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trldjrmi icglf*. CT^ö 5owe- nb fiel erleg«, r n betSewet wftMloer «ffcowrjcwilienblätin wochen-DeznßPprei» IBolbpftxmg ein-
Hlietzllch Ixägerlotjn, such bei Rid)ttr|d tinm nnj<hw Tin meiern m
• clg« höherer ®eeolL - »rn Iprech-ilnfchlüsse r die Sdfriftieileng :l2; ftr l er leg onb «elchöftestelle 51.
* -Id)rill für Drohlnach. "Hirn: Ineiger «leV«. rell^edfewte:
raaHul •- S. 11688.
irr. Jahrgang
Dienstag, 4. Dezember 1923
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
vnick „bvsria, vrßhl'sche Ugivsrsifätrvpch' eiö Sttindmderel R. taige tu Gleßen. S<hrtftlettnng unö 6tfd,5fttMr 5ch,l»ratze I.
IwwaNie dm 1,,e aee ftrbi« lagtinnmmer 3.« ,»m Nachmittag oorher ol)n«|eb« UerbinbU^Meti
Preis tiir 1 mm pstz« für Injeigen oon 27 mm 'Brette or hd)8,an*rodtt* lOCBolbpftnntg, für He* klame-Anzeigen o.7vmrn Breite 35 ®olbp|«nnlg. Dia )oond)ri|t ZJ . Auf Ichlag. - lleraxtwarllich lut Politik«. Je»ifleton: Dr ^rtebr 'ZDdl).Gange; flu ben übrigen £eiL (tmh dlumidjein, ,Lr ben Snjeigenled. öant Seck lämil. ch in ®i« jea
Die aretefeimi fit (tirasBiitel.
® e 1111 3. Den (Priv.-Tel.) 3m "Reich«, ihttfttrtxm fit Srnahrnng unb Landwirtschaft anb mtt "Bertttteni des Fleischergewetbe« rcne Besprech »ng Aber eine Herabsetzung her Fleischpreis» statt Die "Beteiligten vutbee ans gefordert, bie gegenwärtigen Preise unverzüglich heradzusetzen und ffit ble luhaft Preise im Soldmark zu berechnen. Sollte eine A#MMe*wng nicht ober nur rn tm. rnflgeebem Maße erfolgen, bann ist es Ans. ,abe der Preispriifungsslelle tmb bet Polizei, chörden, mit allem Rachdruck t in ja* greifen. Hoch mit an beten -kreisen be« lcchruug«»ittelgewerbe« wirb bas "Reichs- minifterünn für Crnämraq unb Landwirtschaft n Jühritng treten, nm eine afigememe Sen. *ung der Leben «mitte lpre rf« zn erzielen
Die gelt eigen Meldungen über statten Prtts- ' urz auf ben Lebensmittel Märkten werden heule «flätigt Laut .TortDärt«" waren nicht nur aus >cm "Berliner Fieischmarkt. sondern auch für andere Lebensmiuei beträchtlich? Preisrückgänge um twa 30 bis 40 Prozent zu verzeichnen Räncher- Iche oerbilltgten sich um 25. Gemüse um 50 Pro- •ent Auch der Brotpreis erfuhr in "Berlin •ine statte Senkung 3n Hamburg s.nd melc ®c- ■lüfte bereit« dazu übergegangen ben Multi - ?I ikator für die Errechnung deS Papiermzrk- ises Don 1000 aus 800 herab ,uletzen "Auch t?om * Iner Schlachtviehmattt werben beträch liche rttssenkungen gcmelbei Die vreuhische Rcgic- ng bat die Oberpräsidenten angewiesen.
.rnter allen Umständen die Warenpreise ans ein erträgliche« Riveau heranterznbrücktn.
Jm die Bevölkerung zur Mi kontrolle zu nernn- laflen, sollen die Dorkrtegsprtt'e von Zeit zu Zeit durch die Zeitun^n verossentlicht werden Die Preisprüfungsstellen ftnb angew e en d e Friedenspreise al« Hn erläge für bie "Beurteiljng 5er Pvttfe zu gebrauchen "Rem ente Händler toi- m mtl brr Entziehung der Handelserlaubnis bc- -oft werden.
Rückgang der Kohlenpreise?
Essen. 4 D». lPriv-Tebl Rach Blätter- ••rfbungen ist ziemlich bestimmt mit einer Her - ibs« hung der Kvhlengoldmark preise <u rechnen, nachdem tue Arbeitszeitfrage n "Bergbau geregelt sein wird Eine Ermässigung der -kohlenpveile sei schon im Hinblick aus die Konkurrenzfähigkeit der b.*ut'd>m -kohlen erforderlich Nachdem für den Rubrbergbaj ine Vereinbarung über die Mehrarbeit »jftanbe- 1 kommen ist. werden am Mittwoch in "Berlin erhandlungen über bie MehrarbeitSfrage für tic übrigen Kohlenreviere zustanbekommen
Bayerische Sparmahnahmen.
München, 3. Roo (Storr Hvffrn > Die hrrnanzlage deS bahrrlchen Staates ist jufjer- dentlich emft Der Finanzminister glaubt, bie IVranttDortung nur noch tragen zu können, wenn mit größter Beschleunigung bie notwendigen "parmastnahmen in der Staatsve Wallung urchgeführt werden Die Staatsregierung hat "un in einer Bekanntmachung geroibe oerberri- -*nbc Mnstnastmen zur Einleitung einer grofj- uqiqen Sparpoli ik getroffen Die Bcfmnt- mchung torift auf die Rotwenbigkeit hm. dast tnerfcH« die "An^lsichanq b?r Sietem tmb onflipen Einnahmen an ben angenblickkichen Derk de« Selbe«, anbererfeit« weilest,rhende
Sinfchtänknnqen aller Ausoabea
*olgen mülle. damit sie durch ordentliche Sm- -ahmen wieder gedeckt werden Innen Weiter 'erben in der Bekanntmachung eine Reihe von rundfätzen aufgritellt, nach denen künftig ver» ihren werden soll So können für Reu- oder mbflulcn bi« aus weiteres grundsätzlich nicht 'ehr Mittel zur Verfügung gestellt werden Buch > Waller- unb Strastendauten 'eien - auf weitere« sowei a « tunlich, znrückziistttlm. ulturbauunternohmunaen le en gründ ä lich ir noch bann in Angriff zu nehmen, wenn bie ■'len zum größten Teil von d?n Beeihq'rn Hst ohne xlnan'pruchnahme des Staates auf- dcacht würden Darüber hinaus soll, wie wir ren. durch ein eigenes Ermächtigungsgesetz für • Ötaat«icgrerung die weitgeh.nde BttugmS für ne "IDiebcrgefunbung de« etaat#hcu«(>altB ge- •rbert werben
Der Fall Graff.
Berlin. 3 Dez. (Wvlsf ) Der deutsche De- hältsträger hi Brüfltt bat am 29 Rovernber der lg schen Regierung eine Rote folgenden TDhI- ul« übergeben
-Wie die brutsche Regierung belailchen Zei- nachrichten entnimmt hat am 26 Rovern- der Vertreter der belgiktcn Regierung in usburg rollende« Eilcnbavnmate- al beschlagnahmt, das zur Bblieferang die d'atlch? Reichsbahrverwaltang bereitstand, d bebet erklärt, da« bttchlagnahntte Material "le liquidiert werben nm au« dein Erlös hon der belgischen Regierung vergeblich ge- 'Xrte Entschädigung für bte Töt.mn des Peut- Is Grass zu Sunltc-n der Znmti'.e bei Se-
• :cn und be« belgischen Roten ^reu.zeS in he von zusammen 1 250 000 Franks zu bezahlen.
deutsche Regierung mut) somit zu ihrem Beuern seststellen. baf)
e belgisch« Regierung ihre Bnbrnfrong bet. rklichl unb bie ihr hn besetzten Sebiet zur
Der Kamps um das Ermächtigungsgesetz.
Die Annahme im Reichstag zn eifelhaft. — Erneut der Plan einer Reichst-rgsauflösung.
Berlin. 3 Dez 3m Segenlatz zu dem 8r- "lächtigungsgesetz do« seinerzeit der Regierung ber Drohen Koalition unter Reichskanzler Dr Steelcmann erteilt wurde, aus sozialem, toirt- lch^Itlichem unb smanziellem Debietc Bcrorb- r.uiiyvii mü Des<tze,lrr>it ootk- Befragung de« Reichskabinetts zu erlaßen, beiht c« in dem Lnt, amri des fogenannicii .Kleinen Ermäch.igungs- grletjc«“. bat das Äabinetl "Mar, sich geben lollen will, dah bie Re ich« reg ter ung ermächtigt axrbe bie Riat nahmen zu treffen, bie sie irrt Hinblick aus ble Rot von Volk und Reich für erforderlich unb dringend erachtet 5>-r Entwurf macht dann weiter den Vorbehalt, dab eine "Abweichung oon ben "Vorschriften br-r Reichsoerfassung nicht zulässig fem lall Der .Vorwärts" weih den W>,tl^ul d-es Desetzes bereit« folgenbcnnofKm mitjuteUen
§ 1- Die Reichsregieruug wird erwäth. tigt, Matznahmeu zu treffen, bie sie im Hi n. blick auf die Rot von Volk unb Reich für < t« forderlich unb dringend erachtet Sm: Rbtr-ei» chnug von den "Vorschriften bet Reichsvets-.s» fnng ist nicht zulässig. Die etlaffenen Vero tb. nun gen sinb beut Reichstag unb bem Reid)«» tat unverzüglich zur Äenntni« zu bringen. Sie ftnb aufjnbeben, wenn bet Reichslag bieil m zwei Abstimmungen, zwischen denen ein 3 eit» raum von mindesten« einer Woche liegen enufj, verlangt.
§ 2. Diese« Gesetz tritt mit dem Tage bet "Verkündung in Straft. S« tritt am 15. Seb mar 1924 autzet Straft.
D« CTTtftcbt rtunmcbr de staat«rech liche Frage, ob in dem Ermächtigungsgesetz in iwcler Fokluvg eine Renberung ber Re, ch « versa s I u n g liegt oder niche Wirb bann eine ■Berfaffung«anxning gesehen, so ist für bi-i Annahme dieses Defeze« eine Zweidrit leime b r b e 11 tm Reichstag erforderlich am dem- falls genügt bie einfache Rlehrhett. Von vornherein ist aruunebnen, bah auf feinen Fall ernt Zwetdn tief Mehrheit znzunsteiu der (Regierung zu erreichen fan wird Di- M txungen über ditte Frage ob eine "BerfaFung änlxnini oorliegt ober nicht, sind in brr Regierung und in den Parteien gele it Rach unoerbindlichen Qleufjenmgcn von Reg erungsstel!en nimmt bie Regierung an. bah eine einfache Mehlbek: genügen w:rde. w-if (Äcfen bie "BeriaPung nicht ändert zumal ausdrückich em dementsprechend r Vorbehill gemacht ist 3n pa-kamen- tarischen Streifen wii> aber auch die geg-enteckige Ruffaflung zum RuSbrud gebracht Wi: haben desbalb Deranlas ung geno nmen. ben
Reichstagspräsibent Loeb«
um eme Meinung äuherun., bitüber zu rttuchen Herr Co.’b? Hal bie Ruflaffung bah al a n fchan biburd), kah ber Reichttag .tu ferne Rli Uoirfang bei ber @.*fef)qe5ung wihrm) d r ® 11 uni bei Ermächiigungsg sey:» verzichtet, bi-: Reichsv > - fosfung nid)! ge ’nbti toir'1. unb bnh lo-’ar ber erwäh te Vorb h U i n Xetle bei D 1c ti au« blefem Drunbe belang oi 'ei 5n reM-« gültig: RuS cg ng w - b c e Fr ig z । entlch iben ist, lieg! aber wed-r bei der Reich r glc u g noch b.-i dem Rttchst-.g ober ben R ich trat sonbe n k"in mir in einem Streitfalli bei ber Anwendung bes D fehcS vom Richter gefällt werben bah n ob ein erl istev.es D s y unter bai Srforbrm.ffen für d e e nfa *)jr ode die gu’l fixiert: Mehrheit geinä') b r . eich,v rfaf'vng zu'ianbe gtkonrin v ist ober nicht TDfb ab stellt gewöhn he ISmä hl g bei Del> Yen die
zweistt'o» eine Teri iffungiänb?runi enthalt m. ber Präsident des Reichst get zur 21 ,<'ch ieh i-g späterer Zwc.fel fest, ob eine Zweidrittelmehrheit dafür geftimmt hat
Roch bet erwähnten Bnstcht an« Regierung«, kreisen wäre der Sali möglich, daß die Regierung schon ein "Vertrauen«volum darin erblickt, wenn ihr da« Srmächtigung«gesetz mit em» «Miyii/xii y«y«u<n i,i, <mu<cn|aiis würde die Frage der "Auflösung de« Reichs» tage« zur Erwägung gestellt werden
Tie praktische Folge wurde dann die fern, dach zwar die Regierung nicht durch eine besondere Ermächtigung, wohl aber auf ®runb des' Ausnahmezustandes gemah An 48 ber RcichS- ocrfallung zum Erl ah von "Bcrorbnungen mit ti*e- feyeskrafi bclugt sein würbe Degcnliand solcher Verordnungen würden gemal. An 43 bet R>ichs- verfastung alle .zur Wiederherstellung bei oHent- h<trn Sicherheit notrgen Mahnahmen " lein
Wie bie Blättei bereit« mitteifen erflärten bie Vertreter der Sozialdemokraten bei ihrer gestrigen Besprechung mr> bem Reichskanzler mit einer Zustimmung ber Sozialdemokraten zu dem Srmaditigunqeg.-lch nicht zu rechnen sei. da bei Ausnahmezustand nicht sofort aus- gehoben werben solle Durch diese Haltuuz der Sozialdemokraten wird die Anuahme de« Ermächti ttnigsgesetzr«, da« nach Ru|fa|fung parlamentarischer Kreise einer Iweidr.tleimehrhnjt bedürfe, uumögiich. Es erldxtnt. wie da« .Bett Tagebl"" willen will, zweisellxist ob die Rezchsregierung überhaupt daS ErmächtigungSgesey im Reichstag embnngen werde Es ser vielmehr wahttcheinlich. dah sic lediglich aus Grund des Attikels 48 ber Reichs- ocrfa’fung ihre Mahnahmcn durchzuführen b<ab- sichtige Zedensalls besteht nach dem Blatte nicht die Absicht, das Seiet) schon In ber heutigen Reichstagssihung e,nzubi>ngen Auch der .Lokal- anzerger" betont cs herttch- in parlamentarischen Kreisen der Eindruck vor. dah sich die S age bes Grmächtigungsgelehes rn der Richtung aus eme ReichStagSauflösung zuspihe
1.<> vdS Seiet) wird vormittag
zunächst tm R c i d) « r a t rn Anwesenheit bes Reichskanzler« emschteden werben Für ben Rad>- mlttaq rst es in erster unb zweiter ßdung auf die Tagesordnung des Reichstags gefeyt toorbmi 3n dreier Sitzung wird voraussichtlich auher dem Reichslanzler auch der Auhenmrnister Dr S t r e lern a n n und der Innenminister Di Jarres das Wort ergreifen An die Regierungserklärung wird frch eine Aussprache anschliehen. bie auch ben Mittwoch in Anspruch nehmen duttte
Eine Sitzung des Reichskabinetts.
Berlin. 3 Dez lWolst i Amtlich Das Reid:«labineit nahm heute nachmittag ben Bericht des Rrid)«(vdbrung3(ommif ar# Dr Schacht über bie bisher q.trotfenen imb bie .veiterhin von ihm auf dem Gebiet des WahrungSwes-nS beobsichngien Rlahnahmen entgegen, dte die Billigung ber ReichSregterung fanden 3m An- fch'.uf daran berichteie ber Rri.hsfvarkov.mrstar Miiiiste» o D Sämrsch über dir geplanten S. armahnahmrn Der vom Reitchsfvattvmmissar untctLr.itete Plan für den Abbau unb bie Vereinfachung der behördlichen Organtsaiwnen wurde guigehei^n Die Rolwendrgkoit einer taifräf- tigen Durchführung bc« Beamtenabbaues anrrbe betont Die Sitzung wurde um 8 Uhr abends umerbrochen tarid* Empfang« ber Führer brr Koalition« Parteien durch ben Reichskanzler, ber bis Führer ber Deut sch - na tionalen VoIksPartei und der So- zialbemol raten ber its mittag« empfang-n batte 3n ber um 9- , Uhr abend« fortg.-setzten Sitzung de« RcichjfatireltS wurde auf Grund der Besprechung de« Stapler« mit den Parteiführern die por(amtnlari|d)c Lage eingehend erörtert.
Tkrfü'nig stehende Michi dazu vtiHbravchte, nm eine Rechtsfrage nn Sinne ih' 'r einseritg erhobenen Forderung zn ents^-eiben, statt ditte Rechtssvr« entsprechend dem Vorschlag der deutschen Regierung be.n internationalen SchiebsgerlchtShof int Haag zu unterbreit n der die berufenste 3nflai-.z für bie unparteiisch: und g rechte Erledigung der Ange- legcnb iten gewes-m w re Die d^tts ch? Reql-rung muh t«S ferneren feststellen, hah bic bclgild« Re- Serung <n dem reit d:m Falle 1x4 Leutnants tuH zeitlich ursächlich auf« engste verbundenen Falle der Eischiehung bet deutschen Polizei beamt«n EhmieI,, w « ki noch nicht die geringste Enttchä bi g u n g angeboten ober gezahlt hat. Di«. b.-utsche Regierung legt gegen vieles nicht nur dem Völkerrecht sondern fri-cm ®ered)tigfduieny. mben wi- deriprechrnbem Verfahren Verwahrung ein."
Tie Nachfolge Havemfieio-.
Berlin. 4 Dez lPttv-Tel.1 Wie ber .Lv- ealanjeiger“ meldet, wird über bie Frage der ReubtteNung des Postens des Retd)«banfprofl- bcuten vorauslickxitch bm-cn fim em nr>m RttchS- lat nach Anhörung der Bottchläme bes RetchS- banfbireiinrtuin« unb ches Zentralaus- schuste« ber Reichsbank eine Pettscheidang getroffen werden. Dem "Beritnrv Tagtbkilf zufolge soll rrunnwbr desiniliv der WähriorgSkom- mtPar Dr Schacht als Racht-olger Havenf»efns ausersehen fern.
Die Haltung der rheinischen Sozialdemokraten.
Berlin. 4. Dez IPno.-Del.» Der ,B»s- siichin Zeiiung" auS Dülfelbott zufolge wurde auf dem B?zirl«par:eUa,i brr So ialdemokrati- stt n Partei des Be itts Riederrhein e ne Ent- ick,lickung angenommen, in der e« heiht „3n bet rheinischen Frr»ge steht ber Parteitag nach wie vor auf bem S.anbpunkt, bah
Die Rbtremnmq vom Reich and von Prenffeo Den Jnieresien ber ArbetterNasie wider» spricht."
In einer avitcren Entschüchung wirb ber 2lu<- tritt bei Sozioldemodratie aus der Rttchsregte- rung begruf-t Von einer Koalition der Sozialdemokratie mit den bürgerlidien 'Paritten in ble- km Rttchstog Bnne feine Rebe sein Der Pa ritt- tag halte Reuwahlen für notwendig ssbatu bie polnischen Verhältnisse es zuliebm
Anch rin würtkrmbrrqtschrs C^rmäd)tiflnng«qrfr6.
Berlin, 4 Ros iPr.-Te! ) Wie bi» .Bef*, au« ciuitgjrt meldet, hat bc« tourt lern- bergische vtaatsministemum ben Entwutt eines ErmächtigungsgTseres fertiggefte'It. da« Anvid- nungen jur Durchführung des Beamtenab- Daue«. sowie Mahnahmen zur Ersparung von Ausgaben und Erhöhung von Einnahmen des Startes auf bem Bervebnunvs- tne»e «nhäli.
Die Urtfiisöleifiiilimit.
3m Zusammen bin g mit den po(i:ild^parU- mtntanfdwm Bergungen der letzten Zeit ist bet ®ebanfc der Einführung emer Arhcitsbier.stpflicht in weiteren Ätvtlcn erörtert worden
5ür ihn fpncht mooelonjetr der Vergleich mit .en Vortesten, bie sich zweifelsohne aus der militärischen Dienstpflicht sri.her für die Vvlkegttamtheit ergeben haben, vornehmlich bell ü n be n bitte in her dbrrneefl- bvs uns jet>! Völlj - verloren g gangi-ncn Dttuhls des engen Verbun- dcnsems ber einzelnen Angeh.ottgm der Bvlks- g^mcinldxitf miuinanbcr unb mit dem Staat Au herbem könnte es sicher nichts schaden, wenn au» bem Umweg über die Arbeitsdiensipsllcht micihr Disziplin. Arbeitswillen, Verantwvrtungs- grlnhl unb Anerkennung von Autorität in bas polnische und wirtfihaftlich: Leben ih.en Einzug Hillen wurden unb w-nn durch etwas strengeres A>" hon der Zügel unsere immer mehr verwahr- loftc , iigrnd aller Stände und beider Dttditechter wji-d» r b H ren Empiinchun^m zng mgig gemacht menen fonnte Auch wirtschaftliche Erwägungen last' n ben Gedanken der Arbtttsdiensipslicht oer- lockend .-ifch.inen Die Zahl ber Personen, bie für iic Arb.jtsdienftpflich« m Betoachl komm er., wird aitt eine Million geschätzt, bie Rrbelt«eiftung tritt auch bei grundsätzlicher Beibehaltung bc« Ad tstund^-ntages aus 2500 Millionen Arbeitsstunden Deran|4l<itft Ditte Leistung könnte ben h fjnb.Ti notstid nden IBlverbszwttgen der beut- fden Wirtlchait i Bergbau, Landwirtschrft. Ber- lchi Sw.f n u1to ) zugute kommen Auch solche Ar- b.itcn könnten mit ihrer Hstfe durchg--fuhrt werden. deren Inangriffnahme zu ben wirtschast- (idcn Rottoenbigfciten ber Zukunft gehört, wie z B Wohnung» bau. Kanalbau len usw
Ruf ker arBercn Seite steh-n jebxb ber Ar- b. itSzeitbienstpflichi einige n cht unerhebliche Be- benfen ygenub. r, die nicht ohne wttteres von der Hand g toi fen werden können B-fvnderer Beach- lang wert ist der Umftanö. baf) b teils ein grober 5>il ber in Betracht fomtnenb-n Persoiien lt» gentnx) produktiv tätig ist Ss könnte btt Einführung ber Arbeit«d<enstpflicht lehr leicht dahin kommen, dah Peifonen auS ihrer gewohnten TätigHeit h-rausger-llen unb für eine längere Zeit einer RrfvH »"gttnhtt würden, für die fir -- ch ihrer Vorbildung und Ihrer Srperlichen imb griffigen Befähigung nicht ober nur in urju- r.idjcnbem "Maste geeignet ftnb Dadurch würde die Hoffnung auf einen Gewinn aus den 2500 Millionen Arbttlsflunden natürlich zum erbe In litten Teil illusorisch Dazu kommt bie weitere Tatsache, dah die Rrfx-lt«>icnru>fbd>t ofyie einen grtoiflen Zwang, ber unter Umständen sogar sehe sck»tt fein mühte, nicht butchfühichrr Ift; bekanntlich beträgt aber bei Obwalten eine« ,-toan- geä uie Produktionsintensität nur rin Bruchteil i-on dem. was bei freiwilliger Arbeitsleistung gifdafft wird Auch der zweifelsohne erforberliche ungeh.-ure Behörden- und Beamtenapparat wird nicht geeignet lein, einen günstigen Einfluh auf haa Endergebnis auSzuüben Aus bitten Grüv- 'en ergibt sich bie Frage, ob da« «chliehlich: ®r- g bni« in Em Nana zu bringen ist mit ben not- m.nb gen finanziellen Aufwendungen und mit den Schwierigkeiten sozialer, verwaltungstechnischer und staalspolitifcher Art. die sich sicher ergeben werben
Da« Problem ber Aebettsbienstpflicht ist also nicht so einfach, wie es auf den ertten Blick scheint C4 ist de»halb notwendig ohne Uebetttürzung an ben Plan heranzug-hen und vor allen Dingen nicht mehr von feiner Einführung zu erwarten, als vernünftigerweise erhofft werden kann Die Ard itSbienstpslicht allein kann uns aus unserer nostlosen Lage nicht hrifen Dazu gehört doch m<br vor allen Ding-, eine grundsätzstche Aen. terung tx-r Reparativ »frage und ber Denkweise weiter Vollskr.ife mneihald ver deutschen Grenzen.
Die Sachverständigen- Prüfung.
London, 3. Dez IWTB, Der diplomatische Bertchtetttatter be« .Dastn Telegraph nennt es angttichtS b-r in brrtifchnn Krei m ge uhe ten Befried gung üb:r das in der Fr:ttagssi!)u.ng der RcparationSlsmmifflDn c-rzittte Ueberetnfom- mm wünschenswert, dah gewisse 3rrtime übet be Reichweite der Sachoerttändigenau«- f(hülle rid>tiggeftdlt würben. bitten Ausschüssen uneöad)1rn Funktionen fei n offenbar verwechfttt worben mit ten.-n. die zuvor be von den Dere n gien Staaten und Drv bri anrien vor- grfrfjagcr-n Äonunifiion zugedach tr> ren Dio letzt in AuSstcht genommenen AuSldüisie hätten lemettei derartige umfjf ende Zitte.
den am Freitag zwischen Bartcho, eti> Ctr John Bradburh znfiandenekornrneneo Derirag fei -ie Hauptfrage, «nb sogar bie der Legalität der Rnhrdesetznng darch gern einsame 3aftinnmag für den Augenblick beiseite
gesteM worden, obgleich sie doch beide von neuem erwogen werden müfjten, und zwar zimnllch bald angesichts des von der deuischra Rgterung btt der Kommission erhobenen fermetira Prvttttes De An schätz bt bie geeigneten Mittel für bie Ru‘g ihang deS deutsch»-, Dubsnz und ine ötntx t ierimg der deutschen Währung ftti zu stell en bab-i werde, toerbe Dvttdllägt zu machen haben htn'i^lich
1. der Dauer und der "Beebtb aguigen des Moratorium«, das der dutscher Realenraa gewährt werden soll.
2- der rtnxrgm Rotwendigkrit nnb ber einigen AuSstchten und Bedingungen einer zu 6ta6#- sierangs«wecken zu ererbenden Anleihe «h


