teil de« Steuergelamteinfommcn« de« 7keiche« darslellt lieber die dritte Steuernotver-

Die neuen Steuern.

Die Steuereingänge im Dezember. Die Steuerlast für 1924 Die dritte Steuernotverordnung.

Zu dem gemeldeten Anträge de« StaaMfeftv- tür« nn Auewänigen Amt non Mattzahn aus Umleitung eine« Disziplinarverfahren« gegen l,ch argen leine« Briese« über dir Besoldung«, orönung hört der .Lolalanzeiger". daß die Durch-suhrung eine« solchen Di«, DtinarDeilabren« nlrtt ,n Frage komme An maßgebender Stelle werbe die Austastung bestätigt, dost ber Staat«, eftetar berechtig, war. seine Bedenken gel- tenb ,u machen umftmebr al« er In Vertretung 5*6 Ornate ertränkten Auhennnnister« für lein Aeston sprach

!«>« wi laje gel ttr di« lagtmiiBal)i PIN, stach Mittag Dort;«, ohw|«<x llerdinüllchkrit prei, 1 B«h<

fix Innigen oon 27 mir 8rette or lichS.auowürt, lOtBotbPfennig, für 8» ktame-Tlnjeigeno.TOmr Breit' 35 Sold Pfennig.

chließlich Irägerlobn, a»d) dei Nichterla «men ei,«!« Nummern in, |elg< HC derer «ewoll.- A.e» sprech.»nftt iiiss^ ftt die Schrift eiinng 112; für Verlag tnb

«efchäftnste»« 61.

»nschrstt für DroHtnoch-

Diele Bedingung wird mit ber neuen Beisl- tungCorbnung in keiner Meile erfüllt, Ti« um |o weniger, al« mit ter starken Schmä- Irrung de« Sinkrinrnen« die T l>«^it ©rient- lid. verlängert, damit aber ter LebenSaufwand Jur bir Orbaltung der Arbeitskraft gleit* )rit-g ftarf et höbt wird Selbst verständlich muh auch der Doamte in Anbetracht bdlen. daß wir ein bettcl- ormt« Volk geworden sind auf einen Teil fein.-« Einkommen« au« ter Vorkriegszeit verzich- t c n. Diele Kürzung darf aber nicht tn einem Au«, man crftlgcn, der weder d e allgemeine Weltteue- iung noch Lie beanspruchte erhöhte Arbeirsieifkung berucstichiigt und daher nicht ausreicht um die notwendig st en liebe ntmi Hel kaufen ,u fön- nen Tic wirlschofttiche Vtlagr tn weilen f.reifen ber Beomienschaft. bi« hinauf tn die Höchsten Stellen, ist bereit« Io groß dich viele Beamte schon nicht mehr über au-reich-nde Kleidung verfügen, um gegen die ^mterfülle geschützt zu

loBle auherplanmähige ober im Vorbereitung« blenfl befindliche Beamte Angefangene Dienst- fahre werden voll gerechnet, wenn mehr al« 6 Monate verflossen find Bei der

Abwahl bet ht tm einstweiliqen Buhest«rd « Versetzenden

ntfr nach dm politischen, konlestionellen oder gewerktchafUichen Betätigungen ober nab der Zu- geHörigkeit ober Vichizugeharigk i au einet politi- I<t.n Partei ul» auch nicht nach dei dug hmg- fett ,u einem bestimmten Delchlecht versah en werden Otn Befch uh der die Beamten welent- üch beruhigen wird, lautet dahin bah vor der 9n Haftung. Kündigung ober Verfettung In ben emstweUigen Aubestanb den Beamten Gele gen- 25 ,^r.12Ie,,crun0 flfleben werden soll

^»uglich der Om st et'ung«.Sverre er- Härte ein Ttegierungfltoertreter, bah Ausnahmen nur gemacht werden sollen, wenn eine Hinaus- fchiebung der Oin'tellung mit dem Bedü-fni« tn Widerspruch steht Zur gl ichzeitigen üln tetlung ^rfceT0fmi,KQ,n*lbl01 der vorherigen Genehmigung durch den !>ru«haliung«ausfchuf> be« Aeich«tag« bedürfen

Die Lage der besetzten Gebiete.

Köln, 13. Dez IWolff) Vach einer Mei- bung ber .Kdinftchen Zeitung- bat sich t*e affe gemeine Wirtschaftslage im Vuhroebiei insofern gebessert. aU ein kleiner Teil ber Beieg- fchalten von den einzelnen 3ed>emimnn(tu"gtn beschäftigt wirb Von einer wirNich«i Verminderung der tata stopp Halen Grwerbch- lostgkeit Bnne aber kaum die Vede sein Die Berbandfunge, In Münster die von den Ber- treten, der preußischen Staattbergtoerte über die Arbeitsregelung auf den Staat«bergwerken auf- genommen wurden hätten bi «her nur btc Mdg- liarfeit gezeigt, auf der bisherigen Drundlage wei- Iane? x®4 ,el offen worden. ,2>ir** »U[ -arbeit zurulaften

mit Cer Einschränkung bub nur vier Schich «m wöchentlich verfahren werden und zwar jebe Slidlt zu acht Stunden unter Bezahlung brr atftcn Stunde mit einem Siebentel be« Tarif- lehne« Die« entspricht den kürzlich zuftandege- frmmenen Vereinbarungen be« dechenverbandee mit den Bergarbeiletvrganisatrsnen

3ur Jett finden Verhandlungen übet

Me etnlöfmtg be« hn besetzten Gebiet hn Um» lanf befinblidjen städtischen Notgelde« ftatt D« ist beabsichtigt, eine Zwi schon fd- I u n g zu Ichasten. auf Grund deren die Veich«» banff,eilen da« Vvfgelb unter ber Bedingung an» nehmen, bah ber Betrag nach Mahgabe ber für i-ic dahlung von De Hal lern und Lohnen orfjrber- lld-cn Summen kontingentiert werden soll. Dio Verhanbliingen sind noch nichi zum Adlchtuh ge­langt du ber inzwischen zustanbegekommenen rheinischen Dolbnstenbank wirb in ben Ärcifen der Veit gicrung bet Standpunkt Der- Irrten, bah die .'Srige ber Ueberfübrung her rhei- rdden Golknstendank m eine zu schäftenbe beut- '4 r 3entra(-®olbnotenbanf gelöft ttetien r^ih 3n ber Orwerb«losensür- sorge Lil zwilchen dem befehlen und ben un- telet'ten Debtet fein Unterschob mehr gemacht Herben Die für Hefen .flnetf im befehlen Gebiet Aur Verfügung gewesenen 88 Millionen lind Im tretentlichen aufg^ braucht Von kern in dem De­samtetat eingestellten 'Betrage von 340 Millionen hnb noch ungefähr 260 Millionen zur Vertagung die nunmehr gleichmäßig für ba« befehle .mb un- Metdc Gebiet verwendet werden tollen

Die neuen ^Beamtem gehälter.

Albrecht M 0 rath. M d V

®*r 'Berliner .lag" hat angeficht« ber starken unb verständlichen 3'T#gjng. Ne die 'Bebrrmtgjbe der neuen Gvldmark- gehalftähe in ber Beamtenschaft hervor» gerufen hat. bei sachkundigen Persönlich. fetten eine Umfrage veranstaltet, deren ®rgebni« wir folgende beachtenswerten Ausführungen entnehmen

getoäbrt weeden Kvpftch-iNeind haben da- Vicht- beteiligten, mit tiefster Sorge die Beteiligten da- von Äeruibti« genommen Die Sähe sind s> nie- itrig. bah erst ein Beamter der Gruppe 12 (Ober- regierung«tat) mit seinem öbifommea die Kosten be« sogenannten Armenhau«halt« beftrei- ten tarnt Der von süddeutschen Beamtensrgani- tationen ausgestellte .Armenhau«halr' umfaßt wie man kazu wiften muh He Kosten für ben tackten Vdxirtbebrrf mit den billigsten Vahrung»- mittesn nach Marktnotizen, ben geringsten 'A> barf an Kleidung unb Wofmung unb schliefst alle Kulturbe^-ürfniste au«

®ir inyntnifter. der ber B-amtenshast in

ihrer groben Masse eine Lebm»Haftung jurnu et. bie noch unter der eine» solchen Armenhau«- hall« Hegt, muh ein ungeheure« Vertrauen zur Vedlichkrnl unb zum Pflichteifer ter Beimtmschisl haben. Wir haben in diesen Tagen ba« ungewchn- liehe Schauspiel erlebt, bah die S t a a t « I e f r e täre vor den Mahnahmen be« F.ninzministet« sozusagen die Flucht m btc Oeffenilichk i- nah­men, um sestzustellen bah zwar gegenwärtig be Mittel be« Veich« für nennen«werte Verdes -rur- gen der Besoldung nicht au«reihen bah cJ sich aber nur um einen vorübergehenden Za stand ba j- Mn Hnfe 3n der Beamlenschasl mich: sich nicht lene ®rregung bemerkbar, die wohl eingetreten wäre, wenn nicht die Furcht vor der An- ,Wendung der Perlonalabbauver- ordn, ng bu Gemüter bcherrschte Um so mehr ft <4 Pflicht der Oeffenlltchfeit st ch mit der Sach­lage M befristen @« darf für niemand g'eifxiü li, fein, wie sich die wirftchaftfich? Lage berjenlgerr gestaltet, denen die Gesamtheit de« Vv ke, so wi h- tige Aufgaben, wie Vecht«pflege Srzie- Gung. Seedorge, ja üb er Haupt be D r- mnltvng de« Staate« und seiner Bei lieb« üuer- tragen hat Die gesamte Wirftchasi und nicht zu- leht der gewerbliche Mittel st and haben em Interesse daran, bah ber Beamte nicht al« Käufer für alle« über den unmittelbaren Lebensbebarf Htnau«gehende au»scheldet

Kann sich angestchio einer solchen S-achloge ter Finanzminister den Sorterungen auf Ai Höhung ter allzu kargen Bezüge verschliehen? De wäre unverantwoNlich. wollten nicht gerade biejenigcn. welche al« Mitglieder te« Veichetage« unsere fi- nmyiclle Lage bester kennen als irgend jemanb, zugeflehen, bist eine Verbesserung gegen­wärtig nicht möglich ist Streseminn bat jungft ba« Wort von ter selbstgeschaffene.i urent- ritmbaren Finanzkontrolle be« Veiche« durch btc Aentenhank geprägt Da« Veich muh mit dem ifrm grtthibrten Kredit b^ zum Dingang neu zu schäftender Eoldsteuern auskammen Man hört hier unb ba btc gefährliche M inung txrtre*e>i wenn diese auf Belastung te« Grundbesiöe«. ber 3nbuftnc tmb be« SYanbcl« beruhe ^.- Me"g.- von Verrtenmark nicht auvreiche. bann müsse ebrö b i # Belastung der W , rIscha »t sich ver­stärken und bie Au « gabe von 'Renten- mark s i ch vermehren lasten, damit ba« 2fei<ch ausreichende Mittel zur B'zahlung sein.-r Angestellten habe Wa« wäre damit gewennen? Da« Verhältnis zwilchen Warenmenge un) Mb- nntteln würde einseitig auf ter Gelbleite verändert werden, die Zahlungsmittel würden an Werl verlieren Die Inflation war. wieder da, beutfdvr Zahiung-iniNel wurden, wie immer sie auch beschallen sind, ben WegderPapicr- ma r f gehen. die Kosten hätten bic.c.ng.-n >u tragen, welche für ihre Leistung in inlänoilch-n Zahlungsmitteln beyihlt werben Vermeh - rungber Probuklion bleibl bas Mistel zur Abhilfe, da« wirksamste Mist-l auch zum Pretsabbiu. jcbcnfall« ba« Miste', bi« allen g.--

Da« Prcvinzkarlell Berlin be« Deutschen Tcamtcnhunbe« veranstaltete eine grohe Mur^ebing mit tem Thema .Der Deisten,kamp, 1 r promten Vach lebhafter Aussprache werde eine Enkschliehung angenommen, in ber gegen bie Gesamtheit ter von ter Vegic.-ung tefchlost.nen Mahnahmen als einer schweeen Bedrohung b:« Beruf« beamten tum« p r o t e st i e r l unb eine ge­rechtere Steuerpolitik gefordert wird

Die iSedtntniabbaiitierorbnung im ReichstnstSattstschtiss.

'S e r l i n. 13 De, iWolft.) Der Fünf- ze h n e r a u « l ch u h re» V:ichs,age» hat bei ber

Herberatung der Boamtenabbauverordnung einen Annag angenrmmen, ier te.i in ber Der- r-rtrning enthalte, ea Unterschieb zwilchen ieben«. lai ghd ongefteiHen und planmäßig, aber auf Kündigung angeltcllten Beamten beiettigt Heiter angenommen. Anträge wollen die Frage der Wartegelder, be« Vuhv»ehast« und ber Gnt- lallung in entgegen kommenderer Weile für die Beamten ordnen

Der Ausschuf! verhandelte ferner über die Abfindungen,

bie bie Beamten erhalten fallen, die zur Gnl- lalsung kommen müllen Die Abfindungen war- den ben Vorschlägen ber Regierung gegenüber Io erhobt, bah Beamte im 2 und 3 Dienstiahr da» Zweifache be« letzten Monatseinkommen« unter dugrunbelegung ber am letzten Tage be« Tienfle« ihnen zu stehen ben Bezüge erhalten 3m * ^"d 5 Dienstjahr bas Dreifache. Im 6 unb 7 Tienhjaht ba« Vierfache, im 8 und 9 Dienst- jahr ba« Fünffache, im 10 Dienstiahr da« Sechs- jm 11. Dienstiahr ba« Siebenfache tm 12. und 13 Dienstjahr bas Achftache und nach weiteren Dien st jähren ba« 2leun fache erhalten. Dieselben Abfintnmg«fummen sollen aech bie- lenigen Beamten erhalten, bie auf Probe auf Kündigung oder auf Widerruf angenommen sind.

leihung oon Staateämtern an Per Ionen, die tr-> bei über bie moralische Eignung noch bie berufliche Vorbilbung für das Amt ver­fügten. ungünstig beeinflußt. Da« natürliche Stie- ben. durch höhere Leistungen in höhere Stellungen ,u gelangen, ist abgelöst durch die Schematisierung auch bei Bcamtengehälter nach dem Muster bei gea-eikfchastlichen Tans- palitik. b*rcn verheerende Folgen jetzt sichtbar in Erscheinung treten Voch n-emalo hat sich bie in ber Vachlriegözeji Io viel gepiielene .freie TJahn bem Tüchtigen bem Berufsdearnten ,o feilen geöffnet, wie in der Zeit der .Srrungen- schalten ber Veoolution" Die bem quahlyler- ten Beamten, al« jegenleiftung für bk an ba« Qfmt und feine Perlon gestellten hohen motali- schen Anforberungeii. terbneft.-n Vechte find ihm in letzte, Zeit zu einem tr--ek.it tüten Teil ge- nommen Damit aber ist die Hingabe an da« 2lmt stark beeinträchtigt und da« VrNrauen zum Staat lief erschüttert

*IIe diele Erscheinungen bilden eine nicht zu unleHdärcnbr Gefahr für t ie Staats- autoritär Denn wie die Erhaltung k»s not- fferd-gen BerufsbeamienftanBe« auf b.-m Ertrat incr g rrbneten Wirtschaft, >nlonte.heit auf <n cm ftarfen leistungsfähigen leib ianüi gen Mi t- i c I fl j n i b ruht, so beruht d e hierfür noiwen- fl Staat«t rbnung auf ber unbedingten Zuvor- (äf igfeit, der Ard ('«freute unb Pflichtlreude b?r für t.i# Amt oorgcfcilt et en Staatebe- bie nfte ten. Diele restlose Hing.rb: an da« Amt aber hat zur Dciauösefung tah da« ® i n- kommen ter Beamten Io b.-rncslen ftt tah He frei von wirtschaftlichen Sorgen find

fein, ganz abgesehen von den Pensionären, die ' iöen tem Hunger noch frieren müssen

TBenn ter Wiederaufbau unser'« Vaterlan- les nicht neuen schweren Erschülterun- gen aucfl.krt lein feil, tonn darf bie Vegierung on dielen Tatlach.-n nicht achtlos Dorubergeben Sie muh tie Arbeitsfreude unb moralische Unan- l.'stb.trkcit ber Staarebcbienfteicn unb damit ba« ßeten der Berufsbeamten für fein Amt und ben Staat sichern burch eine angemessene Ent- Ichnung, die höher fein muh. als sie i.-tzt vorgesehen ist

Für Dezember sinb ae Stroererngängen z» et» tourten

t»ie Vachzahlung auf die Umsatzsteuer, eine Vale der Vhein- und Vuhrabaabe in Höhe von 50 Goldpfennig auf je 1000 Mark Steuerschuld im Zähre 1922, eine Abschlag«. Zahlung auf die Einkommen st euer in Höhe von 40 Dvldpfennigen aus je 1000 Mark Steuerschuld, die K ö r p e r s ch a f, « st e u e r in Höhe von 60 Voldpfennigen aus je 1000 Mk Steuerschuld im Jahre 1922. Es werden also der Veichsregierung bereits in kurzer Zeil Be- lräge zur Verfügung stehen, mit denen sich das Schlimmste abwenden läßt.

Für 1924 wird die Vermögenssteuer prinzipiell auf D o l d gestelli und nach dem gemeinen Wert errechnet Durchschnittlich wird der Steuertarif auf 5 vom Tausend fest­gesetzt

Sine Teraniagnng z»r Einkommensteuer fit 1924 wird botlaxfig nicht erfolgen.

Die steuerliche Erfassung wird vielmehr bei der Landwirtschaft durch einen Zuschlag auf die Vermögenssteuer, und zwar eine Doldmark pro 1000 Mark de« Vermögens- fteuerwertes für das Vierteljahr, erfolgen. Bei dem Einkommen aus Handel und Dewerbe lichtet sich die Steuerleistung nach den Voh- et nn ahmen Im einfachsten Sinn des Wor­te«. jedoch abzüglich der Löhne unb T-.'hästek. Der Steuersatz beträat 2 Prozent Vei den Ar- beitnrhmern bleibt Die Form des Steuer­abzugs bestehen. Dabei wird für alle Ein- kommen ein fester Satz von 10 Goldmark wöchentlich freigelaffen D r Steuersrr? be­trägt durchschnittlich IC Prozent und ermäßigt sich entsprechend der Kinderzahl. Die K a p i . l alert rag steuer lebt auch wieder auf, und zwar in Form einer zehnprozentigen Ab. gäbe. Vei den Erbschaftssteuern erfolgt die Veranlagung nach dem gemeinen Werl und

o r b n u n g, bie in ben nächsten Wochen er­laßen werden soll, teilen bie Blätter mit. bah He eine (Mallung ber 3nf(ation«geöinnc um Segenflanb haben wird ®« lei eine starke steuerlich« Heranziehung ber Hausbesitzer unb ber Obligationsschulbner Wege­leben Ferner ist eine Mietzin«steuer ge- plant, bie auf ben gesamten städtischen Hausbeiitz gelegt werden soll. Dv»au«fetzung dafür Ist. daß im Lause de« kommenden 3abre« bie Mieten lieber au, bie Vorkrieg«t>öhe ge­b'acht werden Don den Miet«erträgen lollcn bann wahrscheinlich etwa 50 Prozent an den ^i«tu« abgefübrt werden Diese Steuer, deren Ertrag unter Zugrundelegung der Vorkrieg«- mieten 2 bi« 3 Milliarden Goldmark au«machen wurde, falle ben L ä n b e r n überlassen werden, bie sie llahrfcheinlich ganz ober teftweife ben Ocmtinben jur Verfügung stellen werben

Die Verteilung der Erwerbslosenfürsorge.

Berlin, 13 Dez (Woift > Vach ben geftrtz- lichen Vorichriften sind be Kosten bet Srwevb«. lcfenfüri-rge. svweit sie nicht v>n bei wirtschaft- lick Beteiligten aulgcbra tl werden können zur HälfteauSVclchsmitteln zu trag-.-n Ab­weichend davon sind bisher dl. ungeheueren Lasten, welche die Stwerbssvi-nftürsorKe und t,i< Lohnversicherung im besetzten Gebiet während und nach der Auhraktion verursacht haben, allein vorn Veich getrogen worben Da jetzt die Veichsregierung mit den von der Ventenbank zur Verfügung gestellten Krediten unter ollen Umflänben ouÄfommen muh kann ba« Veich in Zukunft nur nach ben gesetzlichen Veich « anteil an ben Caffm ber 8ra>erb«- lolenfürlrrrr» mrff>rinr»-.T -Vind if« »;>«.- K-- Auiwenbungen Der Rest muh von jetzt ab wie­der von ben Pänbcrn unb Gemeinden getragen werden D.i bi: Länder und Gemeinden sich mit den Volllikenben in ihrem Bcreich ebenso eng vcrkanben fühlen wie bog Vdch so farm crw. riet Nerben, daß fi: d n bestinimimgsgemähen Anteil an ben Unterstützungen .in,bringen werben

Znzwftch« sticht man weitere Mittel durch eine etfifebigere Gestalrirng der Seist«>gen der Ge.

meinden tmb Länder flüssig zu mache«.

Drunkkärsich Iftrnmen dte Kreise dee VeichstvOie- ,ung sowie ter befert«n Gebiete darüber überein, bah an dem bestehenden staats» und verwa'tungs- rechtlichen Zustand nicht« geändert werben Ml unb e« besteht Hoftnung. bah man ohne Mtfe Aenderungen zur Lfrfung ber wirtfchr,fll,chen Schwierigkeiten gelangen wird Durch da« Zu- stavbekommen ber 2H t c u m » e r t r ä a c die Wiedernusnahme ber Arbeit tm Bergbau und bie ß<. ioffenen Vereinbarungen in t Äegte- frage hat sich bie Situation eintgermaben ge- bewert Wenn tm Januar wertbeständige« 2 o t g e l b geschaffen unb ben Gemeinden m b-r rA'JLSfLW frühere Bewegungsfreiheit zu- teil wird, befiehl die Hoffnung, bah ba« anar- gebene Ziel erreicht wird Booau«fetzang hierzu ist. bah man halb zu direkten Verband langen mit den Besatzungsmächten gelangt Freilsffung ber3tat>rgefangenen.

» ksen, 14 Dez. kW B > Der fronzöllfche und der belgftche Befehl«Haber haben hem Delegierten de« Deutschen Aalen Kreuz« für ba« Vuhrgetae, me Mitteilung gemacht, däh mit der FrellaNuna einer größeren Anzahl politischer befangener demnächst zu rechnen fet, um so mepr. al« nach der Genehmigung der Vieberkchrftt

®tnnb be» Grmächtigung«grieye« vom __Oktober ist der VeichSminisler der Finanzen ermächtigt worden. Maßnahmen zur Ueberieitung ber Bezüge der Beamten, Angestellten und 2rde>- ter in die Zahiuthg mit wertbeständigen Zahlung«, ndtteln zu treffen Die Oesfentlichsei, hat inzwi­schen hie Sätze erfahren, weiche ben Beamten vom

vlatt 175. Wgaig Strtteg. ,4. Oqembet 1928

GletzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

t>n« n> »rftn» U,lwrtiai..B.<t.!> Slrt.j.mHerel R. c»,e i- S^rtlnrtt.,, ... 7,

setzgeberischen Eingriffen wett ubci egea i't

Sin Wort noch zur Verteilung ber roi- banbenen Mittel an bic einzelnen Beamten- gruppen Zch habe volle« Vetltändni« für bie Forderung besserer BeweNung der Qualität«- arbeit Diele Forderung ftt zum Suaden der Staatsinteressen in ber jüngsten Vergangenheit zu wenig beachtet wvrdm Sie muh aber wäh­rend be« U:betgang« zurüa. eten S« gilt ooierft, die Beamten der untersten Gruppen min- bestens f? zu besolden, bah sie nilt buchltablitz Hunger eiben, erst was bann übrig bleibt, kann verteilt werden Ta« Belaidungspioblem ist ein Verteilungsproblem geworden Damit müllen sich die Beamten ber höheren Gruppen einstweilen ab finden

Reichsbankrat Ladendorff.

Mitglied bc« Preußischen Landtags, schreibt zur Gleichen Frage Die 3erlebt rn vom 9 Vovember 918 haben leider auch ba« frühere hohe Anlehen de« deutschen Beiuf«b,an.tenfianbe«, nicht ,u | guter Letzt durch ba« Hineintragen der Politik I «»»ch in bic Amtsstube und damit die Ver- |