»bi 6^faibt L di?
ehrsun. Diesbadea 'mit vier N.dl die N gegen
lhren 3n, bdirtschaft. Denker des. erletzt.
das Pferd erlitt letch- bedeurend.
2m Sonn« ralver. at« unb des hen. Nt war. rheinpreu- ^enfchasten Sonn nähnr cheteu De. int in Deh. Den Dvrfjh luffichtsrais. den Zahres. tret Eber. 21 betrug tglieder nxn : 112. Die ude einstim-
er Metall«
!. Mai. Di< mittag nach schlüge des n für Seifen« nden Debiete ritSzeit bis zu ulet Mmnehr >000 Metall- itt a.L, zu >ffenbach, Ha- d Dad-Hm- ing wurde be-
Hai Der Ltand abt Sranfiurt itabtfammer« ) terminbal
uw^wbeVi betragen rund unb langfrifti- Mack Dei der en einem Der- hulden in einer gegenüber. —
Wägen AtS । von 76 Mill mg der Gebälier erhöhen, für die ,en und Steuer- kann damit deS Ergebnis Aörperfchai^ werden co. W -den gegen W mdeftertrag.
am 3. «•mt
-i 2- 3«9“ m oom W
Olt. 11 £ ie die W' -«-2K iS« SahnE' L# 22.
äch??FreÄ s.'.fc 3‘»nat
^Hoiversl^ anst^ 6tcil1.
"Lt un^ richtig
erstew^leitlUtS' he
slos unb es t wel^ Stau'
Ä« JS*-*
,r®» KM )lute oy5
Ätrd)t unb Schule.
§ Da- Zeilwaldfest, das alljährlich im hochgelegenen Zeilwald gefeiert wird, und daS sich als ein echtes Vvl.'stest auf religiöser Grundlage eingebürgert hat, soll wieder am letzten Mai- fvnntag gefeiert werden. Pünktlich 2 116r nachmittag- beginnt daS Fest und dürfte sein Ende gegen 5 Upr finden. 3m Mittelpunkt steht die Rede eine- vertriebenen Lothringer Pfarrers. Der erste Teil de- Festes ist als ein Waldgottesdienst im Sinne des Gustav-Adolf- Festes gedacht. Der zweite Teil bringt mehrer« Ansprachen. Schülergesänge, Borträae von gemischten Chören und Gesangvereinen, darunter Preischöre Dom Angers- bacher Gesar^gswettstreit, Posaunenchor geben dem Feste die würdige Umrahmung.
vermischtes.
©in Brand in Spandau.
Berlin, 22. Mai. (WTB ) Die Gummi- warenfabrikinder LazaruSst raste in S p a n- dau steht in Flammen. Dre gesamte Feuerwehr wurde Aum Löschen und zur Sicherung der Rachbargebäude ausgeboten. Die Ursache des Brandes ist bis jetzt unbekannt.
®in neues Heilmittel für Syphilis?
Paris, 22. Mai. (MTB.) Havas Dr. Rux hielt vor der Akademie der Wissenschaften einen Bortrag über die Behandlung der Syphilis durch ein Produkt, das er „19 0" nennt. Der Syphilis- ecreger wurde gleichzeitig einem Mann und einem Assen eingeimpft. Der Mann nahm „190“. 28 Tage später bewiesen die Reaktionen, dah der OKtym immun war, wahrend der Affe alle Anzeichen der Krankheit hatte.
Eingesandt.
IFür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
G i e st e n, den 22. Mai.
Schon vor längerer Zeit ist an dieser Stelle Klage erhoben worden über die Störungen der Rachtruhe von Angehörigen der Universität. Damals hat es daraufhin Ruhe gegeben. Doch scheint die Wirkung nicht lange vorgehalten zu haben. ReuerdingS ist das nächtliche Lärmen und selbstherrliche Gebaren der Studenten wieder aufgelebt Wollen die Ruhestörer, dah man mit Anzeige und Strafe gegen sie vorgeht? Angesicht- dieses Benehmens der Studenten kann man es der Bürgerschaft nicht übel nehmen, wenn sie keine Zimmer mehr für sie freimacht.
Einige Einwohner der Wilhelm - und Sbelstrahe.
Handel.
' Spek^lat ionS käufe von .A uszahlung Moskau“. Aus Dankkreisen geht uns die Anregung zu, angesichts einer mehrfach in letzter Zeit beobachteten Erscheinung darauf hinzuweisen, dast die Spekulation mit Rubeln ihre nicht zu unterschätzenden Bedenken hat. Es ist heute zwar ein Leichtes, durch das Risiko von einigen hundert Mark Rubelmillionär zu nerden, ober «S must jedem Sachkundigen klar sein, das) dieses so ungeheuer entwertete Papier selbst bei dem gröstten Optimismus bezüglich der wirtschaftlichen Zukunft Rustlands doch mit berechtigtem Mitztrauen betrachtet werden mutz. Sodann ist vor allem nicht zu übersehen, dast die Käufer von Sowjetrudeln nicht etwa russisches Papiergeld erwerben, dos wie die Banknoten anderer Länder ohne Schwierigkeiten wieder in Umsatz gebracht werden kann, sondern dast mit dem Qkrmert „Auszahlung Mos la i“ an die Veiäusjerung erhebliche Schwierigkeiten gcknüpft find selbst in dem Fall, dah die Sowjetrubel beträchtlich im Werte steigen sollten. Alle diese Bedenken lassen es angebracht erscheinen, eine verlockende Gelegenheit, Millionär zu werden, n^ht allzu stürmisch zu ergreifen.
Berlin, 22. Mai. Börsen st irn- mungSbild. Das beträchtliche Anziehen der Devisenkurse gab Anlatz zur festen Haltung der Effektenbörse. Für Industrieaktien trat aber nur geringe Unternehmungslust hervor, weil man einerseits politisch beunruhigt ist, und andererseits bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung nicht klar sieht. Dagegen waren ausländische Anlechen wieder sehr stark begehrt und wurden bei lebhaften Umsätzen beträchtlich höher bezahlt. Dies galt nicht mir für die eigentlichen Valutawerte, wie Mexikaner. Chinesen und namentlich Lissaboner Stadtanleihe, sondern auch für ungarische Renten und türkische Staatspapiere. Schiff- fahrtsattien zogen um Kleinigkeiten im Kurse an. Danken blieben unverändert. Die Devisenkurse hielten sich ungefähr auf dem am Vormittag erreichten hohen Stand.
Frankfurt a. M, 22. Mai. Börsen- stimmungsbild. Der Devifemnorkt lag im Frühverkehr fest. Der Dollar eröffnete mit 308 310 und wurde später unter Schwankungen 307 — 313 — 310 genannt. Auf den Aktienmärkten hielt sich das Geschäft in engen Grenzen. Der Kasfa- Industrieaktienmarkt lag Im groben und ganzen ruhig. Im freien Verkehr wurden folgende Kurse genannt: Benz V5. Deutsche Petroleum 2175— 2187. Ufa 245 Montanaktien eröffneten bei vorwiegend befestigter Haltung. Elektrizitätsaktien konnten mäßige Kursbefestigungen eraielcn. Auf den sonstigen variablen Märkten blieb die Kursbewegung bescheiden. Zuckerfabrikaktien neigten zur Abschwächung. Autoaktien waren schwankend. Echifsahrlsaktien hatten bei regerer Rachfrage Kursbesserungen zu verzeichnen. Die Börse schloß ruhig bei behaupteter Tendenz. Privatdiskont 4* 2 Prozent.
Frankfurt a. M.. 23. Mai.
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin Schiust- Schlutz- Schiust- Schlutz- Kurs Äurä Kurs Kur-
Datum: 13.» 22. S. 1-1.5 22.5.
5°/, Disch. Kriegsanl. 77,50 77,50 77,50 77,50
4'.Disch. ReichSanl. 95.50 95,90 95 40 94.75
3' .Disch. ReichSanl. 106,- 112,50 110,75 113,50 4*/0 Preuh. KonfolS ~ “ 05 - 83,- 83,50
Hamburg-Pakets.. . 405,— 409.- 400,- 40s,- Rorddeutscher Lloyd 32«,?5 325, — 320,25 327,— Eoinm.u.Privatbank 300,— 301,— 301,— 391,— Darmstädter Dank . 297,— 297,- 299,- 299,- Deutfche Dank . . . 600,- 604,- 605,- 690,- Disconto-Gesellschast 433,50 433,— 436,- 435,- Dresdner Dank. . . 320,— 321,— 324,* 324,50 Mitleid.Ereditbank. 262,— 262,— 262,— 261,50 Aaiionalbank f. D. 800,— 300,- 300,- 300,- Doch. Guhstahlwerke —,-1110,- 1148,75
Bud.- Eisenw.-Akl.. 837,- 829,- 820,- 818,- D.-Luremb.Brrgw.. 1000,- 1003,- 999,84 1020,- Gelfentirch. Dergw.. 1041,— 1045, — 1035,— 1050,— Harpener Bergbau. 1840,— 1830,— 1820,— 1830,— Obcrschl. Eisenb.-D 820,- 840,- 810,- 848,- Oberfchles. Sifentnd. 648,- 6 8 - 650,- 660,- Phönix-Bergb-Akt. 1165,- 1170,- 1169,- 1175,- Bad.Anilin-u.Soda 754,- 770,- 751,- 761,- Höchster Farbwerke. 697,50 699,— 685,— 689,— Allg. Elektr.-Ges. . 680,- 679,50 679,- 676,-
Felten L Guilleaume —820,- 861, — Schuckert-Werke. . . 620,— 630,— 605, — 635,— Adlerwerke 515,— 515,— 5(5,- 514,50 Daimler 444,- 440,- 444,- 429,50 4" ° Hess. Staatsanl. 79,- 78,75 77,- 78,- Electron Griesheim 766,50 775,- 775,* Dtfche. VereinSbank 224,— 223. • ,• —
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Dell» Brief Datum: 19. Mai. 22. Mai.
-Amstd -Rotterd. 11535,55 11564,45 1L109.80 12140,20
Drüffel-Antw. . 2461,90 2468,10 2586,75 2593,25
Ehristiania . . . 5523,05 5536.95 5694,85 6712,15
Kopenhagen . . 6337,05 63 >2 95 6651,65 666 ,35
Stockholm. . . . 7620,45 7639 )5 8064,90 8685,10
Helsingfors. . . 617,20 618,80 645,15 646,85
Italien 1523/15 1526,96 1698,- 1602,-
London 1324,80 1326,20 1393,25 1396,75
Reuyork 296,12 296,'8 313,35 314,15
Pari- 2691,60 2698,40 2821,15 2828,55
Schweiz 5682^85 6697,15 6967,50 6982,50
Spanien 467y,lü 4698^0 4993,75 5006,25
Deutsch. Oesterr. 3,03 3,07 3,3ü 3,34
Prag 572,25 673,75 589^5 590,75
Budapest .... 37,- 37,10 36,65 36,65
Buenos Aires. 107,97 108,27 113,47 113,77
Bulgarien . . . 224,45 245/15 227,70 228.30
Japan 140.17 141,17 148,75 149,76
Rio de Janeiro 4081,50 4093,60 4294,- 4306,-
Züricher Devisenmarkt.
22. 5. 23. 5.
Wechsel auf Schweizer Franken
Holland 100 Fl. = 204.- 203.75
Deutschland 100 Mk. — 1.70 1.66
Wien 100 Str. = 0.65 0.05
Prag 100 Str. = 12.57 9.925
Pari- 100 Fr. — 47.55 47.30
London 1 / — 23.35 23.33
Italien 100 2. --- 26.95 26.77
Brüssel 100 Fr. — 43.56 43.65
Budapest 100 Str. — 0.63 0.60
Reuyork 100 $ — 624 75 624.22
Agram 100 Str. — 1.86 1.85
Warschau 100 Str. = 0,13 0,12
Warknotierungen.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14. 20.5. 22.5.
Zürich Fr. 125.40 1,73 1,66
Amsterdam Fl. 59.20 0,85
Kopenhagen Str. 88.80 1,60 1,55
Stockholm Str. 88.80 1,30 1,26
Wien Str. 117.80 -,-
Prag Str. 117.80 -,- 17,05
London Hh. 97.80 1,33
Reuyork $ 23.80 -,33 -,31
Pari- Fr. 125.40 3,67 3,54
Märkte
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 22. Mai. (Amtlich.) Marktverlauf: Bei lebhaftem Handel wurde der Martt geräumt. 3m Einzelnen ist zu bemerken: Aufgetrieben waren 1060 Rinder ein- schlietzl. 23 Ochsen «aus der Tschechv-Slowa- lei, und 12 Färsen und Kühe aus Dänemark, darunter 130 Ochsen, 44 Bullen, 886 Färsen und Kühe, ferner 442 Kälber, 75 Schafe und 1344 Schweine. 4 Ziegen und 7 Schaflämmer. An Preisen wurden angelegt p. Ztr. Lebendgewicht: für Ochsen 2000—3100 Mk., für Süllen 1600- 2800 Mk., für Färsen und Kühe 2000 bis 3000 Mk. für beste Färsen, und bis 2200 Mark für beste Kühe: für Kälber, beste Qualität, 2600—3000 Mk., mittlere Qualität 2300 bis 2600 Mk., geringe Qualität 1800—2200 Mark; für Schafe 900-1500 Mk.; für Schweine unter 80 Kilogr. Lebendgew. 2900 bis 3200 Mk., von 80—100 Kilogr. Lebendgewicht 3300—3600 Mk., von 100 -120 Kilogramm Lebendgew. 3400—3600 Mk., von 120 bis 150 Kilogr. Lebendgew. 3400— 3700 Mk.; Fettschweine über 150 Kilogr. Lebendgewicht 3400—3600 Mk.; Sauen und Eber 2090 bis 3300 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel Über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen.
Frankfurter Getteidemartt.
Frankfurt a. M., 22. Mai. Heber das Getreidegeschäft ist heute wenig zu sagen. Die festere Stimmung des Dollars regte die Kauflust etwas an. Man hörte im Frühverkehr teilweise höhere Preise, doch war die Hrnsatztätigkeit zunächst ruhig Bessere Preise erzielten Weizen; auch Mais war höher genannt. Roggen findet schlanke Aufnahme und ist gesuchter. Gerste und Hafer gut behauptet. Hülsenfrüchte hatten mäßige Hmsähe zu verzeichnen. Speiseerbsen, gute Qualität, finden schlanke Aufnahme. Futtermittel werden höher genannt. 3m Mehlgeschäft ist das Geschäft still. Es fehlt an Kauflust. Heu und Stroh finden schlanken Absatz. — Preise: Weizen 1600 Mk., Roggen 1250 Mk., Sommergerste für Brauzwecke 1500 Mk., Hafer 1325 Mk., Mais Mixed 1110—1135 Mk., Weizenmehl, südd. Spezial 0 bei Wagaonbezug ab Müh-- lenstativn 1950—2110 Qllt., norod. 70proz. AuSlandSmehl 1825—1900 Mk., Roggenmehl 1350—1425 Mk., Weizen» und Rvggenkleie 860—870 Mk., Speiseerbsen 1100—1425 Mk., Heu, südd., gut, gesund, trocken 700 Mk., Weizen- und Roggenstroh, drahtgepretzt, 350 Mark, Biertreber, getrocknet, 870—890 Mk.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Wiener länger in Berlin.
Reichsminister Dr. Köster über den Berfailler Vertrag.
Berlin, 22. Mai. (WTB.) Die Wiener Musikw 0 che fand gestern abend ihre offizielle Einleitung mit einer Feier im Plenarsaal des Reichstagsgebäude-, an der u. a. zahlreiche Vertreter der Reichs- und Staatsbehörden, darunter die Minister Braun und Siering, der ehemalige Reichskanzler Fehrenbach, ferner der Oberbürgermeister Doeh, teilnahmen. In seiner Degrühungsrede führte Reichstagspräsident Loebe u. a. aus: ,Offen und rückhaltlos wollen wir vor dem In- und Ausland bekennen: Wir erstreben die Vereinigung Oesterreichs und Deutschlands, die volle politische und staatsrechtliche Vereinigung, trotz aller Hindernisse, die heute noch bestehest. Wie aridere Fesseln fallen werden, so werden auch die künstlichen Schranken zusammensinken, die die Deutschen des alten Landes und an der Donau trennen.“ Hierauf begrühte der Reichsminister des Innern Dr. K ö st e r im Ra men der Reichsregierung die österreichischen Gäste. Er betonte u. a.: „Ich will hier keine politische Rede halten, aber das muß gesagt werden, und alle Welt muß es einmal hören: Wo Deutsche und Oesterreicher zusammentreten, da steht zwischen, ihnen ein gebeugte- Recht, ein georochenes Versprechen. Wir haben Waffenstillstand geschlossen auf ein ganz bestimmtes Programm hin. Große Teile des Versailler Vertrages aber beruhen aus einem Rechtsbruch Diese Erkenntnis wächst überall in der Welt." Rachdem sodann der bische Minister Severing den Wiener Gästen im Ramen der preuhischen Regierung einen Will-
kommengruß entboten hatte, brachte lhr Dor» sitzender Dr. Heinrich Kräckl den Dank der Wiener Sänger in bewegten Worten zum Ausdruck. Der tosende Beifall und da- Hän^klatschen wollt» fast kein Ende nehmen, al- Präsident Loebe dem Redner stumm dte Hände reichte. Hieraus folgte in der Wandelhalle ein gesellige- Beisammensew.
Französifche Flottenrustungspolitik.
Paris, 22. Mai. fWTB.> Im Laase der bevorstehend«! Tagung der Kammer wird dieser das bekannllich in Washington getroffene Flvttenprogramm vorgclcgi w.rden Dia „Chicago Tribüne“ schreibt, datz die französischen Einwendungen gegen das Ablommen sich hauptsächlich aus folgenden Punkten z is<un men setzen werden: 1. Die Welt sei aaitc nicht in derselben Lage wie zur Zeit, in der der Patt abgeschlossen wurde. Soweit Franttcich in Betracht komme, könne der deutsch-russischeDertragvon Rapallo im Kriegsfälle eine neue Gefahr dar- stellen. In französiswen Marinekreisen werde daiauf bingewiescn. datz der Vers'riller Vertrag Deutschland verbiete, giohc Flott Brüstungen z 1 treiben. Wenn Deutschland in dieser Hinsicht gegen den Versailler Vertrag verstotze, sehe e- sich Repressalien aus, aber es werde durch nicht- behindert. in Rutziand eine starke Flottenmacht aufzustellen. 2. Frankreichs Kredit werde btc Gleichstellung mit Italien fn Gr 0 tz- ko. mpfschifsen erfordern. Sine solche Gleichstellung würde zur Zeit nach Ansicht französischer Flottensachverständiger bedeuten, datz Italien überlegen sei. Demi während Italien nur eine einzige Seefront zu verteidigen habe im Mittelmeer, habe Frankreich deren zwei, im Atlantischen Ozcan und im Mittelmeer; zu schweigen von den Kolonien in Indvchina und Madagaskar
Eine englische Stimme.
London. 22. Mai. (WTB.) Garv ii» schreibt im „Observer": Rathenau- Red« auf der Schlutzsihung der Genueser Stt>nferenz, mit der er begeisterten Beifall erntete, s e r die bei weitern beste der auf der Konferenz gehaltenen Reden gewesen. Raihenaus Eintreten für die Demobilisikrung der Kriegsidee und für eine w rMche Versöhnung ba Geister habe die Zuhörerschap mltgerissen. Gar- Dhi schreibt weiter, datz eine Besetzung des Ruhrgebietes nicht stattfinden werde. Frankreich wisse jetzt, datz seine Politik eine Aenderung erfahren^ müsse, da sonst die Entente nicht aufrecht erhalten werden könne.
Ein neuer Anspach im Dienst der französischen Spionage.
Berlin, 22. Mai. (Privattelegramm.) Laut „Montagspost" wurde vom Bochumer Landgericht der Pole Franz Iendrichewskt zu aner längeren Gefängnisstrafe verurteilt, well er nach dem Vorbilde des Meisterfälschers Anspach die französischen Besatzungsbehörden mit einer Flut falscher Berichte überschüttete. Von einem Spionagebureau in Düsseldorf hatte er den Auftrag erhalten, einen Bericht über die Gesinnung b$r Bevölkerung im Ruhrgebiet gegenüber den französischen Truppen, über die Stärke der Reichswehr, dec Schutzpolizei und deren Waffenbestand zu liefern. Bei der Ausführung dieses Auftrags lietz Iendrichewski seiner Phantasie den weitesten Spielraum. So ] eilten in Bochum allein 800 junge Leute im Alter von IZVe bis 23 Jahren für ein geheimes preuhisches Truppenkontingent angeworben fein. Die Zahl der in den anderen Städten des Ruhrgebiets verpflichteten Rekrüten bezifferte er auf mehr als 5000. Auch Über eine geheime Studentenverbindung m Berlin, die militärischen Zwecken dienstbar gemacht werde, wutzte er zu berichten. Hm seine Meldungen durch Dokumente glaubhaft zu belegen, fälschteereineganzeAnzahl von Schriftstücken. Die Besetzung des Ruhrgebiets würde von den Einwohnern gleichgültig ausgenommen werden. Rur die Presse mützte mundtot gemacht werden. Dor Gericht gab Zen-, drichewstt zu, datz feine Meldungen erfunden und feine Belege gefälscht seien.
Öanflaoln- Vastillen («1 iffiV
!•» OntaMDm w ntnk- *4 Vdonkp bd
«rtoe. •** Ä** ■«
4'HSUllch le Ire l»il|tl<e e. Dre|<tUÄ
„Die D-K-W.-HahrradhilsSmotore. aus jede- Rad auszubauen, erzielten die erstaunlichsten Resultate. Brauchten ste doch siir die Rennen in Bad-Rauheim am 21. Mai weniger Beit als die meisten, selbst der gröhten Motorräder und gaben den Sieaern der höchsten Klasse nur einige Sekunden nach."
HALPAUS’ ART TAT
Pie unübertroffene
Qucrlifäfs-
[Empfehlungen!
Schellfische
Cabliau Seelachs Seehechte in bekannter Aris-be emonehlt 05327 L. G. Meinheim, Babnbosstratze 59.
MWWl
Zalzziegel, Biberschwänze °iw. lieferbar dirett ab Werk. Anfragen: 05308
W. Neuhaus
Lollar a. d. Lahn.
fr .
Trauringe
fugenlos
333 — 585 gestempelt in großer Auswahl bei billigster Berechnung. G. Gümblein,
Juwelier, Brudistraße 19 II.
— Etagen geschltt —
Zur Himmelfahrt
treffen morgen frische
Seefische
ein.
I. M. Schalhof. Tel. 19. Televb. Bestellungen werden prompt aus- geführt. 6059
<r <> e <>
Bnadanien Jkitschkr
5chäserhund
am Halsband den Namen „fRfibl" tragend. Eigentümer kann denselben geg-Erstaitung der Kosten abholen. Lelhceetcrn. RaihauSftrahe 4. 05296
<> <> O
Vuntseidenes MüerweslA» m. lila Bändern, verloren auf dem Dege Cais Helt- ter, »Iranksurier, Alice-, Bahnhofstrabe, Unterführung öurHammstrahe bis Güterbahnhof. Abzugeb. gegen Belohnung 5050 rtmfjurttt etr. 3II. BOtgemeiftet fireylen.
Werkstatt
eventl. kleines Haus
als Werkstatt geeignet, sofort zu mieten ober zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 5011 an den Gießener Anzeiger.


