bekannt.
Raubüberfälle.
Straßenreinigun
1780V
Die Gemeinde Rüddlngshausen verkauft auf dem Wege fchriftlichenAngebotS:
Behördliche Anzeigen
5,94
5.
13
und
MMKW Stenotypistin
Ä'-- "ctarnX1 Anmnr mit auch guten SenntniiJen in dop. Sefm Sfimmnng vnraot. pelter Buchführung. Dur erste Kräfte
1
16
1 2
2 30 37 54 65
19
40
264
49
1025
18,2
Büchlein.
Kola-Dulh ist in allen Apotheken zu haben.
rechnet man jetzt mit 18210 600 OKI. Ausgaben, 607 350 Ulf. werden statt 632 650 Ulf. Einnahmen vorgesehen. Das Mißverhältnis, das zwischen dem Anwachsen der Ausgaben und dem Steigen der Einnahmen klafft, tritt hier besonders grell in
2. Brennholz:
Am. Eichen-Knüppel
„ Buchen-Scheit
„ Duchen-Knüppel
„ Buchen-Stöcke
„ Buchen-Aeiser
: w Fichten-Knüppel
mit 102 157,50 Uff Ausgabe, die Ginnaymen hat man von 26 980 Uff. auf 65 480 Uff. erhöht.
Das größte finanzielle Schmerzenskind unserer Stadt, die elektrische Straßenbahn, verschlingt — nach der Dezember» Berechnung! — statt 1 132 456,50 Uff. nicht weniger alS 19 399 376,50 Ulk. Zuschuß. Mittlerweile ist ja der Fahrpreis erheblich «.höht worden, dafür sind aber auch die Ausgaben sicherlich nicht zu gering mitgewachsen.
Den Fe ue r lö 5cha n st alten wurde der Zuschuß von 191 273 Ulk. auf 2 641 254 Ult. erhöht. Die Einnahmen hofft man von 4215,50 Ulk. ckuf 22 015,50 Ulk. steigern zu können.
(Schluh folgt.)
lieren auch den moralischen Halt, alle aber stnd dem Starknervigen gegenüber stets und überall im Uachteil.
Das ist aber keineswegs ein unabänderliches Schicksal-
Man kann gegen die Nervosität sehr viel tun, man kann ste mildern und sogar, wenn günstige Einflüsse zusammenwirken, oder wenn es sich nicht um sehr schwere Fälle handelt, ganz beseitigen.
Nicht immer allerdings gelingt eS, die schädlichen Einflüsse ganz auszuschalten. Ulan kann niemandem verbieten, Sorgen zu haben oie wenigsten können sich in ihrem Berufe so schonen, wie ste es eigentlich sollten, aber jeder kann wenigstens das bewahrte Uervenanregungsmittet Kola-Dultz nehmen. ,
Kola-Dultz wird von zahlreichen namhaften Aerzten nicht nur verordnet, sondern auch selbst benutzt, und ist in jeder Apotheke zu haben
Kola-Dultz wirkt auf erschlaffte Aerven überaus anregend und
Tausende benutzen es und möchten es nie wieder misten, weil es ihnen Energie und Tatkraft gegeben hat, weil sie es chm verdanken, daß ste in jeder Beziehung wieder leistungsfähiger geworden stnd.
ßu baldigem Eintritt suchen wir eine
perfekte
Därz. 3n der gestrigen nsihunglegte Cher« den städtischen Haus, r. Dieser schließt in iben mit einer Mb nen Mar! ab, das ist gegen 1911 Ein Zei« ng-
Zusammenkunft bei der Stelzenbach- schen Wirtschaft in Nordeck, woselbst auch bei ungünstiger Witterung der Berkaus stattstndet.
Aordeck, den 6. März 1923.
wollen sich melden.
stcublu NidmhcLLO, s.m.b.H.
Marburg. ..,.d
Eichen-Schnittholz
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Angebote stnd nach Sortiment Klaffen mit der Auftchrist „Holzsubrnifsion" bis Montag, den 12. März, nachmittags 3 Llhr, bei der unterzeichneten Bürger» meisteret einzureichen, woselbst alsdann die Eröffnung erfolgt. Das Holz ist mit Ainde gemesten. Nähere Auskunft erteilt Förster Kalberlah sowie die unterzeichnete Bürg.'rmeisterei.DieBerkaufsbedingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen und werden imBerkaufstermin bekanntgegeben.
lagert« »um Unterstellen vov Personenwagen zu mitten nefuefit.
Schriltl. Anneboie untet h«2c an den Gieß. An», erbe, en. |Stellenangebote|
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Angebote, nach Holzarten in Klaffen getrennt, stnd unter „Submission" bis zum Montag, den 19. März d. Fs., bei der unterfertigten Oberförsterei emzureichen. Eröffnung der Gebote 11 Uhr vormittags Auszüge 100 Mark. Nähere Auskunft erteilt die Oberfölsterei. 17901)
Heff. Oberförsterei Nidda.
ändert im Etat.
Stark erhöht find die Aufwendungen für die Straßenunter Haltung; sie sind von 2 149 490 Ulf. auf 17 707 890 Uff. heraufgestiegen. Dieser Ausgabe gegenüber rechnet man mit einer Eirmahmesteigerung von 298 300 Mark auf 3 959 100 Mk. ,
Dasselbe Bild zeigt sich dei dem Titel e i n i g u n a. Statt mit 1 275 100 Uff. jetzt mit 18210 600 Mk. Ausgaben,
Der Nachtragsvoranschlag der Gemeinde Ober-S8rgem fiir «t 1922 liegt »«10 lfd Mts ab eine Woche lang zur Einsicht und etwaigen Erhebung von Einwendungen auf unserem Bureau offen. 17920
Ober-Hörgern, 8. März 1923. Bürgermeisterei Ober-Hörgern.
Holler.
Bürgermeisterei Aüddingshausen (Post Londorf).
UlüHig. 1797V
Der Nachtragsvoranfchlag der Ge» meinde Inheiden für 1922 ^i- liegt vom 11 März ab eine Woche lang zur @m- sicht offen. Einwendungen können innerhalb dieser Zeit vorgebrach werden Zu der Umlage haben auch die Ausmarker beizutragen. _ 1778U
Inheiden, den 7. März 1923. Bürgermeisterei Inheiden.
Aeih.
3 5oo Dr h.
^ÄMojtn ?ten9°3eniIdUlo,no to9gen. mnet^i=
Ditz Ql . r ^erk«. «fe 105^; dbcrg.
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-erden. Aus^^ ärysf
■ 1,1 dec Lorschlaa
Mn nach
^bach im tt; °e obrrhalb Frankfurt»
b Nhcinheffcn.
8 Därz. Die Schuh- "g.des Steile» Groß- reisabschlag von luren ustv. an.
nfmu.
W • 8. März. In einer i au» dem Lager der David ettoa 3500 md ähnlich: Destillate Millionen Marl ge. il vom 1. Januar bi» ba» hiesige Finanz- J05 Mark Strafen nfat)« und 2uju»fteiem
Jagdverpachtung.
Die 3aab der Gemeinde Heuchelheim wird Donnerstag, den 15. Ulära 1923. nachmittag« 2 W- im °!l-n «athau« dahier, nochmals verpachtet. 1785V
Heuchelheim, den 8- März 1923. Bürgermeisterei. Kreiling.
Für ff. Speisen und Getränke iit bestens neforcit. 1,JbU
2 gute segelvahueu zur veMguug.
ES lodet ernebcnst ein Pe,ter Will. tHJnQDODODDDDDt3DODnDDDDDDD
Die Märkte sollen statt 81745 Uff. jetzt 142 545 Uff. Einnahmen bringen, die Ausgaben sind von 15 593 Uff. um 126 952 Uff. höher berechnet worden, so daß sie sich mit den Einnahmen beden.
Stark angewachsen ist der Titel Wagan- st alten. Bon 30 000 Uff. sind die erwarteten Einnahmen auf 260 000 Uff. heraufgesetzt worden, die Ausgaben hat man von 33 450 Uff. aus 142 215 Mark erhöht.
Die Friedhöfe werden in Einnahme st att mit 209 290,08 Ult. mit 1 914 870,08 Ulf., in Ausgabe statt mit 541205,11 Mk. jetzt mit 6 831 000,11 Mark geführt.
Für die BolkSschule und Fortbildungsschule sind die Einnahmen von 11 623,86 Mark auf 96 160,86 Ulk., die Ausgaben von 692 315,30 Ulf. auf 4 475 853,30 Uff. erhöht worden.
Die Höhere und erweiterte Mädchenschule wird anstatt mit 1 099 659,88 Uff. jetzt mit 2 082 682,88 Uff. Ausgabe geführt
Für Gymnasium, Realgymnasium und Oberrealschule sind anstatt 1 366 628 Mark jetzt 8 054 434 Uff. an Ausgabe vorgesehen.
Das Stadttheater ist In den Einnahmen von 200 000 Uff. auf 3 700000 Uff. erhöht worden. Die Ausgaben haben einen Sprung von 600 000 Ml. auf 10 500 000 Uff. gemacht.
Die Gewerbe-. Maschinenbau- und kaufmännische Fachschule ist mit einer Million Mark Mehrausgabe bedacht worden so daß sich die Rechnung jetzt auf. 1 045 000 Uff. stellt. . rf
Der Aliceschule mit 5r5beffemv nar hat man zu den früher vorgesehenen 107 006 Mark Zuschuß noch 702 770 Uff. zugelegt. Die Einnahmen sind mit 300 Uff. unverändert geblieben. .
Für gemeinnützige Zwecke rechnet man statt 87 569,50 Uff. Ausgabe jetzt 482 059,50 Mark Die Einnahme steht mit 60 Mark unver-
rdttheakr.
Samara Gamjakmdia et Demidoss.
efjen, 9. Mürz 1923.
affe vom Oktober vorigen rnMmng stehen würden , unterlag keinem Zwtsd urch die auherordenlllch mies auf» eindringlich te Mte Gastspiel bedeutete );e Künstler, deren E.MN' n des gelingen W” eile verschieden von tem bie Zuschauer zu f*UP ch mehrere * £ ■-An Besonders dankbar
Mi eindrucksvolle KW Lrä ui verwechseln n, .ii® ! ff»» (5 a m I a t u na««»
i Proben
Leistungen attobauff & der Siu^^ ^uheben, 'naÄtuÄ22! Ä ^ergründ evl*«
Ausdruck»' oähli. . lachende )urch wSen. t ÄtFam^lcr al®eliie Uebereinsl"^ umg. ^rbeqleitung und dab ntH er eriidt bestimm'
Ladel rrach soll.
rti>
Kiesern-Echnittholz
Stück 2. Kl. = 0.65 Fstm. \
3. . = 9,41 N f a,tTCln
Kiesern-Stammholz
2 Stück 3. Kl. = 2,57 Fstm.
Erschrinung.
Für die Straßenbeleuchtung wird die Ausgabe von 150 000 Uff. auf 750 000 Mk. "heraufgeseht.
Den öffentlichen Anlagen hat man den Zuschuß von 559 590 Uff. auf 2 884 590 Ult erhöht. Die Einnahmen sind von 3650 Ulf. um 17 700 Uff. höher berechnet.
Die Kanäle erfordern die Heraufsetzung deS Zuschusses von 829 761 09 Uff. auf 8 833 142,09 Mark Die Einnahrneseite hat eine Korrektur nach oben von 299 818,88 Mk. auf 968 836,88 Mark erfahren.
Für Haftpflicht- und Feuerversicherung rechnet man statt mit 63 007,50 Ulk.
Handelskammern und Presse.
Der schwere Eristen-kampf der deutschen Presse hat jetzt erneut zwei Handelskammern veranlaßt, mit einer ernsten Mahnung zur Ain terst ü h u n g der Presse an die Oeffentlichkeit zu treten. _ .
Die Handelskammer Köln erlaßt in den dcrtigen Blättern folgendes Inserat: »Die Not der Presse fordert unbedingt, daß die gesamten wirtschaftlichen Kreise die Tages- und Fachpresse durch Zuwendung von Anzeigenaufträgen, Aufrechterhaltung des Bezrgs und Zuwendung von Druckaufträgen unterstützen. 3m Hinblick auf die besondere Dcdeutung der Presse für die Allgemeinheit, auf die Wicht igkeit einer unabhängigen Presse für unsere wirtschaftlichen Beziehungen zum Ausland und auf die schwierige Stellung Der Presse in dem gegenwärtigen Abwchickampfe an Rhein und Ruhr fordern wir Industrie und Handel unseres Bezirks auf, zur Erhaltung einer wirtschaftlich unabhängigen Presse beizutragen.
Ein schön
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Der städtische Nachtrags- Voranschlag sür 1922.
Gießen, 8. März 1923.
Der an die Stadtverordneten-Bersammlung rleitete Nachtragsvoranschlag der adtischen Verwaltung für das Rech- «ungSjahr 1 92 2, von dem wir unseren 2e- fern am Mittwoch kurz Kenntnis gaben, wartet mit Ziffern auf. die die Ansätze im 1922er Haupt- Voranschlag weit überragen. Das ist jedoch keineswegs eine besondere Erschrinung. Das starke An- Ichwellen der Ziffern ist tatsächlich nichts anderes als der Ausdruck der mittlerweile eingetretenen Velden twertung, die, wie jede andere Wirtschaft, natürlich auch den städtischen Haushalt in außerordentlich fühlbarem Maße beeinflußt.
Obwohl diese Nachtrags-Ansätze, die nach dem Stand vom 1. Dezember 1922 errechnet wurden, durch die neuerdings eingetretene Geldentwertung auch schon wieder überholt sind, ist es nteressant, sie wenigstens in den Hauptpositionen ctwas näher zu betrachten.
Von den Gebäuden erwartet man nach dem neuen Ansatz einen Einnahmezugang von 377 771 Uff., wodurch sich die Schlußziffer der Einnahmen einschl. der 277 273.52 Uff. im Haupt- roranfd>Iag auf 655 044,52 Uff. steigert. Die Aus- yibenf.-ite ist von 151 112 Uff. im Hauptvor- anschlag aus 570 262 Mk. angewachsen.
Die Rechnung der Grundstücke wird in den Einnnahmen von 511 342,15 Ulk. des Haupt- ooranschlags auf 3 471 186,15 Uff. erhöht. Die Au-gaben werden von 258 851,69 Ulf. auf 3 300 161,69 Mk. htnaufgeseht.
Bei den Waldungen, deren Wirtschaftsjahr am 1. Oktober beginnt, sind die Einnahmen von 5 009 144.27 Uff. auf 9 990 175,27 Uff. veranschlagt worden, die Ausgaben wurden von 920 627,87 Uff. auf 2 172 647,87 Uff. berechnet.
Der Ertrag des Elektrizitätswerkes ist von 710 95809 Mk. auf 6 931 834.09 Mk. veranschlagt. der des Gaswerks von 751 000 Uff. auf '6 949 690 Uff ., der des W a s s e r we r k s von 306 400 Ulf. auf 2 453 500 Uff. Von diesen Werken erscheinen im. Etat nur die Detriebs- ergebniff e, die Ausgaben werden in der ge- knberten Detriebsrechnung jedes Werkes ver-
Das Volfsbad, das die Stadt bekanntlich erst am 1. Januar übernommen hat, ist mit einer Ausgabe von 2 484 540 Uff. verzeichnet. Die hier zunächst fehlenden Delrirbsüberschüs e werden durch die Vorteile, die der Volksgesundheit in unserer Stadt aus dieser Anstalt erwachsen, wenn sie recht reichlich in Anspruch genommen wird, mehr als ersetzt. Hedenfalls kann man den Erwerb dieser Einrichtung durch die Stadt auch bei dieser Gelegenheit begruben.
Im Titel Schlachthof und Fleischbeschau sind die Einnahmen von 975 247,27 Uff. auf 4 221 247,27 Uff. erhöht worden, die Ausgaben sind von 1 035 121,92 Ult. auf 7 722 281,92 Uff. an- gewachsen.
Von den Jagden und der Fischerei erwartet man statt 20 175,50 Ult Einnahmen nach dem Hauptvoranschlag jetzt 200 175,50 Ulf. Auf der Ausgabeseite ist die Ziffer von 2364,50 Ulf. auf 16 089,50 Mk. gestiegen. ____________
Beklinntnilichnng.
Durch Verordnung vom 15. F bruar 1923 sind die Ermäßigungen nach § 46 Abs. 2 des Eink -Steuer-Gesetzes auf das Vierfach« erhöht worden. Der Betrag von 10 v H. des Arbeitslohnes ermäßigt sich sonach
1. für den Steuerpflichtigen und für seine Ehefrau
a) bei monatlicher Zahlung um je 800.-^ b) „ wöchentlicher „ „ „192.-^*
2. für jedes minderjährige Kind im Sinne des § 17 Abs. 2
a) bei monat ticher Zahlung um je 4000. —
b) . wöchentlicher „ „ „ 960. -Jf
Kinder über 17 Jahre, die Arbeitseinkommen haben, werden nicht gerechnet.
3. Jur Abgeltung der nach §13 Abs. 1 Nr.l — 7 zulässigen Abzüge
a) bei monatlicher Zahlung um 4000. -
b) „ wöchentlicher „ „ 960.- J!
Die Bestimmungen treten am 1. März 1923 mit der Maßgabe in Kraft, daß die Ermäßigungen bei jeder nach dem 28. Fe- bruar 1923 erfolgenden Zahlung von nach dem 28. Februar 1923 fällig gewordenem Arbeitslohn Anwendung findet.
Gießen, den 1. März 1923. 17828
Die Finanzämter
Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen.
^HÄzversteigernng
versteigert werden Donnerstag, 15. lfd. MtS., aus den Domanialwald- biftritten Zellnrod, Klosterwiese u. Tempel:
Scheiter Um.: 1 Eiche 2.Kl, 24.1 Kiefer, 5.2 Lärche 2. Kl.. 32 Fichte 2- Kl.: Knüppel Um,: 4,5 Kiefer 1.ÄI., 17,7 Fichte 2. Kl.; Reisig Rm.: 33 Siche, 504 Kiefer, 15 Lärche, 688 Fichte: Stöcke Rrn.: 92.3 Kiefer, 6,1 Lärche, 96,3 Fichte 1. Kl., 56,2 2. Kl.
Vorgezeigt wird daS Holz im Distrikt Zellnrod. Die blau unterstrichenen Nummern werden nicht versteigert. Beginn 9 Uhr vormittags am Forstgarten,Kreisstraße Gießen—Hausen.
Gießen. 6. März 1923. 1774V
Oberförsterei Schiffenberg.
Trautwein.
Dir Krefelder Handelskammer veröffentlicht ehre Erklärung, in der es a. a. heißt: Selbst bestgeleitete und an sich wirtschaftlich gesunde Betriebe sehen sich vor der Not, die Arbeit einzustellen oder einzuschränken. Die Ausgabe der deutschen Presse auf allen Gebieten des wtrtschast- lichrn und öffentlichen Lebens im Jnlande und Auslande ist in der heutigen Zeit des bittersten Daseinskampfes unseres Volkes so gewaltig, daß die Mittel zur Grhaltuny dieses Gewerbszwetges nicht fehlen dürfen. Bestand und Gedeihen des deutschrn Pressedienstes ist nicht eine Sondersrage des Gewerbszweiges selbst, sondern eine Notwendigkeit für jeden einzelnen, wie für die Gesamtheit des Volkes. Wir richten deshalb an die Kreise der Industrie und des Handels die dringende Bitte, die deutsch- Presse in ihrem schweren Wirtschaftlichen Ringen weitgehendst zu .inter- siühen und ihr durch Aufgabe von Inseraten und We"iterbezug der bisher schon gehaltenen Zeitungen .mb Zeitschriften die Mittel zuzufuhren, die sie zur Fortführung ihrer Arbeit und Aufgaben braucht."
Wenn auch die hessischen Handelskammern in dieser Angelegenheit bisher noch nicht das Wort ergriffen haben, so gilt das, was die Kölner und die Krefelder Kammer sowie alte anderen Vertretungen von Handel und Industrie ihren Kreisen zur Unterstützung der Zeitungen dringend a_n- empfohlen haben, vollinhaltlich auch für unsere hessis che n Verhältnisse.
Vermischtes.
Verhaftet« Stofsdieb«.
Karlsruhe. 8. März. (WTV.) Der große Stossdiebstadl in der Nacht zum 24. Februar, wobei für über 50 Millionen Mark Waren erbeutet wurden, konnte jetzt aufgeklärt werden. Als Täter wurden der 24Iahre alte Schlosser Fritz Görke aus Berlin und der 27 3afore alle Rohrleger Paul 3 o r ba n aus Feyerland. elfterer hier, letzterer in Berlin f e st- genommen. Die Täter batten die Waren in einem Handwagen nach der Bürgersti-ah.' zu einem Kaufmann gebracht und zum Teil nach Berlin mitgenommen. Sämtliche Waren konnten beschlagnahmt und dem Eigentümer wieder zu- [estellt werden. Die beiden Täter sind auch über- uhrt, in einem Geschäft in der Adlerstraße zwei chwere Einbrüche verübt zu haben, wo ihnrn Waren im Werte von einigen Millionen in die Hände gefallen sind.
@tn 03ombeifattentat.
Berlin, 8. März. (WTB) Nach einer Meldung des amtlichen Preußischen Pressedienstes ist vorgestern abend im Hose der Polizeidirektion Hindenburg eine Bombe (sogenannte Konservenbüchse) zur ® l.° [.l °.n
gebracht worden. Eine zweite Bombe erplodierte nicht SS wurde in ihr Dynamit festgestellt Menschen wurden nicht verletzt. Viele Fensterscheiben wurden zertrümmert. Der Täter ist un-
We, ßnetgie, WslesMMill geben Überlegenheit in allen gesellschaftlichen und geschäftlichen Lagen, auf Reisen, beim Sport, kurz auf jedem Gebiete. (a 24 4 V
Wer die stärkeren Nerven hat, der meiftert überall die Situation, ist seiner Umgebung und seinen Gegnern durch felbstbeherrschtes, abso- lutes Handeln überlegen, sieht immer noch Auswege, wo andere daS Spiel längst verloren geben, und schlägt sich mit Umsicht und Tatkraft durchs Leben, wenn andere verzagen.
Starke Nerven sind so wertvoll, wie das Augenlicht, es wird aber aus Unkenntnis mehr gegen die Nerven gefrevelt, als gegen jedes andere Organ, nicht etwa nur durch Ausschweifungen, sondern vor allen Dingen auch durch Ueberarbeitung und dadurch, daß man sich zuvtele Gedanken macht über Dinge, die nicht mehr zu ändern sind.
Personen mit erschlafften Nerven verfallen sehr leicht den so überaus schädlichen Reizungen des Alkohol» oder Morphiums, viele ver-
Fichten-Stammholz
Stück 2. Kl. = 5,81 Fstm.
„ 3. „ = 51,57 „
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27 „ 4. . = 14,49 „
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Grubenholz 5 Stück — 1,10 „
Holzversteigerung.
Montag, d.12.ds.Mts., von morgens 10 Uhr ab, werden tn den Waldungen bei Nordeck folgende Hölzer öffentlich ver- steigett: < 1788D
1. Nutzholz:
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10,2 Rm. Fichten-Nuhknüppel, 1,5 m lang.
Ich weih, daß ich viel verspreche, und ich weih auch daßi Sie eS so ohne weiters nicht glauben werden und verdenke es Ihnen nicht
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Kal W Martti AI Am SamSlaa. den 10. März, ab 7 Ubr, Loautao, 11. März, ab 4 Ubr naram. im großen saal
Berlin. 8. März. (Wolfs.) Heute früh hat der Reichswehrsoldat Paul Hoffmann vom Pionierbataillon 3 in Küstrin im Per- fonenzug 348 zwischen Münchberg und Strausberg auf den Kaufmann Waldemar M e ch e l s o h n aus Hamburg. Messelstr. 5 wohnhaft, einen Raubmord versucht dadurch, dah er den Reisenden aus dem Zuge zu werfen versuchte. Als ihm das mißlang, hat ei ihn mit einem Seitengewehr lebensgefährlich v e r l e tz t. Der Verletzte wurde in das Krankenhaus Rudersdorf eingeliefett. der Soldat festgenommen.
Hamburg, 8. März. (Wolfs.) Heute morgen verübten drei Männer einen Raubüberfall auf die Hochbahnstation Berliner Tor. Die Räuber sicherten die Zugänge, drangen in das Blockhaus Nord ein. fesselten den Wächter und durchschnitten die Glockensignalanlage zum Schalterraum. Dort wurde eine Beamtin gefesselt und eingeschlo * sen. Den Tätern fiel die gesamte gestrige Tageseinnahme, über 9 Millionen Mk.. md < 5)dnbe.
Flecktyphus-Epidemie.
Budapest, 8. März. (WTB.) In drei Gemeinden des Heveser Komitates sind un<3i- geunerviertel 50 Personen an Flecktyphus erkrankt, wovon zwei bereits gestorben sind. Auch der behandelnde A r z t ist e r t r a n lt Die Behörden treffen Mahnahmen zur Unterdrückung der Epidemie.
Holzsnbmission
Düi' Gemeinde Oppenrod verkauft im Wege schriftlichen Angebots nachverzeichnetes Holz:
Los 1 7 St Fichtenst. 3. Kl. --- 11,41 Fstm.
„ 2 14 „ „ 4. „ = 14,73 „
„ 3 28 „ , 5a-„ = 20,68 „
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Die Angebote sind getrennt nach Losen und Klaffen pro Festmeter bis zum Don. nerstag, den 15. März d. Is., nachmittags 2 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen Nähere Bedingungen werden im (Eröffnungstermin bekanntgegeben.
Oppenrod, den 8. März 1923. Bürgermeisterei Oppenrod.
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