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lein oder ein« Erleichterung chre« Loses. Imme ernt Milderung der verhängten Straf- mafawtRnen nicht In Frage kommen könne

Tin* efner «avaS-Wekdung au«

Türkischer Abbau in Lausanne.

Lausanne. 5 Juli IWTB i Die tür- kische Delegation belchlott. infolge der an­dauernden Verschleppung der Konferenz etnen Dell der Abordnung nach Angora au rückzuschicken Neun Mitglieder der Dele- gatron. gröhtcnieU« Sacht erständig«. verlassen daber morgen Lausanne Die drei Hauptbevcll- mächttgten. JSrntt Pascha Rieanour Den und Halfen Dev. bleiben jedoch hier Man erinnert anläßlich dieser Mattnohme daran, bah fun vor .uvj der ersten KonferenA ebenfalls em Teil türkischen Delegation Laustrnne verlieb.

Frankreich» Krieg gegen freie Wort.

DL'selbots, 6. Juni, ('.) pestern sind alle Düsseldorfer : u n g« n von der "Besatzungbehörde boten. Die von den Franzosen in

nächsten Mittwoch erfolgen, do etn TeAI der an« gemeldeten Bilbev erst am Montag hier cintrtfh.

3 n der Labn au T ode gekommen. Testern verunglückte in der Lahn der Debisfe des Wohlfahrtsamtes, Zimmer. ÄalleraCce 6. ®r tDolllr einem Angle gefällig lein und 'vrang In die Laim, um bie A»ae! ,u löten Hierbei erllt, er viienbar einen HerAlchlag Die Leiche wurde gdänbcl und im hiesigen Friedhof au'gebahN

Vornotizen.

Aus dem Reich«.

Ilm den wertbeständigen Loh».

Berlin, < Jul, Gestern fand In Reichskanzlei zwischen Mitgliedern ReichSkabinettS und Vertretern

Der belgische und der italienische Bot- Ichafter wurden vorher van Sur»an emyfanaen Ilnzelhetten über bfe Unterredungen waren Dl*«

("fnAfff > yir.

Ein belgisch.franzöfischer Schritt in Berlin?

PariS. 1 Juli. lWT"B > Hava* meldet cu* London, da* Geruch! saufe um. die rIg > Iche Regierung habe der deutschen iegierung eine Hefe überreich« in der der 'r chAkoiMler aufgefordert iverde, die Alten- t <1 11, di« gegen Beiatzungstruppen Im Rhein» und Ruhrg^iet btooruwn morfwn I<-«-»» »u ! a - Dein. Dfe französische Regierung habe sich tiefer Rot« angeichtoffen Wenn die deutlche Re- gxrung keine Genugtuung gebe. kMlrdeo Zx« Dvlscha fier Deigien* und Frankreich* Berlin verlassen und bfe Dorfchait*füh» rung werde Geschäftsträgern überlassen

Folgen. die sich daraus ergeben würden, ob« lehnen mühten Die Ardettgiber erklärten llch mit der Einführung eines wertbeständigen Lohnes g'iindsäylich einverstanden^ jedoch müsse diese Wcribestänbigkeit auS dem IV. A l h 1 n I 1 n II f n 0 I h berechne! werden.

Der Metallarbeiterstrelk m Berlin.

"Berlin. 6 Juli. Die Streikleitung der Berliner Metallarbeiter «ob heute für 60 Berliner Melällbetriebc mit rund 90000 Arbeitern die Streikparole aus Anter dielen Werken bei nden sich fast alle Berliner vStoßoeiriebe mit Ausnahme der 21.3.®. Die 2luSsuhrung von RmstandSarbeiten. vor allem die Bedienung der Keslelanlagen durch die Streikenden ist sichergestellt. Für dl« nächsten Tage ist mit einer progressiven Ausdehnung des Metallarbeiterstreiks zu rechnen.

Arbeitgeber eine Besprechung über Frage des wertbeständigen Lohnes statt Die Letzteren wiesen daraus hin, dah die von der 2Irbeimel)merieite Dorge'dilagenc 21 rt des .'ndeklohnes ihrer Ansicht nach unmöglich se! und dah sie dir Verantwortung für die

könnte eS niemandem verdenken, wenn ihm vor dem Vorhang in E.innCTung an die Austührun- gen auf groben Duhnen gelinde Zweifel gekom­men sein sollten. ob wohl die Festwiese" art* nicht eine Enttäuschung bereiten werde tlab was tat Nch vor uns aui "i 5m so frühüufev- it**- mungslreudigeS. farbenreiches, lebensprudelvde* Dild. tote man es sich nicht cinbruckSvoller denken möchte Hand aus* Herz' Was verschlagt es denn, ob der Raum vielmal gröber ist und einige hindert Menfchrn mehr ihn füllen? .Rehm, die paar fechtenden Komödianten für ei k Schl«V . daS bat uns schon Shake«Pear« gesagt, und er hol unweigerlich Recht War die .Festwiese geradezu eine Aeberralchung. so erfüllten die anOcrea 'Silber durchaus die Erwartungen, die wir hegen bullten. Richtig war eS. im zweiten Aki die "Buhne nicht zu lehr au verdunkeln Es ist Zohannisnachl. wo jeder Glühwurm sein Weib­chen sucht, und in der Dichtung hettzt e* am Schlich .Der Vollmond tritt hervor und scheint hell in die Gaste hinein"

Unb westen soll ich Aunächst gedenken? 3d) meine der Lehrbuben Der Ehvr kommt bei derlei "Besprechungen meist so kurz weg. datz e« nicht schadet, seiner einmal in besonderer Weise Erwähnung zu tun Es tft wirklich niebt leic^. sich auf fremder "Bühne mit kleinem Ausmcch nicht nur toxiMid) au tummeln, sondern auch sich stil­gerecht zu prügeln und ha bei. dem Taktstock des Dirigenten folgend. Wagner« chvrtstischen Gin- fällen gerecht zu werden Dah bei dem Getümmel aus der Gasse nicht jeder Ton verständlich, ver- mutlich auch nicht einmal partrkurgerecht tfeta-i*' kommt, ist (unter un» gesagtlj nitfet tragna) M nehmen ^cbenfafi* hielt sich der Ehor^wo er auftrat, trefflich Das gleiche gilt vom Orchester unter Rothenbergs Führung SS Ist au* Gründen die hier nicht zur Sache gehören, von Wert, festzulegen, dah e* daS 'Uaubetrner Kur- vvcheltcr war. da* unS diese schäne Leistung tnt Unb nun die Vertreter der Sol'Partien «s verbleiet sich, vier jede» Einzelnen au* der Schaar der M.-'siersinger zu gedenken, imter denen Pogner (Walter Schneider) und Kothner

soll^.^ qq_ weiter a u hero r de n t -

llch verschlechtert. Die belgischen Wachtposten schieben svrtwähvend In die Häuser hinein. Au* den Hausern heraus sind viele Personen verhaftet worden Gs ist kaum noch möglich, ihre Zahl festzustellen Die Lebensmittelversorgung von Duis­burg Wird immer mehr in Frage ge,teilt

über bfe Mast ersolade Katastrophe auf der Rhetnbrücke bei Lochfeld auSzufprechen und um "Befreiung der Deifein zu bitten. Der Den «al lehntee«ab,die 2lbordnung zu empfingen und lieh ihr durch einen Offizier erklären, datz eine Freilassung der Sei- feln oder ein« Erleichterung ihre« Lose«.

Tageskalen der Samstag! Ur.itjcrb.tät Stettin. Leisiungsvrürungen und Wettkämpfe Tllänneigesangverein Liedertafel Sabn.-nmcibc- und 13 etiftung#Mf Svnn - tag rva'dbühne ' llbr .Pethekilia" Palnli Li^ilpiele^ .Die blonde Gei'ha ' und.Zwei Wellen" Vrd)lifxllxiu# Bahnholflratze .RaS-

mu'lcnti lebte liordvolfahrl" und .Der Gouver­neur des Tode«""

Der Männergesangverein Lie­dertafel. der heute und morgen fern Fah­nenweihe- und 6 11 f t u n 8 p fe ft feien, bat für die Veranstaltung ein grohz-gigeS Programm av.fgefiellt Da eine starke Beteiligung von Sän­gern au erwarten ist. fei an dieser Stelle noch einmal au* den Vorverkauf der Karlen uim 6h- renfingen im Smdttheater. der bei EHaitier statt- findet, auhnerram gemacht

Ii?cttcrt>orau*f<ge

Heiter, trocken, warm

Da* starke Hochdruckgebiet über Mittel» eu-vpa beherrscht für die nächsten Tage daS Wetter

Landkreis «iefsen.

Grünberg. 6 OB Der Gemein berat ^a t in fetn« jüngsten Sitzung ix>>ii 1 -uu

guft ab einen namhaften Aufschlag a u d l e Hunde st euer naxtxAuerbcben

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Darmstadt, 6. Juli. Di« Stadt - verordneten befahren sich in ihrer gestri­gen Sitzung mit der WohnungSbau- a b g a b e für 1923. Die Stadtverwaltung hatte einen Plan dp: gelegt, durch den die Stadt den "Betrag vom I Januar ab auf Mk. 624 für |e Mk 100 des abgabepflichtigen Wertes erhe­ben wollte Da nach dem ReichSgeley aber nur der dreifache "Betrag der staatlichen Abgabe, in diesem Falle Mk. 76 für fe Mk. 100 erhoben werden darf, muhte man sich mit diesem Be­nag zufrieden geben, obwohl in der lebhaften Aussprache zum Ausdruck kam, dah mit diesen (Heldern die Stadt nicht In der Lage ist, einen nennenswerten Teil ihres Daup.ogrammes zur Hebung der Wohnungsnot, die vielfach furchtbar ist. au* zufübren Dazu kommt, dah der Betrag bis zu feiner Hebung durch die dauernd steigenden "BerwalmngSkosten usw. schon verschlungen ist.

H erbei wurde mtlgeteilt, dah die Stadtver­waltung demnächst städtisches Hartgeld zur Ausgabe bringen wird, zu dem etn namhafter Kunst!« Entwürfe angefertigt hat. Die Stadtverordneten beschlossen weit« Im ffjtn- blick ans die Finanzlage h« Stadt, von dem durch den Landtag gegebenen Recht Gebrauch zu mach«r und eine vorläufige Grund« und Gewerbesteuer In Höhe des 1 fachen Betrages der Ausschläge für das vorjährige elfte und zweite Ziel zu erheben. Für die Erhebung des dritten und vierten Zieles wird eine Ent­scheidung des Landtags ab gewartet tt*rucn. - DtestädtifcheHundesteuer wird auf Mk 50 000 für jeden Hund «höht, für den zweiten Hund müssen Mk. 75 000, für jeden weiteren je Mk. 25 000 gezahlt werden.

Hessen-Raflau.

fpd Frankfurta M, 6 Oft- Ruf dem letzten V i e h m a r k t tmirbe ein Kommissio­när von der Wucherpvlizei dabei über- rofd)t alS er zwei Schweine zu 24 000 Mark ptu Pfund Lebensgewicht verkaufen wollte. Die Tleie wurden beschlagnahmt und unter Preis > ueifauft Der Erlös wurde von der Polizei etn» gezogen, der beirügerifd» Mann dem Gericht zur Anzeige gebracht 2lm 28 .Ottvber 1922 wurde bekanntlich auf den amerrwnllchen "TOcjor ZameS Sauerwein während der Fahri im l)-Zuge von Koblenz über Wiesbaden t nach Frankfurt a M em R a u b m v r d v e r f u ch t verübt wobei der Major fchlververlcyl und be-

Ichafter empfanget

Au* London to<rf> aemetbei, nach Aus­künften von offiziöser Quelle wird die Pa­riser Regierung von nun ab bei den d-plvmailfchen Konferenzen, dir In London über da* deutsche Angebot und über Dtt Reparatlvnskrage und Ruhr desetzung ftaltttn- den. vertreten sein Da* fei die linterefste- tung. b<e man »um Defuch de* Marquis de la < * r e I la vn Fvreign Office gegeben habe

«R idoli Drinkmann, bei Mafcllo Im Don Juan) beroodreien Ader auch bet den Leistun­gen der Dräger der Handlung möchte ich nicht zu lang? verweilen Sie w"den sich in der Haupt­sache doch jedem Höre un-ergebHd) eingepeägl « _ t <TV7.. Klr-- i Snh vpnp G A *ij(ji

anderen Stolz Ina IFek) rda ch au* Mannheim, an Stelle des erkrankten Advl' )äger> hätte wün­schen mögen, werde ich wohl nichl allein flehen Dafür Heb Ilse Schlössingk der li^lichen Sva die Anmut ihrer Erscheinung und die Klnig- fülle ihrer jugendlichsirahlenden Stimme, nur am stummen Spiel, das ihr der Partner freilich nicht erleichterte, merkte man. haft sie bi ihre Rolle noch mehr hinein wachten nrnh VrArfui - wirkte in seiner erstaunlichen Lebendigkeit der Da­vid Hermann S ch r a m m S Dieser David ist und bleibt doch eine famose Rolle, mag auch da* undurchsichtige AlterSverbältnis zu sein« gelieb­ten Lene iBettl) Mergler, immer wieder zur Kritik 'nicht des Schauspieler*, sondern bti Dich ter*) reizen Auherordenilich wirksam verkörpei ic RichardvvnEchenck den "Beckmesser, rtch weih wohl das, unter den Sachkund.gen über daS Matz des Burlesken, das dieser Gestalt zugemutet wer­den darf, die Meinungen cmseinandergeben Wen" aber des Dichlers loller Humor d<...

Stadtschreiber den Unfnui des verbau dornten PreiSliede* aufgebürdet bo>. ft> bot ek damit d« ch tue Schranken für den Darstelle' selber erngefiotzer Unübertrestlich. um das weriigitens ju uTerftrei chen. war Schencks flumme* Spiel m der Wer flalt Unb endlich Hans Sachs! Die Stemche'' au, dem Spielzettel deuteten bereit* cn, bah vom Scheid tue Rolle nicht fingen werde Dub­lin g von der Mannheimer Oper hatte sie über nominell Er gab bi seinei ruhig-milden adgc klärten und doch so männkich-kraflvoll wirkerwe- An der herrlichen Ge'talt die recht- We'he. .Her SachSl Han* Sachs" Heil Rürukxrgs treuen. Sach*!- jubelt daS Volk, und wir fugen hrnzu

Heil dem Volk. daS folche ®efialie.i wie Wcigners | oot* zu unperlierbarem vesitz erhalten hat^ -Sbr" eure deutschen Weister, dann bannt Ur r* Deister."

bu n b e r a i trat heute vormittag um 10 Uhr zu einer Geheimlitzung zufainmeii. um dao In der Dlenslagtitzung belchloffene Verhör der Mitglieder dei Regierunge!ommiiiiv,i ,bc* Saargebiets vvrzunehmei. Sämttiche OHa- fllielrr der R.gierungskommiifion war erichic- nen der Präsident Rauft iFranlreich, drr Belgier Lambert der Knnadi<»r W > < « b der Dane Moltke-Huitseld und da? laarlan- dische Mitglied Land, der bekanntlich trotz des Proteste* der faarländffchen "Bevölkerung bet der letzten Ratstagung anfielle de* ausgeschiedenen Hector ernannt worden war Auch der franzöfi- fche Generalfekrelär der Regierungskvmmi'fion M o r i s e nahm an der Sitzung teil

Der nichtöffentliche Eharakter der Sit­zung tft auf den dringenden Wunsch des Iran- zöfischen Ratsmitgliedes Han o tau« zu­rückzuführen 6ec I ( fügte ,1* mir zögernd diesem Wunsche und wie er erklärte, nur deshalb, weil In der Debatte zahlreiche persönliche Fragen be­rührt würden Das Verhör dauerte mehrere Stunden und war gröhtenteils ein Dialog zwi­schen Lord Robert T e c i I und dem s r a n z ö s i - schen Präsidenten bet RegierungSkommiflion. der sich in sehr heftiger Weise gegen die Vor­wurfe. die feine Regierungstätigkeit hervorge- rulen hat. verteidtgte Lecll legte, tote man hört, groben Wert darauf, nicht nur die letzten Vor­gänge im Saargebiel und die Roivervrdnuna. fonbem das ganze Verwollunasfyflem zu prüfen, um gegebenenfalls allgemeine Bot­innen für die künftige Verwaltung auszuarbeiien

Das Völkerbundfckieiaiiat gab nach Schluh der heutigen Vormittagsfinung folgendes a m t - fiche Tvmmuniquc über das Verhör der Mitglieder her Regierungskommission des Saar- gebiet« aus .Der VölkerbundSrat trat heute morgen in die Prüfung der einzelnen Fragen ein, die durch die bntifche Denkschrift über da« 6 a ar­ge b l e l geheilt worden waren. Auf Einladung Lord Robert E e c i I * gab d« Präsiden, der Re- gierungskommiffion, R a u 11, dem Rat Ausk inst über die Aufgaben der Regierungskommiftivn so. wie fre durch den Versailler Vertrag feslgekegt sind Gr gab ebenfalls ins Einzelne gebenbe ®r- klärungen üb« die Zusammensetzung der Regierungskommission, üb« btt "Be­zeichnung ihrer Mitglied«, den Mechow*nru« und da« Amtieren d« Kommission, die "B««iLung bei Befugnisse zwischen den etn»etnai M,tglied«n Ne ge mein tarne Arbett. die Stellung N-r franzol>fch-n Mitglied«. Ne Zahl und Rolle d« französischen Truppen im Saargebi«. Ne Ent Wicklung d« tota­len Cbenbarmerte und üb« die Umstände, unter denen Ne März Verordnung üb« die Aulrechi- «Haltung bet Ordnung und d« öffentlichen Sicher­heit und die Maloerordnung üb« die Streikposten -rimten furben. "Bei b*eter Gclegenhei: kündigte Rault dem Rate an. baft die Reqierunqskom- Mission soeben einen A rn n e st i e e r I a h ver­ordnet Hai für alle Vergehen gegen die März- und Mai-V«ordrrungen "

D« Völkerbundsrat setz, seine Arbeiten beute nachmittag um 4 Uhrr fort

Aus Stabt und Land.

©ieben den 7 3ult 1923

DaS Deutsche VolkSopser.

In der DefchäflSstelle des _® lettener Anzeiger«' wurden für unfere bedrängten Dolksgenoflen Im Ruhrgebiet und am Rhein weit« abgeliesert

Kasfenausfäfle v Paketannahme vom Po't- aml Dieben I 22. ® M Dieben 20 000. Ange­stellte der Firma H SchafiftaeN. GmbH. Jini,rate 268 500 Angesteltte und Werkmeister d« Zentrale d« Firma Rinn & Eloo« A D. Heuchelheim 220 000. Schwellern. Beamte und Angestellte ber Univ -Augen- und Äurberflmif, 6 Rate 183 620. anläb'id) des Zugendfeiertag« Höh und Erw. Mädchenschule, nachträglich 50 000 Mk _

Den Gebern h«zlichslen Dai'k^ Weitere Spenden werden in der Geschäftsstelle de« ichene r 2 n - e i g e r Ä" cingcnommtn.

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Der DolkSbund Deutsche KriegSgraber-Fürsorge, der die Schmückung und Unt«haltung der Gräber un- s«er Gefallenen im Ausland vermittelt. Ist. ivie man uns schreibt, durch dte tvirtschafilichen D«halmisse schwer bedroht und kann seine Tätigkeit nur fortseyen, wenn ihm reichfich Mittel ouö allen Kreisen der Bevölkerung zu­fliehen. So ist zur Zeit eine Werbe- sannnlung auf postalischem Wege im Gange Einzahlungen können an federn Postfchalt« «leistet werden. Man bergesse über bet Aoi her Lebenden nicht die Pflicht gegenüber den Toten! Der Polksbund Deutsche Kr>egSgräb«. fürforge besitz! hi« eine Ortsgruppe, deren Geschäfte Gartenstrahe 2, Zrnrmer Ar 17, ge­führt werden. Aäh«e Auskunft wird dort er-

I »eilt.

Die Vereinigung der Arbeit- geberverbände de« Lahn-Dlllge- öicts und OberheslenS hat beschtolfeiz. von ihren Mitgliedern für die Rhein - Ruhr » b i ! 1 c laufend Beiträge zu erbeben, bic 1 Pro- Acnt der wöchentlichen Lohn- und ®eha!t*fumme cntspi-echcm Die bish« schon gesammelteen Be­trage haben, wie man uns milteilt, die Sumn.e pon rund 125 Millionen Mark ergeben, auf,« Öen an anderen Stellen gezeichneten Summen unb Ra- turallicfeiungen. s _ .

D i e Banken Siebens «lasten tm Inseratenteil unseres heutigen Blatte* eine "Be­kanntmachung nach welcher sie Ueberweisu^s- und Zahlungoau'trage nur auf volle l00»Markbetrage nach unten abgerundet entgegen nehmen Damit dürfte ein« durch die Geldentwertung und Kl«n- geldknapvheit herbcigeführten Rolwendigleit Rech­nung getragen werden

" Oberhessischer Kunstverein Die Eröffnung der neuen Ausstellung farm erst am

Fleisch unb Arrtofftfn gibt e* üd«brupt nicht Die übrigen Lebensmitte! werden mir npch in kleinen Mengen an die Verbraucher abgegeben.

(Eine französische Flunkerei.

"Berlin, 5. Zull. (WTD i Durch die französische Presse geht die Rachricht. dah zwischen der Firma Krupp und den f r a n »öslschen "BesahungStruppen ein Abkommen über die Fortlchaffung der Kohlenvorräte getroffen worden sei. Wie wir Vüii uiiivtiia',ielei Sieüe erfahren, ist an i*cr Meldung k e bn wahre* Wort.

Das Verhör der Saarregierunq vor dem Völkerbund.

Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner.

Kr Stetten. 8 Juli 1923

-Der vom Hasengelände Biebrichs den Schritt rbeinabwärts lenft. kommt bald an einem Dar- tm»aun vorüb«, hinter bem junufllegenb eta südliches Sau« h«v°riugt b^bet

bem BJanbCT«. dah in diesem Haus« /wag- n« (1862) tn< Musik zu seinen .Meistersingern schus. deren Dichtung er nicht lange vorher wah- rmb eines an Snttäuschungen unb Entbehrungen übe«<*ben Aufenthaltes in dem unruhigen $£«« vollend« halte ®me* l^nDeu H«"

Sft 'ich zusammen bei bm »ebanten. battJMe wo M* krtahlendste be*-1"rt7;

Mufikschöpfungen feine kostbare nun von ber gierigen Fauftbes fraüt ist ber .wälichen Dunst unb malkf)«i Janö vc.pslanzen will ins deutsche Lwld Deutsch sind die .Meisterfing«"" vom ersten^bis zum letzten Zug. deutsch ber Thora! in "Jlurnberg« Kathorinenkirche. mit dem hc e'nfeven. deut ch SSan« Sachfen« herrlicher ©ang mit ban lie Astehen. deutsch bie ehrenfesten Meist«, deutsch IsL. <>»»/£ Bürgem'.äbdum deutfch Watt« von Stoltzi^g' MtS"Franroiland. deutsch vor allem E^Er^stcht im Mittelpunkt der Handlung Was _ V k.-i- uns zu lager., ^>u.

D.eilt^' tst^s twch ber enxae Widerstreit von 2Ilt unb Zung. den lie un« billchast vor bte Sinne Sdt The 3uaenb. bie bte Zukunft v^turmisch- drängender Tkrheittunger ungebunden in stch trägt will, soll ft» durchnngen gegenüber ben gelättigt in feste Fvrm Geftmt«.

Äagn?r bie Wahrheit ber Worte, bbe « ftmen Sachs auf txe Lippen legtz am__eignen

A*i<fl<][ «Proben müllen .Denn wer als Meister warb geboren, der hat unter ^^fi«n den schwersten ©tanb Und da« Ist «un das Drott- au Mn« chtung. datt er un* Mele TTKibibrii ulä» at; .ich« du tert oo« mit uttn benbe^3a>ntt al* Giftstoffe bi die Deele träu- ttft, fonbeöx tmt) « ,tc n$U bem Gewand ber

erhabenen, Schmerzen lösenden Heiterkeit" um- ilmbet hat Sv trägt Han« Sach« die Handlung, der Mann ber köstlichen AltersweisheÜ mit dem jungen Herzen Es ist ergreifend, wenn man tieft, bah im ersten Entwurf des Drama« Sach« nur als der Kbcm Deutschen vertrauten ge­schichtlichen Persönlichkeit eine führende Rolle au- gedacht war. unb datt «ft allmählich im Dicht« der Gedanke aufftieg und Form gewann, den schwersten Kampf m seines Helden 3nn«flc* »u legen .Bor dem Ämbe, lieblich, hehr, 'noch! ich gern wohl fingen, doch des Herzens lütt Beschwer galt e« zu bezwingen " Run war bet Weg gewonnen, bie künstlerische Wahrsten menschlich zu o«tiefen Bon manchem Lei« und ^-'chem Hörer in feiner Tiefe ü/uln nicht eria'jt. aber "feine* immirtelbare Wirfurg vor Riemandem DCTleugnaib. vollzieht sich nun vor unfern Augen und Ohren etn heilere« Spiel urgesund, kraft­strotzend. alltagtötend, dem Dtahlbad v«gleich- bar daS den Körp« kräftigt unb ben Geist belebt Unb dazu Hai ocr Dicht« eine Mul.k geschaffen, bie mit ihrer fchier unbegrenzten Uu«- druckSlähigkeil bi« .in da« innerste Herz der Aanbclnben" einzubringen vermag, an der zwar fchwCTbewealiche .Alte" llch .ärgerten"", die aber bie .Zungen" von ,eher in ihren Zauberbann ge­zwungen hat.

Wir haben diele* Spiel an un« vvntb«- --rhrr. sehen, voll Dcmkbartell. dal, uns in Sagen schwerer Rot. ber schwerere noch I gen mag. em solch« Geautt. nein, eine solche Erhebung ge- schenkt wveden tft Ich halte es für Shren- nfltcht an dtef« Stelle namen« aller derer, die gestern die Ränge de« Theater« Elften. Direktor Blelngoetter den Donk zu erstatten, der ihm gebührt, beim nur feinem unermüdlichen Dtäogen und feinem vor Schwierigkeiten nicht zu rück'chau en­den Wagemut verdanken wir die .Tteilterltne,«" In ®fetten Wo« dabei für Schwierigkeiten zu über- winden waren, das weth freilich nur der voll zu würdigen, der hiat« die Kult Isen zefchau' txü iinb darum ist es wiederum Ptticyr. vor allem die szenische Leistung unlerer Bühne am gestrigen 2ll«d hervo rzu Heden. Man

her nicht ge erfahren

Pari*. « 3uH IWTB > Ministerpräsident Pvinrors Hai txxnnittoa ben

l Ischen unb den amerikanischen Bot-

Die Schreckensherrschaft der Belgier.

BetUn, 6. Zull. (WTB.) 2us dem Ruhr geb lei wird berichtet. $jeute vormil- tag begab sich In Duisburg eine Abord- nu 4. bestehend aus Vertretern der Stadtver- v lttmg, der IuskizbehSrden unb der Geist­lichkeit, in da« stzauptquartier de« kommandie­renden belgischen General«, um dem General da« "Bebauern der "Bürgerschaft

scher Sprache herausgegebenen Zeitun­gen werden kosten Io« verteilt. Daplt ist hie Bevölkerung Düsseldorf« feder freien Mei- nungsäuherung beraubt und den Machenschaf, ten des franzbfischen Propaganda- dien sie« wehrlo« preisgegeben

bahnunglück auf der Duisburger "Brücke be- schlossen, deutsche StaatSangshftrlge ÄGeifeln in ben Zügen mit-unehmen, um baburd) neue Sabotageakte zu verhindern. 3n federn Wagen der einzelnen Züge sollen em oder zwei Deutsche al« Geiseln mitsähren und wenn trotzdem die Sabotageakte kein Ende sinden, soll die Zahl der deutschen Geiseln er- hüht werben .Die BavaS-Agentur vermeidet sorasälttg d«s Dort Geiseln und spricht von Garantien, die durch die zwangsweise Mtwahme von Personen gegeben werden