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Dienstag, den 21. März, 8l/t Uhr, spricht im Hotel Grohherzog

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Vierter Vortrag über Gefährdete Jugend Dienstag, den 21. Marz, abends 8 Uhr, im Katholischen Dereinshaus Herr Oberstadtsekretär K e i tz e r über: Gießener Armenpflege und -fürsorge" Eintritt 1 Mark.

Die Gießener Frauenvereine.

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Herr Geheimrat Prof. Dr. Mittermaier

über:

Kann der Beamte streiken?"

s Alle Männer und Frauen sind eingeladen. Der Vorstand.

- soweit der Vorrat reicht - abzugeben.

Bank für Handel und Industrie

Niederlassung Gießen.

Mitteldeutsche Creditbank

ig. Außerdem erhalten die leiiscnuio- verschreibnngen für jedes Prozent, um das die jährliche Durchschnittsdividende der Stammaktien der drei vorgenannten Gesellschaften 4% übersteigt, eine Vergütung von !/.% jährlich, höchstens jedoch soviel, daß die Zusatzvergütung 5°/0 jährlich beträgt. Diese Zusatzvergütung ist erstmalig zahlbar nach den Dividendenerklärungen der drei Gesellschaften für das im Kalenderjahr 1922 ablaufende Geschäftsjahr, und zwar zum ersten Male nur mit der Hälfte des Betrages.

I, Der geheimnisvolle keleodieb SensatlonefUm größten Stils in 6 Akten. Dieser Film ist durch seine neuartigen Sensationen und logische Handlung einer der besten und größten Filme der Gegenwart. 27>9c 2. Fürst Latarj, Der König Der fliehe (Jlanolescus Memoiren)

Ein Vorspiel und 6 Akte.

In den Hauptrollen: Conrad Veidt Hedda Vernon Erna Jlorena Regie Rick. Oswald. Bel diesem großen Programm Ist es angebracht, »ich recht- zeitig Plätze zu sichern.

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Vermischtes.

Berlin, 18. Mär§. (WTB.) 3n das bei Angermünde gelegene Schloß Doersdorf des Fürsten Lhnar-Redern sind un­bekannte Einbrecher eingedrungen und ha­ben Teppiche, FamiNenschmud und Silberzeug im Werte von mehreren hunderttausend Marl erbeutet, darunter einen Aschenbecher aus Münzen, sowie kreisförmige silberne Schilder von Hufen berühmter Pferde aus dem Gestüt Doersdorf, welche die Einbrecher zum Teil von den Hufen losrissen.

Turnen, Sport und Spiel.

DieEp iel-und Sportabteilung deS T. CD. v. 1 846 Giehen konnte gestern mit ihren beiden Fußballmannschaften gegen die beiden spielstarken Mannschiften des V I.B. Lich als Sieger hervorgehen. Das Vorspiel der I. Mannschaften konnte T. V v- 1846 mit 4:0 ge­winnen. Lich ist jetzt ziemlich spielstark geworden, jedoch muhten sich die Gäste in diesem Spiel mit 2:1 als besiegt erkennen. Die II. Mannschaft des T. V v. 1846 gewann ebenfalls verdient 2:1. Allerdings ist ihr dieser Sieg nicht leicht ge­worden. Leider muhten die Spiele am Vor­mittag ausgetragen werden, da einige Sicher Spieler an dem Waldlauf teilnchmen wollten. Eine vorherige Bekanntmachung der Aenderung der Spielzeit konnte nicht mehr geschehen. W.Sch.

Der Meldeschluß für die Deut­schen Kam Pf spiele Ist für alle Sportarten einheitlich auf den 22. Mai festgesetzt worden.

Kirche und Schule.

' Fveie Lehrerftellen. Erledigt sind. Eine mit einem evangelischen Lehrer au besehende Schulstclle au Essenheim, KreiS Maiuz, eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Schul- stelle zu Hechtshelm, KrciS Mainz: eine mit einem evangelischen Lehrer zu besehende Schul­stelle zu Reichelsheim, Kreis Friedberg.

für Dienstag:

Wolkig, meist trocken, kühl, Rachtfrost. liche Winde. Das Tiefdruckgebiet, das von nördlichen Ostsee südöstlich zog, brachte UnS auf­frischende Winde und Riederschläge. GS liegt heute mit seinem Kern über Süd schweben. DiS morgen weiden wir wolkiges Wetter und bei öst­lichen Winden stärkere Abkühlung zu erwarten

Hochschulnachrichten.

Gegen eine neue Hochschule. Der Verband der Deutschen Hochschulen als Vertreter sämtlicher deutschen Universitäten, technischen Slen, forstlichen, landwirtscbftllchen, tlcr- n Hochschulen und Bergakademien legt in v Presse übergebenen Erklärung entschie­dene Derwahrung gegen die von Eisenach ver­tretene Bestrebung ein, eine neue Hochschule für Technik und Wirtschaft in Eise­nach zu begründen. Er sieht in diesen Bestre­bungen eine unverantwortliche Schädigung der immer erneut wieder ausgesprochenen Absicht, in der heutigen Rot der Zeit alle irgend verfüg­baren Mittel zur Erhaltung des Bestehende zu verwenden. Alle bisher beim Verband der Deutschen Hochschulen in dieser Sache eingeaange- nen Erklärungen zeigen, wie grob die Gefahr eingeschätzt toirb, dah durch die von Eisenach aus­gehenden, sogenannten .amtlichen" Erklärungen die öffentlich Meinung irregeführl wird. HedeS nur irgendwie heute geltend gemachte Bil­dungsbedürfnis kann durch vorhandene Einrich­tungen voll befriedigt werden.

MWSiMWWWMl- gMMUMWSIelkll Einladung

zu einer

mietoro. ta WMiinng auf Donnerstag den 23. d. M., nachm. 2 Ahr, nach Gießen, Hotel Hindenburg.

Tagesordnung: Kohlenfrage Verschiedenes.

Die Mitglieder welche nicht erscheinen, haben keinen Anspruch auf einen Kohlenbezugsschein für daS

grasen, infolge des günstigen Wetters linden die Tiere schon ziemlich ausreichend Rahrung.

Starkenburg und fHhcitthcncii.

Gründung einer kommunalen Landesbank.

rm. Darmstadt, 19. März. Sine kom­munale Landesbank wurde am Samstag im Rathaussaale In Anwesenheit von zahlreichen Stadl» und Landgemeinden und der Regie­rung gegründet. Sic soll als Körperschaft des öffentlichen Rechts ohne Dewinnabstchten, ausschließlich für die Interessen ihrer kom­munalen Mitalieder arbeiten. Die Geschäfts- lettung liegt in den Händen der zu wählen­den fommunalen Vertreter. Der Sitz der Dank ist Darmstadt. Aus Ersparnisgründen wird die Ausführung der Geschäfte zunächst der LandeShypvthekenbank übertragen. Der Geldbedarf der meisten Gemeinden ist so außerordentlich stark, daß die Gründung, die voraussichtlich mit staatlicher und anderer Hilfe vor sich gebt, nur mit Freuden begrützt werden darf. Hoffentlich gelingt eS, alle Ge­meinden zu diesem großen Zweck zusammen- zuschließen.

Hessen-Nassau.

Ein Mord?

fpd. F r a n k f u r t a. M., 19. März. Eine geheimnisvolle Tat hält seit Samstag abend die Bevölkerung in Aufregung. Der 36jäh- rige Diener Paul Flame wurde in einer Wirtschaft der Alten Mainzergasse von einer Dirne, Emma Herbst, gegen 11 Ahr abends an den Main gelockt. 3n der Rähe des Zoll­hofes hat das Mädchen, das angetrunken war, den Diener in den Main geworfen und soll bei der Tat durch ihren Geliebten Eisenloh Beistand gefunden haben. Die Leiche des Flame konnte noch nicht gefunden werden. Die beiden Täter wurden noch in der Rächt verhaftet. Sie leugnen die Tat und behaupten, Flame sei selbst in den Main gesprungen. Der Tote soll im Besitz einer größeren Geld­summe gewesen sein.

schenherz einmal durchzuckt. daS die Gefühle ent- »unbcl, und da- doch die Mehrzahl von unS so oft W verleugnet. Dadurch ist eS aber ein Geheimnis U geworden, und nur auf Umwegen vielleicht, die | unserer Menschlichkeit geläufig sind, kommen toir -u dem Ort, wo das Göttliche, daS Heilige ruht. I Darum aber auch war es gestern für viele wie ? ein Austun der Herzen, als neben den Ergriffen- i feiten durch Bild oder durch MusU jene eigene I Erschütterung aufblühte, die Zesus Gelben, öter- i xn und Auferstehung durchpulst hat. Wenn diese k Qrrt Andachten ein Versuch fein sollen, den Quell I Hrr grömmlgkit in der namenlosen Erschütte- ' rutig des Gemüts wieder zu ergraben, so ist er I der hoffnungsvollste.

"Dereinfür Luftfahrt. Dieser Tage ß-rach im großen Hörsaal deS physikalischen 3n- fltut« Herr Dudensing über die Bedeu­tung deS Luftverkehrs, besonder« der Lenkmftschiffahrt und über den FriedenSvertrag on Versailles. Rach einigen allgemeinen Be­merkungen über die mit Aunehmender Wirtschaft­ler Bedeutung wachsende Intensität deS 03er- -khrS. als dessen letztes intensivstes Mittel die Luftfahrzeuge zu betrachten sind, gab der Dor- ingende einen kurzen geschichtlichen Uebcrblicf Iber die Entwicklung und setzte sich bann mit der 5rage: .Lenkluftschtss ober Flugzeug als 03er- sthrSmittel?" auseinander. Er beantwortete sie 3abfn. daß daS Luftschiff in erster Linie als OBelt- oertcbi«mittel (von 2500 Km. an) und das Flug- VUg für kürzere Entfernungen zu verwenden ist. 2ctbc sind ausgesprochene SchnellverkehrSmiltel, ifolgebcffen ist es falsch, von ihnen etwa gleiche ^uymst ober Sicherheit zu verlangen tote bei jrb- ober SeeverkehrSmitteln. Sie reihen sich aber uif diesem SonbergeMeti alS eine Masche in i>a« große Retz deS gesamten 03erkehrs ein. Dar- lmS folgt, daß beim Luftverkehr mit wesentlich höheren Tarifen Immer zu rechnen sein wird, um eine Rentabilität, die heute bereits möglich er­scheint. zu erzielen. Wirtschaftlich erscheint dieser Preis auch gerechtfertigt durch die höhere Gegen­leistung sVeikurzung der Reisezeit um 30 bis lC Prozent). Daß nun die technisch und organl- ilatorlsch an erster Stelle stehende deutsche Lenk- luftschiffahrt nicht den ihr gebietenden Platz im Weltverkehr elnnirnrnt, liegt an den Destimmun- ejen deS Friedensvertrages von Versailles. We­niger auS militärischen Gründen, sondern vielmehr um den deutschen Wirtschaftskonkurrenten nlebcr- Auialten. werden die überlegenen deutschen Lust- ,chifsSb<rug«fellsd)aften (Zeppelin, Schüttr-Lanz) Imll allen zu Gebote stehenden Mitteln von der Entente bekämpft (Dauverbot). Der Redner ft reifte bann noch kurz die Möglichkeiten, die sich fiu« dem Aufheben des DauperboteS am 5.5.22 I für die deutsche Luftfahrindustrie ergeben können : unb warnte vor allzu großem Optimismus. An den Bestimmungen, welche die freie Stadt Danzig bekommen habe, könnten wir ermessen, waS uns erwarte (Beschränkung der Geschwindigleit. Steig- sähigkell. Ruhlast usw.). Unter diesen Voraus- § feDungen ist an einen wirtschaftlich betriebenen . Luftverkehr auch für die Zukunft in Deutschland 1 nicht zu denken. Um so mehr muh es unser aller Bestreben sein, uns einzusehen für eine restlose Aufhebung der Beschränkungen des Friedensver- < träges von Versailles. ES war zu b^bnuern, ' daß die außerordentlich Aeitgemähen unb Inter» rffanten Ausführungen des Doriragenven, oie I non einer Anzahl Lichtbilder der neuesten deut-

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5°/oige, mit dem Recht auf evtl. Zusatzvergütung bis zu weiteren

5°/oausgestatteteTeilschuldverschreibungen im Gesamtbeträge von Mk. 300000000

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<\ Morgren Dienstag, den 21. März:

Premiere

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Der großen Anschaffungskosten wegen

M erhöhte Eintrittspreise.

▼y Da abends großer Andrang, bitten wir K höfl. die Nachmittags-Vorstellungen besuchen zu wollen.

Ä Anfangszeiten; 4, 6 und 8V« Uhr.

I Sehr verstärktes Orchester,

mc. Frankfurt a. M., 19. März. Am morgigen Montag wird der Blihfunkver- kehr zwischen Frankfurt unb Berlin eröffnet. Man rechnet für ein Telegramm von 10 Worten, das 500 Mk. kostet, eine Uebermttt- lungszeit von 20- 30 Minuten vom Absender zum Empfänger.

fpd. F r a n k f u r t a. M., 19. März. Die Sammlung für die Altershilfe hat in Frankfurt bisher mehr als eine Mil­lion Mark ergeben. Einige Firmen haben sich bereit erklärt, nicht nur eine einmalige Spende zu geben, sondern notleidende Per­sonen oder Ku milien dauernd zu unterstützen. Zahlreiche Rentner haben, sofern sie noch rüstig sind, Beschäftigung bei größeren Un­ternehmungen gefunden.

mc. Hanau a. Main, 19. März. D;r Streik der Gold- und Sllberarbciter ist nunmehr bei gelegt: die Arbeit wirb in allen Betrieben am Montag wieder aufgenommen.

schen DerkehrSluftschiff- unb Flugzcuatypen be­gleitet wurden, nicht die Anzahl Zuhörer sand, welche in Gießen doch zu erwarten sind. Kommt doch unsere Stadt bei einem späteren Lustverkehr von Rord nach Süd bzw. Südwesten nach Süd- osten als Zwischenlandungsplatz In Frage, bei der drohenden Konkurrenz anderer umliegender Städte ist eS aber unbedingt ersorberlich. daß sich auch weitere Kreise dec Bürgerschaft als nur kleine Zahl von Anhängern und Freunden Luftfahrt für diesen Gedanken einseyen.

haben.

Kreis Lauterbach.

/V Lauterbach. 18. März. Eine große Dauernversammlung fand im Keuzerschen Saale statt. Aus allen Teilen deS Voaclsberges und deS Schliherlandes waren bis Landwirte er­schienen, um sich über die Einkommensteuer zu besprechen und ausklären zu lassen. Dr. R o h - berg-Dießen gab in leichtverständlicher Weise an Hand von Formularen die AufNSrung unb erläuterte bie Gesetzesbestimmungen. 3n der Aus- spräche wurde betont, daß der Landwirt mit der jetzigen Art der Pauschalierung keineswegs ein­verstanden fein könne. Mehrere Redner, darunter Schön hchlO- Lin h im unb Ka s p a r-Wallen- rod. verlangten feste Geschlossenheit und ent- schiedenes Auftreten gegenüber den Behörden. Zugleich dankten sie Herrn Roßberg, der mit seiner Dauernschule neues Leben und praktische Arbeit in die oberhessische Dauernbewegung hin- eingetragen habe. Wilhelm Euler- Maar hielt auf Grund des LlnterrichtSstoffes der von ihm besuchten Dauernschule einen Vortrag, worin er zeigte, über welche zeitgemäßen Berufs- unb Organisationsfragen die jungen Landwirte unter­richtet werden, insbesondere entwickelte er das Programm des Reichslanobundes der deutschen Dauern.

Landenhausen. 18. März. Einen Obstbaumpflegekursus hielt in der ab­gelaufenen Woche Inspck or Wiesner von der Landwirtschaftskammer hier ab. Auch aus den Rachbarorten nahmen Obstzüchter daran teil.

A Angersbach. 18. März Ein großer GesangSwettstreit findet im Mat hier statt. 54 Gesangvereine treffen ein, 32 nehmen am Wettstreit teil.

/ Aus Oberhessen. 18. März. Die Schafzucht macht wieder Fortschritte, nachkem sie in den letzten Zähren sehr von der Räadr. gefährdet war. Ganze Herden maßten abge­schlachtet werden. Um die Schafzucht wri er za fördern, soll eine Desserstellana der Schäfer her- beigeführt werden, and zwar durch höhere zeit­gemäße Dezahlung und durch Abhaltung von Kursen, die den Schäfern eine erfolgreiche De- kämpf-una der Räude und anderer Krankheiten ermöglichen. Es wird angestrebt, die Schäfer in die 4. Lohnklasse der Gemeindebeamten za brin­gen. Wenn man jetzt durch Oberhessen fährt, sieht man allenthalben die Herden auf den Wiesen

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aus, und zwar jede Gesellschaft nom. Mk. 100000 000. Die Teilschuldverschreibungen sind mit 5°/0 p. a. ab 1. April 1922 verzinslich und die Zinsen jeweils am 1. Oktober und 1. April, erstmalig am 1. Oktober 1922, fällig. Außerdem erhalten die Teilschuld-