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verfehlen Ttomreff zu entdecken Auch die ^a^^- s fodd)ungen nach den Tätern haben bisher zu keinen Erfolgen geführt.

Starkenburg und Rheinhessen.

'WormS, 17. März. Dieälteste beut- fche 8 tadt. Auf diesen Ehrentitel kann, wie der Direktor der städtischen Sammlungen Dr. Erich ®rin, in dec Zeitschrift2ei:en und Böller" bar- legi. Worms Anspruch erheben. Seit rund 7(XX) Jahren ist sein Boden ununterbrochen besiedelt gciDclen. Inncrhalo de- jeyt bebauten Gebietes [afjl sich daS heute nicht mehr Nachweisen. Aber die Ausgrabungen am Rordostrand des engeren Stadtbezirkes ergeben, dah sich hier in der jün­geren Steinzeit (um 2000 bis 3000 vor Ehristi) umfangreiche Ansiedelungen befanden. W-lchcrn VolkSstamm diese Urbewohner angehörten, ist allerdings nicht mehr festzustellen.

Hesscu-Ranau.

msc. F r a n k f u r t a. HL, 17. März. Der 19jährige Karl Schäfer von hier ist nächtlich i n eine Bäckerei eingebrochen und Hal 20 Säcke Mehl gestohlen. Diese verkaufte er einem Händler. Sofort aber nach dem Berkaus erbrach er den Keller des Händlers und stahl dieSäckezumzweitenMal. Diese dop­pelt gestohlenen Säcke wanderten dann sofort zu einem anderen Händler nach Sachsenhau­sen, wo der Diebstahl herauskam.

fpd. Frankfurt a. M 15. März. Der städtische Haushaltsplan für 1922 wird trotz der St^ue!Del-m.hi.ung al.er Vocauss cht nach mit einem Fehlbetrag von 2530 Millionen Mark abschliesten. Die Deckung wird unter besonderer MilwU-tuna dec Scadwerordneleuverlammlung zu beschaffen ton.

fpd. Frankfurts. M, 15. März. Reisende Sisenbahndiebe sind in Len l> Zügen zwi­schen Berlin und Frankfurt a. M. wieder am Werk, ohne dast eS bisher gelang, einen der Täter feslzunehmen. Dor einigen Tagen wurde einem Reisenden der Mantel mit der dann befindlichen Lederiasck^ samt hohem Barbetrag und verschie­denen Ausweispaviecen gestohlen. Wenn den (SUenbabifrimmalfxamten keine Fahrrarie für die Beaufsichtigung der Züge währ'end der Fahrt mehr zur Verfügung gestellt werden, kann sich die Eckenbahnverwalrung über die Zunahme der Dieb- stühle in den Zügen nicht wundern.

]f Marburg, 16. März. 3n der hiesigen Metallindustrie wurde heute nach sieben­

wöchigem AuSstand infolge aegcnrc-.tiger Berstäu- digung die Arbeit wieder aurgßnommca.

J Marburg. 16. März, Unter ganz auher- gewc-hnlich zahlreicher Beteiligung von Land­wirten aus dem hiesigen und den umliegenden Kreisen wurde heute hier der diesjährig F r ü h- jahrspferdemarkt abaeha ten. Ausgestellt waren etwa 230 Pferde und Fohlen, zum Teil prächtiges Material. Die Verkaufspreise schwan!- ten zwischen 20- und 80 000 ML für ein Tier. Mit dem Martte war auch eine Prämiierung verbun­den. Gleichzeitig veranstaltete dec Reit- und Fahr­verein-ein Abtrllungsreiten, das groben Beifall fand.

»rndie brück. 17. März. Siner hiesigen Familie, die sich schon einer Kinderzahl von acht Köp'en erfreut, bescherte der Klappe.slorch noch Drillinge, wodurch sich die Kinderzahl auf 11 Köpfe erhöht!

Kirche und Schule.

Steuerungen im hessii chen Bvlksschulwesen. Das mit dem 1. 'Avril d. Zs. in Kraft tretende heffische Dolksschul- gesetz vom 23 Oktober 1921 bringt für den Schulbetrieb verschiedene tief einschneidende Neue­rungen. In erster Linie ist in dieser Hinsicht die Reueinsührung der obligatorischen Mädchen­fortbildungsschule zu nennen, die vorerst für die an Ostern d. ZS. zur Schulentlassung kommenden Mädchen zur Tatsache wird. Gleichzeitig wird daS gesamte Knaben-Fortbildungsschulwesen insofern eine wesentliche Umstellung erfahren, als die Schüler, wo überall möglich fortan in Fachklassen und in beruflicher Gliederung unter richtet werden. Dabei wird sofort ir;t einer teilweisen Ver­wendung von Fachlehrern und Fortbildungs- schillehrern im Hauptamt der erste Anfang ge­macht werden. Zn der Bolksschule kommt als neuer Unlerrichtszweig der Werkunterricht mit wöchentlich 2 Unterrichtsstunden zur Einführung. Er soll dem allgemein geforderten Prinzip der freien selbständigen Arbeit in der Schule Rech­nung tragen Eine weitere Reuerung bieten die Spielstunden, von denen allwöchentlich zwei über­all dort zur obligatorischrn Einführung kommen, wo acht und mehr Schulklassen in einer Gemeinde bestehen. Die Spielstunden bezwecken neben der Veredelung des Spiels selbst vor allem auch eine tntenfivere Beobachtung der freien Ratur und eine ©tärfung der Gesundheit.

a.Obcr-ßaU.16. MLrz. Die Kirchen- gerneinbebertretung und der Kirchenvorstand beschlossen einstimmig die Derlegunader Äoufirmation vom Sonntag nach Ostern auf den zweiten Oftcrtag. Das Oberkonsisto- tiunt hat diesen Beschlich genehmigt. Dem- zufolge findet iu unserem Kirchspiel bereits in diesem Jahre die KonfirmationSfeier an Ostern, die Prüfung und Vorstellung der Kon­firmanden am Sonntag, Zudika, statt. Zn Anwesenheit der Mitglieder des Schulvorstan­des wurde die Fortbildungsschule mit einer Prüfung geschlossen. Sie legte Zeugnis ab von einem sleihigen, zeitgemäßen Unter­richt.

hr. Stammheim, 17. März. Das eine Viertelstunde von hier gelegene H o f g u 1 Oppelshausen war seither nach dem eine Stunde entfernten Höchst eiugepfarrt. Da der Kirchenbesuch in Höchst zu umständlich war, wurde die Zuteilung zu hiesiger Gemeinde beantragt Dieser Antrag wurde vom LandeS- kirchentag nach dem Sitzungsbericht vom 13. März einstimmig angenommen.

Sviclplau der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, den 19. März: (Sannen. Montag. 20.: Die blaue Mazur. Dienstag, 21.: Fidelio. Mittwoch. 22.: Die blaue Mazur. Donnerstag, 23.: Der Trouba­dour. Freitag, 24.: Griseldis. Samstag. 25.: Tosca. Sonntag. 26.: Mörder. Hoffnung der Frauen; Sancta Sufanna; Das Rusch-Ruschi. Montag. 27.: Oberon. Dienstag. 23.: Mörder. Hoffnung der Frauen; Sancta Sufanna: Dav Rusch-Ruschi. Mittwoch, 29.: Tannhäuser.

Schauspielhaus. Sonntag 19. März. 11 Uhr: Dante-Feier , 3 Uhr: Robert und Bert­ram; 7*/3 Uhr-: Im weihen Röhl. Montag. 10.: Ernst. Dienstag 21.: König Richard HL Mittwoch, 22.: Prometheus. Donnerstag, 23.: Die lustigen Vagabunden. Freitag. 24.: Robert und Bertram. Samstag. 25.: Peer Gyitt. Sonntag. 26.: 3 Uhr: Wilhelm Teil; 7 Uhr Die lustigen Vagabunden. Montag. 27.: Der König der dunllen Kammer. Dienstag. 28.: Torquato Lasso. Mittwoch» 29.: König Richard III.

AuS dem -lmtSverkündtflungHblatt.

" Da« AmtSverkündigungsblatt Otr. 37 vorn 17. März enthalt. Errichtung einer Küserzwangsiirnung für die Stadt und den KreiS Giehen. Hilfswerk Oppau. Dienstnachttch- ten. Feldbereinigung Treis an der Luncda.

Errichtung einer Küfer zwangS- Innung für die Stabt und den Kreis (Sieben. Nachdem ein Antrag auf Errichtung einer ZwangSinnung Jür daS Küfettiandwerk, deren Bezirk die Stadl und Öen KreiS Giehen umfassen soll, gestellt worden ist, werden alle selbständigen Handwerker, die in dem genannten Bezirke daS Küferhandwerk betreiben, ausgefordect. biS zum 3. April schriftlich oder müirblich milzutellen, ob sie sich für oder gegen die Errichtung der Zwangs- Innung auSsprechen. Die Abgabe der mündlichen Srflärung kann an Werktagen von 10 bis 12 Uhr vormittags im RegierungSgebäude, Zimmer 12. erfolgen. Die Abgabe einer Aeuherung ist auch für die Hanbwelter eclordettich, die den Antrag auf Errichtung der ZwangSinnung gestellt haben. Rach Ablauf deS obigen Zeitpunktes eingehende, Oleubcrungen sowie solche tSvfiäiungen, die nicht erkennen las en, ob der Errichtung einer ZwangS­innung zugestimmt wird oder nicht, bleiben un- bcrücksichligt.

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Die trauernden Hinterbliebenen:

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Elise Lang geb. Stein und Kinder.

Die Beerdigung findet Montag den 20. März nachm. 2 Uhr statt.

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Heuchelheim, den 17. März 1922.

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Gießen, Mannheim, Pforzheim, Wien, den 17. März 1922

Die Beisetzung erfolgt Montag nachmittag 2 l/,Uhr auf dem Neuen F riedhofe.

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Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, Freunden und Bekannten vom Ableben unseres lieben Bruders, Schwagers und Onkels

Herrn Jacob Scheid, Privatier

Kenntnis zu geben.

Die trauernd Hinterbliebenen.

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Die Beerdigung findet Montag, den 20. März 1922, nachmittags 37? Uhr statt 02289

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Gestern abend entschlief sanft im 85. Lebensjahre mein lieber Mann, unser guter Vater Geheimer Hofrat

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Im Namen der Hinterbliebenen:

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Gießen (Gutenbergstraße 30), den 17. März 1922.

Die Beerdigung findet Montag, den 20. März, vormittags 11 Uhr, von der Kapelle des Alten Friedhofes aus statt. 02275

Danksagung.

Für die vielen Beweise herz­licher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben

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sagen wir innigen Dank.

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