Einzelbild herunterladen

rnontag, KVoder »»

173. Zahrgaty

5*cr

einen foflcnannlen

eben ttwr. gegen inen. ba fein

tr-nbel richt

Zum

Am tert

2fugcnbliif ausgegebcn lautet., eine Regelt« dem Hindenburgivall zu tnenig 'Beachtung Bon . Jbr liefen verlchtcdenc

ansah, dah sie zu allem fähig sind.

D-thnbof legten diese Trupps einen sogen inn-

Treueid ab und begaben sich bann zum

Zvcrs! trafen 'Oie sonderdünblerifchen Stotz» rrnppe em, die sich hauptsächlich an6 Syn­dikalisten aus dem Mülheimer und Hambor- ner Bezirk zufarnmensehten, und den n man

Mn|d)Hft für vrohtnach- ridjten: Msjeiger liefet«.

Postsche^koetv.

grewnrn u. Ml. 11686.

Parole, die im lohten worden war und dahin bemonftraiion auf veranstalten, fand sehr

von den Saabcrbünblern

Ent sah der übciall stark bedrängte' Polizeibram- ten ruckte Schutzpolizei o.t und gitrf ein. Sofort zogen sch die Siohtruvps der Sonderbündler am Eingang der Mühlenstia^-: zur Abwehr zusam- men und zogen ihre Pistolen. Ls entspann sich

Aach einer Meldung aus Essen ist in sämt­lichen dortigen politischen Xi elfen keinerlei Stimmung für die Dründune einer rbefmldp westfälischen oder rheinischen R r» t>ltf vorhanden 3nebcftn&cre stoht fciclei Gebaute in den ge­werkschaftliche» Ä reifen alle; Richtun­gen auf schärfste Ablehnung. 3n den Xrei­fen dr> Zentrum Spa rtei in dene i 19!S mit Äürkstch! auf öic 'Berliner rcu-l na.x Be-influf- fung eine Aeigung für die Einführung vorhanden war. if: dieser Gedanke sofort aufgegeben worden als die f ra » z ö f i sch e Einwirkung erlernt bar ge­worden war Heute ist auch dort schärfste Ableh­nung sestzustcllen.

Düffel dort, 33. Sept. iWTB.i

ein S c u e r g e f.- 4 t.

Mensch t-aran oachte. die Sonderbündler irgend­wie zu stören. Sie hielten vollkommen militärische Ordnung ein und waren mit schweren Pi­stolen und Gummiknüppeln betroffne! 3nsgefamt war der Zug etwa 10003 Köpfe stark Am Emde deS Hindenburgwabs hatten sich auch Kommunisten gefainmel!, mit denen es -u Reibe­reien kam. 3n der Ännigeadcc waren bereits bei dem Anmarsch der Sonderbündler sechs Be­amte der blauen Polizei von den separa­tistischen Stchtrupp? entwaffnet worden Auf dem Hindcriburgwall wurden bann weue.hi > mehrrre Beamte der b,au:n Polizei enttooff­ne* und mlhhandest

Ein Säbel, der einem der Poli.zeibcomten abge­nommen worden nxv.. wurde dem Lociderbündler- zug gezeigt, der jubclnb Beifall schi ic Ein am B smarckdenkmal stehender Polizcipvste.i wurde

Der blutige Separatistensonntag.

Tfa Düsseldorf vergewaltigen Sonderbündler und Franzosen die deutsche Schutzpolizei.

mittags ab bis gegen 2 , ........... ......

<teq;(iüge r.iit 'en Sonderbündlern aus Aachen, München-Gladbach. Köln ufw. ein.

iobei die Schuhpolizei

«B--.gischen Löwen " in ber Königsallee, wo sie in miiitärischei' Zvimationen auf- marschierten und dabei ven einem Xi rooperatrur aufgenommen wurden A.tch einer Ansprache des Weintändlers Oehnen zogen die Etohlrupps zum Brönhof zurück und holten die inzwischen an- gekommenen übrigen Sonderbündler ab Daraus begeb sich der Zug durch die (Araf-Abcll-Strahe und uic KönigsaUe? zum Hiirdenburgwall. wobei die Dtosttrupps den Zug zu beiden Seiten schützten.

Rheinische Tag. der von den Sonderbündlern am heutigen $a<x veranfraliet weiden ist. hat ein dramatisches End. gefundc» Die 'Bürger- schalt von Düsseldorf fyittc nahezu restlos die Parole der Geiveillcbastcn und Parteien be­

folg'. indem

lww|«t v», Mwstftte ftrbie lagmumm« pur. Nachmittag wr^t obntjtb« verdMdvchbest. prti« ftr 1 nun W< ffc Anzeigen d.27 irmBKlti 6rtL Brindzahl 55 T*1l, auiT.TO'Jlt; f. Wehlawe» 2nje1gtno.70m-nBrfitt 225 plkx 50000 Schi pla N Vorschrift 20"/, Lus- schlc.g. - DeranNvortstch tur Politik u. TfeutMrton OrFriedr.Vrlh. Lange. für übrigen Itil: (F.-nf. Zlumichem;fürbtn .i.,eigenteil: f; me Beck, in111ch in QJiefjen.

Die hn Polizelgefängni« noch vorhin, denen Schotzpoli-eibeamien wurden bann von den Franzosen ebenfalls entwaffnet und von den Sonderbündlern in unmenschlicher Weise miß» handelt.

Gegen 6 Llhr zogen die Lond^rbündstr lum I Bahnhof Die Zahl der Toten und Berwund n j labt sich bi#h.r noch »ich! gen' ststefl'n Es I steht ober fJt. Nab n i c - Schuhpolizei- beamte tot sind. >t id eine ganz Anzahl von Schwer- und Ceifnn;riDunbet:n rus der Menge in die Krankenhäuser und UufaUfr.itioncn ei i gebracht wurden Don den Sonderbündlern fallen zwölf getötet worden fein Der Polizeidezeri'.ent Beigeordneter Dr. Haas wurde von den Sran- zose» verhaftet. Starke französische Pa- trouUlcn durchziehen die Stadt.

Das Treugelöbnis der Rheinlands.

Köln. 30. Sept. .WB lieber 100 00C An­gehörige aller politiichen Parteien und aller ge­werkschaftlichen Richiungen schleifen tich heute vor­mittag auf dem Kölner Mehgelände zu einem Schwur der Treue de» Rheinlande!' zum Reiche zusammen. D e Mafsenlundgebung hatte einen hier noch nie gefeberxn Umfang '3lad> Gesangsvorträgen des Kölner Bkännergesangner- eins sprach der b.-ift Zentrum nng.-frnn.b? Stadt- reierbnete Schaeven Qlamcn? de» ganzen RheinlandeS und namens ber Anf)änger alter po­litischen kulturellen und wirtfchastlichen

Richtungen gelebte er dem Deutschen Reiche Tieuc. verlangte die Heimlghr ber Auvgewiefenen und Freigabe der Gefangenen und

lehnt« die "Begebungen bet Sonderbündler entschieden ab.

Insbesondere wieS der Redner auf die WvNe Pcincares hm, bah er keine Annerionen beabsich­tige Tne Bede wurde von stark anhaltendem Bei­fall wiederhrll unterbrochen Die Ber»ammeften nahm-n einstimmig eine Entschliehung an. in der es u a heiht Das Rheinland fühlt sich uner- schütterlich mit dem deutschen Daterlcinbe verbun- den und wirb allen Bersiichen, irgendeine Aen- berung ferner staatlichen .Zugehörigkeit durchzu- sehen, leidenschaftlichen Wiberstanb entgegensehen. Die Sonderbündler haben kein Recht. namcnS des rheinischen Bolles zu handeln imt sich als Vertreter ber rheinischen Bevölkerung aufzuspielen. TBtr erneuern und bekräftigen das alte Gelöbnis,

mit allen Deutschen gemeinsam den steinigen Weg unseres Geschickes

zu geben Wer sein Vaterland verrät und sich in niedriger Gesinnung fremden Machthabern an- paffen will, der steht jenseits ber/Reiben, die die Überwältigende Mehrheit der Rheinländer bil­deten Vor aller Welt berufen wir uns auf das Selbstbestimmungsrecht ber Völker 3n feierlicher Form verwahren wir uns gegen jeden Versuch, unser Recht auf Freiheit mit Fristen zu treten und das fefte politische, wirtschaftliche und geistige Band zu zerschneiden, bas uns mit dem ganzen Deutschland in guten wie in dosen Tagen verknüpft. Mit einem K>och auf bas deustche un­teilbare Vaterland schlost die Kundgebung

An das heMche Volk!

Der passive Wrdtrsta'.k c Adeln und Auhr ist crögehrochen worden Die XnorbrumQen, um Nis Wiriichafte>ber, roiebei 1 Gang zu bringen, die b erfüt erforderlichen We fangen m, die Be­amten und die übrige Be^üe ning ftesten b«x>r Die Wiederkehr geordneter B<'hält.-risse im be­lebten Gebiet ir.tb neu. ?hi>»bcn neue Schwierigkeiten b ' ig< Di > h^ ^stiiche Bcvölterung soll Gewistp-.i bot-cn bah Aeich und Land tun werden, was in '.bren Krusten suhl, um diese Schwicii^ leiten zu ebertobiben.

linier Du.-k gilt heute den Bcwv'merm un- fcicS Lc»ndes im bc'etiten Gebiet für Me Opfer. di-> sie In den Vergangenen Monaten gebrach! hnben Der irite-.- Gedai..'. labrbunbcrttianger deutscher Geschichte 5xir b i e Einheit des A <- ichs 3n ihr ertonnti man zu allen Zeiten die Grundlage für Sicherheit und friedliche Arbeit, de.' Weg zu Dlü.s und Wohlstand An diesem Gedanlen leftzudolten. ,st das Gebot der Stunde Aur irn Aahmc-n des Ae.chs kann rhei­nisches L«md eurer Mfeien Zukunst entgegen,eben.

(Y:Bt. wo ern r. ier Abschwitt für die besetzte? Gebiete fernen Anfang nimmt, daraus hinzu- weisen ist uns bci'qc Pstucht galtet f e ft am einigen deutschen Ba terlanb, allen Stürmen zum Trotz!

Darmstadt, den 28 September 1923.

Hessisches Gesamt Ministerium i Ulrich, von Brentano. Henrich AaaJ

«Zerschärfle Vergewaltigung statt Abbau.

Koblenz. 1 Oft. (Prio -Tel > Am Freitag Samstag und Sonntag sanden unter dem Verfitz des Aegieleiter» .wischen den Spihenorganut- tioncn ber Eisenfxthmgewerkfchaften und der alli­ierten 6;fcnbatniegi." Verhandlungen über die Frage der Wiederaufnahme des Ber­ke hrS im besetzten Gebiet statt Von deutscher Seite dursten nur Fragen gestellt werden Die Regie will die deutschen Eisenbahner mir unter folgenden Bedingungen zulasfen

1 Di« dewlfchen Bea-rfea WtAce auf He alliierte Aegi« betet bi gt

2. ®< tbcrbai eez fütche Beamte «t*» gestellt, bie am Ort ihrer ackern

sind.

3. Aektere Leute f«d X* bet Dteker. eteftetlttsg überhaupt «usgeuvunue»; es tem» men nst ,fingere fleeft ta Frage.

4. Die «sgetz»teseuev Beamte» werbe» nicht wieder esttgesteM; bie A»sw«tf»»ae» werben aufrecht« rhalte».

5. Zusgefamt darf »»r ei» Drittel de« bisherigen beutfche» 'Beamteastabes tote» der eingestellt werbe».

6. Alle Leute habe» »»ter alliierter Lei­tung zu ar besten.

Wie es tn dem Tel«,ramm weiter bei6t, sind die Beamten desAuhrgebiets meisten« ältere Leute Es ist allo kaum anzunehmen, dah überhaupt bte Beamten, die den französisch-belgischen Bedingun­gen entsprechend auch nur das tn Punkt 5 zur Be­dingung gestellt« Drittel auvmachvi Trotzdem die Verhandl ingen fort gelebt werden, ist dieStimmung in den Giscnbahnerkreisen nahezu verzweifelt. 3n Essen meldeten sich auf die Aufforderung ber s canzösischen Eisen bahn regle 180 Eisenbayner 3hnen tr urbc eiöHnel. dah sie sich der Hegte unter- zuordnen und einen Bevers zu unterschreiben Mt- len. dah sie für die Aegie arbeiten und bte 'Rheinische Aepublikanerkennen woll- icn Daraufhin haben die Eisenbahner die Wieder» aufnabmc der Arbeit verweigert.

Die 'Rheinlandkommiifiun hat den Beamten der wischiedenen Verwaltungen im besetzten Ge­biet verboten, mit militärischen oder anderen Behörden Un nichtbesetzten Deustchland. na- mrnilich in Bayern, die Machtbesugniste wäh» , enb des Ausnahmezustände« ausübten, in Ber- binbung zu treten oder von ihnen Jnstrukstone" in Empfang zu nehmen

Durch die belgische Kriminalpolizei wurden

Wester« A«q»tsitio»«»

iwrgenommen SvbeiderRetchsbankstellcstre- 1 c l b <KX) Milliarden m Eleve 12 Milliarde», m Ucrbtngen 20 Milliarden Bei der Aeichs» banfncbenftelle in Hamborn erschienen am 30 bei tcmber Kriminalbeamte der belgischen De- 'utzungSbehörden enb legten einen Aeguisittons- fchcnn übei 500 Milliarben vor Da dieser Betrag nicht bezahl! werben konnte, wurde ber ganze Barbestand ber Bank beschlagnahmt 3n der Reichs' . nffteile Duisburg erklärte em bel­gischer Offizier am 20 September auf die Weige­rung ber Bankanfwlt 500 Milliarden auSza- zahlen. sämtliches Geld für beschlagnahmt Es wurden 283 Milliarden toeggerrommen Bei der Reich«dankn^>enstelle tn Homberg wurde am 21 September die Zahlung von 200 Milliar­den verlangt, es wurde aber nicht« weggenvmme». da die vorhandenen Beträge der beizischen Ära- Mission olfenbar z u gering waren

Die nächsten Schritte der Reichs- regierung.

Berlin, 30 Sept IWTB.) Das AeichS- kabinett t.-at heute nachmittag zu einer Sitzung zusammen, um zur politischen Sage Stellung zu nehmen Die Beratungen galten der CB entere*, hing der in ber nächsten Retchstagssi tz u oom Veichekanzlet f.-r die Xqpemng adzugess^

UL 230

Eesch« ni sgllch, öB« Sonn, und Feiertag,, ttberSomslogsbtilagr Vi»b»nrrFamillenblätt«r We*ei-Bti«e$»r«ts 20 Ultnionen fölur* ein. tchliehl Irlgerlabn, auch ».Nichterscheinen einzeln. Niunmem msolgehöher« twalL- Fern -prech- Lnschlüsje stlrdieSchast»

Sonntag txmnflal' Von 1 Uhr nadmiiifag« ab w'.das Stragcnbilb wenig beleb: SamtUchc Dastwirischaften. Eaf.-s, Kinos und Dh.nter waren gejchlvfsen Die Ötiafjen waren von vormittags 9 Ubr ab füll. Der Auto- uno Drofch- ker.vcrlehr ruhte vollllänbig Die Slraften der 3nnenstadt waren bis ui die frühen Aachmiitags- sturden tpi- ausgestorben Die ko mm unistische

Verluste z-.i verzeichnen hatte. Auch auf feiten der Sonderbündlcr scheint cs eine Anzohl von Opstin acg<f>cn zu f>ah?n Es gelang 0er Schutz­polizei fchlicstlich. trotz bei Lleb.rmncht hi: fonber- bünolerilchen Stvsttrupps auscinankerzutreiben Die ganze Versammlung ft ob bai auf i n wilder Flucht m Öen Holzarten und in bi: zum Bahn­hof führenden Stinr. ,, woraus die Schutzpolizei nach Säubciung der Sünden sich in ihre Quar­tier: Vuiüdb.gcu. n wollte 3n diesem Augen- blirf schr tten out bi^bei ui'b.kannte: Llrfache d-e Franzosen mit Kavallerie und Pan- zc rau tos ein. umzingelten an m.hieren Stel­len nci.t.rc Diupps von SchtitzpLÜzei und entwaff­neten <? De zerfpienzten sanderbündlerifchtn Stoßtrupps schloffen sich so'ort bei 'ranzöfilchen 2rupbc.iabtc;[ung;:i an, überfielen bte entwaff­nete Schuypolize bcamten. mislf>andelten sie fürch­terlich und schlugen rtnigc oon ihnen nieder

VolkSslamm im Deutschen Aeich fühlt so aus­gesprochen deutsch wie ber Rheinländer, (ein VolkSstamm wirb infolge seiner geichichtlichen Vergangenheit fn einzig uni) allein von deut­schen Gefühlen beftimml, benkt so frei von allem PartikalartSmuS wie ber rhrinischc. Wie bte rheinischen Gebiete die Wiege beulscher Kultur sinb, so sollen sie auch ber Quell beS beutschen RationalgefühlS werben Das zu er- kennen und biefc Erkenntnis bis in bie fernste deutsche Volksschicht zu tragen, ist baS heiligste Vermächtnis, bas bie loflgetreuntcn Rhein, lande heute jebem beutschen Politiker, |ebem Führer ber öffentlichen Meinung in Deutsch- land ans Herz legen. Die rheinischen Gebiete bürfen kein zweites Elsah werben, baS, seinerzeit losgelöst von dem Reich, bei dem deutschen Volke in Vergessenheit geriet und geistig von dem Rachdar erobert wirb. Man hat ben Rheinländern gesagt: Dkeibl uns so treu, wie bie Franzosen ber okkupierten Ge­biete wahrend beS Krieges treu geblieben sind. Die Rheinlänber haben ein Recht, demgegen­über daran zu erinnern, dah fene Franzpfen bcmcis aber auö wu?ie^ bah ihre VvllS-

^chicksalswende.

Wir Deutsche, soweit wir unS als eine ein- hetMche Ration. b.c VostSaenoifenschaft eines eitcheillichen Stoares fühlerr, stehen im Äugend lick vor einer Wende unseres Schick­sals derer 21 u»mag wir noch nid)t übersehen, nur ahnen können Daß die Gebiete am Rhein, die reichsten, edelsten der deutschen Republik, nicht m^»' zu unserem Staatsoerband gehören, Haber, bie letzten Wochen jedem, der sehen und hören ton.i unb sehen und hören wist, einbeu- tig ger? . cifenbort Kein M:nsch tr. Auk­land, ber pol'iülch unb wirtschaftlich bertft. 'cd)- »et anders, unb eine Ollusivn aufreoverhalten xu wollen, bnf hem nicht so fei, tJnntc nur Weiter derhängril woll für bas de^üche Volk werben. Die ganze französische k ift, oer- kennen wir baS boch nicht, aut '' ? Iösung

der Rheinland« vom - -ichcn Reiche eingestellt. Welchen Tb men bicie Loslösung zur moralischen 'Bemäntelung erhält, ifi ganz gleichgültig. Doh der an dieser Veränderung des politischen Bestandes in Europa am raf­ften interels crte Staat, England, gar nicht da­ran denkt, Frankreich In seiner Rhempolitik zu hindern, beweisen die Fe rie ns ährten der eng­lischen Staatsmänner, beweist das neu dolu» mentierlc Ewverständni« Baldwin-Poincare, beweist baS Sd)toeigtr. des englischen T-rrtrc- terS in der Rhemlandkommisston zu allen Ver­ordnungen, bte nichts als orderei!ungen zu der Gesamtloslösung bcbcuien.

Die erste Aeuherung Frankreichs zu dem Entschluß ber beutschen Regierung, ben Wiberstanb an Rhein und Ruhr aufzugcben, unterstreicht die Bedeutung dieser .Handlung für Deutschland.Ein n e u e S K a p ,in der Geschichte Europas ist eröffne!", erklärt ber Petit Parisien". Dah in dieser- Kapitel Deutschland ohne die rheinischen Ort.-tc :igu- deren wird, ist für jedermann selLsiöerständ- lich, der nicht noch weiter mit Illusionen ।Die­len will.

Welche« Verhängnis die Mtrennung der cheinischen Gebiete aber für BaS Deutsche Reich bedeuten wird, hat der Berictaerstatter derEre Äouvelle", Jean Florence, in einem, von einzigartiger Klarheit ber Erkenn bis aller rheinischen Probleme, der 'ranzösischeo und deutschen, erfüllten Artikel auSaelprr sten. Schon bie Bildung eines rheinischen Sc-)cr- staateS erllärt er für eine Katastrop'>e, bie zum Zusammenbruch des Reiche« führen könme. selbst wenn, wie e« wahrscheinlich ist. das übrige Reich in enger Einigkeit verbunden bliebe" Dah aber ber unabhängige Rhein­staat nichts weiter alSeinkolonialesAn- hängsel Frankreichs sein würbe, haben die verschiedenen Aeuherungen französischer Politiker in ben letzten Jahren, haben vor allem bie in französischem Solde unb unter französischem Schutz arbeitendenPolitiker" zur Genüge bewiesen Heute kann es nicht mehr zweifelhaft sein, dah bie Bestrebungen der französischen Politik nach dieser unerhörien Riederluge, die der RechiSgedanke in den Rheinianden erlitten, auch zum dufteren Er- folg fuhren wird. Richt mehr zweifelhaft sind aber auch die Folgen in Deutschland.

Sollen wir nun die Flinte ins Korn wer­fen und alle« hinnehmen als vom SchicNal ge­geben? Wir würden uns dann selbst aufgeben, wir mühten bann darauf verzichten, ein Staatswesen deutscher Ration zu sein. Wir glauben, dah noch immer der Geist über das Materielle gesiegt hat, wir glauben, dah-noch immer die 3bcc über Gewalt triumphiert Hal. und so bleibt unS die Gewihheit, daft auch am Rhein bie deutsche 3bec boch eine« Tages in voller Freiheit wieder walten lann. wenn - unb baS ist bie erste Bedingung hierfür das deutsche Volk bie 3bee seiner natio­nalen Freiheit als die höchste sittliche Aufgabe allen seinen Hanblunaen zugrunde [egt. Der Geist, ber Rahrvater Der 3bee, ist frei Wie frei er ist, dafür bietet baS ö a a r gebiet uns allen ein leuchtendes Vorbild. Dort hat unter dem Druck ber französischen Herrschaft die deutsche 3bee jeden einzelnen ergriffen, dort ist alles, trog materieller unb moralischer BebrängntS, jeder einzelne auf das luchste sittliche 3deal seiner nationalen Zrecheit eingestellt. So ist eS Im Rheinland und wird es noch glühender in ben Zähren der Fin­sternis, die kommen werden, aufleuchten. Unb dieselbe Glut beS 3dealiSmus muh auch bas deutsche Voll ergreifen.

ES darf nicht mehr geschehen, dah das deutsche Volk, die ganze öffentliche Meinung wie In den Jahren ber bisherigen BeseyungS- zell baS Schicksal ber Deutschen im Westen al« etwas hinnimmt, baS uns nichts angeht. ES darf nicht geschehen, bah nur Einzelschicksale rheinischer Menschen, bie von unerhörter Grauenhaftigkeit sinb, dem deutschen Voll be­kanntgegeben werden unb nur em Mitleit 4 Jebem Menschen zukomw-n : .- ir-

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiget für Obethessen

Bnrtemttertat: SrtlfiMhr >lnf»srhtSfr-S»ch. « SteinOrw-sferef B. Longe in «te-ev. §chnttleft«vg und KefchLfkrUeSe: Lchnllftahe 7

letzte Kraft an Gut unb Blut auf­boten, um sie zu befreiet:. Die Befreiung burch blutigen Krieg erwarten die Rheinländer nicht, beim sie haben ja gerade die Besatz'ing der Fremden ertragen in dem Bewuht' ., dadurch dem blutigen Krieg ein Ende zu tr hen. 21b?r den Einsatz der ä u ft e r ft e n un. letzten ideellen Kräfte, das erwarten sie von je'cm Deutschen. Sie haben ein Recht dazu, lltib als deutsche Volksgenossen sogar bie Pflicht, beim sie erkennen besser und klarer das Ziel, das fremde Kräfte Im Rheinland gegen das deutsche Voll verfolgen.

3n diesen Gedanken müssen die Deutschen aller Stämme, aller Parteirichtungen, aller sonstigen Strebungen zusammenstehen, zu- sammenstehen mit ben Rheinländern. 3n die­sem Zeichen der Einigkeit inet Den sie den Sieg erringen, den höchsten Sieg der politischen und geiftigen Freiheit alle« dessen, wa« deutsch heiht. Ohne diese Freiheit gibt e« kein Deutschland mehr. Wer bie Krone dieser Freiheit aus dem uralten Sa gen ström des Deutschen Reiches, dem Rheine, erhebt, ber soll Füh^ X»e mniln« <*m