3300 Arvetrer, bet der Maschtnenfabrtk AugS- burg*Qtümberg etwa 2500, sowie die Desamt- belLgschast der Waggonfabrik Gebr. Gastell- Mamz-Mombach. ES sind im Laufe des Donnerstag nachmittag noch mehr Arbeitsniederlegungen zu erwarten.
Hessen-Nassau.
fpd. Fulda, 23. Febr. Unter dem Hamen 'Aach und der Angabe, er sei Musikdirektor und »olle Konzerte geben, verstand eS der 32jährige Musiker Friedrich Köhler auS Rheinhcim meisterhaft, Lehrpersonen oder deren Familienangehörige gegen Hinterlegung einer kleinen Dumme jur Herau S g abe wertvoller Geigen zu veranlassen. Die erschwindelten Instrumente verkaufte dann Köhler. Der Dr- 'rüger hat anscheinend das ganze Fuldaer Land abgegrast. In Fulda ereilte ihn sein Schicksal.
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Der bestrafte Raucher.
fpd. F u l d a, 23. Febr. Ein Kaufmann wurde vom Schöffengericht zu 30 Mark Geldstrafe verurteilt, weil er in einem Richtraucherabteil eines Lerllner v-Zuge< trotz wiederholten Verbots geraucht bat.
Vermischtes.
* Eine evangelische Pfarrgehilfin. Um den Mrsgaben, welche die neue Zeit erfordert, genügen zu können, hat die Vertreterversammlung der evangelischen Stadtkirchengemeinde Jena beschlossen, die Kandidatin der Theologie Fräulein Gertrud Schäfer auS Roda vom 1. April d. 3- an als Pfarrgeb illtn anzustellen.
"DrelviertelMillionSinbrecher- beute. Deiche Deute machten Einbrecher an zwei Stellen in Derltn. Auf dem Grundstück Kleist- (trabe 28 schlich sich eine Dande In den offenen HauSkeller ein und hielt sich verborgen, btS die Geschäfte geschlosten mären. Dann brach sie durch die Decke nach oben in einen Laden ein und stahl für über 300 000 OHL photographische Apparate, Ferngläser und seidene Damen st rümpfe. — Eine andere Dande suchte ein Leder-Erportgeschäft in der Iüdenstraße 24 heim. Sie drang von einem Dorkeller auS durch eine starke Wand in den Lagerraum ein und stahl für 400000 Mk. Leder, daS sie mit einem Wagen wegschafften. Am Tatort ließen die Einbrecher ein Dolchmesser zurück.
• Heue Ausgrabungen in Palästina. In bet Pariser Akademie der Inschriften trug das Mitglied des Rates für die Altertümer in Jerusalem Rahum Slousch einen Bericht vor über die neuesten archäologischen Arbeiten, die von französischer Seite in Palästina vvrgenvmmen worden sind. Die rm Jahre 1920/21 zu Liberias cmSge- führten Grabungen brachten die berühmte Synagoge von Homaiha ans Licht, die in Mischen und christlichen Chroniken seit dem 2. Jahrhundert erwähnt wird. Der Dau erinnert in seiner Anlage an den Tempel von Jerusalem. Zahlreiche Gegenstände des alten israelitischen Kultus wurden dabei entdeckt, darunter Mosaiken mit ihren metrischen Figuren, Marmorsäulen und Marmvrtafeln mit heiligen Zeichen. Die Arbeiten, die um das Heiligtum herum fortgesetzt wurden, haben zur Entdeckung einer jüdischen Gräberstadt mit Grabinschriften in griechischer Sprache geführt.
Turnen, Sport und Spiel.
2S Sin turnerischer Städtewett- f a m b f. Zu den neuesten Einrichtungen der deutschen Turnerschast gehören die Städtewett- kämpfe, in denen nicht einzelne, sondern Städte- Mannschaften um die SiegeSPalme ringen In unserer Gegend findet der erste derartige Wettkampf am tommenben Sonntag in Marburg statt. De- teülgt daran sind die Städte Marburg, Gießen, Wetzlar, Koblenz. Jede Kampfmannschaft besteht aus den acht besten Turnern. Die Auswahl ist sorgfältig getroffen toorben; eS sanben besondere AuSwahlturnen statt. In der Mannschaft Gießen-Wetzlar sind von Gießen betet- Hat: K Müller (M T. V.). I. Daum ($. 3.1846), KReuter (T.V.1846). Trechsler(T. D 1846), alles erste Sieger bei größeren turnerischen Veranstaltungen. Der erste Stabtewettkamps unseres Gebietes wird äußerst sesielnd werden. Ueber die Aussichten der einzelnen Städte läßt sich wenig DestinrmteS sagen, da bei derartigen Veranstaltungen nicht nur oas Können ausschlaggebend ist, sondern auch daS Glück vielfach entscheidend wirkt.
— Derliner Sechstagerennen. Die ungeheure Erregung unter den Fahrern nach dem von Saldow—Dauer und A Huschte—Roh in den Rachrnittags'tunden deS fünften Tages unternommenen erfolgreichen Ueber.u.chungSversuchS hielt die ganze 2lacht über und auch in den Vormittagsstunden des sechsten Tages an. In der 120. Stunde, nach Schluß deS fünften Tages, hatten die Mannschaften 3363,720 Km bedeckt. Um 4 Uhr (139. Stunde) waren 3951,490 Km zurückgelegt und der Stand des Rennens folgender: Spitzengruppe: Saldow—Dauer 234 Punkte, eine Runde zurück, Lorenz—Aberger 231 Punkte, van Reck-R. Huschkc 164 P., Roß—A Huschte 120 P., Hahn—Tietz 26 P., zwei Runden zurück: Schrage-Kohl 31 P-, drei Runden zurück: Stall- brink— AppelhanS 56 P., Todewald—Packebusch 6 Punkte.
— Sin Fußballkampf Rorddeutsch- land — Mitteldeutschland ist zwischen beiden Qkrbänben für Mitte August vereinbart worden. Als Austragungsort kommt Staun« schweig in Frage.
— RorddeutschlandS Pokalmannschaf t für daS am 5. Mäi:z in Hamburg ftatt» findende Endspiel gegen Süddeutschland um den Futzball-Dunde-Pokal ist jetzt wie folgt aufgestellt worden: Tor: Wentorf (Eimsbüttel): Verteidiger: Lübecks (Eimsbüttel), Müller (Viktoria): Läufer: Hehnen iSimSbüttel), Mahnks (Union Hamburg), Krause (Holstein Kiel): Stürmer: Lange (Arminia Hannover), Dreuel (H. S. D.), Jäger (Altona), Lorenz (SimSbüttel). Dolpers (Annina Hannover).
— G i n Fußballstädtekampf Hamburg-Rotterdam ist im Anschluß an •en am 21. Mai in Groningen ftattfinbenben Länderkampf Rorddeutschland—Rordholland für Rotterdam in Aussicht genommen. DaS Treffen soll zu einer ständigen Einrichtung gemacht werden. Gin holländischer Sportmäcen hat sich bereits erboten, dafür einen wertvollen silbernen Pokal alS Wanderpreis zu stiften.
— SüdschwedengegenRorbbeutsch- Ian b. Der Rorbdeutsche Fußball-Verband hat dem Südschwedischen Verbände für daS Fußballspiel zwischen den beiderseitigen Repräsentativen in Hcanburg den 25. Juni vorgeschlagen
Büchertisch.
— Lehrbuch der Historischen Methodik von Alfred Feber, S. I. Professor an der philos.-theol. Lehranstalt zu Dalkenburg (Verlag Josef Koefel u. Friedr. Pustet, Regensburg). — Das Duch ist eine gute, auf erkenntnis- theoretischer Grundlage aufgebaute Einführung in geschichtliches Denken, geschichtliche Auffassung und seschichtliches Arbeiten. Gs entwickelt in klaren Begriffsbestimmungen alle Grundsätze für die Beurteilung geschichtlichen Geschehens. Gerade heute ist das DedürfniS nach kritischer Schulung und kritischem Urteil auf diesem Gebiete unter den Gebildeten allgemein, und so wird dieser wissenschaftlich zuverlässige Führer durch Quellenkunde, Quellenkritik und Synthese der historischen Tatsachen in weiten Kreisen Anklang finden.
— Recla ms Universum Heft 21 deS 38. Jahrganges dieser im Verlage Philipp Re- clam jun., Leipzig erscheinenben Zeitschrift enthüll alS besonders interessante 'Beiträge einen Aufsatz .Kinderaussagen unb Kinderlügen" von Max Döring und den 'Beginn einer ansprechenden Plauderei von Horst Schölller: .Gespräche literarischen Inhall» .
Sandel.
Berlin, 23. Febr. Börsenftim» mungSbild. Unter dem Eindruck der anhaltenden Schwankungen am Devisenmärkte war die Spekulation im Effektengeschäft wieder etwas zurückhaltender. Auch das Privatpublikum schränkte seine Betelligung etwas ein. Am EinheitSmarkt hielten sich Käufe und Der- käufe, soweit dies bei Abfassung des Berichtes zu übersehen war, ungefähr die Wage. Bei den zu schwankenden Kursen gehandelten Papieren war die Kursbildung uneinheitlich, hoch muß die Grundstimmung trotzdem als fest bezeichnet werden. Lebhaftes Kaufinteresse erhielt sich auch für oberschlesische Werte mit Ausnahme von Laurahütte, für die Werte des Rhein-Elbekonzerns, so Deutsch-Luxemburger, Gelsenkirchener, Siemens u. Halske, ferner für Ilfe-Bergbau, Harpener und Oberkoks, bei ungefähr etwas mehr als lOOprozentigen Kurssteigerungen. Sonst waren die Kurssteigerungen geringer und infolge der Realisationsneigung eines großen Telles der Spekulation
waren mäßige Rückgänge überwiegend, die aber nur bei wenigen st«k gestiegenen Papieren 50 Prozent erreichten. Schiffahrtö- und Bankaktien waren geringfügig abgeschwächt. Schantungsbahn erheblich steigend auf das Wiederaufleben der Gerüchte über die Abfindung in einem hohen Kurs. Festverzinsliche Werte gut gehalten und bis auf die teilweise etwas schwächeren Renten mit valutarischem Einschlag wenig verändert.
Frankfurt a. 1, 23. Febr. Börsen- stimmungsbild. Zu Beginn der heutigen Börse hatte eS den Anschein zu einer freundliche» ren Stimmung, besonder» aus dem Montanaktien- markte bemerkte man rege Geschäftstätigleit. Auf den übrigen Gebieten war daS Geschäft weniger lebhaft unb uneinheitlich. Der Dollar wurde mit 215, spater 213 urngefeht. 3m freien Verkehr beschränkte sich da» Geschäft auf wenige Papiere. Mansfelber Kure 25 300—25 400. In Frage kommen auch Sasseler Faß 1975. Rhenania 1105. Debr. Fahr 690, Ufa 310, Rastatt. Waggons 900, Becker- Stahl 570—560. In Inbustrieaktien war der Verkehr nicht so umfangreich alS an den Vortagen. Oberschlesische Werte waren etwas begehrter und konnten sich wcfenllich befestigen. Auch Harpener und Gelsenkirchener höher. Etwas Kaufneigung bestand für Aschersleben Elektrizitätswerte unterlagen Schwankungen, waren aber gebessert. Valutapapiere erlitten leichte Adsch'.noch ungen. Qesterreichische Werte niedriger gehandelt. Chemische Werte unterlagen größtenteils mäßigen Abschwächungen. Reckarsullner 1425. Ubier- Kleyer, Daimler unterlagen mäßigem Angebot. Sonst lag der Einheitsmarkt still. Der Schluß gestaltete sich ruhig bet uneinheitlicher Tendenz. Privatdiskont 4i/2 Prozent.
Frankfurt a M. 24. Februar, Börsenkurse.
Frankfurt Berlin Schluß- Schluß- Schluß- Schluß» Kur» Kurs Äur» Kurs
Darum: 22.2. 23.2. 22.2. 25.2.
S'/.Dtsch.Kriegsanl. 77,50 77,50 77,60 77,50
4*/.Dtfch.Reichsanl. 87.50 87,50 87 90 87,50
3'/. Disch. ReichSanl. 110,- 110,- 109,bu 110,-
4e/0 Preuß Konsol» 73,50 73,50 73,75 74,50
Hamburg-Paketf.. . 496,- 482 - 600 - 485,-
Rorddeutlcher Lloyd 410,- 400,- »06,- 38d,-
Eomm.u.Privaibank 339,- 333,- 337,50 33«,50
Darmstädter Dank . 331,- 330,- 332,- 331,50
Deutsche Dank . . . 545,- 549,50 546,- 549,-
Disconto-Gesellschaft 460,- 460,- 463,50 461,-
DreSdner Dank. . . 374— 371,- 376,- 376 -
Milleld. Lredltbank. 320,- 320,- 319,50 317,-
Rationalbank f. D.. 338,- 338,- 342,50 342,50
Doch. Gußstahlwerke -, - 1240, - 1260, - 1275, -
Dud.» Sisenw.» Akt.. L1201015, - 1000,- 1006,- D.-Luremb. Dergw.. 1160 - 1195,- 1110,- 1185 - Selsenkirch. Dergw.. 1130,- 1206,- 1120,- 1199,75 garpener Bergbau. 1660 - 1790,- 1685,- 1805 - berschl. Sisenb.-B. 1200' - 1350,- 1260,- 1310,- Ooerschles. Sisenind. 1080 - 1150 - 1065, - 1090,- Phönie-Bergb-Att. 1215 - 1190,- 1223,- 1200,- Bad.Anilin-u. Soda 760,- 725,- 774, - 735,- Höchster Farbwerke. 730,- 720,- 730,- 7/0,- Allg. Glektr.-Ges. . . 918,- 912,- 920,- 880,- Felten ck Guilleaume 1245, - 1260,- 1248,- 1235,- Schuckert-Werke. . . 790,- 810,- 780 - 800,-
Ablerwerke...... 616,- 605,- 619^50 590,-
Daimler....... 610,- 588,- GuO, - 589,-
4'/. Hess. StaatSanl. 75,- 75,- 76,25 75,75 Electron Griesheim 910,- 006, - 962,— 895, - Dtsche. Bereinsbank 248,76 248,76
Warknotiermtgen.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:
Datum: 1.7.14. 22.2. 23.2.
Zurich Fr. 125.40 2,32 2,38
Amsterdam Fl. 59.20 1,19 1,20
5kopenhage» Kr. 88.80 2.27 2,23
Prag Kr. 11780 21,- 27,62
Stockholm Kr. 88.80 1,76 -,-
Wien Kr. 117.80
London. ....... Sh. 97.80 6,67 » 60
Pari» Fr. 126.40 5,06 5.06
Aruyork I 23.80 -.46
Züricher Devisenmarkt.
2 '. 2. 24. 2.
Wechsel auf Schweizer Franken
Holland 100 SL = 193.- 195.75
Deutschland 100 Mk. ” 2^5 2.34
Wien 100 Kr- ■ 0.16 0.10
Prag 100 Kr. = 5K3G 8.55
ParÄ 100 Fr. — 46.46 46.90
London ..... 1 £ — 22.49 22.54
Italien 100 2. — 25.60 25.75
Brüssel 100 Fr. ■= 44.10 44.40
Budapest 100 Kr. — 0.725 0.74
Aeuyork 100 $ — 509.50 511.—
Agram 100 Kr. = 1.575 1.56
Warschau 100 Är. — 0,14 0,14
Bert «er LievsteamarL Geld Bries Gero Vries
Darum 22. {jr«br. 2j. Jcbr.
Amsterbam-Aotterd. 8211,75 8258,25 8204^5 8220,76 Brüstel-Antwerpen. 1845,65 1849,36 1865.6) 1869,40 Ehristianla.....3666,30 3678,70 1171,00 36 78,70
Kopenhagen 4475,50 4484,50 4525 45 4534,55 Stockholm 6694,30 6705.70 6706,75 5718,28 Helstngsvr» .... 428,56 »29*45 431,55 432,45 Italien........ 1068,90 1071,10 1082,90 1085,10
London 939,05 910,96 945,05 940,96 Reuyork 212,73 218,11 214,78 215^22 Part» 1940,65 1944,45 1968, - 13.2, .....4205,76 421 <25 4215,75 4224^'5
Spanien 3416,553423,46 3436^5 3443,^ Deutsch-Qesterr.. .. 4,53 4,62 4,43 4,47
Prag......... 392,10 392,90 379,60 380,40
Budapest 30,21 30^29 31,36 31,44
Buenos Aires . .. 78,86 7835 78,90 Yu.lf'
Bulgarien143^5 143,65 143,86 144,16
Märkte.
Frankfurter Schweine- unb Kleinviehmarkt.
Frankfurt o. M., 23. Febr. (Amtlich.i Marktverlauf: Der Markt wurde bet regem Geschäft geräumt. 3m einzelnen ist zu "b- merken: Aufgetrieben waren 334 Kälber. 432 Schafe unb 411 Schweine. An Preisen mürben angelegt per Zentner Lebendgewicht: Kälber, beste Qualitäten 1600—1700 Ml., mittlerer Qualitäten 1400—1550 Mk., geringe Qualitäten 1200—1350 Mk., Schafe 600 bw 1300 OEL, Schweine, unter 80 Kilogramm Lebendgewicht 1600—1900 Mk., von 80—100 Kilogramm 1900—2100 Mk., von 100—120 Kilogramm 1950—2150 Ml., von 120-150 Kilogramm 1900—2100 Mk., Fetlschweine übe, 150 Kilogramm 1900—2100 Mk. Außerdem wurden 7 Rinder ohne amtliche Preisnotierung gehandelt. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen als sie di nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinne in sich schließen.
(In einem Teil der Auslage wiederholt.) Poincar5s Konferenz mit Lloyd Georg«.
London, 2?. Febr. (WTB.) P o t n c a r e soll als Antwort auf den Vorschlag Lloyd ®c- orges das Datum des 25. ober 26. FeNruars angenommen haben, um mit bern englischen M^ nisterpräsibeMen zusammenzutressen. Hauptgcgen stand der Unterredung soll die ® c n u c f c r Konferenz sein, doch sei eS sehr waln schein» lich, bah man auch von bern französisch- englischen Pakt sprechen werbe.
Paris, 23. Febr. (WTB) Der »Petit P a r i s i e n" schreibt von ber bevorstehenden Zu fammenhinft zwischen Lloyd George und P v i n c a r 6, es handele sich bei der Unterrcbunn um bie Fragen, die das französische Memorandum vom 5. Februar aufgeworfen habe Offiziell scheine man sich schon über drei Punkte geeinig' zu haben: 1. Aus ber Konferenz von Genua werbe über keinen Friedensvertrag biSku tiert: 2. auch nicht über bieReparo- tionen: 3. ber Dölkerbunb werbe bcaut tragt, die Probleme zu behandeln, bie die Kon serenz von Genua nicht selbst behandeln werbe Ferner soll ber Völkerbunb selber die AuSfüh rung ber Gntscheidungen überwachen, die die Konferenz von Genua treffe. Außerdem scheine man sich offiziell dahin geeinigt zu haben, bah bie Konferenz auf einige W o chen verschoben werbe, daß die Teilnahme ber Sowjets an bei Konferenz nicht Ihre Anerkennung bcjure bebrüte, unb bah selbst, wenn bie Konferenz bk Anerkennung für unzulässig erkennen sollte, trohbem bie Möglichkeit gelaffen werbe, em Wirtschaftsabkommen mit Sowie' r u fj l a n b zu treffen. Endlich soll die Derpfliw tung, die in Cannes vorgesehen war, und durch bie bie Rationen sich versprechen müflen, ein- anbei nicht anzugreifen, nur m Form einer ein fachen Resolution unb nicht durch eine formelle Konvention angenommen werden.
Zwei Pariser Dementis.
Paris, 23. Febr. (WTB) Tic Havae agen t ur dementiert bie Rachricht des »I n - tranfigean t“, der Minister für öffcntllt Arbeiten habe die Absicht, Glfenbahnmatcrlas in Teutschland auf Reparationskonte zu bestellen
Paris, 23. Febr. (WTB.) Vencfch hat gestern Journalisten gegenüber au6brüdrtd: bi Gerüchte dementiert, nach denen er mit Poin ca 16 über den Abschluß eines Vertrage- der kleinen Entente mit Frankreich für den Fall eineS nicht veranlaßten Angriff- Deutschlands verhanbell habe.
Die ersten Sendungen '-'s Waschstosse für das Frühiahr find eingetroffen. Große Auswahl m Voiles, Batisten und Musselinen.
Fritz Nowack ÄÄX
1854c
Alle
die diesen Füm noch nicht neeehen haben, »oßt-n die Gelegenheit bei dem zweiten Teil wahrnehmen. Durch eine geschickte Einflechtung der Handlung des I. Teils ist dieser Teil ebenfalls als erster Teil zu betrach'en. Sie sind verblüfft
über die Leistungen des Hauptdar- s ellers Efldie Pelo. der sich die Herzen der Gießener im Sturm errungen hat. Letzte Vorführang t&gl. -t.S Uhr.
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