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Ausstellung und die Handwerkerkrankenkaffe.

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fpd. Frankfurt a. M., 23. Juni. Die echnischen Angestellten und Werk-

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Berlin, 23. Juni. (WTB. > Der Reichs- ragsausschuh für Volkswirtschaft setzte die "Beratung des Gesetzentwurfs über die Regelung des Verkehrs mit Getreide aus der Ernte 1922 fort, nachdem der gestern

and; die Förderungsgeräte and dieFahrung" mittels Leitern, Treppen, Rutschbahnen und Fahrkünsten" an bildlichen Darstellungen erläu­tert worden waren, folgte eine Besprechung der bei den Bergleuten auftretenden Erkrankungen der Lungen, der Verdauungsorgane, des Gesätz- syftems, der "Muskeln und Verven und des mit 512 v. H. austretenden Nystagmus (Augenzit- tem) besten Ursache in Überanstrengung und Ermüdung der Augenmuskeln und in Derände- ruiigcn der nervösen Zentral Organe liegt und z. D. In Bochum jährlich Hunderte von Bergleuten in­valid macht. Dann wurden die Methoden der

grohen Bedeutung, welche die Stenographie heute im öffentlichen Leben cinnimmt, ist es^ zu ver­stehen, wenn die Anmeldungen zu der Teilnahme an dieser Tagung, mit der ein Wetlsch reiben ver­bunden ist, so austerordentlich zahlreich einge­laufen sind. Eine grohe Anzahl Freiquartiere ist bereits von Anhängern und Freunden der Steno­graphie für die auswärtigen Gäste zur "Verfügung gestellt worden. Das Programm des Stenogra­ph mtages mit dem 25jährigen Stiftungsfest der Stenographen-Gesellfchaft befindet sich im heuti­gen Anzeigenteil. Die vielen wertvollen Ehren­preise werden im Schaufenster des Tapetenhauses Otto Säubert ausgestellt.

Der Gewerbeverein hält am Dienstag abend im Gewerbehaus seine dies­jährige Hauptversammlung ab. Reben den allgemeinen Fragen spricht Dr. Krauste über die für Darmstadt geplante Landes-Gewerbe--

Die Beratungen über die Getreideumlage.

Doch keine endgültige Losung.

Berlin, 23. Juni. Die Ginigungs -- Verhandlungen unter den Koalitions- Parteien des Reichstags über die Frage der Getreideumlage wurden bis in die Abend­stunden forg?fcöt Aber während am Rachmittag die Dinge schon so weit gediehen zu fein schienen, Last man glaubte, von einer Lösung des Problems innerhalb der genannten Parteien sprechen zu können, mustten schliestlich wider Erwarten dre Verhandlungen abgebrochen werden, ohne dast eine endgültige Lösung gefunden wor­den war. Das Weitere wird nunmehr an den Beratungen des Volkswirtschaftlichen Ausschusses hängen, die am Samstagvormittag fortgesetzt

"Bureau. Nochmals sei auf das Gastspiel des Bad-Nauheimer Kurtheaters am kommenden Dienstag hingewiesen, das mit Georg Kaisers LustspielDavid und Goliath" eine inter­essante Reuheit bringt.

Oberhessischer Kunstverein. Es sei darauf hingewiesen, dast die Kollektiv- Ausstellung unseres einheimischen Künstlers 2$. Barthel, zu der heute noch zwei Aquarelle eingereiht wurden, nur noch 8 Tage aus­gestellt bleibt. Ferner gelangten unter ande­rem ein Stilleben von Ernst Toepfer neu zur Ausstellung. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 1 Uhr geöffnet. Mittwochs auch am Nachmittag von 3 bis 5 Uhr.

Nosenfest im Philosophen -

meister der hiesigen Bettiebe sind, da die Ver­handlungen mit den Arbeitgebern wegen einer Lohnerhöhung gescheitert sind, heute mittag 12 Uhr in den Streik eingetreten. Die Arbeitgeber haben sich wegen Vermittlung an den Demobilmachungsausschuh gewendet. Zum Rachfüllen eines Spirituskochers be­nutzte die Ehefrau Therese H a a S in der Sack­gasse eine volle Spiritusflasche. Die Flasche explodierte und verspritzte ihren Inhalt über die Frau, die derart schwere Brandverletzungen davonttug, daß sie unter qualvollenLeidenverschied.

tob. Wiesbaden, 23. Juni. Der 30. Äon- greh derBereinigung der Elektri­zitätswerke" begann am Mittwoch mit einem Begrühungsabend im großen und kleinen Saal und in der festlich geschmückten Wandelhalle des Kurhauses. Die feierliche Eröffnung des Äon- greffes fand am Donnerstagvormittag in Gegen­wart von Vertretern der Reichsministerien, der Staatsregierung, der Provinzial- und städtischen Behörden statt. Beinahe 600 Teilnehmer waren anwesend, darunter viele Ausländer, namenllich Schweden, Norweger, Dänen und Oesterreicher. Von Reichsbehörden waren vertreten das Reichs- Wirtschaf tsministerium, die Reichskohlen stelle, das Reichsschahministerium, das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Namens des Vorstandes begrüßte der 1. Vorsitzende Stadtrat und Dipl,--Ing. Weyer- Stettin die vielen Hunderte von Teilnehmern. Bürgermeister T r a v e r s sprach ben Wilkommensgrutz der Stadt Wiesbaden. Die Mitglieder des Kongresses tour-

Aus dem besetzten Gebiet.

Französische Justiz.

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Mainz, 22. Juni. (Wolfs.) Der Vorsitzende Zeickrumspartei tn Wiesbaden, Schlütter, die "Führer der übrigen Parteien zu einer Besprechung wegen einer Kundgebung gegen die Sonderbündlerbewegung in den Rheinlanden ein­geladen hatte, wurde vom französischen Kriegsgericht wegen Richtanmeldung einer politischen Versammlung zu einer Geldstrafe von 10 000 Mark verurteilt.

Rhein. Die Grütze der Handelskammer überbrachte bereit Präsident Geh. Hustizrat Dr. Häuser. Er wies auf die groben Aussichten hin, die sich in der Zukunft für die Elektrizitätswerke boten. Weiter sprachen noch der Vertreter des Reichs Wirtschaftsrates Behrend, Direktor Werner von den Siemens- und Schuckertwerken und Direktor Karel, der Vertreter der Wiener Elektrizitäts werke, der die Grütze Oesterreichs überbrachte Den ersten Hauptvortrag hielt Prof. Liessen über die Grundlage zur Bildung von Wirtschafts­und Elektrizitätszonen. Die mit dem Kongreß verbundene AusstellungDie Elektrizität ab> Wärmequelle" wurde am Mittwoch im Sockel - geschah des Kurhauses eröffnet.

Aus Stadt und Land.

G i e fj e n, den 2$. 3 uni 1922.

Wettervoraussage

für Sonntag:

Wechselnd bewölkt, einzelne "Regenböen, kühl.

Heber England, Nord- und Ostsee liegen Tief­auslauf er. die unsere Wetterlage beherrschen.

Aufbereitung, Abwitterung, Läuterung und 3er- Heineciing des Berggutes und das Rösten der Erze beschrieben. Die in früheren Zeiten Bei Dw- toentung offener Rösttennen häufig vorkommende Vergiftung mit Gasen und dampfförmigen Stoffen, inßbcfonteic die Arfenikvergiftung. ist kurch Be­nutzung pafsend gebauter Röstöfen seltener ge­worden. An Lichtbildern zeigte der Bor trag ende die Verhüttung der Bleierze, den Betrieb des Bleischachtofens und "Zreibi; erbet? und die Ab-

rungsvorlage. Sämtliche Ablehnungen erfolgten mit Stimmengleichheit (11: 11) unter Stimment­haltung von Mitgliedern des Zentrums und der 'Demokraten. Hierauf beantragten die sozial- demokratifchen Parteien die Vertagung des Aus­schusses am in Verhandlungen mit der Regie­rung einzutreten. Käppler (S.) erklärte, dah sich seine Partei gegenwärtig an der Weiter­be ratung nicht beteiligen würde. Hertz (U. S.) betonte, dast sowohl die Preisfrage tote Tue Mengenfrage geregelt werden mutzten. Wenn die beiden Regierungsparteien Zentrum und Demo­kraten sich nicht an den Abstimmungen betei­ligten, wären die weiteren Beratungen wertlos. Reichsernährungsminister Fehr empfahl die Fortsetzung der fachlichen ersten Lesung, um alle Streitpuntte zu klären und dann in zweiter Lesung endgültig Stellung zu nehmen. G u e ra r d (Ztr.) erklärte, die Preislage und die Frage der Liefe­rungsmenge hingen so eng zusammen, dah vor der endgültigen Abstimmung hierüber Klarheit bestehen müsse. Hieraus wurde die Sitzung abge­brochen, um für die Verhandlungen unter den Regierungsparteien Zeit zu gewinnen. Heber das Ergebnis soll heute nachmittag 5 Uhr berichtet werden.

und der Gliedmaßenlähmungen nach photographi­schen an Arbeitern tn den Bleihütten des Ober» Harzes gewonnenen Aufnahmen, sowie die Schil­derung weiterer Bleivergiftungsihmptome, beson­ders ber Bleikolik und Haematoporphtzrinurie, der Dlutdrucksteigerung, des Zitterns und der als Sncephalop.it^ie zusamrnenge atzten Gehirnerkran­kungen. Nächster Vortrag DienStag. 27. Juni: Borusserkranlungen bei der Verarbeitung anderer Erze und der Cisonverarbeitung.

** Der Evang. Arbeiterverein feiert am 8. und 9. Juli d. IS. fein 3 0 jäh - riges Stiftungsfest. Zu den einzelnen Veranstaltungen haben sämtliche evang. Ver­eine in Gießen, die auch im Festausschuß ver­treten find, ihre Beteiligung zugesagt. Für SamStag, den 8. Juli, ist eine Vorfeier vor­gesehen, am Sonntag, den 9. Juli, dem eigent­lichen Festtag, vormittags Blasen vom Stadt­kirchturm, Festgottesdrenst in der Stadtkirche, nachmittags Feier auf Textvrs Terasse. Als Festredner sind gewonnen für die Vorfeier Studienrat Prof. Dr. Schmoll, für den Hauptfesttag Prof. D. Schian. Die Festpre- jdigt hat Oberpfarrer Lühl-Wetzlar über» ! nommen. Außerdem Haden für die einzelnen Veranstaltungen namhafte mufllalische Kräfte ufw. ihre Mitwirkung zugesagt.

** Gegen das Pf uschertnm wendet sich eine Zuschrift der (Siebener Zwangsinnung der Friseure und Perückenmacher. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dah durch die Arbeit der Pfuscher bas Handwerk empfindlich geschä­digt und die Arbeitslosigkeit antec bex Friseur-- geyllsen verstärkt wird, und dah auf diesem Wege die Gefahr ber Übertragung von Haut­krankheiten (Bartflechte) vorliegtz

** Ein Warenfchwindler setzte sich gestern in hiesiger Stadt auf folgende Weise in den Besitz von 8 Pfund Kaffee. Er be­stellte in einer hiesigen Kolonialwarenhand- lung für einen angeblichen Gastwirt eines RachbardorfeS telephonisch 8 Pfund guten Bohnenkaffee und ersuchte, ihm denselben nebst quittierter Rechnung in eine Wirtschaft im Neuenweg bringen zu lassen. Der Kaffee wurde auch durch einen jungen Mann des be­treffenden Geschäfts nach dort gebracht, wo­selbst ihn der Besteller vor der Wirtschaft er­wartete. Nach kurzem Aufenthalt im Lokal gab der Schwindler an, seinen Einkauf erst nach­wiegen zu lassen. Unter diesem Vorwand ent­fernte er sich durch den Hinteren Ausgang der Wirtschaft, um mit feiner Beute das Weite zu suchen. Vor derarttgen Schwindlern sei an dieser Stelle nochmals nachdrücklichst gewarnt.

$V;>rn ot^en.

Lageskalender fürSamstag. Astoria-Lichtspiele, heute und morgen:Die eiserne Faust", undViolett, der Roman einer Mutter". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, ! heute und morgen:Die große Lüge".

Tageskalender für Sonntag. Ab 8 Uhr vorm.: Botanisch-geologische Exkur­sionen der Oberhessischen Gesellschaft für Na­tur- und Heilkunde. Philvsophenwald, 3 Uhr: Familientag der Männer- und Frauenvereinigung. Saal des Gesellschafts- Vereins, Veil Uhr: Morgenfeier:Der junge Goethe".

Aus dem Stabttheater-

td:-.itung des Silbers. Den Schluß des Vortrages __ w

citbcte die -Borfüöning der mikroskopischm Der- pm »eplember findet hier die Hauptversamm- anderunaen der toten Dlutkörperchen durch baso- , lung des Landesgewerbevereins statt. (Siehe vtz'ibr Äomcluna. des Dleiscmmes am Zahnfleisch | Anzeige.)

den am Rhein sicher sich davon überzeugen, bah man hier treubeutsch gesinnt sei. Auch Oberregie- rungsrat v. Rebern, ber ben Regierungspräsi beuten vertrat, betonte diesen deutschen Geist am

Aus dem Reiche.

AmahrmrgSfrageu im preußischen Landtage.

Berlin 23. Juni. (WLD.) 3m Preußi­schen Landtag wurde eine Entschließung an­genommen, die verlangt, dah die Verschie­bung von deutschem Zucker ins Aus­land mit allen Mitteln zu verhindern sei. Ein deutschnationaler Antrag für Aufhebung der Zwangsbewirtschostung des gesam­ten Getreides wurde abgelchnt. Lmgenvm- men wurde ein Antrag, wonach die erweiterte Lieferung von Roggen und Gerste an Schnaps­brennereien solange unterbleiben soll, als diese Nährmittel nicht in ausgiebigem Matze für Kinder und werdende Mütter und Kranke Mir Verfügung stehen. Ferner wurde ein Ausschuhantrag ange­nommen, der der minderbemittelte,i Bevölkerung dir für Kranke und Kinder ur.enfxhr ich' Mitch zuerschwinglichenPreisenzushel will, ebenso elie Entschließung zu'- Hebung b Mi ch- erjeucuig. Zu^estimmt tourbe einen vollspa r. i- lichen Antrag, den Landwirten im Verhältnis zur erfolgten ®etceibeabiiefeai ig Kleie zu lie­fern. Der deutsch nationale Ant ag über die Schuld am Weltkriege wu de geen die Stimmen der Unabhängigen und Komimi i fc i in folgender Fassung an envmmen Dec La d az wolle das StaatLministerium erfufen, im R ichj- rat dahin vorstellig zu werden, dah dir Reitz regierung durch Herausgabe des amtlich n Ma­terials. der vem Feind' unbe verbreiteten Lu e mtgegentrttt. als ob das Deuts' e Reich d n 1 Ißeltirieg allein absichtlich veZchuldete, 2. d" Sen Feinden zur Last fallenden Kriegssch idra und ZdcjegsverbrechLn betanntgibt.

Turnen, Sport und Spiel.

* Sportplatz an der Hardt. Am kom­menden Sonntag wirb ber Gieh^ier S. C. von 1900 zum letztenmal in dieser Spielzeit alle aktiven Mannschaften und die A. H.-Elf ins Feld stellen. Schon um 11 Uhr spielt die 3. Mannschaft gegen Burgsolms. Nachmittags 2> Uhr zeigen zunächst die Allen Herren ihre Kunst. 3m friedlichen Wett- llrmpf werden sie sich mit dem Sp. B. Nieder­walgern messen. Sie werden auch hier wieder be­weisen, weich' hohes Können sie besitzen. Den Ab­schluß und Höhepunkt des "Tages bildet dann das Spiel der Ligamannschaft gegen T. D. 1863 Aschaf­fenburg - Damm, das besonderes Interesse fin­den wird, als zum erstenmal feit langer Zell ein bekannter süddeutscher Ligaverein als Gast auf dem Sportplatz an ber Hardt wellt. Den Anhängern des Sports kann ein Besuch des Wettspiels nur empfohlen werden. (Siehe Anzeige.)

Zwischenrunde zum Kampfspiel- Futzballpokatz Süd- und Westdeutsch- landin derEndrunde. Bei recht gutem "Be­such sanden am Donnerstag im Stadion die. Zwischenrundenspiele um ben Kampfspielpokal beS Deutschen Fußball»Bundes statt. Westdeutschland I blieb mit 2:0 (2:0) Sieger über Berlin und Süd-

bedingt erkannt. Später fand Perrvncllo im Gotttzardtunnel bei einer schweren Epidemie ber Tunnelarbeiter ben Wurm. Ohne dah ein näherer Grund dafür bekannt geworden ist, entwickelte stch im niederrheinischen Kohlenrevier in den Jahren 1903 bis 1905 diese Hakenwurmkrankheit, wurde aber bald durch energische hygienische Matznah- men beseitigt und tritt heute nur noch vereinzelt auf. Die Larven des Wurmes, dessen Dau am Lichtbilde erklärt wurde, gelangen entweder im unbeweglichen eingekappselten Zustande mit Trink­wasser und verunreinigteil Nahrungsmitteln direkt durch den Mund, oder, wie Lootz nachwies, in be­weglicher Form durch die Haut auf Umwegen in ben Dünndarm. Der dort befindliche Parasit, .. h Ä" bnn h(>r p n tfdhnntin* wird in einigen Wochen geschlechisrett und ich-ldei « « I Mr t>a£ bon Der «eutj« netto- durch Blut saugen und giftige Stoffwechselprodukte. ! Uol en V dH sparet Gilt D le n St ckg , Der Vortragende schilderte alsdann ben "Be- Iben Z. d. M. zugunsten notleibenoer Gieße­trieb der Äollen-, Erz- und Salzbergwerkeunter ner Kleinrentner veranstaltete Wohl- und über Tc^"" die Strecken-, Stollen- und tätig keitsfe st sind alle Vorbereitungen Schachtarbeiten tn den ernzelnen Bau sohlen unb gesoffen, um baS Fest zu einem anziehenden die Ventilation mittels der sogenannten Bewette- -.u gestalten. Neben Lheateraufführung, le- rnng vdrr W-it-riichrnng durch DSnnnr. Türen. Diwern, gesanglichen Darbietungen

Schleusen. Cutten und Drucken. Mittels eines vor- . , b « ö r r e 11 c r für flotte

geführten Anemometers wurde gezeigt, wie ber Zw. wirb die Kap e t c e 11c r jur iione

Wettersteiger" die Menge Frischluft berechnet, Durchführung bes mufikallfchen Telles for

die pro Kopf und Mnrute durch einen Stollen I gen. Eine besondere Rote erhält die Veran-

ziehen muh, um die Ansanrmlung von Kohlen- staltung durch den Vorttag des Albgeordne- fäurc und Grubengas zu vecchindern. Darauf ten von Lindeiner-Wildau (Ber­würbe derbrandigen",fauligen"" undschlagen-111 n), dem der Ruf eines glänzenden Reb- ben" Wetter, der damit verbundenen Gefäyren ner;§ vvrausgeht. Da der Reinerttag deS und deren Vorbeugung mit@ru6enlam^n unb Festes zugunsten notleidender Gießener Klein- elektrische^ Apparate gedacht, die an Lichtbildern | pontner verkvendet wird ist zu wünschen, daß erklärt wurden. Es folgte eine Schilderung ber roiro, qi gu »

Mittel zur Einslurzverh.nderung der Stollen unb au4> öafi ftnanjielle Ergebnls em gutes fern Schächte sowie der Werkzeuge, Maschinen und! möge. (Siehe Anzeige.)

Sp'rengvorrichtungen. die bei ben verschiedenen Der 43. Sten v g r ap he n lag des Abbaumethoden Verwendung finden. Nachdem Hessen-Naf f au t Ten (Ma ln- R Hern - -- - - - "'gau) Verbandes Gabelsberger Ste­

nographen findet am 1., 2. unb 3. Juli in den Mauern Gießens statt. Bei ber überaus

xprechung abaeHalten. Die Auskünfte der Re- | .gterung auf die an sie gerichteten "Fragen ergaben, bat) der für alle Minister und andere hervorra­gende Perfönlichkellen eingerichtete befonbere P)-- lizeifchutz mit Ausnahme der Schutzmahregeln für den ersten Sekretär des irischen Amtes seit über einen sM>nat zurückgezogen war da man an nahm, bat) die Lage stch besserte. Short erklärte, bah «einerlei Mitteilungen eingegangen seien, die die 'Beworben zu ber Annahme geführt hätten, dah das Leben des Marschalls in Gefahr sei. Diese Erklärung wurde von den biffentierenben Unio­nisten fd)orf angegriffen, die Short aufforberten, zurückzutreten. Die eingehende Beratung der Lage in Zrland ist auf den 26. Juni angefetzt.

Paris 23. C'unt (WTD.) Der Präsi­dent der Republik hat an König Georg von England ein Telegramm gerichtet, um ihm sein Beileid zu ber Ermordung des Mar­schalls Wilson auszusprechen.

London, 23. Juni. (WTB.) Die Mörder Wilsons, O'Brien und O'Conollh, wur­den dem Polizeigericht unter ber Anklage vor­geführt, Wilson ermorbet zu haben und ferner versucht zu haben, zwei Polizeioffiziere unb eine Zivilpersonen zu ermorden. Die Gefangenen, bic beide verbundene Köpfe hatten, werden vorläufig biS zum 1. Quli in Haft behalten. Der öffentliche Ankläger erklärte, das Gericht werde wahrschein- llch die Zeugen in diesem Falle geheimhalten müffen, und ersuchte die Presse, ihn in dieser «zu unterstützen. Die Polizei soll im Besitze Schriftstückes fein, woraus das Bestehen einer sorgfältig aus gearbeiteten Der- schwörung gegen das Leben gewisser Persön- llchkeiten und die Absicht eines terroristischen F^dzugeS hervorgeht. Die Behörden ergriffen weitgehende Mahnahmen, um bas Leben der Kabmettsminister und anderer angesehener Per­sönlichkeiten zu schützen sowie zur Sicherstellung deS Eigentums.

Oberhessischer Kunftverein.

Gießen, 23. Juni 1922.

Die derzeitige Sonderausstellung desGiehener Malers W. Barthel umsaht eine reiche Fülle von Arbeiten des Künstlers. Es sind La-ndschaften, die stark das Erbe seines Lehrers Dücker erkennen lassen: Streben nach Garem Aufbau, nach archi­tektonischer Gliederung des dargestellten Raumes. Das ist in besonders feiner Weife ber Fall bet einigen großen Bildern au8 ber Frühzeit des Künstlers, die auch durch ihre Signatur auf diese Düsseldorfer Zusammenhänge hi.ttveisen. Winter im (Siebener Stadtwald",Pappel­allee bei 'Rollshausen'. AuchWinter" und Brücke mll Weide" sind hier zu nennen. Biel Anziehendes ist auch unter den5!anbfchastt lüften Studien" enthalten, die in gröberer Anzahl vertreten sind und zu denen auch die feinen SkizzenWestfälische Heide'" unb ..Motiv aus dem Spessart" gezählt toerbett dürfen. Unter ben Aquarellen sprechen besonders die Strahen- bilber aus Lich an. Leider schadet ein gewisser Mangel an Beschränkung in ber Auswahl bei Bilder dem Gesamteinbruck der Ausstellung. Die reizvolleFelsgruppe" dürfte sonst, um nur ein Beispiel zu nennen, doch nicht neben dem un­erfreulichenGleiberg mit Lahn" hängen.

3m Hinteren kleinen Raum ist noch eine Reihe von Werken verschiedener Künstler unter- gebracht, die zum größten Teil bereits auf der letzten Ausstellung vertreten waren. Hier sei nachdrücklich tauf die guten Terrakotten von H. Hahn-Gießen hingewiesen (Schäferhund", Düffel"). W.

"* "Beruf und Erkrankung. (6. Vor­trag.) Bei benBergarbeitern in Ungarn unb Frankreich beobachtete man bereits im 18. Jahr­hundert eine eigentümliche, mit schweren ana­tomischen Erscheinungen verbundene Erkrankung, die man damals der schädlichen Einwirkung ber Boden- und Grubenluft zuschrieb. Durch Pruners

unb Griesingers Forschungen wurde sie als durch den kleinen Rundwurm Ankylvstoma duodenale

Kreis Lauterbach.

rr. Schlitz, 23. Juni. Gestern nachmit­tag wurde von Bad-Salzschlirf an die hiesig« Gendarmerie telephoniert, daß dort von einen, unbetannten Täter ein Fahrrad, das vor. dem Besitzer einen Augenblick an ein Ham gestellt worden war, g e st o h l e n worden fei rer Dieb fei in der Richtung nach Schlitz ab gefahren. Es gelang nun dem Wachtmeiste Peter, den Spitzbuben hier in dem Augen blick festzunehmen, als er bei Schlossermeister Decher das gestohlene Rad für 1000 ML. zum Verkauf anbot. Der Dieb gibt an, aus dem nahen preußischen Langenschwarz zu stammen. On dem hiesigen Dampfsägewerk geriet der Arbeiter F r e n z e l aus dem nahen Hemmen mit der rechten Hand in die Kreis- ä g e, die ihm zwei Finger glatt abschnitt und die anderen erheblich verletzt^."Der Ver­unglückte kam sofort ins Gräfliche Hospital.

Hessen-Nassau.

Äus Hessen.

Im Kriege gefallene und gestorbene Beamte, i Bedienstete usw. Hessens.

A. ßanbedbeamte -bedienstete usw. einschlietz- | lich der Lehrer, Pfarrer, Aerzte und Rechts-1 antoälte: 3 obere Derwallungsbeamte, 1 Regie- rungsassessvr 1 Finanzafsesfor, 2 R-gierungsbau- mcifkr .5 R gieiungßfau üb er, 2 Sinan sef eren- bare 2 Staatsanwälte, 3 Richter, 9 Gerichtsasef- oren 21 Gerichtsreserendare, 20 Rechtsanwälte, Hochschulprofessoren 2 Privatdozenten, 11 Asfi- lenten an den beiden Hochschulen (Gietzen unb Darmstadt), 24 Oberlchrer. 59 Lehramtsassessoren, 28 Lehramtsreferendare, 25 Lehramtsafpiranten, 3 Pfarrer, 3 Psarrassistenten und 15 Aerzte, zu- ammen 2 42 obere Beamte.2 Ministe- | rialregiftratoren, 5 Derwaltungsaspiranten, 21 Finanzaspiranten, 5 Finanzgeh'lsen, 4 Steuerassi-1 tenten, 9 Geometer 1. Klasse, 19 Geometer 2. Kl., Baubeamte, 2 M^uai iatss-'istenten, Z Gerichts- chrciber-Aspiranten. 10 Gerich^sschreibergehilsen, 2 Reallehrer, 2 Seminarlehrer, 190 Leh­rer, 203 Schulverwatter, 15 Schulgehllfen, 1 Schulamtsanwärter, 3 sonstige Lehrpersonen, 6 sonstige Beamte, zusammen 512 mittlere Beamte. 98 Schreibgehilfen, 3 Steuerauf- eher, 3 Kreisstrahenwärter, 41 Wärter an den Hell- unb Pflegeanstalten, 14 Pfleger an ben Hell- und Pflegeanstalten, 3 Gerichtsbiener, 13 G cf an g enauf seh er, 4 Schulbiener, 3 Heizer, 4 son- iige Beamte, zusammen 186 untere Be­amte. 9 Bedienstete staatlicher Betriebe. Insgesamt 949 Personen.

B. Beamte, Bedienstete usw. der Eisen- bahnverwaltung: 3 Zivilsupernumerare, 9 onftige "Beamte, zusammen 12 mittlereDe- a m t e. 5 Eifenbahngehilfen, 6 Lokomotivführer, 13 Rangierer, 44 Schaffner, 5 Feuermäimer, 4 Werkhelfer, 10 Bahnwärter, 42 Weichensteller, 5 sonstige Beamte, zusammen 134 untere Be­amte. 579 Bedien stete. Insgesamt 725 Personen.

C. Beamte unb Bedienstete usw. des Ober- postdirektionsbezirks Darmstadt: 5 obere, 51 mittlere, 162 untere Be­amte unb 34 Bedienstete, insgesamt 252 Personen.

eingesetzte Unterausschuß zu keinem bestimmten Ergebnis über die Preisfrage und bic Höhe des ' Li^erungsfolls und des Umlagebetrages gekom­men war. Der Antrag der Rechten auf-Äbleh- * nung des Umlageverfahrens und Einführung bei

freien Wirtschaft wurde mit 10 gegen 10 Stim­men bei 8 Stimmenthaltungen abgelehnt. Der Antrag der sozialdemokratischen Parteien auf Erhöhung ber Umlage auf 41 . Millionen wurde abgelehnt, ebenfo .ein Antrag ber Rechten auf l1/, Millionen, der Antrag Dr. Heim auf zwei Millionen Tonnen unb schließlich auch die Regie-