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Die (ErroerMofenfürforge.

5Xmfc rint Beter beim« auf ®runb be« Or- mdtbtigwg<flc<cN< >N am 1 Booember bte B c i traflOflf 4>t » ur ® r tot r b « I o f e n f ü r sorge r» Äroft gefetzt Kurten Dte Beil täfle totrbe» nt 5orm #ert Zuschlag« o j n 20 Pro, en!_au b e n ÄranfenfaHenbei-

«lögen erbeben Dies« Zuschläge fragen die Albeilgeber und bie 2lrbeitnefamer j t *u r Hülste

Demrmlt'ecbcnö ftnö tee Arbettaeber gebot «en ooa den nam I TloDember ab fälligen Gehotts- Lohn- usw - Zahlungen fotreii f,e &>- zugen für Äranfmlnfterbenrüg« unterlwtjen einen tnencien 'bntr.ig in »>öbc non 10 'Prozent de« X welligen R rorrfen fa (Rnbet I rage« in Abzag zu bringen >md zugleich mit den non den Brtett- acbem selbst zu leiftcnbcn Beiträgen an bie Ätxin- rc-ifofle abzusuhien

Die Arbeitgeber find weiter verpsltchlei. aleichzetng mti der 2B>tubrvng der "Beiträge der RronFenfafk milzi teilen welche Beiträge aus die Klankenversicherung und welche Beiträge auf die Grwerbskvsensürsvrge entfallen Auf diese Beipflichtung wird del ander« hingt» «Viesen bd im Falle bei B'chtteachtung den Äran- fenfaffen eui eiheblicher Schaden erwachsen kannte, für Öen diele wiederum t* Arbeitgeber selbst haft- bat machen mußten

Mn Wirkung oom I Booember fonrmt die Beipflichtung der Arbeitgeber bie Äranfsilaflen- betträgt für bt< in ihren Betrieben verkürzt ai bettenden Personen nach ibixrm unv.rkütz!?n Aiteitsoerdienft zu leisten In TDcgloll Sh? Gemeinden leisten babei für etwaige für die vJeit nach dem I Bovemtei für Kurzarbeiter adg?- fübiten Krankenkusie-rbtiträge keinen Erfat, mehr

Tleu ist, öaf. d.-r Betwaltu.'gsau «schuß f ö öffentlichen Aibeitsoachllx -les di? Sra>crb«lo|?r-

untetttubunfl von einer Arbeitsleistung ge­meinnützigen Sboratter«. soweit die Ge­legenheit dazu besieht und für Erwerbslose unter 18 Oabren mangel« solcher Gelegenheit non der Jednsbme an Beianflaltunfle.i der beruf­lichen Fortbildung ober der allgemei­nen Bildung abhängig zu machen hat

Notopfermünzen des Deutschen Volksopfers

Mil amtlicher Genehmigung werden in be­grenzter Anzahl Bolgeldmünzen de« Deutschen Bo 1 ksoplcrs im Nennwerte von fünfhundert Millionen Mari herausgegeben die von Prof ®eoig Kolbe, Berlin, entworfen und btn den preußischen Sla.itsmünzen ,n Blc*- fmg iKrfilbeit und vergoldet geprägt wurden Der Künstler stellte auf der Borberfeitc der

Münzen einen (jch-rieltm Promeiheu« dem tbi Geier die Oeber au« dem Leibe hackt, dar Di« Auckfeite zeigt al« Svmbvl der Befreiung h loden>de Flamme mit der Umschrift .Deut, fches Bvlksvpfet s u Bubr und Rhein 1923" und die Weribezeichnung 3n der Band, lung ist da« Won Bolgelb nngeprägt Die Mun Kn find zum Prer« i>or, c.ncr zwe' und dir, Erldmark durch bie Beichsgcfchä ft «stelle bet Deutschen Bolksopfets. Berlin. Wilhelmstrahe «2 durch bie LandesprooinzialauSschüsse des Deut fchen Bolksopfers zu beziehen Der Prei« einer ganzen Munzfatzes betragt 5 Goldmari Der Er­trag der Münzen ilt zur Linderung bet ungeheuren Brt im befehlen G e biet bestimmt, die mit der zunehmen ten Arbeit« lofigkeit täglich wächst Jeter Bolksopsetlaler ih em künstlerisches Snnnerung#ftü(f an die Leitens- <;: der Rhernländer und Westfalen und bringt Hilfe in der Bot

Iwei Freunde.

Boman van Wilhelm HegeIer

9 Sortierung i Bachdruck jerboten )

Do erlahmt er itxe mit durchsch.atlenen?b- nen Unb fe n? fpateie Schilderung der verschie­denen KlollikeiVorstellungen bie ihn doch fo be­geistert hotten, axir gänzlich ohne Schwung Aber jum Abschied erlebte er roch btc ti.fste Kränkung Auch Bmue treu cmige Male im Theater gewesen Aber sie toarr unb< hingt für die Oper -Ne! Do« Allerschünfte aber wäie der Lanz Ob Han« schon d>e berühmte er verstand nicht den Barnen Unb al« s« nun eine Melodie summte schien ete Mowt in ihr angefbrungen. so daß all? ihre Musleln hupften unb schnellten Plötzlich hatte s>« Blamfell Oülilen umbalft und an« Klavier gezerrt Und nun sah Han« wie sie sich bog und bredte. mit Den Junten fächelte di? Arme hin- ,liefen lief) wie "pollenbe Tücher den Oberkörper heiumwrichelle bah er glaubte, ihre Beine müß­ten booonfl tegen

.Lokal blödsinnig!" sagte Bubi und nahm den Fteund mti in sein riimmer. wo sie Flaschen- hier trri.i/m und Zigaretten rauchten um den fchladbiigen Kuchengefchmack loszuwerben wie Bubi sagte

.Hat sie nicht nen Drehwurm Hans?"

.Ja, sie hat sich lebt verändert,' antwortete biefei .Schade^"

Aks er ab.-r später bie -Steppe hinunteiging und an dem Kintetzimmer vorbei kam, das nun Annie allem bewohnte. hing fern Auge verlangend an der Lür, als mußte sie he rauskommen oder

er selbst emtreten und mit einem einziger. Wort alles Fremd'« in unb Mißocrsteheu b- -itigei Aber er ging vorüber, unb die Lur blttb vor- schloffen

Seitdem lag in ihm selbß hinter einem mun- bei baren Stück Leben eine v.r'chlolse i? Lui Und Johie ix rg,ngen oha« daß An--ie oder er versuchte he Wiede, zu offnen Wenn he vo.i jetzt ob au- Jammernlafen so war e». al« mußten > . sich in al lei Freundfchah und t?iebei«.vurdigk.it immer wieder virlicher.i dah fie hch fremd ge­worden. und daß was den einen erfreute, den anderen gfe chgultig ließ

Damit Hatte zugl.ich fui fange Zeit fein in­timer BerkeH, im Dcwerihsche.i Syiue feinen Ab- fchluf, gphmben. trenn e, .rnd) noch ab unb zu dinkam und die Freundschaft mit Bubi weiter- bestond Aber bellen auf praktische Ding? ge­richteter Sinn brachte den Bergungen seines Fieuntes wenig 3ntCTeffe öitgege-.i und H.ins schloß sich immer enger an Klau» an der ihn duich lein# Büchternheii crohl manchmal verletzt?, dellen helläugiger geschmeidiger Beistand ihn jedoch immer wieder .»z?g

Der Eindruck, den Han« i.-i der Familie deS Professors empfangen hatte wirkte aber fort Zum erstenmal hatte er in einem Är.ile verkehrt in dem man von der Äunft sprach wie man etwa unter Geistlichen vom lieben Gott spricht als von dem Eh»würdigsten unb zugleich doch al» non etwas zu.rftig Brrirautem ®i batte gelernt, daß es Kunst leimenschen gab und a.bere bi- nicht« von Kunst verstanden Ba.iau!e.i ober Philister Und noch oh mußte er an de .gebräunten alten Bilder denken deren schickfalsgepragte Gelichter ihm in Stunden des Tiäumero erschienen. selt­

same. stumm? Befacher, die ihm etwa« Cbcb.-tm- nrcllC6 oni-ertiauen zu wollen schienen dafür ober keine Wert? fanden als müßte er alle« aus ihten Zügen lefcn. unb die. wenn sie verschwunden rooicn. railelhal.c epannung und Fülle in ihm zuiückliißen.

Bichl minder ftorf, wenn auch von anderer Bh war die Bachwirkung diese« Berkehrs auf BIvj# Ihm hatten es besonder» das gröl'e Hau» mit leinen koftbaien Möbel.i. die ganze verschwen­derische unb großartige Lrbensfuhru.ig angetan und >u denken gegeben U.ib ruxb leine. An. alle Moghchlriten de Zukunft in Erwägung zu ziehen, erkundigte er sich eines Lage» in Hänfen« Gegen- aort bei befleii Mutter was he eigentlich von dem Künstler beruf hefte

Der sei ja mit feinem anderen zu vergleichen, erwiderte sie Zum Künstler muffe man ge­boren sein

Selbstverfrändlich' Da» Lalent setze er vor­aus antwortet? Klaus eilfertig Das aber zu­gegeben Io ein berühmter 7H.il ?r aber Schau­spieler, die seien doch ganz was Besonderes unb hätten in ihrer Art auch eine große Stellung und viel Macht

Bichtrg betrachtet Hatter sie sogar bi? größte Macht, erwiderte Frau Bolelma in Andere hatten Einfluß auf unser äußeres Lcberr. sie aber hätten Macht über bie Seele eines Menschen

Bun horchten bfibc Zungen aus, unb Klau« hatte vor scharfem Bachdenken ferne Slim in dicke Wülfte gefaltet Wieso? Was sie damit meinte? fragte er während feine graugrünen Augen un­ruhig zrtterten

In diesem Augenblick ertn-.erte Frau Bofel-

mmn 'ich an ci.i Gespräch, das sie in Bapallo mit ihrem Mann gehabt hatte noch in seiner ersten Zeit als er f inen Krankenurlaub wie ;Ut Glück und gütiges G-'chenk empfand Dähirend sie ihren Lohn anfah halt, sie da» Gefühl auch die» Gefpiüch sei ci.i Stück Bermachmi« de« Toten dris he ihm nicht vorenthaften dürfe So sagt, he. fi? wolle versuchen, ihnen zu erklären, wi f e es mei ic.

7ieben der TDeh die sie sähen unb fühlten gab? eine anbetx", die nur in b?r Seel bei Menschen etiftieric, als ein? Sehrifucht, ein T aum cde, lohricheinlicher wohl als rin von Gott de Menschen gegebener Ausgleich für ihre Leiden« fähHkeit und ihr Wissen um die Kalte unb Un Vollkommenheit dieser wirklichen Well In jen.-- onderen wurde man von allen THachten der Dirk- l.chkeu beheb, vergäße Sorgen unb Leid un? feine eigene Enge unb ivurde bon neuen G. walten ergriffen Biel leicht seien auch da« all Arten von Leidensgefühler.. Schmerz, Ang'i, un- fitUbare Sehnsucht Aber es fei in diesen schmerz heben Erregungen zugleich etwas wunderbar Wohltuenk^s Ten Schlussel zu jenem geheimnis- vollen Überwirklichen. Brich aber belaßen die Künftler Die groß« THenge ftänbe verlangend ratlos davor, sie aber könnten die Lore ölfneii Und daher käme ihr? trostreich? Macht über bi. Menschen, weil fie diele Sehnsucht ihrer Seelen befriedigte?! und sie rin reicheres, bedeutenderes Lrben führen ließen dis manchmal nur rin Ab­bild des wirklichen zu Irin schiene unb sich doch U diesem verhielte wie Musik zu gewöhnlichen- Lärm.

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