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Xie britische Hinanzkommisfloo in Washington.

London, 6. Jan. (WTV.) Die Mit- ? lieber derbritischenFinanzkommls- i o n finb in Washington einfletroffen. Daldroin Hal eS abgelehnt, über Öen Abbruch her Pariser Konferenz zu sprechen, Donlague Dorman erklärte jedoch, der Abbruch müsse natürlich die Erörterungen in Da^h.nawn be­rühren, da Amerika ebenso wie (Sroßbritan* nten an der wirtschaftlichen Wiederherstellung Europas sehr interessiert sei. Der Abbruch der Pariser Konferenz werde sicher diese Beratun- gen beeinflussen.

Die Lausanner Konferenz.

Lausanne. 5. Han. iWTB) On der heu­tigen gemeinsamen Beratung bet Führer der alliierten Delegationen wurde be­schlossen. den Türken noch vor dem 12. 3an jji ein Mlnde sl Programm für den FrIe - den-vertrag zu überreichen. Gleichzeitig wurde ein Minbestprogramm für die ÄatHtuIaho- nensrage aufoefttHt. daS den Türken unverzüglich mi'geteUt werden soll In der Dvlllttzong der Kommission für die Kapitulationen. b<e aus Dienstag angelest wurde, sollen die Türken ihre endgültige Antwort erteilen. Ulan rechnet heute In Den Kreisen der interalliierten Delegationen bamil. bob die Kon seren- am 25. Januar beendet werden kann. Darröre reist am Samstag nach Paris ab und wirb erst am Dienstag nach Lau­sanne Aurüdkbren.

(Sine Protestnote der Aegypter.

Lausanne. 5. 3an. Die ägyptische Dertreiuna protesn-'Ne heute In einer Rote an ba« Präsidium ber Konferenz aeqe.i bir Der- fe,uiifl der Neutralität de« Kanal«von 6 u e a insolge bec 2nw.senheit englischer Truppen In Aegypten. Da die Türkei keine Hoheilsrecht« mehr beanspruche, würde 2«,Voten bar türtilche Recht auf den Kanal von Suez antreten. D>e Teutiolität bei Kanals könne nur durch die ägyptische Unabbäm ig il gewährleistet werben.

(Sin Anschlag auf den tschechischen Ainanzminister.

Prag. 5. 3an. (TBolH.) Heute morgen 8V< Uhr wurde aus den Finanzminister Dr. Daschin in dem Augenblick, als er vor seiner Wohnung ein Automobil bestieg, ein Attentat verübt. Der 21jährige Dersick^rungSbeamte Joses Sou- pal gab auf den Minister zwei Schüsse ab. von beiten einer den Minister von rückwärts In die Huste traf und schwer verlebte Der Urheber deS Anschlag- gehört keiner politischen Partei an und ist kein Legionär. AlS Grund gibt ei die politische Tätigkeit DaschinS an. Er habe sich bereits vor Längerer Zeit zu einem Attentat entschlossen

Aach einet Meldung der .Dost 3tg. auS Prag ist die Verletzung deS FinanzmlncsterS Da­schin so schwer, bah er. wenn er überhaupt gerettet werden kann, gelähmt bleiben wird.

Aus Dem Reiche.

Die Tarlsderhanblungen hn Duhrderadau.

Derlln. 6. Jan. Dach dem Scheitern Ger Derhandlungen über die neuen Forderungen 'ber 'Bergarbeiter verzichtet ber Deich-arbeitS- Minister vorläufig auf die Deubrldung eines Schiedsgerichts. biS da« DeichSkabinett feine An­sicht geäufjert hat. Das Kabinett beschäftigte sich infolgedessen gestern mit ber Angelegenheit, ist aber noch nicht zu einer Entscheidung ge­kommen. Wie die Blätter mitteilen, ist damit zu rechnen, bat) bereits am kommenden Montag neue Verhandlungen beginnen werden. Die Dlätter veröffentlicht eine längere Zuschrift deS Deutschen DergarbeiterverbandeS, in der eS beifjt: Am Sonntag finden allein Im Duhrreoier über 100 Deraarbeiterversammlun- gen statt. Am Dlvntag und Dienstag tritt In Bochum die DcichSkonseren.z deS Dergarbeiter- verbtindeS zusammen. Sie wirb genötigt fein, die Kündigung de« ArbeitSverhältnifieS für alle deut­schen 'Bei größere au «zu sprechen, wenn vorher nicht durch neue Der Handlungen oder durch einen SchiedSspi-uch die LebenSnotv>enbiykelten für die (Bergleute sichergestellt sind. Am 10. Januar soll bagegen daS auf vier Wochen gestattete lieber- schichlenabkvmmen wieder ausgenommen werden. DaS wird unmöglich sein, wenn nicht ber Konflikt selbst beigelcgt wirb.

Die Erhöhung ber Post- unb Telegrapheu­geb ithren.

(Berlin. 6. Ian (WTB ) Der Deichs- rat hat unoeränbert In seiner gestrigen Offen t* lieben Vollfitzung die Do ringen über die dr- höbung der Post- und Telegraphen- aebühren gemäh den Defchlüfsen der Aus­schüsse angenommen, die der DegierungSvvklage zugestimmt hatten.

Eine Spende deS amerikanischen Doteu Kreuzes. Berlin. 5. Ian. (WTV-s Zur Linde­rung der Dot unter den deutschen Kindern hat bad amerikanische Rote Kreuz in Washington der Schweslervrganisation in Verl n dem deutscbcn Dolen 5dreuz eine Spende von etwa 200 Millionen Mark zukom­men lassen. Der amerikanische Botschafter In Berlin hat gestern dem Bevollmäch­tigten deS geschäftsführenden Borstan- des des deutschen Roten Kreuzes einen Scheck im Betrage von 25000 Dollar überreicht und dabei ausgedrückt, bah bas amerikanische Rote Kreuz von dem Be­streben beseelt sei, einerseits zur Milderung ber Rot und des Elends in Deutschland bean­tragen, wie es auch In anderen Ländern hel­fend einzugreifen versuchte.

Massenkundgebung gegen eine Denkmals- entweihung.

Berlin. 6. Jan. Blättermeldungen aus Halle zufolge erlassen die bürgerlichen Par­teien eine gemeinsame Kundgebung zu einer Massendemonstration am Kaiser-Wil- Helmdenkmal, gegen das kürzlich ein Dvnamitanschlag verübt worden war. Gleichzeitig richten die sozialistische und die kommunistische Partei und das Gewerkschaft-- kariell zu Mle an die Arbeiter. Angestellten

und Beamten einen Aufruf zu einer Gegen­demonstration.

Wiederaufnahme des Marlohprozesses.

Berlin, 6. Ian. Die Erschießung der 31 Matrosen in der Fcanzüsisschen Strafte nach den blutigen BerlinerKä mv- f e n. die in den Prozessen gegen Oberlcutani Marloh unb chauvrmann v. Kessel wiederholt die Gerichte beschäftig: hat, toirb voraus­sichtlich noch im Januar erneut vor ber Ber­liner Strafkammer behandelt werden. Gegen» stand ber Verhandlungen sollen die Strafakten gegen Marloh sowie gegen Kessel wegen MeineibS bilden.

Reichsjustiznnaister Heinz« in München.

M ü n d) e n, 5. Jan. CWTV.j Der Reichs- kustiäminisrer Heinze teilte in einer Unter­redung dem Vertreter ber »Münchener Reue­sten Rachrichten" über ben Zweck seines Be­suches in München mit, baft im Vorbeigrunb ber mit sämtlichen deutschen Ministern zu be­sprechenden Angelegenhelten die Beseyung kes süddeutschen Senats beim Staa tsgerichts Hof zum Schufte der Republik stehe. Reden dieser Angelegenheit seien noch einige andere brennender werdende Fragen zu besprechen, so vor allem die Ver­einfachung der Rechtspflege, au ber bas Olenb ber Finanzlage im Reiche mit zwingen­der Rotwendiqkeit dränge. Die eigentliche unb wesentliche Aufgabe des obersten deutschen Gerichts müsse die Revisionstätigkeit sein- die erstinstanzlichen Sachen müßten ihm abcenom- men werden Daneben sei eS Aufgabe des Reichsgerichts, das Recht zu entwickeln unb seine gleichmäßige Entwicklung in ber Praxis zu überwachen.

München. 5. Ian. (Wolff.) Die Justiz- Minister ber sübbeutschen Lander mit Einschluß Hessens finb hier ein getrof­fen. Sie vereinigten sich um 11 Uhr zu einer Besprechung im Justizministerium.

Aus Hessen.

Der Staalsvorarrschlag für 1923.

nn. Darmstadt. 5. Ian. Der Staats- vvranschlagfürdaS3ahrl923 ist soweit sertigzestellt, daß er demnächst Im Dru k erleb inen kann. Jo baft die Brralu igen im Finanzausschuß voraursichtltch im Februar beginne i können Wie zu erwar.en war. sm) die 3aDien gewaltig in bi« Höhe geschnellt. Drr Desamtoeiarj alhln für die kaufend« Verwaltung ist von etwa 1.7 Milliarden auf jetzt nahezu 20 Milliarden Mark gestiegen. Die Einnahmen sind mit etwa 13 Milliarden vor­gesehen. so dah tb ,^?I)'beicag von etwa 650 Millionen Mark DctbleiöL Wem man die Geld­entwertung um daS Eintauseabfache berechnet, ist bie AuSgabesumine gering, da fit nur eine 250fad)c Steigerung des Dorkriegsbedors« aliS- macht Die Einnahmen au 3 den Staatsgütern berechnen sich um das 20fache, ber Dettvüber- schuft sogar auf da» 27fache. Die Steuern konnte man dagegen nur um bas vierfache annehmen. Die Erhöhung von Grund- unb Gewerbesteuer soll auf ben fünffachen Betrag ber Sitze deS Vor­jahre« beschrankt bleiben. Der größte Teil ber Ein­nahmen besteht auS dem Erfatz der Besoldungs- erböbanpen durch da« Deich in Höhe von über zehn Milliarden- hierdurch wird bie zunehmende Abhängigkeit des Landes und der (Dcmdnben vom Deich scharf beleuchtet.

Aus dem besetzten Gebiet.

spb. Mainz, 5. Ian. Die Paßkon­trolle ist seit einigen Tagen wesentlich verschärft worben. Jetzt werden in ben Zügen zwischen Mainz unb Bingen bk Aus­weise sogar durch mitfahrende Soldaten einer Rackprüfung unterzogen. Auch auf den Bahnhöfen unb in ben Danesälen ist bie Kon­trolle schärfer geworben.

fpb. Diez a. b. L., 5. Ian. Die franzö­sische Besatzungsbehörbe hat hier 20 Woh­nungen beschlagnahmt, die bis gestern abend geräumt se n mußten. Wie eS heißt, soll die hiesige Garnison durch Bestände aus der Emser verstärkt werden.

Aus Stabt unb Laub.

® leben, ben 6. Januar 1923.

Verbot öffentlicher karnevalistischer Veranstaltungen.

Das Polizeiamt Dieben wrist tm neuesten AmtSverkündigungZblatt auf bie für ben Kreis Gießen verSffe it'ichte Pv'l eiverorbnung betr daS D« bot öfsentlich:r karneva.i.;ischer VevanstaUan- gen hin

Rach bieftt Postzeivervrbmmg ist jealiches kamevailsiifcheS Treiben in der Gelten tlcftkit, insbefoobere sinh auch öffeM(iche kar-^.xrlistifche Taizzlustba feiten ne.bot n Dat Pv i,e amt er­wartet angefid>« beS Ernstes ber Zeit zwar von dem gefunden Sin tc bei Devölk-rung. dah Ge­suche. weiche nach den Bestimmung, brr Poliici- verordnung abgelehnt w.rbrn maf e r überhaupt gar nicht eingereicht werden. c< betont aber, daß es jedem wie auch irgend gearteten - Versuch bk Bestimmungen de. Polizeioervrdnung zu umgehen za begegnen Wiste, werde

Eventuelle Gesuch: sind sch.-ifllich bei den zustänbigen Poilzeirevie en cinzurei^n weiche bei Auftrag erhalten ftabm. bei der Prüfung der Frag«, ob eine drabllch late Veranstaltung dem Verbot der Polizeiverorbnung unterfalle, ben strengsten Maßstab anzulegen

Ebenso sind bk Polizeibeamten beauftragt worden, bk Einhaltung bec Polizeiperordnung strengstens zu übe wachen und Zuwiderha.b- lungcn gemäß § 3 PB zur Anzeige |u bringen.

Wochenmarktbericht.

Auf bem heutigen Wochenmarkt kosteten Weißkraut ba« Pfund 20 Mf. Wi Kng 24 Ml. Rotkraut 30 bi« 50 Mk, Winteckohl 20 TM. gelbe Düben 15 bis 20 Ml. Unterkohlrabi S Md. tote Düben 12 bis 13 Mk.. Dosen kohl 130 bis 150 Mk. frribfalai 80 bis 100 Mk.. Schwarz- wurzeln 60 bis 100 Mk. Spinal « bis 80 DL. Meerrettich 30 brS 30 Mk Zwiebeln 30 bi« 40

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schlage zu den r en find mit Wir-

* Die TeuerungSzu Schorn stLlnfegeraebuh hing vom 1. Januar ab tote folgt festgesetzt toor-

** Die Beleuchtung der Fuhrwerke unb ber Fahrräder zur Dachtzeit. (Ber- aitiaftt tu ch häufige ilnglückssälle. Die In der letzten Zeit durch die nicht ausreichend« Beleuch- tu tfl von Fuhrwerken. Kraftwagen. Krafträdern unb Fahrrndem zur Dacht zeit (xrbeigefüDtt wur­den, hat das Krcisamt das Polizei- und Gen- tarmcLteperfoual zur strengen Ue 'erwachung ber behördlichen Belcu btungsvorschriften erneut an- SWielen Bei Uebectretungen sollen erhebliche iftrafuigen beantragt werden.

(Btn? 2115 biS 20 Mk. (Berner. 20 bis 25 Mk

Die Zufuhr an Butter war gering, ba bk meisten hestilchen Hünbier noch nicht ün Be­sitze der besonderen AuiLiu'dertaubnU für Butter unb Ääle finb BezatzU wurden für Butter 1600 bi« 1700 Mk. für Eier 65 bis 75 Mf. Es muh nach wie vor bu Beobacf. jng gemacht werden, baft munch: Erzeuger dicfelben Preise tcdangen a>k bie Händler, obwoht legiere doch ganz bedeutende Un!olen beim Einkauf Haden und au herber auch einen kleinen Drtzrn haben müsten

Amtliche Perfonalnach richten. 3n ben Duhestanb verletzt wurden: am 30. De­zember der Gendarmeriewachlmeister Gustav D « i ch a r b t zu Ober-Eriendach auf fein Dach- sucben mit Wirkung vvm 1. Januar 1923 an; am 2. Januar ber Lehrer an der Volksschule zu ßinb- heim Im Kreis Büdingen. Jakob Sieber, aus sein Dachluchen unter Anerkennung seiner bem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Ja­

den: für btt Kehrbezirke ber Stdbte Darmstadt. Mainz. Offenbach und Dießen 7900 v. H. für bk übrige*-, Kehrbezirke bei Landes auf 10 200 V. H D c Gebühren ber Schornsteinfeger einfchl. TeuerungSzuschlag betragen demnach ab 1. Ja­nuar 1923 in ben städtischen Kehrbezirken baS 80fache. kn ben übrigen Kehrbezirken bei Caixbcl bas !03fuch« ber Grui^daebührensätz« der Bekannt­machung vorn 8. Mai 1922

Das VolkSbab ist ab 1. Januar in stäbtifche Verwaltung übernommen worden.

Invallbenverslcherungspfllcht von Personen unter 16 Jahren. Der Vorstand der Landesversicherungsan'talt schreibt uni: Rach bem Gesetz vorn 10. Rovernber 1922 ist bie biihörige Bestimmung, noch welcher bie Der- sicherunaspslicht zur Invalidenversicherung erst vom DoUentc en 16. Lebensjahre bcg.nnt. mu bem 1. Januar 1923 in Wegsall qefommeit Bon biekm Tage ab beginnt bk Dersicherungipfllcht ohne Ducksicht auf daS Lebensalter mit bem Eintritt In eine verficherungspfllchtige Bcfchäftigung. Es finb allo alle noch nicht 16 Jahre alle Personen, bk eine verficherungsvfllchllge Befchüstlgung aus­üben. sofort zur Invallbenverslcherung anzu- m eiben.

Erneuerung ber Viehhanbeli» erlaubnlskarten. Di« Im Jahre 1922 er­teilten VkbhandelLcrlaubniskarten behalten ihre Gültigkeit bis zum 15. März 1923. Anträge auf Erneuerung ber Srlaubniskarten für bas Jahr 1923 sind in der Zeil vom 1 Januar bis 28 Fe- btuar bei der zuständigen Bürgermeisterei unter Beifügung ber allen Srlaubniskarten einzureichen. Antragsteller, bie erst nach bem 28. Februar ben Erneuerungsantrag einreichen. Bnnen keinen An­spruch daraus erheben, bis zum 15. Mara im Obe- sitze ihrer Karten für bas Jahr 1923 zu fein. Für bie Ausstellung der OrlauDnlKarlen ist eine Ge­bühr zu entrichten.

''DieEisenbabn-Debengebühren. Ab 1. Januar erhebt die Eisenbahn für Anträge auf Oibrirguna des Ablieserunginachweisei a) einer C üaeutfenbung 320 Mk, b) einer Wagen­ladung 640 Mf.

" Einfuhr von gekochtem Fleisch In lustdicht verschlossenen Behält- nissen. Der Deichsmjniskr füt Ernährung unb Landwirtschaft hat ruch Mitteilung der Handels- tairaner Franfsurt a M - Hanau eint Entscheidung getrossen. wonach lediglich Eornebdees im engsten Sinne zur Einfuhr frei gegeben ist unb fich bk freie Einfuhr nicht bezieht auf Roastbeef Bvlleb- beef und andere PorgefoAten Dinbfleifchkonserven Dies« letztgLnannten Dindsleifchkonf'r.en bebüden ebenfo wie Flesfchkvnkrven m luftdicht verfchlolie- nen Behältnilkn. die fogciannie HafcheeS bar- Nellen, einer Einfuhrbewilligung bzto heim Ber- bringen vorn besetzten nach bem unbesetzten Gebiet einer Zulauf«genedmigung.

* Da» 3. Ziel verfchiebeuer Ab­gaben an die Vtadtkafs«. da» Im De­zember fällig war. kann noch bis zan» 23. d TBL ohne Kosten bezahlt werden. DähereS enthält der heutig« Anzeigenteil.

D i e Entrichtung der Umf ab- fl euer für bas Kalenderjahr 1922 wird in einer Bekanntmachung des heutigen Arteigen.«US m Er- tnneruna gKrrocht.

Der gestrige Vortrag des Ka­pitäns Pochhammer über bk glän Duhn^Stuten beS ostafialilchen Kreuzerg« bers Im Weltkriege hatte eine ganz aubert lich starke Zuhörerfchofi angelockt, die ben (nt«r- cf Tanten Erzählungen des Vortragenden mit leb­haftem Interesse folgt«. Stürmischer Beifall ehrt« Den Redner unb dankte zugleich auch bem Deut­

Eine Butterbeschlagnahme ist am Donnerstag auf bem Wochn,markt oorgeraxn- men worden Händlern unb Markt'rauen warben in-gdomt 78 Pfund Bauer abgenommen, weil die Leute nicht im Besitze der pvrgdchriebenen Auskausserlaubnis waren Die B alter wurde einfitocten der hiesigen Mölleret Grieb inBer- Wahrung gegeben und soll von ba aas durch di« Stabt ober tm Auftcage der Stabt durch Ge­schäfte zu tooblfeilen teilen an die Minderbe­mittelten verlaust werden. Dähere Besiimmung hierüber ist jedoch noch nicht getroffen Auch heute früh wurden auf dem Wvchmmarkl nieder getotiic Butlermengen beschlagnahmt ipäter jedoch, toi« wir hören, von der Behörde wieder freige- geben. ba angeblich bie einschlägige gesetzl.che Besiimmung den von de: Maftnahme betroffenen Verkäufern noch nicht bdarrt gewesen ist Das Vorgehen ber Behörde ist auf höhere 3nort> nung -urüctzufühien Der Aufkauf von Butter und Käse ist bdannUich fdt einiger Zeit geneh­migung-pflichtig unb wer diese Genehmigung nicht Mi.)L muft mit der Beschlagnahme dec von ihm aufgdauften Butler- unb Küsemer'gr recchren. Die hier in Betracht kommendenBecfäukvfreife dürften gut tun, fich umgeftenb mit ben neuen gesetzlichen Bestimmungen vertraut ni machen, wenn fk nicht erheblich«! Schaden erleiden wollen.

schen Jugenddund Visrnarcr, dc^'en '^ernnpungen diesen toertnUtai Abend ermöglicht hatten Wir werden auf den Don rag noch zurückkommcn.

Die Finsterniffe in Jahre 1 923. Im Jahre 1923 finden cwei Sonnen- und zwei Moatsinfieruisse statt. Die erste partiell« Mond­finsternis am 3 März n mrai früh 4 28 ihren An» fana In unseren Gegcn.en geht der Monü am 3. März früh 7 Ubr unter, steht also während der F-.nsternis im Lübwesten Das ist btt einzige bc* ini sichibare Finsternis im neuen Jahre Dir zweite FiTrsternrs. die nngsörrmg« So nttnslnster» nis. am 17 März ist im füdtlchen Ailan.'zjch« Ojean und in der südlichen Hälfte 2Uncrta« f chr- bar. Es folgt am 26 August eine paniellc Mond­finsternis. die in Aordarne.-ika. im westlichen Telle von Südamerika, im Stillen Ou*an und bi et nigra Teilen von Australien und Südamerika fichtdor Ist. Als vierte unb letzte Finsternis folgt am 10. September eint totale Srnne fitfterni«. b<c in Dordameri la und tm westlichen Telle von Süd­amerika zu sehen ist.

riornoktzen.

Tages ka len der für Samstag. Astoria-Lichlfpiele, heute tmb morgen. .Das heimms der Guillotine". 2 Teil, und .D>nd unb Hampelmann- Lichtspielhaus, Vahnhositraft^ Heu!« unb morgen: .'Die Beichte der Kranken- lchwtsier" unb .Peggy und Teddy- Paiast- Lichiipielt, ab heute. .Oberst Dakschanin" unb . Fräulein Julie-.

T a g e s ka len b e r für Sonntag. Stabltbciitcr, 3 /, Uhr . Frühlingslusl-. 7 Ufte: .Dk Hauü-urger Filiale-

Au« dem Siadtlheaterbureau Zu dem Tanzga st spiel .Aenne Olborif am Donnerstag, dem 11. (Januar, sei erwähnt, daß die Künstlerin nach einem Auftreten In F.ati^urt recht anerkennend in ber dortigen Press« beurteilt wurde

stk ltcrvoraussage

für Sonntag: x

Dordwest mit einzelnen Degenichauern. kält«.

Ein AuSläuftr der Depi-effion Im Dorden zieht über urrfer Gebiet hinweg, so daß wir morgen auf feine Rückseite gelangen Die Wetterlage fcheint sich allmählich umzubauen unb beständig zu werden, da hoher Druck nachbrängt und neue Störungen nicht m Aussicht stehen.

KrctS Schotten.

wg. Gebern. 5 Jan Gestern abend sand tm .Gasthaus zum Löwen ' eine gutbefuchie 'Ber­fa m m ( u n g der Ortsgruppen der Deutsch- na t i o n a k e n V o l k« p a r t e l unb des H e f f i- fchen Bauernbundes statt, in welcher Par- leilekreiär L i e b f ch e r - Dleften einen Don rag h'clt über die Innen- und auhenpoliilfche Lage. Der Dortragend« entwickelt« feine öebmfro fach­lich unb klar, so bad ihm lebhafter Beifall ge­spendet wurde.

Oberhessisches Museum und Gailsche Sammlungen.

5)1« vorgeschichtliche Abteilung Ist Herrn Architekt Klein in Treis an der Lumda zu Dank verpslichlel für gütigen Hinweis aul neuer® 5uxbc diluvialer Tierknochen in einem Quarzit- oruch am Todtenberg, ber schon früher als Fund» stelle bekannt war Vor allem aber ist. un ihrer flede.üngsgeschlchlllchen Bedeutung willen, wichtta bie ebenialls Henm Klein zu dankende Mitteilung von Sch«rdensunden an der südlichen laloberfant« ber Lumda .im D,hr . mibe dem A>ifferbehälter- eine Berichtigung der Steile er*ib, uxi« schon die Art ber Scherben vermuten lieft haft hier eine vorgeschichtliche, vielleicht steinzeitliche Wobn'lätke sestgesiellt ist. Ein« Ausgrabung, bir sich auch auf bk tm nahen Wald gelegenen Grabhügel zu erft reden hätte, für die aber dem Rku'eum bi« nbhgen Geldmittel fehlen, ließe wif'en'chuftllche Orgebniffe erhoffen, die nicht nur für bie Vorzelt bei VunibatalcA von Bedeutung wiren - Stein- »ckliche Sterben finb auh dem fchon mehrfach bewährten Intereffe unb ber Finbigkoit de« Herrn Pein In Ried«rb«!fingen zu verdanken, durch fi« ist ous den .Fußäckeni ' ein« Siebclung nachgc- wiesen, btt au- bas um 30 J0 v. Ehr jA von den unteren Donau ländern her Mitteleuropa über­schwemmende Bauernvolk der foflcnamiten .Vanb- kramikr- zuruckgeht. es Ist di« dem Dvaetsberg nächstge.-gene Wohnstätte bteler Kultur btc bis­her bekanntgeworden KL Wenn überall mit gleicher Sorgfalt auf bi« oft unscheinbaren Boden­fund« geachtet würde, lieben lich u xgeubnle Auf- schllttk über bk Vorgeschichte Oberbcfleni ge­winnen Der freundlichen Vermittlung bei Aerrn Pein Ist auch das höchan.zuerkennen de Ge» fchenk deS Herrn Jakob Junker in Münster zu uanfcii. der einen aus der llmgebung von Detlshaufen stammenden klein- n romanischen Bronze-KruzlfiruS als äufxrft willkommen« B^ reich«rung ber kirchlichen Abteilung des Museums überwies lieber weiter« dankenswerte Ge­schenke, durch bk auch btc übrigen Abteilungen erfreukich bereichen wurden, wird f Z Im ausführ­lichen Musen msoe richt Rechenschaft gegeben toerben Für die tm Manuskript nahezu 'eNIggestelll« .Doraeschicht« Oberbe'lei«* hat die Firma Staf­fel Tn Oberfchmtiten durch Bermlttlun» von Dr Kraft in 211 ö ba das gesamte Druck- tapter im WeN von mehreren Hundentnufentz Mark hn hochherziger Werfe u neu weltlich ge- liefert; hoffentlich toirb aach bie .n umtrung des Druckes felbfl bald fich ermögfrchen lasten. Ein unaenjmter Gönner In AlsIeid übcitrHci als Bett rag au ben Kosten ber Bil>iusftattung des Buches sHerktellung eines Planes der Rl^. wollaillagen auf bem Ginsberg bei Alten­burg um deren Au nähme Dr S p a a r vi Als­feld frch sehr verdient gemach« bat) der Betrog t-on 2020 Mock Wie schon befcirra. Ist das TKufeum tm Dttember von einem bedauerlichen Einb .itchshi.-bstabl heim gebucht worden, dem neben einigen anderen 3<«geJininben ein Tell ber einzigartigen Krtcg-ordenfamm u g zum O;fer gefallen ist glücklicherweise wo «" bte uhri n der .Zuständigkeit der Direktion unrerliegenden Gegen­stände von bedeutenderem Materialwert fchon längst aus der Schaulammlung entfernt worden. In Anerkennung ber beroorragenben tmffen« fchafiliao Bedeutung der ov:- und srühaeschtchp lichen Abteilung des Mufeums wurde am Winckel» mannslag (15 Dezember) der Direktor, bisher kor­respondierendes Mitglied, zum ordentlichen Mit­glied des Deutschen Archäologischen Instituts er­nannt.

Heutiger Staub des Dollars

10 Uhr vormittag«

VerN» 8400. StanTfurt a. TEL 837584 2X