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Bahnübergang
Pachtung.
Gemarkung d-r Stabt wird im Rathaussaal
l frebrtar ds. le 9511 Uhr, b Jahren verpachtet. Tediet von insgesamt e aus Wald bestehend. Igt zuerst getrennt nach n im ganzen. Ausländer ifltn.
ebruar 1923. rgemeisterei Lich. olker. 1082V Siehen-öiebtt. vom 15. Februar und Teten entsprechend dem chsbahn weitere Tarif« 'ft HO3D teilen bieSienftfteHen. iebruar 1923.
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itsche Kleinbahn» ktiengesellschaft.
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Diese Woche täglich irische und geräucherte ul3D AMe
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Erster Blatt
Dienstag, (5. gebruar 1923
173. Jahrgang
kunft unseres schwergeprüften Volkes im Dewußt- sein unserer Einigkeit und unseres Rechtes im Kampfe um unsere Freiheit!
*
Rach der Rede des Reichspräsidenten überbrachte der würtlembergische Staatspräsident Dr. Sieber die nachbarlichen Grütze der württem- bergischen Regierung und des Schwabenvolkes. Er versicherte, dah kein Mann in Württemberg an die Möglichkeit einer Trennung des Südens vom Rorden denke, und dah alle Pläne der Franzosen aus eine solche Trennung an den zähen Wiber- land und entschlossenen Willen der Stämme Süddeutschlands, die sich untrennbar mit dem Rorden vereint fühlen, scheitern werde. Rach weiteren Gelöbnissen anderer Redner schlotz mit dem Deutschland-Lied die Versammlung.
Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede BerbmdUchkeit. Preis für l mm höhe jür Anzeigeno 27 mm Breite örtlich 40 Mk, auswärts 50 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 180 MK.Bei Platz- Vorschrift 20 7, Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. (t-oetz Verantwortlich für Politik: Aug. Goeg; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Lea», sämtlich in Bietzen.
Weint 1-gNch, mttze. X”“« Feiertags, $ !?er5<Lms,°9sbeiIage: DietzenerFamilienblälter
1325 Mark und 75 Mark ?Ät>Ol)i,n'bUrd diePost lQth,aucf) bei’Jit<i)t. erscheinen einzelner Aum.
?nJd'lün1eJürbie^r^- leitung 112; für V„laa ,Ur ^'uhtnach. Ziehen.
postscheatonto:
Zrontsurt a. Di. H686.
Die französische Hand aus den deutschen Eisenbahnen.
Paris, 12. Febr. (WD.) Havas meldet aus Düsseldorf, der Direktor für das Eisen- bai/Nwe'en im Ministerium für öffentliche Arbeiten und der zweite Direktor für die Staats- eisenbahnen seien heute vormittag in Düsseldorf angekommen und General P a y o t beigegeben worden, um als technische Deraier zusammen mit den belgischen Sachverständigen die endgültige Inbesitznahme der deutschen Eisenbahnen im besetzten Gebiet seitens der Alliierten durchzuführen und für die betreffenden Bezirke einen regelmäßigen Betrieb sicherzustellen. Die vorgesehenen Maßnahmen würden unverzüglich den deutschen Eisenbahnern und der interessierten Bevcl erung b.kanntgegeben werden. Das deutsche Eisenbahnpersvnal werde dann vor die Wahl gestellt werden, entweder endgültig aus dem Dienst auszuscheiden oder für Rechnung und unter Kontrolle der Besat- zungsbehörden weiterzuarbeiien. Das Wirtschaftsleben der besetzten Gebiete werde in dem Matze gewährleistet werden, in dem die deutschen Eisenbahner (Ober- und Unterpersonal) um Wiedereinstellung nachsuchen werden.
Der Führer der vorige Woche in das Ruhr- Gebiet geschickten Kommission zum Studium der Organisationsfragen finanzieller Art, I Schweißfurth, ist heute nach Paris zurückgekehrt, um Bericht zu erstatten, vor allem über I die Erhebung der Kohlensteuer.
Ein Ausfuhrverbot de^ Rheinlandkommission.
Die ,Dvss. Ztg." meldet, haft die fvan-vst» schrn und bel-rischen Mitglieder der Rhein- landkvmmission grsiem ein Ausfuhrverbot für Farbstoffe, Dungcmrtttel und Samen aller Art erlassen haben. Dieses Ausfuhrverbot soll ebenso wie die Ausfuhrverbote für Kohlen, Koks, Eisen. Stoh' und Ew-ougnisse eus ®ifci und Stahl im alt- und neu besetzten Gebiet Anwendung finden, jedoch soll die Ausfuhr nach Ein- lwlung von Ausfuhrbewilligungen und gegen Entrichtung einer Ausfuh.adgabe von 10 Prozent des Weckes der ausgeführten Waren gestattet werden.
Poftstrcik in Wiesbaden.
Wiesbaden, 12. Febr. (Welfs) Als Pro« test gegen die Verhaftung des Oberpostdirektors Frosch und des Oberpost inspettors Hamel vom hiesigen Telegraphenamt hat heute früh 8>4 Ahr das gesamte hiesige Personal der Relchspost- und Telegraphenrerw-'l ung tie Arbeit niederqclegt Die Franzosen besetzten sofort die Detrrebsanlagen. Rachdem die Verhandlungen der Detriebsvertre- tungen die Zurückziehung der P^en durchgesetzt hatten, wurde um 111/2 Uhr der Dienst vorläufig wieder ausgenommen. Die Verhandlungen wegen der Frellassung der Verhafteten dauern zur Zert noch an.
Der Streik der Offenburger Eisenbahner.
P a r i s, 12. Frbr. (WTD.) Wie der „Temps" aus Stratzburg erfährt, sind die Verhandlungen mit den Arbeitern der Offenburger Werkstätten gescheitert, da der Direktor es abgelehnt habe, unter der technischen Kontrolle von
Eine neue
deutsche Derwahrungsnote.
Berlin, 12. Febr. (WTB ) D»r deutsche Geschäftsträger in Paris überreichte der ranzösiscyen Regierung folgend: Rote:
Am 14. Januar nachmittags ist der Führer eines berittenen Zuges Schutzpolizei in Duer, Oberwachtmeister Kott, von einem Leutnant des französische 14. Iägerregiments mit der Reitpeitsche ins Gesicht geschlagen worden, als er eine Beschönigung über ihm fortgenommenes Heu und Stroh wünschte.
Ferner ist am 15. Januar, vormittags gegen 11 tthr, der Polizeiwachtmeister Plewka in Marl in der Hoch'tratz: von einem Offizier der 1. Schwadron des französischen 18. Dragorerregi- ments ins Gesicht geschlagen wv.dm, weil er den Oßizier nicht grüßte.
Die deutsche Reg emag legt wegen dieser Ausschreitungen Verwahrung ein und fordert die Bestrafung ber Täter.
Die Reisen deutscher Minister ins Ruhrgebiet.
Berlin, 12. Febr. (WTD) Der deutsche Geschäftsträger in Paris ist beauftragt worden, der französischen Regierung folgende Rote za überreiche: ,
Die deutsche Botschaft beehrt sich, dem Autzen- minister auf die Verbalnote vom 10. Febraar, betreffend die Reisen deutscher Minister insRuhrgebiet, aas trag sgemätz zu erWidern, daß die Reichsregierung and die Regierungen der deutschen Länder es ablehnen, Dorsch r i s t e n über das Verhalten ihrer Minister von fremden Regierungen entgegen» zunehmen.
Der Geschäftsträger in Brüssel ist angewiesen, der belgischen Regierung eine entsprechende Rote zu übergeben.
Der Reichskanzler an die schwedischen Bischöfe.
Berlin, 12. Febr. (WTB.) Der Reichskanzler hat auf das Telegramm der schwedischen Bischöfe mit folgendem Antworttelegramm an den Erzbischof Soederblom in ülp.ala geantwortet:
Tiefbewegt durch die edlen Worte der Teilnahme an der auf uns lastenden Rot, spreche ich Ihnen, Herr Erzbischof, und den Bischöfen Schwedens, zugleich im Ramen - der Reichsregierung aufiich igsten Dank aus. Gleich Ihnen hofft das deutsch: Volk mit j:ner Zuversicht, die nur aus der sittlichen Kraft erwachsen kann, daß dir rechtzeitige Rückkehr der Welt zur Vernunft, zum Recht und zum gegenseitigen Vertrauen Europa und die menschlich: Gesellschaft doch noch vor tem Untergänge bewahren wird. In dieser Zuversicht und mit diesem Wunsch, mich mit I )nen und den berufenen Dienern der Kirch: in Schwöen ems zu wissen, gereicht mir zu dankbarer Genugtuung.
(gez.) Cuno.
Die Verkehrslage im Ruhrgebiet.
Essen. 12. Febr. ( WTB ) DieVerkehrs° läge hat sich gegen den letzten Samstag wese.tt- lich g e t> e f f c r t Die Verlehrsschw erigkeiten auf dem Bahnhof Schornhorst sind wieder behoben, nachdem jetzt der Bahnhof von den Franzosen wieder freigegeben ist. Auch im allgemeinen scheinen die Verstopfungen der Gleise nach Osten wieder beseitigt zu sein, die durch die unfa/<e- mätzen Eingriffe der Franzosen hervorgerufen waren. Die Kontrolle an den Grenzbahnhösen ist nach wie vor sehr streng: vor allem scheinen die Franzosen daraus zu achten, daß nicht mehr Wagen aus dem Gebiet heraus- als hineingehen. Die Kohlenwagen und die Wagen mit Reben- produk.en aus Kohlen werden nach wie vor beschlagnahmt. Di: angedrohte Beschlagnahme von Wagen mit metallurgischen Fabr.katen ist bisher, sow.it fcstgestellt w:rden konnte, noch nirgends erfolgt. Di: Eisenbahnbehörden erhielten auch noch k inen dementsprechenden französischen Befehl. Ti: Lebensmittelzufuhr ist als befriedigend zu b^eichnen.
Devisionsgeneral Fournier hat an den Oberbürgermeister Essens folgenden Divisionsbefehl gerichtet: Es sind bis 12 Februar 1923 2 ülhr mittags zum Kommando (?) in Dredeneh »u liefern: 72 Personenautos, wovon 36 offene und 36 geschossene sind. Diese Wagen mit wenigstens vier Sitzen sollen mit Motoren von 20 oder mehr PS., Mechanik in gutem Zustande und sonstigem Komfort ausgerüstet sein: E r s a Y-- bereifung in sehr gutem Zustande, davon wenigstens ein Ersatzrad, 3 Schläuche zum Wechseln mit Mantelanlage, 1 Hupe und dem zur Bedienung des Wagens erforderlichen Werkzeug. Di: Geräte sollen mit Benzol oder Carbid (wenn erforderlich) gefüllt sein. Die Wagen sollen mit Chauffeuren geliefert werden.
Protest gegen die Schreckensherrschaft in Recklinghausen.
Wie der Berliner „Lvkalanzeiger" aus Münster meldet, hat der Regierungspräsident Dr. H a S l i n d e in einem Schreiben an General Danvignes in Düsseldorf gegen daS brutale Vorgehen der Franzosen in Recklinghausen, insbesondere gegen das Verhalten
Reue Brutalitäten.
Berlin. 13. Frbr. Wie die Blätter aus Essen melden, wurde gestern zun ersten Male derBoykottbeschluh der Hotelbesitzer und Händler gegen die Besayuagstruppen durchgrfuhrl. Französische Cf iziere drangen darauf in das größte Essener Hotel, den Handelshof, ein. trief):n die dort ihr Mittagsmahl einnehmenden Gäste und auch, das Personal, das die Bedienung der Franzosen verweigert hatte, m i t Revolvern und Reitpeitschen auf die Straße. Dort mißhandelten französisch: Truppen die Deutschen mit Gewehrkolben und Fußtritten. Ein 1 4 j ä h r i g e r Junge erlitt besonders schwere Verletzungen. Der Handelshof und der Kaiserhof wurden am Rachmittag von den Franzosen beschlagnahmt. Das gesamte Personal wurde aus den Hotels gejagt
Ein blutiger Auftritt in Gelsenkirchen.
Gelsenkirchen, 12. Febr. (WTB.) Heute früh halb acht Uhr kam aus der Richtung Recklinghausen eindeutschesAutv- mobil durch dis Hochstraße, das von einem deutschen Wagenführer geleitet wurde, und in dem zwei französische Gendarmerieoffiziere saßen. Da das Auto keine leuchtende Schluh- nummer besaß — es war noch sehr dunkel — hielt der in der Hochstraße postierte Schu- pobeamte das Auto an. Die Offiziere sprangen aus dem Wagen und riefen dem Beamten zu: „Hände hoch!" Darauf entwaffnetet s e ihn trotz se ne? W i ersp.uches. M t ler- we'.le war von privater Sec.e Die etwa fünfzig Schritt entfernte Schupowache alarmiert worden, die eine Anzahl Beamte an diese Stelle entsandte. Plötzlich erhob der eine der f r a n z ö s i s ch e n O f f i z i e r e d'.e Pst. le und schoß dem vor ihm stehenden Oberwachtmeister H u t m a ch e r zweimal in den Hals. Der erste Schuh war ein Durchschuß, der zweite ein Steckschuß. Die beiden Franzosen und der Wagenführer liefen da- vomSieerhieltenabervon denan- beten Schupobeamten Schüsse, wovon einer dem einen Franzosen i n d e n L e i b und dem anderen Franzosen in die S ch u l t e r drang. Die Franzosen wurden In das Kathol. Krankenhaus, der Schupobeamte in das Cv. Krankenhaus gebracht, wo er sofort operiert wurde, doch ist mit seinem Aufkommen nicht mehr zu rechnen. Der Zwischenfall hat in der Stadt eine große Aufregung her- vorgerusen.
Ein weiteres Opfer.
Berlin, 13. Febr. Einer Blättermeldung aus Gelsenkirchen zufolge ist der gestern früh bei einem Zusammenstoß mit französischen Offizieren durch zwei Halsschüsse schwer verletzte Oberwachtmeister Hutmacher seinenVerletzungenerlegen.
Eine Rede des Reichspräsidenten in Karlsruhe.
a» .^rlSruhe. 12. Febr. (Wvlst.) Der ReicySpra'ident und die Relchsrninister Oe J e r und Albert sind in Begleitung von Miaisterlaldirektor Meißner und dem badischen Gesandten in Berlin. Dr. Lieser, heute vormittag mit dem fahrplanmäßigen Zuge 9,45 her einge- * tour^in am Bahnhof vom Staats
präsidenten Keimnele. Oberbürgermeister Dinter and "Vertretern der Behörden empfangen. Heute vormittag fand eine eingehende Aussprache beä Reichspräsidenten und der Reichsminister mit bem badischen Staatspräsident und dem Ministerium über die politische Lage statt. Anschließend hatten der Reichspräsident und die Reichsminister Besprechungen mit Vertretern aus dem besetzten Gebiet, Vertvetem der Presse und anderen Persönlichkeiten.
Heute nachmittag versammelten sich im F e st- h a l l e n s a a l die Vertreter der staatlichen und kommunalen Behörden des Landes, die Führer der Gewerkschaften, der Industrie, sowie die Vertreter des geistigen und kulturellen Lebens des 53andes, insgesamt etwa 500 Personen xur gemeinsamen Aussprache mit dem Reichspräs deuten und den Vertretern der Reichs- und Landesregierungen. Rach einer Begrüßungsansprache des Staatspräsidenten Remmele, in der er dem einmütigen Willen der bad-schm Staatsregierung und des badischen Volkes Ausdruck gab, toi: stets, so auch in diesen Tagen unerschütterlich zum Reich zu halten, hielt der Reichspräsident eine A n sp rache, in der er sagte:
Unter dem Deckmantel der Ausführung des Friedensvertrages haben uns unsere Gegner trotz unseres durch die Tat betunbeten guten Willens die Jahre fett dem Waffenstillstand zu einem qualvollen Leidensweg gemacht. Was Frankreich und mit ihm Belgien aber jetzt unternommen haben, ist eine beispiellose und schnöde Gewalt tat, die den Friedensverkrag offen verletzt, die Rechte der Völker wie der Menschen mit Füßen tritt und und mit allen Mit:eln m litärischer Gewalt K- ieg führt gegen weh lose Männer, Frauen und Kinder. Deutsches Land, von deutschem Volke bewohnt und bearbeitet und genutzt feit tausenden t>9n Ialn-en, ist von fremden Truppe^ ’n wtst- kürlichrm Mißbrauch der Macht beseht worden: daZ Ruhrgebiet unter dem Do.wand, Deutschland sei mit einigen Pro.-^ntzm der uns diktierten unerfüllbaren Hoheit Kohlcnlieserungen im Rück- stände, badisä^es Geb re t nm der seltsamen Begründung, Deutschland habe zwei internationale Luxuszüge eingestellt. Storni man sich einen
schärferen Hohn auf das Völkerrecht denken als diese Begründung? Um einige Sau-
Tennen Kohlen mehr zu bekommen, setzt man ieacn die BergaBckter der Ruhr em kriegsmäßig ausgerüstetes Hen in Bewegung das ©etixiftat »nd Bedrückung in em friedliches und fleißig schaffendes Land trägt; tooqcn ?toei Luxuszugen, S; aus Snünben der Kotzl-merspai-nis ausfielen, wii-d t«s schöne und fruchtba e Land am Hange
SHwor tval-es unter französische BtsEtte o^brabt' Do bleiben da Recht und Freiheit: wo Mciben Menschen- und Völkerrechte, v on benen jenseits des Rheins wahrend und L Jrf bem Kriege so viel die R ede war!
iS Sinn des Diktats von Versallles, daß der Siegermächte das ohnmächtig gemachtz: Deutschland toil'k riich re g'toaltigrn unb knechten twn? ®caen diesen Gewal'akt erbeben mir hier
? ^^chen Volke und vor der gon»
rlichen Protest. Doll E,np°.
5 « h^tofticren wir gegen das, was an der Ruhr. Ut und nx)S in den jüngsten Tagen über ?^disck-es Land hereingeb rochen ist: Wir lenen n?^r^hruna ein aeg-m bie ‘Bluttaten, die kor- iNi''' B na und Bed'-änoung k^t-blichm und arbeitsamen und hart dul-
KvMtz-rung Wir rutz.-n die Welt zum Men an. toaS tagtäglich an Handlungen der 'Brutoiität, an _____
mitten unmenschlicher Willkür . Junten Gebiet geschieht. iln3 Deutschen toiraUe Söhne eines Dit:rlnnd:s und aher' Ottern™ sind, ft =3 h-üig- Pflicht, zu- ^ner Mu ce . unfcren unterdrückten
ibn--, Hils- »u bringen. Dimdern v i Eindringllng-n Sklaven-
>u l°^ ,u hrl« di- toten Sage dienst« z L (Xjtf »u übettvinden. Mll Gefühlen ixt S^Lto g-d-nlen wir i»r ‘»tarnten, der nÄft??unb der- Unternehmer, die in auf opfern- Arbeiter un «^.^heit und ihre Ekistenz ein- der und^ täglich neu einsehen, um die
gesetzt habe Zuschläge zu vereiteln. Was ste gegnerischen AMw g?tAn sollen
baml-« nie neraeHen. In diesen Tagm, wo wir chnennie cg N hereingebrvchen ist, stemde Gewalt in umer ^ 9toa3 an Welt- lnu^llessurucksteye.,^^^ Ansicht Anschauung opf?rwilligkeit, die sich in den un^rCMr ÖtubrbHfe h? gtau;eni> be-u^et, soll Spaden Lur Ruhrhill^ ^^sch>n: wir
aud) unser un^ Jnter:ss:n untermüssen und Ganzen, d:m deutschen
ordnen k>em . ß[er gegen uns geführt
T-wrÄta»axlS wlraus Lm KU^r-dl^ Susamme-,brach gerettet haben. -ZWMMZ
- alietn - eine Moniere Zw
GichenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: vrüßl'sche Univerfilälr-Vuch- und Slelndruckerei H. Lange in Gießen. Zchristleltung und Geschäftsstelle: Zchulstraße 7-
des Generals L a i g n e l e t protestiett. Das Schreiben schließt mit den Watten: Ich lege chärfsten Protest ein in der Zuversicht, daß eitenö des Kommandos in Düsseldorf das bei- piellose Vorgehen des Generals Laignelet ge- nißbilligt werde, und daß der Führer der ranzösischen BesatzungSbehörde nicht Taten vertreten und zu den seinigen machen wolle, die der Ehre einer Kulturnation unwürdig sind.
(5'ln Strastcnanfrnbr in Essen.
Essen, 12. Febr. lWolss.) 3m Laufe deS Abends ist es in der Kettwiger Straße vor einem Lokal zü Ansammlungen gekommen. F.an- zösisch: Truppen fäuberten die Straß:, wobei fian- zösischerseits zweischarfeSchüsse abgegeben wurden. Verletzt wurde anscheinend niemand.
Urteile wegen (Sniftvcrtvciqeriuifl.
Essen, 12. Febr. (WD) Am Samstag bat die kriegsgerichtlich: Verhandlung gegen vier Beamte der Mücheimer Schutzpolizei wegen G r a ß- Dertoeigerung stattgesanden. Die Beamten wurden zu einer Woche Gefängnis und 100 000 Mark Geldstrafe verurteilt. 80 000 Mark müssen innerhalb 48 Stunden bezahlt toerben, widrigenfalls 4 Wochen Gefängnis hinzukommen. — Heute nachmitiag findet die V:rHandlung gegen die übrigen verhafteten Beamten statt.
In Vohwink l ist heute früh der Bürgermeister Landweber verhaftet und aut-gewiesen worden.
ftiir die Hinterbliebenen eines Erschossenen.
Dortmund, 12. Febr. (Wolff.) Reichskanzler Cuno hat aus den ihm persönlich zur Verfügung stehenden Mitteln 500 000 Mark für die Hinterbliebenen des in D.echten von den Franzosen erschossenen Bergmanns und Schuldieners H a u m a n n überwiesen. Die Summe wurde gestern vom Staatskommissar Mehlich der Familie des Ermordeten überreicht.
Ausgewiese».
Main», 12. F^r. Ausgewiesen wurde der verdiente Setter des Mainzer Krankenhauses Geh. Medizinalrat Dr. R e i s s i n g e r. Man hört als tt'.sach:, daß Dr. R bei einem durch einen Franzosen durch einen Schuß Verletzten die Benützung K>vt ch •_£■.. Dum-Dum- Geschoß festgestellt hatte.
Eine Kriegsnerichtsverhandlung gegen den Oberbnrqcrmcifter von Dnisbnrg.
Aachen, 12. Febr. (Wolff.) Heute vormittag 9 Ubr begann vor dem hiesigen Divisionsgericht die Verhandlung gegen den Oberbürgermeifier Dr. Jarres in Duisburg wegen Dannbruchs, well er nach feiner Ausweisung nach Duisburg zuiückgekehrt war. Der Angeklagte gab den Tatbestand seiner Ausweisung zu, touvri er her- vorhob, daß er im Münsterlande auf der Landstraße in strömendem Regen von dem Auw a b g e s e h t worden sei. Der Vorsitzende erwiderte, dah dies auf die ausführenden Beamten zurückzuführen sei und nicht in der Absicht der Behörde gelegen habe. Der A n kl a g ev e r t r e- t e r führte aus, daß der Kommandierende General das Recht zu Ausweisungen habe, well er die Macht habe. Es handele sich bei Dr. Jarres allerdings um einen ehrenhaften Mann, der aber genau gewußt habe, was er tue Gr beantragte zwei Monate Gefängnis. In seiner Derteidigungs- rede wies Rechtsanwatt Dr. G r i m m zunächst au) die bekannten Befehle der Reichsregierung hin. Rachdem der zweite Verteidiger M e h l k o p f gesprochen hatte, verkündete das Gericht nach kurzer Beratung, dah das Urteil am nächsten Samstag vormittag 9 tthr bekanntgegeben werde


