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IllrtlBgl |rifi ftch HH4 mkerferabai btt ktauaMtot W* «W «d

Die Bayrische BolkSparlei hinter Kahr.

München. 30 Oh. (TBCB) Die Ganbtag«- fraftton ber Bayerischen BvllSpartci billigte ir, einer FrakllonSfitzuna den Salschluh bet 6taat«- regierurtg bezüglich Der Derufung be« D«erul- staat«kommIssars unb erklärte sich bereit, bielen mit ganzer Äraft zu unterstützen

auflqcfpnxben worden

D t e vorl

raue b»ra»g«rücktwlrb. bamtl eine Scha»

Die Separatiftennieberläge.

Pari«. 3. Oft (Molsi » Dem Berliner .Korrespondenten der .^umanit#"' wirb au« Düs- lekbrrl berichtet Xlt 6et>arahften. die am Svnn- tag au« der Pfalz unb au« bem Bh.-inlanb nach DüstLldorf befördert warben, haben die 'Seile g r a- l i 6 unternommen Die Zahl der Beiienden wirb aus 10000 angegeben Uebrigcn« bcm.rff Oer Son- der berichtet statte^ to« .Journal bei Debits", bah Matthe« im Auhrgebiet ein grohe« Fiasko erlebt hab? 3m ganzen feien nur soviel Menichen nach Düsseldvrs gekommen, bah knapp z tr>e i S 11 i j* züge hätten gefüllt werden können. Matthes aber habe zehn Hfl r a * ü g c bestellt. Die <)abl der au« dem DuhrgeMel 2ngekommenen habe 510 be­tragen.

bem «senbahnschaffaer Mel- mbtter wurden 1.3*4 Billtonea dem Bochumer Uertl n 680 3« Dort- 4i Iwr iwI»

bigung Oe« Deich« durch eine p«zvg«ung t* der>tübrung der ctn-uvehal lenen Betrüge ver­mieden wirb.

üus Stabt unb Land.

(Sieben, den 4 Oktober 1923. Dir Reichs Drurruoqsziffrr.

(WTB) Die ReichSindekzisfer für Lebenshaltungskosten (Ernah-

leiien# bet Besetz »na«be Hörden dies en tarn Mah- ee|Bten getroffen würden, die ein selbstoerstünd- ÜcheA Ezwvl der Menschlichkeit sind und die auch 64e "Äteberfetzr einigennahen geordneter Auslände wesentlich erleichtert Mi km Da« ist bi«her jedoch tu keiner Meise geschehen

WU dem Stztzrm Mr BmBwilhtt,^», Der Has- teeem ea» Verurteil»» gr» wird rLchichtt» IH forltzesaherm-

9a« beweist die neuerliche Ausweisung »aht- «tcher Oyenbatznersam11ien au« Duisburg unb Äfcetm »st nur ein nichtiger Bvrwand wenn eaa französischer Seite setz! behauptet wird, e« handle sich bei den neuerlichen Gewaltakten nur am Me lutfubrueg vvegeieheuer Mahnahmen 9a« ganze System bet Uaterbrüdueg einer roebc- bfa Cböblleruna wird zur Zeit noch in h»r- H4rftem Maste angewandt Infolgedessen ist amch die Stimmung bet Bevölkerung aus«

(Ernennungen. Ernannt wurden der VerwalttmgStnipektvr Dikolaite Fabia n zu Schotten zmn Dureoudirekwr bei der Pro» vinAialblrekllon Vberhelsen und bem ÄrelAimt ©leben, der Verwaltunqslnspekwr Ludwig Krau« zu Alzey zum Verwoiiungstnspektor bei dem Kreisamt Schollen, beide mit Wir­kung vom 1. Oktober 1923; die staatlichen Forstwartaspiranten Daniel Keller zu Fretenseen, und Johann Teter Haag zu Schlierbach zu Förstern, beide vom 1. Äugust 192? ad. der Oberjustizinspektor bei dem Amtsgericht Seligenstadt Heinrich Dilling zum Oberjuftiiinipehor bei dem 2lmtsqerichl Diesten, der Oberjustiitnspektor bei bem Amtsgericht Schotten kor.rib Fleisch­hauer zum Obersustizinfpeklor bei dem Amtsgericht Friebberg, beide mit Wirkung vom 1 Oktober 1923, der Zufttzinspcktor bei bem Amtsgericht Bad-Dauhci:n Peter Krel l zum geschastSleitcnden Zusiiziiispeltot bei b?m Amtsgericht Buybach mit Wirkung vom 1 Ok­tober 1923.

Jn den Auhestand getreten sind auf Grund deS Gesetzes über die Alters- grenze am I Oktober Ministerialrat August Ä-eophil Diefenbach zu Darmstadt, Veh. Fvrstrat Emst Smll Hoffmannzu Buhbucst, (Seh. Forstrat Eduard Trautmann zu Die- sten, Förster Serag Ehristtan Hartmann zu Schwi-lartShousen, Förster Adam Lehr zu Darmstadt, Förster Karl Merkel zu Gre­benau, Förster Zohann Heinrich Salten» b e r g e r zu Maibach. Förster Konrad Simon zu Wahlen. AuS diesem Anlast ist den ge­nannten Beamten die Anerkennung der dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste

hoher in den Beziehet rieb babei m den to- trtügten Kreisen Me Austastuiw hervoroerusen. eG VOM französisch« Sette btt Mieder Herstellung «ragetirr Berkeht«r>erhällniste gar nicht beab­sichtigt ist Dt neuerliche Bestimmung, bah die Hahrpreile der Aegiebahnen in grauten entrichtet werden müssen, ist ein »ei­teret Bewert sür diese Absicht Da ber grösste Test der Bevölkerung keine Franken kaufen kann, ist bereit« ein erheblicher 7t ü <f ga n g in der

Sus bem Reiche.

9te politische Aussprache cm Preußische» Landtag.

B« rlin, 3. Okl- (WTB.) Der Aellesten- rat de« Preuhischen Landtages hat die nächste Plenarsitzung de« Landtage« auf Diens­tag. den 9. Oktober, nachmittags 3 Uhr, fest­gesetzt. Auf der Tagesordnung steht die S n t - gegennahrne einer Erklärung des Ministerpräsidenten.

Da» Devise«azzia in Berlin

Berlin, 3. Ott. (WTB.) Bei einer auf Veranlassung des DevisentornrnissarS von der Polizei im Aomanischen EafK am Kur- fürftenlamm veranstalteten Devisenrazzia wurden die anwesenden 80 Personen gründlich durchsucht. Elf davon sind nach dem Polizei- revier transportiert worden. G« sind ihnen 214 Dollar, 30 Schweizer Franken, eine englische Pfundnvte und 10 Dinar« abgenommen worden.

Derettchettlichwig bei Pa-Lesen«.

Berlin, 4. Oft. (WTB.) Der Aechts- ansschuh de« AeichStagS genehmigte die dritte Verordnung zur Erhöhung der Ge­richt Sk osten. Ferner wurde ein Defeyent- wurf zur Abänderung de« Defeye« über da« Patzwefen, de« Debührengesetze« für Aus- fandsbehörden und des Reichs- und Gtaats- anaehü>'igkeit«gesetze« angenommen. Die an- gestrebte Neuregelung soll die bisherigen MchstLnde, die sich au« der in den einzelnen Ländern verschiedenaNlqrn Bemessung der Gebühren für die Ausfertigung von Pässen, sonstigen Aeifepapieren und Sichtvermerken

2agc«falcnber für Donnerstag Mifs«fchasll Flugspvrtverein 8* < Uhr im Ease (Srnft Ludwig iKlubfaali Bersammliing (Safe Emst Ludwig ab 8 11br Bunter Wend Palast - Lichtspiele .Die ®icf)cuer Tumerfd)ait auf hem Deutschen Turnfest in München" und .Sbadlcftm« Fahrt zum Südpol" Lichtspielhaus. Bahnhvs- flrahc: , FrühIing-OcNrach«". nach Frank Mede» kinb« Bühn«fvick bearbeitet. 2I: oria-Lichl- spiele .Dtarcco" unb .Fatttz al« Bräutigam"

Tie (Siebener Turners cha s t aus bem Deutschen Turnfest in München wirb von heule ab in ben Palast-Lichtspielen gezeigt Der Film bürste rege« C'nlercfte auslösen.

(Siebener Dudergelellfchast 1 8 7 7. Samstag abend Generalversammlung (S. Anzeige.»

Wcttcrvorausinnc

Molkig. Regenschauer, zeitweilig aufhetternd kühl.

Doldwin und die liberale Oppofltion.

London. 3 Oft Lloyd D.-srae« .9t*) ®br> oicle" foqt 9;e Haltung des $.< nlrrmlntfter« vor ber TM^Wonieivn« fe* em D ü d 5 a g an b.e Stellung, Vie sie vor ber tapferen Garzon-Ao:e mit afl toten dunklen Drohungen mit einer Sepa- ratzrktto» bestanden habe Welche« seien die Mlrklichkelten ber Gag»? Unter ben Ham- rnerfchtägen de« sranzösiich« 7HlhLiri«ed« gehe Teulichland sichtbar bi Stücke Poincars. der die Schwächen der britischen Diplomatie ersaht habe, verberge nicht länger fein wahre« Ziel Cr fei nicht im mindesten beunruhigt über die Steig- niste, bie sich nach fernem eigenen vorsätzlichen Tun entwickeln Deiche Ttolle uxibe England In dieser wichtigen Angelegen heil spielen? Men.i irgend etwas au« ber 3nkvnfequenz Baldwin« sprach» fv sei H bie«. bah

ntztsud ftjst sitz»» exb »icht« tx» werd«, wn irgend etwa« geschehen werbe, was noch de» metigeaber für da« britische Prestige se.n werd«, <d« dies» Darlegung bei Hilflosigkeit bet TUgiern»*.

Die .M tflmlnfltt Gazelle' lchroibl. ba« erlisch« Bost würbe über Baldwins Be­zugnahme ans Deutschland lief enttäuscht fein Meder ein Zusammenwoken noch Tertrauen unter de» TUliierten habe bestanden, und die Ansichten CbrobbttLinnlen« seien behandelt War­den. al« ob sie der Srwägung nicht wür- d i g seien Baldwin« Aede unterstützte die Zwei- sel, ob die Regierung em« Politik habe, die ber politischen Tradition Englands entspräche, und ob. wenn sie ein« solche hab«, sie bereit ist, «inen entsprechenden Schritt zu tun Ein« solche Ent­wicklung müss« van jedermann al« eine De­mütigung empfunden werden, ber Eurzvn« Bote seinerzeit zugestimml habe

S« verlaute«, bah nach ben augenblicklichen Anordnungen bk liebe bte Lord Surz 0 n am Freitag vor der brilvchen AeichSkonleren, über di»au«wäriigen2ngelegenh»iien hal­ten wirb, nicht verösfenllichl wird

Der Fortgang des Ruhr- Kampfes.

Berlin, 3 Ott (MTB »Au« ouNrnterrtch- »In Kreste» des 7L*brgebtet« wird un« mll- Mtrftl 9k gegenwärtige Cag« im Auhrgebiet brtoige ber fraazöfiichen Madnahmen n j d) b 6 11 ig ungeklärt Ilachöem ber Befchlub M Abbau« be« passiven Miderstande« von ber Jte*t«rvgirrang bektrnn«gegeben unb bie Bervrd- menaen, die sich mit dem paliioen Miderstand befohlen, zuruckgenornmen worden waren stand tzealscherietts bet TSMebcrberfldüiM geordneter viettchasilichet Zuslänb« kein Hlnverni« vdp entgegen 3n Kreisen, bte herbem die Haupl- -r5g-- be« pafTtotn TBiberfkmbe« gewesen waren, beflanb auch an gesicht« bet neuen Lage ber fest' unb Ehrlich« Mille. Im 3n tert Ile be« Aesch« und 6et deutschen Mietschasi die Ichasfendt Arbeit

MiW»«litz»»a für bie allgemeine ArbeitSauf- nrtir- überhaupt»»ebnet« Mlrtlchaft«verhält- nttW sind crach ohne bk Tätigten ber groben

ergeben, beseittgen und eine einheitliche Aus­gestaltung dieser Gebühren stchersiellen.

Abändtmog be« Weinst»»»rgesetze«.

Berlin, 3. Oft. (WTB.) 3m Steuer aus- schütz d«< Reichstages wurde eine Abände­rung de« W«Insteuergeletze« beschlossen Die biSherla« Befristung des WeinsteuergeseheS wurde befeittgt und statt dessen bestlmntt, datz da« neue D«sey am 1. April 1924 außer Kraft treten soll. Sin Zahlungsaufschub nach § 105 der ReichSabgabenordnuag findet nunmehr für Weinsteuer nicht mehr statt.

AnS dem Heifischen Lnndiag.

Darmstadt. 3 Olt «Puh -Tel ) Aachdtm in ben letzte» Tugen btt ZenirumS'lattion 'owit bie Deullche Bolkrharlei. di? Sszialbemokralen und bie Dcmolralilch? Pariei 5?« Landlug« Be- latungtn abgeballen batten, traten beute ö.e Bor­stande ber einzelnen Fraktionen b?i Koalitions- haitcter, zulamnii-n. um u a auch über die ö r - Weiterung bei Canttagelcalitinn zu verhandeln Äach etngebender Bclp.echung in ber belcnber« auch bk Ichw erige allgemeine polltilchc Lage belcnbere Muriigi-ng «jnb, konnte man zunächst zu einem einheitlich, r Beschluh nicht kommen Auch der Arllestenrai be« Canb- tag# trat heule zulammen, um eine Anzahl gc- Ick^ltlicher unh anbcier Fragen zu er lebigen Ivichtige B^schlülle wurden auch hier nicht geiaht Angeblich wurde u a auch eine Herabset­zung ber Vanbtag«-Tagegelber an­geregt Der Finanzau#«chuh des Lanbtig« wird am kommenden Dlens'ag. 9 Oft. zur Er­ledigung einer reichhaltigen, etwa *"* Punkte um­fassenden Tagesordnung sich bereinigen U a. soll auch bte neue Btfolbungsnooelle zur Dorlage unb Berabschtedung kommen

Die Aba Birnbaum u. Den (D Bp) haben beim Landtag ungefragt, ob die Argierung bereit »ft. bei ber Aeichsregierung dahin zu wir­ken. bah einmal bie Herstellung von Branntwein au« Getreide und Kartoffeln möglichst eingefchränkt wirb uni) bah intbefonber» Dllcbol nicht zur Herstellung feiner Liköre ber- ipenbe! wirb, bah zum anbern bie für die Haus­haltungen Io notwendige Zuckermenge nicht k-adurch ixrminbeit wird, bah sie für wiitlchaft- lich nicht notwendige Erzeugnisse, wie Zucker- Waren, Konsitüren usw. her tr en bet wirb

9k« «etgtt sich «um Beispiel bei ber B«- berEisenba-nhauptwerfstätte »n Mitten »mb mit aller Deutlichkeil leflgeftelU werben. 1*6 bk Miederberstellunu be« MirtschaftSleben« tu Auprgebkt bisher allein an ben sran - »Asischen Mab nahmen scheilerk

B-ch einer Zeitungsmeldung besucht in Essen- M«st eine OstizkrSpatrouille mit Listen in Der Hand bte Eisenbahner in ihren Mvhnungen unb tragt an, ob sie innerhalb einiger Tag» Me Ar­beit wieder au (nehmen wollen. Die Patrouillen n»ache» baraul aufmerksam, bah bie f l ch wei­gernden Eisenbahner schwere Stra­fe» zu erwarten hätten. - Der Kommandierende eeem! be« Brückenkopf»« Düsselbvrf hat die Düsseldorfer Presse sranzöftsche Darstellung ber Düsseldvrs« Dorfälle hom letzten Sonntag zu veröffentlich«,1 Horbmmgen aller Dewerkschasten wurden durch bei Adjutant«» be« General« Dogvutte entofan- S Megen ber Mrnd«aufnahme ber Arbeit Brat- frauzöstschertest« folgenbe Bedingungen ge- stell!

L IMMhM W Betrreb«eStesesetze«.

2.taWng der Ardett«-

|ttt exb Akkordardett.

3. AnsnahM« ieder Mwendeu« 'Xtttnb« aM, Midrig-nsallS Httocilnfl «rsolgi-

4. 3fa bte etkebab*« gelle, bte betetti bctamtgcgebcM, Bedi»g»g«.

S. Uxltrbrixfeifl jeder A»fteh«»g «tt Mofse^ewoll.

6. Verschärfung be« Stadtschutz««.

Bei ein« Unterredung eine« Vertreter« der Körb« Polizeiv«waliung mit ber BZatzurgS- behörd« erklärte biete, b* fte bte Zululsung staatlicher Polizei bd ben Unrubea "tchi dulden werbe lonbern im BedarfSsallr französische« Militär zur Unterdrückung von Demonstratio- e und Unruhen hinzugezogen (D«ben ,mürbe. -- 3m Bezirk Hammer sind bte Belegschaften ber Zech« übaafl ungefähren. Aur auf ber 3e5e .^termamr*1 in Duch«« ist ein Teil ber Morgenschzcht in twi Streik getreten 3n Dvrvnund beginn« bte Franca!« mit bem Ab - uean«p or t ber Mafien ho träte dr« Oitemrteike« Avte Erbe. Mte au« einem von M» Aelch«b«ikfte!I? Aach« etnggangenen Bericht heeorgebt, hat bie belgische Mliitärpostzei am g Aeptemb« bei ber AeichSbankstell« Aachen den nmbgeotboet« Aebensteü« Sequi- fit tonen horgenoenn««.« wurden Hrtgi- TOcnmen tn Aach« 56 Milliarde, in Jülich 36 DItflkart« unb ta Stolb«g 12 Milliacd« THL n hab« fernzr einen Bote, ktet ratze zwei Billionen Lohn-

Landkreis Gietzeu.

* Leihgest ern 3 Oft 1»" erfreu- liche» Zeugnis kirchl i chrn Sinne« hat unsere Gemeinde gegeben Da der Kirche Me bei der ungeheueren 5euerung notwendigen «beb* heben Mitte! zur Bestreitung ber lautend« Aus­gaben sehlen, haben Me Demeinbeglieb« abge­sehen von v«einzelten Ausnahmen durch frei- willige Beiträge nahezu 700 Millionen für die Kirchenzwecke aufgebracht.

Ärete Alsfeld

AlSfeld, 3. Oft Zur Sich«ftellung be« Kartoffelbedarf« der KreiSeinwoh- n e r. die bei dem g«mgen Ausfall der Kartoffel­ernte dringend notwendig ist, fordert bat Kreis- a m t in ein« Bekanntmachung die Landwirte ix*« Kreife«. weiche nach Befriedigung des Beda-'s ihrer feilh«lgen kreiöeingefest«« Kunden -vch in d« Lage find, Kartoffeln abzugeben, auf, ihren verfügbaren Ueberfchuh bet der zuständigen Bür- gcrmelfterei anzumelden Die Bürgerm?ift«i-i-n werden d'e Deinen ber liefcrun,]«btrtüen L'anb- thirtc unb die lte|«bare Menge KaNolfeln wöchentlich aem KreiSami Mslekb mittcilen, wel­ches die Mitteilung ber Bürgermetfteret Al«f Id und auf Munfch auch anberen Bedarf»gemeind:". de« Kieife« zur Dct^ügung stellen wird, bi? iljr«r* feit« die Damen der Verbraucher feftftcllm. den« tic Eindeckung mll Kartoffeln nicht gelungen ift Auf diefe Meite tonn« ben leisteten Bezugs- quellen nachgewtefen w«ben bei btnen he thron Mlnterbebars «halten können Di» Käufer haben mit Der Ihnc-i nachgewiefenen Be­zugsquelle selbst in TterMnbung zu treten Tie Bezahlung geschieht zum jeweiligen ^ng^prci« 3n ber B^anntmachung heibl e» am e4)luh.

Die l«ron Bahniransporte mab;* es eiehr denn je zur DctroenMgfeil. Me Verbrauch« mög­lichst au« nächster Umgebung ? ' " , u - decken, damit unwirtschaftliche Vah.iverlenbin. g«n au« «Kegen« Erzeagcrgebteten oermiehea uxiben An »in» 3n laf < u ag von Auf-

^iobrnbatflS 76. (ßebartdtdfl.

Hannover, 3. Oft. lPtw.-Tel.) D« Feld- rnatfchall v Hindenburg beging am 2 Oktober fern« 76 Geburtstag tn feiten« Frische unbDü- fligfetl Au« all« Teilen de« Deutsch« Deiche« und auch von zahlreich« Verohrorn und Frron- d« im Auslände sind dem OuMIar Glückwünsche telegraphisch und brieflich zugegangen U. a hom Kronprinz«, der Kronprinzeffin Cättlie und b« Königin hon Schweb« 3m Laufe be« Vormit­tag« sprachen zahlreiche Privatperson« unb Ver­treter östentlicher Körper»Hast« im Hause be« Feld Marschalls hot, um prächtige Vlumensp«ben zu überreich« Ho^schule unb Stud«l«schalt hatten Abordnung« entlanM ®en«al v Kais« gratulterte im Dam« der Garnison Hannover D»e Städte, beron Ehrenbürger Hinb«burg ist, hatten Glückwunfchschroib« getchickt Mittag« brachte Me Deichswehr kapelle bem (Jubilar cm Ständch« Sine gröbere Volk«rn«ge versam­melte sich vor ber Villa HinbenburgS. um bem FelMnarschall beim Erschein« unt« Hochruf« Blum« zu überreich« H-nbroburg banlte mit kurzen Mort« VefonberoS Ausfeh« machte eine Abordnung au« Bad Zwlfchenahn, Me tn ihrer alten Vcll«lracht erschten« war, um al« DeburtS- tag«gabe traMtionSgemäb Spickaal, Schinken unb

rung, Wohnung. Heizung, Befeuchtung und Bekleidung) beläuft sich nach den Feststellun- gen deS Statisttschen AeichsamtS für den 1. Oktober auf das 4 0,4 m i 11 i o n e n- fache der Vorkriegszeit Die Stsigrrung ge- Snuber der Vorwoche (28.0MtIlwni:n) betragt

,3 Prozent.

Der Steuerabzug vom Arbeitslohn.

Mit Mirkung vorn 1 Oktober 1923 an tret« für ben Steuerabzug vom Arbeitslohn grunblegenbc Tfenberungen ein. Bish« wurde Mr fOproz«ti<M Steuerabzug, nach dem Familien flambe und um die MerdungSkost« cnnähigl. zahl«mäbig teftgesetzt und «röftentlichl. sobald die Lohn Entwicklung eine Dcuvegelung «forder­lich machte Die fortfchroitenbe Geldentwertung und die damit wrounbene Erhöhung b« Lohne und Gehälter fowie ber MerbungSloft« hab« es crforbedid) gemacht, die Ermäßigung« in kür­zer« Abstand« als bi«her der SmweNung an- zupaslen ßtne Verordnung 00m 27. September 1923 ficht tobet eine automatische Aiipalsung ber Ermäst.gung durch Anschlust an d« jeweili­gen LebonShaltungsindel vor. Hier­nach bat der Arbeitgeber künftig die Er- mäfigung selbst z u berechnen. Dabei ist hon den in der zweiten Seplemberbälfte in Gel­tung gewesen« Etmäfstgungssätz« cruSzug-M-n Diese Sätze sind mit einer hom Dctd)8mtrrifter der Finanzen auf Grund der Entwicklung des Lcb««ba!tung«indei ermittelten unb Öffentlich be- lonntqegeb«« VerhältniSzabl zu vervielfach«. Die Degdung 1 in bei erstmalig auf den Arbeits­lohn Anwendung, ber nach bem 30. September 1923 fällig geworben unb bezahlt worben ist Die Verhältniszahl ist jeweils bei der Berechnung des Steuerabzugs hon dem Arbeitslohn zu Grunde zu leg«, tot bi« zum Ablauf der Kalrnderwochc fällig geworden unb bezahlt worb« ist, für bie die Verbältniszahl festgesetzt war

Die Verbältniszahl beträgt für Me erste Ra- tenberwochc de« Oktober 6 Bei b« Berechnung b?S Stmerabzuges von dem tn ber Zeit vorn 1 M« zum 6 Cllober ettckchliehlich fällig geworben« unb bezahlten Arbeitslohn sind also M» Sr- mählgungcn ber zweiten Septemberhäljte mit 6 oeroleliältig« Daher beträgt z^B toi wöchent­licher Lohnzahlung Mc 3nnäf)igung für ton Steucrvllichtig« und Me Ehefrau je 172 800 mal 6 gleich 1036 800 Dlt. für jede« Kinb 1 152 000 mal 6 gleich 6 912 000 Mk. tot sog IDerbunq«- kostenpaufchalsatz 1 *40 000 mal 6 gleich 8640000. Die VerhältniSzabl für Me spätere Zeit wird icwetls .alS Verhaltniszahl für Mc Ermäfstguogen beim Steuerabzug vvm Arbeitslohn" unter An­gabe ber DelurngStouer tm AeichSanzeig« unb durch bie TageSvreffc bclanntgemacht werden Auhetbem erteilt jebc« Finanzamt üb« bie Höhe ber jeweils geltenton Verhältniöz-ahl Auökunft

Der DcichSfinanzmfnlsterübrt in einem Dundlchrciton u a auS .Al« Arbclt-tohn ist auch bie meist al« AbfchlagSzahlung ober Vor­schub bezeichnete Lctung be« Arbeitgebers an ben Arbeitnehmer anzuseh« ®e Ut tob« Srandsätzlich barun scstzuhalt«. bah auch ei diesen Zahlungen ber Steuer­abzug unter Berücksichtigung der Srmähigung torzunehm« ist Gleichwohl ist e« in Diel« Wirtschaftszweig«, und bclonbert Im Bergbau, üblich im Laufe eines bestimmt« Zeiträume« meist ' eine« Mvaat« Wlchtogszahlung« ohne Bvtnabme be« Steuerabzug« zu leist«, jeweils nach Ablauf Mete« Zeitraum« abzurechn« unb habet ben Steuerabzug unter Berücksichtigung ber Monate- Mach«- ober TageSermählgungen rot- zunehm« Bisher tourton geg« diele« Der- labten keine Einwenduna« erhob«, e« kann jedoch nur geduldet werb«, wenn der Artoit- getor bie Abfchtog«zablung« fv tonnku. bah mit Dem AbrochnungOoetraq der gesamte S'cu«ab ug gedeckt werben kann und Me Abrechnung

eero*rnng tn |o»ialtomokraillch« ÄrH- an tet Dtete Behauptung Ift, wie un« *n Seite mltgetdü wtrtz. frei ►enert» txxi Loksow hat bk beiden chen Führer nicht nur empfangen.

Gründ- und Gewerbesteuer für 1923, 1 und 2 Ziel, ist je in »ehniaufcndfachem Be­trage tos m den Steuer bei chcnton angegebenen Stamm betrag« zu entricht«. Beide Ziele sind fällig fräleften« 10 Tage nach ber Zustellung be« Steuerbescheides 3m Falle des ZahiungSv«zug« find die fcligcfctz!« Zuschläge zu er.trugt«

Düabelörberung ber Dahrkln- ber aus Obrrbcffen Mte tot Hesflfchs Bauernbund tofatmlgibl. soll« bte in OberbeH« ur.tci bracht« Dubrfinber aus Hagen horau«- NckNich am 1 1 Oktober in hre Heimat au- nidbcförtotl werben. 3n ® i c hc n fummeln sich bie Äinoet und werb« tonn mit einem Sonber- zug ablranSpvNicN

Der Zuckerpreis ist von der Lcm- deSversorgungsstelle bis auf weiteres auf 22 Millionen Mark für das Pfund feftgefcyt worden.

* D i C Schorn st einfegergcbübren. Mit Mirkung hom 1 Oktober ah gelten folgende Schornlteinfegclgcbühron Für Me Kcbröezirk? ber Stäbtc D<irmluibt. Mainz Off«dach undGiehcn tos 11 SOOOOOfudx, für Mc übriger Kelirbciirke de« Lanbes du« 12 700 OOOfady? tot OiunMicSub- ronlähe Die hon den ZablungSpflich.igc» jeweils zu «behenden G c f u rn t gebühronb.i i^g. tönn« auf volle 10000 Mark nach oben aufgerunbet werden

Die Allgcm Orlskrankcnkafle Gichcn-Lanb gibt im heutig« Anzeigenteil weitere Lohnstufen bekannt Dian beachte bie Der- öffenUktkung

Pornotizen.