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wtAnangJlaaer 'Äellmünfter Obemi^rt, wo rU stch txm Qnen Stnwa*er erholen sollen.

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X r t er. 13. Otit (T5XTB ) In Zewen bei Itter wurden <nn 11 Oufl 3 2 31 f en ba frner mit 3 a m t ((< n unertDariet j*m Zweck» der fXw«t>etf ung Wi br.i CBergftrxiben lammen - gctrNben Drei Stunden tnuftem sie In alüdender Hitze unbeweglich sieben unb durften nicht sprechen Sie wurden von CBaroltanern bewacht. TDennjemanb sprach, trurbe er von den, leitenden Offizier mtt der Reitpeitsche in rohester TDdk m i stha n- delt Andere Mnwohner au» dem Dorfe wurden gezwungen. Wagen heranzuschaffen unb Ne Mü­rel der Jt'iemictenen au 6 den Häulem zu bolen. t?ente, dir sich weigerten wurden mit ® e tn ehr­te l b e n schwer ml bb anbei t Die Ccate tarnen um 12' , Uhr in Trier an. Dort wuiden sie In der glühend, n ft.tzc bi» 7", Uhr Im 2Li»- nxjnbererjuQ eingeschloNen unb durften kein Wasser yolen Um 7'/, Uhr tmirbe e» ihnen endlich erlaubt

Hufe Stabt unb Canb.

®letten, den 14. Zull 1923.

Z«r ifrafle brr HypothekrnrüS zahlsnq im eettorrlrtem (Wrlbr.

Da» Kammergericht in Bert I n hat kürzlich eine Öntlch'idunr gtt-ollen, in der e» sich In ter Qrrage de, ftypvthekenrückzahlung, Im Degen Kry zu dem Ober! anberge richt Darmstadt. au| den Standpunkt gestellt hat. bafc der Rl^ vr nicht berufen lei, se nerfeit» die Zollen der Deldentwerlungdurch Aende anq der Zah­lung »verpillchtung aj» der Htzpvthelenlchuld »j korrigieren

Qfu» her UrtellSbegründu ng entneh­men wir dte folgenden g, und.itzl ch ' '2Li4hihr jn- gen Aach § 607 WJ lind dl" "Befl igtvn ver­pflichtet. dem Kläger Sachen 'Geld» von gleicher Art. ®Ote unb M»nge varüct^x- njtten. Da b:i üfoir-mümen au» dem B rlestt -^ch vundrn sind, lärmen die Beklagten dai 'M» nicht in Gold zurück-ahlen. sondern nur in den (beide d>s tat­sächlich In Uebung Ist Als Rechn ing«einh.stt ist die Mark bestehen ceb i'ben. Io bti) d e QMla trn bttfdbe Meng- Mark inh-stten zu rückzu "st <sten hab«', wie sie em4?'3n;en f>ab.-n A, ®i'.e steht die Papiermark allerbin t» hin'er der früh men Ontbmarf we'entllch zurück Während vor dem Krieg die We 1'chtranlungen fe rr- nennenswerte Aolle spielten, t»'n sie g-g.nwänig bei der Be­stimmung de» Inhalte« von Deldschalden nicht mehr au her acht gelassen werden. Da über die Mark ol» Rech ningseinhrit bestehen gebl eben Ist ' rd da» auf dieser R.-chnungseinbeit beruhende Papiergeld vom Der kehr im öligem'Inen al» bas ehüilge Zablungsm ttcl anerkannt \,t.b, so ist In jebem ehre Inen Fall zu prüfen, w ta>e Bedeutung der Geldenkwerwng für den Inhalt der ®clb- schuld leweUig zukommt So w,e der Ölgent ümer einer Sache die Desahr der Berich «chteruny oder 3 thre.-tung Ter Sache trrbgt. so pal auch der Darlehen»- glbobiger die Gefahr de- Deldent- wertunazu tragen De- T'arle'entschuldner braucht bayet an sich zur örfüllung feiner Schild nur Banknoten ober ReichSka'hmscheine in der­selben Menge von Rechnungseinheilen zurückzu- erstaiten. bk er empfangen hat Aach dem Gesetz hat |et* Hhkth^ok einen bestimmen (Rang, mit dem fk an dem Wert bei Grundstücke» tcilnlmmt. Dieser (Rang ist durch einen bestimmten <Mbbctr«.*g efi ter Rschnungs.inheit der Mark fest umgrenzt. Der Richter kann daher der Höhe der Hnpoiheken- schuld ictnen geänderten Inhalt geben, ohne damit hi ble Rechte der übrigen dinglich Berech-igten au greifen und damit zugleich bi» geamte Hy- irfen- unb ®runbftüd»ae'en zu erfchüllem.

DI- Poft unb brr Reiseverkehr.

rdv. Die Retchspo st Verwaltung hat besondere Einrichtungen getroffen, um die Äa chsendung aller Postsendungen an den Urlaubsort sicherzustellen Es genügt, vor der 2breife einenRachsendungs- anttaa* ans zu füllen unb Ihn dem Briefträ­ger zu übergeben, oder der Bestellpvstanstalt cinzusenden. Die Rackisendung geschieht im allgemeinen kostenlos. 2ut für Etochtbriefe, die im Fernverkehr nachgeschickt werden, wird die Rachgebühr erhoben, ebenso für Telegramme, die auf dem Drahtwege nachgesandt werden sollen. Für die Ueberweisung einer durch die Post bezogenen Leitung Ist eine besondere UeberweisungSgebühr zu entrichten. Wird die Rachsendung etwa bei Wanderfahrten und Nelsen mit weckselntem Aufenthalt als postlagernde Lcndung" gewünscht, so ist zu beachten, daß beim Abheben für jede Sendung eine Postlagergebühr von 20 Mk zu zihi-o *f«

Zur AuSweisletstung gegenüber dem Postvoten, oder beim Abheben von Sendun­gen am Postschalter empfiehlt sich die Beschaf­fung einerP o st a u s w e i S k a r t e", die von dem Destellposl imt des Heimawrtes (ßiebt- blldauSweig und ein Lichtbild mitnehmen!)ge­gen Gebühr ausgestellt wird: sie gilt seit eini­ger Zeit auch in fast allen dem Deltpostver- ein angehörenden Ländern.

Wer größere Geldbeträge auf die Reise nicht mimehmen will, wird sich zweckmäßig, sofern er über ein Postscheckkonto verfugt, einen <p oft treLltb rief" ausstellen lassen, ae- E besten Vorweisung er bei jeher deutschen stanstalt im Rahmen seines Guthabens je-

belteblgen Betrag abheben kann.

Fernsprechteilnehmer können während der Zeit ihrer Abwesenheit Ihren Jer »sprech- Anschluß sperren lassen. Das Dennitt- lungSamt gibt auf besonderen Antraa jedem Anrufenden die Auskunft,ber Teilnehmer wünscht nicht angerufen zu werden-, so daß es Unbefugten unmöglich ist, die Abwesenheit eine« Dohnungslnyabers durch Anruf festzu- stellen.

rdv. Fahrkarten für die Rück­fahrt l Während des starken Sommerreisr- Verkehrs kommt es zuweilen vor, daß ein Zug infolge grcHen Andranges am Schalter ver- jämLt wirb. 3m Fern verkehr hat sich aller»

Vings allgemein bet Brauch eingebürgert, die Fahrkarten bereits vor dem Antrin der Reise in einemSeifebutean zu beschatten, wo feit etwa einem Zahr auch Fahrkarten vierter Klasse ausgegeben werden. 3m Nahverkehr iedoch empfiehlt eS sich dringend, Fahrkarten für die Rückfahrt gleich bei derHinsahrtzu lösen, damit ein zweimall, ges Warten am Schaltet vermieden wirb. Die zur Rückfahrt gültigen Karten werden durch einen besonder»n BermerkRückfahrt- gekenn- zeichnet. Wan muß also am Schalter ausdrück­lich Karten gut Rückfahrt verlangen. 3m Fern- verlebt ist zu beachten, daß diese Rücksaht» karten nut vier Tage gelten, den Lösung»,ag eingerechnet. Wirb eine solche Fahrkarte wäh­rend ihrer viertägigen Gültigkeitsdauer nicht benutzt, so muß ein Erstattungsantrag an das zuständige EisenbahnverkehrSamt gerichtet werden.

c I ? l bei Eeieballel In den näch­sten Tagen wird den Ginwohnern unlerer Stabt eine Sammelliste zur Unterstützung der Lesehalle vorgelegt werden Wir Haven bi unserem Blakte schon auf die traurige finanzielle Lage dieser Einrichtung, ble manchem heb unb wer! geworden ist. hingewlelen unb möch'en Nicht unterlassen, heute noch einmal um ftilse füi bic'e», ge ade heute so wertvolle Untern-ymcn Cc< Vmtslesehallenver.in« zu Werl im An alte gebt der Rus. bürgerlichen Gem.stnflnn za de äugen und Wertvolle« für die 6labt zu erhalten!

UB DieRotgemel-t schalt deiDrut- s^,e» Wifsenschasi oai bei den Uni et'hätfl- Bibliotheken c.n-n Cdc,i t I cmgerich et für den vr < ber Rrdcfeller Ionnda ton eine grb()erc An- mW rnglilcher unb ameritanischer v i"enschalllicver 3eitf<trlhcn geftif e: woi ten st ib Die <ieitsch,if- ten gehören zum g-öh.en Teil allen 3e' (den ber Medizin cmf«M ef).iCb bei Iahuhe l.unde unb der Deeillnärmebizin an z im Teil r. er auch de- allgemeinen Raturwifsenschaft (Rature, Rm;ri;an Aatuialist Conn.il ol 'Oarafi.ologt)). bei C Hernie Ocurnal os the A neriran i^hemi'al Society, Ebcmi al AbsrrarrtS "fourna! of tt:? 5-e- miral So lety) urb b- 3n ]anieu aitlfenld-aft ('Engineering Ren eRcroib, Pre^eobi igS oi ii c Amei ican Societv imi Enginee-llg. > D>. ersie 6ei.bung von Zerifch tften ist foe'ien i i be: U 11- versitätS-Btbliotbck ciigcirolje^ und In:e e'sen'en bis zum 27 A gust b 3- uxibcenb ber SeschäNsstunben (im Gom et 3 1 und 3 6 Uh . SamStagS unb vom Id August ab nur am Br mittag) > igärtgit* D.e H.ft: cz.rlen von drr Ai-ftich: d»s Ie'tsch s z nmr.S gegen Boila.te eine« Ausweises f.ir Einstch iah ne an Ort unb Stelle auSgehändigi ein.- B.-rlrihung auhethalb ber Biblivlhek ist ausgeschlossen.

** Bon der Bez i rkssparkasse ® ie- f'.en 3m zweiten Bierteljabr 1923 betrugen die Einlagen im Lparverkrhr 307 880 CM Mk. im Scheck- und Uederw isung^ierkeh. 9 949 620 000 Mart, zu'ammen 10256 500 000 U(t Dir Rück­zahlungen im Öbarvcrfi br 112 770 860 Mk, im Scheck- unb Ueber® Uung«verfebr 8 643 169 I4O Mark, zu'ammeii 8 755 940 000 Mk Mithin Sin- lageüberschuh 1 500560 000 Mk. Dcsamt inlagen- beftanb Ende Juni 1923 2 791 560 000 Mt

D i e Ausgaben unserer Kirchen im Kampfe gegen bie berauschenden ©e tränte .Die Frage, wie man sich zu ben Rautchgetränken stellt ist nebensächlich", tagte ein­mal Oswald Spengler Wie sehr sie aber doch für unsere Kultur richtunggebend ist. zcizie in feinem vorzüglichen Bortrag gestern abend 8 Ubr im Kathv'.tlchen DereinShau« im Austraqe der ArbcitSgemeinlchast für Deläm'.'iung ke» Alto- holiSmus Pastor Lorenz. Dnh dar Derschwin- den beS Alkohol« aus un'erer Welt nich! gleich ein Paradies schasse, gab ber Rebn.-r zu, dast aber ber Rausch antireligiös ist, bewies er tres­send und zeigt.- überzeugend, wie sehr der Im Banne de» Alkohol« stehende Mensch der Reli­gion unb damit ©ott fern ist Der Rausch ent- göttlidyr. entmensche und alle« .Seligkeitsgeiühl" sei Scheinreligion unb ein Schein-LebenSgefühl Pastor Lorenz zeigte, wie lehr alle positive Ar- beit ber Kirche durch den Alkohol in» Regative umgebogen, wie die Volksfeste, alles öffentliche Gewalten wlrk-angskoS gemacht wird, wir tm ©- «enteil alles tns rierische umgelettet wird Die Unmoral wird gefördert und alter Komps zum Moralischen und zum Ethischen in» Sinnlose auf- gehoben In vielen gerade niederschlazenden Bei- spiefen erläutrtc ber Reder.-r vor dem interessier- lauichenben Publikum seine Ausführungen - .Hat nun ber Mensch da» Recht, sich Im Alko­hol zu entmen'chlichen?" fragte ber Redner unb warf gleich darauf sein sestesTlttn. nein" in den Vaal und bewies eS Es waren erfchüttemds Bilder vom Kampfe zwischen Alkohol und Kirche, die entrollt wurden und zur Enthaltsamkeit auf­forderten Die Aufforderung war eine anklagende Mahnung Arbeit, see'ische» Eigenleben, alles werde wertlos und negativ H't)* nur seinem , .gxiien Innen- unb Auhenleben ichadei der Trin­ker. nein. Pastor Lorenz bewies, dah es auch ein Verbrechen am Allgemeingut sei Die Aus­führungen waren überzeugend unb jeder der Zu­hörer wusste und fühlte .Der Redner hat recht ®« war bedauerlich, daß dieser Vortrag verhäU- n.»mäßig schwach besucht war Sr war den Zu­hörern ein ©rlebnlfl und hinterlief! bleibenden ©indruck.

** Polizeihund Hauptprüfung Man berichtet un» Vor einigen Tagen fand In Offenbach eine Polizeihund-Hauptprüfung des 1 Hess Polizei- iytb Schuyhundrerein- Offenbach statt, die vorn Schuh- unb Polizeihund- sportverein ©iehen 1922 mit 2 Hunden beschickt war ('Bella vom Vogelsberg, Polizeihund, Telit-ei W ©antenberg und Rolf (Tagner). PoU;eihund. Besitzer Han» P Petersen) ©S waren nur solche Hunde zugeiasfen. die auf Poli- zelhunbprüfungen mindesten« da« Dräd-lst .sehr gut" erhalten batten Tntfprechenb ber Vorbil­dung der Hunde waren die gestellten Anforde­rungen ziemlich hohe Die Hunde hatten fremde, eine Stunde alte ®innen von mehr al» 1000 Mtr ©nlfemung au»zuarbeiten unb unterwegs vor- lotent bzw am Ziel versteckte ©egenftäabc ihrem Führer zurückzuvringer ©rtfUe» Interesse er­regten bet den zahlreich erschienenen Huschliuem ble ©rborfamtübungen der Hunde, insbesondere bie Arbeit am Verbrecher Troy der großen Kon- futtern «rviciten beide Hunde be« Schutz- und Dofizelhund-Spvrtvereln» ©toten 1922 da» Prä­dikat .sehr gut Diese Bewertung kann als beste» Zeugnis bienen sowohl für die Führer ber Bunde, al» auch für die Dresfurwartc de»

** Deu tsche» Au»wanverereiend In Südamerika Die tiaurlge wirtschaftliche Lag<- tn Deutschland lätM häufiger al» fonsl bei oielln ben Wunfch wach werden, auSiuwanbem, im sich Im fremden Land eine neue ©nftcnj aufzubaren Fiel dieser Auswanderung ist in erster Linie Süd­amerika und vor allem Argentin en Wenn da» Deutlchmm gerade dort auch eine rerpiltnrsmäfstg starke Stütze findet. Io ist vor einer Aa»wanderung ohne binreldixnte Mittel doch e.n'chieben zu war­nen. Von befreundeter Seite wi.b un« ber nach­stehende Au»lchnstt au« einem Br es einer beut- fchen Dame in Bueno« Aires zur 'Beifügung ge­stellt. die bie Schw ertgleben mit aller Deutlichkeit erfennen läf.t .Ich möchte nii>' verfehl' Sir zu bitten, louxlt es 3i)r.en möglich ist unb not- treu'ij erld) int. n Deutfch ind. trotz der äugen- bllcklichen traurigen Verhaltnilse, vor AuSwan- tei ung zu b amen A g n inten und Sübameilfa überhaupt wird augenblitilch von deutfehen ArS- wanderern überschwemmt, die bmn bi'r meist sprachunkundig, ol,nc Mittel, ohne Aufsicht oif Verdienst vor dem eist'e'zlichrn ®.kb:n flehen Cie frmmen au« einem zerrütteten Lande mit taufend guten Häutigen in ein nereS unb rr tfen nur zu Laib sehen. lehr sie ' ch täu'ch en. Sie deulfche Kolonie bat. um dem S.wnu dererelend zu steuern, die deu ^che Äi1 4>- alS 055.. l> d-rfen Men Ich. n zur Ve >u ,unq g c It Dort könne i ft? nnchtz auf dem blank n Voden Ichla.en und müssen tegsube. Arbeit <u~ en j,» ist nicht übertrieb-n uno ent't>richt ber Wahrheit, d.e ich mit eigenen Auge i sah, we-m ich schreibe, bah ein guter Pi ozeiiIIay aller iSin Wanderer b i reft a u s der Straße verkommt. Süd- amc iko Ist wohl ein reiches Land, auch ein neues und grofes. aber es erfordert ungeheucrviel Kräfte. Wenn heute ein Deutscher au «wandert, muh er sich darüber krar sein, das er viel ausgibt aber zunächst nicht« eintauscht Der Verden't liest nicht auf der Straße, sondern muh erst.7|am er­rungen werden "

dnnpfre'4 Wiegen.

® ntngen, 13. Quli. Von den beiden Klassen der bidigtn Schule wurden für daS Deutsche Vo11sopser 15* 000 Mk gefren- bet. Der Betiag tourbe' dem .Di fjener Anzeiger" zur Wciterleförberung übergeben

* LangSdorf, 14 Juli Fu. bo3 Deut - f ch e Volksopfei wurde in unserer Dem. inde der Betrag von 100 003 Miet gesammelt und der Sammelst. Ile be« .Siebener Anzeigers" über­wiesen

JRrci6 i^ricbbcrfl.

Bad-Rau heim, 13. Quli Die Z u - schlägezurDruabmiete sind mit Wirkung vom 1 August an auf insgesamt 179 900 Prozent erhöht worden Davon entfallen aus Betriebs­kosten 9900 v ft . auf laufende InstandfetzungS- Icften 60 000 v ft., unb auf große I.istandfetzungs- kosten 40 000 o. ft.

Hcncn-Rnssn«.

fpd Frankfurt a. M, 13. 3uli- Die Kriminalpolizei kam im einem hiesig.m Warenhaus riesigen Diebereien auf bie Spur Der Wert der von Angestellten gestoh­lenen Sachen beläuft sich nach vorläufigen Schät­zungen auf mehr als 1 00 Millionen Mark ©ine Angestellte hatte in ihrer Wohnung unb in einer von einer Freundin gemieteten Mansarde nicht weniger als 60 Paar Schuhe, einen Kinder­wagen, Silber fachen und groste Mengen von wei­teren Vorräten aufgestapelt Ds stehen da ble Ermittlungen noch nicht abgefchloffen find, noch zahlreiche weitere Verhaftungen beror. - Arbeiter stahlen au« einer Lederfabrik für etwa 10 0 Mill Mark Lederwar.-n Sie w-uiden feftgenommen Diner der Arbeiter batte sich au# dem gestohlenen Material einen Schiff#- kabinenkoffer mit kostbarer Ein:ichtung fu: <.axi 15 Mill Mark Wert angderligt Frau Rosa TB a l b r a b e au« Miltenberg a M stahl au« einem hiesigen Warenhaule allerlei Dachen So­fortige Haussuchungen in ber Miltenberger Woh­nung förderten für weitere 7 0 Millionen Mark gestohlener Sachm zutaae Auch bie Schwe­ster der Waldrabe tarn als Mttbiebin in Haft.

Schlichtungsausschuh der Provimz Cbrrhefirn.

Sitzung vorn 13. ftuft 1923.

In ber Lohnstreitlgkeit bei ben Xontoer« (en (Jal l, Abend st ern und Hüttenberg erging folgender Schiedsspruch 1 Vorn 24 ftunl an beträgt ber Stundenlohn der Betriebsarbeiter über 21 Zähre 7000 Mark bei allen drei Be­trieben bi« znrn 30 3-nrt. 2. Vom 1 3utl an beträgt er 8000 Mk bi« zum Z> 3u[i. 3 Vom 8 bl« 14 ftull beträgt er 13 000 Mk 4 Die übrigen Löhne sind in demiesben Verhältni« zu erhöhen 5 Die Former und Einsetzer erhalten vvm 15. Juli an 2 Proz Zulage auf die je- toelllgen Löfme ber DelriebSai beiter, die Aus- fahrer 3 Proz. 6. Die Stellungnahme zu ben Re­versen beim Tonwerk Abendstern bleibt ber Der Handlung ber Parteien betreffend Wiederauf- nähme ber Arbeit überlassen Die Streit teile erhielten ®rtlärung«fdft

Die Verhandlungen ber tarifvertraglichen Parteien de« Bad-Rauheimer Hotel­gewerbe« über eine Aenderung des Tarif­verträge« vom 2 Juni 1922 scheiterten In ber Frage der Bemessung des Belrenung«ausschlage« auf Wohnung und erstes Frühstück ber sogenann­ten Hotelpassonten Der SchUchiung«au«s<chth ver­wies den Streit auf ben Rechtsweg für ben Fall, bah nicht noch ordnungsmähige Kündigung des Taris vertrage« vom 2. Juni 1922 nachgewiel en wird

5abrtfarbetten:erbanb und Oberhessische Mliieralbrunnen einigten sich auf 9000 M Stundenlohn für die vorige unb 14 000 Mk. für die laufende Woche

Turnen, Sport unb Spiel

Radfahrer-Bim desfeft tn Gkoß-Felba.

Bel dem Meisterfchafts-Bundesrennen de« Rabfahrerbundet .Ober bellen, wel- <te« ml* dem BundeSfest oertunben war. konnten folgende Mitglieder des Bunde« .Oberhesfen Siege davontragen

Klasse^ 1 Prei« Karl Derkard-Stelnbach, Bund^smeisterlchaf!. 2 August ®orr-®berf:abl 3 Herrn Diehl-Steinbach 4 Hrch ®orr-öberftabt 5 Heinrich Dietz-RüddingShausen.

Klaffe 8 1 Preis Kurl Freund-Al«feld 2 Adolf Wolf-Berstadt 3 Karl DSrmer-Alsfrch 4. Wilhelm Rtfter-Alsfeld. 5 Friedrich Appel- Berstadt.

Jugendklasse 1 Preis yermann ftbder» Treis-Horlefs 2 Rich Löbrich-Sbe.stabt 3 Frtedr. Dottualz-Bcrstadt 4 Ludwig Schlosfinger-Rdr.» Bessingen. 5 Georg Ounfel-ftungm

Die Gesamtleistungen waren m allgemeinen gut

13ermifd)tes.

D i e Sage von der Schlacht am 21 r len bäume, Io wird unS au« Westfalen und demRubrgcb.ct grfch.ieben geot letzt in den befetten Gebieten wieder n*>a Mund zu Mund. Alle, halloerge'scr.e 2b'3,rillen werden wieder herDDraefTomt und mit aicm.oier Svann,rng ge­lesen Ju. Zeit deS Dreisti<;>at.rig n Krieg 's cttxi soll ein Jlibncb diele Sage g." h.teben btnen. bie la»m lange Jahr, jdr dem Welttr in West­falen viele 3n9anjjr fand, und b'ate unter dem Dtucke der Besatzung glaubt alle.« an sie unb hofft . und boll, ftc.f) es doch in der Prophezeiung da'i nach ein. n gro'icn ver.o.eneu Kriege, nach feindlicher B. .hurtwich ftungee u:ib älend $'.utia)(.uiD au» pu . V-rzw flnng <u den Waffen grellen würde Fu chiöae fall der rrndürmp' m den ttx'ifaiif ;>.n De i! e werden Ruh , Lm'cher und Liope lallen ü^erilie icn von Blut unb ganze Volke, vernichtet werden Am Tirkonbaum. zwilchen 'Jn.ia und Werl, 'oll ' io >?ntscheidunz füllen, lot! e<n irx'|f>er Reiter Deustchlanb den Sieg and < nen Herrscher bringen. Tie Söhne ivr 'Roten (8tbe. b * J " Sein und A.ii4>:'cin kämpfen, denken imm- wieder an den Birken bäum, der ihnen Rettung bringen loll. Vo» allen Straffen im Ruhr;e. r.l lea j ba3 Plakat von der Birken.tnumsäelu.l)' von lle.i F.au- zo en geh.rf.t wie lein anderes Wo sie heute ein« abreibc.i, hangen morgen zwei neu

'DaSRilpferbmitbem anftöfti« gen Ramen Der cn^li'ic ec'ur.ebct«- mlnlfter Rcville Dharnberlatn erzählt in lei­nen ..örinncruncen" c.nc lullt r v e äst' 'e von einem Besuch seine« Bäte:., b. ' .. rthmten Staatsmannes Joseph Gl;amLc;.air er all­gemein un er dein Ra men . . c>e" te unt war, im Zooivi nchen Garten, llhamlierla .r inter­essierte sich lehr für bas Rilpserb un. fragte den Wärter nad) dem R t n r. U e.umS. Der Wärter wurde (diavi H . sich ängstlich um, aniiDor.etc c. a ch' , S-.e werden doch einen Harne.t ff.r i ? . ijnocn, nicht wahr?" fragte der c" "t mnn i. ,.Za," stammelte der B arter. ,.Ru, .umJ '.cn Sie ihn denn nicht?"Sr tourae . )nvi viel­leicht nicht gefallen."Sagen c.; t.> . ;ur nur ganz ruhig, drängte Gh-;mbcriai:i - er an­dere seufzte schwer ,.S e toerre i a > lid??r über ben Ramen böse sein, Ti .er rber- Iain, trenn ich ihn sage. Ich f.i'v.t e. ein­mal nicht ändern, wir nennen es Zoe.

Sin Haar-Scherz P n de reiv « k I s. Von der letzten Tour Pade^ew Ld d.i i> amcrilani1 "be t Süd^'.ra er u it > i; Ql .i o le B al­tern eine lustige »Je chichle er^a >.t 3 » g.o ic Klavterspieler sich in einer der Hau'» tu t a.il- hielt, wandte llch eine Dame der Leleli t> . in eintm begeisterten Vliese an i hi ii dem st zum Schlust um eine .Haartolle" flejte unb ei i lllstir'e für die Sendung cin'eqte Drrr is li."> ihr Pade- rewski von seinem Sei.rt ir in folgendem SHr t ben .rntworten P'.de r >.'(i trägt mir auf. Ihnen mitzuteilen, bah e. Ihrem Dutstche c.em nad)- kommt. Da Sie abet wessen Haar Sie wünschen, tr lauf:01101,

um jeden Irrtum zu vermeiden, nn' Lolle non seinem Rlanager. se nn» S tr t 'r le n m stnm n diener, feinen zwei Köchen und d>zii '.t 1) ein wenig Haar von einer Kitze nO "0 r de. 171.1- trahe de« Bette«, in de n e 'ch ll t Da in - Sie sich das Ihnen Pallende <1 e ' D T machte gute Miene zum Iden ö 1 un'1 un ' die ganze Haarlamm'.ung neo't oe 1 Br ei lu1. i'a < beste Mittel, dem Seläb'er zu bete-jne 1 dem sie ausgesetzt war, als die Oc*d)i 1)1' bald bar.iuf m ben Leitungen veröfsent.icht tuu rbe.

AuS dcm -Imtsverkündtstiingoblatt.

Da » neue A m t« v e > k n n b i a .1 n a s - blatt Rr 52 vom 13 Jul ci.l'.alt: Preise für Zucker - Revision be. Btetdru.kapp., n'e. Ausführung beS neuen Versicheru.tgsrt.ll yes für gemeindliche Beamte Zali.e arttonerdieiist land- und lorstwirllchastlich'A ' Oil«- lohn ber Stabt Sieben und der L.inbgem->l.i> be« Äreife« - Mehl- unb Brotpreisr Dienst- nachrichten

Evtclplan der Sranffitrtcr Tlicater.

Schauspielhaus Sonntag, IV Illi: Kyrin-Ptzrrtz, Montag, 16 Kyr tz-Vn in 210.14- iaq. 17 Kyrttz-Ptzritz, M-ttf. r > 18. Km-tz-

Pyritz. Dvnneistag, 19 Kyritz-Ptzr tz 7 -> »t. 20 Der Sibsörfter Sams!.»g. 21 '.

Sonntag. 22 . Der Wetu-olf R. tz den .1011 vorbehaltlich notwendiger Aende in.| n - m-tag. 1 Seriem bei Die Zunchrau von Orte. dorn tag. 2 Kyiitz-Pyritz. Montag. 3 D.-i ? r..u-,

DienSiog. 4 Der Traum ein tielx.i Mittwoch. 5 Der Erb'örster. Donnerstag, 6 Kl,i >i.-Pvstn Freitag. 7 Der öibförft-r: Srmstag. 8 Kchritz- Pyritz, Sonntag, 9 Der ©rbtörfler.

Kirchliche Nachrichten.

Evaugelisckx Gemeinden.

Diesten.Sonntag. 15. Zull (7.n Tnnltnlio1 Stadt» kirche. 8 Uhr. zugleich Christenlehre für die Reu- konfirmierten a d Matthäusgem.. Plar Mo ?r ) , Plar Becker Beichte u. Seiet b heil Abendm. f h. Matthäus- u. Martusgem ll1 , Kinberk.i d.Rl.,7- fu«gern Plar Becker JobanneSkirche. 8 ll. r <uql. Shristenlehre I d Reukonfirmierten a d Lu.'aSgem , P'ar Bechtolsheimer 9' Pfar AuSfelb Beichte u. Jeier b. beit. Adendm. f. Lukas- u 3obannc?g: 11 , Kinberk f b. IvhanneSgem Pfar. QlmJfclb. Abb« 8 Bibelbelpr i. Iohannesfaal. Pfor Be < r

Kirchberg 10.ll:LhriftenlehreI d meibl 3ugcnö Mainzlar. 1, Wieseck. 81 , khrstter.lehre tbeibe Abteilungen-, 9,.

Katholische Gemeinden.

Gtesten. Samstag. 14 Juli, 5 unb 8 Beichte. Sonntag, 15 Juli. 6' , Beichte 7 Meise, Komm b Jungst. 8 Komm., 9 Hochamt m Predigt. 11 Messe m. Pt. 2 Saft Brubersch -And 4 Jungst -Kongre­gation 8 Aloistusanb »rünberg. 9 , Messe tn. 9c 8t*IJB m./.3. - fteagea. */,ia