Ausgabe 
29.6.1922
 
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Vertreter sind die Herren: eie6D

Dr. Mey erhoff, an der Johanneskirche 5, Dr. Wilhelm Klein, Neuen Bäue 29.

Arbeitsvergebung.

Für die Feldbereinigung und Gemeinde Steinheim sollen Donnerstag, den 6. Juli 1922, vormittags 11 Ahr, auf der Bürgermeisterei zu Stetnheim:

1870-1920

SamStag. den 1. Juli, abends 8'/r Uhr:

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Hotel Victoria.

Um zahlreiche Beteilt»

Bekanntmachung.

Diejenigen Kinder, für die ein Zuschuh aus der Ebel-Stiftung zur Beschaffung von Kleidungsstücken begehrt wird, sind bis 15. Juli ds. Js. einschließlich bei dem Wohlfahttsamt, Abteilung Stistungsamt, Gattenstrahe 2, Zimmer Rr. 14, anzumelden. Spätere Anmeldungen werden nicht angenommen.

Giehen, den 26. Juni 1922. 61888

Der Oberbürgermeister. (Wohlfahrtsamt.)

Dr. Frey.

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Goethe-Bund Giehen.

Umstände halber müssen die für den 1. u. 4. Juli nngesetzten Aufführungen Das heaWkÄIlölttd verlegt tverden. 6193v Die Tage der Auffüh­rungen werden in Kürze bekannt gegeben. Die gelösten Karten behalten Gültigkeit. Die Karten­ausgabe bei Cballier wird fortgesetzt. (Haupt­probe: 29. fällt aus. Chor­probe: Mo. 3. Fr. Hof.)

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Verlegen von Zement­rohrschalen ...

Liefern von Basalt­bruchsteinen . .

in einzelnen Losen vergeben werden.

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Wg. Pip (S.) stimmten c Vorlage wird ir und dritter Be Ausfchuhentfchtt hing der Arbe verengt. Es st zweite Beratm

Die JReg1 madige Stellt und die Vvrha beitsnachweisäm die Vorlage der licher Arbeitsna den Zwang zur Arbeitsnachweis, lichen Arbrttsn Ärbeitsvermittlr amt für Arbeit!

R.ih:arbett schafft keinen r neuen Beamten weife wird ehei Grundsatz volle und Ardettnehr heilen. Die Ti Fortschritt. Di entgMch gelet, fürchtenden Art bchriich.

Abg. Rai lich organisiert den vielen Do G^etz nasch zu dab die Hirsch Gewerkschaften

Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. Bürgermeisterei offen, wohin die Angebote in Pro­zenten des Voranschlags, verschlossen,

Kairo*, qj filSJfid ^^nrvten' »SMS ten feÄ '<

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Vrennholzversteigerung.

Dienstag, den 4. Juli, vormittags von 8 Llhr ab, werden in dem Staatswald der Försterei Treis Abteilungen 7 und 8 des Distrikts Himberg ver° steigett von Aummer 78 ab bis einschl. 811 Scheiter Ibn.: 161 Buche, 14 Eiche, 2 Kiefer Knüppel Am.: 193 Buche, 44 Eiche, 1 Aspe, 2 Kiefer' 3 Fichte; Knuppelreisig Am.: 2 Kiefer; Reisig Rm.: 854 Buche, 248 Eiche: Stöcke Rm.: 94 Buche 41 Eiche, 1 Fichte. Die blau durchstrichenenAummern werden nicht ausgeboten. Zur Versteigerung werden nur Kreiseingesessene und zwar nur Selbstver­sorger zugelaffen. Sämtliches Holz sitzt in ge­ringer Entfernung von der Kreisstrahe Treis° Mainzlar. Dasselbe wird nicht vorgezeigt und wolle man das Holz vorher besichtigen. Zusammen- lunst und Ort der Versteigerung: am Pflanzgarten im Distrikt Himberg. Weitere Auskunft erteilen Herr Förster Bmg zu Treis a. Lda. und die unter- zeichnete Dienststelle. C6179D

Treis a. Lda., den 28. Juni 1922.

Oberförsterei Treis: Schneider.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Lang-Göns für das Rj. 1922 liegt von Donnerstag, den 29. Juni 1922 an eine Woche lang auf dem Dienst­zimmer der Bürgermeisterei während der Dienst­stunden offen. Einwendungen sind schriftlich oder zu Protokoll vorzubringen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der die Ausmärker beizutragen haben.

Lang-Göns, den 28. Juni 1922. - (619OD

Bürgermeisterei Lang-Göns.

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M heute bis einschliehlich Montag der schönste deutsche Film, der je über die Leinwand ging: Hanneles

Himmelfahrt

nach Gerhart Hauptmanns Bühnentraumspiel.

Die Premiere in der Staatsoper Berlin bedeutete einen warmen und ehrlichen Erfolg. Ein rührendes, kindliches xmnnelc, ob ne Pose und mit echter Inbrunst, gab die kleine, zierliche Margarete Schlegel. Man wird dieses blaffe, leidvolle Gesichtchen nicht so bald vergessen. Des sterbenden Kindes Traumbilder sind mit allen Mitteln moderner Zilmtechntk zauberhaft schön gestaltet. Tiefere, ergreifendere Wirkung hat ein Film bisher wohl kaum geübt. HanneleS Himmelfahrt wird auch in Giehen be­rechtigtes Aufsehen erregen. Hanneles Himmelfahrt kommt täglich dreimal zur Aufführung, um 4, 6 und 8.30 Uhr. Wegen des zu erwartenden groben Andrangs in den Abendvorstellungen zu diesem auhergewöhnlichen Kunstfilm bitten wir höflichst, die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen.

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Das Reichsmietengesetz tritt am 1. Juli 1922 in Kraft. Die Höhe der im einzelnen Fall zu zahlenden Miete kann erst bestimmt werden, nachdem die vom Gesetz vorgesehenen Hundert­sätze, die als Zuschläge zu der Grundmiete (= 80% der Miete vom 1. Juli 1914) hinzutreten, von den zuständigen Stellen nach Anhörung der Mieter- und Vermietervereinigungen festgesetzt sind.

Der Mieter oder Vermieter, der die gesetzliche Miete wünscht, muß gegenüber dem anderen Teil (nicht gegenüber dem Mieteinigungsamt) die schrift­liche (Erklärung abgeben, dah die Höhe des Miet­zinses nach den Vorschriften des Reichsmielengesetzes (gesetzliche Miete) berechnet werden soll. Diese Er­klärung kann rechtsgültig frühestens am 1. Juli (bent Tage des Inkrafttretens des Gesetzes) abge­geben werden. Sie bewirkt, baff die gesetzliche Miete von dem ersten Termin ab, .für den die Kündigung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch zulässig sein würde, an Stelle der vereinbarten (auch bei langftistigen Verträgen) ober der vom Mieteinigungsamt festge­setzten Miete gilt. Bei monatlicher Kündigung mutz die Erklärung spätestens am 15. für den Schluß des 'Monats und bei vierteljährlicher Kündigung spä­testens am 3. Werktag des Kalendervierteljahres für dessen Schluß erfolgen; der 3. Werktag im nächsten Vierteljahr ist der 4. Juli. Die Zahlung in Höhe ' der gesetzlichen Miete kann erstmals also am 31. August kei monatlicher und am 31. Dezember 1922 bei viertel- 1 jährlicher Kündigung gefordert werden.

p Die näheren Grundsätze der Berechnung der ge­setzlichen Miete werden noch bekannt gegeben. Kommt nach Abgabe der Erklärung gemäß vorstehendem Ab­satz eine Einigung zwischen Mieter und Vermieter über die Höhe der gesetzlichen Miete nicht zustande, so ent­scheidet auf Antrag eines Teiles das Mieteinigungs­amt. Anträge auf Mietpreisfeftung, die vor dem 1. Juli 1922 bei dem Mieteinigungsamt eingegangen sind, werden nach den seitherigen Grundsätzen erledigt. Später eingehende Anträge sind nach Maßgabe des Meichsmietengesetzes zu behandeln; sie müffen zurück- gewiesen werden, falls nicht die ordnungsmäßige Er­klärung des Verlangens der gesetzlichen Miete nach­gewiesen ist. Da durch Abgabe dieser Erklärung die Fristen gewahtt werden, empfiehlt es sich, Anträge auf Mietpreisfestsetzung bei dem Mieteinigungsamt erst einzureichen, wenn die Hundertsätze veröffentlicht sind und eine Einigung zwischen den Parteien nicht möglich war.

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