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Sehör-liche Anzeigen

vanooeweroer yinua um öuhuiu«, B B r. AkOT

11. War, 1923, in Stockhausen Natt, gerichtliche Klage geltend SU wachem oder Die Tageszeit und das Wahllokal werden ' ihre Befriedigung vor der Bettallzeit zu von der Bürgermeisterei Stockhausen ^langen so^tt dieS die Natur deS ver- dekanntaeaeben. sicherten Anspruchs gestattet.

bnrf wer in die Landbewerber. Wer von dieser Frist keinen Gebrauch

Wählen darf, wer in die Landbewerber.

mit

voraussichtlich nicht

Bulle

Sortiment und

Gardinen

M.--SumM. WW-X

Saloeea.SehulatT.4

2

2

12

2

3,09

2,61 0,39

11

42

23

20

7

8

2

3.

4.

9 Lärchenstämme 5.

3 Fichtenstämme 2.

7,90 23,01 10,18

5,62

1 1

1

3

50

85

683

1 1

9,12 1

3u Ar. O. B. 59.

Bekanntmachung

25

47

95

52

3. , 4.

5 a»

5 b»

Heyn

Hal., Kolonial- d.

Vorteilhaftester Bezug in Originalflaschen Nr. 6; unbegrenzt haltbar auch bei offener Flasche.

Donnerstag, den 8. Wär, 1923, vor- mittags 11 Uhr, wird ein schwerer ab» gängiger Gemeindebulle im Submissions» wege verkauft. Angebote sind verschlossen mit Aufschrift versehen bis zum Termin, pro Zentner Lebendgewicht auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. Zm Anschluß hieran wird ein Gemeindeziegenbvck ver-

Ott De.

Wer nicht in die Landbewerberliste ein­getragen ist. braucht in dem weiteren Berfahren nicht berücksichtigt zu werden.

Die Wahl der gemeinschaftlichen Be- vollmächttgten (Dettrauensmänner) der Landbewerber findet am Sonntag, den

Bekanntmachung.

Durch Beschluß deS LandessiedlungS» amts ist das Landzuteilungsverfahren in der Gemeinde Stockhausen (Kreis Gießen) eröffnet

Als Arbeitsbezirk wurden die Gemar» hing Stockhausen und die Fluren 13, 14 und 15 der Waldgemarkung Laubach, Distttkt II, bestimmt.

Die Landbewerberliste liegt in der Zeit vom 6. bis einschl. 10. März d. Js. im Dienstzimmer der Bürgermeisterei Stockhausen offen. Gemäß tz 25 der Doll­zugsordnung zum Landgesetz fordere ich ämtliche Personen, die sich an dem 03er» obren der Landzuteilung beteiligen wob­en und soweit sie noch nicht in der Landbewerberliste verzeichnet sind, auf, sich binnen der OffenlegungSsttst in die Landbewerberliste noch eintragen zu lasten.

au« Böhmen, der den Motor an sich gebracht und verkauft hatte.

Ein Gelegenheitsarbeiter aus Lana-GönS hat einer Frau von da 500 Mk. unterschlagen und seinem Dienstherrn, einem Althändler, 4 Kg. Messing und Küpser gestohlen. Wegen Unter­schlagung und Diebstahls wurde der bereit- vor- bestrafte Angeklagte zu einer Desamtgefäng- nisstrafe von neun Wochen verurteilt Sin anderer Gelegenheitsarbeiter, der das Messing inerter veräußerte, erhielt tragen Hehlerei an Stelle der an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einer Woche eine Geldstrafe von 20 000 Mk.

3m 3uni 1922 holten ein Chauffeur und ein Arbeiter von hier im Auftrag des Stadtbauamts Gießen mit einem städtischen Lastauto bei den Buderus»Werken in Wetzlar 150 Sack Zement An Stelle von 150 Sack erhielten sie 162 Sack und verkauften die überschüssigen 12 Sack unter­wegs an einen Hilfsarbeiter in Dorlar. Wegen ilnterfdjlagung wurden die beiden.ersten Ange­klagten an Stelle der an sich verwirkten Gefängnis­strafen von je einem Monat zu Geldstrafen Don je Z5 000 Ulf., to^gen Hehlerei b?r Hilfs­arbeiter an Stelle der an sich verwirkten Ge­fängnisstrafe von 2 Wochen zu einer Geld­strafe von 50 000 M k. verurteilt Don der weiteren Anklage des Diebstahls, der ^Intrrschla- gung, Begünstigung und Hehlerei wurden die erst­erwähnten Angeklagten sowie 2 Arbeiter von hier bzw. von Heuchelheim mangels ausreichenden Be­weises sreigefprochen.

Vermischtes.

Ehrung der Krupp-Zubilare.

Omen, 4. März. Heute fand hier ShrungderKruppschen 3u bllarc statt, ein Fest das alljährlich die Familie Krupp mU ihren gesamten Angestellten und Arbeitern zu einer gemeinsamen Feier vereinigt. 3n diesem Zähre betrug die Zahl der Zubilare 1044.

Käuferstreik am Berliner Schlachtviehmartt.

Berlin, 3. März. (Wolff.) Am Der- liner Schlachtvieh markt kam es in­folge gänzlicher Zurückhaltung der Berliner EngroS-Schlächter und Ladenschlächter nur ganz vereinzelt zu Abschlüssen mit den (Ex­porteuren. ES konnte keine amtliche No­tierung vorgenommen werden.

Eine Zementfabrik durch Feuer zerstört.

Aalborg, 3. März. (Wolff.) DaS Rttzau- Bureau meldet: Heute nacht entstand in der einer Genoffenschaft gehörenden Zementfabrik in Noerresundby ein D r a n d, der die Fabrik groben» teils zerstörte. Der Schaden bezifferte sich auf zirka 6 Millionen Kronen.

Dienstag, den 20. März, werden auS den Distttckien Höler (Südseite), FuchS- sttauch und Hard versteigett: Am. Scheit­holz Buche 118, Fichte 20; KnüHpelholz Duche 15, Fichte 78; Stockholz Buche 52, Fichte 63; Reifig Buche ca. 500, Eiche 200, Fichte 10; - Stammholz Buche Fstm ca. 2,44, Fichte 3. Kl. 1,57; Bohnen­stangen 400 Stück.

Aur daS Holz im Höler wirb vor­gezeigt. Hummern, die zum Berkaus kommen, sind blau unterstrichen. Zu­sammenkunft 9.30 vormittags auf der Lich - Garbenteicher Strabe, Waldanfang (Eberstädter Schneise).

Illlllllllllllllllinillllllllllllü MLalldmrtt Ein Kessel m. Unter- gestell gegen Kar­toffeln zu tauschen.

Schttftl. Angeb. unt 01444 a. d. Gieß.Anz. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinniiiiin

Die Gewerkschaft Albert zu Gießen hat taut Beurkundung des Notars Dr. Cutt Spohr zu Gießen unterm 19. Januar 1923 die reale Teilung des ihr gehörigen, am 4. November 1882 ver­liehenen BraunkohlenbergwerksAlbert" in der Gemarkung Beuern, KreiS Gießen, dergestalt beschloffen, daß nach Maßgabe des zur Urkunde gehörigen Situations- riffes daraus die beiden Draunkohlen- bergwerksfelderWilhelm" und »Albert" entstehen sollen. Nähere Einzelheiten sind aus der Urkunde ersichtlich, die bei bet unterzeichneten Behörde innerhalb von drei Monaten vom Tag der Beroffent- lichung dieser Bekanntmachung an ein- gesehen werden kann. Innerhalb dieser dreimonatigen Frist sind Hypotheken­gläubiger, Grund- und Nentenschuld- gläubiger sowie andere dinglich Berech­tigte, welche durch die Bestimmung des Anteilsverhältniffes an ihren Rechten verkürzt zu sein glauben, befugt entweder gegen diese Bestimmung Einspruch durch

Stämme 3.

, 4.

5.

liste eingetragen ist.

Bad Salzhausen, den 3. Marz 1923. Der Landamtmann zu Bad Salzhausen.

Bogt. 1678V

Stämme 3.

, 4.

5.

6.

Kiefernstamm 1.

Kiefernstämme 2.

I 4*

5.

Lärchenstamm 3.

4.

Holzfubmission

(Es verkaufen im Wege schriftlichen An­gebots

1. die Gemeinde Londorf:

Lichen-Schnittholz.

3 Stämme 2. Kl. 3,04 Fstm.

und gibt, solange Borrat reicht, -u TageSvreffen ab.

wilh.Nebhuth

Rodbeim. 6tr.58.

Tel. 1206. [1693D

Hof entfernt

2. dieIsraelittscheGemeinde Londorf:

2 Eichenstämme 1. Kt 3,33 Fstm.

2 2. = 2,18

2 w 3. , = 1,20 w

Dieses Holz laqett auf dem Israelitischen Friedhof in der Nähe des Ortes.

2,61 Fstm. 0,66 , 1,64 1,96

1,99 ,

41,31 , 58,04

238,56 0,88 , 1,29

4,17

3,93 , 27,83 37,82 , 53,59 , 14,05

Holzsnb-nission.

Die Gemeinde Münck-Leusel verbaust im Wege schriftlichen Angebots 7 Stück Pappelstammholz mit ca.14 Festmeter. An- geböte mit der Auffchrist.Submsision- sind bis zum 17. März d. I., nachmittags 1 Uhr, bei der Bürgermeisterei einzureichen, wo. selbst auch die Bedingungen erhältlich sind.

Münch-Leusel, den l.März 1923.

Bürgermeisterei Münch-Leusel.

Weitzel.1660V

Eichen-Bauholz.

Stamm 2- ÄL = 0,69 Fstm.

woselbst alsdann die Eröffnung der Ange­bote erfolgt

Das Holz ist mit Rinde gemeßen. Sol­ches wird auf Verlangen vom Förster Witzner ootge ;eigt.

Die Verkaussbedingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen und werden im (Eröffnungstermin bekanntgegeben.

Zuschlagsfrist 5 Tage. 1611D

Londorf, den 27. Februar 1923.

Bürgermeisterei Londorf. Aumann.

macht, ist seines Einspruchsrechts verlustig. Darmstadt, den 1. März 1923.

Hessische Obere Bergbehörde.

vr. Wagner.1666V

I UM mit Marmor und SplcflclauffnU, 2 po­lterte Bertiko?, ein >rieiderschranki2lür.) 2 Waschtische, Kinder bettftclle, ferner An- AÜne, 9Jläntel, Kostü­me u. Schuhe Mw zu verkaufen

Kirchenplah 15

Das Linden-Stammholz lagert im beim Pfarrhaus, das übrige Holz im meinberoalb, etwa 20 Minuten vom Dahn-

vergeben:

2 Eichenstämme 2. ÄL

Eichenstamm 3. n

erz.

tr3ag>. N mau«,?«

bet 6'ip^1 au.

anl^menb viel.

.^Ö-Baumann m denen Dsh. die buchenden ^und besteniE ÄÄ Jnb t ^orlchuh zahlen

Tol)njn. 6on -Mimann ins ein Schrvindel- 0^ lich iur von Verden.

e. 4 ä & es in der Dacht tINt der ©ein« ^ann schoh dort niungesNäd.

Sann tötete >chäs) in den Kovf auS Eifersucht rach wenigen Sinn. - Fürzvanzig av und Zuller nn Dish. Schnej. >er hiesigen $irnn, xrtauHe die Lachen n Mert tzösler werftorenheit besah, Mene Fabrik zu- Ware hat Hosier 1 Geschäft veckaust

tungSouSschuß durch Schiedsspruch vvm 15. Fe­bruar 1923 für Dieben vorgeschlagen hat. Die Streitteile erhielten Erklärungsfrist.

Dem WätchehauS Nowack in Dießen gab der Schlichtungsausschub entsprechend tem Antrag des Deutschen BekleidungSarbeUerverbandes ab 15. Sebruai 1923 Bacdvppelung der bisherigen Löhne der Weißnäherinnen auf urid Erhöhung der tarif­lichen Dcigülungen der 52ehrmädchen um 50 Proz. Die selbständige Arbeiterin kommt hiernach auf 420 Mk. Stundenlohn. Der Antc-agssteiler erkannte den Schiedsspruch an. Der Antragsgegner erhielt Erklärungsfrist

BcmgewerkShund und Gemeinde Lützellinden vereinbarten die Anwendung der jeweiligen heffi- schen Woldarbeitettarife auf die Holzhauer hn heffischen Wold der Gemeinde.

3n zwei weiteren Lohnsachen einigten sich die Stveitteile ohne öffentliche Verhandlung.

Schlichtungsausschutz der Provinz Oberheffen.

Sitzung vom 1. Marz.

Dem Zentralverband der Bäcürr und den Bäckerinnungcn Gießen und Bad-Nauh:im schlug der Schlichtungsausschub durch Schiedschruch fol­gende Gehilfenwoch.:nlöhn2 vor, die vom 5. März 1923 an gelten sollen: Schieber 46 000 Mk., Teia- macher 42 000 Mk. und Lehtgehiffen 37 000 Mk. Für die Gewährung von Kost und Wohnung sollen die Arbeitgeber von diesen Sähen, wöchentlich 21 000 Mk. ob ,teilen können. Für Bad-Nauheim ist der Lchiedespruch bindend. Die Gießener In­nung erhielt Erklärungsfrist.

Die Bad-Nauheimer und Friedberger Mit­glieder des Süd westdeutschen Arbritgeberverban- des für das Transport-, Handels- und Der- kchrsgewerbe sollen vom 16. Februar 1923 an die­selben Trcmsportarbeiterlöhne und Zehrgelder bei üleberlandsahrten zahlen, wie sie der Schlich-

Bei den OngenMuniem ttmtbe 1. ©teger Adolf Priester. T. B Wetzlar. 2. Sieger Herrn K n ie per, T. B. Krofdorf. 3. Sieger Karl Äefr ler, T. D. Großen-Lrnden.

Bei den Schülern 1. Sieger Wilhelm Kehr, T. D. TreiS a. d. Lda., 2 Sieger Karl Lein­weber, T. D. Treis a. d. Lda, 3. Sieger Albert Dru, T. D. Krofdorf, unb Karl S chi ck, M. T- D in Sieben.

Am nächsten Sonntag wird eine Hebung»- stunde für die Frauenabteilungen des GaueS in Gießen, Turnhalle der Ober-Nealschule, stattfinden »uc DorbereiUmg des Wetturnens am 27. Mat in Geißen.

holzversteigerungen

n der Zürstl. Gbersörsterei Lich.

Montag, den 19. Marz, werden aus den Distrikten Mühlberg, Schwarzwald, Höler (Nordfeite), Langeberg u. a. ver» steigert: Nm. Scheitholz Bucke 120, Fichte 43; Knüppel Buche 31, Fichte 16; Knüppelreifig Buche 16; Stockholz Buche 28, Fichte 47; Aeifig Buche 320, Eiche 110; Nutzscheitholz Buche 2,5; Fstm. Stammholz Buche 4. Kl. 0,80, Ahorn OJ22, Kirschbaum 1,50, Esche 0,83, Akazie 0,33, Linde 0,21, Aspe 0,24, Gls- beer 0,17; Derbstangen (Deichseln) Eiche 0,15, Esche 1,57; ca. 500 Bohnenstangen.

Das Nutzholz aus dem Fürstlichen Schloßgarten (Fstm. Kiefer 2.61, Ahorn 0,80, Akazie 3,34, Esche 4,40) kommt mit zum Ausgebot. Nur das Holz im Schwarz­wald und Höler wird vorgezeigt. Die zu verkaufenden Nummern sind rot unter­strichen.

Zusammenkunft 9.30 vormittags auf der alten Gießener Sttahe, Waldeingang, unweit Steinbach.

im Geschmack krähigt 1628c

Buchen-Stainmholz.

Stämme 3. KI. 2,06 Fstm. , 4. . 1,36

Linden-Stammholz.

Stamm 2. Kl. 0,24 Fstm.

Zucker Ausgabe.

Der Haushaltszucker für Februar 1923 hiwb in der Zeit vom 5.-12. Marz 1923 1 und) die Kleinhandelsgeschäfte und den o-nfumoerein ausgegeben. Auf die Marke mlfallen 2 Pfund Haushaltszucker und

Pfund Einmachzucker. Preis für ge» imhlenen und Kristallzucker 760 Mk, für >i-.rßraffinade 780 Mk. und für Würfel- tuMhcr 800 Mk. für das Pfund. Diese Preise n ) Höchstpreise im Sinne des Gesetzes, licht recht \eitig abgeholter Jucker veriällt.

Harbeftcnung für März und April 1923.

Die Bestellmarken A für März und April m) bis spätestens Dienstag, den 12. März 9r23 bei demjenigen Geschäft abzugeben, 0« welchem der Zucker bezogen werden olH. Die Belieferung zu spät eingehender Z«tellmarken ist in Frage gestellt.

Die Gefchäfte haben die Marken zu 100 bündelt bis zum 13. März d Js. restlos miit Bestellschein Zimmer 4 einzureichen.

Zucker-Ausgabe für Anstalten usw.

Der Februar-Jucker wird in der Jett doch 5 bis 12. März 1923 durch die 3m- Et-und Handelsgesellschaft Benner, Krumm i Sauer, Bleichstraße 4, an die Bezugs- be:ed)tigten ausgegeben. Preis Mk. »00 : fiui das Pfund. 1675b

Gießen, den 5. März 1923.

Dur Ober bürgermeister. (Lebensmittelamt).

Bekanntmachung.

TBBttr.i Die Errichtung einer Maler- und Weißbinderzwangsinnung für dte Stadt und den Kreis Gießen.

Bon Handwerkern, die dem Maler- und Weißbindergewerbe angehören, ist Anttag 'auf Errichtung einer Zwangsinnung für h*n Bezirk der Stadt und des Kreises Dießen gestellt worden. Zur Ermittlung k tr Mehrheit der beteiligten Handwetter wird Referendar Kling als Kommiffar

Holzfubmission.

Donnerstag, den 8. März 1923, vormittags 10 Uhr, werden auf hiesiger Bürgermeisterei aus den Waldungen der Gemeinde Allendorfa.d.Lda.(Forstwartei II) folgende Holzsottimente im Submiffionswege

Angebote find getrennt nach Sortiment

~ . , _, und Klaffen mit der AufschriftHolzsub-

Allendott a.d.Lda., den 1. Marz 192d. mi|ponn bls spätestens Donnerstag, den

Turnen, Sport und Spiet

Turngau Hessen (D. T.).

o Am gestrigen Sonntag hielt der 2. Be- zitt (Giesten-Wetzlar) in der Turnhalle deS T.- B. 1846 zu Gießen unter Leitung des Beztrks- vertreters, Univerf.tätS-Oberinspektor Erle (Gie­ßen) und des Beriris-TurnwartS Paul Schüler (Wetzlar), sein Deratewetturne-.t ab. Bon der Gauleitung warm Oberturnwart W. Will (Gie­ßen > und Nettor Bach (Drohen-Linden) ana»- fenä. Diese Wettkämpfe werden im kleineren Ausmaß von den sechs Bezirken des Gaues im Frühjahr abgehalten und cDoIlem das Gerätetur­nen als wichtigen Destandtell des deutschen Tur­nens besonders pflegeir in einer Zeit, die mehr dem Spott und der Leichtathletik zr neigt /denn die harmonifche Ausbildung des Turners war von tcber das Ziel der D. T. Insbesondere sollen bei diesen kleinen Wettkämpfen die Zugendtumer und Schüler ihre Heranwachsenden Kräfte mefsen, Mährend die geübteren Turner Gelegenheit be­kommen, ffch als Kampfrichter zu üben. Die Schwierigkeiten des winterlichen Hallenturnens und der Berkehrsverhältnis e machten sch natür­lich auch tm Besuch bemerkbar; immerhin waren 120 Turner aus Stadt und Land angetreten. Ge­turnt wurde an Neck, Darren and Pferd, dazu eine Freiübung.

Bei den aktiven Turnern steht als 1. Sieger: Balthasar Ainend, T. D. Treis a. d Lda., 2. <5ie- ger Johannes Arnend, T. B. Treis a.d.Lda., 3. Sieger Heinrich Leinweber, T. D. Treis a.d. Lda.. und Otto Kreuder, T. B. Grunberg.

Schöffengericht.

(Sieben, 27. Febr.

Gin Arbeiter von hier hat 5 Tischdecken, die in Kaufmann im hiesigen Gewerkschaitshau'e ge- b.L(cn hatte, gekauft und wird deshalb wegen . lerei mit Rücksicht auf seine vielen Bor strafen

6 Wochen Gefängnis verutteitt. Der ije ifmann ist bereits fniher abgeuttellt worden.

Drei Pakete Drahtstifte zu je 5 Kg hat ein <a)narbeiter aus Leihgestern der Eisenbahnver- tc.tung entwendet und wird deshalb Im Hinblick u'A seine Vorstrafen wegen Diebstahls zu 3 M 0 - ic.ten Gefängnis verurteilt. Die Dradt;lifte !i t ein Bahnarbeiter von Großen-Buseck an sich f.- acht, um sie für den Bau des Hauses seiner MUter zu verwenden. Wegen Hehlerei erhält c einen Monat Gefängnis. Ein Bahn- i: eiter aus Münchholzhausen, der in Vettre- t ivg deS Materialienausgeders 2 Pake e Draht- ie ohne Ausgabeze!tei ausgegeben habrn soll, ttucde mangels ausreichenden Beweises von der 'Jmftage der Untreue freigesprochen.

"Degen Diebstahls eines Bentilativnsmotors ss;-egentllch des Umbaues der Mitteldeutschen (i>i>itbanf dahier wurden ein Maurer aus Lie- xrch und ein Ziegeleiarbeiter aus Wißmar an Lulle der an sich verwirrten Gefängnisstrafen !)je einer Woche zu Geldstrafen von je c 000 M k. verurteilt. Dieselbe Strafe erhielt < jen Hehlerei ein hier wohnhafter Schreiner

Weitere Holzversteigerungen finden .......statt. 1681V

Angebote sind nach

Klaffen getrennt pro Fstm. bis zum 8. Marz I.3., vormittags 10 Uhr, auf hiesiger Bürger­meisterei mit Aufschrift versehen einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Klaffen oder Bemerkungen versehen, bleiben un­berücksichtigt Die Derkaussbedmgungen können auf hiesiger Bürgermeisterei einge­sehen werden, und werden im Termin noch- - mals bekanntgegeben. Auf Wunsch zeigt steigert. 1614V Förster Franz, dahier, das Ho^vor.

Allendott a. Lumda, den 1. März 1923.

Bekanntmachung.

Auf Grund des § 5a der Verordnung zum Schutze der Mieter vorn 22. Juni 1919 und des § 9 des Gesetzes über Maßnahmen gegen Wohnungsmangel vom 11. Mai 1920 wird mit Zustimmung des Reichsarbeits­ministers und mit Ermächtigung des Heff. Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft zu Rr. M. A. W. 5553 vom 1. Mörz 1923 für den Bezirk der Stadt Gießen folgende Anordnung getroffen:

§ l-

Die zwangsweise Räumung einer Woh­nung darf nicht erfolgen, wenn die Gemeinde­behörde (Wohnungsamt) bescheinigt, daß der Inhaber der Wohnung bei Durch­führung der Räumung wohnungslos werden würde.

§ 2.

Diese Anordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft.

Gießen, den 5. März 1923. [1690B

Der Oberbürgermeister. I. D.: Krenzien. ^Bekanntmachung. Bett.: Errichtung einer Mechaniker-Zwangs' innung.

An die Herren Mechaniker für Fahr­räder, Motorfahrzeuge, Näh-, Schreib- und Sprechmaschinen der Stadt und des Kreises Gießen. 16708

3n Gemäßheit des Statuts IhrerZwangs- innung wird hiermit eine Mitgliederver­sammlung auf

Mittwoch, den 7. März ds. Js., nach, mittags 4 Uhr,

in den Sitzungssaal des Regierungsgebäudes dahier, Landgras-Philipp-PIatz Rr. 3, ein- berufen.

Tagesordnung: Wahl des Vorstandes. Gießen, den 21. Februar 1923.

Kreisamt Gießen. 3. D.: Welcker.

Vorstehende Bekanntmachung wird hier- , mit zur öffentlichen Kenntnis gebracht.

Gießen, den 2. März 1923.

. Der Oberbürgermeister. 3. D: vr. Frey.

! -a m m 4 Jahre Gefängnis; Karl Klingel fIahre Gefängnis; Waldeck 6 Monate Ge- fijjniä; Kaufmann und UJenglarj je 1 Monate Gefängnis; Geißler 9 Monate De- |n-:gnid; Klug 9 Monate Gefängnis.

Wcgen Hehlerei wurden verurteilt: Habicht l'/r Zähren Gefängnis; Gre b zu 5Monaten PWochen Gefängnis; Koch zu l/2 Zähren ®e- (ripiid; Lorenz zu 1 Monat Gefängnis; Zoh. jeinr. Merle zu 6 Monaten Gefängnis.

Auf die Strafen wurde bei den Verurteilten, eiin Ilmettuchunashast gesessen hatten, ein Teil *1- Llntersuchungöhaft angerechnet.

An Ehrverlust wurde erkannt gegen Korell Icchre, gegen Stiehler, Stein, Thomas, , tfing, Dvamm, Schuchard, Klingel, Habicht, r-b je 5 Fahre, gegen Greb 3 Zahre.

Ile Mit diesem Urteil ist ein Teil der Diebstähle , juvieurteiÜ, die jahrelang die Bevölkerung Als- 'iZs und Umgebung in Erregung gehalten haben.

Gieben, den 20. Februar 1923. Kreisamt Gießen.

3. D.: Welcker.

i Dorstehende Bekanntmachung bringe ►iä hiermit zur öffentlichen Kenntnis unter g'Ieichzeittger Aufforderung aller selb- Ifl önDigen Handwerker, die im Stadtbezirk ein Handwett obenbezerchneter Art be- , tniben sich in der Zeit vom 4. bis 112 März d. I. auf dem Dersickerungsamt 'd^r Stadt Gießen, Gartenstr. 2, Seitenbau, Zimmer 2,zu erkläre^ ob sie für oder gegen die Errichtung der Zwangs, innung sind. 1Q 16716

Giehen, den 2. Tlarj 1M3.

Oer Oberbürgermeister. 2. B.: vr. Frey.

Bekanntmachung.

Die Holzversteigerung vorn 1. Marz ist genehmigt. Empfang der Abfuhrscheme b^i den zuständigen Kaffenstellen, Holzuber- wrisung und 1. Abfuhrtag Donnerstag, d<n 22. März.6O6O2D

Treis a. d. Lda., den 2. Marz 1923.

* Oberförsterei Treis: Schneider.

GOLDORANGE

Einmal versucht. Immer bevorzugt

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Ilio riaicnhtpilflriinn |st leichter zu ertragen, 5g Ij g 3 U« g Bb | 3 H M O G | U g ] 33 wenn die Hauefrau die Suppen, Gemüse u. Sofien mit einigen Tropfen 1RGGI8 Würze

immer.

l, 3. März 1923. verkündet, das auf p'.rer and ung tom . Angeklagt ttxiren r Heinr. Thomas, jeinr. Slirhlrr, Ar- sich Kocell, Malet itian Dranm, Da» Karl Klingel, 2!r- rl Kaufmann, P!>ll. ; Alsfeld lveM Habicht, Waller Koch, Saskwirt > lsseld, sowie die nn §einr. Merle und Asbach, und der aus Alsfeld.

yi SiebsläM seien

im 8. August 1920 i Stiehler, rn Eber ans dem $a!b. Das Zlofch chr den Ml halten, t, ȟcfing. Korell , sich in der Dacht

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