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Mtmffltel

erledigt. Für solche Schaderi hessischer Stm£>e6 bewohner tfi vielmehr die Zweigstelle in Stutt­gart zuständig. Die Zuständigkeit der Zweigstelle Darmstadt und ihrer Spruchkammern erstreckt sich auf die drei Provinzen des Landes Hessen Starkenburg. Rh i h^sen und Oberhessen. d. h. die Geschädigten müssen zur Zeit der Antrags stellung tn Hessen ihren Wohnsitz oder ihren ständigen Ausentchalt haben. Gleichzeitig hat die Reichsinterestenvertretung by der Zweigstelle Darmstadt des ReichLentschäöigungsamts ihre Tätigkeit ausgenommen.

Slarierrvurtt und Nftctirhesten.

* Mainz, 25. April. Es ist natürlich, daß durch das anhaltende ungünsuge Wetter die diesjährige Spargelernte reichlich drei bis vier Wochen später etnsetzen wird und daß sie auch in Bezug auf Quan­tität nicht als eine erstklassige Ernte bezeich­net werden kann, es müßte denn sein, 'daß ein Witterungsumschwung möglichst bald erfolgen sollte. Vereinzelt sind ober trotzdem schon Erstlinge gestochen worden, die mit 10 Mark bezahlt wurden.

Hesserr-Nttssau.

do.Siebet, 29. April. Bieber wird eine selbständige Gemeinde. Am Mon­tag hatte unser Dorf einen groben Tag. Landrat Breuer-Biedenkopf hatte Ginladunaen an die Mitglieder des Kreisausschusses und btc Bürger­meister von Fellingshausen, Königsberg und Rod- Heim ergehen lassen, um mit dem für Bieber ge­wählten Ausschuß zwecks Gründung einer eigenen politischen Gemeinde Verhandlungen au pflegen. Unser Dorf ist bekanntlich in seiner Verwaltung mit Haina, den drei Rachbaraemrinden Rodheim, Fellingshausen und Königsberg zugeteilt. Gr- freulicherweise nahmen die Verhandlungen einen befriedigenden Verlauf und lassen die Aussicht kSufkommen, daß der Gründung der eigenen Ge° Kietnbe allzu schwierige Hindernisse nicht ent- gegenstehen.

* Limburg, 25. April. Das Limbur­ger Finanzamt hat wieder einen SteuerdrückebergerzurStreckege- brächt. DieseSmal ist es der Landwirt und Branntweinbrenner Albert Hepp in Dau­born. Er wurde wegen versuchter Steuerhin­terziehung zu 45 817 Mk. verurteilt.

ra. Aus Nassau, 24. April. Am 15. Mai findet in Anspach i. T. die 7 3. I ah -- reShauptversammlung deS Ge­werbevereins für Nassau statt. Für den Nachmittag sind Tagungen der verschie­denen Fachverbande vorgesehen. Der engere Vorstand tritt bereits am 13. Mai zu einer Sitzung zusammen, während eine Sitzung des Zenttalvorstandes für den 14. Mai vorgesehen ist. Ferner soll eine Ausstellung von Schlosser-Lehrlingsarbeiten der Schlosserinnung Wiesbaden stattfinden.

Vermi Achtes.

(F.P.S.) Die nicht englisch Spre­chenden in den Vereinigten Staa­ten. Wie das Census-Buvsau in Washington mitteilt, sprechen nach den Ergebnissen der Zäh­lung von 1920 1 488 984 Personen über zehn Lahre, das sind 11 Prozent der im Ausland geborenen toefjen Bevölkerung, nicht englisch, ge­gen 2 953 011 oder 22,8 Proz. dieses Bevöl- lerungsttils bei der letzten Zählung un Jahve 1910. Dieser Rückgang hängt letzten Endes mit den Kriegsumständen zusammen: viele der Ein- gewanderten, die 1910 noch nicht englisch spra­chen, Haden seither die Landessprache erlernt oder sind gestorben oder in ihre Heimat zurückgekehrt: dasselbe ist der Fall auch bei einem großen Zeu der im letzten Jahrzehnt neu Eingewanderten, da die. Mehrzahl von Ihnen ja auf die Jahre vor Ärt gsausbruch entfällt; daß endlich unter den seit Kriegsau Zbruch noch weiter Zugewan- Üerlen der Prozentsatz von nicht englisch Spre­chenden von vvrneherein erheblich geringer war als früher, ist aus naheliegenden Gründen ver­ständlich. Die wenigsten nicht englisch Sprechen­den unter den eingewanderten Weihen finden sich in den landwirtschaftlichen Staaten des Sü­dens und im Rordwesten; die meisten in den Südweskstaaten Texas, New Mexiko und Ari­zona, wo die zugewanderten Weißen zu mehr als zwei Drittel aus Mexiko gebürtig sind.

41/»

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

24.4.

. Sh. 97.80

23.80

r

. . Fr. 125.40

100

100

100

100

100

Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr.

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

83.80

117.80

117.80

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Reuyork . . Paris. . . .

London . Italien . Brüssel . Budapest Reuyork. Agram . Warschau

25. 4.

2,02

1,04

1,90

1,52

1,12

0,39

4.18

25.4. 26.4,

Schweizer Franken

195.40

1*92

0.06

10.-

47.82

22.75

27.75

43.95

0.68

514.12

2.- 0,13

1,03 188

1,50

3007,-

Wechsel auf Holland. . . Deutschland Wien....

Prozent.

Frankfurt a M., 26. April.

Züricher Devisenmarkt.

Halver*

Berlin, 25. April. Dorsenstim- mungsbild. Nachdem im gestrigenAbend- verkehr die Dedisentttrse einen starken Sturz erfahren hatten, griff vormittags auf Pom- car^s Dede unb auf die pessimistischere Auf­fassung der polittfchen Lage eine kräftige Er­holung Platz, wodurch die gestrigen amtlichen Notierungen ziemlich wieder erreicht wurden. 3m Zusammenhang hiermit begann auch der Effektenmarkt bei fester Stimmung unb vor- toießenben Erholungen, allerdings mäßigen Umfangs, sich wieder zu bessern. Schwächer aber waren u. a. die meisten vberfchles Ischen Werte, insbesondere Laurahutte. Als später­hin die Londoner Meldungen Über eine Be­reitwilligkeit Amerikas zu einer internatio­nalen Anleihe für Deutschland bekannt wur­den unb als daraufhin eine neuerliche Ab­schwächung ber Devisenkurse einsetzte, fiel der Effektenmarkt wiederum der Ermattung anheim, welche nicht nur die anfänglichen Steigerungen aufhob, sondern zum Tell auch die Papiere noch unter den gestrigen Stand hinunterdrückte. Besonders großen Umfang er­fuhr bas Geschäft aber nicht, da mit Rücksicht auf die Ansicherheit der pollttschen Lage viel­fach weitgehende Zurückhaltung geübt würbe. Bankaktien behaupteten im allgemeinen ihren Kursstanb. SchiffahrtSaktien stellten sich schließlich nichtiger. Valutapapiere büßten ihre anfänglichen Gewinne wieber ein unb stellten sich meist nichtiger als gestern. Der Anlagemarkt war wenig veränbert. Die De­visenkurse stellten sich nichtiger als gestern.

Frankfurt a. 1, 25. April. Dorsen- stimmungsbild. Die Drohrede Poincarss wirkte auf den Devisenmarkt, wodurch die ge- stern stark verflaulen Kurse sich erholen konn­ten. Heute früh wurde für den Dollar rin Kurs von 244 genannt Bald darauf setzte eine weitere Befestigung auf etwa 248 bis 260 und dann auf 253 ein. Die Besserung form verrmzesten Auslandspapieren zugute. Ans den variablen Motiven war die Kureb.'wegung noch unregll- mäßig. Neben Äuri'abfijtoad).rngen t xiten auch verschiedentlich 'Erholungen ein. Di» Werte des freien Verkehrs veriehrten uneinheitlich. Es wur­den folgende Kurse g.rannt;® 11(4). Petroleum220), Mansfeld er Kuxe 24 000, 2vastatler Waggons 710, Gebr. Fahr 650. Montanpapiere setzten In be­haupteter Tendenz ein. Buderus lagen schwächer. Bei erster Notiz setzten Hacpener und Phönix je 10 Proz. hoher ein. Auch in Metall- und Ma­schinen werten hielt die lustlose Stimmung an. Elektrizitätspapiere zeigten ein ruhiges Aussehen. Etwas fester lagen AEG., aber Bergmann waren angeboten. Chemische Aktien erholten sich. Auf dem Einheitsmarkte war die Haltung vorwiegend schwach. Schiffahrtsaktien schwächten sich ab. Bankaktien tagen behauptet; ebenso Zuckerfabrik- aktien. Die Börse schloß ruhig. Privatdiskont

100 Fl. 19.?.40 100 QM = 2.12

100 Kr. 0.06

100 Kr. 10.05 100 Fr. = 47.97 1 £ --- 22.77 L. --- 27.97 Fr. = 44.15 Kr. 0.70

) = 514.25

Kr. = 2.05

... 100 Är. --- 0,13

Marknoticrungen.

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Gleiches Geschäft in Frankfurt a. M., im Gewerkschaftshaus.

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(In einem Teil ber Auflage wiederholt.)

Die juristische Nachprüfung des Vertrages von Rapallo.

Paris, 24. April. (Wolff.) Der Sonder­berichterstatter des »©« Nouvelle" in Genua schreibt, er könne erflären, daß England und Ita­lien nickt ohne weiteres einwilligen würden, die Frage oeS Vertrages von Rapallo der Botschafterkonferenz zu überwei- s e n. Vor allen Dingen werde es notwendig sein, den französischen Protest wohl zu begründen, wisse man doch in Genua, daß der juristische Sach­verständige des Foreign Office, Sir Cecil Hurst, den Standpunkt vertrete, oer Vertrag von Ra­pallo stelle keine Verletzung des Vertrages von Versailles dar. Der italienische Sachverständige, Senator Scialoja, der ehemalige italienische 2m- henminister, stehe auf denselben Standpunkt. Der

iiwi i immiiinumi inraaMH

Börsenkurse.

Kurs Kurs Kurs

Kurs

1750,- 1710,

Brief

25. April.

Rio

de Janeiro

24.4. 77,50 96,40 1+4,-

88,- 418,- 326,-

1000, 795,.

1080, 725, 670, 642,

751,

603, 480,

450,

314, 615, 445, 330, 288, 3 2, IC 90,

840, 960, 990,

24. April.

9762.75 9787.25

Bad.Anilin°u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Glekrr.-Ges. . . Felten L Guilleaume Schuckett-Werke. . . Adlerwerke......

Daimler.......

4° 0 Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. DereinSbank

9587,- 6162,70 4745, 5 5371,75 6563,20

497,65 1365,75 1.16,40

252,82 2345,45 4916,15

143,- 87,-

422 339,- 314,- 315,- 600,- 443, - 336,- 290,- 328

950,-

750,-

1050,12 725,- 665,- 670,- 763,- 605,

476,-

450,- 77,-

803,-

143,-

87 25 425 - 310,56 312,- 313,- 595 4)5,- 320, 283- 316,-

77,50 96 40

143,- 88,-

410, 306,- 313,- 314,- 605,-

44

325,» 28b,- 316.-

1052,- 795,- 960,- 990,-

2202,75

4856.10

5461,85

6658,35

427.65

1397,75 1131,45

256,32 2+03,- 4901,75

9563,35

2157,30 4734,05 5358,25

6546,80

496,35 136-V5 1113,60

252,18

2339,55 490 ,b5

851,-

960*- 100s- 1710-

990 - 7tf5

1090,- 740 -

675 - 690 - 775,- 625,- 500,- 445,-

80,- 810,- 235,50

Datum.

Amstd.-Rotterd. Drüffel-Antw. . Lhristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helsingfor« . . . Italien.....

London .....

Reuyork.....

Paris......

Schweiz.....

Spanien.....

Deutsch-Qesterr. Prag......

Budapest. . . . Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan.......

219'/.25 4843,45 5448,15 6641, >5

4t 6,35 13M5 Ii2d,ö5

255,68

6t>2, 655,- 800,- 645,-

483, - 460,-

84,35 800, 235,50

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld

Saturn:

5°/. Drsch. Kriegsanl. 4^Dtsch. Reichsanl. 3°/,Dtsch. Reichsanl. 4e/0 Preuh. KonsolS Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Discvnto-Gesellfchaft Dresdner Bank. . . Mitteld. Ereditbank.

24. 4. 25.4

77,53 77,50

96,75 96.56

Fvemkfurr Berlin

Schmutz- Sch uh- Schluß- Schluß

Märkte.

Frankfurter Obst» rrnd Gemüsemartt.

c* Frankfurt a. M., 25. April. Der heutige Markt war schwach beschickt, genügte aber ber Nachfrage. Spinat war überreich vor­handen; auch in Kartoffeln verstärkte sich baß Angebot merklich. Spinat kostete beim Groß- hanbel her Zentner 480500 Mk^ Kartoffeln 270-300 Mk., Rhabarber 200220 Mark, Lattich Pfunb 2224 Mk^ unb Meerrettich 1213 Mk. Bei Erzeugern kostete Schmalz­kraut bas Pfunb 1720 Mk^ Lattich 24 bis 26 Mk., Rhabarber 2.202.50 Mk., bie Kräu­ter für grüne Sauce 1215 Mk.

Rationalbank f. .

Boch. Gußstahlwerke H -<0, Bud.-Eisenw.-Akt.. 850, D.°Luremb. Bergw.. ^20, Gelsenkirch. Bergw.. 1020, Harpener Bergbau. 1750, Oberschl. Eisenb -B. 1040, Oberschlef. Eisenrnd. 803, Phönip-Bergb-Akt. 1110, ~ ' 740,

3j60,

3970,-

3930,05

3939,95

3,38

3,42

3,18

3^2

500,35

501,65

498,35

499,65

34,85

34,95

34,65

34,75

-

e

90,12

90,37

793.25

193.75

192,75

193,25

120,«

121,20

120,05

120,95

3470,-

3+70, -

347V,-

3480,-

französische Sachverständige, Frvmagevt, schein« «roch keine richtige Stellungnahme gefunden zu haben. Unter diesen Urnftänoen werde Barthous Gegen-, ffensive als Sabotageversuch aufgefaht Hierbei habe Frarrkrtich nichts zu gewinnen, wenn diese Gegenoffensive nicht als Vorspiel zu der in Paris so ersehnten 2lbreise gelten solle.

Gme vernünftige englische Stimme.

Berlin, 25. April. Der englische litckslibe» rale Parlamentarier Kenworth, der aus der Rückreise von Genua nach London in Berlin weilte, erklärte gestern Pressevertretern über seine in Genua gewonnenen Eindrücke, daß er hinsicht­lich des Ausganges der Konferenz nicht sonderlich optimistisch sei. Wenn der Wiederaufbau Europas ernstlich durchgeführt werden solle, so müsse ohne Scheu an die Revision des Versailler Vertrags herangegangen werden. Man müsse Deutschland die Lebensmöglichkeit verschaf­fen, deren es nicht entraten könne, unb Auhland wieder vorbehaltlos in die europäische Gemein­schaft aufnehmen. Was bisher in Genua erreicht worden fei, fei immer nur das Ergebnis von privaten Besprechungen bei Lloyd George ge­wesen, bei denen Deutschland zu kurz gekommen sei. Unter solchen Umständen forme man sich nicht im geringsten fcarüber wundern, daß die deutsche^ Regierung es für richtig gehalten habe, ein direk­tes Abkommen mit Rußland abzufchliehen. Deutschland habe eine unbedingt ehrl iche Politik verfolgt denn es habe den Vertrag sofort nach dem Abschluß der Oeffentlichkeit be­kanntgegeben. Kenworth sieht in dem deutsch-russi­schen Vertrag ein vorbildliches Beispiel für die Regelung her Beziehungen zwischen den europäischen Regierungen und Rußland.

London, 24. April. (WTB.) Die Abend­presse, die die heutige Rede Poincares in Dar- le°Duc bereits in einem kurzen Auszug veröffent­licht, bezeichnet sie als ein Ultimatum an Deutschland.Evening Standard" zufolge wird die streitbare Rede des französischen QKi» nisterpräsidenten möglicherweise die allgemeine europäische Lage verschärfen.

Ungarn und Rußland.

Genua, 24. April. (WTB.) Die un­garische Delegation bementlett for­mell bie Mclhung, nach welcher Ungarn eine Mllitärkonventton mit Sowjetruhland abgeschlossen haben sollte.

Schwere Zusammenstöße in Berlin.

Berlin, 25. April. (WTB.) Güster« tom es hi der Aula der Berliner Gemeindeschule in der Schönefelder Straße, wo der Bismarck­bund der deutsch nationalen Jugend eine Versammlung abhillt, zu schweren Zu- sammenstößen zwischen den Drutschnationalrn und den proletarischeii Iugendbündlern. Ein: wüste Schlägerei, bei der Totschläger und Gummi­knüppel eine Rolle spielten, begann im Ver­sammlungsraum und w+rden auf der Straße fortgesetzt. Die Schutzpolizei nahm rnehrere Ver­haftungen vor.

Was hier dk Schienen, sind dort die Reifen. Betriebssicherheit muß aus« schlaggebend sein, denn das Beste ist hier gerade gut genug. Für die Last» wagenbereifung heißt dies: Nimm

w Voll*Reifen

Seine Qualität bürgt für Sicherheit im Betrieb und billigsten Kilometerpreis.

irsfauto eecen 8 Eisenbahn!