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Loucheur In London.

Conbon, 5 April. <TMTb) Heuler 3m Anfchtutz an teuw ^'arnrnertt mtl mtl Lloyd George hatte brr normal'ge HT'ntfter anb Fi- na n -f achverti S."ch i g« Loucheur et ne Unter« tebirnn mit Donar Laa» In Torauay. wo der tastiche 'Tntni'irrprdfUwt stch von den 1r» fttengungen bet Pa taÄttlMilan erholt 04 verlautet, tatz Lruche^r dem Poemterrnlnister Ein- zelheiten eine« TdiebetherstdiungSplane« mitge- tetlt hat bec von den grmä(kgten Elementen Frankreich« unterstützt wirb urxb nmtaht 1, Nr ^etabkhur q der CMamtfumme bet TB rberber* ft hin gen, 2 Ne Ausgabe e.ner lnternait solle« Anleihe, 3. eine brternaltonak ®ioantie der Verträge

Hiififblirfie französische Vorschläge.

Lonbon. 5 Arn'l «Dolfs) Der brploma« tische Berichterstatter de' DailtzTelegraph schreibt, b,e augenbiUflLt* krülfche Lage un Auhrgrblet zwinge ble ernsteren Elemente der politischen "Äetitung in allen beteiligten Landern, tnibeto «tcre tn England und Frankreich xu bet Einsicht bah eine baldige Lösung für bas doppeUe Problem bet Aepa rat tonen unb der ©t« cherhett gesunden werben müsse, wenn eure euro» pütfche Xnlte oermieben werden soll. Di- Be­wegung xu Dunsten einer praktischen Lösung ge­winne in amtlichen und nichtamtlichen srun-ösifchen Kreisen an Boden, Jührenbefranzöftfche Claalimdnntr unbMiltlär« Hütten die Bekundung de» englischen Interesse« an der Klüf­tigen Sicherheit Frankreich« begrübt Französisch- Ctaat«m inner hatten mf&lgeta'len bU In Betracht kommenden Fragen von einem weiteren, tnibefo i- bere auch mehr kausmünnischen ©tantpunfte au« in« Auae geiaht al» bisher Der Bericht- erstattcr glaubt bie in manchen ernlluhrdchen Krei­sen Frankreich», .selbst in einigen der höchste n . herrschende Aussassung wie folgt wiedergeben zu können

1 "Reparationen: D e lD^amtentschüdi- mmg mtiffe seht auf eine ver5ältnt«mätzia be- scheiben.- Summe t*rabgrktH unb der ^aipt» teil der Aeparatlonsza ^gen unb -V c e-mgm jum "Dieta austa» brr verwüsteten De - biete verrr.inbt werden Frastkedch« ermäßigte Minbeftforberuni für bitfert betrage 2 6 MtlliarbrnDolbmatk A ta erMi« werde porgo'chstigon bah be Schulden dec Eiiontr- Mäch r an ble Bereinigten Staaten auf Deutschland übertragen ttxrhen sollt-n Dadu ch könne bie Fotderu g ®r trhbrl ton» n I c n « an feine Alliierten In 5\bbe brr britischen ©djulb an d e Bereinigten Staa'e i betri.-digt wer­ben Dem Ber cherfiattet zuio.g' würbe ble ge­samte /RepnTalon«torbe.u tg auf Dr rnb briete Blanr» etwa 50 JlUHlarben betragen Die deutschen Industriellen müh en wes ntllche Darunttrii geben, nachdem Berlin selbst bie Not- tocnh.-i^il weiirvichri dcr internationaler Heber» Hxid.ung der Fina.izeu Deutschland« bereit« »»« gegekxn labe Deutschtanb würde natürlich ein vesentluch-« Moratorium erhalten

2. Sicherheit: 84 würbe eme schritt­weise erfolgende, seboch rasche militü« rische "Räumung be« .Rubrg.'bictv« unb der andern in der lebten Zeit air dem rechtere Abelnuser beichten Debitte durch Frankreich unb Belgien stattftnden, vorau«gesetzt, bah die deut­schen Zahlungen unb Lieferungen regelmühig ein- gingen Auster der im Versailler Bert rag feste geteilten neutralen Zone wurde keinerlei Sonder- regIme errichtet werden. Da« westliche Ahein- lanb würbe seboch ein Bunde«staat inner­halb be« Deu tschen AeicheS werden, von berfeltan Art wie Baden und Württemberg Der Zweck dieser Einrichtung wäre der. der bl«berlgen dreuhifchen Berwaltunt ein Ende zu machen. Die .Destrbeinlsche TtcpubllF würde politisch. eHttldMlttld) und irdministrativ einen integrieren­den Teil be« Gleiche« bilden- sie würde sedoch unter der Aussicht be« Völkerbünde« entmilitarisiert werden. keinerlei deutsche Truppen dürften dort gehalten ober rekrutiert werden, 21hherbem würde da« Deutsche Aeich noch einen feierlichen Nichtangriffspakt mit den (ihrigen "Mächten abfAllehen, tanugitoeift In der Destal« einer ntglrmakn Berernbarung zur An- Wend," ui be« Artikel« 10 der Völfeobunbsfatzun- gen Da» da« Saargebiet betreffe, so würde e# . da« natürlichste Bei fahren" sein, e« dem mif.ben ©aal mn er halb de« Deutsch Aelche« anz gl ehern: man w rta seVch sogleich für die f o f o r 11 g c Schiffung eine« au« tonoinenSaarstaat« unter der Aufsicht de« Völkerb n'.de« eintreten. statt xuiulaffen. bah die Zukunft dieser Enklave durch eine Volksabstimmung nach dem Verlauf von 15 fahren bestimmt werde.

Der Berichterstatter erklärt zum Schl uh. bah die Einzelheiten diele« Plane« noch eine ausgie­bigere 'Prüfung erforderten, bah seboch ferne Diundg. danken Anspruch auf eine ernfthafte mb wohlwollende Erwägung in England hätten.

M.5 "TRITT kirben Doldmark bat Deutlchland M« Wum l Oktober 1922 an den Feinddund geleistet. 500 "Millionen Doldmark sind vom 1 Oktober bl» 31 y*excmbcr 1922 in 3u«>ü*»nng be« Versailler Frietan«vertra,te« an die Alliierten weiter ge­leistet worden '7 Milliarden Doldmark ober 285 Billttme Papiermark beträgt also die Summe der ditzderinen Vtcferungcu an die alliierte« ©tra­ten IXitat <tnb die Deoiettzabtrerungen nicht be­rücksichtigt

Aranzvsisckres Kriegsgericht.

fpb M a i n«. 5 April IXi» französische Kriegsgericht Verurteilte den Da st wirt CtoNrm 21 eh mann «u einem Mrrnat tatOr^m« unb 1WM5 Tiarl Deldstrase. Weil er ineinem Lokal die Auszahlung von Dehältern und Löhnen für die TUcnbabnbeblenfte- t c n geduldet bat Vtebnunn« Tratte- erhielt 15 Tage Defängnt» unb 100 OlX) Mark Deibstrate, weil sie 17 Millionen Mark her zur Auszahlung bestimmten Dehülter enter einem Teppich ver­steckt hotte.

Main«. 5 Avni (Dosts \ Bor dem fron- »ötifch-n Militärpolizeiaerch« teilten >ch bie Mit­glieder de« Betriebsrat« der Oebenwrfc tterxlhi« Sehl In Dorrn». 3*1 mw« Becker. Philipp "Bingert unb Barbara F.ttia ,u nrr- antr.'o ten unter bet ÄrfV», ae die Vel«qscha»i der Fibrik nationalfoniaiistttche Flugblätter auf­rührerischen Inhalt» verteilt zu babri $\i« Ur­teil lautet für K) viert auf 4 Äonau* Ddängnt« unb 50002 Mark Dcidstrate unb für Bäcker «mb Kittig auf se einen Monat tiMüngni» unb 25 000 Wart DdNtnrte

Das Liebeswerk her Deutsch Amcrikanee.

Hamburg. 5 April. -Dosts Da« deutsch- amc-ikam'che chistskvantor IN Aruysek hat dem deutscher. Aoten Ämu, wiederum Auftrag ge­geben.« die Haupwervlungsstelle 2>erJU*Ulle In Essen zur ßmbenma der Aot trn Auhrgri^e: 2700 ©ad Mehl zur Ab'entang yi bcWiLSSs Verladung hat tnzwttche- tattjehmtan. De-Den dec von unteren deu t s ch-a me r ika» i f ch« a 6tamme«brübern durch da» deutsche Ao'e Kreuz für bw Auhrhtlfe gdretbeten Lietasga > n beträgt nunmehr rund 60 000 Dollar, was einer Milliarde 200 Millionen Mark gleichtvmmt

Die «rbettSlosenfraqe iu Lchweden.

Stockholm. 6. April. (DTB) Die Erste Kammer hat heute abend nach einer SteMtte. welche den ganten Tta^mlttaj dauerte, den Aus- chuhantrag betr. Direktiven an die Kommission für die Ar de st« losen fr aae mit 76 c*gcn 60 Stimmen abge'.cbnt Da« Kabinett Brau« ting hat die Zustimmung der Kammer fi dem Antrag zur XablnetUfragc gemacht.

?lus dem IReiche.

Dieberherftell«q be« Aeich«kau»ler«.

Berlin. 6 April Der Aetch«kan-ler ist den Rättern zu'olge von seiner Erkrankung altch tPicberbergcfifUt unb hat gestern die De-

le ht vollem Umfange übernommen. 3m Laufe be« A^end« empfing er die drei gestern tn Berlin eingetroffenen Mitglieder be» Be- trleb«rate« ber K ru ppwer ke. Sie gaben bem Reichskanzler ein Bill» von den Dorgängen bi Esten unb stellten noch einmal fest, tat) für da» französische Kommando lein ®runb vor lag. in btt völlig ruhige unb bereit« im Auseinanber- gehen begriffene Arbetterschafl hineinzuseuern.

Severing für die Provinzpresse.

Berlin, 5. April. lD-lfs) Der preuh'- sche Minister de« Innern tat. bem amt­lichen Preussischen Dresfedimst .^isol'.e. eine Der- fügung berauvg gcücn. wonach e« zur Erhaltung der LebenssähtgkeitberPresse. nament­lich attch der un:rrftuh'irg«(r-uibtgen Provinz- presse, die wertvolle« Kulturgut tarstelle. er­wünscht fei. die Zeiturgsdruckereien möglichst mit staatlichen ur.b kommunalen Druckackträgen zu be­denken. soweit in ber Vergebung der 3taatoauf- trdge freie Hand gegeben ist und insbesondere staatliche Druckereien nicht vorhanden sind Für Drost-Berlin müsse es bet dem bisherigen Ver­fahr.m. nach dem ©taatsaufträae möglichst der Aeichsdruckerei zu erteilen sind, bleiben

Aoßbach vor dem SlaalSger^HtS-vf.

Berlin. 6. April. Die Blätter melden, bah die Untersuchung gegen Aohback» und die Mitglieder der aufgelösten D:utschvol- kischen Freiheitspartei in nächster Zett an den Untersuchungsrichter de« SiaatSgerichtShose« zum Schutze der Aepubltk abgegeben weiden wird. Die Untersuchung soll tn Berlin geführt werden. Zwei Angeschuldtake. v. Bülow und Major v. Stephani, sind gegen Stellung einer Kaution von je einer Million Mark aus freien Fuh gesetzt worden.

Aus fielen.

Darmstadt, 5. April. Die vereinigten Fraktionen be« Bauernbünde« unb der Deutschnationalen Partei hielten gestern unb heute FrakttonSsitzungen ab. in den hauptsächlich zu bem Hauptstaatsvvranschlag Stel­lung genommen wurde Ferner wurde ber b rrch den Abg Stein vorgelegte Antrag angenommen, durch den die Aegierung ersucht werde'' soll, schle i» nigft Mittel beieitiuftcUcn. um den Landwir­ten indes höher gelegenen Degenben die Beschassung geeigneten Saatgutes zu er- mögllchrn. weil ihnen diese« wegen ber nassen Erntewitterung bei» vergangenen Zähre« nicht zur Verfügung steht.

Aus Stabt unb Land.

Dietzen, den 6 April 1923.

Das Deutsche Polksopser.

In ber Geschäftsstelle be» .Siebener Anzeiger« würben für unsere tabränaten Volksgenossen im Au hr gebiet unb am Ahe in weiter abgelicfert:

Desangverein Frohsinn. Lang-DönS. 20 OOO; Dustav IDalter. 2 Aate. 1000; 3. St. 1<XX), Des bei einer Konftrmationsfeter in Deih-Atbda 10 000. Angestellte ber Fa. IDilb Moe ter 25 000. Dtlh. Moeler. 2. Aate. 50 000. P K und M. P 500; bei ber Konfirmation von Karl Kuli dach. Darbenteich. gef. 825C. von der Ortsgruppe unb emeinbe Al dach 18 000 : 2. 2U9e von Angelteil­ten. DerNÜHrem unb Arbeitern der Fa. 6 Emme- Uu« 30 945; Angestellte unb Arbeiter der Fa. Haubach & So 29 030; X Küchler 2000 Mk

Den Debem herzlichsten Dank? Weitere Spenden werden In der D e f ch ä s t« st e l l e be« .Dietzener Anzeiger« angenommen.

Aichtigstelluna Die gestern in der Volk«vbferliste <m»gettneten.*n 8500 Mk unb 32 500 Mark find nicht von bet BeztrkSfparkasfe. sondern von den Beamten unb Angestellten die­ser Kasse gegeben worden.

* Ernannt wurden am 23 März ber Zollfekrelär Kari Kau« zu Dietzen tHaupt- »cHarnt» zum Oberpo(l,efrrtär; mit IDtrfun,; vorn 1. Ao.il wurde der Bauamimann Aegr.-rungsda i- tut Fritz Aod nagel zu Friedberg mit ber ehxft- wnttgen Verwaltung des Amte« be« Regierung»- bau tut« bei ber KrrtFverwa! ru rxj Schotten unb der Dadmehmung der 3m'*gc44>jfie be« BorOonb« d<S Avchtauamt» Lsfeib Un Bau- betzirk Schotten bouu»tragt

"D<rPrei«bes Dtärzzucker« Tie wische Vunbf«t<Tl?raurg«'leite hat tan Preis bH viuder» für den Monat Där> wte fvigt fest» gefevt fir gemahlene Zucker uw Kristallzucker 1340 Akk. *ur »Drtehra'stnade unb Putarz^chrr 1370 Mk. für Dür«eiMcker 1*30 Mk fr für ein Pfund

* Da» Stabtschulamt teilt an« mit, bah es 'ich in tarn ersten ©apr ber gestrigen Manrrm.Ktc-X! Iber ta* new ©tu'- - tar bei!»- und Fortbllbungstchal nur um bu- Xa*- nataM Noch uicht ange^elbelet Schüler taML

- Kein Abbau ber hohen Güter­tarif« Die ber .Tag" erfährt, t't ein jJge- mente: Abbau ber rohen ertartte oottäafig - ch- i«aMi4)tigt Höchstens wird da» Aeichsver- fetT»intnihenum in eine Pcü-u.ng :rvvrtti.®b eichet c So«der und Spez attartte «na-.''1-ji wer­den kennen Aach amUich.rn M.ttci!angen stnb die D^ter»rve du chschnittltch 3200 mal höher al# bte tbc.-jläbt, währe.d ber Inberzttfer ber Ttaenpre fe das 5000»ache beträgt Da» hnb die Durch ch ttsfäh« « nwint (MUettarite für b<-ch- ecttiG? Güter ' nd btbeu:.T-2> höher, während die für UbenPr^nge Dedrauchsgü »7 ---.edr -er Unb Cs geniester z B ÄartDtfeta e.raen wckentllch Per- t.lLgici Tarif Auch Kohle wird zu n-em er- mahnten Frachcfatz befördert Daher gebt an grv- >er Teil tat tMxr xu einem Tarifsatz ber unter ber Durchschaute: Sh« be« De«amttartteS steht Satt» -<t Preisabbau weiter forckchreitet. will d e Za nx-rrcju-ig untersuchen, ob erngeine ©^e- AiallanN verbilligt werden finwen Es ist natür- »ch notig, bah bw amtlichen Verwaltungen mit gutem Beck frei verringeren, damit ein Abbau ber Pre.fe gerode für bte am nötigsten gedrauchre-t LebcnSmtUei unb Cbegenftänbe emgeleüet werden kann

fpd. Auhrflüchtllng-schwlnbel. Zahlreiche umherreite.rde Personen beiderlei Deschlecht« leben gegenwärtig auf Kosten der Auhrinvaston. Sie durchretlen die Lande und geben sich überall aU Fluch.lmg« aus» die vor den Franzosen fliehen mutzten, um nicht in >eren HLnde zu fallen, unb suchen dadurch da« Mitleid ihrer guttnülizen Mitmenschen au er­regen. selbstverständlich ist der DurchschniNS- deutsche sofon zum Deden bereit und fragt nicht erst nach Ausweisen u. dgl. In den meisten Fällen bekommen diese Leute reich- UdK Gaben an Geld und Lebensrnitteln. So erschwindelte, um nur ein Beispiel zu geben, «in Paar, das slch als Baker unb Tochter ausgab, in einem Ort bet Frank­furt am Main tn einem Fall fast 200 000 Mark und im zweiten Fall rund 300 000 Mk Durch diese unverschämte Schwindelei gerät die Sammlung für die Auchrleure. vielfach in Mitz- kredit. Der wirklich Auhrflüchtling ist, erhält von den zuständigen Behörden Mntcrfunft und Geld. Alle anderen Personen, die auf privatem Wege Unter- stützung heischen, sind ausnahmslos Schwind­ler und verdienen sofortige Verhaftung.

" Falsche Rclchsbanknoten zu 50 000 Mark. Von den tn Schwarzdrnck auSgeführ-en AetchSbanknoten zu 50 000 Mk. mit bem Datum des 19. 11. 22 ist eine Fäl­schung aufgetaucht, bet der das bet echten Voten auf der rechten Seite In das Papier ctngeforntte Wasserzeichen - Dichenlaub und Kreuzdom darstellend fehlt oder mangel­haft nachgebildet unb in ber Durchsicht nicht oder nur schwach zu sehen ist. Die oranccrotcn, bei echten (Roten in bas Papier eingebetteten Fasern, sind durch ähnlich gerönle Druckstriche, die sich mit einer Nadel vom Papier nicht ab- heben lassen, vorgetäuscht. Vor Annahme die­ser Nachahmung wird gewarnt und für die Prüfung empfohlen, slch oie Beschassenlxtt ber echten Äoten genau einzuprägen. Für die Auf­deckung von Falsa)münzerwerkstätten unb bahin führende Angaben zahlt ble AeichSbank nach wie vor hohe Belohnungen.

Die Krematorien 1 n Helfen Gin- geäschert wurden im Zahr 1922 in Darmstadt 103 ldavon Auswärtige 29). Ostenbach 227 (119), Friedberg 61 (51). Mainz 234 (165). zusammen 625 (364) Personen, darunter 360 männliche unb 265 weibliche Von ber iZtefurnt.zabl (925) waren: a) 496 erangellf<b. 50 katholllch, 29 ifraelittfch unb 46 anbeten Bekenntnisse«, b) unter 1 Iaht alt 1 männliche, 2 weibliche, 1 bt« 4 3q*hc all 1 nuiim- liebe. 0 u eidliche 5 dis 14 Fahre alt 3 männliche. 1 weibliche. 15 bi« 29 Fahre all 21 rn.amliche. 12 weibliche, 30 bl» 59 Fabre alt 136 männlich«. 93 weibliche. 60 bi« 69 Fahre all ISO munnl ch.-E52 weibliche. 70 unb mehr Fahre alt SS männliche, "105 weibliche

Polizeibericht. In ber vorverganae- nen Nacht würbe in Marburg eine Schretb- maschine. Marke .Sontinenlal'. seht grobe« Sy­stem. entwendet. Eben fall» In ber vergangenen Rächt twirden au« einem Sägewerk bei Hungen biei Treibriemen gestohlen. Der eine Xicmcn ist 6-7 Meter lang unb 22 Zttw breit, ber zweite 8 Meter lang unb 1012 Ztm. breit, ber dritte 6 Meter lang und 1012 Ztm. breit Vor An­kauf wirb gewarnt Sachdienliche Mitteilungen nimmt bte Krimm llvolizei entgegen.

Preutzisch-Sübbeu Ische Klaf­fen-Lotteri«. Die Lose uir 4 Älafle (Schluh- klaffe) muffen bi« -um 10 AvrU. abend» 6 Ubr. ein gelöst fein. Die Ziehung bteter ©ch.utzklaffe be­ginnt planmühlq am 17. April und cndigt am 19. Mal Zur '3u<fpieluna kommen 240 000 0te- winn r und 24 Prämien im Desamttat rage von über 4 Milliarden Mark.

Din Vortrag über sparsame« Kochen unb Hei»en. ber gestern atanb Im kathvlilchrm Verein »Haus flauanb, begegnete teaem Jnterefk. Eine gleichzeitig gezeigte Aus­stellung praktischer Koch- unb Heizavparate bot recht beachten» :^Ne Fingerzeige. U a wurde zur Dase. P«mt» ein DeckeNchlff g zeigt, in dem man bl« zu techs Liter Waller ohneitrafai.nrjag kochen Cann Weiter fad man ei re breUctllge DamPskota-imltur. die tas gleichzeitige Kochen von drei Der

unb 65 Prozent unb mehr aller Brennmaterial Im

nach bem ®eletalen bi« zu 80 Prozent aller Brerrnstofse durch einen fimireich for'trjLnen Apparat .Küchenichit edparm Praktisch wurde gezeigt, wie num mit einer ganz Neinen Jllrnge Holz zirka 1J5 Liter Wall« in fünf 2Klnut«i kochen kann Tj: 5 Au'te zer. eine« Finnen Heiz- rvbruS auf tanftftan Apparat Uhl fuh für Oie Uetatgane«***! betaglich» 2Mnu- erz'rten wäb- ceeb zurhnr ter 3: Innung dne« Zimmers ba» Schnellbnul'ckten .Sparkohle' bd febr ge­ringem kennstostrerd^-uch gute Dienst- teiftet und der Zwl'chenfchalter .Termul eine Ber- letftwng ber H'tze in grobe- uub ganz grohen Räumen bewirkt Die ^»st.-llin, ift noch bt« drckchl. Sonntag geäfhwt iSleta heutige Anzeige )

Bo^notize«.

Tagt«raltRber für Freitag. Stahr tau1 er 7 Uht:Toa 3enn und Sauft* Lickll'rtekhans Bahnhofstr hr ötfi-

nach-Fil»-' Palast-Lichtspiele: ..Die

Besste.- - B H. 6. Dietzen: Ztzaupwestamme lang im Hestifchea Hof.

- D-.e ©lenrgrapheu-Defellschaft .Dabel«bergrr and Damenadteilung b. itr.nt am Tim»lag 10. April, in ber Stadt- k abenichulr einen X angesfurfa» in ber DabelS- rge.'Pen Stenograph-.c für Damen und Heroen. (Gitta Anzeigen ck) Bd bet stet» wachtenden "Betaumng tat ©te wgra: ie Un 9 tr* rMIelea. be» frühere bet Beosedeö. . ochroanrtaiten unb m kaufMänustcher- 'Betrieben, m :h allen, bie sich bem Buieuuberuf Au&erbm wollen, bnngenb geraiea werden, bte Dele^mhdt zu benutzen, fich bteft Kunst zu eigen «u machet.

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Wettervoraussage

Dolklz mit leichten Titcbcrid)lägen, etwas wärmer, Südwrstwmd.

Ein Ausläufer der ozeanstchen Depression, ber heute bereit« Trübung und leichten Ne- gen brachte, behält morgen seinen Einfluh.

Landkreis Wichen.

214k 5 April. Ihre Durchlaucht bU Drin» wfTm Anna Agne« , u Solm«rHohen- lolm«-Lich. älte'le Tochter de« verlordenrn Fürsten Oad. tat (ich im 4 April In Ltch mit 6 D bem Fürsten , u Easiell-Ea stell verlobt.

SreiS Friedberg.

e Nieber-Wöltstabt. 5. Apoll. Bei einem Ptrfchgang am 2 Fricru^ morgen über­raschte Helmut Best von mer Un Waldstück -Alter

mg Petterweil, zwei TB 11 derer Es gelang e

nehmen, während tat ander.- flüchten formte Der festgenommene Wilddieb, em gnmfter Droh au« Klein-Karben, war mit Dewrhr unb Dolch bewaffnet, ©em Äomplite. dn ©tr. '--nwurter au» demselben Dvrse. trug lerne Bewaffnung bd fich.

Starkenburg und Stheinhessen.

rm. Darmstadt, 5. Avril. An« der Vllla de« Poos. K l e u k e n S tm Hohlen Weg wurde In der vergangenen Nacht der ganze wertvolle Silbervorrar gestohlen. Verschwunden sind: 12 kleine silbern« Gabeln, 6 kleine Messer. 5 grotz« Dabeln und 5 grvtz« Söffet, 6 kleine Söffel, sowie 6 kleine und sechs g rotze LSsfel mit dem Wappen Nattz v. Foentz, eine grotze silberne Kafsrekanne.ein« silberne Teekanne. 2 silberne Milchkannen,«Ine silberne Zuckerdose. 1 fild. Tablett mit Salz­fässern und Wappen, eine Zuckerfchale. ein Sensgefätz, eine *3 ibakdose mit bem Herkunft­zeichen TL, sowie eine silberne rund« Konfekt­dose.

fpb. Offenbach. 5 Apoll Die Zahl ber Ehescheidungen ist In unterer ©tadt in raschem Wachsen begriffen. E» wurden ge­schieden 1916: " tan. 1917: 25. 1918. 19. 1919 25. 1920 : 73. 1921 83. 1922 6V Jnirrdani ist hier tat die Tatsache, bah nicht Ne fogenarmtet Äiicgtabm. wie überhaupt Ne jungen Ehen tan grollten Teil an den Ehescheidungen haben. !on- tam solche von mehr al« 12jä briger Dauer. Bon den 1922 getrennten Ehen waren 24 Paare länger als 12 Fahre. IS länger al» acht Fahre verheiratet, dagegen waren S Paao» ein NJ bvd Fahre verheiratet unb 6 brd bi» fünf Fahre.

«re,4 Wetzlar.

Wetzlar, 5. Aprll. 3n der vergan­genen Nacht wurde In dem Geschäft von HanS Hofbauer, Lahnstratze 39, ein ElnbruchSdteb stahl verübt. Die Diebe haben Leinen und fertig« Wäsche tm Werte von zirka !*/ Millionen Mark ge­stohlen. Sie sind völlig unbemerkt geblieben.

Hcsteu'-iassau.

fpb. Frankfurt a M^ 5. April. Aus etn-r Dostnunq im Backerweg entwendeten recher Scllmucksachen und Sil!

bestecke tm.Wert« von m«hr als zw«t MU- lton«n MarL 3m Mittelweg griff die Poli­zei einen Einbrecher aus. al« er gerads au« einer Wohnung steigen wollt«. Der Mann «ntpuppt« sich als der aus Pr«utzen aus- aewi«s«n« Pole Mlcharl Brand- st« t t« r.

\ js Marburg. 5. April Der fdl beute au*» liegen ta ©tabthau«halt»voranfchlag für 1923 !d)(te*U In Einnahme unb Ausgabe mtl omb 1 671 890 000 Mk ab - Die Stadt- tatdconetenferfammlung beschäftigte sich tn zwd- tägigen Sitzungen tn ber Festwoche unb am tauten Feiertage mit verschiedenen wichtigen Fragen. U. a tatoilligte man weitere beträchtliche Mittel zum Neubau von sog Porckettorenhäufer, unb stimmte auch der unentgettltchen Hrogabe .ndeS zum Neubau «in«» Hiianz- amtigebäube» zu Auch Ne Bemühungen, Inbustrle nach Ttarbutc zu fchasten. 1 che neu Örlolg zu haben Sv soll in ber Tta^tarerartait»- stätte am eübtabnbo* dne X6pfertnbuftde (TRar- bur-Trr D bderctan' tu« Cetan gerufen werben. Die öffentlich-rechtliche Berpflichtung der Anstalt übernimmt Ne Stabt.

Äfr<be unb StfniTe.

Kirchliche Dienstnachricht Dem Pfarrer Adolf Kaibhenn xu Ober-TSötffljN wurde Ne etv gdlfdbe Pfarrstelle zu Ervtzee- Buseck übertragen

Lihltchtuugsa«ssck»ntz der Provinz cverhessen.

Sitzung vom 5. Aprll

Die Quarzitbrüche bei Homberg an ber Ohm unb Fockenberg unb b# Kiesel- au rg ru be n bd Obe r OHel ben mb Steinfurth (KretS Lautertach) losten ab 15. Februar 1923. b b vom TUMaut bet btetangtn Vcb-iregetung an. Ne Löb« um 25 Prozent <v» löben Der Ctunbcnlob" brr BertebSarbett« über 21 Fabre kommt tarnst auf 1250 Mk Die Quarzstboüche m Drei« a b Cba follen ab 15 Februar 1»23 wte «vor NeMbm Löhne «abfen w*< TRavilaxtx Fabrik unh Bruch brr Sche-btauer u B esttng A-D Deo Svidmlohn brr BrtrrebSarta «re beträgt bann 1410 Mk

Den Butzbacher Oerbe reite gab bet Schl'chmngsausfchZß auf, vom 24. März 1923 an

Heutiger Stand des Dollars

1C Ubr vormittag«:

Berlin 21100. Frankfurt a. TI. 21 300.