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ittHbtert 3n ftnS au< bet oftoörM *üb- tenten Strahen S^brnxrMtontroden eingerichtet. Sufcrtoerte mit Ächten tixrten beschlagnahmt. Un Lünen» Tlocb -Dingen bi« Franzosen seil geftern bte Perf onenzüge -um Halten. 6iz kon­trollieret bie Packwagen und entfernet In den Guterzügen an geschlossenen Wagen Me Plomb.'n

Don den gestern anaebejbten schärferen Maßnahme:' ist bisher noch nW« bekannt ge­worben Dem Telegraphenbauamt In Essen tourte ein Ultimatum gestellt, sich bis heute mittag 12 Ubc bereit -u erklären, bas gestörte Äabel nach Hattingen in Ordnung -u bringen. Da- Ulti­matum ist abgelehnt worden.

Die Stillegung des Eisenbahn­betriebs in Offenburg und

Appenweier.

5 r o n M u r t an. 1. 6. Sehr. sWTB ) Von -v ständiger Stelle wird uns nrtytirtU: 3m Bezirk der EisenbQhndircküon Karl« ruh lt der Verrieb in Offenburg und Appen» Weier seit heute noch! st i l l g e l« ß l worden, «x-dem IU Franzose gewaltsame Eingriff« un­ternommen hatten Dec Vorstand ter Brttt?bs- vtspeklion Offenburg. Regierungsrat Sänger, ist aut einen Einspruch gegen He Stagrtffe v e r - haftet und im Laufe des Tages Im Auto nach dem besetzten Gebiet fvrtgeführt Worten; wohin, tft unbdJnnt ,

Schnell-ügeauS nördlicher Richtung tau­fen nur noch bis Karlsruhe und werten von dort wieder nordwärts gefahren Aus der Rich'ung Dasi-l verkeh <n die Zuge bis und ab Laar^ing- tbiflcn. Die Schwarzwa ldba hn ist bis und ab Haufach in De trieb. Von allen bietan Sta­tionen bis -ur letzten Station am neubes-tzten ist Pendelverkehr eirtflcrt<btet trotten. Auch auf ter Aenchtalbahn ist der Detrieb still» geleit worden, ter Verkehr wird durch Kraft- wag n auftecht «Italien. Zwischen Offenburg und Appenweier konnte ter Kcafiwagenvertehr noch nicht eingerichtet werten _

Die Franzosen b achten beute etwa 120 Tllann Sifenbahntruppen nach Offenburg, um vermutlich zu versuchen, den Drtiieb auf ter etrcde Olfenbu cgAppenweier für ihre Zwecke m Gang zu bringen.

Poft streik in Offenburg.

Offenburg. 6. Fcbr. (WB.) Französl- fcheS Militär hat Im Laufe des Mittags das Offenburger Postamt wiederum besetzt Das deutsche Personal forderte die Zurückziehung der Posten und vor allem die greigate des Schalterraums und der Reichs- leltungen. Da dieser Forderung von den Fran» Kosen nicht nachgckommen wurde, hat das Per­sonal den Betrieb stillgelegt. Die Beamten wurden daraufhin von den Franzosen zum Teil gewaltsam aus dem Gebäude entfernt. Die Verbindungen mit Offenburg sind seit den AachmittagSstunden unie: krochen.

Offenburg, 6. Febr. (WB.) Die fran- zösische Besatzung ist zur Zeit damit beschäf­tigt. eine eigene F e r n s p r e ch l e i t u n g vom Rathaus und vom Postamt nach Ä e h I her-u- ftdlen. Wahrscheinlich versuchen dadurch die Franzosen, au- der Reichshauptdrahtlinie herau-zukommen.

Die Gemeinde Ur lof f en bei Appenweier ist seit heute mittag mit etwa 120 Mann beseht.

Die Postdirektion Konfkanz meldet: Die Franzosen haben als Antwort auf unsere For­derung, den Umschalteraum beim Postamt in Offenburg zu räumen, um halb zwei Uhr nach­mittags das Postamt Offenburg besetzt, sämt­liche Beamten hinauSgewiesen und den Post- direktor Krieg sowie den Oberpvstsekretär Frey verhaftet.

Eine Auseinandersetzung im Haushaltsausschuh

des Reichstags.

Berlin, 6. Febr. (Wolff.) 3m Haus - hallsausfchutz des Reichsiaaes wurde bei ter 'Beratung teS Etat- tes Reichsministe» riumS teS 3nnem bk £tage in ten befehlen rheinischen Gebieten eingehend erönert Die Abgeordnete bc hm beten te>-Uches Mit^esühl mit ter rheimsten Bevblkerung und Deamlen- schafl Besonderes 3ntccvffe erregten bie Aus» führungcn ter Regierung über die planmätzi- ae n Dem Übungen Z r a n k r c i te. s u ch en DelegiErtenapvarat Rheinlandkommis kon In die teulsche Dettroltung einzubringen, um bei der Bevbitercmg Boten au gewinnen. Demüdungen. btt dank dem deutschen öinn ter Bevölkerung wirkungslos gehl leben sind.

Dom Staatssekretär ter besetzten CteMcte. Dr. Brügger, tourte auf folgen des htn^etoie- fen. Das Rhcinlandabkommen denn! eine Ein­richtung von Delegierten nicht. He tollten ledig­lich Verbinbungso'flziere -totsten ten Befahungs- stellen und ten deutschen Behörden sein. Tatsäch­lich tourte aber auf deutsche Kotten ein riesi­ger Verwaltungsappaiat ausaerichcct. Die Rteinlandkommisttan allein umtast 1300 Köpfe. Auch bie Deleg erten haben ein umfang­reiches HilfsperfonOl. Sie re. langen dngebente pelirdische Berichte ter deutschen Betörten, über­treten Vereine Versammlungen und Presse und greifen mit Verboten ein. sobald ihnen die fraat»- Dürgerllte Betätigung ter Patte'.en und ter Prelle unangenehm wird Politisch noch Dicht i.er ist die Propagandatätigkeit durch fran- frlUte Vorträge. Th.'are.auffuhrun er. Konzerte, sran-bllsch Sprachkurte und ö f.mtliche Le ehnllen mit französischer Propagandaliteratur 'M ter RoUage des Mittelstantes und ter Kleinrentner boten Ne diesen Unre.-stüyungen in bar und Ratu­rallen Auch diese Propaganda blkh ein Mitz- erfclg. Die amcritairilten und englischen Dele­gierten bleiten sich ron ter Propagandatätigkeit fern. Die Rheinlandkommiffion hat durch die UnlerHünung der französischen und betgikten Ge- traUbellttl die eigene Rechtsgnindlag« da« Rheinlandabkommen. verlassen Zu'enl hat bie Rteinlandkominllsion noch ten Einbruch in da« Batencr Land, den bte französische Regierung für sich allein wraen des Ausfallens zweier SchnrllStMe beschloß getekt und batet )eb: Rechtsgrundtage beifeilt geschoben Dadurch ft auch in dem vertraglich bei«y «t rhotaifchm Be­btet ein System völliger Rech losigkeit gefcha'k

Mehrere Abgeordnete unterstützten bie Aus­führungen durch eigenes Material. Reichsmi« t: des Innern Otfec bestätigte, bab das Rotge'ctz

ter Regierung eine Handhabe gewähre, auch für die Wohnungsfrage ter au- ten besetzten Ge­bieten Au-gewiesenen zu sorgen Die Möglichkeit ter Einführung einer fremden Währung im be­setzten Gebiet ftotze auf natürliche Schwierig­keiten. 3m Saar^biet hab« die Einführung ter Zrankenwähruag ter Be öjerung kernen dauern­den Segen gebracht. Frn-aa-irll werte sich ter Rechtsbruch Frankreich- 'N ter ^mUtung ter »ran.-fischen. Währung au-wirken Deutschland führe jetzt einen ber**^ ten Kanvf um bie Äultur te gan en Welt. Der We!: sei zu tagen, bah hier -um erstenmal ui der Ge!Dich:e ter yeid^n- pafte Versuch unternommen wrrte. gegenüber ter rohen Waffengewalt den Krieg au ütettointen durch Moral und Vatertaab-grfuhl. Der Minister fchloh mit einem warmen Dunk an die Bevölke­rung ter besetzten Gebiete für ihr prachtvolles Derhallen

Eine Reise Ludendorffs nach Wien.

Berlin 7 Febr (Pnv-Tei.5 General Lu- benborff, ter m tem üblen«: Do rott Heyen- terf ten Zug verlassen muhte, ist. wie bl« Blätter melden, tm Auto nach Wien gefahren wo er in einem privaten Ä.etfe eine Rete (Aelt, in ter er zu einem ge chloffenen einheitlichen Zu- fammengehen aller Deutschen aufs orderte. Luten- drrff tourte nach einer Meldung bei .Vorwärt«" rot ter Wiener Polveiditekllon auf-jefortert. feinen Aufenthalt in D.en möglichst aözu kürzen.

Eine scharfe Kritik der gertrümmerungspolitik durch den Premierminister Smuts. Kapstadt, 6. Febr. (WB.) Reuter. Der Premierminister Smuts hat in einer wich­tigen Erklärung über bie AeparationSfrage gesagt, bah bie Reparationskommission von vornherein in ihren Arbeiten dadurch hoff­nungslos gelähmt worden sei, dah Amerika den Friedensvertrag nicht ratifiziert hat. Die von der Kommission im Mai 1921 festgesetzte Summe von 6,6 Milliarden Pfund Sterling sei durchaus über Deutsch­lands Zahlungsfähigkeit hinauSge- gangen. Diese unmögliche Summe sei als H e - bei für bie Zerstückelung Deutsch­lands und die chaotische Zertrümme­rung der Industrie und Wirtschaft ganz Mitteleuropas benutzt worden. Ameri­kas Mitarbeit wäre der Schlußstein des Frie­dens gewesen. Als Amerika sich ^urückzog, sei der Friede verloren gewesen. Seitdem sei die Reparationskommission keine juristische Kör­perschaft mehr. Schließlich habe sich auch der britische CDertreter aus der Reparativ ns kom- mission zurückgezogen, so dah jetzt die Kom­mission iede Spur Der Unparteilichkeit verloren habe und tatsächlich eine Zweigstelle des fran­zösischen Außenministeriums geworden sei. Den Deutschen sei in einem Begleitschreiben zum FriedenSverttag das Versprechen gegeben worden, daß. wenn der FriedenSverttag sich als unausführbar erweisen sollte, der Völker­bund als Werkzeug für feine Abänderung in Wirksamkeit treten solle.

Die neuen Postgebühren.

Berlin. 8 Febr. (WTB.) Der DerkehrS- telrat ter Rcichsposlcarwaltung hat bi« neuen Vorlagen über die Post-, Postscheck-, Telearaphen - und Fernsprechgebüh­ren. Die am 1. März in Kraft treten sollen, beraten Die neuen Zeitungsgebuhrni gelten vom 1. April ab RciHspostminiiler flüngl erklärte, dah für bas kommente Rechnungsjahr 1923 mit einem Fehlbetrag von f a ft 500 Mil­liarden zu rechnen sei. ter In dieser Höhe weder durch ®cbub. cncr.>öbungen noch Verein­fachungen oder Personalabbau völlig abgeteckt werben könne. Schon ient sei ter reine Post- verkebr unter ten Gebührenerhöjungen gegen 1920 fast um bie Hälfte zuruckgeganzen. Die Gefahr eines wetteren Rückgänge- hintere bie Post, ihre Gebühren so hoch zu temeifen, bah rein etat-mählg der Au-iall geOecft werden könne. 3m weiteren Verlaus ter Derhanblunaen über die neuen Geduhrenvorlagen tourte von Den rot- gefä lagen en Gebührenerhebungen in ter Haupt- sachc nur Einspruch gegen Die kürzlich etageführte P-cketau-gab.g buhr er >cb n. Der Mini ler uer- fpioch. eine weitere Erhöhung dieser Gebühren nicht vvrzunehmen. Gr stellte vielmehr eine Prü­fung In Au-jlcht. ob bie Gebühr Dieter abge- fchafft werten kann. Die überwiegend« Mehrheit des DerkehrsbeiratS regte sodann an. die auf 50 Mart vorgcschlaaene Gebühr für bk Fern- post karte auf 30 Mark fesizufeten, damit aach ten ärmeren Kreisen ter Bevölkerung bk Mög­lichkeit bliebe, ten fchriftllchrn Fomllien- und kleinen Defchäft-rerkehr au pflegen. Obgleich diele Herabsetzung einen Auetal! von über 7 Mil- Harten Marf verursachen würde, stellte der Mi­nister doch in Aussicht, ein«, werm auch geringe Ermäßigung zu teürtoorien. Adgefehen hier­von erkennt ter Verkehrsbelrot unter bei augen­blicklichen Verhältnissen bie Rotwendigkeit unb Angemefsmh li ter von ter Polt vorgeschlagenen neuen Gebühren an und erklärte sich nad) einer Besprechung von Ginzelfragen mit ter Gebühre»:- Vorlage einverlianten.

Aus Dem Reiche.

Di« Mkisterkrisis ht Sachs««.

Dr «- d« n, 6. Febr. (Wolff, f 3n ter hcuti- gen LanLtaaöfltzung ftanb bte Wahl tes M i - niftetpraflbenten als einzigerPunkt auf ter Togesrrteung. Zunächst gib ter Abgeordnete Sicwar: Im Ramm ter Kommunistifchen Partei tae Erklärung ob. tah er bk« Politik ter Sozial- temrtrnttn nicht billige, unb ba(cr einen eigenen Kan'-idaten In ter Pe^on öes Abgovrbnrten Böttcher Vorschläge Daiaus wurde zur Wadl ge­schritten. Anw.^md wo«, 94 A^ev.-dnele. Es cntfkten ouf Tb-ad kS ?8 5ofma m (bitlL) 19, Äoikr (D Dv 19. Sofort - e a ) 8. Böttcher lÄrn:m.- 10 Summen. Der Piäsid«nr fkll-e fest, dost eine aüllige W-ohi nicht zustande get.mtm.'n fei, to auf keinen der Äonbibaten die Hälfte der olgraetervn Otunmcn entfallen fei. E unterbrach btt Oitung auf eint Stunde unb berief ten Aelle- fienoot zu einer T*.1 prrchuna

Roch Wiek«, ;«. Sch ng warte bas

Haus auf ten I3 x-Luar mit tetldten Tages- vrdnung . Wohl des ®intftoi>iähbtn; er vertagt.

Aus Stabt unb Canb.

Drehen, ten 7. Febr mr 1923.

Die Ruhrhrlfe-Lammlunq.

3n ter Geschäftsstelle tes .Siebener Anzeigers" gingen für untere bedrängten VoUsgrncl en Im Ruhrgebiet weiter ein:

Gemeinte Lang-GönS 74 140. Latern-tster A Becker 502. Dir telten SchulNasten za Sreinhcrm 12 470. Sammlung ter Gemeinte Steinbach I 21 100 Bürg^mrister Metzger. Röthges, durch Sammlung in einer kleinen Gesellschaft 11 120, Sammlung ter Gemeinde Birklar 5C &20, Karl I Bost 5000. Fr. Sbmund Richter 5000. R G. 1000. Dc. MeyLrhoff 30?0 llngenarmi 230. Ä.ia- ten-Klaff« la ter Brzicksschul« 1714. Horel K rhne 400 (Rachzahluna). (tem einte ÄcTclDad) 46 00?. Gemeinte Inheiden 134 500, Oterfefunba tes Realgymnasium- 7000, Vaste ter Pension Levi 3850. Gemrinte Etting-hauten 100 000. Bürger- meister Kcil, Ettingshausen, aus einer Samm­lung 15 163. 11 la tes Realgymnasiums 6500. M. B 1000. Restouralion Malepartus, von ten Gästen gesammelt 20 000, Fa. Fr H. u. Go. ®i<rte.i 20 000, Firma Dllp:lm Homteiger 20 000, Pfabsinterhvrst Glehen 35 000. Dr. 3 2020 Äon- -ertst^u- Trlntaus 10 000. Rau. Polizei - Sekre­tär 2000. K Sch 500, Frau D. 2000. Sammlung deS Sängertages tes .Dünstera-Sängerbuntes" zu Lrumbach 13 700. Witt Larlö 500. 3m Auf­trage von Prof Schn ei ter höhn 800. ß. 1000. Frau Geh. Ral Prof. Dr. LaspeyrtS 1000, Berg- mannsatenb 20 000 Mark.

Die Sammlung hat bis heute runb

61 4 Millionen Mark erbracht.

Den Sprnbern herzlichsten Dankl Wettere Gaten werten in ter Geschäftsstelle des ^Giehener Anzeigers" angenommen.

Mit Rücksicht auf eine or bnungsae- mähe Verteilung der eingehenden Lebensmittelspenden Hal die Land- wirtschaftSlammer für die Provinz Westfalen, der die VerteUung der Lebensmittelspenden übertragen wurde, in einer Mitteilung darauf hingewiesen, dah die verschiedenen Sendungen nicht ohne weiteres an die Sammel- stellenachMindenabgeschickt werden können.

Vielmehr sind die in den einzelnen Ge­meinden erfolgten Sammlungen vorerst der zu­ständigen Organisation bzw. der Landwirt- schaftskammer in Darmstadt zu mel­den. Gift nach Einaana einer Anweisung kann Absendung an bie hierbei aufgegebene Adresse erfolgen.

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Wichtig für Mikitärrentner.

Aus Grund tes Gesetzes über Teuerungs- mahnahmen für Mtlttärrentner hat ter Reichsarteitsrnlnister mit Zustimmung des Reichsrals unb ter IkichstagSauSschüss« ange- orbnet:

Die monatlichen Deuerunas-Zu- fchüsse werten mit Wirkung vom l.januar 1923 ab erhöht:

für einen Schwerteschäbigkn bei einer Mtnterung ter Erwerbsfähigkeit um 50 bis 80 vom Hun­dert um 3800 Mark auf 7600 Mark.

für einen Schwerbeschädigten bei einer Minterang ter Ertotibsfahigkeil um mehr als 80 vom Hundert um 5700 Mark auf 11 400 Mark.

für einen Schwerbeschädigten, ter nur auf bie Rente angewiesen unb nachweislich einen Er­werb auszuüben nicht Imflante ist. um 12 400 Mark auf 20 000 Mark.

für eine Witwe um 3800 Mark auf 7600 Mark, für eine Witwe, bie nur auf bie Rente an­gewiesen unb nachweislich einen Erwerb aus- fluüten nicht Imflante Ist. um 8300 Mark auf 14000 Mark,

für eine vaterlose Walfe um 3100 Mark auf 5500 Mark,

für eine elternlose Waise um 5400 Mark auf 9000 Mark.

für einen Elternteil um 3000 Mark auf 6000 Mark, für ein Elternpaar um 4900 Mark auf 9800 Mark, für Empfänger eine« Ilebergang-geltes ttb»t eines Hau-geltes ober für Empfängerinnen einer Witwenbeihilfe um 3830 Mark auf 7600 Mark:

ter betontere Zufchuh, ten Schwerbeschädigt« ober Hau-gcltempfänaer erhalten, wenn sie far Kin­der zu sorgen haben, erhöht sich für jedes Kind um 3000 Mark auf 5000 Mark.

Auhertem wird allen Personen, bte am 1. Dezember 1922 zum Empfang eines Teuerung-- Zuschüsse- berechtigt waren, eine einmalige Rach- zahlung im Betrage von 25 vom Hundert ter für Dezember zahlbaren Teuerungszuschüff« ge­währt.

Die Glnkommen-gren-en werten ten erhöhten Teuerungszufchüffen entsprechend erhöht.

150 000 Papiermark für ein Zwanzigmark stück! Der Ankauf von Gold für da- Äeich durch bie Re-ch-bank unb Post erfolgt in blefet ODotte zum Pielle von 150 000 Mark für ein Zwanzigmarkstück unb Don 75 000 Mart für ein Zey-.imartüück

Der Ankauf von Relchsfilber» münzen butxfr bie Reichs bank unb Post einigt bi- auf weiteres zum ZSOOfachen Betrag tes Renn wert es.

bvvOV-Markschrlne. WTB. Hiel­tet: Um bas Bedürfnis de« Verkehrs nach Zahlungsmitteln zu befriedigen, gibt die Reichsbank vom 7. Frbruar ab 50V0V-Mark- scheine in großer Zahl au«. Damit würde die augenblickliche Knappheit an Zahlungsmitteln, in kürzester Zeit behoben werden.

" Die Elfen bahn-Reben gebühren. 3tne Ucbertrelung tes Rauchverbot« ter Essen- bahn tourte bi«ter mit 60 Mark bestraft. Di« Strafe ist durch eine Aenterung ter Eifenbabn- veikehrsorbnung vom 1. Februar auf 303 Mart erhöht toorten. Sie gilt für bie Züg« wi« für bie Tart«Idle. Wer ohne aülligt Fayrkatte sich unautgeftrtert beim Schaffner ober Zugführer meldet, muh einen Zuschlag entrichten, ter bisher 10 Mark te:rag. vom 1. Februar an aber 100 Mark au«macht. Öbenfo viel ist zu zahlen, wenn man ohne gültigen Austoeto bie adgefperrier- Telle einer Station betritt. Wer ohne btt Ab«ich: mi^ureifen bi einem uir>fabrt berrttftttenten Zug Platz nimmt, rnntz jetzt 530 Mart Aahkn.

Der Haushalt«-acker f t r Ja­nuar wird in ter 3<ü vom 8. bte 11 gebruar j a.^a'geben. Rähtres ist aus btt Bdannttriachung im heutigen Anzeigenteil zu erleben.

Marte .Bvrullta", Fatei5-Rr 163 858. ist tzker ge­stohlen trotten. Vor Ankauf wirb gewarnt. Sach­dienliche MiUeilurgen nimmt btt Kriminal-Abtei­lung entgegen.

Hornotizen.

Tage« kalenber für Mittwoch. Stadttheater, 7 Uhr: .Ctamrolo. Gass Emst- Lubwig. 8 Uhr: Kon»e.t unb Dortragsatead. Ltchtfr.elhau-, Bubnhof''lratzen .Die Geliebt« tes Königs' Palast-Lichtfpiel«: ,Di« Frau oh.it Sedr" und.Rcrven"

AuSdtmStabtthtatErburtaH. ES fei nochmals darauf htngewitftn, daß die hübfch« Komödie S c a m p o l v (Gasfenmädel) von Tario QUccotemi heute zum '.eyttnmal ge­geben wird. Es gelten auch zu biefer Vor­stellung Gutscheine.

Zu tinerVtrsammlang am Sonntag lm .Postkelltr' werten alle Itlbfuinbifltn Haler unb Weißbinder vo» Giedtn unb Um- a e g e n b etngetaten, in ter über Zusammen­schluß usw beraten werten soll (S. Anztogt.)

Wettervoraussage

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Trübes, noch irodme* Wetter, etwas rrriltet Entg.-gen unserer Qlmxibnw trat acflem ein WiNerun^unischlag noch n.d> ein. An ter G.enze tes Barim»etermattmums utei dem Festland unb des Minimum« über tem Motre (» ten wir Saite Tinte au« Südvst. Ein« «.nsch eckt ix StiAerunfl des Wttterungsck»ralv.n- ist twch unsicher.

Landkreis Gtcßen.

e Ettingshausen. 6 Febr Unser« Gemeinde gab für die R u h r h i I f e einen Be­ttag von 100 000 Mk Ein« Sammlung des Bürgermeisters Ke t l für denselben Zweck er­brachte weitere 15 168 Mk.

* Inheiden. 6 Febr. Die Sammlung für die R u h r h i l f e erbrachte hier di« statt­lich« Summe von 134 500 Mk.

Kesselbach, 6. Febr. 3n unserer Ge­meinde ergab eine Sammlung für dieRuhr - Hilfe den Benag von 48000 Mk.

Lang-Göns. 6. Febr. Di« Ruhr­hilfesammlung in unserer Gemeinde er­brachte an Bargeld 74 140 Mk.

Münster. 6 Febr Die hiesig« Feld- und Waldiagd. etwa 1200 Morgen, tourte Aum Preise von 835 000 Mark an einen b«e Ilgen Einwohner verpachtet.

bs. Stein beim b Hungen 5 Febr Hl«, tourten für die R i b r b i 11 e ge^rtfn Io Zentner ©errette, 30 Zentner Kartoffeln unb 21 IO3 Qltt in bar. Weiterhin kamen gelegentlich et es Vor­trags tes Burenkommandanten 3 o o (I e 40 228 Mart ein Auch die Schulkinder bei telten Schll- flalfen sammelten sür ten gleichen Zweck 12 470 Wart.

flreti -USfckd.

Alsfeld. 5 Febr. Bei ter geftrtaen Volksabstimmung über bte Frag« tes Platzes für unser Kriegerdenkmal tourten 488 Stimmen abgegeben Davon waren für ten Platz recht« vor Dem Friedhof 335, für ben Hof ter Dreifalt Igkeit«kirch« 17. für den Ludwig«plah 134 Stimmen Hiernach wird also da« Denkmal am Friedhof zur Aufstellung kom­men. Die Verpachtung der ft ä b 11 fchen Zagd erbrachte einen Erlös t>on 1 1 2 5 0 00 Mark Dte 3agb umküs ein Ge­lände von rund 7000 Morgen.

jRrcid Schotten.

5 rel en f«« n. 5 Febr Al« tritt Rat« für die Ruhr Hilfe tourten bWr ge'ammelt: 13 Zentner Brolfracht unb 33 650 Wart In bar.

Skarkcnbura nnd Rhcinheffen.

Darmstadt. 6 Febr Am Haul'tbahnhof kam e« heut« früh zu einer größeren Wenlchen- anfammlung, bie in fehl erregter Weif« ihrer Empörung Luft machte Der Sachvertelt war nach ter .Helf Lante«zto" fotaenter Etwa 25 bl« 30 fette Ochsen, bte vermutlich In Wannhelm gekauft toorten waren, wurden von Vlehhänblem am Darmstädter Bahnhof au«» geladen, um angeblich nach Mainz trans­portiert zu werten, waren höchstwahrlcheinlich ater für bi« Versorgung ter Franzosen be­stimmt. Schon bog ter Transport in b:e Straße nach Griesheim zu ab. al« ein schnell nacheilenter Schuhmann noch lm letzten Qtuamblld die W « g - führunaverbinderte Das Publikum, da« sich daraus ralch ansammelte, nahm eine mit Recht sehr erregte Haltuna an, a!S eine in ter Beglei­tung ter Viehhändler befindliche Frau äußerte: ,Un« kann e« egal lein, wer das fritzt Ixe Fran­zosen ober totrr Vom Polizeiamt kam darauf bte Mitteilung, bab bas D>eh einstweilen hier ste­hen bleiben foll. bis vom Ministerium eine endgültige Entscheidung getroffen ist.

Darmstadt, 6 Febr. Das .Darmstädter Tagblatt" erhielt folgend« Zuschrift .Datz bie Ämter unb Kranken lm Ruhrgebiet durch ten augenblicklichen Stand sehr viel zu letoea baten, pal uns oeranlatzt, el w fktrt Summe (445 100 Mart) sowie 4 Dollar amerikanische Roten (130 000 Mart), zusammen also 525 000TIL, anzufammeln unb füi sie eine frrunbllche Hilfe au leisten Dies geschieht um so Inniger von un­terem Herzen aus. als alle Leiten, die wir selbst einst in unserem eigenen Cante erlebt haben, in unserem Gedächtnis wteber wachgerufen werten. Hochachtungsvoll Ehineslfche Studen­tenschaft In Darmstadt. 3 21: Schuchlen Djana."

Hcffen-Raffau.

fpd. Frankfurt a W.6 Febr Ein fannter Frankfurter Philantrov. ter. wie wir gestern berichteten, erft 25 Millionen Mark für dl« Errichtung einer Heilstätte für unbe­mittelte Hals- unb Brustkranke an Geheimrat Prof Dr Spieß geschickt hatte, tat jetzt ge­meinsam mit einem amerikanischen Freund« tem Magistrat Stiftungen in Höhe von 50 MillionenMark übereignet, die fvztalen ötn- richlunaen jnb Stiftungen ohne ttn.ersch«ed brr Kvnkttion überwiesen werten sollen.

fpb 8 ton n u r ta M . 6 Febr. Dt«vch i ff- f o b 11 aus tem Odermai n ist wegen teS Hochwakler«. noch mehr ater wogen brr Besetzung des Rudrg b ets. rollftäntea eingestellt Wor­ten. Die nxxb tem 3t< n temmm:cn Schiffe liegen in ten Häfen des unte*rt)ten Gebietes oberbätb Höchst, unb die mainaufwäits beimnnucn Boo» noch in rheinischen Häfen Biele Untecmainkbiner, derer Sck)-.ff« In i|< ntfchen Häsen liegen, ftnb noch Houle zurückgeleh^l.

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Heutiger Stand des Dollars

10 Uhr »ormiuag«;

Berlin 37 TSO, Frankfurt a. M. 38 750.

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