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9. März SlmtL 9lo teri.
2am*XLä, T. D. Ridda.
Dei den S Hü lern 1. Sieger Ernst. Kohl- heher, T. D. Hungen, und ®u"ta» Drusch, T. D. Langsdorf. 2. Sieger Fritz Schmidt, T. D. 211^^0.
Del den Turnerinnen: Ehrenpreis Kät- chen Stadler, T.-D. Ridda. 1. Siegerin: QKdli Schultheiß, T.»D. Tiibtxi, 2. Siegerin: Lina Rwrk, T.-D. Ridda.
Dei den geübteren Turnern wurde 1. Sieger: Adolf Rat schag und Will Sch ig. T.-D. UtiXX!, und Hermann Ellrich, T.»D. Hungen. 2. Sieger: Alb. Hahn, T.-D. Dillingen, 3. Sieger: Paul Gerhard Herrmann. T.-D. Ridda.
*
2£ Dad-Rauheim. 11. März. Der von der D. T. für beute vorgeschriebene Fr ü h- jahrS-Melde- und Geländelauf fand für dm 5. Bezirk des Turngaues Hessen hier statt. Er führte durch den Park und um den gras)en Teich 46 Turner und Iuqendturuer beteiligten sich daran, bei der rn drr D. T. noch neuen Ein- richiung eine recht stattliche Zahl. Es wurde in drei Stufen gelaufen und folgende Ergebnisse erzielt, die als gut bezrichret werden können, wenn man bedenkt, daß bei dem schlechten Wetter der Dorwoche in vielen Vereinen an ein Training nicht zu denken war. 1 Jugendklasse unter 16 Jahren (1500 Meter): 1- K. Liller. T. u. Spv Rockenberg 4,56 Mm., 2. R. Maletzke, T. u. Spv. Butzbach 5,22 Min., 3. L. Malehke. T. u.
i Spv. Butzbach 5.24 Min. Den Mannschaftssieg errang T. u. Spv. Butzbach. 2. Zagend- llasse, 16 — 18 Jahre (2503 Me er): 1. K. May, Tv. 1860 Dad-Rauheim 8.49 Min., 2. O. Schmidt, Tv. Gambach 8,50 Min.. 3. W. Buh, Tv. Gambach 8,51 Min. Mannschaftssieg: Tv. Gambach 3. Aktive Turner (5000 Meter): 1. 3. Mathes, Tv. Rieder-Mörlen 17,30 Mim. 2 A Groh, T. u. Spv. Rockenberg 18.10 Min., 3 W. Riehsch, Tv. 1860 Bad-Raus:eim 18,15 Minuten. Mannschaftssieg: Tv. Rieder-Mörlen. Das Hallengeräteturnen des 5. Bezirks findet nächsten Sonntag in Lang-Göns statt.
883',.— 1234.- 3K',0 — 5400 — 8150.—
2812 20750.- 9,650.-
975.-
1014-
503.-
610-
3600.-
93-
rüten, als auch in besonders herzlicher Weise im Derkehr mit den Turnbrüdern und in der Dankbarkeit an die opferfreudigen Mitarbeiter an der deutschen Turnsache. Rluslkalische Dorträge von Mitgliedern des bekannten Kaiser-Orchesters wechselten mit gemeinsamen Siebern, der gemischte Chor und Männergesangverein vertieften die Stimmung durch wohlgelungene Chöre, neben dem Ernst fehlte auch das heitere Wort nicht. Den Dank dec Gäste brachte Bürgermeister Menget (Schotten) zu beredtem Ausdruck.
Sonntag früh um 7 Ufor begann der Wett» kamps der 200 Turner an Reck, Darren und Pferd mit einer Freiübung. Um 2 Uhr statteten die Turner ihren Dank an die gastliche Stadt buch einen Festzug ab. Anschliehen) fand ein Schauturnen der geübteren Turner mit Wertung statt, i danach Dvrführung von Musterriegen dec Schüler und Turnerinnen, letztere mit rhYU) mischen Freiübungen. Dank der guten Arbeits- emteilung konnten den Siegern noch am Rach- mrttag die Urkunden in würdiger Weise un er £eitung des Bezirksvertreters (Dr. Damdmann, Scholten) auf dm Heimweg mitgegeben we.d n.
Dei den aktiven Turnern wurde 1. Sie- I ger Paul Edelmann, T. 2. Ridda, 2. Sieger Hans Rehn, T. D. Ridda.
Bei den Jugendturnern 1. Sieger Alfred Eckhardt, T. D. Ridda, 2. Sieger August
Turnen, Sport und Spiel.
Turngau Hessen (D. §.).
10 März klmtl. stottern. @clü Brie»
packend geschriebenen Roman ein Bild trtm dem Rußland vor der Revolution Man blickt tief in die Sittenverderbnis aller Dolkskreise hinein und erkennt, daß das herein brechende Chaos eine folgerichtige Entwicklung bedeutete. Durch die dunklen Wolken der furchtbaren Geschehnisse leuchtet aber schon mit schwachen Strahlen die Zukunstssvnne, die die Hoffnung aus die Wiedergesundang der beiden Staaten Ruhland unb Deutschland in enger Zusammenarbeit erweckt.
— D i e Komödien deS PlautuS.
ötxmTfurter Polizei dringend vor feder Beteilt- nung an diesem Unternehmen, das nach dem bisherigen Stande der Untersuchung als Betrug angesehen werden nruh.
fpd. Frankfurt a. M., 11. März. 3m
Berliner Devisenmarkt.
(Telegraphische Auszahlung.)
Nriel 3911,- 1246- 3950 — 5500 - 825').-
28 62 21003 - 98650-—
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Norwegische Noten 9ilimcimiche Noten.........
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Geld 1067,30 8112,10 97'155.25 12',l.s5 3-52,85 32 9.10
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645.5' 615,70 220.50
Zoologischen Garten reizte ein
Schüler mit seinem Taschentuch einen der
Büchertisch.
— E. v. Kap Herr: -Der Weg zum Abgrund". Deriag Richard Eckitem Aachs- Leipzig. — In grellen Farben entsteht in diesem
Siriek
1072.70 8182.90
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3872.15
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28, 9 651 5) 618,7.0 221,50
------- ♦ Ein neues Wasserkraftwerk in
Kirche und Schule. Baden. Die Abflüsse des Rohrhardsberges im
. ,Tftp südlichen Schwarzwald sollen nach einem Be-
♦ Kirchliche D ien st nach r ichr. D^.r erite | ntnhifftrioSfattPÄ“ durch ein neues
Beamte der Evangelischen Landeskttchen aje, R.- gierungsral Adam Fuchs zu Darmstadt, wurde auf sein Rachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung oom 1. April 1923. in den Ruhestand verseht.
Z Friedberg, 9. März. Unter dem Dorsitz von Schulrat Feuerbach fanden dieser Tage zu Butzbach, Friedberg. Dilbel und Bad-Raabeim die amtlichen F r ü h j a h r s - De z i r ks le h rer- konferenzen statt. 3m Dordergrund der Tagesordnung stand in allen Dersammlungen die Heimatkunde. In ihren Dienst wurde je eine Unterrichtsprobe aus der heimatlichen Raturkunde und anschließend ein Vortrag über .Grundsähliches zur Heimatschule gestellt. Sch >l- rat Feuerbach machte außerdem wicht, ge amtliche M tteilungen. Die Neugestaltung d-r Fortbildung.-schule vor allen der Gegenstand an- regender Aussprache. Un die Einführung deS hn neuen Dolksschulgesetz vorgeschriebenen Werkunterrichts vorzubereiten, wurde ein besonderer Arbeitsausschuß gewählt.
1072.30 8229 35
97904.60
1 46.15 3877.80 3241,85
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28,73 6'18,-
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richt ' des ..Industrieblattes" durch ein neues Wasserkraftwerk, das sog. Elzwerk. ausgeruht wer- den. Der Inhalt des Staubeckens beträgt 3,2 Millionen Kubikmeter, und durch eine 9,5 Kilometer lange Druck'tvllenlntung wird ein Gefäl e von etwa 600 Meter für Kraftzwecke nutzbar gemacht. Ein weiterer Ausbau, bei dem brr Gutachbach benutzt werden könnte, wurde die Er- zeugung von 78-83 Millionen Kilowattstunden ermöglichen. Das Clzwrrk soll mit den Werren am Rhein zusammen arbeiten und diese Haupt- sächlich in den Wintermonaten, wo der Rhein wenig Wasser führt, unterstützen.
* Fünfzig Jahre deutsche Kälteindustrie. Die deutsche Eis- und Kälteindustrie, die jetzt auf eine halbhundertjährige Entwicklung zurückblicken kann, bietet cm vortreffliches Beispiel für die wirtschaftlichen Kräfte, bie durch die Leistung eines einzigen gmialen Rlenschen entbunden werden können. Dieser Mann war Dr. Linde, und seinen Werdegang behandelt Dr. Druenner in einem Aufsatz der Zeitschrift „Ice and Gold Storage“. In den Jahrzehnten von 1850 bis 1870 b.-schrftizten sich in Deutschland. Frankreich. Amerika und England tüchtige Gelehrte und Erfinder mit der Herstellung von Kältemasckünen. Aber erst Dr. Linde, dessen gimndlcgende Abhandlungen zu Anhang der 70er Iah e des vorigen Oihrhunderts e lchiewm, sch lf die thooretisch.' und wisse ischaftlichr Basis für die Entwicklung einer heute über die ganze Erde verbreiteten Industrie. Linde untersuchte den Wir- tunasarad der bestahmden Kältemaschinen und sand daß keine Ma sch'ne der ke.'annten Methoden mehr als ein Fünftel deS höchstmöglichen Wir- kuagsgrades erreichte. Die von ihm entworfenen Kältemaschinen erlangten in erftet Linie grotze Drdeutung für das Brauer-nreverbe: sie wurden bald von angesehenen Maschi. e'.rfabriken in gra-
4 Bände. Deutsch von Ludwig Gurltt t. Pro- pyläen-Derlag. Berlin. — Die neue PlautuS- ülebersehung liegt nunmehr abgeschlossen vor. Sin besonderes Derdienst der Hebertvagung Ludwig
Hochschulnachrichlen.
Shrensenatoren der Aniversitat Gießen.
Der Gesamtscmat der älniversttat Gicßrn hat einstimmig b.sch'o srn, die Herren Dr. Ioha n- nes Becker. Re.chsw rtsch-aftsminister in Berlin, Bansdire.tor Griestbauer. Kommerzienrat K l i n g s p o r und Architekt Meyer in (Sieben mit Rüäs d>t auf ihre besonderen Derdienfte um die Universität zu E h r e n s e n a t o ren zu ernennen. ,
Ferner hat der Gesamtsenat am 28. Februar einstimmig zu Ehrensenatoren ernannt: Herrn Landtagspri.s.de.iten. Bürgermeiste. Adelung aus Rlainz. and Reichsiugsavgeorbneten Planer K o r e l l aus Rieder-Ingelheim. Außerdem erhielt ein weiterer hochgeschätzter Herr, dessen Rame aber mit Rücksicht auf die Dechält- niste im besetzten Gebiet zur Zeit leider nicht in der Presse bckamttaegeben werden kann, die gleiche Würde Diese Ehrungen rechtfertigen sich ganz besonders durch die Zeitumstände. Die Universität will damit ihre Gefühle für die bedrängten Dolks- genossen in Rheinhessen zum Ausdrack bnngen und in diesen Männern zugleich alle biejenigen ehren, die in gleicher Weise so große Opfer für das Daterland bringen.
-Näsfkttt.
a. TH., 10. Matz. Der 1880 tr Eugen Fischer, jyt vhnhast, gibt sich als ,3n* uni) trägt seit Jahr -jnb en Titel .Oberst der Oder-
Er ist eine stadtbekannte als er in einer halb mili» nilchen Phanlaiie'Unisvm Phantasieorden und indcn en Abzeichen durch die tglieder für einen von ihm chstvohlfahrtsrerband der ifyäßtl uni» Eilen. § D ju >L Durch fern getomidtcs gelungen, m allen Teilen Auz-chi angeschener Per« »ilcute", .Chrenräte- oder Unternehmens zu getoin* egel nach Dezahkung einer me unter mysteriösen M« mannsstab.vereidigte^ und , Ehrenurkunden udeaeich.e. berst" drei Zehntel der em. „Colb“ inne. Sein Mer int", seine Frau als .kekre- y, h^t der Pol'znpra. es Fischer beschlagnah -nbestande einziehen lassen. ^7deref0ibch.lergmanm. ngt, auch M « IJ " * ÄÄ'M ogar »
^Hollars'
Erläuterungen bestens vorgcarbeilet. Zahlrerche Illustrationen schmücken das prächtige Weck. daS sowohl von jedem klassischen Pdilologen. als auch von allen geschichtlich Interessierten mit Freude und Dank begrüßt werden wird.
— H e l m u t h von M v l t f e. Ein Lebens- bild nach seinen Briefen und Tagebüchern. Herausgegeben von Hanns Martin E l st e r. Mit 16 Bildern und einem faksimilierten Brief. Derlag Strecker und Schröder, Stuttgart. — Hauns (Martin Elster, der die Herausgabe dieses stattlichen Bandes besorgte, wollte nicht das miu- tärische Genie des alten Generalseldmarschalls in erster Linie herausarbeiten: ihm war es vor allem darum zu tun, ein lea chtendeS Dorbild auszurichten. das heutiges und !ün t'ges Le en formen und gestalten hilft, ftlnd kein glücklicheres Dorbild hätte er finden können als das edle, schlichte Menschentum des „großen Schweigers". Dertieft man sich in diesen Band, in die Briefe und Erinnerungen. Tagebuchblätter und Reden, Auszeichnungen und Aufsätze, so findet man immer wieder dm selbstlo'en. bescheidmm Menschen, die । sittliche Gröhe, das edle Herz. Selbstzeugnisse si 'd auch die ganzseitigen Bildtafeln. die Wieder- ra£xm aus Moltkes wenig bekannten Skizzen- lüchern, Porträts seiner Zeitgenossen und mehrmals den schönen Kopf des alten Generalfeldmarschalls, auch nach einer noch unveröffentlichten
Tiger. Die Bestie griff plötzlich mit ihrer | Tatze durch das Gitter, zerschlug dem jungen I Mann die linke Hand und zog ihn dann zu sich an das Gitter. Rur dem raschen Zugreif >n des Wärters hatte der Schüler es zu verdanken, daß er vor Schlimmerem bewahrt blieb. — Ein 15jähriger Schüler versuchte an der Dachrinne d i e PaulSkirche zu erklettern. Auf halber Höhe verliehen ihn I die Kräfte. Er stürzte ab und trug dabei erhebliche Berletzungen davon. — In einer Wohnung am Geistpförtchen hob die Polizei eine aus 25 Personen bestehende Spiele r g e s e l l s ch a f t aus, die beim Glücksspiel sah. Unter den Spielern befanden sich nicht weniger als 20 Personen, die Er - werbslosenunterstützung beziehen. ES wurden sehr namhafte Geldbeträge beschlagnahmt.
fpd. Frankfurt a. M., 10. März. Der Bovtsverle h.r Martin Kittel in Aschaffenburg hat das stattliche Bootshaus, das er sich vor einem Hahr auf dem Main erbaute, dieser Tage nach Frankrurt verkauft. Das Haus schwamm unter Führung des bisherigen Besitzers in zwei Tagen n a ch h i e r und liegt jetzt wvhlverankert an seinem neuen Platz.
Kassel, 11. März. (WTD ) Wie das ,Kasseler 'Tageblatt" meldet, wurden heute früh die drei Söhne eines verstorbenen Arztes im Alter von 7, 11 und 15 Zähren infolge von D e r - giftung durch Kohlengas im gemeinsamen Schlafzimmer t o t aufgefunden Die Gase waren einem Koksofen entströmt, der sich in einem unter dem Schlafzimmer befindlichen Geschäftsraum, der neu hergestellt wurde, befand.
geführt werden und wurden für autogene Dchwei- rung, für Srplo'ionsstoffe, Stickstoffdünger, Füllung der Luftschiffe usw nutzbar gemacht. Dr. Linde ist heute noch trotz feine? hohen Atters m feinem Laboratorium bei Münch.n raitlod tätig, und der in München tagende Kätte^erein brachte kürzlich seinem Altmeister eine begeisterte Huldigung bar.
Märkte.
Derlmer Produktenmarkt.
Berlin, 10. März. Die feste Haltung am Produktenmarkt hatte sch sch>n ge'.tern naclmittag nachdrücklicher durchgrseht und hwtt Heute an Mit dem Tendenzumschwlng halt srch das Angebot vom Ialandr wieder mehr zuruck, und auch die Landwirte bringen nur sehr wring Ware zum Berkaus. Der gesteigerten Rachfrage stand f «mit nur wenig Material zur Beringung, v-eshalb auch für Brotgetreide ®erite und Hafer und vor allem für Mais wieder fa^re Preise angelegt wurden. Auch für Mehl, Futterarttkel und Hüisensrüchie war dieZ der Fall. Wcnzen, mäck srlen 36 000 bis 33 020 Mk. (fest), Roggen, märk.schen 34 000 bis 35 000 M (fest), Sommw. gerftc, märkisch: 29 030 bis 31 000 M fest , Hafer, märk.schen 27 000 bis 29 000 Mk. (fest), Olta 5 La Plata loco Berlin 42 030Mk. waggon- frei Haml-ura 37 000 bis 37 750 Ml. (fest),Weizenmehl (100 Kilo) 110 000 bis 120 000 Mk. (feit). Roggenmehl (100 Kilo) 103-003 1110(X» 0M. (teft), Weizcnkle:.e 16000 bis 17 500 Mk. (feit), Roggenkleie 18 000 bis 20 003 Mk. (fest), 85 000 Mk. (unverändert). Leinsaat 85 000 Mk. (unverändert), Diktor'aerbsen 60 003 bis 70 030 Mark kleine Erbsen 50 003 b s 55 000 Mk., Futtererbsen 30 000 bis 35 003 Mk., Pelusch'en 70 000 bö 80 000 Mk., Ackerbohnen 35 003 b.s 33 000 Mark, Wicken 55 033 bis 75 030 Mk-, Lupinen, b'au 45 030 bis 55 000 Mk, Seradella. alt 70 000 bis 90 000 Mk., neu 75 000 bis 100 000 Mk-, Rapskuck.m 25 000 Mk., Trvckenschniyel 12 500 b s 13 500 Mk. Rauhfutter: W-e zm- und R^oggen- stroh, drahtgeb. 13 030 bis 15 030 Mk-, Hafer- strvh, drah'gepreßt 10 030 bis 12 003 Mk., Stroh, s.rohseilgebündelt 13 500 bis 14 530 Mk., Wtesen- beu. aut, gesund and trocken, Dormahd 16 500 V8 18 503 Mk., Rachmahd 14 503 bis 16 500 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)
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in den Kopf ge.
ste l, 9. Mrz. Die die Je m die höhe ge. 'oiiiite man hier rvieder e'n Daumstüch das et« borgen ist, wurden hier 906 000 Mark ge« ■to das Landstück mit ! Summe von 1 Million Dieblicher Firmadireli
Berlin, 10. März. Am Devisenmar kt traten in den Kursen im Dergleich zu gestern nennenswerte Deränderungen nicht ein. Die Um- sähe hielten sich m sehr engen Grenzen. Für Effek- i veionoeres u>eruieii|i uev jxwuiuUuhU ten traten zumeist etwas höhere Kurse, namentlich I Gurlitts ist darin zu erbhden, daß bie lebenmgt ,ür Montan- und SchcksahrtsDerte zu hören. Kraft der ^Irfpl^che unverwässert wiedergegeben
Frankfurt a. M., 10. März. Dör- wird. Rur dadurch wird das volle DerstandntS s e n st i rn rn u n g s b i l d. Man spricht vorn für den römischen Dichter und ferne Zett ermög- V'Ä ©dÄ «a« 'ch°'"b°r°°hl^ | Hauptursache der Befestigung verschiedener Werte gewesen sein mag. Dem mäßigen Auf- flackern des Geschäfts stand allerdings die unsichere Haltung der ausländischen Zahlungsmittel im Wege. Der Devisenmarkt verkehrte bei geringen ^PreiSveränderungen. Dollarnoten eröffneten vormittags mit 20 700 bis 20900, später 20SCO. Im Cffektenverkehr von Bureau zu Bureau wurden verschiedentlich bessere Kurse genannt. ES hatte den Anschein, als ob die berufsmäßige Spekulation einige Käufe vorgenommen hat. Gewisse Spezialpapiere erschienen gefragter. Auslandsrenten setzten zum Teil ihre Erholung fort. Beachtet sind chemische Aktien, welche etwas Befestigung aufweisen. Später trat wieder eine gewisse Zurückhaltung ein, als das Geschäft wie- nachließ.
—— -Ridda, 12. März. Der 3 Bezirk (Ridda-Gedern-Schotten) hielt am gestr g m Sonntag unter Le tunj de? D^ rkstarn- wacks Hoffmann (Detern) L'tn ® e r ä t c- wetturnen ab, das in leder Hinsicht mufter- gültig vorbereitet war. Zur Feier seines 64- jährigen Bestehens hatte d-er T.-D. Ridda den Tag besonders ausgestattet.
Der Dorabend vereinigte bve hiesigen und auswärtigen Turner und Turnfreunde im vollbesetzten Saale des „Gambrinus" zu erhebenden Stunden turnerischen Geisteslebens. Der erste
Aufnahme bieten.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Sie Brüsseler Dcrastmgen.
Paris, 10. März. (WTD.) Kriegsminister Maginot ist gestern in Begleitung des Generals Buat nach Düsseldorf abgereist.. Don dort wird er sich in Begleitung des Generals De- g du t te und des Oöerkommissars Sitar o nach Brüssel beg:ben. lieber den Gegenstand der Beratungen, die am Montag nachmittag tn Brüssel stattfinden sollen, schreibt der „Petit Parisien", es handele sich ohne Zweifel darum, den direkten Meinungsaustausch fortzusehen, den man seit einigen Wochen über die Taktil ge- pflogen habe, die man im Ruhrgebiet anwenden wolle. Kurz nach der Reise Theunis' nach Paris scheine zwischen Paris und Brüssel über die Methoden, durch bi' man die Blockade noch wirksamer gestalten könne, ein Meinungsaustausch stattgefunden za haben. General Degoutte und Sngeuieur Cosle haben am 2. März einen wichtigen Bericht erstattet, den die französische Regierung einer eingehenden Prüfung unterzogen I habe. Die Schlußfolgerungen davon seien gestern i i-achmitLig dem G neral S^goutt? übermittelt wor- | den, der also genügend Zeit habe, um feine Dor- schläge für die am Montag stattfindende Besprechung zu präzisieren. Das halbamtliche Blatt spricht der bevorstehenden französisch-belgischen Besprechung eine besondere Bedeutung zu. Sie würde zu einem endgültigen Ab k o m - I men führen, um das Ruhrgebiet auf die beste
Art und Weise auszu.ruhen.
Rach dem „Echo de Paris" konnte man annehmen, daß am Montag wiederum die Frage der Einsetzung eines Kommissars für das Ruhrgebiet ausgeworfen werde. Diese Frage sei nur scheinbar aufgegeben worden. DaS Blatt fragt, ob General Degvutte, der den Zwang ciganifiert habe, genügend Muße habe, sich mit der positiven Organisation zu beschäftigen, Sie gegebenenfalls bas augenblick.iche Druckch tem er- setzen solle. Das Blatt glaubt, die täglich in Frankreich stärker auftretende Skepsis, ob es je gelingen werde, im Ruhrgebiet produktiv tätig zu werden, damit beseitigen zu können, daß es sagt, die Blockade beginne in grausamer Weise auf das Leben der Bevölkerung zu wirken. Die Halden seien mit mehreren Millionen Tonnen Kohlen und Koks gefüllt. Man wird dem Blatt jeden Glauben schenken dürfen, wenn es behauptet, daß es den Bemühungen der französischen Behörden gelungen ist, baS ®tf en- bahnsystem in einer in Europa beispiellosen Weise in Einordnung zu bringen.
Die Mißerfolge der französischrn Kohlen» abfuhr.
Paris, 10. März. (WTD.) Der Düsseldorfer Benchterstatter des „Reupork Herald schreibt: Trotz der Schwierigkeiten, die sich allmählich auf deutscher Seite zeigten, verlaute, daß die Franzosen das Hauptquartier der Kohlen- k o m m i s s i o n von Essen nach Düsseldorf zu verlegen beabsichtigen, also ganz außerhalb deS Kohlenbezirkes, was also als ein a u s g e s p r o - chenerRückzug angesehen werden könne. Dazu komme, daß die Möglichkeit für eine Gewinnung ber Arbeiter ober anderer Elemente der Dotierung außerordentlich gering sei. Tatsächlich würden nach wie vor die Abgaben nicht bezahlt, und es würde nur ein Minimum von Arbeit für die Besahungstruppen geleistet.


