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Tietzener Anzeiger (Seneral-Anzeiger für Vberhesfen)
Samstag, September 1923
tncnn wir ten Glauben an uni selbst
<6 ^örtfcpunr,
(Hadtbrud verböte».)
war also
.Tu
überhörte seine TB ort»
j t i ortet« mich und gab mir
nid>: tdn.
TV.mauen ®evtfd)en
Rücksicht Kraalen.
Der Krank: bkiebsi !<1"I‘);D5.
tt trö DaS deutsche Volk muh nur aus sich selbst vertrauen, dann wird es in der Welt auch nicht vc.la sen dastehen Rur In der ernigenten Ki ist unsere- nationalen Willen« liegt unsere Stärke Wenn wir diese en:,teibung«nollen Wrchen *u- vei lässig Übersteden, dann durien wir ho s n buh auch für unser Vaterland eine neue Tio.gcnöäm- me.unq wi der anbricht uard für un'e v Ämter des- sere Zeiten n ieberfommen denen unser flanke« ©innen und un'cre ganze Aibeit letzt und immer gehören m if) (Lebhafter Beifall )
Rach einer kurzen Aussprache brach e der Ver- sammllingil.-i «r Pro« 5>r Krau« müller da«
frf'I't) sich flam den g iten Wünsche an, die der Abg Koreliiatei Turnhalle Vei lammlung für Otrejemann In herzliche Worte gesteitet hatte.
Vie Baöejungcn oon doppot
Dom an von 2Irtur‘Btaufetoetter.
rechtsgültig."
,üiu> "uu —"
»Ich habe eS vernichtet."
.Vater I"
®r hatte sich Drwall an tun. batte
nehmen wollen auf den Zustand deS dem jete Qlufrcgu na auf- ängstlichste «rfpart bleiben sollte . er hatte eS nicht vermocht @ln
wicdersinden. dann brauchen wir Hoffnung zu haben, dah später irgendeine neue curopäifde Konstellation uns tnieter <i,it er
1Ius Stabt unb f?anb.
® (e 6 en , den 1 September 1923.
Die Kohlenprodnktion in Hessen.
Die monatliche Statistik der Kohlenproduk- ttvn deS VollSstaate« Helsen weist für den Monat 3irfl 1923 folgende Zahlen nach An Rohdraun- kohlen wurden gefördert 56 880 Tonnen, verkauft tmrrben davon 19 690 Tonnen, der grösste Test der Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt Aus den verarbeiteten Rohkohlen wurden neben Schwelereiprodukten erzeugt' 37/0 Tonnen Braunkohlenbrikett-, 3131 Tonnen Rastprehsteine
Unter Berücksichtigung der au« Vormonaten übernommenen Be tänte, sowie deS AblatzeS und Selbstverbrauch« verblieben am Monatsschlufi ab at fähig 18 1?4 Tonnen Rohkohlen. Tonnen 1293 Tonnen Rahprehsteine. zusammen 19 “3 sonnen Braunkohlen und Braunkohlen- Produkte im Gesamtwert von 13 677 107 000 Wk
wie an Rhein und Ruhr die LebenSnorwendig- keiten gesichert sind. E« ist festzustellen. dah hier zum -wettenmal ein Dolchstab in die Reihen der Kämpfenden hinein geführt wird Dabei stehen dtefe Verösfentuchungen In DÖUtcem Gegensatz zur sozialtemakratilchen RelchtiaaSjraktioa Selbst KautSkv sch.eiot zur selben je.t Im .Vorwärts' entschieden für die Fortführung de« passiven Wi- derslande« Wenn wir ,etzt einen neuen Sturz der Mark erleben, so müssen wir ihn au« di« durch solche^ Treiber een verursachte Paaikstirn- mung »uiüusühien. oetenfailö iöiureu an. i., b.cler Stunde sagen 6tre,em > in w rd nid>: kapi» tul.eren Wa« er bei dem Aitriil sein-.-r Regierung gesagt Hit. hat auch heute noch Wert TBic er zu V.roaadlungen kommen wird, wie er die 3i'tei essen Deutschland« verll-ibigt. da» müssen wir k-.nrr Geschick.r.chkeit überlallen. Inzwisch n müssen wir aber dafür sorgen, dah In ganz Deutschland mehr StaotSacf ützl teraawächst mehr Anle.inahme an den Leiden bei befehlen Gebiet«. Brechen wir auheapolitisch zusammen, kommt e« zu einer zweiten ZrietenSr-lolutlon, kann Ist auch ter Bürnerkrlea te donn -rtch--» heb Links- und RechlsraOrlale über den zuckenden Leichnam Deutschland« dre Hmd Wenn ba« verhüket werden soll, dann meor StaatSgesühl, wehr H.ngabe an den Staat, weniger ig lömu«, den OpfcrtDrllcn weniger Im Munde führen und für den Staat alle Opfer bringen Rehmen wir un« etn Beispiel an den Türken die ihrem StaatSaefühl und ihrer uneigennützig m selbstlosen Hrngabe an den Staat ihre Crfolgr ver- dankm. Wenn wir jetzt nicht scsi zufammenstehe r.
.s« war von der eigenen Hand M Verstorbenen gefchrteben. trug da« Datum der 2b- iassung und lehre eigene Pinterschrtlt.
der Gief'erer Ortsgrupp- der VollSpartei zu Streseaiann« Führerschaft und Regie,ungSleitung zum AiSdrnck und
Ärti8 Friedberg.
«f Friedberg. 31 Aug 3n der aeftrtoH' Stadtverordnetensitzung trmcoe jf) Punkt 1 der Tagesordnung der Antrag de« A. nanzau«sck»illeS. den niedrigsten Sah mi der float* lichen Abgabe (100 Vron i mj arteten, mit 10 gegen 9 Stimmen abgelehnt unb beschlossen einen ,3uhttag von 300 Proz zu erheben, auhertea» 10 Prvz zur Bildung eine« AusglrtchstockeS. — 3n dem früheren KreiSamtSgebäude Oetzt Aisen- bafmbetrteb«amt) sollen zwei Wohnungen für Silenbahnbeamte eingerichtet werden, die Stad« bewilligt hierzu einen Zulchuh von 10 Prvz. — Rus Antrag der Kinobesitze rtn Frau HarraS wird die städtische Kinosteuer auf 33'/, Protz ermässigt Die städtischen ^ischüste ms «nroi t*nn fetten der Baugenossenschaft .Daheim" ga eibauenden Haufe für Postbeamte sowie zu dem staatlichen Bau eine« 5 Beamtenwohn hau seife tden aenehrnigt Die kommuntAlchen Stadtverordneten haben dem Bürgermeister etn M>> tiauenSvvtum erteilt, weil be, einem Rvnd- sch.eiben an die 6 tabUx-eo ebneten. Herr Abgabe clrc« Schulina le« an die sietdenkemfche kommunistische /fugend etn Ausschnitt au« der .Reuen Tageszeitung" beigelegen habe darin eine versuchte B.einNussung twrläg- Der Bürgermeister weist dielen Vorwurf zurück mit dem Benrerken, bah er au« verschiedenen Zelwngen Au«schnitt» zur Information tetleate. so habe auch etn Ausschnitt au« der .DolkSstimme" beigelegen. 3n der folgenden Debatte wird nochmal« die Frag, bet- Gewährung eine« Saale« an die komm», nistssche Jugend besprochen und beantragt, einen Irld-'n über den Psc-d.- tällen zu bewilligen Otn Belch'uh wird nicht gefallt - ®lne vorg nchlag^ne Sicmtenftcuer *bon 20 Prvz wird genehmigt. — Die .?ahl d»> SrnrrFui«'*» tft i~
<Jeh lehr zurückgegangen und beträgt zur Zeil nur fünf Personen Der Antrag aus llnterstützw^ der SiwerbSlofen wird mit 10 gegen 8 Stimmen abgelehnt
onfcl <3« war etwa« zwischen und getreten eine Icib g’ alte Angelegenheit, die un« trennte. Wir au« aller Verbindung gekommen. Deshalb ff. du ihn auch nie kennen gelernt Aber ,etzi schrieb ich an ihn oon meinem Krankenlager au« Ich diktierte deinem Tor den ^rtefttr trirb dich nicht tm Stiche lassen, dazu kenne Ich ihn zu gut "
.Wa.um fcyiiebn ou an ihn, Vater? Ich brauche ihn nicht Ich stütze mich sicherer auf die eigene Kraft"
Lab gut fein, mein Junge 9r tft tm Grünt leine« Herzen« ein vornehmer Mann, daS gib! mir eine grobe Beruhigung Ich habe viel an dir flutzumachen.
Inge r schien an der Schwelle, um der Unter- rebung. die ihr zu lange währte, etn Gnde M machen.
2ber der Kranke winkte Ihr ab .Wir fbt» flleld» fcrtla* rief er ihr zu. .nur wenige Mi- nuten noch
Da ging sie
.»in« noch." sagte dann Graf Wok! Si« weif, natürlich nicht« 6tnmal war ich in Bee- luchung. ihr alle» zu sagen Zch ta> e« nicht 3* fürchtete auch e« wäre über meine Kraft ge» flangen Da« wird nun deine Aufgabe lein."
tlnd al« Gunther eine abwehrende Bewegaa» machte .Ach will c« unter allen Urnftänben. Du muFM e« mir v?rfvr»chen Sie soll mich sehen, wie Ich war 34) tana e« btr nicht ersparen Unb ntchi wahr, ich bade dein Wort? Dann t» tf gut Unb nun reich mir noch einmal di» Hand, mein Junge, sieh mir In« Auge — -<xb lad un« QHäiHLzr bleibe» k"
(Snrtfeura® t»üd
i nachdem auch die Fraktion der Deutschen Dolk«- b«rtei einstimmig beick.loslen hatte ihn für den Kanzlerposten zur Dersüzung zu stellen. Wenn m dieser Beziehung von einer Gegnerschalt tn der
. Schwerindustrie gesprochen wird, so ist daraus hm- Kweisen, dah der Aba. HugoStinne« einer r eifrigsten gewesen ist. die für dtefe Äabinett«- dÜbung gesprochen haben Piinzipiell ®ar übn-
; gen« seit dem Stuttgarter Parteitag die Frage der gretten Koalition für un« keine Frage mehr.
। denn damal« haben wir un« nich den glänzenden Au«führungen S'reiemg-,''.« für die Hrr.ttll
! der gretten Koalttton auegefprxben Wir wissen natüihd). bah diese Koalition duichau« keine Veischwesterung mit der Sozialdemokratie ist. alle Weltanscha>-ung«kämrle in denen mr von bei, Sc-ialdemokraten grundsihllch ge rennt sind müssen heute aber zurückge ae.lt werben denn letzt ist nicht die Zeit dazu, diel: Kample auSzutragen Wenn wir diese D,nge nüch.ern be'rtch'e i m ilfen tlr fegen, bafj e« »«ich er ist in bicier Ichweren jelt be« Vaterlande«, mit der Sozialbeinokratte zusammen die Geschicke Deutschland« in einem erträglichen Sinne zu meistem, al« wenn bie So- >'nsfemekr7,-ie tm Welllaas mit U.x Äommunift.n brausten auf der St raste sleflen würde Wenn wir auch willen, bah manche Kreise der Soll iltemo- Iratte tn mandxn Dingen nicht pupillaiisch sicher für un« sind, so müllen wir aber doch daran den- ken. bah bie Sozialbemokratie feit 1919 mancke« flelemt hat. obwohl sich ber Gedanke be« 3ntcr- nationali«mu« bei ihr so eingesieslen bat. wie b«, feinem Sozialdemokraten tn anbe en Landern F>är J>ie Wandlung in ber Sozialdemokratie ist beispielsweise an RoSke zu ennnem vor allem aber an die Haltung ber Sozialbemokratie am Rhein unb Im Ruhrgebiet Hätte b,e S->z,al- bemofiatie am Rhein tn d.rn nationalen Fragen nl^l so stark ml: un« gearbeitet, sv gäbe ee heule für Deutschlanb keine Rh^insrage mehr denn bann häNe F,ankreich da« Rheinlanb schan an hd» gerissen Auch heute ist noch da« Veriiauen berechtigt, bah die rheinische Sozialocmoktaüc in dem nationalen Kampfe fest bleiben wnd Man darf auch nicht vergeffen. bah die So-ialbem.->- Iratie gewisse Forderungen finanzieller Art aus- gestellt hat. die zu 90 Prvz von der bürgerlichen 2rbeit«gem:inschaft al« bere ^ngi ange- feben wurden unb die wirklich eine aonc inn-re Beiech.igung haben W.nn die Deutschnationalen letzt gegen die Deutsche Volk«part-i loSgrtxn so must daS zuiückgewiefen w.rden S« muh fest, gestellt werden, bah bie Deulfchnalional.n bie Steuern mit belch ollm unb berbeigerühn haben unb bah ihr. Fahrer sich ber U. b-.berktatt dfeler ©feuern rühmen Allerdini« vielen rech «- radikalen Äwifcn ist bl: Entwicklung zur g.osten Koalition ebenfo unertoünfch' wie den Lmk«- vadikalen SS ist ein unerhörter Frevel. itK-nn man heute noch dem Volle predigt, e« könnten ent bann bessere Zeiten für da« Voll kommen wenn e« durch einen Bürgeikii-g geschritten uxnv TDlr müllen un« darüber klar sein, befi wir In der IckKoerften Zeit deS Vaterlande« leben, unb ba müllen wir jene Kreise aufforbem. mal einen gewissen Abstand von den Dingen zu nehmen 3eht, too e« um ben B ttanb de« Reich-« gehl mutt man die WeltanschauungSkämple rühm Die Partei, wie wir sie auslallen. soll da« Werk.»eug für eine (Sinlgung aller Deutlchör für eine Volksgemeinschaft im grosten Stil fein' Die Partei bars niemals ein Werkzeug bei Volk«, zerklufwng fein Der Führer der Deutschen Volk«. Partei ist heute der bertotragenbfte Srponent ber beutschm VollSgemeinschast. er ist e« geworben mif ben einstimmigen Wunsch ber Fraktionen. Der beste Mann au« ben Reihen dir Deutschen Volk«partei führt heute bl ?-es.chiste de« RrtdxS unb er Derblent unsere volle Unierstützang Mit Strelemann ist bie Deutsche Vollspa lei enga- fltert bat er Srf0(g. so , , e« bei Grsolg ber VolkSpartei. hat er MtstertOlge. fo Und e« ihre Miste ifolge
®« tnäre zwecklos ben furchtbaren Ernst ber Stunde zu leugnen W na in dielen Tagen von gewissen lozlaldemokratisch-n Seiten Dertchte rerbrettet werden wonach die B ölk'.rung de« betetzten Gebiete« b.-n paffioen Wike> stand einhellen wolle, und wenn dazu von dem .Volk«, freund" in Darrnst >d, noch -in Artikel geschrieben tniib, ber m $ nah? ort Landesverrat grenzt, fo ist ba« unerhört. nr*il tzie'e Treiber-t-n ben To', tadjen tn« Ses ch Ichligen TL'A Rheinländer unb alt genouei Kenner ber Derhilmisse im besetzten ®ebiet. möchte ich auch hier enllchirdTN gegen diese AuSfühiungen profeslicren. 3m ganzen b*'-flien Debiet denkt kein Mensch daran, allster -ilichrn Lumpen, den palsloen Widerstand aulzugedea E« ist unverantwortlich, d.ost man in der jetzigen Hochspan, ung diese Beunruh gung in bo8 Volk Hine rtiäat Dast wir nerh-.^\-'n mdost der Rustikiieg auch fein Eide finden must und der paflire Widerstanb nicht für alle Zeiten dauern fani, weist jedermann, aber er dauert fo lange.
o<ch dein Leben lang in dieser Ahnungslosigkeit zu lassen. 34* hätte sie auch duich,esührt. wenn nun nicht ba« andere gekommen wäre . da« Un- begreifl:«f>? . da« Unaussprechlich
®rn Abwesender, fast Gunther dem Vater gegenüber, in den hin- und herwogenden De- danken unablä'sig da« Ungeheuere wälzend, bat er. wenn <S in böfen Stunden e.nmal al« ahnungsvolle Furcht über ihn gekommen, we t. weit von n,t> gcr 'on batte u.ab buö nun unwiherlegtiche Wirki'chkett geworden war Er sah den Vater um ba« rechte Wort ringen, ihm da« andere zu lagen, ba« in befer Stunde zwisch? i ihnen lag. er fürd^ tetr, dast ihm. dem trotz aller auf gewandt en Verstellung sich dar M igenommenen. dtele neue Erregung g.lährlich werden kv inte So half er ihm
.Da« anbei?, Vater, brauchst du mir nicht zu lagen Schon längst, damals Ichon in Zvppot habe ich et gewustt."
-Da« dast du getmiht. mein Junge?"
»Dast 3nge dich liebte! Und nicht nur da« Sondern auch dast du sie siebtest — nein, nein, Vater, du brauchst mir nicht« zu erwidert Alle«, wo« bu tatest, wo« unter anderen Umftdi^>zn iuv begreifl.ch gewe'en wäre b.4:? Verlobung mit 5!au von Rochow, beine Liebelei mti der hübschen Schiulpieler-in, ja dein Vorsatz mich unter allen Umständen mit 3ngc zu Verb nden —"
»Da« war mein fester Wille von Anfang an," unteibrach ihn der Kranke fast heftig, .mein fester Dille von jener Stu ihr an. da Ich hier e« war bi: em«ije Rech fertigung ntrt-« Sunt “
.Und doch war e« nicht« andere«. Ich sehe e« , jetzt ganz klar all ein? Fluch vor dir leider" , Rcgung«lo« lag der Kranke, keine Sllde tarn i von |«ln«i Lippen, mir tie leiderfüllt» Hand auf I
Heister, gualerfülltcr Aufschrei rang sich bat Wort au« feinem 3nnerften hervor
,3ch bet dich, rub.g zu bleiben, mein Junge Schiiehl.ch habe ich e« doch mU mir abzumachen, bcibv' .•« mit mir zu nehmen — und tue e« ohne Furcht und Bangen "
.3ch habe auch zuerst an dich gedacht. An bem? GewilsenSargst unb Reue."
Ein kaum meilbare« Lächeln .Rein, mein Junge .. nicht« von beidein Mein Leben hat mich gelehrt, was ich mit freiem Willen tat, nicht ui beweinen unb nicht zu bereuen Vor allem n cht. wo»u nv *i Liebe trieb Ob c« reht war ober nicht, jedenfalls tat ,ch e« für bi<ch"
»Hättest bu e« nie getan I"
*• Gefängnis für Verkauf von Bargeld Für daS Einwechseln von gröberen Pap leige lbscheinen wird in letzter Zeit häufig ein sogenannte« Ausgeld v.-i langt und gegeben Es Ictetnt nicht allgemein bekannt zu sein dast ba« Gesetz vom 1 Mäi^z 1919 d^ Erwerb und bie Verankerung von deut'ch-n Banknoten unb Dar- fehntkallenfcheln.n zu einem den Rennwe, t üb-r- Preise mit Gefängnis Gebioyt Gleiche Stiaf« trifft denjenigen oer solch- Geschäfte Der- miltclt ober dazu aufforoert oder sich cibietet ~ 1' ® * t>*.n ft * 1 n ff flergebühren.
3n bie öteile ber Satze ber B-ka intm .chung vom 10. August 1923 tre’.-n mit Wirkung vom 20 Aug M. für die K hrbezirke der ‘dtäbte Parm-
Offenbach und Diesten da« 200 OOOfacbe. für bi- übrigen Äebrbeiirfe be« 220 01»^lach: ier wru ibgeduprentätza
• ® in ft tue lig.- Befreiung von ber HandelSerloubni« Rach einer neueren Ve> oi bnung b-« ReichSemährungsministe. 3 bür- ber tpeihen Beitbecke huschte leise hin und her .älnd wenn jener UeberfaU hier nicht im ©driohe gewesen wäre - du wärst bi den selbst- gewählten Tod gegangen."
.3d> hätte getan, wa« einem Trvckau zu tun felbfiDcrftänblixD war Du hast ganz recht, mein xUingc Run wirst bu auch begreifen, weShalb ich mein Sch cksal preise und den Tob nicht fürchte"
Gunther vermock>-e nicht« mehr ...
Alle Srnporuug unb aller Zorn, der 'ich bei "ber Enthüllung bet Vater« tn seiner Seele geregt tJ?r,en dabingeschmolzen. nicht« war in Ihm al« unsägliche« M tkib und tiefer Schmerz.
Der «ranke schien es zu fühlen Aber seine stolze Art. die TZ tleib nie Im Leben hatte er- tragen können, verliest ihn auch jetzt nicht
.Du brauchst mich n'cht zu bebauern. mein Zunge." faxte er. zu ei tern frohrrem Ton sich zwingend, .ba« Sch cksal Hai e« besser mü mir Im Smn gehabt al« ich e« verdlenl habe Rur um dich ist e« mir leib 3ch habe et gut mit bir gemeint — und habe alle« verpfuscht Da« ist da« einzige, wa« mb ba« Sterben schwer macht "
.Um mich brauchst du buch nicht zu sorgen, Vater. Ich werbe meinen Weg schon finden."
.3ch weist e« 3ch fürchte ja auch nur dein Demut, da« jede Lächerlichrtit blefe« L den« so ernft unb schwer nimmt Da« ist die einzige Tor- Helt, die bu bir wirst abgewöhnen müssen 5ür bein sonstige« Fortkommen habe ich nach besten Kiäflen gesorgt Zuerst habe ich mein Kapital "«d nicht gan., ausgebiaucht. Oin Deiner Rest Iss »u deiner Verfügung Unb dann " er hielt einen Augenblick Inne, da« Sprech an fing an.
len yedonen. die nach der Verordewng über be» Handel mit Leben«- unb Futtermitteln ov« Kl Februar 1923 für den Handel mit Leben«- und Futtermitteln einer Sriaudnl« nicht beburtte», bi« zur Entscheidung über Ihnen Antrag auf Wr* tellung der Erlaubnis, spätesten« jedoch bi« zw» 1 Oktober 1923. den Handel ohne die vor geschiebene Erlaubnis wellet betreiben.
RDV E l n neue« Stundungtzver« fahren bei bet Reichsbahn Um daS F.achtftundungSversahren bei der Reich «bahn zu veieinfachen. hat ber RrichSvertehronnnijter des Gründu ig der .DeuIfchen VerkehrS- Kredit-Bank" zugestimmt und mti ihr «inen Vertrag gelchlosien. nach dem alle Eifenbabn- güteikaf'en für Fvichlbeträge de Anweisirngen ber Bank an ZahlungSslaN annehmen Die Anwei- fung«hefte. die do i Banken. Sparkassen usw oder d.rekt von der VerkebrS-Kredti-Bank gegen Sicher, £«il oder Barzahlung üb ort affen werd«, lauten auf eine bestimmte SlundungShöchstfumme und gelten für eine MonatShälfte. Die Bank rechnet mit dem Kunden halbmonatlich ab; am letzten und 15 jeden uionaie Hai der Kunde tee au« f .-m Stamm b?« letzten Anweisungsschein« ersichtliche Zrachtschulb nebst Zinsen unb Provision an die Bank zu zahlen Da« neue Verfahren, ba« am 1 September für ben ReichSbahnbirech- lionSbezirk Berlin. vorauSstchtlich am 15 Sept bei den baprischrn Direktionen und im Laufe be« Se >temb.'r vorau«l>chll>ch auch In Rot^. Oft- unt Mitteldeutfchland In Kraft tritt, span jcbedßarte- K am Schalter, macht icbe Unterschlagung un- möglich unb soll nach Möglichkeit auch auf alle b.utld>rn Privat- unb Kleinbahnen, sowie auf ÖS-räd-. Gilflut- Fahrtzarlen- unb 8iprthgul> lassen auSgeoehnt werden
'* ©In neue« Abzeichen beim Reich». Heer Sin n ue« Abzcichm ist vom RrtchSpräsl- ' eni.n ten Soldaten be« Reich«hrereS verliehe» tprr'en. bie die Unteroffizieranwärterprüfung b» stan en hiden. G« wird vor ber Ernennung zu» Anwärter bi« zur Beförderung »um Unteroffizier g trag n Da« neue Abzeichen besteht au« einer Kragentresse, bie in einer Entfernung von drei Millimeter vom unteren Rande quer über Mr Sk ultc i l.appen g ht und b ren Ränder umgreift *5tn.r b.foiid r.m Gen.hmigung zum 'Anlegen bet Abzeichen- bJ>arf c« für bie Ernannten nicht
•• Sine Viehzählung findet am 1. Ok- ti-ber statt Sie erstreckt sich auf Rindvieh. Schafe, Schweine unb Ziegen Pferde unb Federvieh Werren nicht gezählt
" Da« Fest ber gvlbenen Hochzell feiern moigen. 2 September, ber Schaf hä ndlei Levi Stern unb Frau, geb Spier, wohnhasl m Kirchhain Herr Stern ist durch leine geschäftlichen Beziehungen In weiten Kreisen ber hiesigen Gegend bekannt
vrotze Koalition und Deutsche Dolkspartel.
0 letten. 31 August 1923 L-Uuna d^ Vorsitzenden bet Deut- «-lUpanei In Gtesten. Pros Dr Krau « - J.Qn? a£llern obend im Gewerbe hau« eine gut beluchtc Versammluna statt. In ber ber ®eneranerretar ber Doulschm VolkSpartei Kol- r'^25mflabl üb-.-rsichtI>cher und fes- Minder We.se über die Stelluaa ter Deutschen VvlkSpariei in ter groten Koalition sprach
Jer Redner skizzierte zunächst In groben Sn14en ein "Bilb ter weltpolitischen Verhältnisse die thr Kennzeichen durch die teutlchfeinblichen Treibereien Frankreich« »rhiel.
. ,a* ctn,9en kurzen Streiflichiem auf unsere polltifrte Leitung in ter Krieg«,rtt. an ter er mit Recht sehr erhebliche Mängel beanstand.'le
<r treffend h,n aut die Michi- und Länder- Mer Frantzrtnchz^Me f-.ch schllestlich immer unoer- wm« In ter Absicht der Wellte, du tert e. da« Rhemland vom Deutfchen Re ch: >o«zureisten und sich mnzuoerteiben In ter Tat habe Frankreich u. erster Li.-.le keine wtitschastllch n. sa.ch.rn lebu- hd> Politttoe Ziele, und ba« letzte bleib.- Immer «.e,.Q3T1n<t,u,tfl D^'Xhand«. die der Feind mit Hufe ter hl reichen Justangein bei Versailler
erstrebe Wenn man teek Grund- einstellung Frankreich« beachte, so sei e» töricht unb demagogisch, wenn gewllle Äietlc dem Kadi- nett Cuno nächsten, e« hab« durch seine Politik den Ern marsch der Franzosen in daS Ruhraebiet veranlagt Frankreich sei lediglich In Verfolg sei- ner mach«polit,schm Ziele In bal Ruhrgebiet ein- gebrochen, und al« e« bann auf den passiven Widerstand geflohen sei. habe e« Brutalitäten gegen di« wehrlos« Bevölkerung begangen bie ungeheuerlich leien Aber da« ganze AuSlanb schweig« zu diesen furchtbaren Schandtaten S« gebe keine gröbere TkmlenHterfläiuiig be« Gedanken« der Dölkerfolidarlläl. al« ba« Verhallen ter Well gegenüber ten scheu bl ichon Taten ter Ftanzosen tm Ruhrgebiet unb am Rhein Ein OTann wie Schlage,er. der sein Leben für bat Vaterland hingegeben, werte In ter deutschen Geschichte alt ein Märtyrer für bie deutsche Sache fortleben.
Zur Störterang der InnerpvNtifchen Ange- kegenheiten übergehend, führte ter Redner u a iu« Der Ruhikr.eg brachte die ungeheuerlichste Bclaftung der dealschen F.nanaen und bi« allgemeine Elend mit sich Grobe innerpolllische Gefahren wuchsen aas dem Boden ter Teuerung
ÄJbinett Su n o war allgemein Im IBolIe. betonter« auch von un« begrübt Worte, QDtr hallen unsere hochgespannten Hoffnungen aus diese« Kabinett gesetzt, unb c« hat bi« zuletzt unsere Unterstützung gehabt Wenn wir auch dankbar anerkennen, bah diese« Kabinett in ter Srage te« passiven Witerstante« nicht abgewichen ist, so muh man doch au«sprechen. bah e« manch- mal nicht immer die glücklichste Hand gezeigt hat SS ist nach unferei Ansicht falsch, bah man ben Ruhrkrieg lange Monate hindurch in ter Haupt- fate durch di, surchtbare Steuer ter Inflation befahlt machte Srft al« die Entwicklung bedrohlicher wurde, ging man daran, gründliche Steuern u> schassen. Diele Steuern, tee noch vom Keinen Ouno vor den Reichstag gebracht wurden, haben die Zustimmung aller bürgerkichen Parteien und der Sozialdemokratie getunten, auch die Zu- ftimmung deut schnall oval er Krrtlc. die da mal« noch betonter« hervorhoten. bah diese Steuern ber Anregu.ig Heisserich« zu danken feien Roch in ten letzten Tag.-n be« Kabinett« Cuno war bie bürgerliche Arbeitsgemeinschaft entfchlo'fen, Cuno zu halten Wir waren ter lieber zeug ung. bab ein KabinetiSwech'el in dieser schweren Zell von allerlei Schwierigkeiten begleitet fern könnte Strefcmann hat ba« Kabinett Cuno immer stark unterstützt Da kam bat Misstrauensvotum ter Kommunisten, und die Sozialdemokratie, die sich nun vor die Frage gestellt sah. ob fic sich von ten Kommunisten die Marsch ichlung vorlchreiben lallen sollte ober nicht, gab alSbalb auch eine MihlraucnSertlärung gegen da« Kabinet, C.ino ab. wobei he sich bereit erklärte. In ein neue« Kabinett einzutreten Daraufhin lieh bie bürger- lute ArbeilSgemeinlchist erllären. dah Cuno nach wie vor Ihre Unterstützung hibe Aber Cuno glaubte einer Verbreiterung ter Regierung keine Schwierigkeiten matten >u sollen und zutücktreien ♦u mühen
^Ntch dem Rücktritt Cuno« lag eine gänzlich neue Situation vor Auch die Deutsche Volks- Partei war da erneut ter Ueberzeug-ing. bih bie fl rohe Koalition die einzig mögliche Re- aterung sei, denn eine rem bürgerlich.- Regierung, blc wohl halb von ten Sozialtemokra en und Kommunisten gestürz: worden wäre mühte unter ter. jetzigen Veihulinilsen al» eine greö? Gefahr angcfehen werben Stresemann wurd.- vom ReichSpräfibenten zum Reichskanzler ernannt.
. a|:. irx— i i.i'.ch bin.i unb wann doch soetwaS wie eine Umuhe packte. 9» war meine Absicht,


