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Möglichst «rfolflen mich, federt pmLchst bk letzt- genanten Gebkk vorweg bebartbeit wer- den. Om Anschluß frkran soll aldbalö die Irage bet örtlichen SonberzuschlL^e für die Übrigen Aelchsaebkk erneut geprüft werben Dk Prüfung soll sich Inshesonvere daraus er- ftoeden, Inwlewett sich ble Unterschiebe In ben Ibeawtenbe^ügen an einzelnen Orten, ble durch bk Artlichen 6onber»u1d)läge entftanben sind, kt e< durch ben Abbau der Mlflen Zuschläge, je! re durch Ausdehnung de« streife« der Orte, ansgklchen lassen.

te BefO»W»g bet TtekbAeeetee nb -a» gesteNten

Berlin. 7. Juli IDTB > De Vechand- tagen mit ben Spitzenorganlfatlonen über die Srybhung der Bezüge der Re Ich«- beamten und «anae (teilten führten heute mittag au einer Tcrftänblgung Ter renerunggAuschl ag wird auf 237 Prozent ab 1 Juli echbht Die Arauenzuiage beträgt fünf- rtg 166 000 Mk

Dk «N« der BWchdmcket.

Berlin, 7 Juli (WTB ) Der Deutsche Bachbrucherve rett, teilt mit Da« Zentrai- schllchtungSamt bei deutschen Buch- beider fällte gestern In später Aachtstunbe den Schiedsspruch, ber dle Srhöhuna der jetzigen Löhne für die Woche ab 7 Zull am 50 Prv-ent, für die daraus folgende Woche an 75 Prozent der gegenwärtigen Löhne feit- setzt. Diese Lohnerhöhung bedingt In Bet- btnbeng mit der weiteren WaterialpreiSstei- gernng eine Erhöhung de« gegenwärtigen Dred!pretk< «n 70 Prozent vorn 7 Juli ab

Ins Mfen.

et Bnchü-sttest Awstchen dem frühere, Grntzhettzog nm» »em Staat

DieDarmstädter Zeitung- schreibt 3n bem befannten Tfe d) t« ft re 11 A»Hd>en hem Staat und dem früheren Droßherzog hat ba< Gericht während der wiederholten Ikr- Handlungen ben Parteien eine Einigung dringend nahegelegt Die Parteien haben ble- ser Anregung insofern entsprochen, al« sie sich ba#n bereit erklärten. In Berhanblungen we­gen einer Verständigung elnAutrcten. Sine solche 'Berftänblgung- toürbe indessen au« der- fassungsmäßigen Gründen erst möglich sein, wenn Finanzausschuß und Landtag im Herbst Mieder zusammen treten 3m Einklang mit der Stellungnahme der Parteien hat bafl Gericht bei dieser Sachlage zunächst nur eine einst- uelllge Verfügung erlassen, die unter Zugrundelegung der Verbindlichkeiten, welche bem Kläger gegenüber seinen Beamten und Bebienstekn obliegen, für die Zwischenzeit die Leistungen de« Beklagten vorläufig fcst- setzt. 3m übrigen ruht bet Recht«stre 11 rxmerft

Deutscher Reichstag.

Berlin, 7. Juli.

k Bovelle »um A^eletz. welche Best im- tnum über bk »atschäbigung brr durch hembe Wngrttk gef*äblgten deutschen Privatpersonen enthält, wirb angenommen

Abgrllng (Z.) begrünbet einen Amrag. bemAufolgt der Reichstag die Beteiligung 1*4 Reiche« an der Getrelde-Krebit-Ak- tiengefellschas i abiehnt 'Beamte ober 2In- «stellte des Reiches dürfen In der Verwaltung dieser Gesellschaft nicht Mitwirken. die Reich,- krebit-Aktiengefell schaff darf mir toertbefla obige strediie gewählen Ter Antrag Ul auch von Mii- alkdern der Deutschnationalen Partei, der Dut- föen Dvlkspartei und der B.rverischm VolkS- Partei unterftüht ®r wirb mit 292 gegen 16 Stimmen angettommei.

Der GesetzeMwurf. der ben privatenVer- s icherungsu nlemehmen die wertbestan- bly Anlage Ihrer Gelber ermöglichen soll, wirb tn zweiter und dritter Lesung bebattelo« ange­nommen. ebenso ble Rovelle zum Hyp ) the - keubankengesed. welche die Umlaufsgrenze für Hhpvtheken-Piandbriese auf bas Mache des garantierten Kapital6 erhöbt.

»« folgt der Gesehen Nvurs über

Wkderemsteltagen und Kündig»,gen hn be­setzten Gebiet.

3r gewährleistet ben au« Aniah bet Ruhr­besetzung Entlassenen ein gesetzliche« Recht auf Wiedereinstellung Den Wiede re ingestellten irtrb die Untünbbarfeil Ihrer Stellung für zwei Monate zu gesichert. Für eine weitere Dauer der Ruhrbeletzung wird eine Äün- blgung«fperte cingcfübrt Die Best immunen gel­ten für da« besetzte Gebiet und die Rand- gemeinden de« G i n b r u ch s g e b i e t e « Richt nur bte privaten Arbettnedmer. sondern auch die öffentlichen Betriebe fallen unter ben Schuh Rach einem Ausschußantrag soll trotz der Rünbigung«fperre eine Kündigung in dem Falle möglich fein, wo der Arbeitnehmer die An­nahme einer anderen Stelle verweigert, die ihm billigerweife »ugemutet werden lärm

Ein Antrag Oluf häuf er (6.) und Dr Fick (Dem.) verlangt die Aushebung dieses letzten Beschluss«« de« AuSfchuIse«

Abg »He r (3-) stimmt her Vorlage im ?ar»en zu Man dürfe aber keineswegs allem ie Arbeiter als Träger des pa'siven Wider - slande« betrachten, sondern dazu gehörten auch die Unternehmer Der Redner wendet sich gegen einen sozialdemokratischen Antrag, der die für bk Schutzbeflimmung gegebene DorauSsetz mg stretchen will, bah die Gntlafsung Infolge der Ruhrbesetzung erfolgt fei _ _

Abg Malzahn (st) ist gleichfalls für bk Ausdehnung aas da« game Reich mb be­antragt die Streichung der Beschränkung auf die Gntlasfungen. die infolge der Ruhrbeset^ng ge­schehen sind ,

Abg Dreuntg iSoz ) beat.tragt bk Strei- d^tng der Bedingung, bah die Wtebereinstellung nur für solche Entlassenen vvrgefchrieben werden soll, bk wegen bet Luhrveseyung entlassen wor­ben sind ____ .

Sin Zentrumsantrag, bet die Beamten und 6 UkU «arbeitet aus bem Gesetz au«ncknen toill, wird im Hammelsprung mit 150 gegen 129 Stim­men angenommen.

;jirm § 13 beantragen die Sozialdemokraten die Streichung der Bestimmung, bah eine TBteber- clnstellungspslicht nicht besteht, wenn der Arbeit- ntbmer nachweislich nicht infolge der Ruhe- bekOimg au«grschieden ist. 3n namenUtcher Ad» flhnmung wird mit ISS gegen 137 Stimmen bk Streichung abgelchnt

3m § 6 wird mit den Stimmen der Sozial- demrkraten. Demo hüten und stommunllien der Auolchufbeschluß gestrichen, wonach eine Aünbi- gung dann möglich sein soll, wenn dem Arbeit» nehmet eine andere Arbeitsstelle nachgewicsen wird, deren Annahme ihm billigerwelle zuge- mutel weiden kann

3m übrigen wird ble Vorlage m der AuS- fchutzsallung in zweiter und dritter Beratung an- fltnülli IMfl

Prälident Coebc begrübt die Annahme der Vorlage Der Jieichstag Hube damit der Rutir- bevölkerung gezellt, daß er Ihrer nicht nur :r. Worte? gedenkt, sondern auch tn der Tat i Bei­fall i

Angenommen wird ferner ein von her bür- aethd eu ArbxitSgemeinfchasi und den Sozial- Banofiaten e mg.br acht»r Gefetzentwuri durch den btt Wartezeit lur ben Bezug bet Erwerbs- losenuntersiützung auf drei Tage abge­kürzt werden kann

Gs folgt die gemelnfame Beratung der zur Sohn» nb W^mgskragr vorliegenden Anträge 3m fozialdemokr,t,fch-?r Antrag verlangt ein Slrnlgefetz zum Schure bei Währung Mtl schu-cten Freist .'s- 11 nb Geldfl rasen sollen btcixnigcn belegt uxroen die mit fremden Zahlungsmliteln und 30elmelallen Geschälte machen durch bre die bcutldx Wxilt- rung gi-'liäbigt wird

Ern werterer sozialdemokralilkier Antrag verlangt aus Grund des Grinächtigu rgsgrierrr» eine BcrorO .ung zur Ermittlung der 1b c r t be­ll ä n b i g f e i t für b i f Gestalte- und Lohnbezuge aller A beiter Angell.lit. , und Beamten in Reich. L'ui X. n und Genie nden . e >ewell-> Derembarie Gnuohnung I !i in ein tx ihmmtc» Bcrhxiltni« »ui amtliJ, seltgev.llten stnllk ast bei .llldx Reichem ai k t Lob mi.rl - zitiert qcbm tl ''erben iu ben Gr. dlnt tnit ein Zuschlag nach dem Verhälii. .- bei d.ilch i<cn V > tumber rvöchentüch ernrit.-lle» Rkitide- | rnng bei X.rufkraft bei Mari ? Vob.;:n. i fert sich Aulammc.i au6 dem .imiua»".; Veb- re- | fkiilungoinver und einem mit der \uf " | r? g.rnllaiionen zu rcvc.nl -.i. n.x i ." > durch Nu die in de. Vob.is.xl)!u:i-.i.- v.'-ch - i millclnbc weit»re Pretöäi bening ? ic.l il ti » findet Für die Beamtem i:ab ct>;. 'a.t find biile ®runbfdi>eiiingcin.:' j. i. |

3 in zu eiten AI s.rtz foibe; t i<i Ant:ag di' -»' t livndung be« g erchen 3nber. rr:n di. _ .» > i a l r en len und U n t e i ft ü 6 u n g c :i nem-e cn- dig zu gestalten. Dritten« sollen d e zustä idistcn S'e!f'n ar.gcü'te'en werden. 2 avi ~ c r . c< g <. mit TBcrtl ertär.biakit«naiifeln für re- :« cibiab- lich zu erklären. 4 Für Prlvatange st elfte soll die mindestens 1 4 t ä g i g e Gehalts­zahlung angcorbnet weiden. 5 Ausiräge de« . Reiche« sollen nur an solche Firmer, vergeben wer­den. die für ihre Arbeitnehmer die wertbeständig? | Entlohnung cingefübrt haben

Schließlich ersucht ein Antrag Mark (Ztr.) bre Regierung Tortcbrunden zu treffen, die M fortschreitender GeIdenNvcrtring eine schnc11 re und bessere Anpassung der Geltäl er und Löhne bei In öffentlichen Diensten si Herr» ben Beamten. Angcslellien und Arbeiter sowie der Bezüge der Srzialrentner und sonstigen Unter- stützungSberech rgier rorieben Da« RetchSarbel « mintftcrium soll bk Durchführung solcher Verein­barungen in bei Prlvatwirtschalt foibem. den Schllchtung-rau-schüssen ihre Unterst.'rhung n.,'c- segen rrnd fiir die BerbindlichseitSerllrru.'.g solcher Verträge eintreten, sosem die übrigen Vviaue- setzungen für die VerbinblichkeitSerklärung gege­ben sind

AI-g Wissel (Soz i begrünbet die sozial­demokratischen Anträge Die Dcvi'cnDcrorbTunq fei von einflufreichm WirtschastSkreifen betmifii sadotierl worben Die Sicherung einer We.t- f-eftänbigteit der Löhne sei eine unabweisbare S. .terunq. Der Dollar oder bet Snldzollausschag könne unmöglich al« Wertmesser dienen, weil b»n einer Senkung de« Dollarkurses der LebenShal- tungSinber nicht ohne welter-es sinke Da« kostbare Gut der deutschen Arl>cit«kvaft dürfe nicht ver­schleudert werden (Beifall bei den Svz )

Abg S r f l n g (.^entr.) empfiehl', den Antrag Marr und f<Ükf>t sich zum großen Teil den 2luS- sührungen doS Abg Wiffel an Der Tag an dem die MarMüyungSak'ion der Reichsbank durch den GgoiSmu« gewisfer streife zum Scheitern ge­bracht worden fei. fei etn schwarzer Tag für Deutschland gewesen 3n der Frage der Wert­beständigkeit der Löhne hätten ble Arbeitgeber durch ihre ablehnende Haltung in der Zentral- artcit«gemein1dhaft eine schwere Schuld aus sich geladen Mit dem Ziel de« sozialdemokratischen Antrag« sei seine Partei einverstanden, aber die Stfatrningen mit bem Zentralinder in Oesterreich leien nicht ermutigend, und darum erschienen einzelne Forderungen des sozialbemokratilchrn Antrages nicht als zweckmähig Seine Partei sei für die Regelung in bei Gemeinden Die Regie­rung sollte nach dieser Richtung ihren ganzen (Sinflub aus die Zentralarbeitsgemeinschaft au«- üben Die Gewerkschaftsbewegung fei noch nicht fo schwach, baf) sie bem Widerstand der Arbeit­geber weichen mühte

ReichSsinanzrnhrtstor Dr Herme« Mit den in den beiden Anträgen enthaltenen Grund­gedanken einer schnelleren Anpassung bei Ge­hälter und L ane an die Geldentwertung bin ich voll einverstanden Die Löiung ist schw e-ig. must aber gefunden werden durch Verhandlungen zwi­lchen bem Reich, ben Ländern und Gemeinden, sowie zwischen ben Arbeitgebern unb Arbeitneh- mern ®«gen ben Ledensmittelinber al« Wert- meffei bestehen auch vom Standpunkte der Ar­beitnehmer au« manche Bedenken Schon jetzt lind Verhandlungen mit ben Beib«arbeitem im Dange, unb auch die Verhandlungen mit den anderen Gruppen würden fortgesetzt werden Das 5eflHellen de« richtigen Wertmesser« werde viel­leicht einer ständigen, periodisch zusaiiunentreten- ben Lohnkommissim übcrlallcn werden De Re­gierung wird mit allen straften auf eine baldige Lösung der Frage hinarbeiten

ReichSarveii«minlstec D Braun« Für die prlvatwirtschaftlichen Arbeitnehmer w.rb die Wertbeständigkeit der Bezüge am besten durch Ta­rifverträge vereinbart werden Dte Verbesserung der 3nderfeststellungen Ist schon durchge!Lhri unb der erste 3nber btefer Art bereit« er! d>iencn Ucber feine Anwendung bestehen noch Meinung «Ver­schiedenheiten zwischen 2-b.i'gebem und Arbcii- nehmern.die aber nicht unüberbrückbarscheinen De

Be,Handlungen tn bei Zeniralarbell«gemeinschall betrachten tru noch nicht für gescheitert Grit wenn sich die Versuche birekier Verhanblungen al« ganz erfolg!»« r-.nxifcn. wird die Gesetzgebung einichrci- ten Die Tkibinbliet.'eitlerflärunq von Tarifver­trägen mtt toeul iftunbigeii Alau cln ist schon jetzt möglich G« würde tedoch bedeiillich lein, allge­meine Leitsätze ovrzufcheeiben De Soiialrcnien unb sri'stigen Unter'rühuigen werden schon jetzt möglich" schnell an die Geldentwertung angepaftt De Regierung billig: die oieifeitigcn Anträge, bat aber bc h gewichtige iechlliche unb fachliche "Beben- ken gegvii ci- zellte .Snrbeningen de« lozialbemo» kraillche.i Qlrtiagcs* Die Regierung empfiehlt Da­gegen die Aiinastme bei A.t.rage« Man

Abz Langbach iDnll > stimmt dem An- trag JHari zu und veianitt ben sozialdemokratr- 'chen 2n:ra). der nur trüget ich. Hollnungen in Arbcitnevm ifiei'cn wed. n lönnt

Ad,, -X, Ith Dxii. - biiltgi i.rxii de-1 lozialtemok.allicden Wähl u g«ant>aa. hält ihn aber i.i tx-. jetzigen Formulle ung lur und rrch- lüh-.l-ii De* Antrag Ma:, lei zweckmäßiger weil r verchie'ene Lötungen zulafte

Abg Rielfer i D. Vo , stimmt gleichfalls bem Anirag Ma. r zu

Aut eine Frage de« Abg Wiffel iS > crux'e t de üeich.'a bcit«m . i ter D Broun« Dv.i'iK tiäge mit J-e Wei b.-ständigke iekiaulel um ,'e i *üi iech:»veibi blich erklärt ne den tr<nn auh bei N i io.i'lt.m Bo:.luAkbunoen die Recch.«- vet st. i? llchie t j.'flx be.i ki

JllM le'lfr i? Bp > beantragt lieber- u-ei ii ig des 12abrungoanttage« an bei Rechiv- aur'chust

Abt T i r m m r I (3.' benntragi. die ersten nie i'unf'c de« loualllemokia ilche- £*'brumir<xr# Vic 1' wci'.evei Te'xinbluna den Lpitzenorgani- 1atii> en zu überusi'x-n

Schlle«,l>ch n-erte: Heide <o< albemokrarifchen 2:it:acc angenommen, ebmi ber Antrag )Ra r De Antrag Riester rv> d angenommen deo- in.ialde nrkratllL^ Antrag wird der ii . befn amt. d,t b. i ReichSaufirägen nur die ,ri:-.n<m berück ich gt r den fallen, bre irc';b Volute zahlen an x-r nminen Der Rest . ' i i de nvsratifchrn äo'tnan-raaei wird

3 t:rag bc- 2i-.t Cic.nm.S (xS-< bc; Jkjic;.ung »en u<i:.r.'i*e:: :nbtung-n mit den Sbiiien- ,-iqa .r.i">i:cn ;;b-. r-irten

,'u ben Irr-. . .iichxM unb bcittld>na:isnalcn Antt i -,cn :i vr x - Ge t i h rdu u g bc r inne­ren v r .nett b c d Volke« erklär' bei ; , . ... ? D c x r d.? Regierung tociZk"

idxtid ni d.!! LandeSreawrungeti ein Gin

ttär.dniz 'i-.üfxr Ix'rSxi-uhren. da st die jetzt . , twcndiqc e hlvf'en.xi X.*« d -ut'chen Volke« . .£ a;i t iie d Di« ;<rfa lunj^mänige Recht der R.ixhet..g? 1 g "rdnelcn zur Bcr chteritallu ig an ihre Wähler t kibc natürlich auch während der Vertagung bcfte'tcn

qxrni'txmt P n c b ? b'.!trt die Grtv.acht'- gung' ben Termin ber nächsten Sitzung selbst bestimmen zu dürfen, da bet der Heu igen politi­schen Lage die Ferien kaum bi« Mute Oktober andauern konnten

Aus Stabt und Land.

Gießen, ben 9 Zull 1923

Unser neuer Nomau.

In unserer morgigen 21 u«gäbe beginnen wir mit dem Abdruck eine« Romans von Artur Braulewettcr Dr Autor. Pfarrer in Dan­zig gehört bekanntlich zu den geistvollsten und gelefcnften beutfden Schriftstellern Sein von un« zum Abdruck ei.oählte« Werk führt ben Lefer tn die urdeiitlche Stadt Danzig. dxiS nahegelegene Ofllcrbab Zovvvt und in die ländliche Dgend d-cler Städ'e * offenbart un« den Widerstreit zw.lchrn k.-rnfesten. oon buhet frillicher Leöeno- and>a:ijng b ri>bringen n. echt vaterländisch enu saidende" Mensd en einerlei!unb jenei Sorte von Volk-^gcnoll, i. die der VolkSmunb mit der kiuzen und tr.-fienben Bezeichnung Raffke" be­legt auf der anderen Seite Die Zeichnung des Personen ist dem 2Lutor aufKrorbentlii glück­lich gelungen, bic 5>anblung. in seingeschltsfener Sprache cr-äh(t. ist sehr 'p innend unb bilderreich TBir sind überzeugt, bist bicler Roman ben Bei­fall unserer Leser finden wird.

Das Skkiulqclb.

Da« Hessische Lande-amt für bai BildrmgS- wesen bat neue Bestimmungen über da« Schul- r l b der höheren Schulen crlallen 3m Einblick auf die erhebliche Geldentwertung mit Genehmigung de« Gesamtrnrnisterium« das Schul­geld für alle Mafien mit Wirkung vom 1 Juli 1023 an auf jährlich 80 000 Mk. erhöht worden. Richt! eisifche Schüler zahlen 25 v H Zuschlag unb Ausländer ben dreifachen Betrag Befmden sich 2 ober mehr Geschwister gleichzeitig in SchulauS- bilbung tHöhere Schule. Volksschule Privatschule. Fachschule und Hochschule! Io werden von dem veilen Schulgeidlatr nur erhoben bei 2 Geschwister je 80 o Sy. bei 3 Geschwister je 70 v 9>. bet 4 Geschwister je 60 o Sy. bei 5 Geschwister 3e V, n <?; bet 6 Gescha-isrer je 50 v S). bei 7 unb mehr Geschwister je 45 v. H Diese Srmahigung gilt auch dann wenn die Geschivister zum Teil nichtheflilche Schulen besuchen ober wenn eine« ober mehrere Geschwister im Besitze von Freistellen sind Teilbeträge sind auf volle 100 Mk nach oben abzurunben Alle ent gegen stehenden Bestimmun­gen werden vom 1. Zuli 1923 an aufgehoben

Das Deutsche Bol-Sopker.

In der Geschäftsstelle des .Gießener Anzeiger«" wurden für unsere bedrängten Volksgenossen im Ruhrgebiet und am Rhein weiter abgeliefert

Dppelkvpp Gase Krämer 5000. Dreftnn und Angestellte de« Braunsteinbergwerk« Gießen 291 000. Hermann Gdelmuth. Beuern 50 000; An­gestellte ber 5a ®g PH Da>l i Zunrratet 297 200 Mark m

Den Gebern herzlichsten Danfl Weitere Spenden werden in der GelchästSftelle deS .Siebener Anzeiger«" angenommen.

Die Rhein- und Ru hrlpende de« hessischen Walde« tWaldbefiher und Waldarbeiter) hat sich bi« zum 30 Zuni aus 94 079 034 Mark e-höht

" 5 50 000 Papiermark für ein Zwanzigmarkstück Di Arkauf von Gold für da« Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt vom 9 d Mrs ab bis auf weiteres un­verändert zum Preise von 550 000 Mk für ein Zwanzigmarkstück. 275 000 Mk für ein Zehn-

rna rf.ru <T Für au «ländliche Goldmünzen werben entsprechende Prelle gezahlt Dr Ankauf von Reichslllbermünzen durch die R.ichSbank und Post erfolgt bis aus weitere« unverändert zum 11000- fachen Betrage d-4 ?L nntt>erte«

* Der Züiifhiinderttaufendmark- schein, der jetzt in ben Be fehl gebracht n-ird. ift 95 175 Millimetei grest unb auf meem Papier g.druckt DxiS Drudb 13 der Vorderfe te w.rd non einem grünlichen Zierrand eingefaßt. die Mitte bc« Unterbi ud« zeigt ein mehrfaches Vinienmuüer in ovaler Form, da« an den Seiten »wei mätmliche Krpfl ilbniffe umschließt

" r i < Mitnahme von Zahlung«- niiileln bei RuslandSreifen Dir J> Verordming de« Reick ^linanzminist.-r« Ist der hu ble perfonliche Titnahme von ZitlunaSrntttekii bei Rellen nach d.m 2Li«lanb frei gegebene Bc- traq ;cnt auf ben 15 OOOfachen Befrag der je- ü-xiitgen Gebühr für einen Ferndriei bis zu 20 Giannn erhöht worben De Freigrenze erhöh' sich demnach künftig automatisch mit dieser D- büh. Vom 1 .Xrli ab erhöhte sich die Fex-igrenzc mit bei Grhahung der Dbufrr für einen em sa ck en Fe, nbrief auf 15 000 mal 300 Mark gl. d» 4 500 000 Mark

Ucber ble Ciaubplage In ben Straßen, namentllh den Straften bc.' Duich- gangSverk H:S (Fr inlluner Straße,, tvi'b .illre mein Jtlagc gcfubr' Ci dürfte ratsam f-m die SvrenaN'aaen fn Ncf<*n h»-n trocr.x'ti 2"a

gtn mehr zu gebrauchen

'* Warnung vor dem Baden in der offenen Lahn Seit beginn der war men Tage stad tm Lause der vorigen Do l' zwet junge Leute beim Baden in det offenen Lahn, -außerhalb der Badeanstalten, er- trunken. C? sei hiermit erneut vor dein Baden In der offenen Lahn dringend qem<vni

O i n b r u d) 3n ber Rächt »uni Somrag wurde in ernt btehge Cnnagogt eingebrechen unb felgende Gegenstände au« Si!öcr entnenXt Zwei Schellen bäume ein Schild zwei Löwen dar stellend, und eine Lefeband Vor Ankauf wird gtwarn' Sachditn ihe Miftei- lunqen nimmt die im naLpol'.'.ei rntgrg. .:

* 6 n n g e t a g i n Gieren A n ?am«tag Unb Sonntag stand uniert Stadl im Z>' h.n de« deullchen Liedes 'Der ntefige Männe igel a nq- veiein .Liedertafel" feici te fein ! ? Stif­tungsfest und ha te ti Mlc.tber We I fein 5 a h n e n tr c i b f e ff mit bunem xShrentag ver ­bürgen Da« Fest wurde am Samstcr t untr,- starker Beteiligung mit einem Fest ko mm.-i« auf der LiebigSbohe eröffnet Du« non Qliu'inchrer Gernhardt- Gießen vertonte Bcgrüh.uigiltrb .Ta« deutsche Lieb leitete so recht aut* bc« Aiit igs £:rgcr. hinaus zu den reinen Sphxiixm des Gelange« und gab b>-m Abend gleich- das seftüch-freudige unb ^irmonllche Gechräge. hxLi>'« dur >ftr-i*i>'ch für-i^ Fest b-!:e5 Dx beim Zelrkommer« norgctingencn Lieber zeugten non guter Schusung unb 'bestem Rönnen, fo bah tue GiWartungen aller Teil­nehmer auf ba« Shrenfmgcn gesteigert wurden Reben einer Beqrüßangsanlp^ache anb ben Glück- ttvn'dxn de« Beigeordneten 5>: FreV tm Romen ber Stabt, liefen auch sonst zahlreiche Glück­wünsche unb Festgefchenke ein. Das Ghrensingen ber verlch i ebenen Defangve-einr de« La-atnl- längerbnnbe«. das am Sortmag vormittag im etabttbcatvr ftattfanb, entsprach ben Sewartunz^-n unb zetgre ein Grgebni«. welches nur durch rafi- Iv'e Schulung bei bestem S tim material unb ver­ständnisvoller künstlerischer Führung erreicht wer- den lonmte Den Shrensiagei folgte eine An­sprache des Rektor« S : o r ch - Butzbach ber die Glückwütische des Sängerbünde« übermittelte. 3n der dritten Rachmittag«stundc bewegte sich ein impo'<mter Festzug durch bic 5trauen bxa Gtabi. bc: durch 7<ie Milsühren zahl reicher ,Mahnen unb die Teilnahme verschiedener Rabfahrervereine in geschmackvollen Eportkost Ümen verschont inurte. Hieran anschließend boten die .Fahaemo-ihe. An- sprachen. Desangvorlräge unb die fröhlichen Wei­fen bei Kapelle Weller aus der Licbigshöhe > cidy- lich Kurzuieil bis .zum Abend, wo dann ein Fclllball der Veranstaltung einen guten Abschluß gab Die .Liedertafel" kann aut ben glämcnbrn Verlaus ihre« Feste« floh fein.

Vornotizen.

Tageskalender für Montag. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße .Da« alte Qicb" unb .Peggi« und Brvwnie" "Pallrst-Lichtspiek .De blonde Geisha" und .Zwei Wellen" Astvria-Lichlspiele - ,D Zim" unb . md Familienanfchkub"

Die Hess. »Rass. Vaugewerks- VerufSgenvsfenfchast. Sektion LI. Gießen, hält am Dens tag rm .Hessischen Hof" ihre diesjährige Sektivnsverfammllmg ab

t^ettcrvorniieirtnc

Rach verbreiteten Gewittern werd es morgen etwas kühler fein

Der hohe Druck bedeckt n-xb immer ben größ­ten Teil von Europa De ezöchsttemveratur bc- trug gestern 32 Grab im ©dritten

Kreis vüdingeit.

Ridda, 7 Zull. Dor kurzem ist ber letzte Saal unseres One« gewerblichen Zwecken dienstbar gemacht worden Damit hai untere Bürgerschaft jebe Möglichkett zur Abhal­tung von Versammlungen ingelchloss. n c n Räumlichkeiten verloren Um i en allgemein als Uebel emphmbenen Zustand bxil möglichst »u befestigen ist ber Gemeindera' neigt, durch Stellung eines Baup'atzej und Uccc - lallung eine« größeren Kapital« sich an einer Saalbau-Delelllchasl zu beteiligen Ji e Ucbemabme des Vorhaben« m ftäbtifibc Regie wird aber nicht für zweckmäßig ge­halten Man ift gespannt wer nun die Initia­tive zumBau ergreifen wird

Büdingen, 7 Juli De Zuschläge zur Grundmiete sind bkr für Zu11 c ' 20 000 Prvz festgesetzt worden Davon mtf.illrn . die Steigerung Set ZinSkosten 100 Proz. auf di - Betriebskosten ,900 Proz . auf die laufen Den ?.- stnnbfeyungsarbeiten 13 200 Proz. auf die aroßc-i Instandfetzungsarheiten 4800 Proz

Kreis Lauterbach.

Lauterbach 8 3uli Die weitere Ver­abreichung eines täglichen Rkilchfrüh- st u ck S für die bedürftigen schviichlick- » 'er unterer Stadtschule ist durxtz bi' a-igümtigc Gestaltung ber Zeitverhaltnille in Frage 'K" ' Tie Ginnchtung besteht jetzt seit etwi 1 "> n und I>at außerordentlich feg. n<i, uh gc.ri ' F >i willige Spenden einiger Wohl iter und frage ber Stadt- und ber BezirkSspa.lalle eie zugelagt tnb. reichen zur weiteren Sicherstellung be» ebteu