Einzelbild herunterladen

Bries

Geld

aeßamihsfaXfa-uoscFuß^^

* r*r/r>M#»yle Marchheim bei Ufoefnv

Lacto*j»rk. »orchheim

(Nachdruck Dvtboten.)

30. Fortsetzung.

Antw.-Brüssel . Holland

Vonbon

Paris

Schwel,

Sonnten

I'ntlen......

^tssnbon-Ooorto Dänemark . . .. di'orweaen . .. . Schweden . . .

HeliinakorS. . .

Neunork Deuisch-Oesterr. Budaveit Prag Agram

Brtes 7950.- 2390.- 80 0 11089,- 16300,-

57.25 42125 19.250,-

1950, 2080- 1260.-

1170-

15L50

2902.25

9132.80

7518.75 2265,05

92W'.20 9022 30

13283.15

1185,45

48120.-

65.15 1754,- 1378,50

408. -

7894,70

6541.30

2007,50

8070.15

7844.55

11278,15

42205,25

68.40

160 t.-

1203-

360,90

Vermischtes.

Das Grubenunglück ht Oberschlesie«. 112 Lote.

2887.75

9087,20

7481,25

2254,35

9251,80

8977.50

13216,85

1179.55

47880.-

64.84 1746,- 1371.50

406-

7855,30

6508,70

1997,50

802985

7805,45

11,21.85

41994'75

58,10

1596.-

1197,-

359,10

Geld 7850.- 2370. 7900- 10920 - 16100-

56.75 41875.- 193750,-

1930,- 2060- 1240,- 1150,-

14&50

Unter dem Hreiheitzhanm

Roman von Clara Diebi^.

Beuthen, 1. Febr. (TBoIff.) Zu dem Grubenunglück auf der Heinitzgrube erfahren w-ir noch, daß die Explosion gestern früh auf dem Römhildschacht bei Birkenhain erfolgte. Die Explosion war so stark, daß die Grubenlampen erloschen. Dis heute früh um 9 Uhr waren 103 Lote geborgen, von denen 18 noch nicht identi­fiziert werden konnten. 49 Bergleute werden noch vermißt. Fast alle ins Krankenhaus wegen Gas- Vergiftung gebrachten Bergleute konnten bereits wieder entlassen werden, da sich die Dergiftungs-- erscheinungen nach kurzer Behandlung glücklicher­weise als leicht herausstellten. Wie jetzt feststeht, ist auch die Belegschaft der Grubenfirma Ste­phan m Scharley in Mitleidenschaft gezogen, da infolge der Explosion der Ueberweg zum Röm- hildschacht eingestürzt ist. Die Oppelner Behörden haben zur Anschaffung von Lebensmitteln für die vom Unglück betroffenen Familien eine Million Mark zur Verfügung gestellt.

Beuthen 1 Febr (WTB.) Die Ber» , -----.oo--------- -

gungsarbeiten auf der Heinitzgrube werden ohne l Spekulation nahm eine abwartende Haltung em.

®ic6en.

rot.

r-LZtz «SA

u®* U bi>

Stil* Dann.

n?eRmltaüei, fc* erg<ch O t

'tten.

ifoite hMA®lQÄi

r gespe^ J

j woa QKarf) tDur^ Fügung grient dberg.

Don den Ortf. Dauernbundez uhrhils^ Lup° rvhnlch. 38220 A 5 Mk., 7 3tr. QMr rr-Rosbach: 7O0C ^verein.GernMii", w.; Gambach: zgj Hausen: 620UM. Frucht.

1. Frbr. D»r Leckwd Svtel.Industrie riebe gibt betaut, Reifendes der Deui- mid verwandter Äe- HM gegen feindliche )e und belgische Hotels nicht mehr tn den deutschen J» egung nchr 54 ge. d belgische Auhrungs- 1 kaufen noch ju der- it Dad'Dauheiii' ft

Rheinheffe«.

r. Die SaMitten bej Mvesen haben zwei uargehalies sm 1. Insgesamt sind bei cd eingegangen.

Febr. In den Don nmr wurden aus dm n Medaillen gt' e ton Päpsten des trogen. Die Mcktaillen > jeweils das Aldnis Malers.

ifiau»

M., 1. Febr Mir die kluhrgebiet aus« rnvssen wurde hi« ingerichtet die rsvereins, Dnhnbv^- sorgestelle wird vm fahrtsamt, dem 2^- ^örperschlsten gele'-s. lüchtlmge wrs dembp rr Hilfe durch Dor!

Geld Briei

2443,85 2456,15 2114 70 21D.M 19152,- 19248,- 16*^07.60 16992.40 226093 50 228068,75198*) >3,75198996.25

- ------- 2473.80 2486.20

niverfitat 1922.

Ar. 17.) t

'Kto *

s Staates lew

«

^^?verbeira!eie

.tr Studium

n DerME^öhl-

S.'S.-l2 Serien und i 9d»»* ffen.60 Landv^ 3; 5

MichwnxnK u sM TaüE stifE ,d prE

tW*1 _ HflöO.

tung wieder etwas zu festigen. 3n Effekten herrschte vollkommene Stille.

Frankfurt a. M, 1. Febr. Börsen-- stimmungsbild. Für den Effektenverkehr waren die Börsenräume heute wieder geschlossen. Die Kaufneigung am Devisenmarkt hat nachge­lassen. Die Kurse unterlagen im Frühverlehr Schwankungen. Der Dollar setzte mit 44 500 ^em und gab bis 41 750 nach, befestigte sich aber spater wieder auf 43 000. 3m freien Verkehr von Bureau zu Bureau war die Stimmung auffallend zurück­haltend. 3n vielen Fällen zeigten die Kurse.Ab­schwächungen. Die Rachfrage nach Valutapapreren hat merllich nachgelassen. Montanpapiere lagen geschäftslos. Auch für Schisfahrtswerte herrschte stiller Verkehr. Elektrizitäts- und chemische Werte unterlagen einer unregelmästigen Tendenz. Ver° hältnismästig fest lagen Kafsa-3ndustriealtren. Die

Banknoten.

Frankfurt n.M.. 1 Kebruar.

Schweizer Nmen..........

8-ranxöstsche Noien .

Dänische Noten...........

Schwedische No on Holländische Noten

Deius6i'Oe>terreich ä 100 Kronen Amerik mische Noten........

Englische Noren ImUenische Noien Beljstsche 9toten Ungniische No en Tschechoslowakische Noien .. .. Otorwenische Noien Rumänische Noten Spanische Noien

veranstalte.

Die kommerziellen Deziehungen zwischen England und Deutschland.

London, 1. Febr. (WTB.) 3n einer Rede sagte 3ohn son Hicks, der Handel Eng­lands mit Deutschland nehme täglich zu und sei grober als mit irgendeinem Lande der Alliierten. Vom kommerziellen Standpunkte aus gesehen, sei es notwendig, dah das britische Heer am Rheine bliebe, damit in den Decbindungs- Mitteln, die gegenwärtig für den Handel bean­sprucht werden, keine Lücke entstehe.

Keine frühere Einberufung de« englischen Parlaments.

London, 1. Febr. (WTB.) B0nar Law antwortete dem Führer der Arbeiter­partei Ramsah Macdonald auf dessen namens der parlamentarischen Arbeiterpartei gestell­tes Ersuchen, das Parlament vor dem 13. Fe­bruar einzuberufen, um eine Besprechung der Ruhr frage zu ermöglichen, dah er diesem Ersuchen nicht stattgeben werde.

Einigung zwischen England und Amerika in der Schuldenfrage.

London, 1. Febr. (WTB.) Reuter melde! amtlich, die britische Regierung habe die amerikanischenDedingungen wegenber Rückzahlung der britischen Kriegs­schulde nanÄmerikaangenommen. Die Bedingungen lauten: 3 Prozent Zinsen während 10 Jahren, danach 3Vr Prozent, fern« eine Ab- lösungszahlung von V2 Prozent und Rückzahlung der gesamten Schulden binnen 62 Zähren.

Aus dem Steuerausschuß des Reichstags.

Berlin, 31. San. (WTB.) 3m Steuer- aus schuh des Reichstags wurde in zweiter Lesung der Gesetzentwurf zurAenderungdes Landes steuergesehes weiter beraten. L 13 c, der bestimmt, dah zur Feststellung des steuerbaren Wertzuwachses bei dem ^werbs- und Verkaufspreis die jewellige innere Kaufkraft der Mark mahgebend ist, wurde angenommen. Sonnt ist auch bei der Wertzuwachssteuer die Derucksuh- tigung der Geldentwertung in der Steuergesetz­gebung eingeführt. Heber die Frage, ob die Um­satzsteuer von 2 Prozent auf 2'/r Proz«tt erhöht und der Antell der Gemeinden entsprechend ver­mehrt werden soll, konnte der Ausschuh trotz längerer Debatte noch zu keiner Entscheidung gelangen.

tivn tn Essen und sein« sämtlichen Ver­treter, sowie eine Reihe weiterer Ober- beamten ausgewiesen worden sind, hat heute der Präsident der französischen Feldeisen- bahnkommisston dem Dezernenten eine Erklärung abgegeben, in der es heistt, gestern hätten mehrere Oberbeamten der Reich, bahndirettion bestraft wer­den müssen, weil sie den Befehlen des Generals Degoutte nicht nachgekommen waren, darunter auch der Präsident und sein Dertreter Richtsteig. Es werde daher gebeten. Vertreter zu be- z e i ch n e n, an die sich die llnterkommiss'wn wen­den könne. Hierauf wurde etwa folgendes er­widert, gegen die Bestrafung von acht höheren Beamten durch Verhaftung und Ausweisung werde namens der gesamten Beamten- und Ar­beiterschaft schärfste Verwahrung eingelegt. Das gestellte Ersuchen werde dahin beantwortet, dah die Hebriggebliebenen weder befugt seien, dir Präsidialgeschäfte au übernehmen, noch das Recht hätten, Dertreter des Präsidenten zu bestimmen, dah jedoch Oberregierungsrat Abel als der­jenige bezeichnet werde, welchem Mitteilung ge­macht werden könnte. Die Franzosen nahmen die Erklärung zur Kenntnis.

Kundgebungen gegen die fraazosifchen Kon» trolloffiziere in Königsberg.

Königsberg, 1. Febr. (WTB.) 3n den gestrigen 2ll>endstunden ist es vor dem Zentral- Hotel am Pacadeplah zu großen Kund­gebungen gegen die dort wohnenden fran­zösischen Offiziere der 3nteralllierten Kontrollkommission gekommen. Eine nach Tau­senden zählende Menschenmenge verlangte unter dem Absingen vaterländischer Lieder den Abzug der französischen Offiziere. Als die erregte Menge sich an­schickte, ins Vestibül des Hotels einzudringen, ging die Polizei vor und drängte die Demonstranten zurück. 3n der 10. Abendstunde war der Platz vor dem Hotel durch die Polizei geräumt und die zu dem Platz führenden Strahen waren ab­gesperrt. Einzelne geschlossene Trupps zogen iroch in den späten Abendstunden unter dem Gesänge derWacht am Rhein" und des DeutschlandliÄ)es durch die Strahen. Auch vor dem Hotel Kreutz, wo Angehörige der 3nteralliierten Konttollkvm- Mission untergebracht sind, wurden KuTidgebungen

schrei kern Zusammenlaufen. Von den wenigen Hütten Krinkhofs wehte nicht einmal der Rauch bis hierher. 3n einem großen Schweigen lag die ganze Höhe, und der Wald^ und der Himmel nein, der war nicht so sschwergsam! Gen Sonnen­untergang lohte er blutig, wie feurige Zung^r leckte es von da heran; sie streckten sich aus, sie züngelten gierig, sie erzählten düster-rote Ge­schichten. Es fröstelte den Marquis de^la Ferrrcre.

Es ist kalt hier oben bei Euch."

Tretet ein, wenn's gefällig ist. Der Schmi«> stieb die Tür seiner Hütte auf.

Drinnen war's schon ganz RachL. Am Herd, im eisernen Ring an der Wand, steckte der Kren- span und schwelte. Viel Helle gab er mcht, nur ein düsteres, schrnutziges, unsicheres Lrcht- Mtt lächelnder Miene stand Maria am Herd, sie lreb- koste ihre Tauben; das würde der Vater nun nicht mehr verlangen, daß sie die schlachtete. Das war ja nur Spaß von ihm gewesen. 3hre lächelnde Miene veränderte sich plötzlich, mit weit wrfg^ rissenen Augen starrte sie ten jTemÖn Herrn an; den kannte sie ja, Jesus Maria! Was wollte der hier? Sie wieder packen?!

Sie preßte die Augen zu: ach sie^/mr irre, sie träumte ja nur, er war es gar nicht. Doch, doch! Die Augen rih sie wieder wert auf, ein wilder Schrei wollte sich ihr entringen: der toar es der, der ihr Gewall angetan hatte! lind da kam ja auch fein Diener herein. Auch den er­kannte sie wieder. Sie unterdrückte den Schrei, aber sie zitterte. Unwillkürlich zog sie sich mehr ins Dunkel zurück

Von den beiden erkannte sie keiner. Der Marquis nahm am Tisch Platz, er war sehr ver- drossen. Müde stützte er den Kopf in die Hand. Der Schmied ging mit dem Burschen ab und zu.

Iean-Claude sollte den verletzten Huf kühlen von seinen heilkräfttgen Arnikatropfen goß HanS Bast ihm zwischen das Wasser.

Wie die Katze, die mit gesträubtem Fell ihr Opfer belauert und selber dabei doch voller Furcht ist so stand Maria im Dunkeln. Alle Weichheit war aus ihrem Gesicht geschwunden, jetzt sah sie ihrem Vater sehr ähnlich Wenn sie den schweren Schürhaken da nähme, den am Tisch Sitzenden damit auf den Kopf schlüge? 3hm geschähe recht. Und wenn ihr Arm dennoch zittern würoe. wenn sie ihn fehlte? Dann ein Ruf und der Vater war bei ihr. Und der würde die Rache nehmen, die er sich und ihr zugeschworen hatte, als er von der Schandtat an seinem Kinde vernahm.

Wilde Gedanken fuhren Maria durch den Kopf und stießen und drängten sie, eS lief ihr heiß durch den Körper, sie bebte im Rachegefühl; plötzlich veränderte sich ihre Miene die Rauben gurrten es fiel ihr der Martsti ein. O nein, nicht so, nein, nicht so! 3hre Hand, die sich schor hatte ausstrecken wollen nach dem schweren Schur- haken, zog sich in die Falten des Rockes zurück und hiell stch da fest an dem dünnen Kat an. O nein, Rache nehmen, das budte fte nicht Und der Vater durfte es auch nicht!

Von dem, was die Menschen Gesetzepennen, und von dem, was die Religion vorfchreibt, wetzte Maria nicht viel, aber die Weiblichkeit regte M stark in ihr, und in ihrer SAe siegte natürliche Güte. Wie beschwert von Scham hing sie den Kopf; ihre Lippen bewegten sich in tonlosem Murmeln:Bewahr rns .in Gnaden, heilige Maria Mutter Gottes, bitt für unSl

(Fortsetzung folgt)

d'Aubrh lachte nervös gezwungen.3ch bin der Marquis de la Ferriöre, ich reite mtt ge­heimen Ordern. Größte Eile ist mir anbefohlen und nun dies Malheur!" Er rannte erregt auf und nieder.Daß mir das mit dem ver­fluchten Gaul auch passieren muhte! ®a£ fonrmt von euren vermaledeiten Wegen Wege, die keine Wege sind!" brüllte er den ruhig Da­stehenden an.Was grinst der Kerl so?..Hatte ich weiter gekonnt, sapristi, bei Euch war ich wahrlich nicht eingekehrt!" Er warf einen ver­ächtlichen Blick auf die armselige Hütte.

Haben sie Euch hergewiesen zu mir?" fragte ruhig Hans Bast.

Schon von zwei Stunden a>eit ab. -Lluye genug, sich hierher zu finden!"

Hean-Claude, der Diener, lachte heimlich er gönnte es dem Kapitän, daß der nun zappeln mußte. Wie ein wildes Tier lief der ja hin and her. Er selber freute sich der Aussicht, nun ^ihen zu können. Wie die Tollen waren sie seit Trier geritten, rücksichtslos bergauf und bergab, immer im selben Trab. Kern Wunder, daß dre Pferde versagten, auch er versagte; er stand mit knicken­den Deinen. « ri_, .

Dieser Umweg, dieser Aufenthalt, stöhnte d'Aubry und wischte sich den Scha>eiß. '

Kein Umweg," sagte des Schmiss tiefe Stimme.3hr- irrt, Herr Marquis. 3hr habt Eurem Gaul den kürzeren Weg zu verdanttn. Denn ich bring Euch morgen so weit, dat 3hr nit fehlen mehr könnt. Allein hättet 3hr nie Euch zurechtgefunden."

Das schien den Marquis nun doch zu be­ruhigen. Der Schmied und ber Bursche führt«! die Pferde unter den Schuppen: er sah sich aaf- atmend um: kein großes Dorf hier, fein Ge-

Sorgsam untersuchte der Schmied.Da, Herr, seht!" Er hielt auf der flachen Hand dem Reiter ein Steinchen hin, das sich in den Huf eingeklemmt hatte.3hr könnt so nit weiter. Dat Peerd muß ruhen, kühlende Ämschläg kriegen. Vor morgen früh ist bat nit zu beschlagen?'

Gib mir dein Pferd." sprach hastig der Herr zum "Diener.Du wartest dann hier. 3ch reite langsam vor, bis Koblenz holst du mich längst wieder ein." Er hatte es auf Französisch ge­sprochen aber der Schmied verstand es sehr wohl. Dat möcht ich dem Herrn nit raten. Ganz allem reiten hier?!"

Der Franzose warf einen bezeichnenden Blick auf die Pistolen, die ihm im Leibgurt steckten: 3ch habe keine Furcht"

Da lachte der große Mann rauj>.Furcht oder nit Furcht, dat tut nix zur Sach 3ch rat Euch, bleibt hier bis zum Morgen Lauernd überflog sein Blick die goldenen Schnüre der Uniform und das feine Tuch streifte das Beber der hohen Stiefel, den Mantelsack und die voll­gestopften Datteltaschen. r

lln geduldig stampfte der Aufgehaltene mit beiden Füßen.Sacrd miste tonnerres, beschlag das Pferd hier sofort, du Halunke!"

Der Schmied trat zurück und zuckte die Achseln:Rein. 3ch würd dat Tier unnötig quälen. Wollt 3hr Euer schön Veerd lahm wer­den lassen? Habt 3hr denn en besondern Ghnmb, so zu pressieren?" Zwinkernd trat er dem Reiter ganz nach

Berliner Produklenmarkt.

Berlin, 1. Frbr. Am Produkten­markt sind die Preisabschwächungen nicht im Derhälttcis zum Preisrückgang erfolgt, da die Verkäufer, namentlich für Brotgetreide, bemüht waren, den Preisstand aufrechtzuerhalten. An­dererseits beobachten die Käufer große Dorstcht. Die Umsätze hielten sich infolgedessen in engen Grenzen. Weiten war seitens der Mühlen be­gehrt, Doggen war zum Teil gefragt, zu Deckungszwecken für frühere Abgaben an die R.ichsgetreibestelle. Gerste war zur Umlage und für Fabrilationszwecke gut verkäuflich jedoch zeig­ten die Preisforderungen und die Preisgebote eine ziemlich große Spannung. Mais stellte sich niedriger, auch Mehl und Futterstoffe waren nur billiger verkäuflich. Wnzen, märkischen 62 000 bis 63 000 Ml., Roggen, märkischen 56 000 bis 55 000 Mk., Sommergerste, märkische 55 000 Mk. (matter), Hafer, märkischen 48000 bis 49 000 Mk., schlesischen 47 000 bis 48 000 Mk. (flau), Mars, La Plata, waggonfrei Hamburg 63 000 bis 64 000 Mark (matt), Weizenmehl (100 Kilo) 180 000 bis 210 000 Mk. (matter), Roggenmehl (100 Kilo) 160 000 bis 170 000 Ml. (matter), Weizenkleie 38000 Mk. (matter), Roggenkleie 38000 bis 39000 Mark (matter), Raps 95 000 bis 105 000 Mk. (still) Viltoriaerbsen 85 000 bis 95 000 Mk., kleine Erbsen 75 000 bis 80 000 Mk., Futtererbsen 50 000 bis 60 000 Mk., Peluschken 100 000 bis 135 000 Mark, Ackrrbohnen 70 000 bis 75 000 Mk., Lu­pinen, blau 100 000 bis 125 000 Mk., Rapsk ichen 45 000 bis 60 000 Mk., Trockenschnitzel 65 000 bis 85 000 Mk. Rauhf utter: Weizen- und Roggen-

strvh. drahtgeb. 18000 bis 18 500 Mll, Haser- strvh, drahtgLpreßt 18000 bis 18 500 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 17900 bis 18200 Mk., Wiefen- 5eu aut, gesund und trocken, Dormaho 18 000 bis' 18 500 Mk., Rachmahd 17 000 bis 17 500 All. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.)

Frankfurter Schtveine« mrd Kleinviehmarkl.

Frankfurt a. M., 1. Febr. (Amtlich.) Marktverlauf: Langsamer Handel; beiSchwei- nen Ueberstand. 3m einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 420 Kälber, 246 Schafe und 418 Schweine. An Preisen wurden an­gelegt per Zentner Lebendgewicht: Kälber, beste Qualitäten, von 130 000 bis 150 000 Mk., mittlere von 110 000 bis 130 000 Mk-, geringe von 90 000 bis 110 000 Mk.; Schafe von 75 000 bis 130 000 Mk.; Schweine unter 80 Kilo Le­bendgewicht von 150 000 bis 190 000 Mk., von 80 bis 100 Kilo von 190 000 bis 200 000 OHL, von 100 bis 120 Kilo von 200 000 bis 220 000 Mark, von 120 bis 150 Kilo von 200 000 bis 220 000 Mk.; Fettschweine über 150 Kilo von 210 000 bis 230 000 Mk. Außerdem wurden 48 Rinder ohne amtliche Preisnotierung ge­handelt. Die Preise liegen um soviel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen.

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Ausweisung der EisenbahudirettionS- beamteu in Essen.

Essen, 1. Febr. (WTB.) Rachdern gestern der Präsident der Reich sba h n dir ek-

Frankfurter Devisemnarkt. (Telegraphische Aus-ahluag.)

Damm: 31. Zcmuar 1. .-.eoruar

Anul. No terg. 8ImiL Noliera.

ietntfltT Ertüchtigung wird immer mehr All- I älnterbrechung fortgesetzt. Die Zahl der Toten Gemeingut unserer studierenden Zugend. An den hat sich auf 112 erhöht. Vermißt werden noch Kursen und Hebungen nahmen im Sommersemester 29 Mann. Von den ins Knappschaftslazarett £922 insgesamt 4156 Besucher teil und mit etwa Ein gelieferten konnten bisher 102 entlasse Wer­der gleichen Zahl ist im laufenden Semester zu den. lieber die Entstehungsursache des , cwbnen. Für die Sieger tn den Wettkämpfen Unglücks ist noch immer nichts ermittelt.

^eben 4 Wanderpreise zur Verfügung. Am aka- Berlin, 1. Febr. (Wolff.) Der Reichs- , Öemifcfjen Turn- und Spielplatz wurden die Ein- Präsident richtete anläßlich des schweren Gru- ebnungdarbeiten mit finanzieller Unterstützung der benunglücks auf der S)etni.jgrube bei Reuthen an Studentenschaft und unter ihrer tätigen Mithilfe den Oberbürgermeister von Beuthen nachstehendes

Ende geführt Telegramm:Schmerzlich Eetxijt von dem schweren

cMnM

in kämvsen gekommenen Bergleute meine herzlichste Ä Teilnahme auszusprechen, und der Der-wal-

1?^"; Honfcfviftricher Büche'- und tung und dem Betriebsrat mein aufrichtigstes

SiSaSS raiUlW SU ritteln. Als erste Hilfe

Nt>m>n^ausländische hat keine für die zahlreichen Opfer der Katastrophe habe in9schaffen vermocht Selbst ich 3hnen den Betrag von 2 Millionen über- äSE?sffiS&äs JLLWWMZ wissenschaftlichen Instrumenten und Apparaten. Millionen Mark überwiesen.

Die Gefahren, die diese Zustände im Gefolge --- 1

Baben, können gar nicht überschätzt werden. Das

deutsche Volk ist milttärisch wehrlos und wirt- ® cncra[ Prschewalskij in Inner- ! chaftlich fast am Ende seiner Kraft Die stolze afietL (aM) 19 F. A. Vrocksmus'schen Samm- höhe, auf der Deutschlands Weltwirtschaft einst ' ^isen u Abenteuer".) S.en Hedin lringt gestanden, verdankt eS nicht zum wenigsten der -m ^2^ toarmc Dankbarkeit seinem be° allen Fvrschevarbeit auf allen Gebißen des Vorgänger, dem russischen General und

Dissens an unseren Hochschule. Wenn es unferm Fvrschimgsreisenden Prschewalskij, gegenüber zum tzolk nicht mehr gelingt, die Statten zu erhalten lebendigen Ausdruck, indem er die wichtigste Reise Die ihm das Rüstzeug schaffen für seinen Kampf erfolgreichen Forschers, die ihn in das am um Leben und Existenz, dann tritt es aus der fd)toerften zugänglich.' Gebiet 3nnerasiens führte, 'Reihe der führenden Kullumationen zuruck. Die < Aufzeichnungen Prschewalskijs in gedrängter Regierungen sind sich ihrer Verantwortung be- lebendiger Darstellung zusammensaßt

wühl, aber die Mittel des Staates reichen für Vühl, Karl. L a n d w e h r - 3n fa n- idie Größe der Aufgabe nicht mehr aus. Es ist terie-Regiment Ar. 116. Verlag Gerhard Idaher erfreulich, dah man in führenden Wirt- Stalling Oldenburg und Berlin. Rühl, der fast !chaftskreisen den Ernst der Stunde immer klarer 3 - (an Aeglmentsadjutant war, hat hier ertermt und bestrebt ist, durch Stiftungen der . maftergültiger, fesselnder, bisweilen dramatisch- oe schiedensten Art wenigstens den dringendsten Weise die Erlebnisse und kriegerischen

Bedürfnissen abzuhelfen- Es würde zu weit der II 6er-Land wehr im Felde vom Aus-

Ähren, alle hochherzigen Spenden aufzufuhren am 14 August 1914 bis zur Rückkehr aus

die uns im verflossenen Jahre zutett wurden: mit Weltkriege am 7. Dezember 1918 geschildert. Borten besonderen Dankes sei nur der fegens- Marneschacht (Vitrh°le-FrancoiZ), Wint rch acht reichen Tätigleit der Hochschulgesellschast gedacht -n Champagne, Frühling im Priesterwalü,

Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird das Herbstschlacht in Champagne und Argonnen, Zahr 1923 deutsche Opfersreudigkeit und deutschen ruhige Zeit im Argonnerwald (Sommer 1916 biß Zdealismus auf eine noch härtere Probe stellen. Sommer 1918), Großkampf an der Olten: und un- An dem eisernen Willen eines einig ?n Volkes zu glückliches Ende des Ringens, smd die Haupt- Leben und Freiheit wird feindliche Dernichlungs- puntte, in die sich die Geschichte des RegimentK vut zerschellen! im Felde gliedert. Jedem, der im L. 3. R. 116 ---------- längere oder kürzere Zeit am Kriege teunabm, ««mS cähIa aber auch allen, die sich an Taten und Leiden

UtlO 5u)Ulß. tapferer Landsleute, an selbstloser Hingabe für

Dom Evangelischen Landeskirchentag. Voll und Vaterland ergeben und begeistern könnm^ Darmstadt 1 Febr Der Eva na e- wird das Buch viel bieten. Aber auch der hessische

Anschluß an die allgemeine Sitzung stattgelhabten Ä*acfpn Hntrn

nichtöfsentlichen Beratung über die ^nausgescho- unbdanntoi M f gespielt?

bene Wahl des Präsidenten der Kirchen- für alle zur Einführung in

cegierung und seines Stellvertreter« vech-an- 42 T Ä rßon Knese-

dell- Sur Vorbereitung dieserWahlwurde wegen ^ck^A^ll^h^r an'd^r Deutschen Hochschule der leider notwendig gewordwen Dertagung ein Libesübungen. (Dieck u. Co., Verlag der Ä' n6aÄ,a^Ä».

BÄÄKirchliche Nachrichten.

deischiedenen kirchlichen Parteigruppen vertreten. gfr. Religionsgemeinde. Gottesd. i. d. Synag.

* (Südanl.). Samstag, 3. Febr. Vorabd. 5.15, morg. 9,

Erledigte Schulstellen. Erledigt find abdS. 5,30 u. 6.10.

rtne Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer

am der Volksschule tn Bad-Rau heim (eine Hande».

Wohnung ist schwer zu beschaffen): eine ßebret* I Berlin. 1 Febr Der Dörsenvorstand be­stelle für einen e«ungelischen Lehrer an ber Volks- während des ganzen Monats Februar nur

Hnle inGroß-Haufen Kreis am Montag, Mittwoch und Freitag die Wert-

(Dlenstwohnung für einen verheirateten Lehrer ist ^pierbörse stattsinden- zu lassen.

oorhandsi). | Berlin, 1. Febr.)isenmarkt. Die Mark- befferung tn Reüyork und die Ankündigung von Maßna^nen gegen die Auswüchse der Devisen'- spekulation führten heute am Devisenmärkte zu einem nicht unerheblichen Rückschlag. Die 3ndu- ftrie war mit Käufen zurückhaltend. Der Dollar wurde vormittags zwischen 43 000 und 44 000 ge­handelt und ging bis zur amtlichen Rotiz auf 41 500 weiter zurück. Später schien sich die Hal­tung wieder etwas zu festigen. 3n Effetten