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lOttegbtenft leiteten

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trat Äronprtn* Auppre chI an aebftete uxh voll führte bie ersten jammer­et! den 'Borten 3n Dankbarkeit für bk en Hetten, »um ewigen Andenken an fiel t Gerte v Ooffoto« nahm er den Vorbei-

ad* der Sobwntompaank. der Ädegertxrctne, der vaterlünbi scher Verbände und der Äamploer- Hebe ab Der Vorbeimarsch dauerte eineinhalb Stunden Del der Abfahrt de« Äronprtryen wu, - bei the brausende Ohattoncn gebracht die sich auch vor feinem Patat« fr>ersetzten, wv er auf bee Vallrm erschien und der THenge dankte

»Win oummun a gemacht *, T° «molouMUtinen [fügen. «Tew «nd an der Person te« JRrt über atirt Tkh hina^ Xrütf TL bade in letzter

«mgeeu.n^.., die -u 6ftwM(** »ti«Met lind end Mt

EWmetoe Auhe wxt> Ordnung gefährte»

IRee Münchener Totenfeier.

. » 2lov (Wolfs, Au« QUüaö

b* ♦nmb^einlegniw für bas «riegcrdenk- el eet he« Armeemuseum im Äof-

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+,uumw rur dk ijooc un gefallenen Sohne Münchens Oft« bceneftfte waren Kronprinz Bupprech, bte Prinzen l*eopott> und Ufon«. dte Prtn- de« ehemaligen KimigS haute« THtniritr. d X n 1111 n e , ®eneralftaat«tDmml|kir « Kahr. 2a»btag«piäsiten, Ä6n(a«bauer fb 0E«aI d Los s o to crldjlenrn. Die Aeich«. W* Dar mit eiltet Ehren kvmpagni« au«gerucft 5brf de» weiten Platz vor dem ehrendenkmal Oto voa TBitteHbaCb« nahmen weitere ehren» wb^e^ten mit Kriegsfahnen sowie sämtliche WyWtMMi und Svkdatexveretne der Can» mit umflorten 'Bannern und ©tun» Hrtee ^Aufstellung. ebenso die vaterldndischen IkiWLitk und Hitlerschen RamptoeiMribe mit ÄafcHfttudabne« und 3us»gmannschaften Dir Stubentenschab war aus der Freitreppe he« Ar- teeideum« versammelt «in kal hol sicher und

Trauenrtft etn Die Dedenkrede vor dem Drunb- fleta hkll der erste Präsident der bayerischen ®*»n de« Kriegerbunde«. General v Acuter, der gefchlofsei«n Äampf gegen die Lüge von der Schuld Deu tschtand« am Bdtfrtege und gegen bte Legende noe deutschen Äneg«gtvueln auf- forderte, uxb mit dem Wunsche lchfoh. dah da« betiW Ttoa endlich etn einige« Volk werden

V»> brr bet)erifcf)en ©rrn.^e.

Berlin. 5 Aov (Wolfs) Wie die "Blätter erfahren. gibt die Lage an der bayrtsch-thünngl- fchem Grenz« gur "Beunruhigung leinen Aniah Man Bene such daraus verlassen, das) etwaigen Versuchen bewaffneter Verbände, die Grenze *u überschreiten

M*ri*rilre Tbteilengei der Ar ich «wehr eetgegee getreten

weiche Die an der bayrisch-thüringischen Dren.,« nxgtf nm Hielten irregulären Verbände wühlen je- hrefefl« genau, daß fk auf stark üterlegencBerchs- Vtbr stochen würden 9« sei darum nicht zu er­warten. datz fk Vorstdhe versuchen werden 3m Acten fet auch die bayrische Landes- »»llze> offenbar dahin instruiert, bah fte sich tt bei genanntem "Boxten möglichst wenig cin- fMffet solle, ater GrenzÜterfchrttt« zu verhin­dern bäte.

Berlin, 6 Avv (BTB ) Der am 4 Aov. tzx Magdeburg zu s<vn menget retene Bundesvor­stand de« .© tah 1 hel m", Bund der Front» foldaten. forderte namen« von Millionen ehe- aiiger Soldaten den A«ich«kanzler in eteem Telegramm auf, umgehend eine nationale Sttiatui zu schaffen, die nicht durch Parlament, Parteien und 3 n ter essenverbände behindert sei Alle« bringe zum Handeln Millionen krxgerten, Xanlente schlemmten, währe,>d Lum­pen Telle de« Deutschen Aeiche« ab rillen Tiur bte sofortige etrichiung einer nationalen Dik­tatur vermöge Deutschland zu retten Der Reichs- laxgler solle in diesem Sinne von den in seiner Hand befindlichen Machtmitteln Gebrauch machen xb sofort hanteln, damit nicht andere handelten

Verschiebung brr RrichstaqSfitzung.

Berlin. 5. Aov. (WB ) Die für Mittwoch angesetzte Aeich«lagssttzung fällt auS SS ist je­doch mll dem Biederzusammentritt de« "Reichstags spätesten« in ter kommenden Boche zu rechnen Ser A u « rtige 2 u s s chu tz de« BcichS- tog« brr für Dienstag nachmittag einberufen war. tfl wegen der Verschtebung der Plenarsitzung abgesagt worden 3r wird an einem Tng» nör ber Plenarsitzung von neuem tinberufen werden ____________

an derselben Stelle der

a* spanisch«

ntelSplatz, den und dessen ®e-

DieLSsung des Utlantis-Äätfels.

Sie Ausgrabungen in Spanien, bk jetzt ber Erlanger Professor A Schulten an der Mun» te« ®uabakjulNr unternimmt, werden un« bte ßbhuig eine« geschichtlichen Aätlels bringen, bei kii mehr al« zwei Zahrtoulenben die flwr beschäftigt Der belehrte glaubt nämlich, bk Stätte des geheimnisvollen Srdiells de« AUertums. der Allanti«. gef unten zu haben SS gibt mir etne einzige Quelle von bkk-r unter- gegangenen 3nsel. nämlich in den Berten de« ®Iato und man neigte neuerdings zu der An- ttAt, diesen ganzen Bericht für eine Erfindung te« groben Philosophen zu halten SS ist aber terchao« watelchemlich. bah uns Plato dne e*t historische lleberliefcrung ausbcwahrt hat Atlan­tis soll im Ozean nahe bei den AefxIeT der heutigen Strohe von »ibraltir, gelegen haben, bk Insel lei so aroh getoelen. wie See ^Ärvtesrss

£ «»»bte Stelle ermittelt wo sich, von Dünensand MrMüttet bk IkterreAe der uralten Stadt tarteff o« «bSw belbOTftoiTarfgf». 6« bo< 3000 Qate« dk wichtiaste Ä^state

Die Freiheit der Äeparattonsprüfung.

Washington 5 Aov (Bratet J Dk betm Staatsdepartement etngegangexen "Mlttellung-n belogen teh Grv-brf tonnten. Ivllte, und "Brl- gim etn Iktervinfommen zugunsten'einer freien Vollen Untersuchung brr Aepara - tionlfrage durch den Sachverständigenais- schuh erzielt haben Der französische Bot- schastei machte dem StaatSsefrxstär Hughes die angefünbigten mündlichen Mitteilungen iiber ten Standpunkt bet franzdlilchen Begierung in der Frage de« Sachve-ständige^iu«fchul>.-«

2m« politisch gutunterrichkien Ärellen ter VLlndeShauprslndi erfährt ferne, da» Aeuter- bureau, dah die grohen Hostnungan die bett uoch vor einer Boche gehegt ivuiten. dah da» 2cm- lationSprvblem sich endlich feinet Lösung nähere, jetzt einem

Stflte faterfter Uxsicherheit

Platz gemacht hätten, angesichts bei S > n I ch i ä n- fungen. die von Pan« für bie Vachvenlän- digenunterfuchung gefordert würden S« irerte erneut erklärt, bah da« Staat«devartemeni nie- mal« angenommen habe, hast tei Sachverfiän- vigenau«fchuf, mit "Befugnlflen bekleidet werde die dazu angetan kicn. ten Berfailk. Vetii.rg Si verletzen, auch nicht bah lerne Beschlüße inbenb fein würben, wenn fle nicht von allen "Kationen angenommen würden Daher werde kein triftiger Drund gesehen, weshalb Nr geplante Konferenz nicht Gelegenheit erhallen tollte, eine Unterfuchung anzustellen ungehindert duich Belchränkungen die sie daran binOeni a'ürten. andere al« halbe Bahrcheiten ui erzielen

Deutscher Protest geqen die feindlichen Machenschaften am Rhein.

Berlin.) Aov (BB ) Aachdem die Arichs- regieiung wiederholt sowohl bei bei uanzösitchen Aegierung wie bei dem b.efigcn fmnzösilchen Bo:- Ichal ter wegen der Begünstigung der s e - parati st liehen Putsche im Aheinlrnd durch die französischen Besatzung-Iruppen nichdrürllich vorstellig geworden ist. wurde ter deuifche iSr- schäst«tiägei in Paris angewiesen, eine Protest- note zu überreichen, in der auf Grund autheo- Irschen Baienal« eine

rnnfaflenbe Darftellxng te« Zusammenwir­ken« zwischen den Anfrsthrrrn and französi­

schem BesatzmizSstellen

gegeben wird Die deuIsche Aegierung bringt In ter A: le die Bttreniuigum Ar-druck bth den französischen Gruppen a|«btld ter Befehl erteilt wird, ihre rechunähigen und r-ertragsmaf'i- gen Verpflichtungen zu erfüllen tnsbesondcre te.i ausrübrerischer. Siern en :en N? Bisten wieder jb- ;Bntfcmen und die deulsäe Prllzri künftig ucht mehr in bet "Ausübung ihrer rech mihigen "Befug- niste, namentlich im Gebrauch der thnci zu,leben­den Baffen, zu behindern Smr Ab'chrst: bieicr Bote wird auch in London und Btüfiel überreicht

Dor einer neuen Sonder­bündleraktion.

Part«. 6 Aov <BTB i Aach einer Agen- tunnetixing au« Krefeld ziehen fich dort die log. kparatilkilchen Stohtrupp» zu einer Offensive i-i den nördlichen Ahemlanden zusammen. Ne in dieser Boche beginnen soll

Matches kommt heule in Krefeld an, um dem Oberbefehl zn Stermehmen

Aach etner Meldung au« Äaifer«lau- tern durchzogen bi, hewrsfneten Sepiratilten in Auto«, äuf Fahrrädern und zu Fuh die Sl.idt und requirierten in verschieteie.i Geichälten in der Hauptlache Lebensmittel Dogen i 4 llhr land vor dem Velatzungsaml die 2 u « r u f u n g der .Freien Pfalz" al« Teil der Rheini- lchen "Republik flott Der Landwirt Hans Or- bi« Aeich«tagSmitglied und Füh-er ter Freien Vauemlchall, hielt eine Acde an bi- Sonbcr- bündlet, worauf Ncfc In ein Hach einstimml.-n Die versr-mmel'e zahlreiche Mmge anttvort.-t? mit Pfui-Aufcn Alsdann verlas ein S^ndtrbundler eine Prostamation, in der u. a miigti.-ilt wurde, doli der Delegierte des V zirtS Aals -rSlauIern wegen brr Unruhen, bk angeblich am Aachmillag roigctommcn le en, eine VerkehrSlperre au, unbestimmte Feit neihängen würde Di: Sperr- zert beginnt abend« 7 Uhr und endet 5 Uhr morgen« Betterbin sind Zusammenrottungen von mehr ai« fünf Personen verboten

3n einem Anschlag weilen die Separatisten darauf hin, dah» fie von den Bejahung«- behördenanerkaifnt feten unb die "Bürger- fcha't tnfvlgetesten sich auf den "Boten der Tat- fod-en stellen sollen Bie verlautet ist der breiige Fiifeur Bfaffmann zum Bürgermeister ernannt wortert.

Lkillest,oq bet Thhfseawetke.

Köln. 6 Asv 'B37B ) Bk Ne .Äöln Bvlk«ztg au« dem Auhrgebirt mellet, geben die Thystenwerke durch Anschlag bekannt, bah sich bte sinanzjelle Cag< der Berte derart ver­schlechtert hat. bah sie gezwungen seien, am 10 "Ilovemter sämtlich« Betrieb« «In- schli« hIich ber Bureau« vollkommen zu schlkhen

Der rchv« beS bentschex ®d)rifttnra<.

Berlin. 6 Aov 'Priv-Tel > Zu einer Befpiechung ü*xrr d,e Aoilage ter deutschen Schi iftsleller Hat der Aeichspräsident gyftxrn Herma Mi Sudermann Ludwig Fulda C r. g e l. Han« B r« n n e r l unb Hon« Phfipp Britz empfangen M« ihm Bor- 'chläge »u> schleunige > Kcuqeft-i.nma des 11 r b«bei- und des Urbebet verlagSrech- tc» machten Zügle ch .mir den Bunlch. über die Hin.iustrhung he; .in-rlnen "Berte i*-.- zui s.ich- verständigen BebinMung schrstillellerilcher Sieue, fragen forr« über , tn< I-riondtre Bertrvtung der deutlchen Schriitstell. > m AeichSwirlfchoftsrat porg.!rn>'.eu A.ich die tultuieflen Aufgaben und maiericlkii 3ntcr- efien des deut'chen ZchiifiiumS im Ausland.- mitten erörtert

Aus Stadt und Land.

® i e h e n den 6. November 1923

Ttadtfasse ^inanzkasse.

3m Anfchlutz an unlerrn Artikel .Bebörten. Vekanntmochringen und Publikum" wiid uns L'?n einem lehr jn^-fetenen Mitbürger g-tzrieben

Ttm Austatz in Ai 259 d.-S G,.-h Anz" über ."Behörden Bekanntmachungen und Pu- blifum" kann durchaus zugestimmi werden SS fei nur noch darauf binq<a)ic1cn, dah e« eine ied,t< Mühe ist, unter Io vielen Zetteln an der Anfchlagtufrl an tei allen Bitrqenncifterci bie für den Leier wichtigen hciauSzulinden auch find title infolge der IDil!crung»einflüffe nur schwer iu enlztsltrn Der Autiao ver.inlaht mich, im Interesse aller Stcue zahlet die Zustande tei ten Kasten nähet zu besprechen

Zunächst zur SIadtlasIc 3m Caulc deS Monat« Oktober sind wohl von kiimtlichen ftabti- lchen Abgaben und Steuern Ziel, cihoben worden 2ter die Veivfsentlichungen erfolgten fo vcr- cltelt. dah man. wenn man nicht gerate die Ich,ten Zahlungstermine abaxirtctc. wegen jeder 21 gäbe teknter« zur Stadtlnste gehen und häufig recht oiel Zeit verlieren muhte 3<fi war tm Cttubcr fünfmal in ter letzten Septerndeiwochc einmal und in den drei eisten Aovenibertrgen itodmal. also ii'n.rhalb sechs Boche., achtmal bort; dabei uteilah itz noch eine Zahlung und erledigte sic späte i mit 2ustchlag Aicht nur der ekittcrluft ist empsindlich. iontern das Hcrum- fichtn in dem mit Menict.e.i stark anqcfulltrn Kaum keine 2nnehmltchleit. für älte.e oder schwache Leute melmehi eine t.-chte Belästigung G« liehe fich lieber techniich durchführen die in einem Alc-nat zur öibebung kommenden Steuern unb "Abgaben zu Beginn öc« Monats bekanntzugcben und innerhalb des Momls nötigenfalls einer er­neuten G.ltcntttxriung bei ter Bereinnahmunq Aechnung zu tragen Die« mühte auch für die Beamten Zeit und "Artest crfparen Ferner wäre es fetzt erwünfchi dah an jeder der mehreren Zahlstellen in der Sladtkafle deutlich zu lefen wäre, welche 2bgabcn hier erhoben werden, damit man nicht nach langem Barten erfahren muh. dast man feinen Zettel "an einer falfchen Stelle nictergckgt hat und an ter anderen mit dem Zettel wieder unten hinkommt

Auch die Zustände an ber Finanzkaflc find unhaltbar Auster den Steuerzahlern lind tic Beamten zu bedauern, die unter derartig ungünstigen Verhältnillen arbeiten mül'en. und die Geduld beiter Teile ist zu bewundern Ss belinden sich jetzt in verlchiede.^.i Zimmern Kalsen- stellcn. deren jede bestimmte Steuern vereinnahmt An der Tür des Zimmers 83 telintet lich ein Zettel .Einkommensteuer Zimmer 86". aber Io lief, bah man morgen« früh, wenn Leute vor ber noch verschlossenen Tür stehen von weiter hinten aus es nicht lesen kann Bill inan mchicro Steuern zahlen, bie in pcrlchiebcnen Zimmern erbeten werden, dann ergeben lich grobe Schwie­rigkeiten Einen weiteren Mihstond bildet die Abgabe der Eteucizettel Sobald viele Leute im Zimmer lind, kommt man kaum an den Platz, wo li« abzugeben sind Dort gibt cs leicht Durch- einander was die Beamten allerdings be­streiten und es erfolgen Ve Ich werten wegen "Nichteinhaltung der richtigen Aeihensolge DaS Geld Toll abgezäblt bcrciigcbalten werden, woran fich aber viele Steuerzahler nicht kehren

Zeder Einsichtig: wird zugeben, dah Steuern und Abgaben bezahlt werden müllen Die Vuntscheätgkei' könnte allertengs wohl vermin­dert werden. aber der Steuerzahler kann ver­

nommen werten, dürfen wir Ne Lösung des At- lantis-Aätsels erwarten Dk Angaben Plato« lassen sich aus überraschend einsache Beile er- fläivn Baa er über die gewaltige Gröhe deo 3ns«l lagt, bezieht fich aul das Hantel «gebiet von Partellos, das nachweisbar einerseits bi« zur Bcmftrrnfjfle vor ter GThmunbung und bu8 zu ten Zinnbergwerken von Eornwalli«. anderer­seits Ns zu den fernsten Gegenden te« Mstlel- metr« reichte 3m übrigen pahl die Srzählung Plato« Bort für Bort auf da« spanische Tar- lcs<c>« Selbst der märchcnhasteste Zig. das Ver­schwinden in einer Aacht und das llillchiffbar­werten des Meere« trifft wortgetreu zu. wenn man c« nicht buchstäblich sondern politisch au«teutct Aach ter Schlacht von Alalia h37 v Ehr kauf dem heutigen Korsika), in der die Karthager Nc kartellier beilegten, verboten näm­lich die Sieger allen nichtkarthazllchen Schiffen dir Fahrt auf ten Meeren westlich von Gibral­tar. um den ganzen Hantel an sich zu reihern Auf diese "Beile tourte für Ne Grieben, von deren Standpunkt Plato fpr' hl. da« Meer jen- kit« ter Säulen des Herkules wirtlich an einem Tage .unschrllbar". Atlantis .verschwand" aas dem griechischen Gesichtskreis und war in ten Tagen Plato« schon 150 Zahre den Hellenen un­erreichbar Bt« zum Zahre 214 v Ehr. da die Börner ten Karthagern Südlpan«, entnflen. allo über 300 Zahre. war bk Stoastc von Gibraltar durch bk Karthager völlig gesperrt, AilontK verfchwunten

Benn man Un Walte skht. Dk flrtWgt It> better bk Fichern fälle, |d glmxbt ter äek *e-

meist, dah es sich ta in erster Linie um bie Ge­winnung les Heize« handelt Es ist aber nicht da» Hefz. um lessentwilkn im teutlchen Beid>c Nc vijrn Milltmi. n von Fichten ,ährlich abgcluXagen werden, sondern die Ainte ist cs. tuf die man cs hauptsächlich abgcs:h.n hat Die Fichtenrinde lie- lert ten Lrhg rte-m tic wichtigste tei Substanzen, mit deren Hilfe die Tierfelle in Leder verwandelt ttKtten, nämlich tie Gerbsäure, die mit dem tienlch^n Leim eine der Fäulni« wite-rstehendc "Beil nbung ringrb". und das Zusammen kleben der Fakrn der Leder haut beim Trcrtnen verhindert. "Man benutzt dazu tie Aindcn verschiedener Bäume, ic nach ihrem De holl an Derbstzoll Bäh- rxmb z B las teure argentinische QuebiachoHolz über 20 Prvz Deibsäuic enthält, ergibt tnc Eichen- rintc bnrchschnit'iich |3 bK 15 Proz . die Fichten- rrnte turchlchniltlich 8Pro,. Erlen- und Bridcn- rlnte mir 3 bis 5 Prez Gerbsäure. Zum Derben c.nt« Zentners Sohlleder« braucht man also fünf Zentner Eichenrinde, aber schon 8 Zentner Fich- Rnnnbe. Dah man bei un« weilau« am meisten Fichknrinde sur tk Derberci benutzt, da« ergibt sich larauS. tah die Fichte der Herrschende Baum in ten deutschen Mittelgebirgen ist. Auch lätzl sich da« (hunnten Nr Fichte schneller Vollziehen al« bei ten Eichenstämmen, Ne schon ein sehr frühe« Abholzen notwendig machen wenn Ne Amte wirksam sein soll. Bur Nc in vollem Saftreich­tum stehenden Fichten und zwar die "Bäume in bester Kraft geben eine wirklich gute Binde. Des­halb bleibt für da« Fällen Bd^chälcn nur «tnc Derhältnrfaiäbig kurze Zell. Ne von Ente Hai unb Anfang Zuni. Kaum ist ter Stamm ten Aerfchläg« «rkgtn. fo machen lich auch schon anher« Arbeiter beton, ihn unmüttesbar an ter TreAe nrxn allmi Aeten zu [frühem r* folg1 «ta

Tangen, bah aus seine Zelt und GrfundyeU « bubrenb Bückllcht genommen plrb Sach« bei Finanzb«hötben Ist c«. Net Banbel zu schaff«n

X.

Neus starke Erhöhung der Herosprech. und Deleqramm-tSebührea.

Ml« Birfung von gefiem. 5 Bo htm ber. an sind bk Telegramm- und Fern- 'prechgcbübrcn erneut gewaltig erhöht wor­den Tie Aeichsposti ciWallung ha> e« nicht für nötig gehalten, die Eihvhung vor ihrem 3n- 1 afttrclcn 5efanniuige?'cn. Ile gab dk Kacheich, : iclnicbi erft g c ft c r n abend In Berlin her- au», lo dah Ik erst heute früh in Nc Hände dcr Bebnlticncn kam Ein Mustc, teispiel von<f- iichtSloligkeit1

,"Vnt lind zu zahlen 3m Telegramm, ferkel), für Ferntckgramnic Grundgebühr 12 Thll arten und auheebem für ,ede« Bon 6 Milliarden im Fernsprechverkehr Die ffc".- br -ür ein Ortsgespräch von etner Teil- rehmerfieile oder einer öffentlichen Sprechstelle au« i.5 Milliarden Mart Mindesten« werden lüi einen >>aupianfchluh monatlich angcrechnei ' On«netz. n mit nicht mehr als 50 AlNiotanlchlül- kn 20 Oitsgelpiachv INI, mehr aK 50 bi« ein- Ich!schlich iCW 0)aupianfch(uNen 30 Orisgespr. mit mehr al« 1000 bis cinfchl 10 000 Hauptanlchi 43 OnSgriprache Die hii den laulenden Monat im voraus fällige Gebühr für Nc Pflichlgefpräche wird noch nach dem Stande vom I Jlotxmber bt- rcd>nct 'OrtSgefpiächsqebubr I500Millionen Mk ).

Die Anzeigen Schlüsselzahl

ist von heute ab vom Verein Deutscher Zeitung«, verleget auf 130 Millionen festgesetzt

Familien- und Berelnganjeigen sowie Stellen- gefudj« zu besonder« ermäßigten Preisen

Vornotizen.

TageSkalender für Dien « taa 6tabtthcat.r 7 Uhr .Troydcm"

21us bemStaMtheaterbureau wird um» qefAncben 3n dem nruen Schaufpiel .Trotzdem', hat heute zum ersten Mole gegeben wird, pn6 in Hauptrollen beschäftigt die Domen Stnrmfel» (un­sere neue Heroine), "jlarnegg, Engel unb Som. merfelb, sowie die Herren Lamdeetin, Teletzy, 3uhnhe, Goll, "Boldt, Schubert, Feigel unb HeUborn.

C. 11 Von der Landesuniversität. v3m Austiage de« Direktor« des StaatSwilkn- schastlichen Seminar« wird im laufenden Bll, ter- lemefter Syndikus Dr Meesmann au« Mainz eine cinnünoige Vorlcfung über: .GrunNvagcr bei Nutschen M irt schalt" halten Morgen nachmittag 5 Uh, wird Dr Ernst Merker ter h<l tur das Fach der Zoologie zu habilitieren wünscht in dem VorlesunaSgcNiute kirre Prvde- rorfefunq über das Ttema , D,c pvtentielk Un- stciblichkeit tev ein.,ellig-n Pcbctvcien" halten

D e i Sicuerabzug vom Arbeit«- lohn Tic VcrhältniSzabl. mir der in ter zweiten Hälfte de« September in Geltung getoefenen 3i- mahigungen beim Steuerabzug vom 2rteil«loho -u txrvicflöltigvn lind, ist für die Zeit vom 4 NS 10 Avvember 1923 statt auf 15 000 au, 20 0Ü0 festgesetzt Der im Bcgc des Steuer-

rin,ube halten de Betrag ist in allen Fällen auf vclk 10 Millionen nach unten abzurunten iSiebe heutige Vekanntmachung.)

" Crmähigtc Arbeiter- unb Schülcr-Buckfahi karten Die vorüber­gehende Stmähigunq der Zeitkarten-reife um 50 Prozent ist vom 5 Aovember auch auf Ar­beiter- und Schiikr-Büchfahrkarlen ausgetehai worden

D i c Goldmark-Verechnung für len elektrischen Strom gibt das ftäbti- s-f« Elektrizitätswerk im Anzeigenteil unsere« gestrigen Blattes befarmt 3m heutigen An­zeigenteil veiöffenllicht da« Bert zwei todterr Velannimachungcn. Nc tmr der Aufmerksamkeit tei Zntcreflenien empfehlen

(Broker Unfug an den F euermeldern ist in der letzten Zeit mehrfach verübt worben. Un­reife Burschen mochten sich ben .Spatz*, kne Melber in ber Licher Strotze unb in ber Sicheren Frankfurter Strotze zu ziehen Als bie Feuerwehr bart erschren, stellte sich jebesmol heraus, botz wieder ern Lau», bubenftrrid) oorlog. Tütnn man sich bie hohen Kosten bes Betriebsstoffs für bte Motorspritze vor Anger hält, wird man ermessen können, wie groh der Scha ben ist, ber der Allgemeinheit durch diese Rüpeleien bummer Burschen entsteht hoffentlich gelingt es, die UedellSter mal auf frischer Tot zu erwischen unb einer strengen Bestrafung zuzuführcn.

" Eine Messerstecherei Der gclterr berichtete Vorfall in ter Äa jerallei wird uni von einem Herrn der dabei war, wie folgt geschildert EcchS angekten .'Icre Dichener Bürger amgcn ren auSwans nach Hauk "Ais sic ll, die Aähe te, Stadt tarnen, begegn ten ihnen auf der anderen Seite ter St,ahc dro Ikandalicrcnte Leute von

gcr Schnitt mit einem hakenförmig gebogenen -itlkr an ter ganzen Oberteile in tei Längsrich- tung teS Baume» ebenfolche Einkerbungen er­folgen in etwa 1 Meter Abstand von einander rund um den Stamm herum, und Nc Binte löst sich fast von klber ab Mit einem Berlzeua. daS c.ncm kleinen Spaten gleicht, wird lachgeholsen. so dah man dte Binde unter dem Stamm h.rvor- ,i«hcn kann, worauf fie f>ch dank ihrer «ilakwität h>f;rt tvkter AufarnmcncollL Dann setz' man tnc B.nLcn in bültenartigen Ausbauten von 3 5 Me­ier Länge zum Trocknen zusammen, und wenn dann Lonne und Bind ba« weitere besorgt haben wird Ne Binde abgefahren, um in die Lohmühle zu kommen Hat fie diese passiert, ist fic ,um Ger­ben fertig. Di« ausgelauchte Lohe, die nach ge­nügendem Gebrauch ihre Gerbwirkung gänzlich Vcrlcrrn hat. wirb aber nicht fortgeworfen, fon dem .icfcrt den Gärtner» ein gute« Mittel zu, Füllung der "Beete in Treibhaufem und kann aad: al« log. Lohkuchen al« ausgeze ichnete« unb Nlligce Brennmatenal verwendet werden. Zu Feuerung bient auch der gröhtr Teil der Aebenprodukte. du fich bei ter Gewinnung der Binde ergeben so bt< oberen Ctangmenbcn. Nt in Klafterholz zersäg werden wie die beim Fällen (tetenbkibente' Bürzel kn ochen. di« in mühsamer Arbeit zertlei- nert werden müllen Dre grünen Zweige biene*- al« Streu für ba» Vieh Doch braucht man man­cherorts selbst dies« grünen Schützlinge aus gewllk Art zum .Emheizen" Man braut nämlich aaS ihnen ein Drtränk. da« unter dem "Kamen _Sprossenb,er" verzopst wirb, aber gewitz betm Trinken nur von einer auSgepichten Kehle genofkn werten Bann