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*»»*M e» 9a» 3M bteM 85öratt*ne< (ft «totaütfcM OW»geS<a*. txK frwtfrevfr unter- otN* W» Jed. ®M mbger sich all« btc tagen Me bte frt*r<tiD tk^n 'Beftrefcu agen uitterfhUyet te bee »tobte batell tbrtr &ttmat unö Ihr« berttoe SaMttobe xj nd»tx Die Ttanreter beb btfltkbr* QSoOtb ün Üanötag fotDofcl aeb t>* fcdtpte wie tot» bnn artete« tc« ®cbtei. erbebte flumeeubtii *nfpnrt gegen alle Ht» ftttbengtH, eirkn beit, »en »ebtnt owe aO^eu" Jrttol M,aZd,e' 5)eu*6 lvll bet Xbttn

Unter Je&frdtte, einmütigem 'MfoO des House« etrb bitte 'Xefoluht.n tinftftnmlg an- genommen »dlflbmt OCxuung lchli.-fti h,er- awl bir Sitzung unb beraumt die nächst« Sitzung «1 THlttttro^ eereunofl 9 U(yr an Aul Oe- Za- gtberbnong hebt alb edler ®cgenflanb Dt 3r- nabtungblctige

Die proletarischen Hundert- schäften in Hessen.

Darmstadt, Z Aov (^r-XeL) 3tn M||. kbee Qanbtag bat bte Deutsche Tolfbpar- te( folgerte Qlnlraye an bte Regierung gerichtet Vu« brr »egend Don Bilde! bi« nördlich nin Friedberg. aab bm Kreise 01 f e n ba *. au« btm dinieren Odenwald, (rt«b<-1onbere an« der Umgebung Don Michelstadt and Erbach aber auch avb anderen Teilen te« Lande« wird Don zahl­reich» Beobachtern unabhängig voneinander zu- DtrXdffta berichte, bas) bori

U4tQ£ Heben gen von burchau« milltiri. W® RMtefta M» kommen iftrschea ober

Erntet er ftetKi* HuuderNchasteu

tertlftnben Dte Bildung solcher Honderrlchalten ist durch den militärischen 3nbaHr bet vollziehen- den Gewalt aus »rund de« Au«nahmez,standcS verboten Die Betätigung der Hundertlchalten totberltmtei ÜbertHe« der Aufrechter halt rna oon 2ech«. Gesetz unb Ordnung LS ist die Pflicht b t Staatbmewalt, auf Grund der befle^enSen gefrt)- Uchtn TMttinmunyn gegen seiche Enchdnungm mit altem Aachdruck einzuschrriten

b* wettere Anfrage der gleichen Partei Der­len#

Inflifeng M sotzialbemokrati,chen Otten#, btofte«.

derBeftünbung heihl es 3n der Iv;ia(demo­kratischen Pvest: erschernen regelmährge Ausrrse *ur Bildaua eine« fotztald^mokalllchen Ordnung«- bunftcb unb tut Teilnahme an Veranstaltungen bteftr OrganrlaHon Der OtknunaSdienst lall |ui Zwecke de« Saa l schues, für b;c A u s r echt­er b a l t u n g brr Ordnung und ^um Schutze de«Staale« erngeseyt werden L.lbt tot« dir Führer be« Ordnung-dtensle« gewillt unb imstande wären, diese Orgonisati >.r tm gc- g.b.-ncn Augenblicke tatsäch ich aueschliestlich für die genannten Ziele einzuletten, worüber leb- baffe Zweifel noch allen btebcrigrn Erlah- ningra begründet find, würde gleichwohl

Heft Orgaetfeli»« mii bett bestechende, gesetzt ltetze» BeKimwimqe,Dere.ui,ar

sein Der Schutz bet Bersammlungert, die Aus- i«chlerhaltnng ber Orchnung tn«be,onbcrt auch der Schutz der Bedossung ist ausfchliehlich Aufgabe bet Swatsgewall. De«chalb sind diese Organ Ha- ttoeen tn anderen Ländern, auch in Preichen durch ba svaloldemokratifchen Minister 6e De ring i irfgrtMt worben

Die Soldmardrechnuny SFenMcher Körperschaften.

armftabt 7 Aov (»riDat-Xelegr ) »Ine b ee tf 4> t> o I (« p a r t e 111 4> e A ifiag.- eiöriert bte Gvldmartiech-tung öffentlicher Körperfchiften. « het^i darin Die Gaswerke, bte Masser werke, bte Kraft Werte die Hessische Gtsenbahngeielllchaft, fbib sämtlich dazu über gegangen, ihre Forderungen aw die Berte» aucher tn wehr ober weniger Derb un­ter Horm tn Gvllanark z» berechnen Da bte Der- drxmcher aber mir zum allerkteinften Teile bi« jcf)t »ct Wrmabmen tu wertbeständigen ZahlungSmit- ttfn eher gar tm Ärtebcnetocrte Der Gokdmark ge- niesten Bnntn, sind

Ht terettefto Schichte» arterHaxbc, die Art. !**<« ffa Go«, Dass« n> Slektri-ii-U «hi*riBfleL

ee mtchtose Erbitterung Hal deshalb die Bevöl­kerung erfaßt, bte auch bei Stundung ber Beträge »tchi weih, wie sie Otarfttgbin diese Beträge auf- btjxga ton *eb soll Aufgabe ber AeaIrrung ist e». von Ibrne Archt al» Au f f i ch t « be h ö r d e ber bter tn Frage kommenden Stellen tm Gntcrdfe ber Bevölkerung Gebrauch zu machen, um Maft- nobmen zu verchindem. bte angellcht« der fort­schreitenden "Betonnung unteirch^hrdar sind and bte $u ungeheurer "Verbitterung führen muffen

Die Berliner Leden-mittel- Unruhen.

»erlln 7 Aov (Priv-Tel.) Auf Anorte- nung ber 3t»l<$« regte tun, wurden do« der Wucherprlchei bei vedchtebenen "BerlUwr Firmen Stokte- Poft» Mehl be 1 <t> l a g n a b m l. auch mbere Aahr» ng«mttief wie Bei« Zucht, xartiwftin unb Kunfthontg verfielen ber B-schlag- mibme Mehrere Blälxt melden, dah bte geitrige Aichtnolierung der Preise für Mehl tutb »etretbe am Beilwei Produkten markt auf bleie Beschlagnahme ber Mehl- unb DeIietd»Vorräte unb die übrigen2tegteiung«ma!)nabmea zur Sicherftellung bet Brotoedorgung und öenku tg be« Broch reise« zoruckzutühoen 1ri Auch lei euw bedrohliche Stockung bet Getieidmuluhr nach Berlin eingetreten, ba ii Sud- unb TveitVutlch- lanb erheblich höhete Pinte ai« in Berltn be- *ab(t werden L« sollen sogar für Berlin be­stimmte Detreidefendungen angeballen wvr- den fein Die Blätter verlange ' enetgliche Maß­nahmen von brr Aegierung. um der

6ab»l«g« bet Brotoedorgeig entgegenguhtten Die Berliner foUalNtmofrati- l-be vtadwerorimetenfravon Hal ein- Xilraje eingebracht, in ber ber Berliner M rgiflta' um Auvkunsi darüber educht wird, nach uxichen De- lichwvunk.en bte Prufungeit-Ile be.t Brotviet« aul 140 Milliarden Marl für angemessen crCärt Hal

Auch im Laufe be« heu iger Tage« fehlen sich bte Ansammlungen und PIundernn - gen fort U a taubte In der Friedt ich i. afte ein giöfterer Trupp in einet Ärabilorei öackwaren Im lO:. le i-v > 80 Billionen plünderte ein 3 i g u r- rengeIchäIt und raubte au« einem \crlrum- menen Schaukasten eine« Juwelier« bi.- Au«- lagtn Aeun Psünde et wurden seltgeirrm ne t Der Butte rgirfthandlung von Aeichell wui- ten v« richte den. Filialen vt .Ifläntxg au«ge aubt Aach polizeilich r Mi.teilung wurden auncr den tm Laus» de« Mr tag» verhüteten 214 Pe.Ionen trvilcrv 213 Auhctiö er u 'd Plünderer feftgenom- men 117 wurden b.5(,2i dem Aich e- i'orgei ibrt Du man auch harrte mit ber

5ortba»er bet Plön de ran gen

rechnet, wird Den heute ab. fall« die zahienmäftig nicht mehr lehr starke Berliner Schutzprli,.-, auf Untcrbrüdung der Krawalle nicht au«r.ich?n IrÜie. auch Aeichswehr zu ber Laube.u g.'.iliion h-n-.ugezogen werden Dte Blatter veraif.- rtlichen feinei eine Mitteilung de« Berliner Prlizet - V t u |l b l n m 3 ii de. unkeding rersallungstreue Männer aufgdorbert werden. Aur Auifül- l ii n g der Fehl Hel len in bie "B c r l i n e r C d> u h- Polizei ri.-zttlieicn. Die l-eigewer.fck isllichen T<amlen- Ang.ftvllten- unb Arbeite -Ler. crl- lckas ten sowie b.: S.z aldem?lr itijchePart:i ruhn ai'nüpiend .in die Miileilu ig des Prli,et!>,äs>- dium« itic Mi glied.r auf. sich der Schitzpruzei zur "Verfügung zu stellen

Die Sonderbündlerhorde in der Pfalz.

Äoi|ci«Iautcrn. 7. Aov <DTB, Die Separatisten sind nach wie vor Herr.r ber Lag? Der Hourträdettfühier ist ber Führer ber Fr.-irn Bi uernschast O r b i «. ein früherer C. iticr AIS bie Sexc,.allsten gestern in den F-rnfprrchraum b<>« Postawu« ein drangen a-urkte.i sie von ben Franzoten ir.eber hlnauSgeworfen 3m Laufe be« gestrigei Tage« ist es mchdach zu Plünderungen gdommc.t Die Aed-uilrurr Der .Pfälzischen Freien Preise und ber anderen Zeitungen muh'en gestern aus dem B^trlSaml. bem ^auttguarlter der Separatisten, erfchein.m unb u o eine Sifiärung bariber abgeben oo sj? bc.eit seien, bet ein r "^schlagnahme der Zeitun­gen weile rzuarbeilen Da« wurt ab- gelehnt

®«ge» abend kam e« tm Hauptquartier ber Separatisten zu Meutereien

Die Leute, bte teilweise ben g. nje.t Tag nicht« gcgxfle.t hatten, oerlangten OHcn, ®:Ib unb ilrloub 3n einer gan-e.i Aeih? von Fällen sind bie Separatisten, bie keinen Urlaub crhi.'lten, cu«g<rissen. Al« in ter Löarenapohrke bi? Se­paratisten Plünderungen vornehmen wollten, wur­den sie von einer zahlreichen Menschenmenge an­gegriffen und muft/e-i da« Feld räumet Seftern obenb gegen 6 Uhr wurde ein Lastauto mit star­ker B?w<>chung nach Kusel entsandt

Der Kölner Berichterstatter der .Time«' Der- össentlicht angellcht« der von französischer Seite ausgestellten Behauptung über

bie «erblickte Hextrahtät Frankreich« Gegenüber bet separatistischen Bewegung ver­schiedene authentische Dokumente und erklärt, ber dokumentarische B-wer« der französischen Kennt- ni« von dem Vorhandensein von militärischen Organinilicr.tr«, hie sowohl na® dem Aheiniand- abtoimnen al« auch durch ben Friedensvertrag verboten sind, vervollständige ebenso wie bie

Milleillnup haft die Separatisten übet bel­gische Munition verfügten, da« von neu­tralen Augenzeugen In zahlreichen Fällen ge­lieferte Bew«i«ma:edal Da« Blatt fügt hinzu Die belgische Aktion zur Beendigung der separatistischen Unruhen laufe augenblicklich Ge­fahr.

*«rch bei srauzSstsche» Druck vereitelt

au Werden. Die Belgier verdienen bie ®lüd- wunlche^ber zivilisierten Dell für ihre energische Haltung, die Ite zu 8nbr ber vorigen Doche ein- genommen .»ben, ba Ile wenig'ten« endgültig bie Unlinniglcit bc« sevar.itisli'che.i Abentcuei« enthüllt hätten Ss lei a l iemein Har. bah. .nenn die Ziaiizrlcn ebenlo entschlolle t wie die B.lgier bie Ibiunb'ätx siienge. Aeuloaliiäl beobachten wurden, ber bewaffnete Angriff durch Der- r fene Marrdeuie auf bie Städte und Dorier im LxLnica Gct-ie: an einem Tage er­ledigt werden könnte i$e kl tief bedauerlich, bah bie franzofifche P.-li?,.' txi Un.<. itufta.ig bei ©cpaialilt., tm 7<hri ilanb sich nicht gelockert, fondein im Gegenteil Dctldfäill Haie

DiePrüfunq verdeutschen Iahlunqsfähigkeit.

London 7 Aon iDBi Dnn auch dct- laufet, tob Prlneare« Acte leine bemetfcnotnerie Annäherung an bie A itfaNunz be. andere.! Ber- büntclrn lei. Io iri:b Lach eine 5 i n i g u n g über t-vn '.Imf ng der p:; g.fa lag.neu AepaiationS- unk; uTung zu eruk.l I.in ä# i't anunebmcn. dal; eine wette.e Tln'iicg.ing z.ii «r.ei±,.utq einer Otingimg gemacht w.'>den a-irb AlSban.i wild bc- bauett. baf) e« zu einet Zeit, tr." o,t..i tck'itch eine gcmetnlamc Ans!-eng tng «um D e teiauibiu ig tft Jii5 u-r ber unschatzlx.te B,. t.inL be-r Ber- cintglui Stauen be eil gemicht wirb. eS so IdiDterig ift. eine Qinbctl unter den Alliierten herzustellen

Abeesehen davon wirb in London nicht za» fegeben, baß Frankreich ober irgend.m an­derer Verbündeter da« Aechl hat, eine durch die Aepaiatiootlommisfion <:n eorbnetc Un­tersuchung .m rusch, änkeu

Der Tk laitler Vertrag bestimmt, bah rt nicht nur ta« Aeck" Ir bem auch t te P f I i ch t ber Aepara- NcnSlommillicn ilt S.uid'ante Aileguriien dc- riobisch za untersuch n it/.b der I i.er.nScert ag cntbäll keine i&i.immang, die es iiacnbxi..em Ver­bündeten eimöglichvn würde, sich ube? die Macht­befugnisse te-.» AuSichuf'es hin« eg-uleft n unb lei­nen Arbeitsbereich bei -ine Lltc.i U.'ienudiung einzufch än.'en. Die Aufgib.m eine« solchen AuS- Idjufko -t ugreitzen. lvüiL« nur Sache ber Ae- pa in tief'«komm isfivn lein Akgefc'xn van ber Airvildf-.ilten L.g ililäl ber Sina enbungen Potn- careS trittbe eine Beschränkung b:r llnterlucch.tng auch Deutschland« Zahlungsfähigkeit in b?r Segen- ttoct unb in der Z.tlunf und die Z'.v'.fnrnhigteit bei Mi .i.tuch na l- r 'fettü ir kelchriiii.ea, baft die Mächte eS wafilch-ei"llch

«ich! der Mähe für wert halten würden, sie zu unternehmen Di. sraniösische Anl- wrn ist gestern abea> bet ber britischen Aegie- lung eng gingen D.e .rlautct schlag' tie vor, bah bi. caTr.riiänbigcn Deutschland, Zahlung«, vermögen im geg;n3>5rt;gen Augenblick nur für eine befdränlt. Anzahl von 3 a bien unteduch n fall, entlp..chenb den von Poineare In kinri Aed^ in Aeo:rS gegebenen Richtlinien. S« ilt nicht bcutar g lagt wie lange die Periode lern soll, auf bte die Besprechungen de Sachver- ständigen sich beziehen lallen

Die Haltung ber amerikanischen Aegierung richtet sich tn der Sacha rlländigenunteduchung rach den Tebingungcn die Point.rrö i.i leiten letzten Onftruhicacn an den sranzösifchen Bat- fchasler in QBah):nqtan forntuüeri bat S« rcr- laulil. daft aas b < t. ganzen Plane nicht« werben könne, falle Polncarä sich nich' zu der ten Amerika Do g. Iei ligere i Ai t bei Snqttelc berc.tfinb? Poin ir^ siebe mit leinen Beding,mgen vollkommen allein da

Kleine politische Nachrichten.

De. D.nnilchte AuS'chuk für die Sn'lchäbi- gung«.' isr .üche ginei.nigtc die umerika.'i.ch Zor- berir.g gege Deuilchl..nd iregei Sr an für Ver­lust« ro i M.nschenledeo De unbh itslchäbiau igt.i unb Digentumsverluste infolge der Torpedierung ber .ßufi Ionia in Höh. von 22 V00 000 Dvllat

Der ßanb;8rerbanb der bayerischen Presse fordert rachdrückUche Hch'itte zur Sinbringung einz« Iournolistengefeyes im A eicheiag

Der enalisch- V->tlch<,t!». <srr <n.i..-2rv Vorschlag der englischen Äegie.ung unlerb,eitel haben, wanach die alHictlen Argieru igen einen gemrjnlamen Schritt im Haag unrernchmen solle.>.

um bie hitländliche Aegierung auUufotfcen, -<-e eventuelle Aückkehr bc« deutschen Rrl». Prinzen nach Deutschland z» verhtndem Fcwch reich soll diesem Vortchlag zugestimml haben.

Sei Deichäs'.«sührer der ,Aalen Faha«' T b I e h, ist verhaftet worden, weil trotz aller Verbote In den letzten Tagen eine Anzahl Am», ment der Asien Staimlahne and ähnlicher Zei- tungen «Zchlenen war

Die deutschen Sudtiroler Abgeordnete, verlangten in einem Telegramm von Mussolini den IVibcrtuI der Detrete be« Präleklen von Trient über den Sprachengebrauch bei ben Behvidc-n

Da« Ito.iAbhldx Kabinen be^chlvkl. haft d>. Aegniung «ich «um Tage bce Lr.derzulam. n.cntiitt« b."« P rlaire.it« bet Feierlichkerren n bc. Pro.-la, n.ch, m durch -in?« ihrer Mi,, gl ed»r renieie.i l mic.i ivird D?r Sdchtuft tz > -u. Felge, br.i" b » nach d r D-archlübrung bc ü?'bien von 1924 bi: Leit Don be, stei«»typ <3cnni3g«tuaben Dainrare« verlchoat bleibt

3n dem neugrwablten Kärntner Land tage gedachte ber Lande«Hauptmann der 2k N# deutschen B. i dervclke« und uab der Holt nung AuZdiuck. daft lebet einz-rne auch Ira Canb nach Maftgabe Iciner Dirllchasi«lralt zur Lin beiang der deutschen A o I beitrage tpuibc Sin Drinalichkcitövintrag ber Sozialdem? holen ulxi rineit Beit tag de« Lande« zur Lin- berung bet Act in Deutschland würbe sofort vom Finanz au «schuft beraten

Aus Stabt unb Laub.

Tieften. Öen 7 Aovwnber 1923

Neu« ng c sie Uten versichern nq«-

Brttraqcksatze.

Die erst kürzlich belanntgegebenen Beitrag«- 1ät)e in der Angestelltenversicherung finf tn Anbetracht ber lortfcbreitenben Delbentwertun.

durch Verordnung be« Xeid)eorbeit«miniftcT« mi TPirtunq Dom 5 Aovemder 1923 ab erneut le» gesetzt. Sie betragen

Klasse Monal«verdienst

44 bi« 1 Billion Mk

45 14.

40 . 2

47 , 3

48 . 4 . .

- 5 . .

50 über 5

Beitrag

33,6 Milliarden Mt

44.8

832

932

'304

167.6

204.8

Der Beitrag stellt da« 2000lache be« ausgc druckten Vlarlenwertes bar. Billigere Beitiag«. marken werben von der Poft nicht mehr abgegeben 2lrbi tgebcr. die die Marken lur Oktober und Iruhen Monate noch nicht gekaut' haben, muffen nunmehr den obigen Beitrag ber Klaffe 44 entrichten

Hilfe für unsere notleidenden Mitbürger.

Zar ua« Hillswerk zum Besten unserer not leidenden Mitbürger sind weiter folgende Spenden bei nn« eing.-gangen

M L. 10 Milliarden, A M. 3 Milliarden, Firma Hug Noll, Kreuz.Drogerie, 100 Milliarden, klaff, VI 1.1 I der höheren Möbchenfchule 28 Milliarden 'Doppelhoppklub Wirleck l, Mi 'tarben.

Den Debem herzlichen Dankl Weiten Spenden werden in unserer Geschäftsstelle an genommen

^ornoti;cn.

Tage«lalenber für Mittwoch Stadttheatcr 7 Uhr W.h dem. der lügt"

T>eutfd) nationale Vo 1 kSpartei Aächsien Freitag abend im Gewerbe haus Mit giic7..t^i>ammlung. (Siehe Anzeige )

Kansumver.tn. Zur Linieichung be T?oftlrri[Qläg ,u b:n Vertrex.ir-ahlen wird in heutigen 3ny:igattell oufgeforbed

" Tic kleinwertigen Deldlchetn im Po st verkehr Das Postamt schreib' uni Du ch ben Aiicklluft kleinwectigei Sch.'ine in bi< P.ftlallen stockt überall ber Schollerverke!). Un

nicht Aum wenigsten im Interesse der Bevölke idrg Abhilfe «u schalten, werben gtrnlft eine Verfügung des AeichspollMinisterium« an bei Schaltedtcllcn keine G.ldschnnr m^hr in Zahlung genon-.men bie geringwertiger sind .ils die je wellige Minbeslgeliiihi für eine Diuckfach. be. ^nlandrcickehrz (zu. Zeit 200 Millian en Ma,k 3n den Faltern, ui tk-i.-n die Einzahlung uöei Hebung fit nur pul klemwertigen Geldscheine büdtcllci« Lif"l, u>u d,.- Annahme dieser Schein, ratüilich cnolgcn Damit bie klemwertigen <Mb lcheine nicht grundsätzlich zuruckg.wieten werbe- sollen fic beim Postamt 1 lBahnhofsliafzei an

Siebener Stabttl>eater.

a#e> W«Mer: T rotzde»

JK scheint Gesetz, daft all« hundert Jahre Mz Menschheit an« der Weil ein« Hölle wacht 3n Mr Höll« de« Dveihigjäheigen Kriegs ben man vor 1914 den .groben" nannte, rübrt un« der Verteiler in eine Hölle, die In Ihrer Scheuk>- lichkell alle Vergleiche tnü der aushält, bte wir au« unterer Wei! gewacht haben Den Schweden ergibt sich eine protestantisch« Stadt aut Gnade unb Ungnade Da sie nach den vielen Brand- fchatogen vorhengvmgeiter Ärteg«fabre da« verlangte Lötegeld nicht aut bringen farm, gibt der schwcdifche flteneml bte Stadl zur Plünderung tret «u teina» Soldaten auf biete billige'Seift den schon toge fälligen Sold zu verschalten Gin Tag BaMutzcht wird dem 2Uxt gegeben, daun soll für leben teMmben Gulden ein Hau« brennen Die schwedischen legimenter strömen schon bi bte Stadt 3n dem Hau« de« Aatöherm Buerkamp lucht der Oberst der Kürassiere Quartier Die schöne HauHrau bietet ihm nur gezwungen ben De dangt en TbUIfcmmtrunt. Da« häntt ben eitlen hitzigen Aeitervbersten »te hoheitSvolle Mürbe, bte keusche ZurüWallung. mU der Fmo Lena bte schamlosen Blicke de« gierigen Feinde« allein abtzutoehren vermag, entwaffnen ihn für den Au- «nbltck Beim Gelage mit dem Kameraden, der tm Haufe eine« wucherischen Bäckermeister« mehr fctgegentommen «fanden hat, sucht der Oders! tat Mein feine Mui zu betäuben, während der Kamerad bte tetchdertiac Bäcker«tochter zur Dime macht. Die Sterbt Hal den ihr auferlegten Tribut nicht gezahlt. Dte Soldaten sollen sich nun selbst bezahumache». Dte loögelasseuen Söldneihvrden, leer mau reich» Beute ab doppel tau Sold Der-

Ipivchen hat. rasen, al« sie bie Häuler au«ge- potDert bi« auf ben letzten Heller finden Die Stadl brennt an allen Scken unb ®nbcn Der letzte Aest von Ordnung und Manne«zuch: g?ot ver­loren. al« sich die Soldateska um ihre Beule be­trogen liebt An ben wehrlosen Bürget.t läftt ft» ihre Mut au« (Sine Harde bringt auch in ba» Hau« bc« Aatsbeirn Bueikamp. btenni alle« niebet unb dergewalliat in Gegenwan be« ge­fesselten Ma wie« die Frau Der Äürallieraberil. Ibt wilder Gast vom Dot.ibend kommt hin>u und ersticht m 1 oig mer Hand acht dieser Bestien Aul b. m Aathaule. dem Hauplquarttcr de« Genera.s. lau­fen immer bedrohlicher klingende Archtichten über bie Lage in der Stadt ein Zn offener Aevolle die auch der Mut dc« Kürassier« nicht mehr weh­ren kann, kehren sich dir enttäuschten Truppen Segen Ihre eigenen Führer 3m biennanben Aat- au« finden bie Ostizicie con der Hand ihrer Leute alle ben Tob Der Feind zieht ab 3n der kahlen, ausgebrannten Autn: ihre« einst fo siatl- llchen Heim« finden sich be. Aat-herr Buerkamp unb tetet verzweifelte» Meid wieder Der weife T»ost be« alten Vater« nchtti sie empor Den furchtbaren Schicksal«!chlagen schleudern sie ein mutige« .Trotzdem' emgegen Die Botschaft vorn Abschluß be» Frieden« gib: Hoffnung auf belfere Zeiten

.Otn deutsche« Spiel nennt ber Verfasser lein Stück und scheint habet leibst ba« Dilemma empfunden zu haben, ba« jedem Verlach begegnen muh, den Bühnencharaller diele« .Spiel«" ge­nauer au umschreiben Der Verfasser erzählt eine kurze historische Spilode io Dioloasoem, nicht« mehr unb nicht« weniger Da« Stück ermangelt jeder inneren Entwicklung, Jtbe« dramalrichen Aufbau«. Der oft recht geschickt rab flott geführte

Dialog erheb! sich kaum über eine Erzählung bet Geschehnisse TBo Ansätze zur Erörterung ethischer Prodlcme gemacht werden, wie in dem Gespräch bc« alten Buerkamp mit seinen Kin- bern, bleiben sie in Gemeinplätzen stecken Aeue. eigenartige Gedanken wird man vergeblich iuche.i Dagegen nehmen hohle, die Handlung um nichts vorwärts bvingenbe Tiraden ber Osiiziere eine ungebührliche Breite em Dem Mangel an ernzm grundlegeuden Gedanken an ci.iem metalischen Grundmotiv entspricht ' auch ber 7x181(1)! aul ßbaraltete. Aar ber Versuch einer (emeren Schattierung der schwedischen Offiziere gebt über fchaxiche Andeutungen einer Charak­terisierung der bandelnden Perioden hinaus Von einer inneren Entwicklung der Gdaraltere unb einer Einwirkung auf bet Gang der Handlung kann infulgebdlen keine Aede fein Bestenfalls fönntc man fich ba« .Spiel al« einigermaßen fpanrenbe Etzählung von guter Miltelmäftigkei! denken Auf ber Bühne scheint es uns fehl am Ort.

Darüber vermochte auch die ausgezeichnete Ausführung nicht hinwegzuläufche.r die unter Holtal Steingoelter« Spielleitung wirk- fame Bühnenbilder und eine flotte, alle« nur Eiden kliche aus dem Stück her au «heilende Dar­stellung brachte Alle Darsteller litten offensicht­lich mehr oder minder unter der Jarbsotigkeit und dem Fehlen jeder Enlwicklungsmoglichtei' ihrer Aolle Ttotzd.m gelang manche gute Lei­stung Karl Lamberlin war ei.i wilder, heift- Mütiger Küiasfieioberst bem man allerdings leine in einer beim Dem verbi achten Aocht ru« Srnnenlust tn reine Liebe gewandelter Gefühle für ferne schöne Cuartiernxriin nicht glauben lotrrte Gldch edreulich war in Sprache unb Holtog dte Frau Lena Freya C t u r m f e l« ,

die wir hier zum erstenmal in einer triynbc Arlle laben Karl Zuhnke land 'ich gut ini der in den dufteren Konturen stecken gebl .. :n-. Aolle be« Autsherm ab Adolf Teleti) I bem alten Buerkamp edle, lympathilchr ;u,i Audcll Goll war ein famoler alter Schleich. Dl le Engel. Antonie Sommerfeld u Eoila Aarnegg ein anmutiges Trio, von t letztere aber mehr auf eine Durchbildung i\> Sprache achten mühte Von den lchwedi>ck):n 2|>. liieren gab Paul Schubert ben raui)bau vgc : luckfichtslofen Den.ral, Karl VoIck t'-i tr lest ben Traditionen be« grohen Gchax'de.ilonin anhargenden Obersten Toden Oskar Z. i g machte durch allzu grofte Aonchalanc- den feiner Leichtfertigkeit unb moralischen Vertoi.ni fteit ohnehin wenig sympathischen Ober»en j / reichlich unqcnieftbar 3n kleineren Aollen gib ihr Bestee bie Herren Hellborn. Marli Holl, £' i n t m a n n und Stichel Da/ i blitum spendete reich Beifall, der lich bi- Schauspieler zum gröhten Teil wohl auf i Konto fchretben büden

Die Entdeckung eine« neuen Pharao-Greb

Mte auS Kairo bcrif l^t wird, fall ein ne.ir, allägyptifche« Grab in der Provinz Ainia Oberägypten von (ärngebotr.ien entdeckt trorbc. fein Die Finder diele« Schatzes hieite.i na die Loche ganz gehe.m und beraubten ba« S.oi feiner goldenen und lilbernen Schatze Da ich di- g-.fte Zahl von kostbaren Xlcrtümern, bi" 1 den Handel kamen, wurde bte Aegierung ba.au aufmerksam man ging der Sack . nach Ea ' jert eine An xrhl von 6inge6oiencn unb Handlerr verhaftet worden, durch die man dem Fund aul bie Spur frrm

von g hinge fronn

de« ' üDrft Stell etm ,W ben ber 1 nicht jlbne gäbe ftunN naiüt mene Dir mach chcn flunq

U n t Schw- ftufn- tung Studi nicht der tvlati X-. rätx allo and ih.v Ht. i ner unp hing Stutz

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