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Donnerstag, 1- März 1923

173. Jahrgang

Mann und ich sahen dies alles mit der tiefsten

Bewegung.

Neue französische Untaten,

-

MM Mik 1 W\\ Hi out!

Weitere Ausdehnung der Besatzungzone.

nicht zum Abschluß gekommen.

Auf die Anfrage über die

Wirkungen der Besetzungen deS Ruhrgebiets

So wurde aus dieser, ursprünglich des Thyssen-Prozesses wegen veranstalteten Kund» gebung eine machtvolle Erhebung der Bevölke­rung von Mainz gegen die Besatzung, deren Qual und Leiden wir nun seit vier fahren völlig wehrlos erbulten müssen. Die Folgen der gestri­gen Kundgebung sind schonungslose Gewalt, aber man sieht auch, welche Angst man vor uns ent­waffneten Deutschen hat. Trotz allem Ernst der Lage mutzte man lächeln, wenn man am Tagq L_____j alle Soldaten mit geladenem Gewehr.

Pistole am Gürtel und aufgepflanztem Seiten­gewehr. den Marktkorb am Arm in der Stadt

betonte der Minister, datz die Eisen- und Kohlm- Produktion im besetzten Gebiet bisher weiter gehe, soweit nicht die Werke von sich aus die Produktion

zustatten komme. Heute sei die englische Kohle bereits billiger als die deutsche. Dadurch hatten kick bis jetzt alle Schwierigkeiten gut überwinden lasten Auch die Einfuhr von Roheisen sowie von

Reichswirlschastsminister Dr. Becker über die Lage

Die Verhandlungen der deutschen Lebens- versicherungsge-sellschaften w-gen ihrer schweizerischen Dalutalasten sind, wie Dr. Decker feststellte, immer noch in der Schwebe. Wegen ter Schweizer Gold^Ypvth^ken auf deutsche Grundstücke würden die w ite- en Vev- Handlungen mit der Schweiz voraussichtlich am 12. März beginnen. Man erwartet auf beiden Seiten eine befriedigende Lösung Das Problem der Entwertung von Goldkonten in Industrie und Handel werde zur Zeit in den Minist-wien geprüft, man sei darüber noch

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Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertag«, mit derSamstogsbeilage: GietzenerFamilienblätter Monatlich« Vezvospreife: 2850 Mark und ISOMark Irögerlohn,durch diePost 3000Mark,auch beiNicht- erscheinen einzelner Num­mern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drohtnach. richten: Mnieiger ldiehe«.

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Ziffer 1 unb 2 gilt 4nippe Limburg bei iahngau und Ober- Hub nimmt an, dah Streitigkeit für das n worden ift.

pnij) wird tai noch üta berreriandgezLi Löhne der $irma unb Znbuslrieveck noch nicht erk'Mgten ngzaussch^h Limburg rger Dlechwrenfabri!

rhalten 75 Prvz. der n Gruppe und ÄlterS- >ung wie unter Zifs. L ch folgende Etunden» 25 Fahre: Gelernte ungelernte 1460 M, Zage Frist für ihre >ber Mlehnung deck

Aus Castellaun im Hunsrück wird ge­meldet, datz auch dort vor einigen Tagen einige Verhaftungen vorgenommen wurden. Einige vorgemerkte junge Leute waren geflüchtet mb ihren Vätern tourte eröffnet, datz sie selbst verhaftet und ausgetoiesen würden, wenn sie nicht den Aufenthalt ter Flüchtigen aufgeben oder diese zur Stelle schaffen würden.

Die Orgien in Bochum.

London. 1. Marz. (WTD.) Der .Man­chester Guardian" veröffentlicht unter oer Lieberschrift: .Die Orgien in Bochum" eine aus­führliche Schilderung seines Bochumer Sonder­berichterstatters über die in ter Handelskammer angerichteten Zerstörungen, worin es heiht: Jedes Zimmer sei mutwillig besch ab igt und ausgeplündert worden. Es sei, abgesehen von dem gewöhnlichen passiven Widerstande, der in Bochum wie überall im Ruhrgebiet geleistet werte, nicht das geringste erfolgt, um die Zer­störungen zu rechtfertigen.

Der Oberbürgermeister von Bottrop zu einem Jahr

Gefängnis verurteilt.

Bottrop. 1. März. (WTB.) Das Kriegs­gericht inSterkradehat wegen Richtlieserang von Betten, wege.i Nichterscheinens vor dem Kriegsgericht und Ausbringung eines Hochs auf das deutsch! Vaterland den Oberbürger­meister Dr. Bauer von Bottrop zu einem Hahr Gefängnis verurteilt. Während ter Verhandlung wurde ter 1. Beigeordnete | von Bottrop aus dem Gerichtssaal herausgefuhrt und verhaftet. Lieber seinen Verbleib ist l noch nichts bekannt geworden. Die gesamte De- am.enschaft hat Pr-v'estku.idgrbungen veranstaltet.

Verhaftung

des Oberbürgermeisters von Offenburg.

Offenburg, 28. Febr. (Wolff) Heute vor» mittag wurde Oberbürgermeister Holler von den Franzosen verhaftet, angeblich well er sich geweigert hatte, den Franzosen ein Adretz- buch auszuliefern. Der eigentliche Grund der Ver­haftung wird aber auf dem Gebiet ter Polizei liegen Infolge der Verhaftung sind heute nach­mittag alle städtischen Bureaus ge­schlossen. Diesem Protest haben sich s a m t - licheoffenenGeschäfteundWirtschaf- ten an geschlossen. Gestern wurden von den Fran­zosen die Privatwohnungen der Gen­darmen nach Waffen durchsucht. Drei Gendarmen (Oberwachtmeist er Resch, Dvser und Flösser) tourten verhaftet, aber nach einiger Zmt I wieder freigelassen, nachdem ihnen die Waffen ab- genommen worden waren. Die Franzosen sind dann weiter in das Bureau ter Gendarmerie ein-- I gedrungen und haben dort alle Schränke erbro­chen Waffen wurden aber nirgends vorgefun- den. Für heute nachmittag ist Bürgermeister Dr Bührer von dem französischen Befehlshaber vvrgeladen worden.

Die Grenzverletzung der Franzosen bei Limburg.

Limburg, 28. Febr. (WTD.) Der Land- rat des Kreises Limburg erläßt folgen­den Aufruf:

Ein französisches Militärkommando hat die Gemeinte Kirberg in unserem Kreise besetzt unb damit die Grenze des durch den Friedens- Vertrag und daS Rheinlandsabkommvi für die Besetzung festgelegten Gebietes auch in unserer engeren nassauischen Heimat überschritten. Gegen dieses Vorgehen ter Franzosen erhebe ich öffent- I lich schärfsten Protest.

zcsen einige Geschäftshäuser geschlossen, weil die Inhaber das Aushängen der Plakate verweigerten. Darauf haben als Protest sämtliche Geschäfte und Wirtschaften bis auf wei-

WalzwerkSerzeugnissen und sonstigem Halbzeua

Aiuuuu. aus anderen Staaken außer <-5rankreich und

.. «ÄMÄ-Ä-sI» »6ÄÄÄÄS französischem Militär wimmeln, waren wie rein­gefegt von Franzosen. Wo waren sie mit einemmal alle? Der Zug war nach ter Neustadt gezogen, mein Mann und ich gingen die menschenleer« Kaiser st raße entlang, da erscholl Pfertege trappel, und jetzt, nachdem alles vorüber war, erschienen hoch zu Roß, nicht die Franzosen, nein, die Spahis, von einigen französischen Offizieren ge­führt, viele Hunderte an der Zahl. Aus ihren kleinen arabischen Schimmeln, mit den scharlach­roten Mänteln, wie ich sie schon teschr eben habe, erinnerten sie an unsere früheren karnevalisti­schen Llrnzüge. nur die Gesichter hatten ten drohend finsteren Ausdruck, so daß man an fein Spiel denken konnte. Jetzt warte auch das Gou­vernement wieder besetzt, mit Infanterie, die mit Säbeln, Bajonetten, Revolvern mutig dastanden.

Heute ist der kleine Delaaerungsz Island über Mainz verhängt, überall sieht man bewaffnete Patrouillen, Posten und sonstiges Militär and eine Bekanntmachung besagt, daß die Mainzer Polizei unter französischem Militärbefehl stehe, weil sie gestern versagt habe; das Militär hätte Befehl, von der Waf,e Gebrauch zu machen. Lind das alles, weil ein Volk, das an seinem Vater- lante hängt, das in keiner Weise äußern unb be­tätigen darf. Eine Tragik, die sich nicht in Worte fassen läßt. Sie können uns nun mit ihren Bajo­netten und Maschinengewehren zur äußeren Rahe zwingen, aber der Geist, der nun geweckt ist mit aller Macht, der furor teutonicus, der in jedem Deutschen lebt unb der nun ob all ter Schmach in Mainz erwacht ist, den können sie mit ihren Gewehren nicht ertöten, der ist da unb wächst!

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Annahme oon Ureigen für tue Tagesnummer bis zum Nachmittag uortjei ohne jeöe Verbindlichkeit. Stets für 1 mm höhe sür nzeigen o 27 mm Breite örtlich 70 Mk., auswärts 80 Mk.; für Neklame. Anzeigen von 70 mm Breite 300 MK.Bet Platz' Vorschrift 20"/. Aufschlag Hauptschriftleiter: Äug. (boetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: .Hans Beck, sämtlich in Biegen.

Kirchberg (Hunsrück). 28. Febr. (Wolff.) Bei hier erfolgten Verhaftungen war ein junger Mann im Orte wcht auf auf inten. An seiner Stelle wurde ter Vater verhaftet und als dieser sich ter Verhaftung widersetzte, wurde ter al t c Mann auf dem Transport ins Gefängnis t>on einem französischen Offizier fortgesetzt mit einer Reitpeitsche geschlagen.

Lord Grey über Völkerbunds» Politik.

London, 28. Febr. (Wolff.) Der Führer ter literalen Opposition im Oberhaus, Lord Grey, sagte bi einer Rete im Bristol, er glaube, die Mehrtest des britischen Volkes sei ter Ansicht, datz die Reparationsfrage durch den Vol­ke r b u n d gelöst teerten könne und baß sie eine untere Lösung nicht erhalten werde. Hierzu sei ater die Zustimmung der französischen R-gierung nötig. Im gegenwärtigen Augenblick würde ter Versuch eine Vermittlung des Völkerbundes her- teizuführen, zum Verfall des Völkerbundes füh­ren. Die englische Regierung müsse Frankreich j erklären, baß eine Lösung ter Reparationsfrage nur erreicht werden könne, wenn die französische Regierung vorher erkläre, daß sie bereit sei. eine derartige Lösung crnzunehmen. Solange die französische Regierung dies nicht tue, könne Eng' lanb nicht intervenieren ober helfen Grey betonte, baß Frankreich immer wieder auf die Lösung der Reparationsftage durch ten Völkerbund hingewie- fen axrben müsse. Frankreichs beide Sorgen, ter Reparationstrage unb die Frage der Sicher­test« könnten auf die Dauer nur durch einen kräftigen Völkerbund gelöst merten.

Die Debatte im Unterhaus.

London, 28. Febr. (Wolff ) Irn Unter- hause fragte Simon den Premierminister, ob feine Aufmerksamkeit auf die Erklärung M i l- | lerands zur Ruhrfrage gelenkt worden sei, wonach Frankreich nichts zulassen würde, was es von seinem Ziele abdrängen könnte, unb auf bie Erklärung PoincarSs, baß Frankreich das. was es ergriffen habe, nicht loslassen werde, bevor die Schuld beglichen sei, ob die britische Regierung sich bei ter französischen Regierung Sicherheit bar» über verschafft habe, welches das Ziel Frankreichs bei ter Fortsetzung der Invasion deS Ruhrgebiets I sei und welches ter Betrag ter Schuld fei, deren I Reglung Frankreich als Vorbedingung für die Zu- rüchiehung verlange. Donar Law erwiderte: Ich glaube, keine von tert beiden Erklärungen enthält

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberhefsen

vrvS und Verlag: vrühl'sche Univerfitätt-Vuch- und Steindruckerei R. Lange in Sieben. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schnlftratze 7.

Die Ausrufung des christlichen Gewissens.

Ber li n. 28. Febr. (WTD.) In ter gestrigen Sitzung des Deutschen evangelischen Kir­chenausschusses in Derlin tourte auf An­trag eines Mitgliedes hin einstimmig beschlossen, hinsichtlich ter Vergewaltigung des Ruhrgebiet es ein Schreiten an die evangelischen Kirch " n des Auslandes zu richten. Der Kirchenausschuß spricht darin für die Kundgebungen ter schwedi­schen Dischöfe seinen tiefempfundenen Dank aus und erklärt, was auf dem uralten deutschen Do- ten am Rhein und an ter Ruhr vorgehe, wider­spreche ten unwandelbaren Geboten Gottes nicht weniger als dem elementarsten Empfinden. Wenn wir irgendein anderes Volk auf ter weiten Erde wehrlos solcher Gewalttat ausgesetzt-sehen, wür­den wir es als Christenpflicht erkennen, unsere Stimme dagegen zu erheben, und nun, da es für unser eigenes Volk um Leben unb Sterben geht, sollten wir stumm bleiben, obwohl wir wissen, baß bie schwere sittliche Schuld, bie das Un- glücksdokument von Versailles uns zusch^eibt, nie existierte? Aamens der im Deutschen evangeli­schen Kirchenbunb zusammengeschlossenen Landes­kirchen wenden wir uns an bie evangelischen Kirchen des Auslandes und rufen sie auf, ihrs Stimme mit ter schwedischen unb mit ter un­serigen zu vereinigen. Das Weltgewissen schweigt, möge das christliche Gewissen ter aus­ländischen Druderkirchen an einem solchen Schweigen nicht mitschuldig werten.

Die Erhebung und der Notschrei der Mainzer Bevölkerung am 24. Januar.

Geschildert von einem Augenzeugen.

Wir erhalten aus dem gegenwärtig unter schärferer Lleterwachung ter Franzosen stehenden Mainz folgende anschauliche Schilderung der bewegten Ianuartage:

Mainz, den 25. Januar 1923.

.....Sie werden die hiesigen Vorgänge Wohl in allen deutschen Zeitungen beschrieben finten, ater trotzdem will ich Ihnen davon schrei­ben, mit der Ditte, was von tem Inhalt meines Briefes noch nicht bekannt ist. Ihren Dekanaten mitzuteilen, unb es, wenn möglich, an die getarnte deutsche Presse toeiterjugeben, was wir von hier aus nicht machen können, da wir seit gestern noch strenger überwacht sind als vorder. Der tkinfte Verstoß zieht Verjagen von Haus und Hof nach sich.

©ine große Menschenmenge sammelte sich gestern nachmittag von 5 Llhr ab vor dem Iustiz- gebäube an. wo die Verhandlung gegen Thyssen im Gang war, unb als ter französische Richter gegen 1 Llhr abenbs bas Urteil verlas, stimmte die ganze Menge draußen (wahrscheinlich auf ein gegebenes Zeichen)Deutschland, Deutschland über alles" an. Ein Bekannter, ter im ©aale war,

erzählte mir, baß bas Lied derart durch ten Saal gebraust sei, daß der Richter seine Stimme immer mehr erheben mußte, um verstanden $i werben. unb baß fein Kovf immer toter unb roter würbe. Das Urteil werten Sie kennen; die Menschenmenge, die aus allen Teilen der Bevölkerung zusammengesetzt toair, und die nach IehUauf'enten zählte, zog über die Kaiserstraße nach dem Dahnhofplatz. vor das Zentralhotel, wohin Thyssen mit seinem Vater gebracht worden war, und brach in stürmische, leidenschaftliche Kundgebungen aus. Die Riesen­menge, in ter man Herren und Damen, Arbeiter mit ihren Frauen. Bürger jeden Standes. Gym­nasiasten, Studenten, junge Mädchen in tiefstem Ernst Schulter an Schulter gehen sah. zog in musterhafter Ordnung vor das Gouvernement, wo ,

entgegen der sonstigen allabendlichen Lichterfulle & alle Läden geschlossen waren. Kem französischer

Soldat war zu sehen, selbst der Posten war flell>ekL. -jKartttorD am «arm in uei vyiuui nicht sichtbar. Da hielt nun ter ganze 3ug und . ^müse ^ter ein Fläschchen Milch einkaufen sah. es setzte ein ohrentetautentes Pfeifen em, em ^her wenn die Offiziersfrauen einen schwer te- tausendstimmlger Pfuiruf, unb barm brauste es uxiffneten ©olbaten neben sich auf tem Markt war schon mehr ein SchreiI dieWacht am tapfer einherschritten. Die Erregung ter Devölke- Rhein" zum Himmel, bie wir schon s«t men cunfl m eine ungeheure, unb ba bas Militär Jahren nicht mehr singen dürfen, und bei ben nach eigenem Ermessen von ter Waste Ge­letzten Worten:Fest steht unb treu die Wacht grau(ß machen kann, befürchtet man schlimme am Rhein" erboten lich taufente drohende 3ufa£menflBf!c.

Fäuste nach tem Franzosen gebaute hm. Ewig ' werte ich diese Fäuste eines zur Ver­zweiflung getriebenen Volkes sehen. 5Xmn zo­gen toir weiter mit tem LiebeS.eg-eich wollen wir Frankreich schlagen" und wie cm Gebet tour­ten diese Worte im Rhythmus des.Marsches Ä unTaM I -Berlin, 28. gehr. (Tolfi) 3m Sau«,

rief dreimal Rieder", darauf rief esDeutsch- Haltsausschuß des Rei ch s ta g es beant- kmb faxh und alles rief jubelnd .hoch"; das wie- toortete Rrichstoiists-chaftsminister Dr. Becker terhofte sich Zimmer toieter, dazwischen wurde das h-ute einige Fragen, die 7 der gestrigen Debatte verbotene Deutschland über alles" gesungen und gestellt worden waren. Das Aus-und Ernfuhiamt

Deutfche Infanteristen tragen schwarz, weiß, rot, in EmS wird nach fernen Angaben nur von fran- o weh Französenllut". Wenn Sie sich nun ch ischen Kräften vertvollei und rüirt ya ber Haup!- hnh'toir hier vollbesetzt sind mit fremden fache ter Handelsspionage Der Minister hat!en m

^ä'r daß wenn «in Kintemit einem Fähnchen Frage kommenden Hantelskre en be ests dre In- wird, daß keiner es in den Lrspr-uchnahme dieses kranzöstschen Amtes ver-

Kt Tangen Jahren wagen durfte, ein vaterlan- I boten; es^werte gluckttcherwcrse ouch n.cht benutzt, difröes Lied zu fingen, wollte er nicht graufam I .

teftreft werden so werden Sie den Einoruck die er I Ä Äunbgebung von gonz OHataJ können Jeden Augenblick erwartete man das Mi litär. aber me kwürdigertveise zeigte slch niemand - em paar vereinzelte Offiziere wurden mit^ohen den Fausten und Zurufen muff ar gen, aber alle# toar so wohldiszipliniert und rnarschieite batei toSter. daß es zu keinen Tätlichkeiten lam. In eine Elektrische flüchteten einige Spahis, mit -L SfSXSten roten Mänteln, weißen Tur- ten« und Schololadengesichtern. mtt ihnm zwei Offiziere- die Elektrische wurde angehalten, wie­der erhoben sich Fäuste und S ocke, aber ohne daß einer zugeschfagen bitte, nur als ver­zweifelte Drohung. Der Offizier zog den Revolver, aber wie er all die drohenden Menschen sah. steckte I erihnEg wieder ein. Die Elektriche wurde ge- | zwungen, zurückzufahren und hie Ardmter mefen ten Franzosen ein huntertstirnrniges »Kohlen -. t,A*i°<m\nrcipn ___Vor dem -Holländischen Hof , I jvomn vic wu.x n«# *,y- -----c,

bter£^»^frffheren schönen Rheinhotel, das nun auch dämpfen, ba ihre Vorräte außerortenllich g^ß ^r^nfei aeMrt Inb in tem fie mit ihren fden. Aatürlich sei durch bie Besetzung des Duhr-

toßenmib schlemmten, würbe die auf- gebiets unter ter Bergarteiterschaft ftade_03 un- rSSSSL» Kapelle auf bte Straße geholt unb mußte ruhigung hervorgerufen worben, bie ter Kohlen- ^^^,ttstblanb über alles" spielen. So zogen förterung nicht zuttaglich fei. Soweit nicht Im tert »Deutschland Schloß, wo Degoutte Auhrgebiet Kohlen unb Eisen selbst verarbeitet

Farn es zu ten erregtesten Kund- werten können, würden sie im wesentlichen auf nJtennL imX totetei in ter Mit Degei. Vorrat genommen. Infolgedessen seien dort die gebungen, ^-e immm wieo^, Vor Vorräte an Kohlen und Eisen sehr urnfMigreich-

i<ranAGfen Hausen, wurde in Die weiter verarbeitende Industrie tm besetzten

& tem?nnriert uiS vor ben deutschen Gebiet leite selbstverständlich am stärksten unter Metern stürmische Hoch- und Jubel- tem mangelnden Eisenbahnverkehr, aber em Roh-

Ä^au^Dentsckla^d alis^bracht und die »Wacht swffmangel bestehe für sie nicht. Durch bie Ab- ^i? Ku^u^ ^te?Enister'z7^

getragene Menst^n be n.^GlÜcllich^weite biete stch hier genügenb

Brunft zum Ausbruck (pm unb Ausianb. Mit Genugtuung sei batei fest u tellen,

Qual mitschtming, um zu -TL.^nTferiinq daß die Devisenentwicklung dieser E nfuhr sehr

!eta»8^ 1 bQ'6--- - - ftung beigelegt werten muß.

Viele Menschen sah man weinen, au« ten Häusern wurde mit Tüchern gewinkt und mein

Diez. 28. Febr. Aach öffentlichen Dekannt-

. gaben ter Desahiingstehörten sind die Im uubc-

ermaßigang begünstigt werten. ^hten Gebiet telegenen Orte tes LlnterlahnkresteS

3m übtigea omdt im 5tel»ent»I8 befcgcn im», ab 26 Sc-

svrgung mit Kohle und ^oßelf en bAvad)\cn - v Ort Slam-

audj im unbesetzten Geotet lylge gr^ Lage 'A. Strecke Siershahn -Alttn.irchen

^ls genugend. Da beteßten ^biei W Mitteilungen der Desayungstehorte

hauptsächlich aus L^^aroeitet werde und nar Qb { 100 Mann belegt Die Guar-

non oübh tt tiermacher trafen bereits in tem Orte ein.

teschaffung für bie bortige Industr.e von grpDter i

Wichtigkeck, tenn Löhne unb Linkosten liefen Ein Proteststreik in Buer.

Wecker. Im Benehmen mit den beteiligten Kreisen 'rrthn IWTB 1 Seit Donnersiaa

6°^ man b t. 5 "f n

gemessene Kredi^^hrungi sh - ...» vergeblich, in ten Schaufenstern hiesiger Geschäfte

nennenswerte Schwierigtecken nicht entstetzen ^[afate anzubringen, in denen die Beamtenschaft konnten. __________ ur asammenarteit mit ten Franzosen aufgefor-

tert wird. Gestern morgen haben nun die Fran-

Derlin. 28. Febr. (Wolft.) In Reck­linghausen wurde daS P ol iz ei Pr a s i^- -

dium. das Rathaus und bie Unterkünfte der teres geschlossen. Schutzpolizei umstellt 3m Zusammcnftoft auf der Kaiscrbriicke

wurde sämtliches Inventar beschlagnahmt unb -o w

bie Polizeibeamten verhaftet. In Bochum und lu "««'"5-

Dortmunb wurden sämtliche Polizei- = Mainz, 28. Febr. Auf ter über tert Unterkünfte beschlagnahmt, sämtliche Rhein führenten großen Kaiserbrücke, die lebig»

Mannschaften verhas tet unb abtran«- lich tem Eisenbahnvert-hr dient unb deren Dedie- portiert. nung jetzt ausschließlich durch fianzösi ches Eisen»

------ bahnp^sJnal ei-folgt, fließ heute mittag ter von, den Franzosen geführte internationale D« Zu g W i e s bade n Pa r i s mit einem gleich­falls von Franzosen geführten Giiter- zug zusammen. Wie groß ter ilmfang des Llnglücks ist unb inwieweit Mensch«.-.leben zu Schaben gekommen sind, konnte zur Stunde noch nicht feftgeftellt werten, da die Franzosen die Drücke in weitestem Umfange abgesperrt haben.

ichast.

Klauenseuche. henbvrn'Stein« nden sind a^is dem hseden worden.

ichrichten.

femmdeu.

6 Ähr Paisionsgotte^

f> nit feinb; dal kann znn ich vvbn * i vben von der Tann^ hinunter." Mgen var al der Drutsig und

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' natürlich, p® "7

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