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Büchertisch.

Clara Diebi

21. Juli.

22. 3ult

Datum

ter dem Frethei

2272,85

2357,05

. den Me chanis -

nett glaubt nicht

Handels-

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

9,76

Sh. 97.80

r

23.80

Fr. 126.40

27.7.

Schweizer Franken

100 Ar.

Behördlich« Anzeigen

Statt Karten

Verlobte

Gieken (Ludwiqstratze 28), 24. Juli 1922.

Astoria-uchtspiele

6937 B

6936B

100

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-,20

2,37

S. Fr. Är.

$ Kr.

203.70

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41.6$

0.326

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Meter. Meter

100 Fl.

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100 Kr.

100 Kr.

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1 £

-.20

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2167,70

485,61

4180,26

9511,90

7739,70

1,42

1029,30

30,2d 175,- 315,40

Brüssel-Antw. . Christiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . HelsingforS. . . Italien.....

London .....

Reuyork.....

Paris......

Schweiz.....

Spanien.....

Deutsch.Oesterr. Prag......

Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan......

Rio de Janeiro

2152,30 *84,39

<169,75 9488,60 7720,30

1,38 1026,70

80,21 176,- 314,60 232,- 6791,-

»5

21.7. i,05 -.62

1,-

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203.10 0.045 0.017

11.30

44.- 28.28

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41.60

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622.50 L625 0,09

2362,95 2267,85 509,14 4265,35 9722,16 790L90

M2 1091,40 3'404 186,- 323,45

22. 7.

1,04 ,51 -.94 -.82

gewählt.

Gießen, den 21. Juli 1922.

Hessisches Amtsgericht.

Weitsprung: 1. Köpke-Pommern 6,70 Dreikanrpf: 1. Köpke-Pommern 166 P.

Marie Mohr

Ernst Eberhard Möllmann

Bekanntmachung.

In unser Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich der Spar- und Darlehnskasse zu Grüningen, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haft­pflicht, eingetragen: Vorstandsmitglied KarlFriedrich Leidich in Grüningen ist verstorben. An dessen Stelle ist Jakob Leidich. Landwirt in Grüningen,

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Buderussche Eisenwerke Aktien­gesellschaft, Wetzlar, Zweigniederlassung Lollar, ein­getragen: Durch Beschluß der Generalversammlung vom 18 März 1922 sind öie §§ 4 Beginn der Dividendenberechtigung neuer Aktien, Einziehbar- keit von Vorzugsaktien, 8, 9, 15 Anstellungs- bedingungen und Festsetzung der Bezüge des Vor­standes, Zustimmung zur Erteilung von Prokuren und Handlungsvollmachten, 12 Höchst, und Mindestzahl des Aufsichtsrats, 13 Aeuwahl eines Aufsichtsratsvorsihenden, Einladungen zur Auffichtsratssttzung, 14 Beschlußfähigkeit des Aufsichtsrats, 18 Hinterlegungsfrist für Aktien zur Generalversammlung, Abstimmung der Stamm- und Vorzugsaktien, 20 Abs. 1 Fortfall der gesonderten Aktienabstimmungen bei Wahlen - ge­ändert, § 22 Abs. 2 Zustimmung der Generalver­sammlung zu jeder Ausgabe von Teilschuldverschrei­bungen gestrichen. In der Generalversammlung vom 3. Mai 1922 wurde beschlossen, das Grund­kapital um 57 250 000 Ml. zu erhöhen Diese Er­höhung hat stattgefunden. Das Grundkapital be­trägt nunmehr 106 000 000 Mk. Durch Beschluß der Generalversammlung vom 3. Mai 1922 ist der § 4 des Statuts entsprechend der Erhöhung des Grundkapitals Spalte 4 - geändert worden.

Wechsel auf Holland.......

Deutschland . . . . Wien........

Prag........

Paris........

London .......

Italien ...... Brüssel.......

Budapest......

Aeuhork.......

Agram.......

Warschau.....

Gießen, den 17. Juli 1922.

Hessisches Amtsgericht.

- - - - oi*-iycit8bau m", der erstmalig in ^leberLandundMeer" (Deutsche Verlags- anstalt Stuttgart) zum Abdruck gelangt, fesselt in seinem weiteren Fortgänge die Leser mehr und mehr. In der Eifel, der Heimat der Dichterin spie­lend, schildert er das grotesk-romantische Räuber- leden des Schinderhannes, dessen tollkühne Bande

fahren.

*# Nii iWrta. 01 *4 n.

s neuer Romanun

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. Ä wurde am 12. Juli 1922 eingetragen: Die Firma Obst- und Gemüsekonservenfabrik Elisabeth Kröck in Gießen. Inhaberin ist die Wilhelm Kröck Ehefrau, Elisabeth geb. Rinn zu Gießen. Dem Wilhelm Kröck in Gießen ist Prokura erteilt.

Gießen, den 22. Juli 1922. 6935B

Hessisches Amtsgericht.

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Falscher Alarm aus Wiesbaden.

Wiesbaden, 22. Juli. (WTD.) Die von einem Teile der deutschen Presse und auch zum Teil von ausländischen Blättern gebrachte Rotiz über die Verhängung des Belagerungszustandes in Wiesbaden und ein Aufenthaltsverbot aus den Straßen nach 11 Ahr abends ist durchaus salsch. Währ ist nur. daß die Interalliierte Rhein land- kommrssivn in Koblenz zunächst auf Grund der in der Verordnung vorgesehenen Bestimmungen dem französischen Delegierten in Wiesbaden Son­dervollmachten erteilt hat, die sich auf das Ver­bot von Sitzungen und Kundgebungen, welche die Sicherheit der Desahungstruppen $u geführten ge­eignet sind, beziehen. Der Kreisdelegierte hat aber bis HÄtte noch keine Veranlassung gesunden, von dieser Sondervollmacht Gebrauch zu machen.

Das deutschfeindliche Australien.

Paris, 22. Juli. (WTB.) Aach einer Havasmeldung aus Melbourne hat das Mi­nisterium sich geweigert, der Ernennung eines deutschen Konsuls für Australien zuzustrmmen. Hughes habe erklärt: Ich sage nicht, dach die Handelsbeziehungen nzjt Deutschland niemals wiederhergestellt werden können, aber das australische Kabi -

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

W und Wtnfldjfyn

2262,16 507,86

4254,65 9667.85 7890,10

1 38 108^60

31,96 184,50 322*55

1.7.14.

125.40

59.20

88.80

88.80

117.80

117.80

Datum: Zürich .... Amsterdam . Kopenhagen. Stockholm . . Wien.....

Prag.....

London. . . . Reuhork . . . Paris.....

GerrchtsfQen.

cm. Darmstadt, 23. Juli Wegen Lan­desverrat verhandelte am Samstag die hie­sige Stvaskammer unter Arsschl^ß der Oeffentlich- keit gegen den 20 Jahve alten Studenten der Aechte T. F., den Sohn eines städtischen Beam­ten verlangten die französischen Offiziere dann nachbarten französischen Garnison in Verbindung und übergab diesem zunächst zwei gefälschte älr- hmben über angebliche geheime Verbindungen. Als sich dann die Fälschungen herausgestellt hat­ten, verlangten die französischen Offizier edann wirklich echte Papiere; in der Bedrängnis be­nutzte der Leichtsinnige seine Ortskenntnis, schlich sich in das Zimmer des Oberbürgermeisters und entwendete daraus wiederholt verschiedene Schriftstücke, für die er mehrmals Geldbeträge erhielt. Schließlich wurde er erwischt. Er wurde wegen Einbruchsdiebstahls i. Verrat militärischer Geheimnisse in eine Gesamtstrafe von drei Jahren und drei Monaten, abzüglich vier Monate Untersuchungshaft, verurteilt. 500 Mark die er erhalten hatte, werden vom Staat eingezogen.

vor 100 Jahren eine wahre Schreckensherrschaft rm Rheinlande führte. Ein ganz anderes Milieu beleuchtet die daneben laufende und soeben be­ginnende neue ErzählungAbla" des bekannten Forschungsreisenden und Schriftstellers F. R. Rord. Im Iran, jenem Lande, das als Wiege der Menschheit gilt, kämpft ein von religiösen und politischen Wirrnissen zerrissenes Volk, nur im Haß gegen fremde Ausbeuter vereint, einen V«»r- ^weiflungskampf gegen die übermächtig anschwel» tenbe Fremdherrschaft. Reben der Fülle unterhal­tender kurzer Geschichten und interessanter Berichte aus allen Gebieten findet man inLieber Land und Meer" einen ^usammenfassenden Lleberblick über praktische Reuheiten und Ersindungen, die das tägliche Leben in Haushalt und Berus erleich­tern sollen.

DieWeggendorfer Blätter brin­gen in Wort und Bild, in Reim und Prosa die heiteren Seiten des täglichen Lebens zur Geltung und wissen mit Humor und Satire den komischen Kern jeglicher Begebenheit zu finden und allen Zeitgenossen sichtbar zu machen. Die Tatsache, daß nicht nur der Alltag an sich, sondern stets auch bte wichtigeren Zeitereignisse solch heiteren Be­trachtungen unterworfen werben, verschafft jeber Rümmer neben allen anberen Borzügen auch noch besonderen aktuellen Reiz. Da eine politische Stel­lungnahme für irgendeine Partei stets vermieden wird, braucht kein Leser zu befürchten, innerlich in Opposition mit diesem echten Familienwih- blatt kommen zu müssen.

Der Mann von der Straße. Von Paul Oskar Höcker. Verlag ÜHfteir, Berlin. - Ein großer Roman auS dem Deutschland unserer Tage, der alles ri hellstes Licht hebt, was noch ungestaltet die Zeit erfüllt. Der Osten. Berlin, Thüringen, die Alpengipfel, das sind die Schau­plätze der Handlung. Offiziere, die der Krieg aus ihrer Dahn geschleudert hat, Revolutions» gewmnler, Wohnungsschieber, Valuta-Fremde, Arbeiter, religiöse Schwärmer; jede dieser Men­schengruppen, die zum Bild der Gegenwart ge­hören, ist bei Höcker zu finden.

Ursula

Die glücklich verlaufene Geburt eines prächtigen |

Mädels

Zeigen m dankbarer Freude an

Stilb iertrat Dr. Rudolf Blank und Frau Elsbeth Blanl. geb. Rabe \

...........................................

Gießener Strafkammer.

Gießen, den 18. Juli 1922.

Die Dienstmagd I. W. aus Obermörlen hatte ein Verhältnis mit einem jungen Menschen, sür den sie das diesem wegen einer Verletzung zustehende Krankengeld abhob. Als der junge Mann zur Ver­büßung einer Gefängnisstrafe in die Zellensttas- anflalt Butzbach kam, versuchte sie auch weiterhin das ihm nun nicht mehr zuftehende Krankengeld zu erheben und fälschte die Unterschrift des be­handelnden Arztes auf dem Krcmkenzeugnis. Trotz ihrer Vorstrafen wurden ihr in Anbetracht des geringen Betrages (108 Mk.) noch einmal mil­dernde Umstände zugebilligt, und sie in eine Ge­fängnisstrafe von 3 Monaten verurteilt.

Der Landwirt H. H. aus Eudorf muhte Mitte Dezember v. I. eine Kuh nvtschlachten. Der zur Fleischbeschau zagezogene beamtete Tverarzt stellte fest, daß das Fleisch erheblich minderwertig war, und sprach die vorläufige Beschlagnahme aus. Trotzdem verkaufte es der Angeklagte cm den Vieh­händler L. St. von Alsfeld, der es in Alsfeld an einen Metzger weiter absetzte. Beide erhielten einen Strafbefehl wegen Vergehens gegen die Be­stimmungen des Fleischbeschaugesetzes. Auf ihren Anspruch verurtellte das Schöffengericht Alsfeld den H zu einer Geldstrafe von 150 Mk. und sprach 0t frei, weil er von der Beschlagnahme nicht in Kenntnis gesetzt worden war und die Stempel schlecht zu sehen gewesen waren. In der heutigen Berufungsverhandlung wurde der Freispruch des St. beflättgt, hingegen die Geldstrase des H. auf 1000 Mk. erhöht.

Der Metzgermeister G. G. aus Ulrichstein pflegte.seit langen Jahren einen Teil des Mei- sches, den er bei einer Schlachtung in dem kleinen Orte nicht absehen konnte, an Gießener Metzger zu schicken. Er setzte also an Wiederverkäufer ab und hätte für diese Art des Geschäftsbetriebes der Grobhandelserlaubnis bedurft. Wegen Richt­besitzes dieser Erlaubnis hatte er einen Straf­befehl über 600 Mk. erhalten. Das Schöffengericht Ulrichstein - ber sprach ihn frei, weil er in einem unverschuldeten Irrtum gehandelt habe, stellte je­doch fest, daß an und für sich ein Verstoß gegen das Gesetz vvrliege. Die Strafkammer bestätigte dieses Urteil.

muß der deutschen

. Fr. . Fl. . Är. . Kr. . Är. . Är.

Handel.

Berlin, 22. Juli. B ö r s e n st i m m u n g s° bild. Am Devisenmärkte erreichten die Umsätze heute bei nicht besonders ins Gewicht fallenden Schwankungen keinen großen Umfang. Im freien Verkehr ruhte die Geschäftstätigkeit für Effekten nahezu gänzlich. Für Zolltürken, Ungarische Gold- rente und einige Montanwerke wurden höhere Kurse als gestern zum Schluß genannt.

Fra n kf u r t a. M., 24. Juli 1922.

Markrwtterrmgen.

2464,40 12495,60 13183,50 13216,60

1006,70 1009,30 1063,66 106635

2267,15 "" -----------

Neben herrlichen landschaftlichen Auf­nahmen diehervorragendsteSensation. Ferner:

Charles Chaplin

Ab 7. Amjust:

Fridericus Rex!

Der Rachtragsvoranschlcrg der Gemeinde Winne­rod für Rj. 1921 liegt von Montag, den 24. Juli bis einschließlich Montag, den 31. Juli 1922 auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters offen. Während dieser Frist können Einwendungen er­höbe werden. Zu der Erhebung der Umlage haben auch die Ausmärker beizuttagen.

Bersrod, den 20. Juli 1922.

Hessische Bürgermeisterei Bersrod.

Becker. 6914V

Lichtspielhaus

Bahnhofstraße 34 eoo»c

Züricher Devisenmarkt.

22.7.

-rKM

Vermischtes.

tob. Köln, 22. Juli. Wozu Sensationslust und Gespensterfurcht am Hellen 'Tag führen, zeigt folgender Fall. Auf dem Hauptbahnhof wurde eine Frau auf Veranlassung ber argwöhnischen und ein großes Geheimnis witternden Mitteisen­den von der Polizei zur Wache ge­bracht, weil ihr Koffer einen merkwürdigen Leichengeruch verbreitet hatte, der einen Mord vermuten lieh. Man öffnete den Koffer und för­derte ein paar recht fette Limburger Käse zutage.

maschine ölen zu müssen.

Poineares Vorschlag zur McrratorimnSsrage.

London, 22 Juli. (WTB.) Der Pariser Korrespondent derTimes" schreibt, Poin- cares Rote, in der er ein Moratorium von 4 6 Wochen vorschlägt, müsfd als eine einstweilige Maßnahme angesehen werden. In der Zwischenzeit würde eine Zusammenkunft der Mi­nisterpräsidenten Englands und Frankreichs die Alliierten instand setzen, sich über ihre allgemeine Politik zu verständigen.

Oesterreich und die Reste, ationskommission.

Wien, 22. Juli. (WTD.) Das Ministerium des Aeußeren erhielt gestern nachmittag eine De­pesche des österreichischen Gesandten in Paris, nach der die Reparationskommission in ihrer gestrigen Bormittagssitzung beschlossen hat, dem Antrag der österreichischen Regierung auf Frei­gabe der Pfänder Folge zu geben. Die Repara- tionskommission hat jene Pfänder, die für die Zwecke der neuen österreichischen Rvtenbank er­forderlich sind, auf die Dauer von 20 Jahren, be­kanntlich die Dauer des Rotenbankprivileges, hin­gegen jene Pfänder, die als die Grundlage der geplanten ausländischen Anleihe dienen sollen, ohne zeitliche Einschränkung freigegeben. Die For­mulierung dieses Beschlusses wird die Repara- tionskommiffion in ihrer heutigen Rachmittags- sihung vornehmen.

Wie diePolitische Korrespondenz" hierzu er­fährt, kommen für die Aotenbank Zölle und die Erträgnisse aus den Forsten, Domänen und Sa­linen und für die zu erwartende ausländische An­leihe neben Zöllen, die Einnahmen aus dem Tabak Monopol in Betracht.

Streik der Telephoubeamlen in Stockholm.

S t o ckh o l m , 22. Juli. (WTD.) Der T e l e- p'honbeamten streik umfaßt 2000 Telephon- beamte. Der Jnnenverkeihr ist teilweise wieder ausgenommen. Die Regierung wttd sich mit der Angelegenheit besoffen.

Starkenburg uns Rheinycssen.

wd. Mainz, 22. Juli. Rach der soeben her­ausgegebenen D e r w a l t u n g s r e ch e n s ch a f t des Oberbürgermeisters der Stadt Mainz für das Rechnungsjahr 19 19 betragen die gesamten Einnahmen der B^triebsrechnung 78 250 765,50 Mark; die gesamten Ausgaben beliefen sich auf 76 370 769,37 Mk. An dem Überschüsse im Betrage von 1 879 996,37 Qllnrf sind in Abzug zu bringen an besonderen Ausgaben, Ausständen usw. 1 279265,81 Mk., so daß ein wirklicher Rech­nungsüberschuh verbleibt von 600 730,53 Mk. Einer Schuldenlast von 122 743 068,45 Mark steht ein Vermögen von 166 077 532,31 Mark gegenüber, wobei das Vermögen der Städtischen Sparkasse und der Reservefon^ des Pfandhauses nicht mit eingeschlossen sind.

Hessen-Nassau.

Neues Industrie-Gelände.

mc. Frankfurt a. M.. 23. Juli. Die Aach frage nach Jndusttiegelände ist außer­ordentlich stark. Die Stadt hat deshalb be­schlossen, das Osthafengebiet mit einem Kostenaufwand von 4 Millionen abermals z u erweitern.

Auch eine Bilanz.

mc. Frankfurt a. M., 23. Juli. Der Inhaber einer großen Gartenwirtschaft in Oberrad hat im letzten Monat 60 Gläser, 44 Bestecke und 52 Teller eingebüht, di? ihm von st enge stöhlen wurden. Außerdem ver­mißt er noch zwei Tischtücher, zehn Weinglä­ser und eine Steingutbowle.

mc. Frankfurt a. M., 23. Juli. Der am 13. Juli 1876 geborene Maler Hermann Brauer wurde Samstag vormittag an der Auhallee in Bornheim erschlagen aufgefun­den. Die Tat muh zwischen 2 und 3 Ahr nachts ausgeführt worden sein. Die Leiche war völlig beraubt. Anscheinend ist der Tat ein Streit voraufgegangen. Der Mord wurde mit einem stumpfen Jnsttument auSgeführt. Ueber die Täter fehlen noch nähere Anhaltspunkte.

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Ab beete Aas bedeat. deeteebe Pregraxm: , Der Roman der Christine v. Herre Das Schicksal einer deutschen Fürstin 6 Akte.

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Bleute bi* clnschl. Donnerstag:

Harry Piel

in seinem neuesten und besten Sen­sationsfilm, in

OasscliwzeKmrt

Bekanntmachung.

Infolge der außerordentlichen Steigerung der Preise für Kohlen sind die Strompreise ab 5. August d. IS. erhöht worden. Ab 5. August d. Js. gelten folgende Sttompreise:

für Beleuchtung Mk. 12. f. d. Kwst.

, Kraft 8.-

Gießen, den 22. Juli 1922. 6915c

Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen, st ölte.

Turnen, Sport und SpieL

Zum Entscheidungsspiel a m die Deutsche Fußballmeisterschaft am 6. August in Leipzig sind bereits 12000 Vor­bestellungen auf Plätze eingegangen. Die Sitz­plätze find vollkommen ausverkauft. Es stehen an Stehplätzen insgesamt 40 000 zur Verfügung.

Internationales Fußball-Po­kal t u r n i e r in B ad Kissingen. Auf dem neu angelegten großen Turnierplätze in Bad Kissingen veranstaltet der dortige Fußballklub am 29. und 30. Juli -ein großes Fußball-Pokal- furnier. Leider konnten infolge der hohen Kosten die Meldungen des hvllänbischen und schwedischen Meisters nicht aufrechterihalten bleiben, so daß an dem Darnier teilnehmen werden: Spielver­einigung Fürth, Wiener Athletik-Sportclub, Ten­nis Borussia-Berlin und Kickers-Würzburg. Am ersten Tage spielen Spielvereinigung Fürth- gegen Tennis Borussia-Berlin und W. A. C.-Wien gegen Kickers-Würzburg, während die beiden Sieger am Sonntag nachmittag kämpfen.

Die internationalen Leicht­athletikkämpfe in Stettin, die bei gu­tem Wetter vor 4000 Zuschauern vor sich gingen, brachten interessante Entscheidungen. Die gemel­deten Staffelmannschaften aus Stockholm und Malmö waren indessen nicht vollzählig ejnge- trofsen. Aus Stockholm beteiligten sich nur Lind­strom und Weffnarth, aus Malmö Kvarnby, so daß die erwarteten scharfen Staffelkämpfe mit den Schweden ^rusblieben. Die Schweden liefen in der 3mal 1000-Meter-Staffel zwar außer Kon­kurrenz mit, formten hier aber nur den vierten Platz belegen. Preußen-Stettin gewann dank des vorzüglichen Endspurts des Schlußmannes Peltzer. Die Ergebnisse: 100 Meter. 1. Senftleben (Ehar- lvttenburg) 10,7; 2. Zirpel (Eharlbg.) 11,3; 3. Krü­ger (Eharlbg.). 300 Meter: 1. Renell (Berlin) 37 Sek.; 2. Weijmrrth-Stockholm 38,5. 800 Meter: 1. Horn-Stettin 2:08. 1500 Qltter: 1. Volkmann- etettin 4:21,9; 2. Gericke-Berlin 4:31,5. 5000 Meter: 1. Kvarnbh-Malmö 16: 48; 2. Stockmann - ötetttn 17:20; 3. Blankenburg-Berlin 17:28. 4mal 100-Me1er°Staffel: 1. S. C. CHarl. 44,6 Sek.; 2. Deutscher S. C.-Berlin 8 Meter zur. Schweden- stassel: 1. S. C. Gharl. 2:08; 2. Deutscher S. C- Berlin. 3mal 1000-Meter-Staffel: 1. Preuhen- Stettin 8: 39,6; 2. D. S. C.-Berlin; 3. Komet-Stet­tin. Kugelstoßen: 1. Tomaschewski-Derlin 12,21 Meter; 2. Gustavson-Stetttn 11,35 Meter. Dis­kus: 1. Gustavson-Stettin 36,80 Meter'; 2. Toma- fchewSki-Derlrn 33,80 Meter. Hochsprung: 1. Lind- ström-Schaden 1,775 Meter; 2. Köpke-Pommern 1,726 Meter. Speerwerfen: 1*Thöns-Stettin 43

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