Nr. 158
Sonn. unb JtUrtog», ndtbtrSomttogibfilog»
■eittll*<Bt)iptprel|r 2OOOO Tlorii llnschltkhstch TrSgerloh-,durch bi<Post 2l»00Ma.k,ouchb Richt- trfajrlnr» tie|tln«r Rum- mm infolge hbhrrrr ®«a»alL- Irrnfprrch. »ufchlvN, sttrbirSchrist. kthing 112, für Verlag ■eb Eefchäffstkllr 51. Inldfrift (6r Drohdnuch. n^int XmHetr »letzen
Mf*e«Hwle:
trnflirt c m. ne*.
Montag, 9. Juli 1923
173. Jahrgang
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
frntf enö Derlag: vrSHI'fche UnlverfitSt,-v»ch. und Sleindruckerel R. Lange in «letzen. Sdfdftldtiiig und Oeschäftrftelle: Zchullratzr 7.
Iwiebmt oo« Bnjtiarn f#t bl« Iag«»nnmm«t Die zum Nachmittag oarhrr ohn«j»bkDrrbnibltchbrU Prtli ISr I mm IJÖb« IQi ln|«lq«no 27 mm Breit< örtl 500 Mb , auewüri« 650TIN ifitTehlame. Slnjeiqert oon 70 mm Breit«2200M BeiDlay. oorfchnfi p)' ^Aufschlag fiauptldtrtftleittr: 3ug Laeh Uerantmortlld) für ‘Politik Dug. Doey für ben übrigen Teil Etnsi ‘ßlumidiem; fOrben Anzeigenteil, ijan» Sede, )ä m 111 d) i n Gehen
Weitere Abschnürung des besetzten Gebiets vom Reicke?
Di« Mts Köln unb Trier non zuver- l&Higrr 6ette mltgeteUt wird bcabliäjtlgcn dir Frantzosen. tkid> Rblauf der vierzehn tägigen öperw das befefttc Gebiet auf weitere s e ch« Wochen abjuf betten .tut 'Begrün- bung geben fte an. man habe die Urheber des Duisburger Ellenbahnunglück« noch nicht gefunden
Der ausgewiefene Düsseldorfer Regierung»- Präsident Dr ® r ü 6 ne r richtete von ®(berfe(b an» an den l-äpstUchen Delegierten Rtonfignore Testa ein Schreiben, m dem er auf die schrecklichen Folgen der Berkehr«lperre für bk Terforgung des Debk tes mit RahrungSmitteln bintoeift 3n dem Lchieiben heiht re .Die A b - fchnürungsmahnahmen der fvanzöfttchen und belgtfchen Truppen feit dem 4 Juli rücken im OtnbruflWgebtet eine S r n ä h r u n g « k a tast r o P h e grSflten Umfangs in nächstgreifbare Mähe Trotz wiederholter feierlicher ichrifllich und mürrdlich mir gegenüber abgegebener ß r - Gärungen der Generale Degou11e und Den- Dinge», über das Ruhrgebiet feine junger- blvcka de zu verhängen, greifen die ihnen unterstellten Organe der Militär- und Zivilrerwaltung dauernd wettgehend in die deutsche Zufuhr von Sieben »mitt ein ein Zch unterlasse absichtlich die Aufstellung der zahllosen Eingriffe in die Einfuhr von Kartoffeln und Feiten, billigem Gemüse, Beschlagnahme der Zuckervorräte der rhei- rnschen und der Ruhrbevölkerung. sowie der Eingriffe in da« Bankwesen, verweise jedoch be- ' xiber« auf die Belchlaanabme der letzten itartof f etDorrä tc bei der Bevölkerung Duisburg» durch ben dortigen Genera! Die von den Bksatzungsbehörden zugelichert- ungehinderte Zufuhr und die ungehinderte Einreise und Ausreise von LebenSmittelhändlem sieht auf dem Papier, sogar den Delegierten des Internationalen Roten Kreuze» ist bet Zutritt zum RuhreinbruchSgebiet kaum m ö g- 11 ch Die Zahl der still sterbenden Opfer dieses nicht gehaltenen Berlprechen« des Generals Degvutte, ober feines Unvermögen«, feine Befehle bei ben Unterstellten durchzusetzen, mehrt sich stündlich und täglich besonders in der Rin- de r we l t Die Bevölkerung deS Einbruchsgebiet«. besonders die katholische. bittet Sie durch mich, zu veranlassen die'es Berhalten zum Gegenstand raschester weitgehendster Einüuhrahme bei der Besatzung zu machen, und insbesondere den staatlichen und städtischen Beamten ungehindert die Ern- !=tb AuSrelle in den Angelegen heilen der LebenSmittelversoraung fotort zu erwirken Zehn Millionen Menschen erhoffen ben Erfolg Ihres Schrittes ' ----------
Der belgisch-französische Schritt in Berlin.
Würdige Zurüekweisnnq der nenen fcinblichrn Unverfrorenheit.
Berlin, 7. Juli iDvlsf ) >2 m11ich ) Rach Abschluh der Unterredungen zwischen bem Reichskanzler unb bem apostolischen Runtiu« über die Gabotagcaftc brachten gestern abend der belgische Gesandte und nach ihm der französische Botschafter im Auswärtigen Ami den Borsall auf bei Rheinbrücke bei Duisburg mündlich zur Sprache
Beide Missionschefs haben als Auisal- fung ihrer Regierungen bargelegt. bah sich die Reid)» regle t u n g bmd) Bwerdn nrenfür den passiven Dibers'and und duichDeOeids.elegramme für die aktivistischen Grsch.inuagc.i des Dideistaades verantwortlich gen ch Haie Aus diesem Grund.- muh en die lelgifch.- und tu fian.olische Regie.ung fordern, bah bie Reichs- rcgicrung das Altentai auf der DuisiurgerBiu 'e m i f) b i 11 i g c unb altes unternehme, um die Täterzu e i in i t t c l n und »ur Bei anttoortung zu ziehen. Zum Beweis für bie B.t iligung von Deutschen fülle der l elgüche Ge'and e mit. bah auf ber Brücke Bruchteile einer @rploii 'hnmbc gesunden worden feien.
Der Reicksm.nistcrdes Auswärtigen antwortete ben beiden Rcvtretern in lol£en- dem Sinne
Der Borfall bei DuiSburg fei der deutschen Regierung bisher nu- aus den Zeitungs- m c ( b u n g e n belar.nl. B-ersuche, sich eia tlaicb Bild davo-'. zu ve.lchaluv. seien gescheitert, was nicht zu verwundern lei. da die deutschen Lokalbehörde n keinerlei Möglichkeit hätten, den Sachverhalt an Ort und Stelle nachzuprüfen, aber selbst ux-nn an tem Bo. - fall Der-tlchr bet.iligk gewesen | i.i 'ollten, fo.- .c nicht zugegeben werden, bah bi? beutsche Regierung i g rdeire Reranttoortung dafür trage ode. m irgendeiner Mecke zu derartigen Alt-n ennu’igt be >" O:: von der beut- sche.i R?ui. rung nach Beginn be. Ruhraktivn e. - laIlenen Cßerorbn ungen feien nicht bie Ui- fadx. sondern die Felge des | b > n t a n c n. au« der Se.de der B völkerung emporgeaxichle ien Dibe.stanbes.
Die Beileidstelegramme im Falle Schlaget ei seien eine bt'ixfcau» natürliche unb leibstpeistäiiblich.' Kundgebung, nachdem ein beut- sckzer Mann von h ernten Kiiegsaei ich' 'n aus be.itlchr-i'i Boden fü: eine Iva hl ich nicht aus c;,.fn’c;i Mü.iv.n begangene Handlung widerrechtlich d e r u r I c i 1 t unb hingerichtet wo. ten ivar Stehe bxb aah-er Zweifel das) seine Ablicht nicht aus B'.utverchehen sondern darauf ge-ich'et ge refen hi. d.-n Belatzungstrup- fen die urrcdjtmäfhae Benutzung deutscher Der- lebrSmittel unmöglich za machrir.
Eine Umbrehungber Begriffe lei es I wenn sich jeht .Frankreich unb Belgien berechtigt | t-!t:7, D.-ttchl....d vr< <juigen mies r e ® t e- |
toi bei gen Einmarsches in ba« Ruhrgebiet unb für bie Folgen des mahl rsen T c i r > r « be r BesahungStruppen re antiroit'ld) zu machen Man dürfe nicht vergrllev.. bah. ocvor irgendeinem Belgier oder Franz elen im bclentcn Gebiet auch nur ein tzaar gekrümmt worden lei. bereits
über 20 Deutsche schuldlos ihr Geben unter den Äugeln der Desatzungttruppen emgebüftt
hatten Em Gewaltakt, wie er nach der bei- glichen und Iranzolilchen Darstellung aus der Duisburger Brücke begangen worbe,i lei. liege nicht in den Absichten unb in der Poll.ik der deutschen Regierung, bie nicht» unterlasse. um bie gepeinigte Bevölkerung zum besonnenen Berharren aus ber Linie bes passiven Widerstandes zu bewegen Die Angabe, bah man am Ort der Tat Trümmer einer Bombe gehenden habe könne ,edvch keineswegs genügen, um bre deutsche Regierung von einer verbrecherischen Beteil gung Deutscher zu überzeugen In diesem 3ulammcnbaitg mülle beispielsweise daran erinnert werden, bah sich nach sranzöli- Ichen Meldungen in letzter Zeit wiederholt Fälle ereignet litten, rno französische SvIba - ten von eigenen Kameraden erIchos - len worden seien
TvaS die deutsche Regierung bei ber weiteren Behandlung be» Falles anlange so werde sich die Reichsregierung dazu äuhem, sobald ihr in konkreter und 1 u b ft a n t t c r- l e t Form das Ergebnis ber bisherigen Untersuchung oorgelcgt werde 3m übrigen sei zu bemerken bah die de,, ilche Regierung in mehreren Fällen gefordert habe, den deutschen Behörden zu einer Untersuchung an Ort und Stelle Gelegenheit zu geben Dieser Forderung sei niemals entsprochen worden Ebensowenig habe die französische Regierung auf den wiederholten Borschlag, eine internationale Un- terfuchungskomniislion zur Feststellung des Tatbestandes einzusetzen, eine AntwoN erteilt Weitere Besetrungen? — ftranffiirt
nnd Kassel vorgesehen?
Pari«, 9 Chui» <WTB > R.ich der .Ehicago Tribüne" wird unter den Sanktionen im .Zusammenhang mit dem französisch-belgi'chen Schritt in ber Sabotagefrage, für ben Fall einer deutschen Weigerung die Besetzung von Frankfurt a M und anderen groben Städten des unbesetzten Gebietes erwogen
Der .Reuhork Heralb" berichtet au« London. bah im Unter Haus heute eine A n - frage an bic Regierung geiich'.et werde, ob Ile oon der drohend.-.i Besetzung von Frankfurt a. M unb Rassel imfonnicrt sei
Die Bemühungen des Papstes in Berlin.
Paris, 9 Zufi. lwTB) Die ..Chicago Tribüne" meldet aus Berlin sobald der Raufen ein ablchlii-hendeS schriftliche» Memorandum von Deutschland erhalle, werde, wider Korrespondent von be'tuntcrridjtctcr katholischer Seite erfahre, der Papst Frankreich und Belgien ein Programm unterbrri en. Die Kurie habe in zwei Fragen eine schriftliche deutsche Antwort verlangt, hinsichtlich der Sabotage- und derReparationSsiage Die zwei Fragen feien noch nicht beantwortet, dageg.n werde die Sabotage!rage als bald geregelt betrachtet Man nehme auch an. bah binnen kurzem ein klare», einfaches Reparalio.ispro- niamm zustande kommen werde, bas als Grundlage für bie weiteren Bemühungen des PapiteS dienen soll Der Papst habe gestern den Runlius P a c e (1 i angewiesen. inDerlin zu bleiben, was sich au« der Hoswung erklärt, dah das Meniorandum in ber Reva-.ationssiaae non 5>eutfd.ljnb zu erlangen fein werde Eine Berstan- bigunq fei jedoch noch nicht erfolgt
Bon einer neutralen Botschaft in Berlin wckl ber Ror-.e’bonbent erfahren Haden, bah der Besuch des päpstlichen Runtius unb das Telegramm Pius XI nicht bie (cn’cn Schritte feien, bie der Vatikan unternehmen werde, um den Frieden im Ruhrgebiet herbe'zu- Inhreo So werbe erwartet, bah die für ei' ■um 18 Juli zum 600. OahreStag der Ranoni’ic- mg des heiligen ThomaS zu erwartende Enzhkli'a nrch einmal sowohl Deutschland wie Frankreich ermahnen we-de sich im 3atereffe des europäischen Friedens zu verständigen
Dcr P.iph mit der deutschen Crrflänmq ztrsrieden.
Rom, 8. Zuli. IMTB ) Ber Bert re ter beS Dvlffbureniis ist ri de. Lage, mit-, Ue.len. oah l«j3 von ber Rcichsregieruirg übe. di: Unter- tc.-ungen des Reichskanzlers mit d m Run- nus Pace! ki he ausgegebene Communigaö im Batikan mit grober Befriedigung ausgenommen wurde
Der päpstlich? Schritt in Paris.
Paris, 8. Juli. kTVTD > Gezwungen durch bie Be öffei'.t.ich-angcn des Mv'lf ur a is und bei .Osfervator. Romano", bestätigt die Havas - Agentui nachträglich, dah vor einigen Tagen der Sekretär dei päpstlichen Runtiatur in Pari» im Auhenministerium Erllarungen im Sinne ber tom .Oflervatore Romano" re öffent- lichte" Rote abgegeben Ha'e Er Habe zur Antwort erhalten, dah biS jetzt nur b<-> belgische R e - | gierung wegen bes Duisburger Attentats auf
belgische Soldaten Massnahmen getroffen habe bah tedoch die fran»ö'ilche <<>>>"" •"*'
oie DcigiidK berech'lgt unb verpflichtet sei, alle notwendigen Borkehrungen zu treffen, um eine Dicderholung beia.tiger Attentate zu verhindern
zunehmen ES handelt sich um etwa 200
iiüupncrramtltcn mit rund 7 00 Personen
Rücktritt des irau^ösifchen Botschafters beim Vatikans
Pari«. 9 3uft. lMTB ) Mich ber . Chsrago Tribüne verlautet, bah ber f ranzölifche Botfchaftei beim Ba tikan. Senator 3 o n n u r l. binnen kurzem zuruckt r eien weide
Ernste englische Sttmmungs- zeich .
London. 8 Zult (TD-T-• > Bei einer poli- tischen Kundgebung in Birmingham erl.n - Eham ber la in. die Regierung fei letzt ft ärter als zu der Zeit, da die 'Varlani.-iiK1- feffion begann und habe auf zahlreichen Gei-ieie-i ruhige, abe» guie Arbeit geiei i :i
Ehamberlni iS T u c., tx-i G.-'unbheitsiiiini- fier ReviUe ttbambcrlain. führte an«*, die einzige TL-olke am Horiz iM le bie R u b r f r i q : Die Besetzung tx-3 R.ihrgebi-ts sei g.ge>i ken X.i*. Englands erfolgt, und ihr Ergebnis habe leider bic engli'chm Besorgnil'e gerech ie.ligt Di Besetzung Ixalx- Frankieich leinen Ruhen gel rächt und ihre Wirkung mache sich in einem Rückgang de» engli'chm a>mM« bemerkbar Di se Lage tonne nicht unbegrenzt fort- bauern E» handle sitz um Dinge, die nicht nur Frankreich allein antinqe.t. und fv dringend der l£'unfd> Englands sei. harmonische Bmiehungev. mit Frank, .ich aasrechlzueii-eilten. Io sei bnd> die Zeit gek immen da es nnt- wendig werde, endgültige Schritte zu unternehmen
Der erste Lord der Admiralität Amerh. erklärte zur Ruhrfrage. Gngland habe leinen Alliirrlen die Rlöglichk it gegeben, ihre eigene Po'itik aus ihre B^ei'-- burchzusühren. Die Lage lei aber sürEnglanbjetzt foernft gervorden. dah es genötigt lei. dies sestzustellen Das 'ei in seinem eigenen Interesse, in dem feiner Alliierten unb im 3ntercfle bes Friedens, der der Welt notwendig lei.
Der diplomatische Korrespondent der .Sun- day Times" eriähr! dah im Laufe b i e f e r llv o che eine Cnlldfcibung fallen werde trenn auch noch nicht feftstehe. trxnrn Baldwin feine langertoartete '^’-Härung im Parlament abgeben werde Der politische KorrefpondeM glaubt. Baldwin habe genug oon den ilnierreuun- gen. die die Dinge nicht förderten, und Ixrbe Poincare eine en11chiebene Mitteilung z.igchen lassen, baf) der britisch- Frage- brgen f ( a r u n b ohneweitcreBe- f ch l e p- V u n g icar.trvortet we>Len mu''e Soll e Poincai^ tote zu cVaxu'ca sei biei.utl nicht ei-igehe.i, bann könne man damit rechnen, ixih bic b i i t i f d> c R c^ g t c r u n q die Initiative ergreifen u.;b bah bann bie Ereignisse s i ch rasch c n t • n ickeln würben
Darvin schiribt im .ObferDer Etgla-'b la-e fäng-r g-Miar e a s bieBernunft cht e tiee Die Spannung z w i s -! en London und 'j an? habenicht nachgelassen. Dte ;md>- ficn zel.-n Tage trüibci wahrscheinlich aber bas SchictIa 1 der vor 20 Z^b-e i begto.inde ett Entente cntfd)cibcn. Drei britische 'JJrc- m i e r m i .1 i ft e r hätten es fast unmöglich gesunden. mit P o i n c a r e z u s a m m c >t z u a r - beiten. Poincare fast eine eher Rcigung zu Halen, der E.i'cnte ei t Ende zu bereiten, als leine Fcnneln ab-uänbern. Poincares Eb eahis igkeit f .fauh Fraget wenn er cs aber nicht für nötig erachte, icn wichtigsten IntereslenEng- 1 ands angcmcffcnc Zugeständnisse zu machen, so weide England nid,:« anderes übrig bleiben, als fei < volle Handlungsfreiheit in auswärtigen Angelegenheiten wieder in A-s.-r -u nehmen Die Engländer feie t stets z-.t .^ompr"millen geneigt, VC ui a e dc Rügen- l lick .ommc d.i sie cinsehen, dah ihre Beniühungen um < i ;c B.t inndignng vergelnich seien, dann Iahten lie ihren Befchluh unb führten ihn aus, ohn» lüdltäito zu blicken
Die Ausweisungen.
Berlin. 8 3u(i Bvie d e Blätter berichten, spielte.i 'ich d i den Rkaslenverhastungcn und R u 0 - c i I u n g e n rott Eisenbahnern t - Recklinghausen a nmervolle Sze-ic i ab Frauen und Kinder wu den von französischen T-m/. enfonrmanvoi nti. aaigelfian /em Bojrnett siühmorgeis um 6 Uhr aut die ©trabe getrieben Lilles i«entar muh e ’untd^elaffen U-rrbcn Das 5 raucil/ic.. das sich versch ef-e ist ch hierbei bot. war i-cta.t ergr ifend, und beschämend, bah selbst eine R:t e sranzösifche > Soldaten sich to c t q c r t c. b i t-ie'ei Alt on mitzuwirken.
du icit letzten £a',eit sanden auch i.-t Mainz wiederum zahlreiche Ausweisungen statt U a wurden ausgewiesen der erste De- fd^rstsfühiei der .Main.ze. Tageszeitung". Dr Brehm Lehrer Keil ans Rüffelsheim, bislang BcichtcZlaticr beim Iran ölischet Kriegsgericht in Mainz, und die Kauffrau Heiland. 3n- Ixibcr ben Op.t'chm Instituts der Firma Kvppe-t- bagen, f^ir t: Blakt and Zitronenbau m. letzterer ist Galizier.
W'e das „'Berliner Abendblatt" am Samstaq aus dem Ruhr gebiet meldet, wurden die Eisenbahner von Duisburg und Umgebung von der belgischen Besatzungsbehörde aufgefordert, sich am Montag früh bei der belgischen Komniünbojiutr zu meiden, um ihre Ausweisungsbefehle entgegen»
Eine neue schamlose Mah- nahme der Franzosen.
Paris.». 3ult. (WT 2^.) Rach einer von ^avas hcrnffcnllichtcn amtlichen Diissel- h o r f e r Meldung wurde als Berge itnitg für die Festnahme des in M a n n b c i m troh- nenden sranzoftscheu £tnat«anqcbbrigcn Edmund Schuldes, der angebl d' miderrcchilid) von den deutschen Behörden in Schti'chast gehalten wird, von den fraitzolil.chen Behörden angeordnet, alle zwei Tage angesehene b c u t (ch c P e r s o n > i m l e i t e n An verhaften und bei gle ! er Behandlung. wte sie Sck uldes ersshrl. sol-mie ein- zubehalten. bis dieser frcinclaffen sei. i't? jetzt sind nach der amtlichen Meldung der Professor an der Düsseldorfer Hochschule K e p p- (er. der Eis ner Bankdirektor Sommer- seid. 3 “ft zr-il Ricdcrftein aus Bochum und der '.asiallehrer Deichrag aus Dorlmuitd 'elrgeseyt worden.
Die Gelddiebstähle des Feindes.
Paris. 8 Juli IMDB > HavaS meldet ans Koblenz. Der Rhein fanbfommmi- f i o n ha' nestei n beidiloffcn, ber bclgilcb- sranzo 1 iIchen E i i e n ba h n i e g i c eine porläuf ige Enftchädigu r. q -ur den Si-cn« fcahnu-ifall auf ber Hochselbci Brücke in Hol>c von 69000 Franken z-'znfvi^^xm. bic äiid Einnahmen des Deutschen KridK» geleistet weilten soll
An mcikung bes MTB Der Eilen- bahnunfall bet Dn'-burg ist ein Borlommnis. das nur unter den durch ben recht »widrigen |.anzölilck>-l<lg Ich-1 Ruhieinbruch gc'chchfenen Beihältniffcn möglich war Die Eilcnbahnbrücke steht unter Bewachung des stanzosilch- belgischen Militärs Den b.-utleben 'S*.- Horden touibr du ich Ihslematifchc Fcmhaltung und tutd) Auslosung ber Sicher hei tSorganc bie Be- ipactiinq unmöglich gemacht Die bc Nische Regierung kann daher, fclbst wenn, was burch- aue noch nicht einwandfrei erwiesen ist., e» sich um ein Attentat handeln würde, auf feinen iui die daraus entstandenen .wlgen haftbar gemacht hvr?wn Der R 6 e i n ! a n b f o m m i ’- i t o n fehlt daher jeder R e d) t « t i t e ( für ein Borgehen
Rach einer Havasmel^ung au« Düs > el - dort H.N bie belgische Behörde in bei ReuW- lanffilialc in Duisburg vier Rt i I I i a r I CH Mark beschlagnahmt, um die Gelb- buhe von 30 Milliarden Mark su decken, die der Stadt nach h-?"* E'senbahwaitgf.ick auf ber Hoa>- selder Bntckc nuferlegt worden war
Der Völkerbund und die Saar» rcQicrunq.
Genf, 7 Juli. 'WB i Der Bölket> bundsrat fahle heute nach langen Beratungen eine Entschliehung über die 0a ar frage, in der cr den Eharalter bei Regierung« ■ lommillion im Saarg biet al« Vertreter des Böller! i'ndsiates und ihre f o 11 e 11 t n e Rcr- anIn oitung fest stellt Io,oie die ic.u atoung auf A u f h e b u n g d e i A u S n a h m c b e st i m m u n- gen zu gegebener Zeit aue spricht, die Grinide für die Ciuführung der F r a n f c n to ä b ■ r u n g anci kennt und den Ausbau ber 1 o • f a l c n ® e n b a r in e r i c. die laut Bei trag an die Stelle der fiembea Garnifone.i tritt, anempsiehlt. Der Rat ücherl der giernngskommis- s i o n seine Unterst atz u n g l ei ihren f. ei eren Aufgaben zu Hanotau Lord "obert C c c 11 und Bran11ug erläuterten ii 1 ingcccn Ausführungen den Sinn der Enisch!ieh-.mg.
Der polnische Vorstost -zegen Danzig mihglückt.
Genf, 7 Zuli. lllllvlf i Der Bökker- bundsrat schlvh heute in öffentlicher 6:einig uie grobe Danzig-polnifche 5> e b u : t ? vom lehten Mittwoch ab. indem ei die inzwstchen r-om fpanifchen Beiichlerstatt । Otiinonc ' b: Leon auegcaibeitclen Borfcchage genehmig!.- die auf eine Ablehnung bi . ’.o I n i f Hen F o r berungen hinmögeben unb im afbrmeincn i' । vom Bölkerbunbskommifsar und bei Freien C । abt Dan.zig Lcitict.m.n Ruffaffung vollkommen gciech! weiden.
Mie man erfährt, hat auf Grund des Ein- fDrudjee des Dölkerbur.dSkommilfars bie Mar- schauer Rrgi ung die in den letzten Tagen gegen Danziger Reisende ergriffenen Grenz- erschwerungen eingcftellt
Vus dem Veicde Die örtlichen Soiiderzusckckäge.
Berlin. 7. Juli- lMTB.^ -'m Rei-*'?- finangminiftenum fand am Freitag eine Besprechung mit den Landcrrceuerimgcn über die Frage der örtlichen So nderzu schlüge an Örter. m;t besonders sch n c r tge ti Berhäktnissen statt. Da die Behandlung der Frage für das gesamte Reichsgebiet längere Zeit erfordert. rmdererseitS etr.e Regelung im besetzten unb im SinbruchSgbiet und in den angrenzenden Gebieten ba.lh-


