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3. Aomtxigrrte 15. ^nrntVrr-'Rai'- 133*0?. Aach- trag der Sammlung der Obertertia des Gymna­sium- 500 MarL

Der Verein neiknber Schausteller und Be- rus-genossen, Sty Gieren.(tet« hir die Qfol- leidenden un Ruhrgeknet 27 680 Tiart

Den ®ebe.n b.-rjj .1$ len iXttü! Det.ere Spen­den werden in der Geschäftsstelle des ,Gtesten«r Anzeigers- angenommen.

Akt am Ri Laut MM Sait Borgen Der D » 5c önchsir Obtrf Otl L »chse lif btt tnnla iw ra chtKuÄ Jfiialn nabt ttltb I

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In Thrlstlanla einhellig folgende Entschließung an Die norvegifche Smdentenschaft gibt den De fühlen zorniger Entrüstung Aus­druck über die französische DeWalt* Politik, di« sich in der militärischen Beset- zung des Ruhrgebiets offenbart.

.rch rechtlich falsche 6r- kläcunaen In der Presse Zweifel an dem guten Recht des von den Angehörigen der Rekchsfinanz» Verwaltung eingenommenen Standpunktes zu er­wecken. Sie wendeten sich, als alles das nichts

Das kleine Kabinett enl&äU neben einer Reihe von Bildern, die bereits bei früheren Gelegen­heiten zu sehen waren, einiges Reue. Don & Sri«*- Ortenberg feine charakteristische Land­schaften!.Blühende 5t tri 4) bäumt". , 2m .yube des T g I b ig« . Brbcplätzchn*. Ho> vbs'o 1") und AtiKi Stilleren, von £ 3 l a e r - Dar nfiabt eine lonniae .Dogelsberglandichasr- und von 2V. Bart hei-Liehen eint eindrucksvolle 'Dinier- landfchaft. D.

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3n der austervrdenlltchen Generalversamm­lung de« Detaillisten-Dereins Dießen am 28 Januar wies ter Vorsitzende. Stadtv. WUh. Horn, auf die große wirtschaftliche Dofahr hin. welche dem deutschen Dolle durch die widerrecht­liche Besetzung de« Ruhrgebietes entstanden fei Olli warmen Dorten trat er für die tm ganzen Reiche einsehende Ruhrhilfe ein und schlug vor. den gesamten Dlrhener Einzelhandel für das Liebeswerk mobil au machen Die veranstaltete Sammlung ergab bisher 524 800 W k. Die Quittungen über dielen 'Betrag lagen unserer ®e- schäftssielle vor. Deiiere n am haste Drtröge wur­den. wie man uns mitteilt, bisher schon gezeichnet.

Die Dean tn und Anwärter der hiesigen ®ül erablertlgung haben in ihrem Kre sr für die Ruhrhiise 158503 Mark gesammelt. Der Betrag wurde an die Hauptkas e der Reichsöahn- biitftion Äranlfurt a. TL abgeliefert

Herr R ich Hellborn ।6.a>ttboaler) sam­melte am Sonntag abenb im Las« Amend durch .ernst« Dorträge wieder 28 090 Mk.. die durch Herrn Amend auf 30 000 Ml. abgerundet wurden, zum Besten der Auhrhtlfe. Die Sammlung wurde gezählt von drei Gästen und kontrolliert. Die Quittungen hchen unserer Geschäftsstelle Vorge­legen. Der Xeiioj ist in der obenstehenden 23er» ösfentlichung ausgewiesen.

Röthges, 5. Febr. Bei einer g«Jefr*eea Veranstaltung sammelte unter Bürger meine« Tteig e r zam Besten der Ruhr Hilfe 11 120 TLirt Die Sammlung in der Gemeinde folgt üx den näch ten Xagm.

eu. Beuern. 4 Febr Dine in den 30er ?^b:cn stehende Witwe mit einem jungen von 6 und einem Mädchen von 10 Jahren, die abseits vcn unterem Dore tu einem aller..ft ebenden Haufe wohnten, ist unter Zurücklassung der beiden Kinder mit ihvem 23jib eigen Lieb­haber ins Ausland verschwenden. Dorver ha' He Ihre Möbel und Ha eshaltsgogenftLnbe teils im Ort. teils nach auswärts lertauh. Die Stau hat für die Kinder noch nichc einmal die notwendigsten Kleidungsstücke zurückgelalsen. Einstweilen find die Kinder im Dort untergebracht.

Die Sammlung der Rothilfe erbrachte 60 Zentner Kano ie'n. 4 Zentner jru4x. 4 Pfand Bohnen. 8 Laib Brot, etwas Demüf« und 21 COO Maik in bat Damit konnten die Lot leidenden in unserem Orte bedacht werden, außerdem steht die gröbere Hälfte den Rolleidenden In den Städten zur Verfügung

Schöffengericht.

Gtesten, 31 Januar.

"Degen Landstreicherei und gewerbSmästig« Glücksspiels wurden ein Hüttenarbeiter aus dem Saargebiet und ein Hausvurtche aus Kassel mll Haftstrafen von je 2 und Gefängnisstrafen von je 6 Wochen bestraft Sie zogen unstet von Ort zu Ort und spielten mehrmals tm bis­sigen Bahnhof .17 und 4".

Degen versuchten Diebstahls eines Sackes Bohnen erhielt ein auf dem Hofgut Heiberts- baufen befchästigter Melker aus der Schwei., an Stelle der an sich verwirkten Gefängnisstrafe von 1 "Dache eine Geldstrafe von 1 000 M 7

Sin Koch von hier erschwindelte sich in einem Geschäft 3«,t Pfund Kafsee um er der Dorspiege-

Zuteilung nicht albu viel aeholsen sei. Dagegen dürfte Brennstoff den Hllfsvedürftigen sehr will­kommen sein. Das Wohlfahrtsamt hab« im vorigen Hahre beizeiten sehr günstig eingekauft, es verfüge deute noch über einen recht stattlichen Bestand, und aus diesem Bnnten den Hilfsbedürf­tigen die Brennstoffmengen zu einem heute auster- gewöhnlich billigen Preiseg^geb.n w.rden Dieses Hetzmaterial könne das IvoyllahrtSaml bis zum Gnde der Hetzperwde zu dem Preis« von Gnde Rvvember v. H. liefern, obwohl die Ko blenpreise mitllerwrile auherordenllich gestie­gen seien. Die Dohlsahrtsamt-Koble. die nur für "Doblfahrtszwecke verfügbar fei. koste heute noch je Zentner Anthrazit 285) Mk. Stückkoble 2 53 Mk . Rustkohle 2550 Mk.. Braunkohlen- briketts 1150 Mk. Er schlage vor, diesen Brenn­stoff mit dem Erträgnis der Rothil e-Sammlung um die Hälfte zu verbilligen, so baß allo die Empfangsberechtigten aus dem Stande der Kapitalrentner. Sozillrentner, Kriegsbeschä­digten, Kriegerhinterblie^enen sowie auch die an­deren Mitbürger, die unverschuldet In Rot **- raten seien, z. B. Erwerbslose, nur * des obengenannten Etwa 1 400 3 _________

Steel Beniner beliefert werden Die Auswahl der empfangsberechtigten Perfrn.'N folle von den zuständigen Stellen mit gröstter Sorgfalt vvr- acnpmmen werden, damit man vor evtl. Mist- deUtgketten bewahrt bleibe. 3n der Aus-

London. 6. Febr. (WTB.) Mmnlttelbai nach feiner Ankunft hakle Lord C urzon eine lange Audienz beim König Im Buckingham- Palast. Dann wohnte er einer Kabinett- fiyung bei. In der die in der Türket schaffen« Lage erörtert wurde.

'prache kam die einhellige Zustim­mung au den Vorschlägen des Vorsihenden zum Ausdruck. Verschiedenen Münschen und Vor­schlägen aus der Versammlung heraus wurde b«ret:williaste Beachtung zugesagt.

Die Sammlung für dieses örtliche HIlfsw « rk soll s ort gesetzt werden, denn noch immer ist viel Rot vorhanden, die der Lin­derung harrt. Dabei rechnet mm vertrauensvoll aut die Gebefreudig Leit der für soziale Zwecke schon oft bewährten Diesten er Bürgerschaft.

nützte, an die Frauen und suchten sie dadurch einzufchüchtern, dast fit ihnen unwrhrerweise sag­ten. sie dürsten nur 15 Kilogramm Gepäck mit- nehmen und dergleichen mehr. Die Auswei­sungen. die auch die Samilie beirasen, wurden binnen vier lagen und sogar binnen 24 Stunden durchgeführt Hierbei wurde mit gröstter Rück- fichtsloftgkeil vorgegangen. Die Auszu- wetsenden wurden frühmorgens aus ihrer Moh- nung geholt und fofort abtransportiert, ohne dast f te Zeil gehabt hätten, ihre Angelegen beiten zu besorgen. Kranke, Gebrechliche wurden meist nicht ackchont Die Ausgewie'enen muhten mit den Obren ihre Hettna« verladen, in der fk und ihr« Vorfahren gelebt hatten. Wer verhaftet wurde, muhlr oft fchmuk>igcn Gefäng-

n l f f e n ohne hinreichende Verpf l.gung und Tfc- leuchtung fern von sorgenvollen AngehS iaen aus- harren. Heber druen. die nicht nu?<a?n>l ?fen sind, schwollt eine unfldycic Zukunft, ^sänmiisskralen von einer Woche bis zu einem Hahr« sind gegen eine Reih? Angehöriger der Reichssinwizvecwal- lung verhängt worden.

Alle diese Leiden, deren Ernst und Drösts das deutsche V^lk voll zu würdigen weist, werden von den Angehörigen der Reichsfinanzverwaltung mit dem Bewusstsein getragen, dast eS sich um einen Kampf für das deutsche Vater­land banMt. Ich weist, dast das Bewusstsein allen Betroffenen über die schwere Zeit hinweg- helsen wird, dast ihnen das Reich jeglichen Schaden ersetzt und alles tut und tun wird, teas es zu ihrer Unterstützung tun kann. Dies wird ihnen eine äusterlich« Erleichterung ihrer Leiden bedeuten. So rein das Ehrenschiü) derer Ist, die dem Vaterlande die Treue gehalten haben, so erbärmlich sind die, die dem Feinde nachgaben. Unter den gesamten Angehörigen der Reichs­finanzverwaltung find nur zwei Verräter an der Sache des Vaterlandes^ Zollinfpeklor Hänfen und der Angestellte Srkens, beide im Zollamt Duisburg und dem Parallclhasen. Erkens ist fristlos entlassen worden, Hansen, den *4e belgischen Besatzungsbehörden hallen, Hal ebenso wie Erkens durch sein verräterisches Ver­hallen di« Achtung eines jeden Deutschen verloren.

Um auch für die kommenden Zeiten die Ramen derer, die ihre Treue zum Vaterlande Mit schweren Leiden besiegelten, festzulegen, gebe ich sie al« ein Zeichen meines Dankes tm Amts­blatt der Reichssjnunzverwaltung bekannt, als Ehrung ihrer Pslichltreue und als Vorbild für alle Angehörigen der Reichsfinanzverwaltung.

DieVertagung in Lausanne.

Lausanne, 5. 5ebr. (WB.) Als Ergeb­nis der verfchlekenen Unierredunaen. die zwi­schen den noch hier wellendeii DelegatlonSmll- glledern fiattfanden, erfährt man, dast der ge- aenwärilqe Stand der Konferenz nicht als Ab­bruch, sondern als Qkitaaung anzusehen Ist. Der Generalsekretär ter Kon'erenz, Massigli, bleibt noch hier. Dalum und Ort der Wieder- aufnabme der Derhandlungen werden dann auf diplomatischem Wege festgesetzt werden. Die FormelVertagung der Konfe- renz- würde die weitere Gültigkeit des Waffen st Illstandsabkommens vonMudania bedeuten. Die Türken haben heule Ihre Pässe visieren lafsen und werden am Mittwoch mit dem Orlenterpreh adrelsen. Di« übrigen Delegationen werden Lausanne am Mittwoch verlassen.

Die Nothilfe Hessen in Oiehen, Me zum Besten unserer hllfsbedürf- ligen Mitbürger Anfang Dezember v. H. hier gesammelt uno bann durch Brihllfen be6 S aates t>cr .ärft wurde war gestern nachmittag der Gegenstand einer Beratung des Ortsaus­schusses ®kh<n der Rothllfe sen unter dem Vorsitz des Beigeordneten Dr Frey ES han­delte hi) hauptsächlich darum, da« vorläustg« Er­gebnis dec Sammlung zur Kenntnis au nehmen und Drschluh über die Verwendung der Mittel zu faffen

Beigeordneter Dr. Frey teilte zu Beginn der Sitzung die Im Stad hiuü Garlenstraste ftatt- fand, mit, dast fich die Roth Ife Helfen In Diesten an die unter drr Führung drs Reichspräfidenten stehende Deutsche Rotgemeinschaft angcgllebert habe, der auch olt Lande-organisatton Der Rot- Yilfe Helfen angehöre. Der Wislchuh eik ärte sich damit einverstanden. Hierauf erstattete der Vor- ft' enbe Bericht über den Umfang der b i S jetzt hier geleisteten Rolhilfe für unsere ärmsten Mitbürger. Bereits vor dem Darmstadter Aufruf habe die hielige Geschäfts­welt au6 eigenem Antrieb ein? grvstzügige Hilfs­aktion In die Wege geleitet, die bis In die Zeit vor Weihnachten in Geld und in Sachwerten rund 2 600 000 Mark ergeben habe. Roch vor Weihnachten fei biefe Sammlung an die Be­dürftigen verteilt worden. Hetzt stände noch zar Verfügung die aus einer Sammlung der An­gestellten. Beamten und Arbeiter sowie rus einigen verspäteten Spenden der Deschäslswelt

Oberhessischer Kunftverein.

Süddeutsch«« I l l u ft r a t o r e n b u n \

Diesten, den 5 Februar 1923.

Etwa vor einem Hahre war der Süddeutsche 3nufiiott)renbunb zum letztenmal hier zu duft Danz andere Ramen stehen dies«» Mal im Vor­dergrund und auch der Desamteinbruck bei Ausstellung ist ein anderer als damals Die schöne Höhe der handwerklichen Leistung, dc« man seiner- zell erfreut feftfteUen konnte, ist im groben und ganzen wieder au sinden Darüber hmaus aber rann man bei Den mellten wesentlichen Lücken der jetzigen Ausstellung doch wohl mit Recht von einer gröberen Wärme und stärkeren Vertiesung als Im Vorjahre sprechen Gelegentliche H-trlco und Obeillächlichktten können nicht atlzufehr stören.

(Kn einzelnen sind drzeickmender Wefe land- schastliche Motive die Träger der stärksten Ein­drücke Zahienmähig überwiegt die Radierung jede andere Darstellungsart. H Volker t-Mün- chen fesselt durch die starke Eigenart seiner ein- drtnglich bewegten Vlätter s.Aus sonniger Höhe". .Reichenhall-, .0 Täler wetf. .ÄDnifll«ey). R. Hofsmann iMünchen 1 treifi kb*e rcufr.m Mittel c-uM f infte txm ew U g n Dtimmu-g in alt feiner Motive anzupasfen l.Abend', .Au'zie^ende» Ge- tohter, .3m Altmühllal". .Am Simm'ee ) M. ly -München zeigt einige Blätter von grober Zartheit. A B t t t e r l i ch - München ist liebens­würdig gewandt D?kooativ eindrucksvoll find die besten der groben Platten von B W i t f ch e l - München. F. Gärtner -München fesselt nicht allzufehr.

Mtt gröberen Auswahlen sind weiterhin zwei Aquarelli'ien vertreten. L. K e b l e r - München erfreut durch Winlerlandfchaften von eindrucks­voller plastischer Klarheit, die In einer sicheren betoubtrn Technik gegeben sind (.Mittenwald", .Kirchlein bei Davos , .Lech"). Unter den zahl­reichen Blättern, die X Reich-München ge­schickt hat, stehl neben Gelungenem manches we- ntger Gute W Heubach-München scheint vo- ifges Hahr im allgemeinen besser vertreten ge- teeten zu sein. Unter den Zeichnungen, die A. Holze r-München bklel, sei .Waldweg ' genannt. F Woks-Hügel - München zeigt In den ihrem "IBert nach übrigens k«ht ungleichen Blättern sei­ner .Schwarz-Weist-Mappe einen Versuch, der unteres Erachtens nach nur ein Verluch ae- blleben ist.

Eine Kundgebung des Reichsfinanzmtnisters.

Berlin, 5. Febr (WTB) Der Reichs- sl n a n z m t n i sl e r hat an die Angehörigen der Reichssmanzoerwaltung folgende Kundgebung ge­richtet Die Franzosen und Belgier versuchten mit allen Mitteln, den Widerstand der Ange- börtgen der Retchssinanzvenvaltung zu brechen und sie sich ihren Anordnungen gefügig zu machen Vie versuchten eS. durch Versprechungen von Beförderungen und von Geld, und zählten den Beamten d,e Strafen auf. die auf Ungehor­sam ständen Viele Hahre Gefängnis, noch dazu im Ausland. 15 Millionen Geldstrafe. Sie ver­breiteten Gerüchte, dah Internierungslager vor­bereitet würden, in die die Widerstand Leistenden

Heffcn-Naffau.

fpd Frankfurt a M. 5 Febr. 3n der vergangenen Rächt fanden abermals vor Dem Earlkon-Hotri und später vor dem Frank- furlerHof. wo man Franzosen und Bel­gier vermutete. Demonftrauonfn statt Die Menge versuchte mit Gewalt in di« Häuser einza» dringen, wurde aber von einem stacken Polizei- aufgebot daran gehindert D,e Polizei wurde von der Menge verfchiedentlich beworfen, verletzt w irde jedoch nlcmanb Es wurden verschiedene Verhaf­tungen vorgenommen. Veranlatzt durch biefe Aas- fchreitungen verbot der Polizerpräftdenl bis auf weiteres jede Versammlung unter freiem Himmel, wie auch tede Ansammlung ober Zusammenrottung auf der Ölrabe. Die Schutz­polizei wurde angewiesen, jede derartige Ansamm­lung mit den schärfsten Mitteln zu beCänwfen und die verantwortlichen Personen ohne coe.teces zu sistieren.

spd. Frankfurt a. M. 5 Febr Dem Leiter der Untversitäls-Rasen- und Halsklinik, Geheimrat Pros. S p i « b. wurden von einem Frankfurter 2 5 Millionen Mark zur Er­richtung einer Gefundungsftälte für Hals- unb Lungenkranke in dem Taunusort Rup- verlsbain Aur Verfügung gestellt. Auf der Etsendahnftrecke nach Homburg wur­den In der Rächt zum Sonntag mehrere lau­send Meter kupferner Leltungs- drähl« gestohlen.

< Fabrplanänderungen. Während der Dauer beS Aus allS bet PeifonenA^ge« 733 (®,cb«n ab 2,45 nvichrrlzwilchm Dietzen und ? V^urg hält bee Jkl,Drtct»uJ Gkhrn ab 3.40 nachm.) In Riederweimar Durch Be- khung d«S Bahnhofs Höchst a. M durch die ^.anzcf.n ruht der Eisenbahnverkehr in Höchst. Dadurch ist der Person.-n- und DüterAugVerkehr aus der Strecke Frun.furt-Llnburg und LlainA- Kastel- WresdodTN un.e.drochen Prndette k dr wi.d ur.t'ch.m Lransturt-Grieshekm-R eb und ÄilfttlVlmburg aufrecht erhalten. - Wädreatz bes Ausfalls otr Pertonenuüae 773 unb 7(6 anb Ka'fet Dieben ab 2,45 e.) werden ~ *

Der besteuerte Raucher. Zu diesem Artikel im lokalen Teil unserer Freitag-AuSaabe gc-hl uns von hiesiger sachmänntscher Srfte eine Erwiderung zu, in der die Verhältnisse vom Slandpunkt der Z i ga r r « n Fabrikation aus be­leuchtet tixrvn. In Dem Schreiben hei hl es: .Der Artikel ist von den tatsächlichen Verhältnissen längst überholt und insoigedessen lrrefü> renb. Eine Zigarre, die zum Kleinoerlaufspreis von 50 Mk je Stück hergestellt worden könnte, gibt eS nicht me';r, macht doch allein der Arbeits­lohn und die Ausgabe für die Holzkistchep etwa 4 5 M k. auf ka« Stück auS. Der billig­ste Kleinverkaufspreis, zu tem heute eine Zigarre hn Gewicht von <ltoa 5 Gramm je Stück h« rge ftelll werden kann, beträgt min­destens 250 Mk. je Stück. Da nun die Banderolen­steuer in Höhe von 20 Prozent vom Klr^Mier- kaufsPrciS erhoben wird, und das Zollaufgell) von dieser Woche ab 474 900 Prozent beträgt, fo wird eine solche Zigarre durch die Banderole mtt 50 Mk , durch den Gewichtszoll mit etwa 20 Mk. je Stück belastet.- Wir hatten jene Rotiz einer Korr<4chonk«un«ldung entnommen, die allo bei dorn Wettlauf mit der rasenden Preisentwicklung um etliche Längen zurückgebireden ist Der oben­genannte heutige Herstellungspreis er­öffnet den Rauchern und dem ZigarrenNeinhandel recht betrübliche Au^sich'en. AI» magerer Trost mag da nut noch das Bewusstsein gelten, dast es einstweilen noch billigere Zigarren aus der früheren Produktion gibt. Aber wie lange noch?

Eine Richtigstellung In unkran gestrigen Bericht über ben Vortrag über dk ägyp­tischen Schattenspiel? ist ein Felder unterlaufen. Die Vernnfdaltung wurde von der Literari­schen Gesellschast g geb.n, aber nicht, wie gestern gesagt, von der Vortrag »Vereinigung.

Vornotizen.

Tageskalender für Dienstag. Stadttheater, 7 älhr: ..Brüderlein fein" und Die schöne Dalaihe«-. Lichtspielhaus, Bahnhofstratze:Die Geliebte des Königs" undGr auf dem Rummelplcttz".

Oberhesf ifcher Gefchichtsver- e 1 n Der in der gestrigen Rümmer unseres Blat­tes für nächsten DonnerSüru abenb (8* < Ubr. grober Hörlorll bei Pthllkalischen Instituts) an- gezeigte Vortrag wird ein besonder- reizvolles unb für 7a3 G. s/ichtSverständnis wichtig.« £ forma behandeln. Prrs f vr Dr. Klut«. der jetzige Ver­treter der Erdkunde an unserer Universität, wirb über die Entwicklung deutsch«. S ä'fr? Im Hinblick auf ihre geogr'aphische Lage sprechen und den ttferem 3u<cnTmvntäng-.n zwilchm Gelände und Geschichte nachgechn. Dk ge«ch chUthe Gestaltung und Entwicklung der S'.ädte in ihrer Abhängig, keil von den geographischen Doi-fr^ingungcn der Lan Schaft, die Bedeutung te» G.iänp.-s für Ge­schichte. Verkehr, Kunst u. a. da» .Gelände als G.schüchtsquelle-: Da» sind Feagin, die in jüng­ster Zeit unter neuen G.-sichtspunkten betrachtet werden, darüber von frchmänntfckxr Site Rähe- res, auch für un'tTt G g-.nd. zu Wrcn. wird sicher­lich vielen willkommen fein. Der Vortrag wird durch Lichtbilder erläutert werden.

Wettervoraussage

Wolkig, milb S rtwestwind Regen.

Ein stärker S urmwtrbel über lern Meer be­herrscht die Wit ».ring Sngkmb» und ruft auch an der Westküste Frankreichs starke Südwest- ftürme hervor örin » nfluh wirb sich «ich auf die Witterung Westdeutschlands erst.ccr.n.

Landkreis Gietzen.

£ Wi«s» ck 5. Febr An Samßtag abend wurde In einer benrchbar:<n Otfergrib' der Ka- baner einer Ä u fo gefunbm Di? fich tera^S- fteUte. bandelt e» fich um die Kuh die. wie wir scinerzit b.-richtelrn in Mainzlar gestoh­len tt>ori>m war Die Di.'dellpur fuhrt? tamals nach Wi.s.-ck dir Kuh war auch in den Morgei- stunden g.frfoen wordrn. war dann aber plötzlich verschwunden. Str V\ Vermutlich in dem aj der ®<nbe ochorraen Gerätes chup.ei abgeschiachlck wo:d.« durch di« dtijeleUzu llmersuchu^g wurde den D1cd?n aber jedcn all« der Bodrn zu Heist, sp dast fir von einer Berw-rtang ihres Rarll^S absehen muhten und die Jtifo In bk auc .Reb Dastec gefüllte Ocke-g-ube sch'eppten

Birk har. 6. Febr. ^är die Ruhrhtlfe wr^en am Sonntag üx unserer Gemeinde 50000 □Barf rn dar und etwa 15 Zeniner Brotgetreide

Aus Stabt unb Land.

Ziesten, den 6. Februar 1923.

Die Ruhrhtife-Tammlung.

3n twr Geschäftsstelle des .Giestener Anzeigers" gingen für untere bedrängten

'''rn im Ruhrgebiet weiter ein:

Serb. Baer II 5030. Verein .Froh'lnn". gegr 1884. 1 Rat« 32 000. Ungenannt IW. E V WeO Lur-uSh.ilftätt« (Angeftellte unb Pa h*nttn) 23 658 Dlttfch Cb«ib.iu)efrttär. Hunmn 2000. Dichxnd T<lkgr.-Setr l X 500. Knautz, Rektor 500. Kari Amend, Löwenggsfc 12 2000. Dc. Schllepdako 2000. Maiin«-V?rein. !. Rate 21 000. Lchrerkv l - gium der Ob?rrealschal« 61 000. Sait Arn nb. von den Stammgästen 7000). Herr Hellborn durch Vorträge im 6a|4 Amend 30 000. R M. Pfarrer. Diesten 3000. Pollzeiamt Dietzen. Sühneueld« 500. R R 3000. E Sch 150, R R 12 5Z M Ä. 100. Eugen Veätz 4.0). F h.w?rks er.t iigang 46200, Quinta 5 ObeiTealf4^11« 5433. Rudolf ßötecnftrtn. Fii?drtchftvxst« 1 10 030. Fa. Karl Frensdorf 50 000. R 21 10 000. R R 2000, Sr. Löder 1030, Heinz Meyer 1000. Quarta I OberreQiiAute 7610. Stammgäste Stadt Lich 18 422. Oberfl a D. Pampe 1500, Han« Pr?tst 20». Karl Reichen 200. Di« Mitalieder der Bäcker-Innung 136000. Quarta I desRei^gymna- fiums und Klalfensuhrer 3500, Angchon^e der

TretgegAn. Zug 8356 fährt Diesten ab 2.45 tu Zug 8357 kommt Liesten an 12.08 n. Während des AuS»alle» der ^-ertonenzüge 562 Lauter­bach Diesten < Diefen an 4,27 n.) und 557 Gtesten Fulda iGirsten ab 3 40 it) werten für Pertonenve kehr wirde. eingerichtet die Guter- züge 8904 W Alslcld ab 1.32. Reiskirchen an ej8 n 8905 W Als eld cb 538. Laute:dach.Rord an 6.46 8903 W Laute bach-Rord ao 2.39.

Alske d an 3,19 n. unb 8 03 G testen ab 2^1 dis Alsfeld, da leibst an 7.44 n

Oberhefsischer Kunstverein. Die Ausstellung des Süddeutfctten Illustra­torenbuntes Münchner Künstler ist morgen Mittwoch au her von 111 auch am Rach- rnittag voa 35 Uhr geöffnet. Die Ausstellung verbleibt nur noch 8 Tage hier.

Derkhol für Handwerker. Auf eine diesbezügliche Bekanntmachung im heuti­gen Anzeigenteil seien alle Inhaber von holä- verarbeitenden HandwerkSberrieben hinge­wiesen.

Margarine-Diebstahl. In ter [-fr- len Rächt würben auS einem Butter- und Eier- flckfoäft 4 Kisten Margarine (Marke .Merknr- und .Kippo > entwendet. Vor Ankauf wird ge­warnt. Sachdienliche MilteUung nimmt die Äit- minul-Ad eilung entgegen.

* Der Giestener Hausfrauen­verein hält am Mittwoch nochrninag Im Ho­tel Schüy eine austervrdentliche Hauptver- fammlung ab. (S. Anzeige.)

aufgebtuebte Summe von 628 000 Mk.. zu der der hefsifche Staat au» dem Ergebnis der hefsifchen Schulsammlungen 100 000 Mk und mit Staats­mitteln eine Million hm zugegeben Nabe. Man könne also über 1 728 990 Mark Bestimmung treffen. Weitere Spenden gingen noch immer ein und feien auch febr erwünscht. Zur Frai Verwendung ces gesammelten Vcldes gehend, schlug Beigeordneter Dr. Frey die Sachwertverteilung. und -war in Gestalt von Brennstoff, vor. Die Kaufkraft des Gel-

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