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irtung von bnit? ab der Dollmilch erhöht

auf 20 6 Mark für da- Lider

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dem Durchgangslager einstimmig getoäbrt handelt Nch um einen Mert von 2? 980 '

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720 033 Mk.

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108 CO) Mk. 114 033 Mk 216 033 Ml. 324 C03 Ml.

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Del einem Jahres­arbeit-Verdienst

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validen» urd g eichz.lltg in de. An e te2l en e - liche.uia findet im allgemeinen von 1. Oa.iuar 1923 nicht mehr fuu.

j()cnciu'Jinnnii.

fpd Frankfurt a M. 10 3an. Zahl der Erwerbslosen ist hier raschem Wachsen begriffen Dicht nur. die ungelernten Arbeiter immer scharrrer

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Heutiger Stand des Dollars

10 Uhr vormittags

Berti n 10 475. 5tanfTuri a. TL 10 600.

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Für dos

öinbinber. der neuen Grundbuch- karten

wird der früher bewilligte Kredit von 18000 auf 25 503 Mark erhöht

3u den

Neubauten bei Sisenbabnee-Hel«- stSttenvereins

an der Ätlnifflra(k. L red« tttt raße und am Metz» la-er Meg liegt jetzt die Schluß ibr^chnuni vor. Insgesamt tft ein Kostenaulwarab von 3 204 428 Maik entstanden von drm als rennerlichrr Dau- wert durch Zuschuß aus Stnatsmittelu und d irch da) Gern inde-P llchbattehen n a hmf 1 401 320 Mark gedeckt wurden, so teß als unrentlerkUS und ungedeckt 1833083 Mark verblieben 2U,

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Durch DeichZg?fe) üm 10. Dorember 1922 sind mit Mtrkung oo.it 1. Januar l 9 2 3 ab für die Dersichcrten der Inralidenversiche uaz fol­gende Lohnklassen und Mochrnbeitrüge

bis von vor 00.1 von DOX 001 DOX DD X OOX VON DD l VON

Mächten anvertrauten Polten werde ich nicht verlassen.

Mie weiter berichtet wird, wurde auch di« Vrervstario i Dajohren nörbllch von Demel von cen Litauern besetzt. Ferner verlautet, bah reguläre litauische Truppen bei Sglifchken, östlich Dajohcen. über die Grenze traten und südlich in

Aus S.adt und Land.

Dtesten, den 11. 3anuar 1923.

Ter Aufkauf von Butter und Käse.

Zur Beseitigung von Unklarheiten, die h nsichllich der Derordnunz de) hessischen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft über den AufkaufvonButterundKäsedri der Bevölkerung noch bestehen, geht uns vom Kommunal verband Gießen dir nach­stehende Aufklärung zu:

Jeder Landwirt, der seine aus der eigenen Wirtschaft gewonnene Butter oder Käse direkt an Private oder auf dem Wochenmarkt absctzen will, kann dies nach tote vor ohne besondere Ge­nehmigung tun. Will er jedoch seine eige­nen Erzeugnisse an ein offenes Ladenge­schäft abseyen, welches d.e Ware zum Wie­derverkauf erwirbt, so muh der betreffende Geschäftsinhaber int Besitze der vor­geschriebenen Aufkaufserlaubnis sein.

Ebenso kann Butter und Käse, soweit die Ware aus dem preußischen Gebiet stammt, ohne weiteres innerhalb Hessens abgesetzt wer­den. da in Preußen der Aufkauf dieser Ar- tikel noch ohne besondere Genehmigung ge­stattet ist. Jedoch dürfte eS sich für die be­treffenden Händler empfehlen, möglichst Be­scheinigungen mit sich zu führen, durch welche nachgewiesen werten kann, daß die Butter tat'ächl ch auSPceuhen stammt.

Einer Genehmigung zum Aufkauf von Butter und Käse bedarf nur derjenige, der beim Erzeuger, bei Molkereien, Käsereien oder ändere t MilchverarLe'.tungSgebieien zum Wiederverkauf oder zur gewerbsmäßi­gen Derarbe.tuna a n f a u f t.

Der Sinn der Verordnung ist in der Hauptsache der, daß d e seit einiger Zeit ganz minimale Frischmilchzufuhr an die Städte und Bedarfsgemeinden zur Tersor- qung der Säuglinge, Kranken und Alters­schwachen, wieder besser wird. Durch den regelmäß gen Aufkauf von Butter und Käse auf dem Lande und hauptsächlich auch durch den wilden Aufkauf, durch den diese Artikel gröhtente ls aus Heisen ausgeführt werden, um dann in Großstädten an Hotels usw. zu hohen Pre sen verkauft zu werten, wird jedoch die Frischmilchzufuhr an die Städte immer mehr gefährdet.

ES werden deshalb von der zuständigen Behörde grundsätzlich an solche Händler, welche de Butter und Käse direkt auf dem Lande aufkaufen, keine Aufkaufsgenehmigungen er­teilt.

Lohnklassen m d Wockrnbciträge in brr Invalidenversicherung.

rechnen. Betzügllch ber Frstfetzan^ ber T«r:z btr Sachbezügr wiro au Mr Beka mLna junger de) Ä.ei-amn Bersich? ug.ar.t in An-sve - fünD.gu.ig ba 1 liigetmeei 2Uib C?eDumax . le un) anj.rc B^üg. bi; oer Beritten: g«u.v n- l«ü3mifig erb U (Ski naht gef eie, . Id­le gsgr.ber ufw.» s«) e cna.b Der Tax o ,u,uyMen Steuern. Ärinf nZiff.» U-13 L.nl»chr Tcträge dürfe x am Tjrioba nich a5ge.o,ei tt«r e - D:r ss ernt teile 3a ,re ar eit te b en t ist für die-r brr B:iträa: mabpje b.

CI le Doppelversicherung in be 3n-

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1 kchrlkez.

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Dahrlobn . .

Gelbwett der vollen Verpflegung einschlietzlich Mobnung. Hei­zung und Beleuchtung . .

<uf ammen: hiervon 10*. Diele Beträge ermäßigen stch nach § 46 des Einkommensteuer­gesetzes in d.r vom 1. Januar 1923 ab gültigen Fassung: 3ür ben Lteuerpsiich- Mk.

tigm selbst um . 200. Für Merbungskosten. 1 000.

Steuerabzug:

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Kreitz Lauterbach.

Lauter dach, 9 Zan. Der Stabt- Vorstand hat in feiner jüngster Sitzung bc- MZoITen. ^amtlichen vorn öterfcdäTex brtrofftnfli

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Aus dem Aeicke.

Deue Erhöhung bet P.rso«Utarife.

Berlin, 10. Zan. <DTB.) Der stän­dig eAutzschuß des DeichSeisenbahn- rates nat heute vorm:taa unter dem Bor­sitz von Staatssekretär Stieler zusammen, um au der allgemeinen Tarifpolitu der Deichs- oahn, besonders zu den am 1. Januar 1923 ein- geführten Tariferhöhungen und Aenderungen im Schema, und in oer.errinteilung Stel­lung zu nehmen. Mit allen gegen za?ei Stim­men wurde deshalb d e Dotwendigkeit der Er­höhung der Personentarife zum 1. Fe­bruar 1923 um 100 Prozent anerkannt.

Die Zamrargehalter btr Beamten.

Berlin. 10. Zan (Wolff.) 3m Deich)- sinanzMinisterium sind die Berhaiblungen mit te x Spitenovganisationen über die Ang'eichong ber Bezüge ber Beamten und 2xgeitdUen der Deich behördei an bi; Teu-'ruiaSverhIlt-tife da­hin zum Abschluß gelangt, ban ein? SrhShung der ®damtbe3ügc im Mona'sdurch'chxitt Ja­nuar Ooi etwa 30 Prozent ftattftnben sall D-rS D.ichSkabinett und d.e <e e^geb.mden Köf^erschaf- ten werden besch'eunigt h.-ttzu Stellung nehmen.

Der Deichrslag.

Berlirn 10. Zan. (DT2 ) Die nächste Boll- sttzung deS Dei chStag » wird am 13. Zanuar nachmittags 2 älhr stattfinden.

f44ftigung finden sondern aich in ben einzelne« Berufen macht sich die mangelnde Beschäftigung durch sortge e te Kündigungen fühlbar bemerkbar. Aber auch in den kaufmännischm Brtrikbrn, ben Kontoren imb den offenen Ladengeschlsten fin­den immer mehr Kündigungen statt

spd Höchst a. M.. 10 3an. Heute früh kurz nach s ed.ix Ubr erplobi erte in dm Farb­werken ein DeduklionSapparat. wobei sechs Arbeiter schwer verletzt wurden. .Zwei te. Te le ten erlagen i xzwif chrn ihren Ver­wundungen Der Sachschxd.n ift lehr erheblich Die Srploston war weithin hörbar und auch sich dar

fpd Ha iger. S ?«n. Der dnderlotz ver­storbene tBilbelm Pfeiffer hat letztwxlliM sein ganzes Vermögen der Deunkirchenee Misfionsgelellschaft re mache Die Ver­steigerung des Haules und einiger Cbi-unbftude brachte allein 4 , Millionen Mark

3m ®eg nf-tl) zu den seit rig?n Brstinmun- gen sm), w!- an ©im^tig schrt ur. mit etc-.t tru de, alle bn tib fei g?*amt?n Per v e i o r- sichetuntopf t Xi] auchwennsiedaSlt. Le­bensjahr noch nicht oollcn 'et haben. Torau f tzu iz. tie B r ich r mg it jedo 5, ^a") Beschastigu xi g?gen 3nlge;t (do u au h Sa r- belüge gehören) erfolgt. Boi einen Ar ei 6- rer irnst b e st i m rn t e r H ö e i t die 3n?a'i e ve.sichtru gZpsli dt fortan ni dl me ,r ab ängtg.

Orta.te x Befchäs igle n;3en d:ai Barlo ha auch Sachbezüge (freie Äo t. Wohnung Kleidu-xg uftxxk so ist ber Derr hierfür dem Ba.tolm zu

* Die ZinSscheine der heffischen Staatsschuldverschreibungen we den seit 2n,ang diele- Zahves von den Stnamfailen te) ganzen Rrich.grbiele) und von allen Deichs- bank-n lallen gcbjbienfcei etig;I3ft und Schuld­buchzinsen auSbczahlt Diese Stellen besorgen auch neue Zinsbogen abgrlau'ener Deiben and txrmit ein Anträge für Sixtrigz in da) hestische Staatsschuldbuch und Löschungei x».-brt der Aus­reichung neuer Stücke Brka uxtlich ist mit dem Ucb.rga-tg der h ssischm StaatZ.ijexxbah. en aus das Reich auch die ganze bistische Obli;ationS- scl'ild i brmvmmen wo d n, un > zwar neben den eig^ntli/).n <3if n^ahnanleih.ui auch die Anke bei Reihe I bl) XVI und die logena mten Landes- kieditkasse-Anleihen Reihe A bis E.

Die Sitzungen ber Stadtver- ordneten-Bersammlung, die bisher immer auf einen Freitag gelegt waren, werden von jetzt ab stets an einem Donnerstags je nach dem Vorhandensein beschlußreifen Ma­terials stattfinden.

Die Feueralarmsirenen Verden am kommenden Samstag nachmittag um 4 Uhr Probeweise ertbrex

* Der M ilchprei s im Kleinder-

Ter Ltcnerabznq bri freier Station

Da) Lanbessinanzamt bat Li unteren Blatte den Geldwert der beim Steu c ra bz u g vom Arbeitslohn z« berücksichtigen:« Da­tura l - und sonstigen Sachbezüge, ter ab 1. Oar.nir gilt, zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Zur ^r;au:crunq dieser Bestimmung diene das fo gende B.nspiel:

Für einen Angestellten mit 3033 Mk. b»w mit 5000 Mk Monalslohn und voller Berpf.egunz einschließ ich Wohnung. Heiuinz un) Beleuchtung be.echnet sich der Steuerabzug vom 1. Zanuar

Sitzung ber Stabhierorbneten.

Dießen. 9 Januar 1921 (Schluß des Berichts ) Dach ber öin'übnmg uib Berpfllch ang des nr*en Parlaments tritt das Haus in dxe Er­ledigung dec kurzen öffentlichen Tagesordnung ein. Dem rheaterbauvereiu

wi'd der Erlaß der Kosten für Materiallen aus

^amOlen der Stadt das Holz zum oargx ttrtig oetchnitten. kostenlos zu liefern. Auch dic Beschläge und die^el zum Sarge Tollet in jedem 5aüc auf Kosten tec Stadt zur Beo» fügung gestellt werde.i.

Der preußische MinisterprLfibent Braun gegen Poincare.

Berlin. 10 Hon 3n der heutigen Sitzung des Prticßtschen Canb:ag) erklärte Mtuisterp^äf.- beni Braun u a.: Der Mann, der zur Zeit die (beschicke des sranzösischrn Bottes leitet und schon so vxel Unbeil über Europa gebracht hat, scheint nicht eher ruhen zu wollen, als bi# er lein Kriegsziel, die Zerstückelung des Deutschen Reiches und die Be.nichtung feiner Wirtschaft erreich hat. Was jetzt im Ruhrgebiet von den französischen Gewalthabern unternommen wird, ifl nichts anderes als ein schnöder Ver­tragsbruch und ein brutaler Heber- fall auf eine friedlich Bevölkerung und unter keinen Umständen mit völkerrechtlichen Argumen­ten zu begründen Dieses Vorgehen wird bem französischen Volke nicht zum Legen gereichen, ist aber geeignet, dir WiTtschaftskraft Deutichlands auf das schwerste zu schrdigen und bin Wieder­einzug des wahren irdens in Survpa auf absehbare Zeit zu vereiteln.

Tttauerkundstebuust in brn Tchulen.

Berlin. 10 Zan. (MTB) Der preußisch Ministex für Wiffeifchaft. Kunst und Vottsbll- bung richtete an sämtliche SchuldehZrtex Preu­ßens folgenden Erlaß:

Für den Fall des Einmarsches fremder Truppen tn das Ruhrgebiet find bx allen preukifchen Schulen am letzten Tage dieser Wrch die Schüler und Schülerinr.e x zufammen- zu berufen und auf den ®rnft der Lage hinzu- weifen 3n dieser Stunke soll die Trauer unseres deutschen Vaterlandes üter die ihm von neuem angetane Gewalt au^ bet un'e er fjugcnb zum 2luSdruck kommen Die Trauerkundgebung ist am Samstag in dir dritte Unterricht sstunde zu legen, danach ist der Unterricht zu schließen.

Reichswirlschastsminister Dr. Becker über die Folgen bes französischen Vorgehens.

Berlin, 10 Zan. Bei chZwi rtscha? tsm i xister Dr Becker erklärt? einem Vertreter de) ,B. T." über die toi tfht/llichrn Folgen der Be­setzung b.4 R >h i.bicte) durch di: Franzo ei, F ank.eich werde sich vor allem mit soviel Aepa- rationskohlen ei kdeckm al) es für richtig hnltr. ohne Rucks ich! auf bi? deutsch? Wirtscha.t Weiter toe de es vorauLstch.lich von b.t de itschen Kohle nehmen, wa) es zu polilifchm Zwecket, heisp.els- toeise für 3ta'i:n. b.aucht Dadurch aber werde die deutsche Kohlenmenge nur noch knapper, als sie bisher sch-n gewesen kl Schwere gesund>cit.ich? SchäN^ntem de) Bvl ei würden die Folge fein. Weiter würden «ich f:a k? toi tscha t ichr Störungen b m:r bic machen, die Arbeitslosigkeit tn e nm sehr ernsten Um­fange zur Folge hubrn würdet. Damit aber f?l Vie ®e,abr pviitischrr Verwicklungen s)wie Stö­rungen der Orb nun] bn 3m nm gezrhrx. Auch die Handels- und Verkeh Sde i Hungen zwischen dem Ruhrgebiet und dem üb dien Deutschland würden schwere Störungen erleiden.

Die Bemäntclunll des RcchkSbruchcs.

London. 10 3an. (Wolff) Dem Pariser Berichterstatter der .Times" zufolge suchm die § anzosen die Bedeutung threr Vor be­reit ungen rnögl ichst abzuschwächen. toaS aus der Auiiord.rung Poincarss an die französi ch- Presse h^rvorgehe. über die aug n- blicklichen öreigniffe n.chk m.b: zu fa^en, als geiabe notwendig sei Dem Berichterstatter zu­folge ist e) trotz dieser Zurückdaltunz flat, daß eint Bewegung von weit größerem Umfange, als o fiziell zugegeben toer>e, im Dange fe< und drß c) nicht möglich fei. vvrauS- zufehen. welch: Ausdehnung de. Bevezrng für notwendia g.hatten we.de. wem erst einmal die tianzös.schen 3rge i'urt Zollbeamten und Sol­daten im Ruhigediet feien

QvUtUiittt sictivcrßaftuttgeu in t^rniifrcid).

?)arl6. 11. 3an. (MTB) 3m Laufe des jen Abends find weitere vierkommu- nistifche Führer a^jen ih ec Xätiafvit in Frankreich und zum Teil auch ipcaen ß/ er in den letzten Moch n bn le egten un) unbesetzten Debtet au#geubtvn Tätig!et verhafttt trorbrt Unter ihren befinden shch 3 die bei ihrer Rückkehr aus Deutschland hn Schnellzug KölnParis feit- genommen wurden.

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Ein Einbruch

ins brutsche Memellonb!

Ber liiv 10. Zan. (MTB.) Rach einer Mel- hlng aus Memel sollen zwei litauische Kompagnien and etwa fünfzig Zivil ersonen die memelländische Grenze bei Plickei ü erleb Uten haben. Die teu sch: O f entlichkext toiib ü er diesen Fr iedenSdruch auf) 4ur;er te beunruli t sein. Wieder einmal schi ft sich anschrtnend eine f e nbe Macht an, kerndeutsche) Land gejen den ausge­sprochenen Willen seiner Bevölkerung zu be­setzen. 3m Vertrag von Versai le» mußte D.mtsch- tant) auf da» Memelgediet verachten D utschl.nnd kann den bebrängten Brüdern jenseits te) Memei- strvm» nicht mit der Tat zu Hilfe tomnen: aber da» ganze d^itsch: Bott wir) durch die e neu* Ve gcnxilttgu xg deutscher Becöckerunz schmerzlich berührt, u xd ertoaret. daß die alliierten Mächte, die gegenwärtig Herren b:5 Gebiet» sind. Ihrer Derpfltch uxg nach'ommen un> ba» Mnnelgebiet und die Re.chte seiner Bevölkerung nachdrücklich schlitzen werXm

Memel. 10. Zan. (WTB) Rach hier vor- liegenbcn Rachrichten bestätigt sich, daß an- ffchcinend irreguläre litauische Ban den in ben ®rtruort Laugsargen ein jed.u.xgen sind «3tn teil ber französischen Be - satzungstruppen würbe in Kvattwa en an Ort und Stelle geschafft und in Dor marsch ge­setzt. Auch der Oberkvmmissar Peliene begab «ich nachmittags dorthin.

(?ui Ühifrnf drS Cbrrfommiflartt.

Memel. 10. Zan. <WTB) Der Oberfom- minar Pötiene erließ als Vertreter ber alliier­ten Mächte folgenden Ausruf:

Einwohner des Memelgebiets! Sine große Anzahl von Fietschärlern drang in die Grenz­station Laugsargen ein. Ms Vertreter ber alliierten Mächte werbe icd mich mit allen mir iu Gebote siebenden Mittest» der Derlenu.xg bes Gebiets widersetzen. 3ch ersuche die Bevölkerung, die Ruhe zu bewahren, ihren Geschäften und ihrer Arbeit nachzugehen Den mir von den alliierten

werden Die Preiserchdhung wird mit te. Steige­rung der Bettrrbsunko.len ie^ründ> i

Holzver st et gerungen aus ben Waldungen der Stadt Gießen sind auf Montag, 15-, und Freitag, 19. Zanuar, an- beraumt. Man beachte die heutige Bekannt­machung im Anzeigenteil.

Allerlei Diebstähle. Hier ent­wendet wurden drei silbern? Bacher und ein Topf m.t 25 eingelegten Giern. Dor Ankauf der Beck-er w.rd gewarnt. Das Fahrrad, das in hiesiger Stadt gefunden wurde, rührt von einem Diebstahl her. GS konnte dem Eigentümer zurückgegrten werten. Zn Krofdorf wurde einem Handwerksmeister von der Hausschlachtung die Zervelat-, Brat-, Blut- und Leberwurst entwendet. Der Täter wird jedenfalls versuchen, die Wurst in hie­siger Stadt adzuseyen. Dor Ankauf wird ge­warnt. Sachdienliche Mitteilung nimmt die Kriminal-Abteilung entgegen.

DorsichtbeimEintrittlnsbe- setzte Gebiet! Die französische Paßkon- ttolle an der Dren-r des besetzten Geb ets ist auch insofern erheblich verschärft worden, als auf den zwischen Frankfurt und Darmstadt ge­legenen Bahnhöfen e nschließlick der von Reu- Zsenburg und Buchschlag wieder kontrolliert wird.

Auflösung bet Viehhandels- verbande Rachdem die Sl e Tfnft zur Ar­me ldung von Forderungen an ben Rx'einhrssishm. ben Starkenburger unb ben Oie h.ssischm Bieh- (andel-perbanb abgelaufen ist, bat da» Mtni- ftcrium für Arbeit und W:rtfchatt die b-ei handelsverbände satzungsgemäß aufc.eBst.

Boruottzcn.

Tageska lenber für Donnerstag. Stadttheater. 7 Ubr: Tanzgastspiel von Aenne Osborn. Rrue Aula. 81/, Uhr: Lichtbildervor- trag über .Die 3nsel Sehlon' Taf^ Amenb. 8 Uhr: Benefiz- unb Ehren abend. Astoria- Lichtspiele. ab b:ute: .Mut wider Blut' und .DaS Geheimnis ber Guillotine". 3 Teil. Licht­spielhaus. Bahnhofstraße: .Da» Liedes est" Palast-Licktipiele: .TCenn tie Mask? fällt" und .Die Män ^xsolle"

Aus bem Stabttheaterbureau. Ruf baS -vtize Ton, aast spiel vor t Osborn s.i nochmals hingewie^erx.

Deutsche R o t am Rhein. Am Mon­tag, 15 Oanuxr. wir) ber Rttchst xg)adg ordnete Korell im Verein für bas Deutschtum im Auslände in ber Reuex 21(3 über die .Deutsche Rot am Rhein" sprachen Karten- vertäu' bei Lballier und HauSverwtiter Rst er (für Süderende unb Schüler, Aäheres liebe Anzeige am nächsten Samstag.

T* ctenioraiteirtac

Wechselxxd ttrotfiq mit Regm'chruer», starker Westwind Tvmtt^raturrm um 0 Grad

Sin Teiltief zieht ostwärts an uns vorüber.

9000-

14 000.-

1 400-

Ärei* Tübingen.

Ribba, 8 3an. Man schreibt uni Ber» gargenen F.eitag aben) bu dir Landes- Wanderbühne im Gambrrnn) zu Ridda roe auioetianftem Hause Pull und «Fran^ von Schön- tiani .Ra») ter ÖJDinerinnen gegeben Denn auch der Gedanke, das Volk durch Theatervor» stc.Iu tgtn zu bilden, anerkennenZw.rt ist. so dürfe» doch gerate tei solch.m Gclegenhe'ten. noch da-» in KOiger Zeit, nur solche Stücke gewählt werre.i, die nicht nur erzieherischen lonbei» auch veredelnden und vertiefenden Wett haben. Dies kann man jedoch von oben» geranntem Lu tfp el in keiner Weife fugen, denn über ben überaus nicht 'tagenden 3ntza:t. mit lemem *uten Teü LetchttertxgkeU In Handlung uxd Wort, konnte auch da» un ganzen g rennende Spiel der Darsteller niJbt hinweg» täuschen, ö» wirr dringend zu wüntchrn, daß die Wanderbühne derartig? Stücke au) ihrem Spiel- Plan streichen uab nut solche auffü.irrn wurde, die in Wahrheit ber vor der Zentral telle zur Förbe- be;uig der Volksbildung und Jugendpflege in Hessen" gehegtem Absicht entsprechen, «umal gerade unser deutsches Schrifttum reich an guten Stücken ist.

Didda, 10. Zan. Gine Diebes­bande. deren Angehörige von hier und von Dallenh-ausen stammen. Hai tn der letzten Zell unsere Gegend mehrfach unsicher gemacht. Gner von der Bande hat letzt den Verräter gespielt, worauf die ganze Gesellschaft bin- ter Schloß und Riegel gesetzt wurde. Die Untersuchung ist im Dange und man erwanet. daß nun noch in manche andere, bis jetzt nicht aufgeklärte D.ebftahISsachr Licht gebracht wer­den kann.

ÄreiS Friedberg.

* Bad-Rauhetm. 10. Jan. Einer Anregung des Derr ins für Einzelhandel fol­gend haben h er zah rriche Geschäftsleute einen nächtlichen Selbstschutz zur Sicke­rung der Geschäftshäuser vor &n* breck-ern geb.ldet. Der Selbstschutz ardellet mll Unterstützung der Polizei, dir ihm auch gewisse Rechte zugeiprvchrn hat. D e Bettragslelstung für die Organisation ist freiwillig, die ein­gehenden Gelder werden zu DoyltängkritS- zwecken Derwrndung finden.

jUrcto Wetzlar.

ca. Wetzlar, 9 Zan Am Jahresende hielt te- Krets-Viehversicherungsverein seine Haupwex sammlung ab. Wie müce:nU tourte, tetruj bk 3a^1 ber Mllgl e>er bet der Rt.rdvisichnmnq 1609. bei te Schaxinever- sichraurzg 4879. bei ter Pserte »rr zchrrung 744 und tei ber Zlege7Ne7tich7ruixg 1687. Zmr Schaben­fälle axirben bezcchlt bei Rrnterm in 142 Mallem 439 233^0 MI., tex Schvrnnen in ICH 703 757,75 Mark, bei Pferben in 42n.il en 225 376,50 Mk. und bet Zxegen tn 134 Fäll« 416.9 50 Mk Au» ber Vieh lei hkaste. die bee Zw.ck hat. bedürftigen Landwitten zur Be'chrs- fung tes in ttr.er Wittschatt noNoentegen Biete beftanbe» Untevflügung zu aetodb ex. touren önte tes G-fchäftsjad es 15 109 MI. ausgel e'xn.

ra. Aus dem Hüttenberg. 9. 3ait Die DerlchtStäge werten im neuen Dc- fchäftSjahr wie folgt zu Riederkleen ab­gehalten: 30. Januar. 13. März, 15. Mal. 3. Zull, 16. Okwber und II. Dezember.