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Dienstag, 29. August 1922
172. Zahrgang
Aussicht.
Die wirtschaftliche Not Deutschlands.
gez. PoincarS.
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folgen.
Genehmigen Sie usw.
Beachtung. M
Der Pariser Korrespondent der „Times schreibt zu dem Beschluß der Reparationskom- mission: Bradburh sei der letzte gewesen, der mit diesem Verfahren einverstanden gewesen sei, da nach seiner Ansicht jede Verschleppung gefährlich sei. Da aber keine Hoffnung bestanden habe, daß bezüglich der von ihin vorgeschlagenen Gewährung eines bedingung slosen Moratoriums für Deutschland bis Ende dieses Jahres ein unmittelbares Einvernehmen zustande kommen würde, habe Bradburh es zweifellos für besser gehalten, diese Hoffnung auf eine Versöhnung der Ansichten ei-greisen. Es scheine als ein etwas ! Zeichen angesehen zu t—
ten werden. .
Laut Morgenblätter hat der Reichskanz - ;er die Führer sämtlicher Reichstagsf rak- tionen für Donnerstag abend zu einer De- prechung eingeladen. Me Parteiführer sollen über den augenblicklichen Stand der Außenpolitit owie über die Teuerungsmahnahmen unterrichtet
Der Bescheid der Reparations- koinmission.
lich unumwunden anerkannt Worten ist So hat der englische Solicitor-General Sir- Ernest Pollock, der im amtlichen Auftrage der der Verhandlung der englischen Fälle zugegen war, in der Untetthaussitzung vom 1Z. August 1921 u. a. erklärt: Die Art und Weise der Prozeß- leitung durch den Senatspräsidenten des Reichs- qerichts habe mit Sicherheit den aufrichtigen Wunsch erkennen lassen, der Wahrheit auf den 'Grund zu kommen: es würbe völlig unfair und völlig unsachgemäß von ihm sein, nicht anzuerk^- nen, daß nach seinem Eindruck das Reichsgericht entschlossen war, die Wahrheit ans Licht zu brrn- gen: ob die Urteile in den Augen der Ankläger ausreichend wären oder nicht — die Aufrichtigkeit des Gerichts erscherne über jeden -Zweifel erhaben. Gegenüber der Kritik an der Höhe der Strafen sei festzustellen, daß die Fälle noturteilt worden seien und die erkannten Strafen dem urteilt worden sei und die erkannten Strafen dem deutschen Gesetz entsprochen ^Hütten. Dieser von maßgebendster englischer Seite herrühreaden Der- trauenskundgebung braucht kein Wort hinzugefugt zu werden. Das Reichsgericht steht in seiner leidenschaftslosen Unparteilichkeit über den in der Bote enthaltenen Vorwürfen. Lieber die weitere Behandlung der Angelegenheit durch die deutsche Regierung sind, wie wir hören, die zuständigen Stellen bereits in Beratungen eingetreten, an denen auch der Oberreichsanwalt beteiligt werden wird.
spräche ergriffen die Ministerpräsidenten Braun, und Lipinski das Wort. Die Beratungen werden heute fortgesetzt. Eine ve° sondere Konferenz der Ernährungsminister soll am nächsten Montag unter dem Vorsitz teä Reichsernährungsministers in Hamburg abgehal-
Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 150 Pf., auswärts 180 Pf.: für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 500 Pf. Bei Platzvorschrift 20 70 Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Bietzen.
Havenstoin über die Geldknappheit.
Erhöhung des Diskonts aus 8%.
Nr. 202
Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GietzcnerFamilienblätter MonatlicheSezngsprcife: Mk. 29.— und Mk. 3.- Trägerlohn,durch diePost MK.32.—, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: für d ie S chrift- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen.
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konferenz zugegangen:
Herr Botschafter!
1 Mit Schreiben vom 14. 2. 1920 haben die alliierten und assoziierten Regierungen bestätigt daß die deutsche Regierung sich außer- stante erklärte, ihre Verpflichtungen aus den Art. 228 bis 230 des Vertrages von V er° sailles zu erfüllen, diejenigen Deutschen auszuliefern, deren Ramen ihr in der Liste vom 8 2. 1920 mitgeteilt worden waren. Sw haben jedoch von der Erklärung der deuftchen Regierung Kenntnis genommen bah sie ^rett sti/ohne Verzug vor dem höchsten G e r ichts- hof in Leipzig ein mit d«i vollständigen Garantien ausgestattetes Strafverfahren gegen alle diese Personen einzuleiten; sie Haven ttcy aber Vorbehalten, ihr Recht, wie eä in ten oben erwähnten Artikeln des Vertrags umschrieben ist in vollem Umfange auszuüben und ihre Gerichte in Anspruch zu nehmen, falls sw nach dem Ergebnis ter in Deutschland eingeleiteten Verfahren und ergangenen Urteile zu ter Auffassung gelangten, daß das von der teutschen R^ gierung gemachte Anerbieten auf den Versuch hinauslaufe, die Beschuldiaten der gerechten not- wend'g n <5ütn? für ihr Verbrechen zu entziehen, deren sie überführt werden würden.
2. Die alliierten Regierungen haben demzufolge mit schreiben vom 7. 5. 1920 ter deutschen Regierung eine erste Liste mit den Ramen von 45 Angeklagten zugehen lassen, die aus der allgemeinen Liste der ihnen kraft des Vertrages auszuliefernden Beschuldigten ausgewahlt waren. Sie haben von der deutschen Regierung verlangt, daß sie alle Maßnahmen ergreifen sollte.
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
vrvS und Verlag: vrühl'fche Univ.-Vuch- und Stdntniderei R. Lange. Zchriftlettung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchulftratze 7.^
Der Deutsche Katholikentag.
Eine Entschließung für die Presse.
München, 28. Aug. (WTD.) Der Katholikentag hat eine Entschließung angenommen, die zu Lebensmittelsammlungen auffordert, um die Wohltätigkeitsanstalten vor dem Zusammenbruch zu retten. Weiter gelangte folgende Entschließung zur Anrahme: Die! katholischePresseist mit der ganzen deutschen Presse in ihrer wirtschaftlichen Existenz aufs schwerste bedroht. Die jüngst verabschiedeten, gesetzlichen Maßnahmen zum Schuh der Presse können die durch die wirtschaftlichen Verhältnisse verursachte drohende Katastrophe, nicht aufhalten, wenn nicht neben den neuen Maßnahmen der Reichsregierung der katholische Vollst^! energisch Hand ans Werk legt und alles aufwendet, um eines ter wichtigsten Mittel zum Schutze seiner kulturellen Interessen lebensfähig zu erhalten. Die Generalversammlung ter Katholiken Deutschlands ruft alle deutschen Katholiken auf unter allen Umständen ihre Presse weiter zu erhalten und sie durch Inserate, Empfehlung und Mitarbeit zu fördern, damit sie ihre mehr wie je zeitgemäße Ausgabe erfüllen und die katholische Weltanschauung in ter Öffentlichkeit vertreten kann.
Anmerkung des WTB.: Die Botschafterkonferenz 'oat sich in dieser Rote, die übrigens von ter Gesamtheit ter alliierten Hauptmächte ausgeht, in der Bewertung ter Verfahren und Urteile des -Reichsgerichts in den bisher zur Verhandlung gekommenen Kriegsbeschuldigtenfallen einstimmig auf den Boten des Gutachtens gestellt, das ter vom Obersten Rate zur Prüfung der Angelegenheit eingesetzte Ausschuß seinerzeit erstattet hat. — Dies Ergebnis muß um so mehr befremden. als die völlige Unparteilichkeit des höchsten deutschen Gerichtshofes von der an ten bisherigen Verfahren in erster Reihe interessierten englischen Seite verschiedent-
fion, deutsche Delegierte nach Paris zu entsenden, beraten. Wie die Blätter melden, wurde beschlossen, der Reparationskom- missivn mitzuteilen, daß die Reichsregierung bereit sei, ihren Standpunkt am Mittwvck) in
Eine Note der Dotschafter- konserenz.
(Berlin, 28. Au«. (IBS.) Der dmitschen Botschaft in Paris ist in ter Kriegsbeschuldigten- frage nachstehende Rote der Botschafter-
Berlin, 28. Aug. (WTD.) In ter teutigen Sitzung des Zentralausschusses ter Reichsbaift ährte Präsident Haven st ein folgendes aus: Es herrscht gegenwärtig in Deutschland eine wachende Kredit» und Kapitalnot, dw in einer außerordentlichen Verknappung te5 (Seite und Kapitalmarktes ihren Ausdruck furtet. Die Betriebskosten von Landwirtschaft und Industrie wachsen in steigendem Maße und bedingen eine tägliche verstärkte Rachfrage nach Geld. Die Kreditinstitute reichen mit ihren Mitteln nicht aus und schreiten immer mehr zu Rediskontierung von Reichsschatzanweisungen bei ter Reichsbank Auch die Anlage in Handelswechseln ist stark angewachsen. Durch alle diese Anforderungen des Verkehrs wird die Reichsbank immer schärfer uno dringender in Anspruch genommen; selbst die verfügbaren Zahlungsmittel reichen vielfach nicht mehr aus, um die Geldansprüche zu befriedigen. Die schwebende Schuld des Reiches betragt zur Zeit im ganzen 316,2 Milliarden l^art. ®abon wurden von ter Reichsbank 293,6 ^^tarten: übernommen. Am 23. August befanden sich 224,5 Milliarden Mark Reichsschatzanweisungen im Besitz der Reichsbank. Die Zunahme ter schwebenden Schuld des Reiches belief sich vom 23. Juni bis 23 Juli auf 11,7 Milliarden Mark und vom 23. Juli bis 23. August auf 13,9 Mttllarden Mark. Die Bestände ter Reichsbank an Renhs- schahanweisungen dagegen nahmen vom 23. Juni bis 23. Juli um 28,4 Milliarden und vom 23. Juli bis 23. August um 28,5 Milliarten Mark zu. Hierzu kam gine Zunahme der Hantelswechsel vom 23. Juni bis 23. Juli um 2 8 Milliarden Mark und vom 23. Juli bis 23. August um 9,7 Milliarden Mark. Gegenüber einer Zunahme der Kreditansprüche im Betrage von 69,4 Milliarden Mark steht eine Vermehrung ter pap^en Zahlungsmittel in Höhe von 60,3 Mttllarden Mark. Unter diesen Umständen ist eine weitere Erhöh u n g des gegenwärtig geltenden Diskont s a tz e s von 6 Prozent nicht zu oermejten.
Der Wechseldiskont wurde einstimmig auf 7 Prozent und ter Lvmbardzinsfuh auf 8 Pro- > ^"-Berlin, 28. Aug. (WTD.) D^ 3insfuß deb Darlehnskassen d es Re i che siist heute entsprechend ter Erhöhung des 2ttichsbank- diskonts um 1 Proz. heraufgesetzt Worten und b^ trägt bis auf weiteres allgemein für sogenannte Vorzugsdarlehen Pi, Proz^. für Darlehn gegen Verpfändung festverzinslicher V^rtpaPiere ein schließlich ter unverzinslichen ^Hv^vweisungen 7^/2 Prozent und für Darlehen gegen Verpfandung von Waren, Aktien ,u. dgl. 8 Prozent.
Die Generalstreikparoie in Frankreich.
Paris, 28. Aug. (WB.) Wie die Abente blätter melden, ist trotz des Aufrufs zum S tre 1E der Bauarbeiter nur ein kleiner Teil ter Bauarbeiter ter Arbeit ferngeblieben, nach dem Journal des Debats" kaum 1400 von 15 000.
Die Autvmobildroschkenchauffeure haben für morgen den Streik beschlossen. Wan weiß noch nicht welche Haltung der Allgemeine Arbeiterverband angesichts der von den Exttemisten ausgegebenen Generalstreikparole einnehmen wird.
Paris, 29. Aug. (WTB.) Wie die Morgenblätter melden, hat ter Allgemeine Artz e i te r ver ba n d es abgelehnt, sich ter von den Exttemisten abgegebenen Streik- parole anzuschliehen, sondern der Verband hat seine Mitglieder ausgeforderc, heute weiterzuarbeiten, aber den Arbeitslohn des ten* tigen Tages zugunsten ter Streikenden m Le Havre zu stiften. Im übrigen erklärt sich der Allgemeine Arteiterverband mit den ötreifen- ten in Le Havre solidarisch und macht tee Regierung für das vergossene Blut verantwortlich. Am Samstag und Sonntag sollen Protestkundgebungen im ganzen Land statt- finten. Insolge dieses Beschlusses rechnet man nur mit einem Teilaufstand in P a r 1 s, ter sich in ter Hauptsache auf die Bauarbeiter die Metallarbeiter und die Auwdroschkep des Heeres erstrecken wttd. __
Paris, 29. Aug. (WTB.) Rach einerHavas- meldung aus Rouen ist dott für heute ein 24ftüni>iqer Generalstreik beschlossen worden. Die Entladung von 55 dort im Hafen liegenden Schiffen wurde dadurch verzögert.
Volksabstimmung über ein Alkoholverbot in Schweden. .
Stockholm, 28. Aua. (Woftß) Rach ten bisherigen Feststellungen ter schulischen Tele- arab'tenagentur wurden bei der gestrigen V 0 I t s- abst immung über ein A l k 0 h 0 l v e r b v t 772 777 Stimmen für und 846 536 Stimmen gegen das Verbot abgegeben. .
bestehe, die Beschlüsse zu forcieren. Der „Times"-1 spräche ergriffen Korrespondent fährt fort, sowohl Bradburh als I Graf Lerchenfeld auch OKaudere hätten ten Eindruck gewonnen, I Beratungen wen daß ter Zustand Deutschlands — um ein tarkes Wort anzuwenden, das am Sonntag in ter Reparationskommission gebraucht worden ist — en tsetzlich ist. Es wird nicht daran gezweiselt, daß die Rlark im nächsten Monat noch Wetter kürzen wttd, wenn nicht sofortige Maßnahmen getroffen würden, und daß der vollständige Zusammenbruch Deutschlands, das rasch aus ter gleichen Stufe wie Oesterreich liegen werde, unvermeidlich ist, wenn irgendwelche weitere Schritte unternommen werten, die das Deutsche Reich bedröhen. Bradburh habe, wie angenommen werten könne, im Einvernehmen mit Mauclere in seinem Bericht, ten er so objektiv wie möglich zu gestalten versuchte, auf die große Gefahr poli" tischer, wirtschaftlicher und sozialer Unruhen mit anderen Worten auf die Gefahr einer Re - volu tion und Gegenrevolution hin- gewiesen Obgleich die augenblickliche deutsche Regierung hilflos zu sein scheine inmitten überwältigender Ereignisse, sei es für unmöglich erachtet worden, nicht die persönliche Ehrlichkeit und ten Wunsch nach einem Entgegenkommen gegenüber den Alliierten von selten ter Mitglieder ter deutschen Regierung anzuerkennen. Ihre Furcht bezüglich ter Wirkung, die eine Aufgabe der souveränen Rechte Deutschlands haben würde sei deutlich zutage getreten. Die französis ch e n Vorschläge einer Allüerten-Kontrolle der deutschen Staatsbergwerke und Wälder sei für unmöglich erachtet worden. Unter diesen umständen sei Bradburh gezwungen gewesen als Frietenssttfter aufzutreten. Mit Takt und Ausdauer, sowie mit gutem Willen auf allen üeit en, fei die Debatte auf ein anderes Geleise gezogen worden. Rach Ansicht des ,Times"-Berichterstat- ters ist ein Moratorium für Deutschland für Barzahlungen, ob es die Alliierten bewilligen oder nicht, bereits eine vollzogene Tatsache, denn auf Barzahlungen von feiten Deutschlands bestehe nicht die geringste
werten. ,
Bach den Morgenblättem wurde m ter gelingen Sitzung des volkswirtschaftlichen Ausschusses des Reichstages allseitig gefordert, daß ter Ausschuß angesichts des Rieter- gangs ter deutschen Währung Gelegenheit haben müsse, zu dem Problem der wirtschaftlichen Lage Stellung zu nehmen. Es tourte in Aussicht genommen, daß zunächst ter Reichsernährungs- minifler Fehr Darlegungen über unsere Ernah- rungslage machen und in den nächsten Tagen auch die anderen Ressorts über die wirtschafttichen Fragen gehört werten sollen.
Berlin, 28. 2lug. (Wolff.) Die Repa - rationskommissivn hat der Kriegs- lastenkommissivn in Paris am 27.August mittags folgende Rote übergeben:
Jt, daß sie alle unapnaymeu uymjt» |vulSi Wenn die deutsche Regierung wuchcht um binnen möglichst kurzer Frist zur Aburteilung hinsichtlich ihres ©tun dungs g es U ch e s dieser Personen zu gelangen. . . vom 12. Juli von ihrem ^Recht ^Eyor
3 Die alliierten Mächte haben, wie es in | rauch zu machen, das ihr Art. 234 des ihrem' Schreiben vom 7.5.1920 vorgesehen war, ^^^s gibt, so Wird die 2^1X11X1^01^ die Rechtshilfeersuchen, biechnenm ten «ttihren berett sein, ihre bevollmächtig-
30. August «u Horen.
Lsführen lassen. Sie haben ihren Staatsange- deutsche Delegation.
m Berlin, 28. Aug. In der heute Vor
sitz die Reise nach Deutschland erleichtert, mit mittag stattgehabten & e f b € ff) t e a) u n g Ausnahme des Falles Michelsohns, ter erst nach wurde die Einladung der Reparattonskommis- Abberufung ter französischen Abordnung zur«- ..... t rm n r i.
Verhandlung gekommen ist.
4 Die alliierten Regierungen stellen fest, 02D der höchste Gerichtshof in Leipzig bisher im
a rnJ e r xÜ-b » n 6 » n A i ee n n b aV unb I bereit sei, ihren S-tanopuntr am ^ununxy ui zwar in vier ^Fällen auf Antrag der französischen Paris darzulegen. Als Bertteter der deutschen Regierung, einen auf Antrag ter belgischen, in Regierung wird Staatssekretär Schrv de vier Fällen auf Antrag der großbritannischen pom Reichsfinanzmintstertum nach Parts ent- Regierung und in einem Fall auf die Initiative s^ndt werden. Außerdem werden noch einige der deutschen Behörden. Die italienische Tttgie- Referenten der in Frage kommenden Ressorts rung hat dem Gerichtshof irn Laufe des oom= mitfaRren. Rach dem Berliner Tageblatt ist rners i'hr Material in verschißenen anteien l g möglich, daß sich auch Staatssekretär Fallen unterbreitet. Esist aber über lernen dieser Q3erqmannt jedoch in privater Eigenschaft, Saf5. Was^die^Att^und Weise des Verfahrens nach Paris begibt.
vor dem Leipziger Gerichtshof anbetrifft, so geht Ein Vorschlag der belgischen
die einmütige Ansicht ter alliierten Regierungen Delegation
dahin daß, abgesehen vielleicht von einer kleinen ^eteganon.
Zahl von Fällen, ter Gerichtshof insofern ver- Paris, 28. Aug. (WTD.) Wie die .Infor- sagte, als keine genügenden "ftren- matten“ meldet, hat ter belgische ©Biegungen zur Ergründung der Wahr-! Dubois nach ter gesttigen
h eit gemacht worden sind. J ©ibung der Reparationskommission eine L ö -
6. Was die von dem Leipziger Gerichtshof rung v 0r ges ch lage n , wie sie gestern ter gefällten Urteile anbelangt, so geht die einmütige £emhg“ als persönliche Anregung veröfsenllicht Ansicht ter alliierten Regierungen dahin, daß der tte: Die Reichsbank soll durch monatliche Zah- Gerichtshof in fast allen Fällen insofern per- Zungen einen gewissen Goldbestand, ter einen sagte, als gewisse Angellagte f reigespro- ^rt vvtz 2 1 0 Millionen Goldmark durch en worden sind, wiewohl sie hätten verurteilt nach einer alliierten Dank schassen, werten müssen, und daß selbst in ten Fallen, in Beispiel ter Dank von England. Diese Dank
denen die Angeklagten für schuldig erkannt wor- ^ürde ter belgischen Regierung gleichwertige Kre- den sind, die verfügte Strafe unzureichend bite 8ur Dersügung stellen. Das deponierte Geld war. _ würde Eigentum der Reichsbank blei-
7. Die alliierten Regierungen müssen außer' 5 en pis zur endgültigen Regelung der Frage ter dem zu ihrem Dedauem feststellen daß ter mteralliierten Schulden und ter teutschen Schuld, Reichskanzler in seinen öffentlichen Erkla-1 bie na(b amerikanischen Wahlen im Rv- rungen, die er am 26. 1. 1922 im Reichstag ab- D€mter ftattfinten kimnte. Rach dem „Journal gegeben hat, in dieser Frage dieselbe ablehnende beß Debats" hat der belgische Delegierte gestern Haltung angenommen Hat, wie feine Vorgänger, „achmittaq Dubois einen Besuch abgestattet und
8. Unter diesen Umstanden sind die alliierten ^bei diesen Vorschlag unterbreitet.
Regierungen angesichts ter Sttafversahren und Paris, 29. Aug. (WTD.) Wie ter „Petit Urteile der Meinung, daß die deutsche Regierung Pamsien" mitteilt, hatte Dubois gestern hinter- ihre Zusage, eine sachliche, loyale Justiz zu üben, einander längere Besprechungen mit dem eng» nicht gehalten hat; sie erklären, von letzt ab diel belgischen und dem italienischen Ver
deutsch Stvasversolgung der vor bemLmpziger t^er'in ter RepoDationskommission.
Gerichtshof bisher nicht erschien«ien Beschuldig-
ten völlig außer Betracht zu lassen. Sie nehmen ($<« Kommentar der „Times infolgedessen alle ihnen kraft des Der- London, 28. Aug. (WTB.) Der Beschluß
träges gegenwärtig. und-ukunftig Reparationskommission, die Entscheidung in
zu stehen d en Recht^e wiete:r auf 0 0 r ber Gewährung eines Moratoriums bis
" e ns i es ich v vr.msbesontere vehaten Mittwoch zu verschieben und Vertreter ter fie es sich vor, selber ?ollgenf"ffs im deutschen RegieLmg anzuhören, findet ebenso wie
hettsversahren, die Knegsbeschuldigten zu r | Appell des Generals Cox an die Vereinigten Staaten, in ter Presse große
■Berlin, 29. Ang. Sie Beratungen der Ministerpräsidenten und Innenminister über die wirtschaftliche Rot Deutschlante wuiten to£ tue Morgenblätter berichten, in ten gestrigen JW) mittags- und Abendsitzungen fortgesetzt. In einer Kabinettssihung nahmen die einzelnen Ressorts zur Lage Stellüng. In ter daran ans schliefenden Fortsetzung der Besprechungen ter 'TninifiprbEäfitenten gab Reichsemahrungs- nttniler Kehr eine ausführliche Darlegung un- LsiÄ-n'zu I l&SftÄS «n
Aus dem Reiche.
Der Ueberwachlimgsausschuß des Reichstages.
Der UeberwachungSausschuhdeS Reichstages ist für den Freitag vormittag ein- berufen, um die Durchführung des Gesetzes^— zum Schutze der Republik, insbesondere die bayerische Angelegenheit, zu beraten.
Heutiger Stand des Dollars
10 Uhr vormittags:
Berlin 1400, Frankfurt a. M. 1450.


