Einzelbild herunterladen

Montag, 14- Mal 1925

175. Jahrgang

Die Antworten Englands und Italiens

Attilas

verraten.

weise leichterer Ratur waren.

tob. Darmstabt, 12. Mai. Angewie­sen würbe Frau E m m a Sch i n d e l. die Bor- sitzende ber Wormser Frauenvereine und ber deutschnationalen Frauengruppe. Cs ist bieS ber erste Fall, wo eine Frau ausge­wiesen worben ist, während ber Ehemann im besetzten Gebiet zurückgeblieben ist.

völkerung soll mit Gasloks gesichert werden. S'i- wiferhandlungen werben streng bestraft.

Ströme dec Erfüllung feiner eigenen Erfüllungen zu entziehen suche.

Da bi italienische Regierung unter diesen Hmftänfen feststellen muh daß b.e brutschen Vor­schläge keine u^sentlich? Aenferung der Lage her­beigeführt habe, obwohl sie in ihrer Erwartung getäuscht worden ist, wiederholt sie ihren Rat, bah sowohl im Interesse des Friedens als auch im allgemeinen Interesse des Friedens

Mitwirkung erforderlich ist, als sie je bisher in Erscheinung getreten ist.

Ich habe die Ehre usw.

Dez.: Turzon vf Keblefton.

Auf der Eisenbahnlinie Oberhau­sen-Osterfeld wurde die V r ü ck e über den Kanal und die Emscher durch Sprengung zerstört. Der Eisenbahnverkehr ist unterbun­den. Auch der Verkehr auf der militarisierten Strecke OsterfeldHamm ist durch die Sprengung der Eisenbahnbrücke bei Lippoltshausen unter­bunden. Die Franzosen zwangen Rotstandsarbei­ter in Lünen, bei Den Wieder Herstellungsarbeiten zu helfen.

Französische Posten schießen aus deutsche Arbeiter.

und der europäischen Wirtschaft eine baldige neue Entschließung der deutschen Regie­rung zu Vorschlägen führen möge, b.e durch ihren Inhalt und ihre Deftimmthrit geeignet erscheinen, von der Kgl. Regierung zusammen mit ihren Al­liierten mit Aussicht auf Erfolg einer Prüfung unterzogen zu werden. Ge.Tehmigen Sie usw.

Die Aufnahme der beiden Noten in Frankreich.

mal Wort halten unb seine Versprechungen er­füllen?

D-iZe Katastrophe wünsch: Fcankreich nicht. Kein Fcanzvse, sondern ein Deutscher, ber General D.-rnferdi, sei es, der bas Wort gesprochen habe: dem Desiegten dürfe man nur die Augen zum Warnen lassen. Diese barbarische Theorie sei nicht französisch. Frankreich verlange von Deutsch­land nur, bah eS bie Schäden repariere und ar­beiten lasse. Wir sind im Ruhrgebiet: solange Deutschland nicht bezahlt haben wird, werben wir nicht heraus­gehen. Richt um ein Vorkrieas-Deutschland

Die englische Antwortnote.

London. 13. Mai. (Wolff.) Die bri­tische Antwortnote ist heute vormittag dem deutschen Botschafter übergeben worben.

London, 13. Mai. (Wolff.) Die heute vor­mittag auf der deutschen Botschaft überreichte Rote hat folgenden Wortlaut:

Euer Exzellenz I

Die Regierung Seiner Majestät hat dem Memorandum, dah Euer Exzellenz mir am 2. Mai mitgeteilt haben, unb in dem die deutsche Re­gierung ihre Vorschläge für eine Regelung der Reparationsfrage vvrlegt, ihre sorgfältige Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Dieser Schritt der deutschen Regierung ist bekanntlich die Folge einer Anregung gewesen, die ich im Laufe einer Debatte im britischen Parlament am 20 April gegeben habe, und die Regierung Seiner' Majestät hat daher an der Antwort, die auf diesen Appell hin erfolgt ist, ein besonderes Interesse.

Ich kann Euer Exzellenz nicht verhehlen, daß die Vorschläge Ihrer Regierung eine große Enttäuschung g e we s e n sind und dah die deutsche Regieiung den ungünstigen Tin- druck, den sie sowohl auf die Regierung Seiner Majestät als auf ihre Alliierten gemacht haben, nach meiner Ansicht hätten voraussehen unb ihm baßer vor beugen können und müssen. Die Vorschläge entsprechen weder der Form noch dem Inhalt nach dem, was Seiner Majestät Regierung vernünftigerweise als Antwort auf den Rat hätte erwarten können, den ich bei mehr als einer Gelegenheit der deutschen Regierung durch Euer Exzellenz zukvmmen zu lassen unter­nommen habe, und auf den direkteren, ihr in ber erwähnten Rede gegebenen Hinweis. Die H a u pt- gründe für diese berechtigte Enttäuschung sind bie folgenden:

1. Die deutsche Regierung bietet als gesamte Bezahlung ihrer anerkannten Schulden eine Summe an. iHe weit unter dem mäßigen Betrag liegt, der die Grundlage de« der Pariser Kon­ferenz im letzten Januar unterbreiteten briti­schen Zahlungsplanes bildet unb daher von vornherein als für bie alliierten Regierungen völlig unannehmbar hätte erkannt werden müssen. Weiterhin wirb die Zahlung sogar dieser unzulänglichen Summe von dem Ergebnis einer Reihe internationaler Anleihen ab­hängig gemacht, das unter den kundgegebenen Bedingungen in weitem Umfange ungewiß sein muß, und zwar in so hohem Grade, baß der von der beutschen Regierung vorgelegte Plan tatsäch­lich Vestimmungen enthält, die sich mit der Mög­lichkeit des Richtzustandekommens der Anleihen beschäftigen. Außerdem schließen die zu Dietern Punkte vorgeschlagenen Regelungen finanzrelle Bedingungen ein, die für Deutschland weniger drückend sind, als wenn die Anleihen erfolgreich wären, so daß kein wirklicher Anreiz für Deutsch­land gegeben ist, den Versuch zur Aufbringung zu machen.

2 Daß es die deutsche Regierung unterläßt, die Art der Garantien mit größerer Schärfe zu bezeichnen, die Deutschland anzubieten bereit ist. ist noch ganz besondersz u b_e - dauern Statt greifbare, substantielle Vorschläge in dieser' Richtung zu erhalten, sehen sich die alliierten Regierungen unbestimmten Ver- sicherungen, Bezugnahmen auf künftige Ver­handlungen gegenübergestellt, die in einer ge­schäftlichen Transaktion dieser Art praktischen Wertes entbehren.

Die Enttäuschung ist umso größer, als die Re­gierung Seiner Majestät gern den ®taufen auf­rechterhalten möchte, daß in dem deutschen Meino- randum Anzeichen dafür zu finden feien, daß die deutsche Regierung die auf ihr liegsife Ver­pflichtung anerkennt, eine em ft ha f te A n - ftrengung zur Erfüllung ihrer Ver­bindlichkeiten mit dem Vertrag von Versailles au machen in einer Werse die die Alliierten als billig und aufrichtig (equitabie and sincere) ansehen können. Wenn Deutschland die Absicht fest, den Weg zu einer wirllamen und schnellen Lösung eines Problems zu eröffnen, das, solange es nicht gelost, die politische und wirt­schaftliche Lage Europas und tatsächlich der gan­zen Welt hi ernste Verwirrung bringt, dann scheint es bedauerlich, baß es nicht eine klarere und schär­fere Abschätzung der Linien bewiesen hat, au denen allein eine solche Lösung gesucht werden fara®ie Regierung Seiner Majestät ist ihrerseits überzeugt, daß Deu t sch l an d in seinem eigenen Interesse es vorteilhaft finden wird, eine größere Bereitwilligkeit zur Auseinandersetzung mit der tatsächlichen Lage zu entwitzln und unter Aus­schaltung aller unwesentlichen und strittigen Punkte dazu schreiten wird,

seine Vorschläge noch einmal zu erwägen und zu ertoeUem,

daß sie in eine brauchbare Grundlage für weitere Erörterungen umgewandelt werden Aus einer solchen Erörterung wird die Regierung Seiner Majestät bereit sein, im geeign et en Aug en­blick an der Seite ihrer Vlliierten toifiunebmen, mit denen sie cm praktisches Spreiz an die er F.age teilt, das lies e^Dtcemg aufzugeben beabsichtigt, wie der Wu:iich. einer Laue von internationaler Gefahr em Ende zu macken Aber sie kann der deutschen Rellerung nicht verhehlen, daß der erste Schritt zur Verwirk- lichung einer solchen Hoffnung die Anerkennung oon feiten Deutschlands sein muß, daß eine viel trnsthaftere und viel bestimmtere

Herne, 12. Mai. (Wolff.) Arn Mttttvoch nachmittag ereignete sich auf dem Hilfsbahnhof G.- Herne ein schwerer Zwischenfall. Dort sind zürn Aus bessern schadhafter Güterwagen zahl­reiche deutsche Arbeiter beschäftigt, die sich nach einer Vereinbarung mit der französischen Dahn- verwaltung auf den Bahnanlagen frei bewegen dürfen. Luisgenommen ist eine Drücke, über die Schienen bis zu der militarisierten Strecke nach Köln führen Als am Mittwoch in der Rähe der Drücke mehrere deutsche Arbeiter arbeiteten, feu­erten z weiPo st en plotzlichauf die Ar­beiter und verwundeten den Arbeiter S ch w e b s durch einen B r u st s ch u ß s chwer und zwei wei­tere Arbeiter durch Streifschüsse, die glücklicher-

Nr. m

Erscheint täglich, anher Sonn- und Feiertags, mit berSamstagsbdtagr. LiehenerFamilienb lütter Monatliche vezuaspreise: 3400 Mark unb 200Mark Trägerlohn,burch bieDost 3600Mark,ouch beiNicht- erscheinen einzelner Num­mern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: für bie Schrift- leitung 112; für Verlag unb Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach­richten. Anzeiger Giehe«.

Postscheittonto:

Srantlurt a. M. 11686.

Die Note der italienischen Regierung.

Berlin, 12. Mai. (WTD.) Die heute mittig der deutschen Botschaft in Rom überreichte Rote der italienischen Regierung lautet in deutscher Liebersetzung: :

Herr Botschafter! Die aufmerksame Prüfung des Memorandums vom 1. Mai b I., das bie Vorschläge der deutschen Regierung für eine Rege­lung der Reparationsfrage enthält, hat mich überzeugen müssen, daß sie nicht geeignet sind, den alliierten Regierungen als Grundlage für eine entscheidende Diskussion zu dienen. Meine wieder­holten Bemühungen, bie deutsche Regierung zu veranlassen, vernünftige und praktische Vorschläge vvrzulegen, um aus der in Mitteleuropa ent- tandenen gefahrvollen Lage herauszukommen, gaben mir einigen Grund zu der Hoffnung, baß der Schritt der deutschen Regierung einen Fort­schritt auf dem Wege einer friedlichen Lösung der Frage bedeuten würde. Ich muß jedoch feststellen, daß meine Erwartung getäuscht worden st. Der Standpunkt der italienischen Regierung in der Sache ist bekannt. Wie aus den von ihr bei den letzten beiden Konseitenezn in London und Paris vorgelegten Plänen hervor geht, ist Italien durch seine gegenwärtige wirtschaftliche und finan­zielle Lage gezwungen, das Reparationsproblem und speziell das Problem dec interallllerten Schul­den als immer enger miteinander verbunden an» I zusehen. Italien kann nicht umhin, dar­aufzudringen, baßdiebeiden Fragen so baldwiemöglichgelöstwerden, wobei auch die Aufwendungen für den Wiederaufbau seiner eigenen beseht gewesenen Provinzen be- I rücksichtigt werden müssen. Diese Rotwendigkeiten erklären deutlich seine Haltung sowohl fei den Be­schlüssen der Reparationslommission wie auch bei allen Ereignissen, die nach der letzten Konferenz I von Paris eingetreten sind, wobei zu berücksich­tigen anb als feststehend anzunehmen ist, daß sein Interesse und seine Forderungen fei der Lösung I der äußerst ernsten Fragen nicht geringer sind als diejenigen irgendeines alliierten Staates. Wie in vielen amtlichen Aeußerungen und beson­deren Akten der Kgl. Regierung bekundet worden | ist, ist Italien geneigt, seinen Anteil an den Opfern zu tragen, um zu einer all­gemeinen wirtschaftlichen Regelung zu gelangen; aber es kann nicht zugefen, daß ihm mehr auferlegt wird, als seine Kräfte fei vernünftiger Schätzung zulassen. Auch darf nicht vergessen werden, welche Stellung Italien hinsichtlich der Reparationen der kleinen Staaten hat und in Ansehung deren es aus Generosität und Mäßigung sowie mit Rück­sicht auf deren äußerste Rotlage erhebliche Kon­zessionen bewilligt hat, ohne sich bisher auf das Recht der in den Verträgen festgelegten Mit­verantwortlichkeit Deutschlands zu berufen ober auf dieses Recht zurückzugreifen. (Anmerkung des I WTD.: Die Hebetfeßung des torfteferöen Satzes ist unsicher, da offensichtlich eine Verstümmelung l des Telegramms aus Rom vvrliegt.) Der deutschen Regierung ist übrigens bekannt, daß die italienische Regierung sich zu ihrem lebhaften Bedauern ge­zwungen sah, dem von der englischenRegie- r u n g der Konferenz rn Paris vorgeleg ten Plan zur Regelung der Reparationen nicht beizutreten. Obwohl das MemorandumDo­nar Laws hohe Ziele anffreb'e, schien es die un­abweisbaren Forderungen Italiens nicht genügend zu berücksichtigen. Ra chdiesem unmittelbaren Vor­gang muß die italienische Regierung mit berech­tigtem Erstaunen hervorhefen, daß das deutsche Memorandum vom 2. Mai weit hinter den Vorschlägen zurückbleibt, die in fern Plan der britischen Regierung enthal­ten waren. Abgesehen davon, daß die für die Re­parationen festgesetzte Summe offensichtlich weit niedriger ist als irgerafein noch so geringer Betrag, den man vernünftigerweise hätte erwarten können, ist die internationale Anleihe, mit der die Zah­lung dieser Summe vollständig bewirkt werfen soll, nur als ein Mittel angegeben, ohne bie not- treningen genaueren Angaben und ohne daß gesagt wäre, wie für ihre Unterbringung und ihren Er­folg zweckmäßig gesorgt werfen soll. ®benfd fehlen alle konkreten Angaben über Garan­tien unb Pfänder sowie jede Bürgschaft für deren tatsächliche Gestellung. Der deutsche Vorschlag stellt daher keinen organischen und voll­ständigen Plan bar, wie er unbedingt notwendig gewesen wäre, um zu einer auch nur grundsätz­lichen Erörterung Anlaß zu gefen; vielmehr be­schränkt er sich auf eine Reife von unbestimmten und ungenauen Angaben, d.e umso irenigeT Wert Hafen, je wichtiger die Fragen, auf die sie sich be­ziehen. für die allgemeine Regelung sind. Dieser Mangel wird von der italienischen Regierung be­dauert, weil er zum allgemeinen Schafen jede Anbahnung einer Lösung des Problems verzögert und weil er eine Ansicht stärkt, die gewisse An­hänger hat, nämlich die Ansicht, daß sich Deutsch­land unter dem Einfluß gewisser innerpolitischer

Lnnaqme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit, preis für 1 mm höhe für Anzeigenv 27 mm Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100 Mk.;für Reklame Anzeigen von 70 mm Breite 400 MK.Bei Platz- Vorschrift 20'/, Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen.

I wieder aufkommen zu sehen, haben unsere Burger mit so viel Resignation das Unglück geduldet, bas über sie gekommen ist. Unser Antell am Siege | so schloß Poincarö ist nicht der flemfte, unser Anteil an der Trauer und an den Leiden ist der stärkste aber unser Anteil an den Entschädigungen ist fescheiben. Wir werden nicht zulassen. daß man ihn verringert. Tote Frankreichs, ruht in Frieden:

I wir werfen?über Euren Gräbern wachen!

Die französischen Gewalttaten.

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Vrvck m>d Verlag- vrühl'lche UniverfilSIr-vuch- und Stelndruckerei B. Lange in Siehrn. Schriftleitung und Seschästrftelle: Schnlftratze 7.

1900 Jahren, und wir haben nie­mals bemerkt, daß sie sich je geän­dert hätten, ob sie sich Allemannen, Ostgoten oder Westgoten nennen oder ob sie sich fei den Hunnen in die Heere " , * V11UU|UIUUIV

hätten anwerfen lassen, ob sie Preußen branb u p^wenden. Die Versorgung der Be­find, ob sie uns bei Leipzig verraten, i - ° .....- ..... <

ob sie fei Ligny geschlagen werfen oder fei Waterloo Sieger sind, ob sie uns bei Sedan ein-

kreisen oder ob sie an der Marne geschlagen Ein Arbeitcrproteftftrcik.

werden, ob sie wie 1870 die Emser Depesche Recklinabausen. 11. Mai. (Wolff.) fälschen oder ob sie die belgische Reutralitat wie Anläßlich derBesetzung der Zeche S ch l e -

Äi U-uLTTr uTe in"n« !s°! Eisen durch Sie gr<Ä swd die

n ales Gewerbe ist, und für Sie fer Friede Arbeiter in einen Proteststreik getreten, stets nur ein Waffenstillstand zwischen zwei Krie- Sprenquna einer Eisenbahnstrecke, gen gewesen ist. Diese wiederholten Warnungen < = w» T?acfj r Dlättermel-

fer Geschichte wurden von Deutschland - heute ^^^^st^^7! ^hr

sei man gezwungen, daran zu erinnern - Am« ^us muroe,gei^n - >

höhnisch verleugnet Freilich gebe es in g«r Dottmp-Osterf eld etwa 800

Ä die^ MdL i° chr^nPr'»-,.

'Ä'» bÄSStMÄ* SW8 SWäaÄWSÄ

die Heuchelei zum System machten. Man hätte I über Kettwig-Werfen, hoffen dürfen, daß eine republikanische Regierung, die sich auf die Demokratie berufe, auf diese traurigen Praktiken verzichten würfe; aber die alten Gewohnheiten seien ein Ressus-Hemd, das sich nicht leicht abstreiser lasse. Die Walze der deutschen Reichs di szi- p l*i n habe dermaßen, wenn auch nicht die Ge­wissen das wolle et allerdings nicht glauben so doch wenigstens die individuellen Willenskräfte zu Boden gerückt, daß jenseits des Rheines bis jetzt fast niemand Einspruch erhebe und daß die Mehrheit fer Bürger die Machenschaften nationaler Interessen un'.e stützt. Werfe es dann einer Katastrophe bedürfen, damit das Land aufwoche und sich sage, wenn es das Vertrauen der Welt verdienen wolle, müsse es zunächst ein-

PariS, 12. Mai. (WTD.) Hchxrs berichtet auS London, daß der französischen Re­gierung durch Dermiltlung des englichen Dot- schafters in Paris von fern Wortlaut der Ant­wortnote an Deutschland Mitteilung gemacht wor­den sei. Gestern nachmittag sei der Text fer italienischen Regierung mitgeteilt worden.

Paris .14. Mai. (WTD) Die gesamte Mor-

genpresse begrüßt die gestern in "Berlin überreich- Rach der »Dossischen Zeitung" soll gestern an ten Roten der englischen und der ita- I grau Derta Krupp der Befehl zur Räu- lienischen Regierung und fmtet_ darin mung derVilla Hügel" binnen vier manches, was für die frol-rzösisch? Politik für vor- Tagen ergangen sein.

teilhaft erklärt wird. So sagte ein Minister einem ^tanioccn Mannheim.

Redakteur des .Echo fe Parts", die engliscfe Rote Franzosen in AHannqcun.

nehme Deutschland jede Illusivn, denn es müsse nick'

den Vorschlag Donar Laws als ein Mi- tag V81 marinierte eine krieg s st a r nimum ansehen. Desonfers Mcklich sei man über franzö fisch e Ko mpagn i c mit geß>hife bie italienische Antwort, und zwar aus zwei über die Rhembrucke am Hauptbahnhof entlang Gründen: sie werfe die Frage fer InteraHi- zum Reckarcmer ^efergang und.bezog In fern . ierten Schulden auf und spreche von P f ä n- bisherigen Gebäude des Braunkohlttisyndikats, der n und Garantien, die man von Deutsch- das zwischen dem mittleren und östlichen Hafen- land verlangen müsse. Der französische und fer decken und Rheinau liegt, Quartier. Der Zweck ttalienische Stairdpunkt seien also eüranfer sehr dieses Vorgefens ist offenbar eine Der star- nahe gerückt we.rn nicht identisch. [un9 der ®arniTon

Der Detit Parisien" sagt: In Rom wie in die Franzosen durch unbesetztes Gebiet gt- London will man, daß um Aen Preis Verhaird- zogen. Der Marsch hat diesmal eine Hauptver- tungen mit Deutschland angeknüpft werden und kehrsafer der inneren Stadt durchschnitten, daß sie zu einer Lösung fes Ruhrkonflikts führen 9Uue Krieasaerichtsnrteile.

Hier muß man sich ledoch daran erinnern, daß 3

weder Frankreich noch Delgien sich für eme der- Recklinghausen, 11. Mai. (Wolff., artige Unterhandlung hergefen köw.ren, solange Dom Kriegsgericht in Sterkrade ist Deutschland nicht zwei Prinzipe angenommen hat: ßer Recklinghausener Landrat Dr. Klause- Richträumung fes Ruhrgebiets vor Zahlung fer n r Monaten Gefängnis verurteilt

Reparationen, sofortige DTendigung fes passiven Morden. Weiter der Polizeikommissar Scher-

I Widerstandes in den besetzten Gebieten. me r zu neun Monaten Gefängnis und 100000

. Mark Geldstrafe, Gemeindevorsteher H e i -

Neue Verleumdungen l a n d zu fünf Monaten Gefängnis und 50 000 und Kniffe Doinear^s. Mark, Bürgermeister Reiz aus Dorsten zu 7^*7 ^TDiJn (Somm>rct) vier Monaten Gefängnis und 30 000 Mark

SÄL »Ä W V

I er u a. sagte: Wir gehören nicht zu denen, die 135 000 Mark Geldstrafe, Stadtsekretär Ale- sich einbilden, es genüge, einen Vertrag stlpu- kotts in Gladbeck zu zwei Monaten Gesäng- tiert und den Frieden unterzeichnet zu haben, nb$ und 10 000 Mark Geldstrafe.

^^W^lichkett^wird.^^Es"gibt n^chts^ls^das Französische Beschlagnahme sämtlicher im Teutoburger Wald errichtete u n- Vorräte von Koks.

geheute Denkmal, was uns Hermann Paris, 13 Mai. (WTD.) Die Rheinland.

| und seine Soldaten mehr gezeigt hat. Wir kommission hat, wie Havas aus Koblenz berichtet. I kennen die Germanen seit mehr als | Beschlagnahme sämtlicher Vorräte von Koks oder Kohlen-Rebenprodukten angeordnet, die In fern besetzten Gebiet von den Dergwerksleitungen oder von den an die Zechen angeschlossenen Werken angelegt worden sind Der Devölkerung wird ferner verboten, Industriekoks als Haus-