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• • 1* e r Zuckerprets tfl Don Der Qonö««* oerforflungificfk bl« auf mettere« auf 33 TB-KV (tonen Start für ba« Pfund ftflgc*ent toorben
• • DI e Umrechnung bei öleaerzah- (ungen. Da« Seid>6hr>aivimtntftcrtum teilt mit 3ur Behebung von Jnxifdn »hb b-irauf fomgettüefen, bah bei ber Beiahlung der G,n» (ommensleuer. ber Körperich« tls steuer und ber Shem-Nuhrabgabe auf ®tunb eine« roetibe* fiänbigcn Sleuerkonto« füi die Um- ,-echnimg he« auf ba« deuntonto gu »geschriebenen So!önxrrfbctTage« In Papiermark nlch' der für Oie Entrichtung ber ßanbabgabc feltgckötc Solb- umrechnungssatz gHl Für die Umrechnung (ft melme&r bet M 111 e l k u r s zwilch.n dem cunl- chen Berliner Selb» unb Brlrffurd be« nicntanif4>tn Dollar« Auszahlu.ig S tu Darf, v« lebtet 'Xottenmgetafle« vor bem Aniech- uinfl«iogt maf’gebcnb IBar die Ctcuei schon oji lern Lage fflniq. an welchem ber XuttDci« zur Anrechnung rrorgetegt tntrb, fv erfolgt die Um» echnung nach hem Dos la oft r« bc« Sälligkells» 'Ofle«
** Dan n i ft bie Steuerzahlung echt-eilig erfolgt’ tf« ist tu beachten, xif) die Gablung al# rechtzeitig geleistet gilt, nenn fle am fehlen Tage ber Stift bei her zu ständigen Finai, zkal 1 e ringcgin- *en ist. Die ,Äartenau«fimflct bei Ckuenet‘i" .ad): darauf aufmerksam bah als Tag beü 2 tcucretngang« gerechnet tn-rb a) bei Bank- unb ost lcheckübetÄ?eif ungen an bie Singnzlaife. fotnie *i Einzahlungen auf da« Bank- oder Pvsllcheck- fenlo Der Tag. an bem bie Zahlung dem S i n a n 8a m l gutgefchrieben wi.b b) bei her Zahlung durch Scheck ber Tag be« S checket n g a n a s bei der Kaffe vorbehaltlich ber *3 i n- (ö «bar feit de« Scheck«
Borsichi bet ber Herstellu ng von Ob st Marmeladen unb Obstweinen Trotz wiederholter IBamungen an brefer Stelle, Io schreibt uns da« Themifche Unlet lud>ung«amt, -4t bl c6 immer noch KJeute, bie zum Sinkochen von Marmelade. Zweischenhrntg und. Bereitung von Obstweinen oerjinfte Kestel, z B Ser- ober tDcdlrnef und verzinste Timer benutzen Die rn oem Obst enthaltenen Säuren lösen da« Zink der Bedälter auf, da« Obst nimmt einen unangeneh- .ucn. frühen den Geschmack an unb kann bc. Genus) l'fc!upbbci,«fbäbigungen ve>ui fachen Dor bem Georauch verzinkter Timer unb Kessel ttnrb daher iwchmal« dringend gewarnt
Die Bollstieckung von S ä u • ui u • p « u r t c i l e n Da« Kreisamt gibt besann Sari Bestimmung bc« QUinifterrum« für Arbeit un Un nebaft bleiben die bisherigen QImrb» tgen über Vollstreckung ron Xaumung*! riet len f-r alle Fälle in Kraft, in denen das genehtlabe Xäumungeurleil Dar 3ntrafttreten bei TMfcier- schutzgcsercs t-om 15 Ciuni 1923, also vordem 1 Oktober 1 923, crlaffen worden ist Hin- fichtlich der nach dem Inkrafttreten bc« Gefehc« erlast.'nen Säun ungsurteile kommt bie AuSilel- ’ur.g von T-ollil.vnunq«fd-urbefhmnnm.-cn ourch bae Kreisami d-w für den Bezirk bei Stadt Mieten du-ch das städlifch- Wohnungsamt, nicht mehr in Sriq.’, ba h . § 6 he« dnteterfdwihgcfctxe cine Scpriimg für diele Faste Vorsicht
• • Seue 20- und 5 0 • TUI 11 i o n e n - scheine In den nächsten Tagen werden neue SechSban knoten zu 20 und 50 Millionen Mark ■nit lem Datum vrm I Septcmber 1923 au«gc- grben werden Die 50-Millivnen-MarULeine sind auf grauem ober Weistern Wafserzeichenpopler ge- orudt Das in grou-weinrotem Irisbruck au«ge- tiibrtc Druckbild ist von einem schmalen Zierranb .'ngZastt. Tie Rückseite ist unbebrudl Die Sechs- Ixinbtnien zu 20 Millionen Mark sind auf braunem ober Weistern ‘SViTieradd) -ipapier gebnuft 5>a« m braun-grünem Irisdruck ausgeführte Druckbilb ist 6R mal 107 Millimeter grvst und clcnfalls von einen fchmalen Zierrand eingesastt Auch die Sudleite dieser Bote ist unbedruckt
Arris Yüdtngrn.
• N i dda. 5 Cf!. Bei brr Aepfelver- ’• c i g c r u n g btr Gemeinde Wallern ha ufen urd.- f.;r den Behang eine« einzigen Baume« e aud> unter brn heutigen Derhällnissen noch ck refp-. ftablc Summe von 1,7 Milliarden Mark erlöst.
Starfcnburfl und Rhctnkicfien.
' wn. Darmstadt. 5. Ob In den letzten
. treibt hier e-n Betrüger fein Unwcfen Tr
1 9-f” " o >1r ■ er fei Zahnarzt unb in ber Lage
' ilfd.e ©ebtffe an Ort und Stelle zu reparieren 'n rinnn Fall ist es ihm gelungen, in den Belitz
»tut« OtbifW zu kommen, mit Dero er unter irgendeinem Barwand verf chwand. oho« sich wieder festen zu taffen ®« w<rd ausdrücklich vor dem Schtomdltr gewarnt, ber vorausstchilich bald toLeber einen anberen Trick an wenden dürste.
* Marburg, 5. Oki Zur Sicherstellung der K a r I o ffe loerforgung n f ter Stadt tat ber Magst:tat in lieb reinfttmmunj ml len 'Bcrtretre.’i d.r Lanbwlrtschal. i.i den ScQieiung«- piäsidenten den Antrag gerichtet, bah eine Ko i- t r oUc über den Kartofselhandel in der Weife ausgeübt wird, bah Kartoffeln nach auswärts erst m.t Zustimmung des b?tr ffenben Canbra.« abgegeben werden dürfen und zwar in der Form bah Frachtbriefe von den Clfen- bahnbeyörden nui bann angenommen merben. wenn si^ mit bem Genehrnigungsneirne. k des Landiats v.riehen lind 2Iui diese Wei e tmib erwaNct, dast nicht wie es jetzt der Fall ist, au« dem Kreife Kaitosteln nach auötnnlj rcr.inbl warben, wählend b;e Stadt genötigt ist. Kartoffeln au« anbeicn Pi avinzcn zu f eziehcn I.i t.dem Zähre ist die Waggonge'testung schwe- uget al* in anderen Zähren d i em grober Teil t-.i "Doggen« im Subrgebiel kltge.cgt stt 2« muh taber angenommen we rden bah eS im allgemeinen Interesse liegt, wenn die Kartoffeln möglichst eilt dc.i Deivrauchetn in der Bähe angebotcii und nicht gleich nach auswart« verladen werden kcbalb die Belieferung ber Stabt irgendwie ge- hdxri erscheint, wird von der Stad! beantragt werden, diese Kontrolle aufzuheben
fpd Frankfurt a M 5 Oft Die Boll- txrfammlung ber vereinigt, n Handelskammern Frank,urt a M ind Hanau Iahte eine Toifchlieyung. in bei in Tlnd^tracht der aewalti- gen wirtschaftlichen 'ScHag. bie Finanzvel)vrre eiludjt wird, die riesigen Steuervoraus- -ahlungen zu stunden inb bie Bezahlung et ft dann zu »statten, wenn die Detiiebslage dies gestattet Buherkem feil bie Betrieb«- fteucrauher Kraft glsetzt und die tompli- zierte Steueigefeogebung wesentlich vereinfacht tncrlen Ferne: |ctl ein gerechter Steuerausgleich zw.'chen B,ich Staat. Gemeinde ufw g.-f4tijfm Werdern, damit die Gemeinden nicht gezwungen wertem, auch ihreifeits von Handel unb Industrie Steuern zu erh.d.n. die bie Wirtfch ti: nicht zu ertragen in bei L'ag: ist In Frankfurt gibt es zur Zeit 10000 Tiwerbslvfe. bi. Zahl irr Kurzarbeiter beträgt mehr al» 50 000 Mehl als 10 Praz t<r Bevöl.'et ung bezieht Unterstützungen au« öffentlichen Mitteln Tie Strahenbahntarif. fallen mit sofortiger Wirkung eine abermalige slarle Steigerung er.ahren. Die billigste Fihn wird biS 2 Km 8. t le 5 Km 12 und darüber hinaus 16 Millionen Mark kosten Die hohen Strahenbahnpreifc Hafen bereit» eine starke Flucht au« ber Bahn zur Folge gehabt Wie wir Horen ist fck Kündigung von mehr.ren hundert Strasten- bahnern geplant Au« einem Warenhaus in ter Tergetfiiafje mürben in ber letzten Sacht für rund eine Billion Mark Kleiderstoffe gelt bien. — In der Äaiferitrafje stahl man aus einem Putzgefchoft etwa 1200 Stück Krenenreiher- unb Sifenieiherfedern im Werte von vielen Milliarden.
Canbtagsabg. Prof. Schian über bie politische Lage.
In einer von Damen und Herren lehr stark besuchten Bersammstiog. bc die Deutsche Bolks- partei am Mittwoch abend im Dewerbehaus ab- hiell. hatte man Gelegenheit, einen sorgsam er- megenen unb sehr inftruü oen Dortrag bei Land- tagöabfleorbnctcn Pros Schian über die politische ßagc zu Horen Au« ben eindrucksvollen Betrachtungen des erfahrene-! Politikers unb gewandten Sebner« war der furchtbare ßmft unserer innen- und aussenpolitischen Situation in ben letzten Monaten un"> in ber Gegenwart und das drohende schwere Geschick unserer Zu- lunft klar erkennbar Mst zw ngeeider Sotw? idig- leit drängen sich dem k.ihl unb fachlich wägenden Derstand. bie nachstehend zusammenf .sse.id berichteten Schlustsrlgerunqe.i das Sedners als berechtigt auf Da« Kabinett Tunv hat der Scgic- lung Ctrefemann3 e.ne furchtbare llrbschnst hinter- fallen Aamentlich auf finanzrolitischeni Gebiet fand die neue Scgierung. b;c mittlerweile zurückgetreten ist. eine abfvlut unhaltbare ßigc vor Dem Zwange der Sinai zkali'trovhe folgenj die u a auch darauf zurückzuf-ihre i ist bah ber Finanzminlster Herme« im Kabinett (Suno dem
oamaug«it Seichskadinetl in ben ganzen Monaten des Buhikomps»« niemals Bericht erstattete über b*e Vagt der Äeichsfuianien, das) er vielmehr allen tah,nz.elenden Tagesordnung«punkten der Äa- binettöfitjungen auszuwetchen verstand, und dah er leider auch nie von bem Regierungschef zur Berichterstattung gezwungen wurde um Klarheit über die finanziellenDerhälrnlsfe zu fchaffen muhte der Suhrkamps abgebrochen werden, weil er einfach nicht mehr zu finanzieren war Die Fr tführung biete« Äami’fe« wäre zur Katastrophe für da« ganze Selch geworden denn im September z^B standen bte Dinnabmen unb Aus- gaben de« Seiche« wie 2 100, d h S8 Prvz der Seudsau «gaben muhten durch den Seu- brua von Papiergeld gedeckt werden Die Aufgabe de« paffiven Wibeiftande« hat bl« >eht allctbing« nicht den erhofften Orfolg gehabt, nämlich unte. Wahrung her d.utfchen ®brcn- punkte zu Berhandlunaen mit F ankivich zu kommen Poineare« lügenhafte Politik, fe.n Bernich- tungswille gegen Deutfchland hat e« bislang re.eitel!, zu bei von Deutschland erstrebten Ausgleich »regdung auch nur in ben Amängen <u gelangen Trotzdem war bi Au'gabe des palfioen Widerstande, nicht zu umgehen, weit er ohnehin lchcn flaif abbröckelte Die ttinftcllung de« Wi- beiflanbe« ist ab-r keine ÄapitJlation, wie von deallchnationaler Seite Stresemann sälsch- lich rorgeworsen wird Sine Kupit.iialwn läge erst dann r-or. wenn die von 'Hoincare aufgeneflten Forde langen ven un« durch Unterschrift bewilligt weiden wären diese Foidcrungen bei verschiebe nst en politischen unb wirtschaftlichen ZleleFrank- reich« sinb bis jetzt nicht akzeptiert worben und werben von Stresemann, der in nationaler Hinsicht nicht da« geringste THihtrauen verdient, auch nie angenommen werden Die Ausgabe des Widerstände« hat nur bezwecki und wirkt sich jetzt auch io au«, bah eine ungeheure 3u«gabequellc de« Seiches endlich verstop 'f wird CX> eS mit Franlreich zu Berhandlungen kommt, steht dahin man darf aber nie vergessen, bah Frankreich« eigenUjche« Ziel die Bemichtung Deutschland« und oie endgültige Festsetzung der Franzosen an Suhr und Shein ist Dieter Politik gegenüber müssen sich ade veoan!wortung«bea>utzien unb von ernstem nationalen Willen beseelten Deutschen um einen Segterungsches mit starkem W'llen zulammenscharen Bei Stresemann kann man die politischen unb nationalen Belange Deutschlanb« in guten Händen wissen Aber auch volle Ginigkeit im Innern ist rrsordeilich, kein PurtikuIaiiSmu«. kein Putsch darf die ScichSpolitjk zur Derteibiqung Deutschlands sabotieren Der Putsch von Äüftrin ist auf« fchärflle zu verurteilen, ebenso bie Treibereien der sächsischen Segierung unter Zeigner, nid,! minder scharf aber auch die rechtsradikalen Machenschasten in Bayern, bie hoffentlich von ber dayer scheu Segierung niebergeoalten werben Heute hanbell es sich um Deutschlanb unb um un« alle, am Sein ober Dichtsein, um Lebern ober 6t< i ben ber Nation Kühle Suhe, e.scme Di'ziplin. weile Besonnenheit m allem. Idarfe Front gegen b.c Katastrvphe^olitiker. die beute auch leinen Besreiungslri.y gegen Frankreich führen und nur biefelbe Politik wie ©freie- mann tieiben könnten, weil wir eben ein Doll ohne Heer und Waffen geworden find, nachdrückliche Abwehr der links- und rechtsradikalen Machenschaften, CpferfreubrgMt für ba« Daler- lanb. Vertrauen zu ber Leitung ber Segierung durch Stresemann fmb bie Gebote ber Mutigen Zeit Unsere deutsche Gesinnung werden wir niepretSgeben, unb einmal wird auch Frank» reich ernten, was seine heutigen Taten wert find, unb bann wirb deutsches Wesen doch toiebeo triumphieren In diesen Gedanken müssen wir fest zufammenhalten. bann werden wir auch wieder an« Licht kommen Disfe Grunb- gebarrfen des Sedners von lernen Erwägungen zur gegenwärtigen Segierung6trik und ihrem wahrscheinlichen Ausgang sehen wir hier ab. ba ber Lauf ber Dinge in der Stunde des Dortrags doch nicht abfchliehend bewertet werben konnte würben von Pros Digene r noch kurz unterstrichen unb von brr Versammlung mit bem einhelligen GelöbniS. weiter treu zu dem Führer Strefomann zu stehen, mit lebhaftem Beifall gebilligt
(Biebener Stadttheater.
SebfcHfl Thoma: Moral
Thoma« beifcen b: Satire aut grast bürgerliche« Muckertum unb höfliche Doppelmoral, auch in Giesten keine Neuheit mehr, erfreut immer siebet hu ich bie witzige Ironie be« Dicüogs unb die
rrlchartere De Komik bet Situation. Cxttmtw*. wenn 'k fo aus»etzetch«« lur Darfbdhng ftettt. wie dies gestern unter Der SpMeitung Oskar FeigeIs im StadnHeater aef^e^ Der bürgtr- Nch« Sittllchkeitsoeoein (Kark B o 1 ck, Karl Z » pn» tc) mit fernem non Subad Goll gara famos gezeichneten Präfibenten. alles *tngdcbrttbroe Gäste ber .Privaten" Mabame Sfnoei be Haute- oille (bte Safe Subner bi Toilette. Sprache unb Spiel, graziös und taktvoll oerttrpd»), per- an Italien auf Sei tun g bes Famckienglücks unb ber Moral em Kollekte zu Gunften bf*r ehren- serten Dame Wer sollte ba nicht lachen? Besonder« wenn von ber anderen Seite zum gfefchen Zweck und aus gleichen Gründen ein Herzoallcher Hof von Gerolstein und ein hohe« Pvlizelprßfi. bium alle Minen spi-ingen lallen Oskar Sei* gel war al« Polize.aNelfvr, der bk Klugheit durch Schneid ,u eifefjen bestrebt war ganz am Platz«- Adolf Te 1 ekY fanb sich mit ber für hie A« feinet Begabung wohl etwa« unbanf- b.rren So-.le des palizeipräfidenten gut ab Wolf 2e u t be I f c r dagegen hatte a(« blafiert« Kam- merherr von Schm et tau e ne Aufgabe gefunden, die ihm offenboi bcffci lag al« hlc Sollen. In denen wir b «her ihn zu leh -n Gelegenheit hatten Au« her o^benlächlichen S’gur des verschmitzten Pvltzeilchreibers mach-e Hermann Stichel eine Heine Musterk-stung Auch Lulle Schubert- Z ü n g l i n g h .»!, den heuchlerischen Sittlichkeitsaposteln ihre 8r Hel ml! viel Anmut und Derve Paul Schubert als sefnlrvnlllerendent. über b« Sache stehe,-ben Zustlzrat. hätten wir elwas mehr Beibinblichtett unb Witz gewünscht Polte nde Fimilienvdter (legen ihm offenbar belfer als Figuren, die on Wilde ober Shaw erinnern, wk h.eler Dr Hauser In kleineren Sofien betätigten fich immer h^-nt unb sicher Auguste Marcks als Frau Beennann. Icmer bk Dirnen Engel. Sammel. C l b I n I und die Herren Gambe r t i n. Holl unb Linkm anir —e.
evirlvfnn Der ^rmiffurtfr Thkatcr
Opernhaus Sonntag. 7 Oft. abcnM 6' - Uhr Die Zauberflöte Montag. 8 D« Troubadour Dienstag. 9 Der Barbl« von Sevilla Mittwoch >0 Der letzte Walzer Donnerstag, ll Die Entführung aus bem Serail Fi-eitag. 12 D« letzte Wolz« Samstag. 13 Figaro« Hochzeit Sonntag. 14 Oft. erbenb« 6 Uhr ßobengrtn
Schauspiel ha u« Sonntag. 7 Oft . abends 7 , Uh, Kyritz-Pyrih Sion lag. 8 Die Braut von Messina Dienstag. 9 Der Lampen- Ichirm Mittwoch. 10 Die Orefile bes Aeschylu« Donnerstag. 11 Da« Kasseechaus Freitag. 12 Die Oresti« bc« Aeschtzlus ©am«tag. 13. Die Orestte des Aeschtzlu« Sonntag. 14 Oft nachmittag« 3' Uhr Die Braut von M ess Ina. Abend« 7> . Uhr Der Lampenlichtrm.
«us dcm «mthvrrfüuVis»NO»tt«tt.
' Das Bmi-verkünbigungsblstt Nr 76 vom 5 Oktober enthält Gebühren bei Schornsteinleg« Dveile für Zuck« Schell'
raube SchlachtsfveinaebLhoen - Fleftch bclehaugebühren Produktive Erwerkrslotzettsüv-
lorge Höchtllätz« brr •rtoerf>«lr>fenfür1t>rg* Höck-stdauer d« Wlverbslosenunterstützung Anrechnung des Arbeitsertvages im eigenen B» triebe aui die Dinkünste eines Kur^arvetters bei der Berechnung d« Xüryir6etterunterfHl«xrtü - Koankenverstchenmg bet Äuryrrbeiler Ausführung be« Seichs mirtengesetz^ Vollstrek- kung von Säumungsurtellen Dirvchsührung des Arbetisnachweisgeseyes Ses kfD(' enverv ctwreig
- Seldbeieinsgungen Klein-Linden. Ob«-Ss»tn- berg und Lti m da
AttchNch« Nachrichten.
evangelische Gernenrkxu.
Gieren. Sonntag. 7. Oftob« (19 n. Zriiutatt«) vtadtkirche. 9' , Pir Beck« 6 Plarrafl Heetel Iohannesklrch«. 9' , Nach vorh«g Ordination Plarrast Schmidt II Kinderk I. d Zohannesgem Pfr Ausklb 6 Pfr Delp 6 Bibelbespr im Zohannessaal. Plarrafl. Hertel — Kirchberg. 10 11 Lhriftenlehre I d weid! Zugd. Mainzlar. 1". 6taufenb«g. 1 , Wiefeck. 9 Beichte 9'/, im Anlchluh Seiet des heil Abendmahls
K«lhollf<che Gemeiode».
• leften. Samstag. 6. Oftob«. 5 und 8 Beicht«. Sonntag. 7. Oktober. 67, Beichte. 7 Mefle. Koon», d. Mann«. 8 Komm 9 Hochamt m Pred . 11 Mefle m. Preb. 2 Sosenkranzand m Segen ftexgen. 8. Saubach. 10.
Aus Kretas goldenem Ieitalter.
Die TDunbmrr't O'!t« hell-rrifchen Frühkultur uf Kreui Ist von bem engli'chen Srd?iol-\',e, Sir .'Irfbiir Scan« b.»r Welt in jahrzehni -lange:! Ausgrabungen er|chlo||en worden -Stxmi hat nun bie’em Zahre neue Ausgrabungen auf ■ r Stätte der alten Hauptstadt von Kreta KnoloS. ■ lenwmmen und grofrirtige Funde ge nacht über e er in mehrere-i Au'iätzen ber .Times" be- achtet Auster ber Wi derhrestcllunq ber grosten eppe an bet Wrstleite be« Köntg«palastrs b der Unterfuchung vrr!ch ebener unterirbifter l-ien, bie an da« gehe mnis rolle Labarinih mahnen, legte er in dem Korridor, der iich co:i n Staatseingang d.-< Palastes au« eröffnet.
gmente eine« Fretkenlchnruckes frei, dir un- '--erweise durch Verbrennung befchib.gt aien. In den vauchgefchwärzien Zrichoungen hin sich jedoch Szenen erkennen, bie mit de uhmten Gruppe der .Damen in Blau' ver- ■■b' sinb Ein weitere« Ergebnis ber Durch- ' düng bei unter,rbilPen Galerien wai bi1* («Jung eine« St.-inbruches aus sehr früher "''cher Zeil, au« bem eine besondere rot:
für die kretischen Bau'en unb Töpfereien 'men mürbe Derfchieb-ne Funde von Bronzen ^efästen boten neue Aullchluffe über bk r:!i । Vorstellungen jener kretischen Frühzeit, > auch bie Stvahenverhältniss« bie das alte ».ta durchkreuzten, 'onnten aufgehellt wurden, i ertragreichsten aber war die AuSgrabung e« St reis en Lande«, btr an b« westlichen de« Palastgeb.eie« liegt und dich, mit "bauten Stzidthäufren besetz, war. die dem '-ing des spaten nunvifchen Zeitui!«« angc- len ®tn einziges dieser Häukr tourOc ge- er durchsucht und lieferic eintu kostbaren < « ( c n f u n b. brr bie Kunst be« goldenen
Ilers von Kreta" in schönster Blüte »eiat cIv.irea von ben Wanden losgelöst <n. w>,hrlcheinlich weil man später in dem eine neue Dekoration an bringen wollte.
»esanden sich in auseinander gelegten Haillen, dah I« sich vortrelslich erhallen hatten.
Trünnnei füllten 81 grohf Köst-.n und da sie einer verhältniSmästig Leute:, Anzahl vvn Säumen an- gcvörliri, iL»ui ce möglich, die ©ufttigiten Teile von drei oder vier giazen 6ie.,ui zulammenzu- lecen und die Mehrzrhl ber übrigen Trümmei k> miteinander zu verbinden, dast sie üb« die Darstellung A ifschlast gewährten
Die Mulreeien haben einen frischen unb kühnen Eharakler. ber durchaus mit den andren aufgebedt.-r Fresken bieki besten Zeit brr freti- (dxi, Kunst übereinstimmt sie flammen aus ber Seit um et’i'i 1630 n. Ehr Ih e einzigaNlge Bedeuiung liegt aber bat.n, bah he noch ihre ganze Farbenpracht besitzen, während b. i ben me h n übrigen Funbe-n .■ Farben durch Feuer zerstör: sind Di: ßan->fd; Jlsmalerci d,e von ben Kre'.crn zuerst ,,i _'e DÄtgeschich'c der Kunst in einem impr.fhoui tiiixn Wi.kllchleiIsst ll ausgcbüb t wurde, offenb-irt sich hier ii i-r m ga..«en S ichlum Blumen der- Landes un" X-6 Meere« find zwischen F:ls n d.-rgeklellt. und bei ben Steins ernten Hal inan Inlarsiawerk kopiert. w:e wen i b:F ! -1 aus Ed 7,ein.n z. B Azath, €acbcrrif, Mala hi' uLt ujninmeng-setz' träicn Jn den L.eitück: i s ei?! nm zo-ilchen glatten deinen und feinen g 1b n n 3 nb Korallen und Schwämme, lowi.- v rfck.i de^-- Srtc., von Med-lle i und anb ren Me-restnl,n.en Manche P-.anzc, sind von ben K-'nstlern in kähne Well um- geformt, lv bah m.t ben TWittern bei einen Pllanz« bi« Bluten einer andern verkn.ipft finO. wodurch ganz Pha-Uastllche Formen «mstehen Bülch«! von verfchiebensardtgen Kroku'sen und Lllten llnb aenau zu erk.- inen cbenlo eine treib: TMume mit spitzen Blumenblättern, bi; unzweuel- baft Panoratium m-iritimium ist Sodann lassen fich Iris seststelkn. Wicken Sternblumen, m einem Fall merkwürdig mit giode-rförmlg -n Bluten verbunden Sfeu unb andere Kletterofkinzs, ftir; eint Flora, die d> ;.iitc<|fanteften Dotant- fchen und llrmatologifchen Fragen er>f|net Eine Szene enthüll in b?r Shue auf einem Fe'k-n einen Mauen Vogel, während an ber Seite eirr Sojenbukb In voller Blüte steht, zweifellos bte äüefte Sofenba rfUUuag, die d gibt Die Btüten-
kione, ber ber Kkin Her lech- Blumenblätter ge- iX'ben bat. ist von goldener $ärhijnn mit einem ? sprenkelten roten Innern Ueberraschenk? ifi auch ie Darstellung eine» '.>i ngdrunnens. bc« rri-en
bem wir in b i Kunstgesd,ichte begronen Tlltt minder bedeutsam (mb bi Tiere der Fresken unb bdenber« die Assen unter ben«, bie Gattung Erecvpllhecu» genau festzustellen ist. Diese Affen werben nich: naher an Kreta al« tm Sudan gesunden E« ist also anzunehmen. bah bte kretischen Priestertönige sie vo.: ben Pharaonen al« Gefch« ck cibielttn Ihre ck>>rrkleristische unb sichere Dar- ftvllung *cigt, bif) bi? kr.tische., Künstler mit ben Tiere» feit langem vertraut waren Für den engen Zusammenhang ber kretischen Kultur mit Sfnla spricht auch em Fresko, auf b-m ein ml' zwei epreren bewaffneter, in ein gestickte« Äl.ib unb eine schwarze Ziegenfellmütze gcfleibeU. Hauptmann feine Truppe Daucrtnuf mache» (äht Tiefe Srldalen. v: n b. nen zwei Figuren erhalten sind, hob;» kvhlfchw.irz; Haut. König Mino« hatte also Seger al« Sölbner m seinem Dienst, bie von ber gegenüberliegenden libtzschen Küste Tarnen und vo, ihm gegen seine Feinde In ®ne chenland verwendet wu ben
Aufei d.-m Freskenschmuck zeigt ba« Hau« bi;k« k:i tckchen Birger« auch Inlchr illen, bei.— bis zu 13 Ze.itimetei hohe Buchstaben in kud>t»n2>er Crang?|irbc forgfältig ausgemalt waren Di- Schrift zcgi bereits einen fortgefchrit- tenen linearen Eharakter unb enthielt wohl Anrufungen an eine HaiiSgöttln. beren Kult auch sonst in minoilchen Wohnungen nachgewielen ist In b.efem .Hau« ber FreSken ' wurbre auch noch anbere wichtige Funde gemacht, fo eine reich bc- ma(t<- Kanne, ein steinerner C-a^pflöffel unb anbrec«. -2« ist bemer.'enSwer: bah befer reiche Schmuck au« bem verhültnismählg Deinen Haufe mne« gewöhnlichen Bürger« von Äeofo« flammt TlidU oe-mag eine betIree Antd>ouung von ber hohen ÄuUurfüüte zu geben, but sich in Kreta zu Anfang des 16 vorchreIllichen Oahrhunberis entfaltet hatte.
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Titte «ef FerleRreffe».
I Die alle Fabel von btr ©labtmaw« unb ber Srtbmau« fchlieht eine seht richt ise Beobacht ui« m fich, denn man ha! beobachtei Sah SZäuk uro Satten, bei on ber« aber b,e letzteren, richtige Serienreifen unternehmen und beträchilfche Strecken weit Don ihren ursprünglichen Xifent- txilt«orten toegttxinbem Besonder« der Herbst ist die Zeit, in ber die Salten auf Seifen gehen Donze Heere dieser Tiere veri-isfen bann die 6labte, um fröhliche Hrebstwochen aal bei Fel- dem zu oerbrmgen anb IIch an be*n , etchbestelllen Tllch bre Natur güllich zu tun D.-wn die Satten obwohl sie auch Slellchfrefler lind, bn igr, doch gern Abwechllung In ihr; Nahrung un) wenden s'ch dann bem Korn Beeren unb Nüst«, zu In den Huhnerhöfen muh man tm Sepümrb« lehr darauf acht geben, bah b.e Ölabtratten sich nicht über bie Gier hermachen, bie fie zwai leiten treffen, aber zu ihrem Bergnügen fortfchleppen. Ern englllcher Natursoricher. bei bie Sotten bei ihren Seifen genau studiert hat b-richtet, bah ffe nicht »i ur auf Schiffen ihre Zährten machen, fonbern auch Ell ibabiyuge benutzen unb bei einer Station ben Zug verlassen, um fich über bie auf- gespeicherten Vorräte herzu machen
Ein anbere« Tire dessen Seifen man besonders in Gngland gut beobachten kann, Ist bi« Otter. Sie lebt während des Sommers In ben Gewässern bes Binnenlandes überall da. wo Srösche und Mulcheln zahl reich find Ad« im Minter begibt fie sich nach bem Meer, well fle dann dort ihre Nahrung bell« rindet Ouew reifen lehr schnell. 60 Kilometer in tum Sa* »ututflegin. :fi fuz sie gar mche». f« Ichwtnui« zwar gewöhnlich dre Fküsie e.illang, kommen ab« auch mit ziemlicher Schnelltakrii aus dem Lande fort. Unter den Meerestieren Ist dreSeehund ber gröft:c Bellende 5«6uabe. ine in ganx jungem Alter an bet Küste von Alas^ ee»etleä wurden, fand man bann ui bet IstaiBÜ mwnr. nachdem fit einen Weg DOe etwa *4 0Q0 Mll' untre 8urüdfldeet batten We »Metz ftr Nele riesigen Otdfen der Lotztzen M w* ä* besniNN.


