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10. iXebvudt Amil. Nolierg.
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Was ist Zeuriok
geurlo ist der uralte ^euertuf, bedeutet Gefahr. Ihre wästhe leidet mehr durch häufiges waschen mit jcharfea Waschmitteln als durch den Gebrauch, verwenden Sie daher nur hochwertige Seifen, die frei find von schädlichen Alkalien. Zeurio Haushaltseise enthält 80°/o Zett. schont daher die Wäsche und ist sparsam im Gebrauch.
Vereinigte Seifenfabriken Stuttgart A.-O.
Brief 6075.- 1975.— 8425'- 12851—
44 25 82125- 151101-
1595— 1710— 1010—
955— 5930—
15L-
Aekd 5975.— 1955—
8325- 126 0—
43.75 31875.-
149900— 1575— 16T0- p-.a- 935—
5870— 150,—
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4972,49
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947,-
Kenterungen. DK Wühlen Ttnb MTschetnenv durch Kapitalknapphrll am Kaufen gehindert. Weizen und Roggen behaupteten ihren Preisstand. Für Gerste wurden von der Provinz etwas höhere Preise geboten. Hafer war sehr ruhiA- In Mais wurde auf Nachfrage vom In lande für nahe und spätere Lieferung mehr umgeseyt. 3n den übrigen Artikeln war der Verkehr ganz unbedeulenid. Wei- zen, mariischen 67 003 Mk. (ruhig), Roggen, märkischen 59 000 Mk. (ruhig), Sommergerste, mär- lisch: 55 000 bis 56 000 Mk. (iuh:g), Hafer, märkischen 46 000 bis 47 000 Mk. (still), Mais. Qa Plata, loco Berlin 66 030 bis 67 000 Mk., waggon- frei 66 000 bis 67 000 Mk. (still). Weizenmehl (100 Kilo) 193 000 bi« 210 000 Mk. (behauptet). Roggenmehl (100 Kilo) 160 000 bis 175 000 Kit (behauptet), Wcizerrkleie 37 000 bis 38 000 ML Sg), Roggenkleie 38 030 bis 39 000 Mk. (stetig), s 115030 bis 110 000 Mk. (stetig), Diktoria- m 85 000 bU 95 000 Kit, kleine Erbsen 70 000 bis 80 000 Mk., Futtererbsen 50 000 bis 60 000 Mark. Peluschken 103 033 bis 135 030 Mk.. Acker- bvhnen 70 000 bis 75 000 Mk., Wicken 105 000 bis 135 000 Mk., Seradella, alt 145 000 bis 175 000 Mark, Rapskuchrn 46 003 bis 48 000 Mk., Trocken- sch .i.^el 22 000 bis 23 000 Mk. Rauhfutter: Wei- -LN- und Roggenstroh, drahtgeb. 20 000 bis 20 500 Mark, Haferstroh, drahtgepreht 20 003 bis 20 500 Mark, Stroh, strohs.i grbündelt 19 933 bis 20200 Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Dormahd 21 000 bis 22 000 Mk., Rachmahd 20 000 bW 21 000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 KUo.)
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> Di« Imst m ins Unendliche i)en Feststellungen itoärüg hier meh- iei Geschlechts ihr m gestohlenen Deden bi« inbufrirf» : von Aetallteilen tleiden, gehl m die lanzelgen, Derhaf« ach: los. Sechst vor heuen diese Leute reiften ste nachts b, beben aus Öen eckei der Äanali- : Gärten müllen jen DeittafMnen c, die den Dieben men. Die Polizei lldieben her und jenen Woche nicht Bei den auslän- l und Lerner für mehr als eine j I slcher, muhte aber
Händler, als das ?, es inzwischen nd dann geslote tvieder verhaftet
Sprache erschienen. 3n wenigen Tagen waren über 10000 Exemplare abgesetzt: ja, Die Kinder tarnen zu ten Gesandten mit der Dille ins Haus, ihnen doch die .EuentoS de Grimm" zu schenken.
* Tötung von Eichhörnchen durch Elektrizität. Die elektrischen Ueberlandzen- tralen sind in manchen Gegenden, so z. D. am Riet<rrhein, auch durch Waldungen und an Wal- desränrern vorbeig-fuhrt worden. Daraus ergibt sich, wie in „6t. Hubertus" erwähnt wird, eine eigenartige Gefährdung der Eichhörnchen. Diese benutzen nämliche in solchen Forsten beim Klettern von Baum zu Daum auch die elektrischen S.ark- stromleitungen, und wenn sie nun zwei verschiedene Drähte le^uh.-en, was eigentlich unvermeidlich ist, so entstell Kurzschluß. der U<z Tiere tötet. Man (rat beobachtet, Latz in verschiedenen Waldungen, durch i ie Hebeclcmdzenivalen gehen, Dutzende von Eichhörnchen alljährlich auf diese Weise sterben, o daß ihr Bestand le^eits merkbar zurückgegangen ist. Der aufmerksame Wanlerer stützt auf Schritt und Tritt unter ien Drahtleitungen auf solche Tiere, die durch die erbarmungslose Elektrizität „hingerichtet" wurden.
Kunst und Wissenschaft.
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Professor Röntgen f-
München, 10. Febr. Der Entdecker R5n genstr.'.h en Geheimrat Wilhelm v o nR ö n t g e n, Mitgl.e^ der QT-o^cmie der W< cnfch.if.en, st im Alter von 78 Jahren gestorben.
3n Wilhelm Konrad von Röntgen, dem Träger des Nobelpreises von 1931. ist ein Gelehrter von Wlltiuf dahingegangen. Röntgen war Rheinländer, geboren 1845 zu Lennep, einer betriebsamen Kleinstadt bei Elberfeld. Er bildete sich unter Kundt in Zürich als Physiker aus, ging 1870 alS dessen Assistent mit nach Würzburg, wo er 26 Jab re später dir grotzr Entdeckung machen sollte, bann nach Stratzburg, wo er sich 1874 habilitierte. Heber Hohenheim, nochmals Stratzburg und Giehen, kam Röntgen 1838 als Ordinarius nach Würzburg und 1839 nach München. Seine experimentellen Arbeiten behandeln u. a. dir genaue Bestimmung des Verhältnisses der spezifischen Wärmen für Lu t, dir Aenderung te-Ä Volumens und der Doppelbrechung bi- Icttdtcte: Körper durch Sielt. i.Lrung, ti: e.ektro- dynamiich: Wirkung solcher Körper bei ihrer Bewegung im homogenen elektrischen Feld, ferner die Komvressrb.lität von Flüssig eiten und den Einfluß des Druckes auf einige phys.lalischr Eigenschaften. Mit einem Schlage bekannt machte ihn die Entdeckung der sogenonnten X-Strahlen, die teutc als Röntgenstrahlen eine so große Rolle in der Medizin spielen, sowohl zur Erkennung des Kranlhlltsbiltes w'e auch aar Heilung, be° sond.rs von Hautkrankheiten. Die Rvntg.nröh- ren sind jetzt in jedem Krankrnhause unentbrhrlich, viele Privatärzte bestrahlen und untersuchrn damit, brsondere Spezialisten bilden sich als Rönt- f -nolcgen aus. Die Anwendung in der inneren Medizin, in der Chirurgie wie in der Dermatologie wird noch dauernd erweitert.
Märkte.
Berliner Produttenmartt.
Berlin, IQ. Febr. Am Produkten» markt erfuhren die Preise nur unwesentliche
Büchertisch.
— Don Knut Hamsuns Gesammelten Werken in zwölf Bänden (Verlag von Albert Langen, München) ist jetzt der zweite Band erschienen: Redaktrur Lynne, Reue Erde. Romane. »Redakteur Lynge" schildert in dem erfolgreichen Chefredakteur das Herauskommen ter sensationellen Presse und zugleich den Typus deS zähen, ichsüchtigen Bauernstudenten und die politisch-sozialen Kämpfe der Jugend. »Reue Erde" bietet ein Bild der in Selbstüberschätzung dahinlebrnden Literaten-Dichter von Kristiania. Beide Romane erscheinen in der neuen Heber- setzung von I. Dandmeier.
— »Der Heger", Zeitschrift für weidgerechte Häger und Heger. Heger-Verlag Wilht Gottl. Korn in Breslau 1, monatlich 2 Hefte.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Poincare will doch Rechenschaft ablegen?
Paris, 10. Febr. (WTB.) Eine Nach- richtenangenlur teilt mit, bah Poincar 6 in Anbetracht des Umstandes, bah die letzten Debatten in der' Kammerkommission für auswärtiae Angelegenheiten von der deutschen Presse angeblich als eine Mißbilligung der RegierungspolitU ausgelegt werden, sich entschlossen habe, demnächst vor der Kammer zu erscheinen.
Eine Reise des Reichspräsidenten nach Karlsruhe.
Karlsruhe, 10. Febr. (WTD.) Dm Montag wird der Reichspräsident hier «in- tr^ffen, um mit den massig b.nden Kreisen der Regierung, der Gemeindevertretung und der DerufS- verbände die Lage im neu besetzten Gebiet von Offenburg und Appenweier zu besprechen.
Kriegsgerichlsurteile in Mainz.
Mainz, 9. Febr. Vor bem französischem Kriegsgericht fand heute nachmittag bte Verhandlung gegen den Zolldirektvr Riemann und den Finanzvat Reuenburg von Zell a. d. Mosel statt. Beide erhielten je ein Hahr Gefängnis mit Strafaufschub, weil sie eS in entschiedener Form abgelehnt hatten, dem Befehl der französischen Behörden, die Bücher des Zollamtes vorzulegen, nachzukommen.
Sozialisttschr Kundgebungen in Paris.
Paris, 9. Febr. (Wolff.) Die sozia- listische Partei hatte gestern abend ein, Äunbgebung für den Frieden, d. h. einen Protest gegen die Ruhrbesetzunoa veranstaltet, auf der zahlreich? autzerfranzösisch« Sozialistenführer, darunter H i l f e r d i n g (Deutschland) das Wort ergreifen sollten. Es hat aber kein ausländischer Redner gesprochen, da, wie der Versammlungsleiter erklärte, sie infolge g e b le te r i s che r Pflicht, die sie nach anderwärts gerufen hätte, an der Kundgebung nicht teilnehmen könnten.
Dergarbriterstreik in Lothringen.
P a r i s, 9. Febr. (Wolff.) Haras meldet au» Forbach, datz der Streik in den Kohlengruben von Klein-Rosseln, sowie in den Gruben von Lothringen gestern allgemein war. Es franble sich um 32 000 Streikende. Zwischenfälle seien bis jetzt nicht zu verzeichnen. Die Unabhängigen Gewerkschaften machten mit den kommunistischen Verbänden gemeinsame Sache. Die Bergarbeiter rechneten darauf, datz infolge der Unterbrechung der Kohlenzufuhr aus dem Ruhrgebiet ihre seit Dezember formulierten Forderungen Annahme finden würden. Tr-uppen seien an Ort und Stelle, um die Ordnung zu sichern. Man habe den Eindruck, datz der Streik ziemlich lange dauern werde.
Die Friedensverhandlungen mit der Türkei.
Paris, 10. ge&ruar. (WTD.) Die .Ehi- oagv Tribüne" glaubt zu wissen, datz die Verhandlungen zwischen den alliierten Oberkommissionen und den Vertretern A n • gvraS zur Unterzeichnung des Friedens in Konstantinopel aesührt werden. Die Rationalversammlung habe Bekir Samy Deh zur Teilnahme an diesen Verhandlungen bestimmt. Mustapha Kemal Pascha habe sich zu einer Konferenz mit ISmet Pascha nach Panderma begeben.
Handel.
Frankfurt a. KL. 10. Febr. Börsen- stimmungsbild. Am Devisenmarkt waren heute die Kursschwankungen nicht erheblich. Der Dollar wurde mit etwa 31000 gehandelt. Besondere Anregung lag für den Verkehr in ausländischen Zahlungsmitteln nicht vor. Der freie Effektenverkehr lieh sehr reges Geschäft bei überwiegend behaupteten Kursen erkenn m. Für Kassa- Industriepapiere bestand Nachfrage bei fester Tendenz. In variablen Werten machte sich vielfach Verkaufsneigung bemerkbar. Montanaklien neigten v^schiedentlich zur Abschwächung. Ebe- mische Werte sind wenig verändert. Auslands- papiere blieben gut behauptet. Um 1 Uhr wurde der Dollar 31 250—31 003 genannt
Frankfurter Devisenmarkt.
(TelegraphIsche Auszahlung.)
Stimmeirbevechoung tÄer Sitze. De wählt wurden: von der Liste der Deutschnatl. Vp. (Hess. Dbd.)-Deu1schr Vvlttp. als ordentliche Wit- g lieber bes ProvinKialausschusses: Landwirt Heinrich (Brauer- Ober-Ofteite.i, Dr. Georg v. H e I m o 11 - Rieder-Wöllstadt, R«htsanwalt in Friedberg Landwirt Otto Schneide r-UtpC«, LandgerichtSdirektor Ludwig Reuen Hagen- Eietzen, als Ersatzmänner: Landwirt Karl Hesse- Otterbach, Gch Iusti.rat Earl R o e rn- he l d-Ridda, P of. Paul Gisevi u s - Gleiten, Fabrikant Friedrich Freitag-Butzbach: von der Liste der Vereinigt. Soz. Partei-Dtsch-'. Dem. Partei als ordentliche Mitglieder: Bür- geim ister Beruh. Rechthien- V.lbel, Rechtsanwalt Dr. Albert Aaron- Gietzen, Deigeord'- neter Bruno Wittig- Butzbach Kommerzienrat Hein.ich Langsdorf - Fr-i.d.erg, a S Ersatzmänner: Kanzleia sistrnt Josts Mete r-Die-en, D.igeordneter Heinrich Kling- Bad-Raüh^im, Hausfrau Marianne Hüter- Girtzen, Parteisekretär Heinrich Häuser- G'.e>n.
Als Provinzialtag setzte man bann seine Arbeit fort uni> erkannte bie eben getätigte Wahl als gültig an.
Provinzialdirektor Matthias suchte hierauf die Genehmigung des Provinzialtages zu einer Finanzoperation s u r die Elektrt zi - tätswirtschaft der Provinz nach. Mit einem Zweckverband im Schlitzer land, Der tie Aus- flrutzung der Wasserkraft der Fulda ^ur Elcklrizt- tätsgewinnung l«^,wecke, sei das provinzieüe Elck- tr!z. ä sunternehmen als MÜgl.ed verbunden. Jetzt handele es sich um bte Aafbi-ingu rg von Mtti.eln. Dte Leitung der Angestell.enverjichrrung habe sich bereit erftärt, bem Zweckverband im Schliherland 40 Millionen Mark zur Verfügung zu stellen, wenn die Provinz Oberhessen die Bürgschaft dafür übernehme. Das Schlitzerländer Unternehmen sei sehr aussichtsreich und füc unsere Provinz von grotzem Ruhen. Der Provinzinltag möge, vorbehaltlich ter nachträglichen Zustimmung des heute erst gewähl.en Prorinzialausschusses, bie Verwaltung ermächtigen, diese Bürgschaft derPro- vinz zu übernehmen, falls sich keine andere Sinan-
I zierungsmöglichstit herausstelle. Das Haus er- hätte sich einstimmig damit ei.werstande.i.
Damit war der Arbeitsstoff erschöpft. Schluh der Sitzung.--
Vermischtes.
Giftmord in einer Berliner Likorstube.
Berlin, 10. Febr. Rach einer Meldung des „Lokalanz." wurde gestern nachmittag in einer Likörstube in Friedenau an einem Butterhändler ein raffinierter Giftmord verübt. Der Händler hatte in der Likörstube die Bekantschaft einer 32jährigen Kontoristin gemacht, d efer von seinen glänzenden Geschäften erzählt und se'.n-r Brieftasche mit einer größeren Barsumme vorgewiesen. Darauf hatte das Mädchen aus einer Apocheke für 4000 Mark „Medizin-, und zwar, wie die Kriminalpolizei feststellte, Opium holen lassen, und dieses in bittere Schnäpse gemischt. Bald darauf sank der Händler bewußtlos zu Boden und starb. Das Mädchen, das Plötzlich verschwunden war, konnte auf der Straße fe st genommen werden. Es hat seinem Opfer anscheinend den größten Teil des Geldes geraubt.
Ein deutsches Schiff gescheitert.
London, 11. Febr. (Wolff.) Die deutsche Diermasterbark d v l f W v e r m a n n-, die sich auf der ersten Fahrt von Bremen nach Barry befand, erlitt F.eitag nacht In der Höhe von Kap Lizard Schiffbruch. Es herrschte schwerer Seegang, so daß ein ausgeschicktes Rettungsboot das Schiff nicht erreichen konnte. Schließlich wurde die ganze Mannschaft unter großen Schwierigkeiten mit Hilfe eines Raketenavparates gerettet.
Hochwasser der Donau.
Budapest, 11. Febr. (Wolff.) In Reu- pest ergoß sich das Hochwasser derDo- n a u im Laufe der Nacht wie int Katarakt in die Stadtteile am Ufer. Die Polizisten und RetwngSmannschaften arbeiten seit Mit.er- nacht unausgesetzt, um die Habseligkeiten der Bewohner der überschwemmten Häuser zu bergen. Vormittags war ein großer Teil der obdachlosen Bevölkerung bereits untergebracht. In A l t o f e n stchl der größte Teil der Schiffswerften unter Wasser. Das Hcchwa ser drang auch in d.e Wa f' rwe^le von Kapostzasmogyer ein und verursachte eine । emt ftnostche Störung in der Wasserversorgung der Hauptstadt.
• Di e Grimms chen Märchen in Mexiko. Dir Me tlaater haben während be3 K'.stgeL und auch nachhrr eine schöne Unabhängigkeit gegenüber dec rings um sie toütenten Deutschen- hrtze gezeigt. Wie der Gesandte von Eckardt in einem Aussatz ter Leipziger „Illustrierten Zeitung" erzählt, wurde ter Wunsch, die deutsche Sprache zu le rnen, wähxnd tes K.i ges in Mexiko immer lebhafter. Die teutschm Unterrichtskurse mußten verrncHrt werden, und Hunderte fanden sich aus allen Stän^n ein. Die Qlatenten der Universität flugten karäter, datz sie dir teutfdxn > wissenschaftlichen Werke nur in stanzösisLen , Uetersetzungen erhielten, unb gründeten einen Verein zur Erlernung und Verbreitung deutscher , Wissenschaft. Am meisten aber freuten sich bie . mexikanischen Kinder, alS zu WeihnachteT'. bie , | schönsten Grimmschen Märchm In spanischer
Provlnziattag der Provinz i1 Oberhessen.
(Eigener Bericht deS ,Dieh. Anz.") Gietzen, 10. Februar 1923. I
Der neue Provinztaltag ter Provinz Ober- Höffen trat heute im Regierungsgebaute zu feine- ersten Tagung unter tem Vorsitz drs Provinzial, dlrektors Matthias zusaanrnen. V)n den 35 ernsten Abgeordneten tec Provinz waren 34 . zugegen.
Provinzt^l7irekt)r Matthias eröffnete Uz Sitzung rntt einer längeren Ansprache, m der er nach ter Begnihung des neuen Parlaments zunächst tem alten Dink sagte für die treue unb wertvolle Mt.a teil an den Ausguben ter Provinz. Dann erklärte er u.a. toelier: Unsere Provinz ist ein sog. Selbstverwaltungskorper. Diese Selbstverwaltung eifo-fc-rl in einer Zelt wie heute, star e Betonung tei Selbstverant- Wortung. Ohne diese ist eine Selbstverwaltung nicht tenlbur, gerate in Obertessen, das in grotzen finanzpolitisch weit Iva genteu Unlerne5munqcn steht. Wie die Verhältnisse heute liegen, ist die Provinz leitet in evteblichern Matze ein finanzieller Kostgänger tec Gemeinden, in denen die Sorgen für tie eigenen Dedü fnlffe ohnehin nicht fet'Ien. Alle, die es mit der Selbstverwaltung der Provinz wohlmeinen, werten wohl der Ansicht sein, datz die Gefehg-chung unseres Landes dahingehend geändert werden muh, daß die P t o v i n z auf selbständige finanzielle Fütze gestellt wird, um auch hierdurch die Gemeinden zu entlasten. Die Provinz hat sich durch eine sehr glückliche Inltia.ive vor meh.eren Jahren in wirtschaftliche Unternehmungen gestellt, die sich g ü n st i g e n t w i ck e l n. Mit diesen arvtzen Unternehmungen hoffen wir nicht nur in bem engen Rahmen unserer Provinz vorteilhaft xum Wohle ter Gesamtheit zu Wicken, wir hosf.n damtt auch unserem engeren Vaterlands Hessen und mUtelbair dem Reiche dienstbar zu werden. Die Verhältnisse im Gebiete ter Quellen ter deutschen Äroft, im Ruhrgebiet, zwinzen jeden veia.it- wvrtungsbewutzten Wirtsch.of.ler dazu, alles zu tun, was die Lage dort und für das Reich dauernd erlllchte.n kann. Wir in Oterhes en taten ten Weg teru b.schritten, indem wir die in unserer I Provinz vorh n'-rnen Naturkräfte-iumall- gemeinenWohleausbeuten. Wi müs e:i dewutzt d'.ese Schr.tte weitergehen, wir müssen unsere oberhessischen Wasserkräfte weiter erschliehen, damit die Kehlen, die wir durch die Nutzbarmachung unfe.er Wasserkraft hier entbehrlich machen, für diejenigen Teile te5 Reick«S Vers gtar werten, die sie nötiger haben. Ich hoffe, datz auch ter neue Provinzialtag mich in ter Politik, die ich nach dieser Richtung hin toct ec zu führen getenfe, in freudiger Mitarbeit unterstützen wird. Reichskanzler Cuno hat in feinem Dl ckwun'ch'chreiben an den S '.atspräli- tenten Ulrich zu tefen 70. Geburtstage an bie grohe Pol.tische Bedeutung Hessens sür das Deutsche Reich erinnert, die größer fei als tec territoriale Umfing unferes He^fenlantes. Hessen sei die I Klammer von links te? Rheins nach rechts. In dieser Zeit erförtern unsere hessischen Gebiete links des RteinS die erhöhte Aufmerksamkeit und Fürsorge ter hessischen 6toa‘§- teglerung. Da müssen wir in unserer Provinz alles tun, was geeignet ist, unre "er hessischen Regierung die Erfüllung xh.er Aufgaben I im linksiHeinifchen Staatsgebiet zu erleichtern. I Wir müssen bestrebt sein, alre unsere Aufgaben möglichst ans unteren etqenei Kräften zu erfüllen. I Zu diesem Zwecke müssei wir alle Kräfte in der Provinz Oberhessen zusammen- binden zu einer gemeinschaftlichen Tätigkeit Die Prvvinzlalverwaltung hat jent bie Schaffung einer 0eme i n ü>t r t f <f>a f t Ober'heff en angeregt. (Dergl. ben Artikel in bet Damstaq-Auscrabe tes „®leh. 2lnz. De Schriftltg ) Der bisherige Pro'änztasausschatz hat zu meiner banfbaren Sieube diesen Plan bereit- | wllligst unterstützt, und ich hoffe, datz er über- all auch Ihre Förderung finden wird. Die er , Plan wird, durchzefüh f unsere Regierung frei- malten vvn p'wtzen finanziellen Un‘e*ftnt'’'nqd- psti^t n Ich hof^e. datz wie durch bi'fe Ve aa- fialtung nicht nur ter Provinz Oberhess en, io ttern auch unserem ganzen Hessenlande einen wertv ollen Dienst erweisen werten. In ter Hoffnung, datz die Provinzlalverwaltung auch nach dieser Rich'ung chm Ihre Unterstützung finden wird, unb mit ber Bitte um Ihre bereit- nrlHiae OHUatbeit an allen üBriaen Aufgabe:i ber Provinz eröffne ich bie heutige Tagung.
Nach ber Feststellung ter AnwesenheitSNste gab Pcvvinzialdircktor Matthias bekamt, baß 5egeii bie Wahl ber Kli t<i (le b e r b eii Drovinkialtaas keinerlei Sinwante eA/oben wurden. Hierauf erfolgte die T st s e d un g de r Tagegelber und Reisekosten ter Mit- glleter des Provinzialtags und tes Provinzial- auSschufseS, ft>tr>ie der Ersatzmänner in ber bisher üblichen Weise.
Die Arbeit bes Hauses als Provmzialtag wurde nunmehr vertagt, dami es als ^hl körver die Wahl der Mitglieder und Ersatzmänner des o & t n a i a t a u d- schuss es erledige. Zu dieser Wahl tagen zwei Wvrrschläge vor: der eine ging von ber Deutschnatl. BollSvartei (Hess Dauernbuich) und der Deutschen Bolkspartei aus und ^e.gte als Spihenkanbibater ten Lanbwirt D r a u e r-Oker-
’S" ft» a*Ä 34 stimmen b« au® bte
Datum: 9. Februar
Aintl. No lern- (4'clb Brief klntw-Brüstel . 1695,75 1704,25 ------ ------
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