Einzelbild herunterladen

Astoria-Lichtspiele

zu besuchen.

1040c

Ab heute bis einschl. Mittwoch: H Fes*n J

seniaiwtc n. schönste Schöpfung M

Die treibende Kraft J

6 Akte. Ferner:

Den Tod im Nacken J Goliath Armstrong, 5.Teil J Bei diesem wunderbaren Programm wird zu der Abendvorstellung Zweif els* ohne Andrang sein; es wird darum gebeten, die Nachmittagsvorstellung.

5,82

5.78

392,40 390,10

28,78

2d,27

Marknotierungeu.

2,01

30.1.

Schweizer Franken

100 Kr- =

100

ig

waren

sten 12, Hnab^ünfftge 17, Aomntw

Güßfieins G-elforiimeni

elegant in der Packung

* »ieatetimfeseil St. M. & G-Hn- »Dvssdx«-A. ss

Televbou 31

10.39

Lollar, den 30. Januar 1922

L

. 100

. 100

. 100

100

100

100

Fl.

Kr. Kr. Kr. Kr. SH. Fr. §

ioo r

100 Kr.

100 Kr.

Fl- = Mk. = Kr. =

Frankfurt a. M.. 30. Januar.

Berliner Devisenmarkt.

Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Reuyork . .

28.1. 2,55 1,33 2,15

r Der tatton hat Telephonie

8,52

6,06

-,60

Fr. == £ L. = Fr. = Kr.

5,78 391,60 28,72 70,52

129,10

und dem Mangel an Heizmaterial ist aber die Reimgung schwierig durchzuführsn. Immerhin tonn der Zustand in den Durchgangslagern, in denen von jedem etwa 500 Flüchtlinge vorüber­gehend beherbergt werden, noch als leidlich bezeich­net werden. Aus den Durchgangslagern werden die Flüchtlinge in das Smolnaer Krankenhaus überfiihrh wo sie eine gewisse Zeit in Quarantäne bleiben. Hier sind die Verhältnisse sehr viel schlim­mer; es herrscht empfindliche Kälte, und die Nie­dergeschlagenheit der Flüchtlinge ist groß. ( fehlt an Wäsche, Essen und Arzneimitteln. Nicht min­der trübe sieht es in den eigentlichen Hnterkunfts- stätten der Mchtlinge aus, in denen sie bleiben. Die kleinen ungeheizten Räume sind überfüllt, Gesunde und Sterbende, infektiöse und nichtinfek­tiöse Kranke, Männer, Frauen, Kinder alles durcheinander, alle in Lumpen gehüllt. Die ärzt­liche Hilfe ist ungenügend organisiert. Besonders schwierig ist der Kampf mit dem Elend bei der niedrigen Kulturstufe der Flüchtlinge. Viele von ihnen sind Tataren und Tschuwaschen, die kein Wort Russisch sprechen. Die Ernährung ist äußerst kärglich und bedarf 'dringend der Aufbesserung. Die Tagesration im Smolnaer Krankenhaus be­steht in 500 Gramm Kartoffeln, 64 Gramm Grütze, 12 Gramm Salz. 16 Gramm Fett, 32 Gramm Kon­serven, 400 Gramm Vrot, 12 Gramm Zucker. Noch wichtiger wäre aber eine Versorgung dieser Un­glücklichen mit Wäsche, Seife und Arzneimitteln. Fn jedem der zehn Petersburger Bezirke befinden sich über die Stadt verstreut 56 llnterkunfts- stätten für Flüchtlinge; sie bieten alle dasselbe thpische Bild, das aus folgenden Angaben hervvr- geht:Kinder, Frauen, Männer sind z. T. in ge­meinsamen Baracten untergebracht, auch ihr Hab und Gut befindet, sich bei ihnen. Hier trocknet die noch feuchte, gewaschene Wäsche, trotz strengen Verbotes. Die Kinder sind vielfach ohne Stiefel, ohne warme Kleidung, ohne die notwendigen Dinge, verwahrlost, unsauber, halb erfroren. Not, Elend und Schmutz herrscht in jeder Beziehung. Es mangelt an Lebensrnitteln, Kleidung, Seife, Arz­neimitteln, Heizmaterial. 3n ein und demselben Zimmer sterben Unglückliche, während Kinder ge­boren werden, erkranken andere, ohne wohl je die Aussicht auf Genesung zu haben.

* Das The ater der Blinden. Als

Vermischtes.

Luftlvtse. Die Londoner Luft- jetzt eine Anlage für drahtlose erhalten, und der Beamte, der

1.7.14.

. Fr. 125.40

die merkwürdigste Theatervorstellung, die je­mals stattgefunden hat, wird von Londoner Mattern eine Aufführung in der Blinden­schule zu Leatherheaü bezeichnet. Die Nollen wurden von blinden Angehörigen der Schule vor einem Publikum von Blinden gespielt. Jedes andere Publikum war von dieser einzig­artigen Vorstellung ferngehalten, und nur der Leiter der Schule, der Nev. St. Clare Hill, nahm daran teil. Er rechtfertigte die strenge Abschließung mit der Tatsache, daß Blinde sehr feinfühlig sind und daß bei der Vor­stellung Dinge vorkamen, die vielleicht eine sehende Zuschauerschar belustigt hätten, den Minden aber sehr ernst erschienen. So hatte ö. B. in einer Szene einer der Schauspieler einen anderen auf den Kopf zu schlagen. Er schlug tatsächlich an ihm vorbei, aber die Blinden sahen den Schlag sozusagen mit ihren Ohren; sie erlebten das Spiel durch ihr inneres 2kuge mit und waren völlig zufrieden damit, daß der Schlag aus geführt worden war. Hill ist der Ansicht, daß Blinde die Literatur viel besser kennen als die meisten Sehenden. Er chreibt dies dem Rmstande zu, daß sie die Dichtungen laut vorgelesen bekommen und da­durch ihre Schönheiten besser erfassen können. Man sollte auch nach seiner Ansicht in den Schulen mehr das laute Lesen und laute Vor­tragen von Dichtungen pflegen.

Kopenhagen. Stockholm . . Helsingfors . Italien. . . . London . . . Neuyork . . . Paris .... Schweiz . , . Spanien . . . Wien (altes) Deutsch-Oesterr Prag .... Budapest. . . Buenos Aires Bulgarien. . Konstantinopel

. 3154,35314 ,65 3151,80 3158,20 . 4030,95 4039,05 4005,95 4014,05 . 5039,95 5050 05 5044,95 5055 05 . 382,60 383,40 395,60 396*40 . 889,10 890,90 886,66 888*40 . 852,60 854,4s 8d2,60 848 35 . 201,29 201,71 200,04 200*46 . 1645,85 1649,15 1618,351651,65 . 3936,05 3943,95 3906,05 391 Ab . 3041,95 3048,05 3021,95 3028,05

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Das deutsche Zahlungsprogramm.

Paris. 28. Jan. Havas meldet, die deutsche Negierung habe gestern dem Vorsitzenden ves Gcrrantieausschusses, der in Berlin seinen Sitz hat, den Wortlaut des Zahlungsprogram­mes für Bargeld und Sachlieferungen für das Jahr 1922, sowie den Vorschlag der Steuer­reform mit drm erforderlichen Unterlagen über­mittelt, die die Konferenz von Cannes von der deutschen Regierung verlangt hat.

Englische Zustimmung zur Kanzlerrede

London, 28. Han. lWTB.) Der Parla­mentsberichterstatter desDaily Chronicle" schreibt, daß die Erklärung Wirths vor dem Reichstag über die wirtschaftliche Sage Deutschlands im ganzen in London einen günstigen Eindruck gemacht habe. Sie sei der englischen Regierung ein Beweis dafür, daß der Rat, den die britischen Minister Dr. Rathenau während seines Aufenthaltes in London im ver­gangenen Monat gegeben hatten, dem Berliner Kabinett übermittelt worden sei. Die Bereitschaft der deutschen Regierung werde als ein gutes Vorzeichen angesehen für den Erfolg der er­weiterten und verbesserten Vorschläge für die Ab- zahlung der deutschen Reparationen, die von den Alliierten vorgelegt werden müßten, unb auch für die praktische Mitarbeit Deutsch­lands an der wirtschaftlichen Wiederherstellung Europas durch die Konferenz von Genua.

Die Wahlen in Braunschweig.

Braunschweig, 27. Han. (WTB.) Die Feststellung des amtlichen Wahlergebnisses der Landtags wa hlen im Lande Braun-

die Friedberger und Bad-Nauheimer Gehilfen den Schlichtungsausschuß an. Da inzwischen aber von den Arbeitgebern erneut Antrag auf Verhand­lung beim Haupttarifamt gestellt worden war, wurde die Verhandlung beimwchlichtungsausschuh ausgesetzt, denn gemäß § 20 Ms. 2 der Verord­nung vom 23. Dezember 1918 über Tarifverträge sollen die Schlichtungsausschüsse bei Streitigkeiten, für die tarifliche besondere Schlichtungs stellen zu­ständig sind, die Parteien auf die Anrufung dieser Stellen Hinweisen und nur, wenn diese Stellen nicht tätig werden, die Schlichtung der Streitig­keiten selbst übernehmen. Den Parteien wurde anheimgegebey, beim Schlichtungsausschuß wieder anzurufen, wenn die in Aussicht gestellten neuen zentralen Lohnverhandlungen ohne Ergebnis blei ­ben sollten.

Die Fabrik künstlicher Kohlen Schunk & Cbe in Heuchelheim (Windhof) soll vom 16. Ja­nuar 1922 an auf die Löhne ihrer Arbeiter und Arbeiterinnen dieselben Teuerungszuschläge zah­len. wie sie durch den Schiedsspruch vom 22. De­zember 1921 mit Wirkung vom 24. Dezember 1921 für die Gießener Metallindustrie festgesetzt worden sind. Die bisherigen Löhne sind ähnlich, wie sie damals dort waren.

Die Lederfabriken L. Lotz und K. Decker in Gießen sollen gemäß ihrem letzten Angebot vom 16. Januar den gelernten Arbeitern 9,60 Mk., den angelernten 8.50 Mk. Stundenlohn zahlen (bisher 7.80 Mk. und 6.40 Mk ).

Die Entlassung von 13 Arbeitern des Bau­unternehmers Müller in Hirzenhain wurde für zu Recht bestehend erklärt. Eine Weiter­beschäftigung der Entlassenen unter Arbeits- strcckung konnte nach den Umständen dem Unter­nehmer nicht zugemutet werden. Wiedereinstellung bei neuer Arbeitsmöglichkeit wurde empfohlen.

Lohnausfall und Fahrtauslagen, die dem Betriebsobmann der Sabrit landwirtschaftlicher Maschinen H. Schiefer st ein in Lich durch feine Teilnahme an her Schlichtungsverhandlung vom 22. Dezember 1921 über die Löhne des Be­triebes entstanden sind, wurden nicht als not­wendige Geschäftsführungskosten der Betriebs­vertretung zu Lasten des Arbeitgebers im Sinne des § 36 des Betriebsrätegesehes anerkannt. Die Lohnverhandlung wurde am 22. Dezember für die Arbeiter vom Deutschen Metallarbeiterverband geführt. Sie war daher nicht Aufgabe des Be- triebsobmannes. Dieser war auf Antrag des Verbandes zur Verhandlung geladen worden. Die Kosten dafür sind Sache des Verbandes. Der Schlichtungsausschuß entschied gemäß § 93 Ziffer 4 des BetriebsrätegesetzW endgültig an Stelle eines Dezirkswrrtfchaftsrates.

schweig ergab folgende Endzahlen: Landes- wahlverbcmd 101 004, Demokraten 28 446, Mehr- heitssvzialisten 52 640, Unabhängige 73 404, Kommunisten 10518 Stimmen.

70,72.. 71,40

129,40 155,10

5,82

390,90

29,88

71,60

129,40

27.1.

2,55

1,35

2,55

25,50

2,05

8,58

6,06 ,50

Lande!»

Frankfurt a. M, 28. Jan. <WTB.) Das Messeamt Frankfurt a. M. teilt mit: Seit län­gerer Zeit zwischen den Leitungen der Ham­burg--Amerika-Linie und der Frank­furter Internationalen Messe ge­führte Verhandlungen, die auf die gegenseitige Förderung gemeinsamer Interessen auf verschie­denen Arbeitsgebieten abzielen, haben ein volles Einvernehmen in bezug auf die beiderseitigen Absichten gezeitigt. Die vertraglichen Abmachun­gen zwischen den beiden Gesellschaften hierüber stehen vor dem Abschluß.

Für die uns anläßlich unserer Vermäh­lung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir allen auf diesem Wege recht herzlich

Ludwig Fuchs und Frau Marie geb. Deibel

59.20

88.80

117.80

88.80

117.80

97.80

125.40 23-80

KrerS Wetzlar.

kr. Krofdorf. 28. Jan. Am Donnerstag nachmittag s che u t c auf der Gießener Straße das Pferd des Landwirts Karl Weil von hier und ging mit dem Fuhrwerk durch. Dabei zer­brach die Wagenschere und drang dem Tier in den Rücken, so daß es in die Gießener Veterinärklinik cingeüefcrt werden mußte.

Hesseu-Naffau.

* Frankfurt a. M., 27. Jan. Was alles verschwindet. Die Städtische Nach­richtenstelle teilt mit: In der Alten Börse sind 3 Schränke (2 große und 1 kleiner) mit Büchern, Zeitschriften, physikalischen und chemischen Appa­raten, die nach dem älmzuge des Rhein-Maini- ichen Verbandes für Volksbildung dort zurück- aelassen waren, abhanden gekommen. Der Magi­strat hat 1000 Mark ausgesetzt als Belohnung für Angaben, die dazu führen, die Täter derart sestzustellen, daß sie der Bestrafung zugeführt werden können, und womöglich die Schränke bzw. deren Inhalt wieder zu beschaffen.

][ Marburg, 29. Jan. Eine hier ab- gehalteue Vertrauensmännerver- 'ammlung desK urhessischen Land­bundes beschloß mit 78 gegen 34 Stimmen die Verlegung der Hauptgeschäftsstelle von Marburg nach Cassel. Der Vorsitzende Kapp- Wolfshausen will infolgedessen von seinem Amt zurücktreten.

186.25

2.60

0.14

9.90

42.06

2L77

22.75

40.25

0.72

513.-

1.655 0,16

Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag Paris London Italien Brüssel.......

Budapest......

Neuyork .

Agram........

Warschau

!-»»!!. NU« ».LA

empfiehlt

Leo Jakob,Großen-Buseck

Ab heute bieeinschLDonneretag v

Luzie Dorrain

die beliebte Bnimenachönheit in dem hervorragenden Filmschauspiel:

Fra IM Bete* |

Kein Fortsetznngsfihn, sond. einWerk, M wie es dem Lichtspielhaus entspricht. I

Fernen

Arnold M und Sabine Impekoven |

in ihrem neusten Lustspiel

Ole BäreulHngfrae I

den Apparat bedient, kann dabei das Amt einesLuftlotsen" ausüben, indem er den Flugverkehr zwischen London und der Küste kontrolliert. Die neue Anlage erhebt sich hoch über alle andern Gebäude, gewährt einen klaren Aeberblick über den Flugplatz und seine Umgebung nach allen Richtungen, und der Luftlotse befindet sich in einem Bureau, das nach allen Seiten Fenster hat und an der Außenseite von einer Plattform umgeben ist. Aus dieser Plattform kann der Lustkotse, mit einem Äegaphvn bewaffnet, jedem Flugzeug die Richtung nach dem Flugplatz angeben, sobald die betreffende RLtschine durch das drahtlose Telephon mit ihm m Verbindung getreten ist. Auf diese Weise ist der Luft­lotse imstande, selbst wenn der stärkste Rebel herrscht, das Flugzeug glücklich nach der Flug­station zu leiten.

* Flüchtlinsleben in Petersburg. Das furchtbare Elend, in dem sich die Flüchtlinge aus den Hungergebieten der Wolga in Petersburg befinden, wird durch einen Bericht desRussischen Hilfswerks des Deutschen Roten Kreuzes" beleuch­tet, der in derDeutschen>izinischen Wochen­schrift" veröffentlicht ist. Danach befanden sich gegen Ende des vergangenen Jahres etwa 23 000 Flüchtlinge in Petersburg, davon 6000 in den Der- teilungslagern, Krankenhäusern und Unter fünfte stätten. Sie werden bei ihrer Ankunft zunächst in em Durchganglager gebracht, wo sie gewaschen mb gesäubert werden sollen. Bei dem Fehlen von Seife

Geld Brief Geld Brief

Datum: 27. Ian. 28. Jan.

Amsterdam-Rotterd. 7360,107374,90 7387,607402 40

Druffel-Antwerpen. 1568,- 1571,60 1518,40 168L60

Christiania 3134,353140,65 3151,80 3158 20

ZchlichtAngsarrsschAß der Provinz Oberhessen.

Sitzung vom 24. Januar 1922.

Die Gemeinde Queckborn soll vom 1. Ja- 2ar 1922 an ihre Holzhauer nach der ..^leberficht über die am 4. Januar 1922 er­höhten Stücklohnsätze im Bereich der hessischen 'Oberförstereien", Stücklohngruppe XV (Bezirk Grünberg usw.), auf Grund des Landestarifs für die Waldarbeiter entlohnen.

3n der Einspruchssache zweier Arbeiter der Fittingsfabrik Bänninger G. m. b. H. in Gießen gegen fristlose Entlassung wurde gemäß § 86 Ws. 2 des Betriebsrätegesehes das Verfahren ausgesetzt, weil auf Grund der Kündi­gung bereits ein gerichtliches Verfahren anhängig war (Feststellungsklage über die Berechtigung der fristlosen Entlassung).

3n dec Kündigungssache des Müllers der Genossenschaftsmühle Luhrnühle in Großen- Linden wurde den Parteien zunächst ein Verstän­digungsvorschlag gemacht als Grundlage für die demnächstige Verhandlung der Generalversamm­lung der Genossenschaft.

Sitzung vom 2 6. Januar 1922.

Heber eine Lohnerhöhung für die Mal er- und Weihbindergehilfen für Januar 1922 wurde am 4. Januar 1922 am Haupttarif- amt der Parteien, des Reichstarifvertrages für das deutsche Malergewerbe ohne Ergebnis Der» handelt. Der Verband der Maler rief hierauf für

Züricher Devisenmarkt.

28. 1.

LichtspseShaus

Bahnhofstraße 34 ,0®c

Für 100 deutsche OKarf wurden gezahlt: Datum:

Kirchs und Schule.

sf. Friedberg, 28. Jan. In der letzten Stadtverordnetenfihung wurde, wie schon berichtet, der frühere Beschluß, die unhalt­baren Zustände an der höheren Mädchen­schule iSchillerschule) durch einen Umbau mit einem Kostenaufwande von etwa 500 000 Mark auf eine Reihe von Jahren zu beseitigen, auf» gehoben. Anstatt des ihnbauä soll nunmehr ein Neubau mit einem Kostenaufwande von etwa 8 Millionen errichtet werden. Dieser neue Be­schluß wird in den beteiligten Kreisen mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen. Tatsächlich ist allerdings der jetzige Zustand der Schule auf die Dauer unhaltbar; es fehlt an Lehrfälen und vor allem an einer Turnhalle. Wenn nun auch der Umbau durchaus feine glückliche Lösung dargestellt hätte, so wäre doch auf eine Reihe von Jahren Abhilfe geschaffen worden, während jedermann davon überzeugt ist, daß der geplante Neubau bei dem jetzigen Stande der städtischen Finanzen geradezu unmöglich ist, um so mehr, als noch man- es größere Projekt im Hintergründe stehl.

.<£ Friedberg, 29. Jan. Unter dem Vor­sitz von Schulrat S ü ß fanden in der abgelaufenen Woche in Friedberg, Vilbel, Bad-Nauheim und Butzbach amtliche Dezirkslehrerronfe- rennen statt. 2luf der Tagesordnung stand außer uer Fortbildungsschule das ThemaLichtbild und Schule".

blau, schwarz und farbig Qualitätsware zu billigen Preisen.

Moltkestraße 22 Fernsprecher 1669

Haltestelle der roten Linie.

Eckstein Gold so Pfg. köstlich im Geschmack Torrero 100 Pf{*.

Traviata 120 Pfg

Schwindel und Herzklopfen WH die besten Zeichen v. Unterernährung u.Ner- W vosität, beseitigt nach kurzem Gebrauch das von den namhaftesten Aerzten empfohlene W V8TANOL Deutsch. ReichSp. 3316S5 W

Doppel - Eisen - Ealcium - Verbindung mit tÄltzcero Phosphat. sM

Wohlschmeckend und leicht bekömmlich. W Driginalflaschc Mk. 12.. 32 W

ktreuz-Drog. Äug. Noll. Babnbosstr. 51. W

188.-

2,55 0.16

10. - 42475 21.77 22*875 40.20

0-725 512.50

1.65 0,16