Ausgabe 
26.6.1922
 
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Mmh- Morben uni 2e, der aegrnrö. ^'/krgebung von Whmgen von h- Fettung unet urchdenLntrr. sehen. Destchw De. c und Qeiftungifäiig: eine 'Senud)teiTigung besorgen, so tau eine Dozent der Vertrags n angesichts der Herr *nbtoetf die flüs halten, sind nunmehr ubertDolhing zur so- Anlaufs der Vaustosse vorgeschrieben. Dar n Saufloffe ist an bei- ein staMches Pfands ubehörben sind ferner f Äbschlagszah^ #Baufortgang« ifunfl und Anweisung ir Arbeit vvrgeleglen «glich zu beschleunigen

Dc = Seiet 3n bem ethebildern Mich y ffiÄÄ «ran' Unb anlWch c Erinnerung <m da» 72-1922 unter stark', »nfeier. Ser junge elfer vom JMieaio üt seinem WjJJ ?r Jugendzeit ®pdf)u hien, feiner StuKeM -g und seiner Mt in einer g", ,on Dichtungen, verstand es, m 1^

ldK Stimmung havor auch die ^er ^^SS»S Mltgft einem i Goethe. ßeü

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Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister wurde heule bezug. Kch der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatz, genossenschast. eingetragenen Gerrntzenschast mit be­schränkter Haftpflicht in Allendorf a. d. Lumda ein. getragen: Sie Haftsumme ist auf 400 Mk. erhöht.

Tiehen, den 20. Juni 1922. 61028

Hessisches Amtsgericht.

Eberversteigerung.

Donnerstag, den 29. Juni, vormittags um 9/» Uhr, läht die Gemeinde Lindenftruth einen abgängigen Eber dflentlich versteigern. '6092V Bürgermeisterei Lindenstrutb. Fatum.

Bett. 3.D 16 22

Steckbrieferledigung.

Der gegen Harrs Wolf, geb. 10. 7. 1902 zu Herborn, erlassene Steckbrief ist erledigt.

Amtsgericht Dillenburg.6104V

iee. Der rttut Ausschuß zählt TI Mitgli-ß^ 6tn nach der ersten Ablehnung crhein ctnqegan- genes Gesuch deS Slemm^ und Aingklubs um Ge- Währung eines Zuschusses zur Teilnahme an den Deutschen Stampffpielen wird wiederum abgelehnt

- Der Pachtvertrag mit dem Verein der Ratur- freunbe wird verlängert. Die Miele für das Sichamlsgebäude wird auf 2300 Mt. festgesetzt Die Versammlung nimmmt ÄcnntniÄ davon, dah der am letzten Sonntag stattgelundene Zugendtag zum Besten der AlterShilfe eine Sinnahme von 8000 Mk. erbracht hat Eine vor kurzem flattgefundcne Versteigerung städtischer Gärten wird genehmigt, es wurden bis 21 Zentner Weiten für den Aormalmorgen geboten. Dc^ geordneter Langsdorf teilt mit, dah die Gin. taufSgesellfchaft Hessen in Mainz, bei der die Stadt mit einem Anteil von 4000 Mk beteiligt war, mit einem Gewinn von P/4 Million abgeschlossen hat. Von dieser Summe sollen die tandelskammern i/4 erhalten zur Schaffung von reistellen in den Kaufmanns-Erholungsheimen, je Vi die drei Provinzen für Kinder und Krüppel- fstrsorge. Die Anteile mit Zinsen wurden zurück- gezahlt Die Versammlung ist mit der Verteilung einverstanden, wenn auch Giehen und Bad-Rau- heim aif ihre Sonderansprüche verzichten. - Mit neun gtger. sieben Stimmen wird beschlossen, die nicht aimeholten Brennstoffe in städtische Regie au übernehmen und damit eine Brennstoffreserve für die zu schaffen, die jetzt nicht in der Lage sind, ihre Brennstoffe zu erwerben.

Kreis Wetzlar.

ra. Wetzlar, 25. Juni. Die gestrige Svnnenwendfeier der Iugendgruppen der Deutschen DolkSpartei vom 21. Wahlkreise gestaltete sich -u einer machwollen, patrioti­schen Kundgebung. Aach einer furzen Begrü- tzung. abends 81/.. Ahr, im Schützengarten durch Herrn Garthe, und dem gerne.nschaftlichen Lied Rheintteue" stellte sich ein unübersehbarer Zug mit Lampions auf; unter Musik ging es nach dem herrlich gelegenen HvfgutMag- dalenenhausen-. Weit über 3000 Menschen waren um den flackernden Holzstoß versam­melt, um der tiefernsten Ansprache des Liz. Pfarrei Heep- Wetzlar zu lauschen. Die­selbe gründete sich auf das Wort unseres gro­ßen Goethe:Bängliches Zagen, weibisches Klagen macht uns nicht frei; nimmer sich beu­gen, mächtig sich zeigen, rufet die Arme der Götter herbei." Entblößten Hauptes sprachen zum Schluß alle Teilnehmer den Rütlischwur.

* Kleinrechtenbach, 23. Juni. Wie­der einmal wurde unserem hiesigen Wai­se n h a u s e eine ihm gewiß zu gönnende Freude dadurch zuteil, daß dasselbe von der Deutschen Zionsgemeinde von Anburne Gark durch Herrn Pastor Alfred Menzel in Chi­cago (Amerika) einen Scheck von 1 5 Dol- [ar geschenkt erhielt. Bei dar augeirblick- lichen Knappheit her Lebensmittel und der rapiden Preissteigerung auch aller übrigen Gebrauchögegenstände wird dies Geschenk von zirka 4*/-. Tausend Mark von dem Waisen- hause mit seinen etwa 40 großen und kleinen Kindern sicherlich mit großer Freude begrüßt worden sein.

Sehördlich^Anzeigen

Amtliche Mitteilungen der Handelskammer Giehen.

Rachdem her den hessischen Handels ammern von der Ginkaufsgesellschast für Hetzen zugewtesene Vermögensanteil von etwa 400000 Mk. her Deut­schen Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime überwiesen worden ist, steht den Handelskammern und beteiligten Konsumvereinen das Recht zu, all­jährlich bis zu 100 Personen zu den jeweils gelten­den Verpflegungssätzen zur Zeit 46 Mk. täglich in den Heimen aufnehmen zu latzen und ferner über 120 freie Verpflegungstage zu verfügen, bei denen vorübergehend ein Teuerungszuschlag zur Zeit 21 Mk. täglich - zu zahlen ist. Wie die Ge­schäftsführung der Gesellschaft mitgeteilt hat, ist es möglich, von diesem Recht im lausenden Jahr noch teilweise Gebrauch zu machen, doch kommt nur die , Zeit von Anfang September dS. Is. in Frage. Auch laßt stch zur Zeit noch nicht genau übersehen, für wieviel Personen und wieviel Tage die Vergün- tfHgungci; gewährt werden können.

Wir bitten. Gesuche von Angestellten, die durch ihre Arbeitgeber zu prüfen und einzureichen stnd. unter Beifügung der Unterlagen uns bis zum 1. Juli ds. Zs. zugehen zu latzen.60818

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Hcyligenstaedt & ffo., Werk­zeug-Maschinenfabrik und Eisengießerei, Aktienge­sellschaft in Gießen eingetragen: Die am 6. Februar 1922 beschlossene Erhöhung des Grundkapitals um 4500000 Mk. ist erfolgt. 4000000 Mk. Stammaktien werden zu je 1700 Mk. zuzüglich 10 Prvz. Kosten und 5 Proz. Stückzinsen vom Rennbettag, 500000 Mark Vorzugsaktien zum Bettage von je 1000 Mk. «Msgegeben 6101B

Gießen, den 21. Juni 1922.

Hessisches Amtsgericht.______________

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kämpfen des F. D. Wallau am tag entsandte der Gießener

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Mögensverwaltung ihre Pflicht gegen Stadt Wiesbaden nicht erfüllt habe.

5.

Lärche 5.

aller ArlJör Kleider,Decken,ten, Handarbeiten aller Art, Gardinen dsv. werden 59i8c schnellstens aosgelührl QT/odchcus Qalomon,

Die glückliche Geburt eines strammen Sonntagsjungens zeigen hocherfreut an

er seine Schuhe lieb hat,

Fichten 3. Klotze

4.

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Fichten-Derbstangen Kiefern 3. Klaffe

seine 2.Aennrnannschäft, nerftärft durch AWallen­fels. und feine 1. Zugendrennrnannschast. - Die Jugend gewann die 3x200-Meter- Staffel in der Besetzung M. Fischer. Birken­stock und Lange mit 70 Meter vor V. f. D. Mar­burg und Wallau. Sigurd Lange wurde mit 119 Punkten 1 Sieger im Dreikampf der Leistun­gen: 100 Meter in 12,9 Sek., Standweitsprung

Oeffnung der Angebote bekannt gegeben Wegen Besichtigung des Holzes wolle man Forftwart Pauli wenden.

Langsdorf, den 24. Juni 1922.

Bürgermeisterei Langsdorf. Dender.

Heffen-Nastau.

Das Snde einer Lokalbahn.

fpd. Frankfurt a. M., 25. Juni. Die Frankfurt Offenbacher Lokal- bahn, die im Derkchr zwischen den beiden Städten von hervorragender Bedeutung ist, soll nach Meldungen aus Berlin nach Offen­bach mit Ende Oktober d. 3- ihren Betrieb gänzlich einstellen. Ebenso soll man an amt­lichen Stellen bereits in Erwägungen über den Verkauf des eisenbahnfiskalischen Grund­besitzes in Frankfurt und Offenbach getreten sein. Das Gelände wurde seinerzeit vom hessi­schen Staat für einen außergewöhnlich billi­gen Preis erworben. Die Bahn war über 50 5ahre im Betriebe.

Ferner:

O*el Oswald» und Victor Janeen in ihrem neuesten Lustspiel in 5 Akten Amor am Steuer

Ab Donnerstag, den 29. Juni: Deutschlands schönster Film Hanneles Himmelfahrt von Gerhart Hauptmann.

Rockenberg - Gießen (Kath. Schwesternhaus) ...........................................

Turnen, Sport und Spiel.

Zu den leichtathletischen Wett>

Heinz Münch

; und Frau Magda geb. Sprosser

Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Langsdorf soll nachstehend verzeichnetes Holz auf dem Submisstons- wege verkauft werden:

Flexilis-Werke A.-G.

Dampfsäge- und Hobelwerk

Halsdorf WohrafOberh.)

von 8 Zimmern mit Zubehör und Garten oder

Mietshaus

mit mehreren Etagen, jedoch nicht unter 4 Zimmern und Küche, sofort von Kotza-Küufer zu kaufen gesucht.

Bedingung ist jedoch, daß wenigstens eine Wohnung im nitchsten Vierteljahr beziehbar ist. Vermittler

J,ll.S.lZrikbÄrßflmbfld) M|

Fernsprecher Amt Bubbach Nr. 19

Hochschulnachrichlen.

* Grnamrt wurde am 21 Zuni der Privat» dvzent Diplom-Ingenieur Professor Dr Johann Dacrwald zu Darmstadt zum außerplanmäßi­gen außerordentlichen Professor für Physik an der Technischen Hochschule zu Darmstadt.

nehme

Schahputz lligrin denn er erhält die Sch uh 1 Schwarz, braun, gelb u. weiß.

2,85 Meter, Kugelstoßen 9,30 Meter H. Bir­ke n st o ck blich hinter Lange Zweiter tm Drei» kamvf (100 Meter 13,1 Sei.. Gian breit 2.75 Meter Kugel 9.70 Meters. B. blieb auch 3ttxticr im Sch cubcrbaLtocrfc.t mit 36,6^Meter De t Zugend­hochsprung gewann Georgi mit 1.40 Meter, Lange wurde Dritter, auch mit 1.40 Meter (durch Stechen entschieden,. Die Senioren wurden in der Schwedenstaffel (Ausstellung: Kechem '.00, Wagner 300, Butterow 200, A Wallenfels 100 Meter) 1 Weier hinter Turngemeindc Lüden­scheid!, vor V. s. B. .Marburg. 2L Wallenfels aewann den Fünfkampf überlegen. Insgesamt brachtt der Klub 1900 also 4 erste, 3 zweite und einen dritten Sieg mit Die Zahl der Erfolge der Athletik-Abieckung des Klubs ist damit in diesem Zahre bereits auf über 50 gestiegen.

Wetzlar, 25. Zuni. Das in den Tagen vom 1.3. Zuli hier ftattfmbcnbc diesjährige Gauturnfest, ste zu einer turtterischen Ver­anstaltung erster Ordnung werden. Zu den tur­nerischen Wettbewerben hat sich bereits eine große Zahl von Tunrem angemeldet, denen sowohl im Einzel wie im Vereins- und Aiimenwetturncn vor allem aber im McisterschastSturnen die weitgehendste Gelegenheit zur Betätigung ihrer Fähigkeiten und Kräfte geboten ist. Dolks- unb Lchultui-nen wird die Wettbewerbe ergänzen: auch Schwimmer und Radfahrer werden ihre Künste zeigen. Die vereinigten Gesangvereine Wetzlars haben sich dankenswetterweise in den Dienst der guten Sache gestellt und werden die Eml.itung des F ste; durch Massenchb^e schmücken. Auch sonst sind alle Vorbereitungen getroffen, um das Fest würdig zu gestallen.

Der Haupttag der Deutschen Kampfspiele in Berlin verlief btt herr­lichem Wetter ohne jepe Störung mh bot ein wundelvollcs, die 30 000 Z^scharer tief bewegen­des Bild. Ein unendlicher Strom deutscher Jüng­linge und Mädchen, ein geteilt in die verschiedenen Gruppen der Turn- rnd Spottverbände, entgioll mit dem Schlage der dritten Stunde den Ein- marschräuxnei'. und entfaltete sich im Bahnten ter t iefigen Arena. Unter ungeheurem 3 ihet begrüßten die Zuscha ter tu stattlichen Abord­nungen der Ausländsdeutschen. Wohlgerichtet umwandctten die Züge 2>m 3nnenra.tm and schwenkten zur Haaptseite hin aitd nebeneinander ein. Samt hielt der Präsident des Attchs- ausschasses, Staatssetretär z. D. L e w a l d, eine Ansprache. Auch die Regierungen des Reiches und der Länder, sowie die fremden Gesandtschaf­ten waren mit den zuständigen Referenten erschie­nen. Rach dem großen eindrucksvollettWeiheakt ent­wickelte sich nn Znnenraum des Stadions ein reiches turnerische Leben. Es begannen die ge­meinsamen Freiübungen von 4000 Turnern rnd Turnerinnen. Darckn schlossen sich Spiele, Frei­übungen. Massenturnen an 50 Barren, Äürt imen am Reck, Hindernislausen. Den Abschluß bildetr das Spiel um die Handballmeisterschaft.

Süddcutschland gewinnt den Fußball-Kampfspielpokal. Der erste Teil der Kampfspielwoche wurde am Freitag mit dem Fußball-Endspiel um den Kampfspielpokal zu Ende gebracht. Die Sieger der Zwischenrunde, West- und Süddeutschland, lieferten sich vor recht gutem Besuch ein spannend^ Spiel, das mit 4:1 (0:1) für den Süden endete. 3n der ersten Halbzeit hatte man das Gefühl, als wenn West­deutschland den Pokal an sich reißen würde. Die Süddeutschen machten einen ermüdeten Eindruck,

Ab beete bis ein sohl. Mittwoch: i. Oie Plammenlahrt des Pacific-Eipreö Erlebnisse eines amerikanischen Abenteurers in 6 Akten.

2. Ein Mann derTat Sensations-Schauspiel in 5 Akten.

In Vorbereitung: (6090c

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Trauung: Dienstag, den 27. Juni, Synagoge Steinfttaße, P/t Uhr

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Angebote sind getrennt nach Sortiment und Klaffen verschlossen bis Freitag, den 30. Juni d. I., nach­mittags 1*/, Uhr an die unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, woselbst alsdann in Gegenwart etwa erschienener Bieter die Oeffnung der Angebote statt­findet. Mit der Einreichung der Angebote unterwerfen sich die Bieter den Derkaufsbedingungen, welche vor

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Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungens zeigen an in dankbarer Freude

Dr. med. Helmut Schmidt und Frau Luise geb. Roch

aller Art

übernehmen

fpd. Franks urt a. M., 25. Juni. 3n den letzten drei Monaten gingen in Frankfurt etwa 200 Häuser in den Besitz von Saarbewohnern über, meistens Berg­leuten, denen die Frankenentlöhnung den Er­werb derartiger Objekte ermöglicht. Auch Amerikaner und Spanier haben sich verschie­dentlich schon in Frankfurt anqesiedelt.

gn. Eschwege, 22. Zuni. Aus dem benach­barten eichsseldifchen Kalibergwerk Sollstedt wurde vorgestern der Kasfcnbotc der Kaliwerke von zwei Männern überfallen, als er auf dem Wege nach dem Schacht zur Auszahlung der Löhne war. Die Räuber nahmen ihm die gesamten Lohngelder im Betrage von 460 000 Mk. ab. Trotz der von einigen Radfahrern sofort auf­genommenen Verfolgung entkamen die Räuber in einem Walde. Während der Flucht schossen sie auf ihre Verfolger, jedoch ohne zu treffen. Während der vergangenen Rächt gelang es den Landjägern, einen der Räuber in dem Dorfe Bischofferode festzunehmen. Bei ihm wur­den 330 000 Mk. von dem Raube noch vorgefun- den; den Rest soll der zweite noch flüchtig« Räuber haben.

tob. Wiesbaden, 24. Juni. Bei der gestrigen Beratung des Haushaltsplanes der Stadt Wiesbaden erklärte Bürgermeister Travors, daß die Befatzungsbe- Hörde bisher rund 700Wohnungenb2- schlagnahmt hätte. Demgegenüber hat daS Reichsvermögensamt nur 115 Wohnun­gen neu erbaut. Er müsse in aller Oeffentlich- keit den Borwurf erheben, daß die Retcbsoer-

toaim aber technisch in jeder Beziehung besser, doch fehle Westdeutschland durch energisches und eifriges Spiel alle# daran, den Kampf als Sieger xu beenden 3n der 33. Minute fiel das erste Tor für den Westen, bei welchem Stande eS auch bis zur Pause blieb. Rach dem Wechsel kam die Heberlegenheit des Südens so recht zur Geltung. Schon in der 6. Minute konnte Franz den Aus­gleich erzwingen und ein weiteres Tor zwei Mi­nuten später, von Reubauer getreten, brachte den Süden in Botteil. In der 29. Minute gab Seiderer den Ball an Franz ab und dieser ver­wandelte zum dtttten Tore für den Süden, der bald noch durch ein weiteres Tor seinen Vor­sprung auf 4 erhöhte und mit 4: 1 als Sieger au« dem Kampfs - e -Poka tumier ter o gi g.

- Da« Fuhball - MeisterschaftS - spiel in Leipzig. Der Spielausscßah des Deutschen Fußball-Bundes hat stch jetzt ent­schlossen, die Fortsetzung des FußballkampfeS um die Deutsche Meisterschaft zwischen dem 1 5- ff-. Rürnberg und dem Hamburger Sportverein am 6. August in Leipzig anläßlich der Sinweihang des neuen D. f. B.-Platzes stattfinden zu lasten.

Deutschland- Mannschaft gegen Ungarn. Für den am 2. Zuli in Bochum zum AuStrag kommenden Fußball-Länderkampf Deutschland- Ungarn hat der Spielausschuß des D. F.B. folgende Mannschaft gewählt: Löhrmann (Dpielverw Fürth): Mohns (Rorden Rordwest Berlin). Müller (Hamburg); (Hagen (Sp. Da. Fürth). Teweö (Viktoria Berlin). Riegel (1. F S Rürnberg); Strobel (1. F. E. Rürnberg). Franz (Sp. Dg. Fütth). Jäger (Altona), Träg (1. F. ff. Rürnberg). Esser (Holstein Kiel).

D ie erste Entscheidung in der TenniSkampsspielen. Am Freitag fiel die erste Entscheidung im Kampf spiel tenniStarnier. Die deutsche Mcisterin 3roj F.idleben unt> Frau Reppach lieferten sich im Endspiel der Damen einen barten Kampf, aus dem Frat Friedlrben mit 11/9, 8 6 als Siegerin hervor ging Don Den sonstigen Kämpfen ist vor allem der überraschende Erfolg von Rahe tm Herreneinzelspiel über Froitz­heim 6/3. 7 5 hervorzu heben. Rahe spielte äaßerst geschickt, während Froi^heim etwas überanftrengt schien Auch sonst gab eS einige unerwartete Re­sultate. 3m Gemischten Doppelspiel mißten Fra^ Oleppach- -H. Klei..schroth gegen Frau Käber DemasiuS 16, 1/6 die Segel streichen und Frau Friedleben verlor mit Kreuzer als Partner den Kampf gegen Frau Galvao Rahe 6/1, 2 6, 3/6. Kreuzer konnte im Einzelspiel gegen Gast 61, 6 1 triumphieren, nachdem dieser den Berliner Lüdtte 12/10, 6 1 b:zwungen h'tte. R. Klein- schroth schlug MoldenhaE 6 4, 6 3. der vorher Böllitrg 6 2, 4 6, 6 1 aus dein Felde geschlagen batte. Erne weitere Sensation gab es am Freitag im Herrendop Pestviel. Hier siegten Grandn- Dchomblirgk ubei Fr itzhttm K e izer 8 6, 7 5 und sicherten sich dadurch die Teilnahme an der Schlußrunde. Ebenfalls in die Schluß­runde. mb zwar zrm Gemisch'.en Doppelspiel, gelangten Frau Käber Demasius bird) ihren Sieg über das Wiener Ehepaar Relly 6/0, 6 <J

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