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Die Siebenhunderijahrfeier der Stadt Grünberg.

Kurs

2960,- 2900,

1330,- 1430,

Dtfche. Dereinsbank 224,

Marknotierungeu.

Brief

29. 8.

Schweizer Franken

1450, 1300, 990, 1490,

710,-

605, -

69,75

1500,-

5400, 1350, 1250,

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

88.80

680,

588,

,29 ,12 ,27 ,22

2,47

6458,10

100,63

648,82

1001*25

851,10

2,43 6*41,«0 100*37 647,17 998,75 848,90

205. - 0.28 0.005

19.40

39.50

28.45

22.55

37.70

0.285

524.75 1*475 0,065

100 FI.

100 ML

100 ÄT.

100 Kr.

100 Fr.

1 £

100 L.

100 Fr.

100 Kr.

100 r

100 Kr.

100 Kr.

. Fr.

. Sl. . Kr. . Kr.

1401 2600 2650, 5200

1300, 1280, 3000, 1673, 1305,

975, 1350,

1330,- 229,-

1710,

1300,

975,-

1250, -

1300,-

701,-

555,-

15,-

1225,-

Kr. 117.80

Kr. 117.80

Sh. 97.80 $ 23.80

Fr. 125.40

25.8

77.50 199,- 425,- 106,- 780 - 625,- 330,- 383,- 710,- 640

445,- 400, - 420.-

,05

-.61

25.8.

77,50 202,- 420,- 102, - 740,- 5/5, - 403,- 400,- 700,- 550,- 444,- 385,- »05,- 2775,- 1725,- 2675, - 3025,- 5375,- 1525,- 1375,-

5243,40 79,90

517,35 799,-

694,10

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . . . . Wien........

Prag........

Paris....... London .......

Italien....... Brüssel ....... Budapest......

Aeuyork.......

Agram ...... Warschau.....

1,97 5256,60

80, IC 518,65 801.- 695,90

3n den gestern abgedruckten ersten Teil des Berichts hat sich am Anfang ein Fehler ein­geschlichen, der zu berichtigen ist. Bei der Haupt- feier am Samstag abend war nicht die Stadt Hungen, sondern die Stadt Lich durch ihren Bürgermeister vertreten. Der aufmerksame Leser wird übrigens am Ende unseres gestrigen Be­richts gefunden haben, daß dort der Burger- m e i st e r v o n L i ch als Glückwunschredner ver­merkt steht. Die Stadt Hungen hatte zum Samstagabend ein Begrühungstelegramm ge­sandt. ihr Bürgermeister wohnte der Sonntags­feierlichkeit persönlich bei.

-.35

-.35

-,25 4835,-

1,90

,06

-<9G

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld

nur wenig verändert.

Die Reichs bank hat den Diskont von 6 auf 7 Prozent und den Lvmbard- zinsfuh von 7 auf 8 Prozent erhöht.

Datum:

5'/, Dtsch. Kriegsanl. 4"/Dtsch. Reichsanl. 3°>Dtsch. Reichsanl. 4e/0 Preuß. Konsols Hamburg-Paketf.. . Norddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Dannstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschaft Dresdner Bank. . . Mitteld.Ereditbank.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. Al.. 28. Aug 1922.

Die Preise haben im Frühverkehr nur gering« Veränderungen aufzuweisen. Die Stimnrung ist als fest zu bezeichnen. Alte Ware ist nur noch spär­lich zu haben und neue infolge der unbeständigen Witterung sehr rar. Infolge der Unsicherheit der ausländischen Zahlungsmittel war der Verkehr ruhig und Verkäufer sowie Käufer verfolgen eine abwartende Haltung. Gerste bleibt gesucht, auch für Hafer ist die Nachfrage ziemlich groß. Für Weizen und Roggen hielt sich der Verkehr zunächst noch in engen Grenzen. Mais lag still. Lebhafter gesucht ist Mehl. Hiilsenfrüchte und Futterartikel sind begehrter. Oelsaaten fest.

AmtlicheRotierungen.

Der Deutsche Katholikentag.

München. 26. Aug. (WTB.) Als Ein­leitung zu den Verhandlungen des Deut- schen Katholikentages fand heute eine öffentliche Kundgebung der Katholiken Deutschlands auf dem Königsplatze statt, zu der ich über 100 000 Personen eingefunden hatten. Die Feier wurde mit stimmungsvoller Musik eingelettet. Hierauf betrat Kardinal Fürstbischof Dr. Faulhaber-München die Kanzel und richtete an die andächttg ver­sammelten Teilnehmer eine Ansprache. Mit einer von dem päpstlichen Nuntius Monsig­nore Pacelli zelebrierten Messe schloß die weihevolle Festkundgebung.

Hühneraugen und harte Haut

204.75 0.32 0.ÜU5

19.- 40.275 23.44

22.925 38.30

0.29 525.75

1.50 0,065

Handel.

B e r lim 28. Aug. Börsen st immings- bild. Die Börse ist geneigt, der Hoffnung out eine befriedigendere Entscheidung der Repara- tionskrmmksswn Raum geben. Im Dormittags­verkehr waren daher die Därisenkurse bei nervösem Geschäfte unter spekulativen Abgaben wesentlich abgeschwächt Demgemäß war auch die Haltung des Effettenmarktes allgemein matter. Bedeuten­dere Kursrückgänge waren jedoch zunächst nur am Montan markt zu verzeichnen, weil auf diesem

28.8.

77.50 195,- 409,-

95 - 702,- 550,- 372,- 375,- 655,- 530, 420, -

376 -

Gebiete die Spekulation sich hauptsächlich bstä« | Mark für beste Färsen, 3ÖÖ6Möö Mk. f®x: je- tigte. Auf anderen Gebieten dienten die noch vorliegenden Kaufaufträge des Privatpublik ims als Stütze. Der sehr unsichere Verkehr litt unter Zurückhaltung. Die Diskonterhöhung wirkte zwar weiter abschwächend, führte aber nicht zu beson­der starkem Angebot. Bemerkenswert war die Aufbesserung einzelner Farbwerte, wie Badische Anilin und Höchster Farbwerke. Von Maschinen- fabrikaktien gewannen Gebr. Doehler und Deutsche Waffen etwa 200 Proz. Schiffahrtsaktien waren meist nachgiebig, im besonderen Hamburg, Süd- amerikanische Dampfschif fahrt, die 135 Proz. ver­loren, während Argo-Aktien 250 Proz. gewonnen.

Auch am Dankenmarkte überwogen mäßige Abschwächungen. Dalutapapi^re stellten sich rer= einzelt beträchtlich niedriger, so türkische Lose um 3000 Mk., südösterreichische Prioritäten um meh­rere hundert Prozent, 5prvz. Tehuantepec um 1000, Ganadaaktien gleichfalls um etwa 1000 Proz. Deutsche Anleihen haben ihren Kursstand

Aationalbank f. D. .

Doch. Gußstahlwerke 3000»' Bud.-Eisenw.-Akt.. rb50,. D.-Luxemb. Dergw..

Delsentirch. Dergw.. ^OJ, tzarpener Dergbau. '

Oberfchl. Eisenb.°B. 1»»0, Overjchles. Eifenind. *388 Phönir-Bergb.- Akt. 29^, Dad.Anilin-u. Soda 19»0, Höchster Farbwerke. 140°# Allg. Elektt.-Ges. . . 1035, Felten L Guilleaume 1410, Schuckert-Werke. . . 1360, Adlerwerke......750,

Daimler.......015,

4° 0 Hess. Staatsanl. 76, Electron Griesheim 1500»

23. 8.

77,50 200,- 425 - 100,- 690,- 501,- 385,- 380,- 680,- 525, 420,- 380,- 395,- 2650,- 14j0,- 2425 -

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Aeuhork . . Paris. . . .

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Rückkehr des österreichischen Bundeskanzler« nach Wien.

Wien, 28. Aug. (WTB.) Bundeskanzler Dr. Seipel und Finanzminister Segur sind gestern vormittag hier «eingetroffen. Nachmittags hat eine eingehende Besprechung des Bundes­kanzlers mit dem Vizekanzler Dr. Frank und mit dem Minister des Aeuhern Dr. Grün­de r g e r stattgefunden, der sich bereits morgen zu den Verhandlungen des Völkerbundsrat^, die am 31. August beginnen, nach Genf begibt. Die Staatsmänner, mit denen der Bundeskanzler in den letzten Saget Fühlung genommen hat, empfehlen alle, die österreichische Angelegenheit zunächst vor dem Völkerbund zu betreiben, und haben ihre Unterstützung hierbei zugesagt. Mi­nister Dr. Grünberger wird in Genf in demselben Sinne, wie es der Viindeskanzler Dr. Seipel in Prag, Berlin und Verona getan hat, die Lage I Oesterreichs, sowie auch die Verzögerung der öfter- reichischen Geldhilfeaktion und die Notwendigkeit darlegen, ohne Verzug Oesterreich jene Mittel zur Verfügung zu stellen, die es braucht, um feine Selbständigkeit zu behaupten und seine I dauernde Lebensfähigkeit zu sichern. In Wien wird inzwischen alles vorbereitet, um für den Fall einer günstigen Entscheidung des Völker­bundes, deren sofortige Durchführung zu ermög­lichen oder aber andere Wege, die der Bundes­kanzler und der Finanzminister bei ihrer Aus­landsreise eröffneten, ernzuschlagen. Zu diesem Zwecke wird der Bundeskanzler morgen mit den 'm Wien alUeditierten Vertretern der Mächte und mit den Obmännern der Parteien des National- rates Fühlung nehmen. Der Bundeskanzler wird außerdem in den nächsten Tagen die leitenden Persönlichkeiten der Industrie, des Handels, des Gewerbes, der Banken und der Gewerkschaften zu sich laden, um mit ihnen die wirtschaftliche Lage zu besprechen. Der Ministerrat ist für den 28. und der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten für den 31. August einberufen worden.

(Eigener Bericht des Gießener Anzeigers.) II.

Dn. Grünberg, 27. Aug.

Der zweite Tag des IubiläumSfesteö wurde ebenso wie sein Vorgänger von gestern ein Tag des vollen Erfolges. Strahlend leuch­tete die Sonne den ganzen Sag auf das malerisch gelegene Städtchen im Festgewand herab üroy- gestimmte Menschen promenierten in den Sttaßen und herrlichen Anlagen, versammelten sich am Vormittag nach guter alter Sitte zum Gottes­dienst und verbrachten die weiteren -^gesc stunden ganz im Banne des Jubelfestes. Bon den frühen Bormittagsstunden cm strömten von allen Richtungen her mit der Dahn, auf Wagen oder zu Fuß zahlreiche Besucher in die..^tstadt. ^n den Straßen wogte, je mehr.man sich dem Zeit­punkte des Marsches des Festzuges narrte, eine immer mehr anwachsende Menschenmenge Die Gasthäuser hatten Hochbetrieb, namentlich die an den Festzugstraßen gelegenen,schon irn Hinblick auf die Gewährung eines Fensterplatzes. In den Hauptstraßen, die der historische Festzug am Nachmittag passierte, waren alle Fenster von Schaulustigen dichtgedrängt beseht, unö m den Straßen selbst war die Passage auch alles an­dere beim bequem. Nach dem Vorbeimarsch des Festzuges war das Abströmen ber Auswärtigen natürlich stark, aber dennoch blieben noch viele Hunderte von ihnen einige Stunden lang in den Gasthäusern und den reichgeschmückten Sttaßen zu­rück die durch diesen Massenverkehr bis in den Abend hinein daS Gepräge eines großen Sages erhielten.

Das Programm des zweiten Sages bot eine Fülle des Erlebenswerten. Morgens um 7 Hbr erklangen vom Surme der Stadt- kirche die feierlichen Klänge der C h o r c. l m u fi k. Der Musikverein hatte es übernommen, den Sag in dieser sinnigen Weise einzuleiten.

Tinge Färsen und Kühe, Kälber beste Qualitäten 75008000 Mk., mittlere 68007400 Mk., ge­ringe 62006700 Mk., Schafe 30004900 Mk., Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht 10 000 bis 13 000 Mk., von 80100 Kg. 13 00013 600 Mk.. von 100120 Kg. 13 60014 000 Mk., von 120 bis 150 Kg. 13 60014 000 Mk., Fettschweme über 150 Kg. 13 60014 000 Mk., Sauen und Eber 11 00013 000 Mk. Die Preise liegen um so I viel über den Stallpreisen, als sie die nicht un­erheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händ­lergewinne in sich schließen.

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Kirche und Schule.

ri. Oberbessingen. 29. Aug. Der evan­gelisch-lutherische Missionsverein für Oberhessen feierte am Sonntag hier unter Linden hinter der alten Kirche sein diesjährig^ Missionsfest. Es war gut besucht, obwohl viele andere Feste gerade in der älmgegend statt- fanben und hinderlich auf den Besuch einwirkven. Der Wetterseldec Posaunenchor begleitete die Lie­der Der Ortsgeistliche Pfarrer Ahl heim- Münster eröffnete das Fest mit einer Ansprache, dann erzählte Missionar G u t h auf Grund eigener Erlebnisse, wie die deutschen Missionare tn Oft- afrtEa die Herzen der Schwarzen gewannen. Pfarrer Nebel- Laubach ries die Versammlung auf Missionsliebe zu betätigen. Zum Schluß be­richtete der Rechner des Vereins Pfarrer S c r i b a - Wetterfeld über den Stand der Sache unserer lutherischen Mission In Oberhessen. Eine Sammlung für dieselbe ergab über 1200 Mark.

Frankfurt Berlin

Schluß- Schluß- Schluß- Schluß- KurS Kurs Kurs Kurs

zusammen.

Mit dem

Gefamtverlauf der Jubiläumsfeier kann die Stadt Grünberg nach jeber Richtung hin sehr zufrieden fein. Neben dem Bürger­meister. auf dem in solchen Tagen immer eine | Fülle von Arbeit und folgenschweren Entscheidun­gen lastet, deren freudige Bewältigung die Grün- berger ihrem Stadtoberhaupt zu danken haben, ist es vor allem Herr Studiendirektor Dr. Angel­berger, der sich sehr begründeten Anspruch auf den Dank der Grünberger Bürgerschaft er­worben hat. Er hat in vorbildlicher Weise den weitreichenden, organisatorischen Aufbau des Festes vollbracht, ihm sprechen die Einaeweihten Grünbergs das unbestrittene Hauptverdienst an dem glänzenden Gelingen der Jubelfeier zu. Daß dadurch das verdienstvolle Wirken aller anderen Mitarbeiter an dem großen Werke nicht in Den Hintergrund gedrängt werden kann, ist selbst­verständlich: auch diesen Herren werden die Grünberger den reichlich verdienten Dank zu sagen haben.

Zwei Festschriften aus Anlaß der Siebenhundertjahrfeier verdienen noch Erwähnung. Die eine, betitelt «Aus der Geschichte von Grünberg in Hessen", ist mit ilnter- stühung der Grünberger Stadtverwaltung vom Oberhessiscben Geschichtsverein in Gießen heraus- gegeoen. Ihr Vcisasser ist Prof. Dr. Ebel, Direktor der älniversitätsbibliothek in Gießen, einen Beitrag hat ferner Prof. Dr. Wilh. V e l k e. Bibliotheksdirektor i. R. geliefert. Die andere unter dem TitelDie siebenhundertjähritze Stadt Grünberg i. H." ist als Festgabe desGrunberger Anzeigers" erschienen. Namhafte Persönlichkeiten haben auch hier die Feder geführt.

Die Mittagsstunde wurde in sehr ansprechen­der Weise durch ein Marktplatz-Konzert des Musikvereins ausgefüllt, der hiermit den vielen Zuhörern eine besondere Freude bereitete.

Mittlerweile waren die für den Festzug ver­antwortlichen Personen in Aktion getreten. Ge­gen 1 Llhr strömten von alten Seiten die Teil­nehmer zu den bestimmten Saminelpunkten, die Aufstellung erfolgte'am Neustädter Tor. Gegen 2i/> Uhr setzte sich der Festzug in Bewegung. Er war in zwei Abteilungen gegliedert, eine historische und eine neuzeitliche. Die erste Ab­teilung. die die historischen Gruppen um­faßte. bot eine treffliche und imponiere. de Wieder­gabe der Grunberger Geschichte vom Zeitpuntt der Stadlgründung an bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts. An der Spitze ritt ein Herold der Stadt mit "Segleitreitem, ihm folgte eine Gruppe, die dieGründung der Burg und des Ortes Grünberg durch Landgraf ßubtoig III. . (1186) darstellte: beide Erin­nerungen wurden von Mitgliedern des Schützen- Vereins gestellt. Die anschließende Darstellung zeigteGrünberg zur Stadt erhoben, 1222; Grunberger Kürisser . ihr folgteDie Klosterstadt Grünberg: Antoniter (um 1220); Franziskaner (um 1350). Augustinerinnen (um 1450); Dertiarier (um 1400). Gin Wagen des Kriegervereins, der nun vorüberrollte, zeigteDie Marktstadt: Ab­gesandte des Kaisers Friedrich III. überreichen bem Rat der Stadt eine Urkunde vom 31. Januar

Märkte.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M.. 28. Aug. (Amtlich.) Warktverlaus: Rinder anfangs lebhafter zum Schluß lebhafterer Handel. In Kleinvieh und Schweinen lebhafter Handel. Schweine nicht aanz ausverkaust. Im einzelnen ist zu bemerken. Auf- getrieben waren 1660 Rinder, darunter 260 Ochsm. 105 Dullen, 1295 Färsen und Kühe. Ferner 332 Kälber, 97 Schafe, 352 Schweine und 9 3icgat. An Preisen wurden angelegt p. Zentner Lebend­gewicht : Ochsen von 4!00--68^ Mr..^Bull«i 146005700 Mk., Färsen und Kühe 54006500

1797,75 1802,26 1448,81 1451,82 13483,1013515,9011186,- 11214,- 34107,80 34192,70 27765^5 27834,75 27565,60 2763-^50 22471, 22528,15

1,93

Büchertisch.

Zum Entscheidungsspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft zwischen dem 1. F.-C. Nürn­berg und dem Hamburger Sportverein bringt die soeben erschienene Nummer 4081 der Leip­ziger .Illustrierten Zeitung" (3. 3- Weber) einige nach dem Leben gezeichnete Ab­bildungen von Hans 3acobi. Aus dem Inhalt dieser Nummer sind ferner noch besonders zu er­wähnen eine Zeichnung von den Festspielen in Oberammergau, die Wiedergabe des Gemäldes Störung" von Adolph Menzel (1846) sowie vier Aquarelle von Professor Hermann Schnee .Aus dem malerischen Deutschland". Dr. Robert Cor- wegh veröffentlicht einen hochinteressanten Aufsatz Aus dem Offenbacher Ledermuseum". Die Tech­nik findet Derücksichtigung in einem Artikel des Dipl.°Jng. Castner überNeuzeitliche Trans- pvrtanlagen". Für den Herbst bringt diese Num­mer entzückende Damenmoden. Die Tagesereig­nisse finden wir in zahlreichen Illustrationen fest gehalten. Dazu kommt ein reichhaltiger Lese­stoff.

Frankfurt a. M, 28. Aug. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Der Dollar setzte vorbors-1 sich mit 1750 ein und ging dann unter Schwan­kungen auf 1625 und 1550 zurück. Der Devisen- markt blieb ruhig, die Umsahtätigkeit bescheiden. Am Effektenmarkt war die Tendenz zwar nicht einheitlich, aber bei Beginn fester. Dalutapapiere unterlagen Schwankungen. Die Spekulation be­wahrte Zurückhaltung. QUon anpapiere lagen vor­wiegend schwächer. Zu regen Umsätzen tarn es in einzelnen Elektrizitätspapieren. Chemische Werte wurden stärker realisiert. Der Kassa-Markt lag vorwiegend fest. Der Dollar wurde um 1 Uhr 1450 genannt

Frankfurt a. M.. 29 August 1922.

Börsenkurse.

zusammengefunden hatte. Die GesellschaftEin­tracht" stellte den Wagen: Seejungfrauen mit Gründergia", anschließend passierte die Duime.i- oeigengruppe des Turnvereins, die am Abe.id Vviher schon starken Beifall geerntet tjatteSlrei Edelknaben mit den Wappen der Stadt, Hessens und Deutsch ands" schr.tten den Fahnenabordnun- gen der Grünberger Dereine voraus, denen sich bann als trefflicher Hinweis auf die Zukunft die Schuljugend (Realschule und.Vciksschule^) unter Führung ihres Lehrkörpers als Schlußstück an- reihte. Der in allen Teilen wohlgelungene Zug and rflgcmeine Anerkennung. Die geschickte und vielseitige Zusammenstellung, das farbenprächtige Bild der einzelnen Gruppe.i und die gute Marfch- disziplin schufen ein Gesamtbild, das starken Ein­druck hinterließ und dem die allseitige Anerken­nung mit vollem Recht gebührt.

Im Anschluß an den Festzug entwickelte sich auf dem Festplatze ein frvhgestimmtes Volks- uni> Jugendfest .das ton ©tubiearat Wal­ther mit einer kernigen Ansprache an bie heran- wachsenbe Jugend, ausllingend in einem begeistert tiidephallenden Hoch auf unser geliebtes Dater- land, eingeteitet wurde. Reigen der verschiedensten Art,' turnerisch: Dorführungen, Gesänge usw. bo­ten eine große Fülle der Unterhaltung und hielten die Dolksmenge in genuhsrohen Stunden lange

Getreide, Hülsenfrüchte und Biertteber ohne Sack; Weizenmehl, Roggenmehl und Kleie mit Sack. Preis je 100 Kg. bzw. alsbaldige Lieferung. Parität Frankfurt a. M. Weizen 63006200 Mk., Roggen 58005500 Ml., Hafer 6200600 Mk., Mais Mired 53005200 Mk., Weizenmehl südd. Spez. 0 9000 -8800 Mk. bei Waggonbezug ab Mühlenstation, Roggenmehl 70006800 Mk., Wei­zen- und Roggenkleie 35003300 Mk., Heu, südd., gut, gesund, trocken 1600 Mk., Stroh von Weizen und Roggen, drahtgepreht, 1000 Mk. Ten­denz: schwach, Mehl nur zweithandig gehandelt.

Kartoffelnotierung:

Wetterauer Kartoffeln 425 Mk. per 50 Kilogr., mitteldeutsche Kartoffeln 380385 Mk. Per Kg.; alles franko Frankfurt a. M.

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Rw de Janeiro 22970,- 23030,- 19275,- 19362,-

1481 mit der Berechtigung zum Gallus markt", es schlossen sich zwei Wagen des Gewerbevereins an, '.Sie Zunftstadt (1. die Schühmacherzunft, 2. die übrigen Zünfte!" barftellenb. Der Männer- gefangvei^'m zeigte auf Linern WagenDie Amts­und Gerichtsstadt, Schulkheih und Schöffen auf dem Wege zum Gericht, um 1500", der Gesang­verein .,Sängerkranz"die Derkehrsstadt: ein Straßenbild um 1500 undwandernde Schola­ren" ein weiterer Wagen d^sSängerkranzes" die Lutherftadt: Luther auf feine-- Wormser Reise in Grünberg, 1521. Der Turnverein verkörperte Grünberg als Schauplatz im Dreißigjährigen Krieg: Landsknechte mitTrvh". Die folgende Wa­gengruppe stelltedie Geburtsstadt des Kaleiider- rnannes (Justus, geb. 12. März 1708) vorn Vefts- berg" dar, hieran schloß sich der Wageii des Bauernbundes mit der Darstellung desGrun­berger Getreidemarktes im 19. Jahrhundert" und als Abschluß der historischen Gruppe zog dann die Dürgergarde des vorigen Jahrhunderts" vor­über. Nun begann die Herrschaft der neuen Zeit. Ein Wagen des Bauernbundes mit derLand­wirtschaftlichen Gruppe" eröffnete diesen Teil des Zuges, frohgemute Erntelieder singend umgaben Schnitterinnen und Schnitter", sowie sonstige landwirtschaftliche Arbeiter" den Wagen. Die Metzgervereinigung schloß sich mit ihrem Wagen unter dem MottoAlles ee Grieb" an, ihm folgte der Wagen des Vogelsberger Höhercklubs, dar­stellend eineD. H. C.-Rast am Wartturm"; ein fröhlich singendes Völkchen war es, das sich da

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^er: 1. Limbur. fmjnirget 5:52 aren schönen, fairen

1 Limburger Aannschaf.

vierer (1200 Nr., :re*n Rudersport ' Schmalz, 0. Schäfer, h 3:58,6. 2. Giehener ra 4:21,6. - ie liegen über die ganze und ringen erbittert men kleinen Vorsprung iefen Wslanö trot) hef» rsellschast" bis ins Ziel

?rer: 1. Dehlare, er 7:05,9.

Iterer: 1. Weh. nirger 2U<tL 6:32,8. Mmschasten fuhren mgefeuert durch Zu» am und Mmtget

Z°2ierer: 1. Ver­den (8. L. d. ©rol- il, A. Hermann, 6t:

2. Limburger A.-G. ÄL 7. 00. - Unter ien die Boote auf die irf zurück. Sieben ge° er Länge

ichter. 1. Limbur- ein Rudersport Gießen i dessen Achlmnam- iten vorher ein fyutei i gefahren hatten, M einen guten Achter

(ung erfolgte durch n.2tegatta*TerbaM . Mhlor. Wtt aus- e er des hohen ^DeM ibert des gei* ^ranwachsendes de- beraufbau des Datev

wird der Audev

men. ___

Datum: 26. August. 28. August.

69912 70087 505*430 60 5556& 40 12833,90 12866.10 10186,85 10513 15 Stlarüa ' 30561,75 30638.25 23970. -24030,- Kövenbaam ' * 3856<75 3.648.25 30461.85 30538,15 fi?fiPrfbolm ' 477*0,25 478.9,75 37962,50 380 )7,50 mS::: «4^5 425535 3320,80 3329,;0 Sn 7640,40 7659,60 6292,10 6307^0

London *//// 7990,- 8010,10 6392, - 6408, - Reuyork.....

Paris......

Schweiz.....

Spanien.....

Deutsch-OefterL Prag......

Budapest.... Buenos AireS . Bulgarien ...

Um 10 Hfyr schloß sich der Fefl.gottes- dienst in der Evgl. Stadtkirche, derjenige der katholischen Gemeinde im Schloß an. In der Stadtkirche wirkten Mitglieder des Stadt- Orchesters, der Mäimergesangverein und der Ge­sangverein Sängerkranz mit, die durch ihre dan­kenswerten künstlerischen Darbietungen sehr zur Verschönerung der kirchlichen Handlung beitrugen. Pfarrer Schmidt gedachte der Jubelfeier der Stadt im Gebet und widmete ihr eiiwehende, ge­dankenreiche Dettachtungen in der Predigt, der er den Brief Paulus an die Römer, Kap. 11 Vers 3336 zu Grunde gelegt hatte. Er er­mahnte die Gläubigen in ernsten Worten, allezeit gute deutsche Staatsbürger zu sein und ein gottes­fürchtiges Leben zu führen, denn nur bann könne es bem Reiche uno auch der Stadt gut gehen. Der Geist der Frömmigkeit, der Einigkeit und die Achtung vor dem Gesetz und dem Gebot der Obrigkeit müsse herrschen. Tüchtigkeit, Ehrlich­keit, Treue, Fleiß und Sparsamkeit, die die Vor- fahren groß gemacht, mühten in Grünbergs Mauern eine traute Heimstätte haben. Wie die Vorfahren der Stadt allezeit auch für die Re­ligion und ihre Ortskirche etntraten, wie sie alles taten, um das kirchliche Leben und die Religion des Einzelnen zu pflegen, so müsse es auch weiter­hin bleiben. Nach all diesen Geboten müsse vor allem auch die Jugend erzogen werden damit durch deren rechte Erziehung zu guten Christen und Staatsbürgern auch für die Zukunft gut vvrgesvrgt sei $>cn Festgottesdienst der katho­lischen Gemeinde hielt Dekan Bayer-Gießen ab, der im Hinblick auf die Bedeutung des Fest­tages den Gottesdienst durch persönliche Aus­übung der ^Seelsorgerfunktionen beehrte.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: 2b. 8. 28. 8.

Züricher Devisenmarkt.

28.8.

beseitigt