Ausgabe 
10.1.1922
 
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lttrntai.

attoegen der Ar- "g einer Kündi- kenstoerhällmsses

wenn die Acbeit- »svrtigen Nieder­eren Arbeitgebern st zurüäkchrenden crnierung zurüä- chs Wochen, die bei dein In­dem Militärdienst, ihigen Entlassung, ugnis zur freien m Tage, an dem egsteilnehmer und

freien Ortsmahl >IIe der nach der Gesetzblatt Seite begonnenen und ernsten dieser Lervrdnung vom

Dervrdnunz be­iden. Für bereits ehr oder Reichs- rineverbändeu zur des.^Lnzschahes Lochen seit ihrer sie Arbeiter sind, llte sind, bis zum rarine oder einen sind beginnt die i Entlassung aus März 1920. Zur mittelbarem An- Truppenteil oder er Warinebeborde. stvertrag angestell T Sntlaflung ^ lm 31. Wrz M s Zioilintermert , patte als W

Schlichtung^ 22 ff. dieser Der- ÄderMM- ereinstellung Z ruleht besMlg ^jedoch insoam ruch genommene s®S säss ioitinte**i,e

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9. 1.

der

Leich«,

880,

896,

100

100

100

100

100

100

100

100

100

100

100 Fr.

1 £

6,27

273.30

27,98

56,10

114,15

6,13 300,15

30,96 61,65 121,35

Kurs

6. 1.

Disconto-Gesellschaft Dresdner Dank. . . Mitteld. Creditbank. Rationalbanl f. D. . Boch. Gußstahlwerke Bud.-Elsenw.-Mt.. D.-Luxemb.Bergw..

Kr.

Kr.

Fl. Mk. Kr. Kr.

6. 1. 77,60 87,50

103,- 69,-

450. 510,- 315,- 310, 510,- 459,- 380,- 310,-

690,-

551,

74,50 758,-

L.

Fr.

Kr.

6,17

300,85

31,04

61,85

121,65

0,23 277,70 27,97 5=i,90 113,85

IM Franken 19U.25

3.10 0.17 8.45 42.85 21.84 22.30 40.20 0.85 517.50

1.75 0,17

470, 402,- 365,- 300,-

850,- 745 -

720,- 770 -

1000 -

73 ),- 848,50 920,- 570,- 552,- 665,-

1020,- 575,- 580,- 500,-

i 75,- 350,- 230,-

Frankfurt a. TR., 9. 3an. Das erwartete lebhaftere Geschäft ist noch nicht eingetreten. *Sv<. Zurückhalttrng hält an, da auch auf dem treidemarkt die unsichere Stimmung der aus­ländischen Zahlungsmittel einen Einflui) aus-

Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4° 0 Hess. Staatsanl. Electron Griesheim

theker. Als dieser die Waffe in seiner Hand erblickte, entfuhr ihm der Ausris:@in Ver­rückter I" Aber der Kapitän vollbrachte den Mord und verlieh dann, immer noch schlafwandelnd, die (Apotheke durch die Tür. Rachdem er den Dolch versteckt hatte, kam er heim in seine Wohnung, setzte sich wieder in seinen Stuhl, und als ec dann geweckt wurde, stürzten seine Erinnerungen an den Mord in wirrem Durcheinander aif ihn ein und mischten sich in sein 'Bewußtsein von dem wirklichen Zustand, so dah das Ganze vor ihm stand wie ein entsetzlicher Traum. Gr glaubte, er habe ein Gesicht gehabt und dabei gesehen, wie der Mord volDracht wurde.

An diesem Punkte angelangt, hatte T. mit seinen Heberlegungen innegehalten, denn es war ihm eingefallen, dah der Kapitän, noch halb in den Erinnerungen an den Mord befangen, aas­gerufen hatte:Es ist Blut an dem Tele-

Spanien . . . . Wien (altes) . Deutsch-Oesterr. Prag Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . . Konstantinopel

än^crungen erfahren- Weizen behauptete feinen Preisstand. Zu ermäßigten Preisen konnte Rvg^ ge.r untergebracht werden. Gerste und Hafer lagen ruhig Die Llmiähe in Hülsenfrüchten beschränkten sict auf gute Speiscerbsen. Futteratikel waren be­achtet. besonders ist Kleie bevorzugter. Wicken feu Oelsa.rten ruhig. Weht behauptete fernen Preisstand. Stroh und Heu finden zu ermäßigten Pirifen Ausnahme.

Frankfurt a. M.. 10. Januar.

Saturn:

5'/., Disch. Kriegsanl.

4"/g Disch. Reichsanl. 3^ Disch. Reichsans. 4°/0 Preuh. KonsolS Hamburg-Pakets.. . Aorddeutfcher Lloyd Eomm.u.Privatbank

Schrant gcfc,-----

tag Datum des Mordtagrs und berichtete von

dem erfolglosen Suchen nach Doktor Flodins

gönnen werden.

- Wieseck, 9. Jan. Dem Schulverwalter Wilhelm P f a f f, der seit Ostern 1920 in unserem -70i;'c tätig war, wu.de die neuerrich!ete zweite S ch u l st e l l e zu B u r kh a r d s^ K eis Schotten, übertragen. Unsere Gemeinde sieht den jungen Lehrer, ter sich großer Beliebtheit erfreute, nur ungern von hier scheiden.

ra W e tz l a r, 9. Han. Für unsere Volks­hochschule haben sich über 100 Besucher mehr angemeloct, als im Vorjahre 385 gegen 270. Insgesamt we den die Kurse von 524 Hörern keucht Sin Drittel der Teilnehmer gehört dem Arbeiterstande an dabei sind die Frauen aus diesen Krisen nicht mitgerechnet. Das Kreis- wohlfah tsamt hat in seiner jüngsten Generar- L-crfaminlung die Einführung des Hauswirt­schaft l i ch e n Unterrichts für die oberen Mädchenllassen an den Dollsschulen als wün- schenswe t bezeichnet.

wg. Gedern, 10. Han. Kirchliche Sta­tistik. Im Jahre 1921 wurden hier getauft 32 Kinder gegen 39 in 1920; konfirmiert wur­den 27 Kinder (43); getraut wurden 10 Paare (25)- kirchlich beerdigt wurden 18 Gemein de- qlieSer (25). Am heiligen Abendmahl nahmen "teil 553 (588) Männer und 581 (648) Frauen.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

DaS Amtsverkündigungsblatt

Abendblätter melden, wurde eine aus neun Personen bestehende Sktläufergesell- ich ast von einer Lawine überrascht. Stu­dienrat Dr. Lutz aus Ebingen (Württemberg) und Fabrikant Sommer aus Ravensburg (Württemberg) fanden den Tod. Ihre Gefähr­ten konnten sich retten. Der dem am nächsten Tage mit einer Expedition unternommenen Rettungsversuch ging abermalSeineLa^ wine nieder, wodurch Assessor Hähnlr auö Ravensburg und Archttekt Vogel aus Fried­richshafen, die am Vortage verschüttet waren, aber gerettet werden konnten, unter den

Sandet.

Der Zusammenbruch der Pfalzer Dank.

Der Kapitän hatte die Absicht geäußert, sich selbst als Mörder anzuzeigen, und der Detektiv hatte ihm versprochen, mit ihm vor Gericht zu gehen. Aber als T. den Kapitän einen Augen­blick verlieh, um fein Handköfferchen zu packen, entfernte sich der Kapitän rasch aus dem Hause. Durchs Fenster sah 2E. zufällig, wie er sich der Eisenbahnbrücke näherte.

Er lief eilig auf die Straße und rief dem Kapitän nach, aber ohne sich umzusehen, betrat dieser die Brücke.

Es hatte wieder angefangen zu schneien, und durch das Flockengewirnmel hindurch konnte der Detettiv den Kapitän nur als einen grauen Schatten zwischen dem Eisenskelett der Brücke sich bewegen sehen.

In diesem Augenblick brauste ein Zug daher unb erfüllte die Brücke mit einer wogenden Rauch­masse, die sich hoch über die Brücke erhob und gleich einem ungeheueren Grabhügel lange über ihr liegen blieb, Unb in diesen Grabhügel, in Tod und Finsternis, war der Kapitän hineingegangen Der Work er war einen kurzen Augenblick aus dem rättelhaften Dunkel, das ihn umgeben hatte, hervorgetreten und war nun für immer wieder darin untergetaucht.

der Äorsitzenbe. eS handle sich hier um zweierlei: L um die Beseiti­gung der Verschuldung und die Vermeidung

77,50 88 -

103,-

70.20 46^,75 513,- 325 310, 498, 444,- 385,- 310, 320,-

1000,- 775,.- 879,- 895,

1150,- 800,- 920,- 995,- 649,-

.62,- 712,-

1025,- 642, - 660,- 550,-

74,-

des Konkurses. 2. um die Wetterführung der Bank und die Hinranhaltung der Zcch° lungSunfähigkeit. Den einspringenden 'Dan­ken wurden Sicherheiten, insbesondere durch Abtretung von Debitoren, gewährt. Darauf gab Dr. Levin -Berlin den Bericht der Re­vision kund. Mm 2 Llhr begann die 2lmV spräche über die Erklärungen der Verwal- wng. In erster Linie waren es Vertteter aus Nürnberg. Rechtsanwalt Dr. Arnold und Iustizrat Dr. Cahr. welche die Interessen der Aktionäre wahrnahmen und den Aktien­verkauf der Bank einer scharfen Kontrolle un­terzogen. Mm über die ganze Angelegenhett sich klar zu werden, sei es nötig, eine Ver- trauenSkommission einzusetzeu. Rach langen Verhandlungen wurde der Antrag an°

(In einem -fei! her A"N-rnr» roteOerfjolt.) Die Haltung der Amerikaner.

8.1.

77,50 88,-

102,75

70,70 404, _ 430,- 300,- 292,- 465,-» 420,- 36'),- 300,- 300,- 310,- 698,- 770,-

767,-

1115,-

730,-

840,- 875,- 600,- 570,- 634,-

1009,-

576,- 600,- 491,-

74,-

675,-

Gelscmkirch. Bergw..

Harpener Bergbau. 1230, Oberschl. Gifenb.-B. 838, Ooerfchles. Eifenind. 945

Phönix-Bergb.°Akt. 1020, Bad.Anilin-u. Soda 625,

9.1. 77,50 88,- 103,

8)50 390 - 460,- 305 - 290,-

Während feines letzten nächtlichen AusslugS hatte er darum die Stelle umkreist, an der,er den Dolch versteckt hatte. -Und am Morgen darauf hatten die Spuren im Schnee dem Detektiv den Weg. den er gegangen war, verraten.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

Datum: 7. Fan. 9. Fan.

Amsterdam-Aotterd. 6818,15 6^31,36 6168,80 6181,20 BrüüebAntwerpen. 1431.55 1456,45 1318,65 13 1,35 Christiania z887,70 2bä2,ß0 2622,36 2627,6c Kopenbagen 3686,'0 36j3,70 3321,65 3323,35 Stockholm 4575,4) 4584,60 4145,85 41 4,15 5)elstnafors 336,65 337,35 304,65 305,35 Uallen 804 15 805,85 729,25 730,75 London 77-,2) 780,80 709,25 71L.75 Aeuyork 185/6 185,94 168,33 168,67 0)Qri3 1500,95 1504,05 1383,60 1386,40 Schweiz . 359V A0 3603,60 3 246,75 3253,25 2762^23 2762,80 25j7,45 2512,55

Wechsel auf Holland Deutschland .... Wien Prag Paris . .

London . .

Italien.......

Brüssel

Budapest .....

Reiryork.......

Agram.......

Warschau

Schweizer = isa.75 = 2.85

= 0.17

= 6.50

- 41.66 - 21.76 = 22.35 = 39.90 = 0.85

= 517.50 = 1.80

= 0,18

3n dem Augenblick, da der Detektiv das Telegramm in der Hand hielt, wutzte er, wer der Mörder des Apothekers war, und nun hatte er auch die Erklärung dafür, wie die Blutflecken auf den Hemdärmel des Kapitän- gekommen waren. Das waren einfach die Abdrücke von des Kapitäns eigenen Fingern, deren älnerklärlichkeit einen zweiten Traum in ihm verursacht hatte, in dem er den toten Flodin abermals durchs Fenster in seine eigene Wohnung hatte em­steigen sehen.

Ebenso war es dem Detektiv jetzt klar, day der Kapitän selbst den gefundenen Wechsel aus dem Rebenzimmer mitgenommen und auf den Stufen vor der Tür der Apotheke verloren hatte.

Später hatte ausschließlich 'der Gedanke, sich Kokain zu verschaffen, den Kapitän beherrscht Er selbst hatte sich wärend eines erneuten Schlaf- Mandels baü Kokainfläschchen, das er dann wachend auf dem Pfellertischchen vor dem Dpleget entdeckte, und von dem er annahm, bau Der Detektiv es ihm mitgebracht habe, aus der Apo- ^Cle^8CMrmutete, der Kapitän werde diese nächt­lichen ' Beuche in der Apotheke fortsehen und Artete nur auf den e±,r.e2, der seine Spar verraten mutzte.

Endlich kam der Schnee.

3n dem Kapitän mar schon am Tage vorher ein leiser Verdacht aufgefliegen. bte Sache konnte >o xufammenbängen. Es dämmerte ihm etwas, cir?lrc unzusammenhängmle Erinnerungen ver^ einigten sick zu einer unbestimmten Furcht, zu dem Gedanken an eine Möglichkeit. . ,

rahmen mit Platte, 1 einzelner Kinderstiefel, 1 ein= einer Kinderschuh, 1 Strickzeug, 1 Kneifer, ein Portemonnaie, 1 Geldmäppchen mit Inhatt; ver­loren: 1 dunkelblaues Portemonnaie mit In­halt, 1 rotes Erkennungszeichen (Probenummer y. o. 4454), 1 einzelner Weitzer Kinderhalbschuh, I schwarze Tasche mit Handtasche, 1 braune Geld­brieftasche (Inhalt 300 OHL), 1 grünliches Herren- vortemonnaie mit 180 Mk.. 1 Herrenüberzieher und Regenschirm, 1 dunkelgrünes Pvrtemoimaie mit Papiergeld, 48 Mk. in Papiergeld. Die Ab- bobing der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 1112 Uhr vormittags und 4 bis 5 injr nachmittags bei dem.Polizeiamt Dietzen, Zimmer Qlr. 1, erfolgen.

Höchster Farbwerke. 612, Allg. Glektr.-Ges. . . 725, Felten & Guilleaume 1070, - - 635,

Spuren im Schnee.

Roman von Sven Elvestad.

Ermächtigte Uebersetzung.

(Schlutz.)

Wer schon ehe der Kapitän dieses Mal das Zimmer verlassen fritte, hrtzte ihn fein ccusaeoeizter Gemütszustand aof eine neue Bahn Dewe verwirrte Einbildungskraft mischte alles durcheinander, er meinte, er sei der Doktor, er meinte, er fei dasUnglück. das sich> an der Gerechtigkeit rächen müsse und nahm au- seiner Wafsensammlung einen Dolch mit. Fruy.r einmal hatte er mit dem Apotheker über den schadhaften Fensterladen gesprochen, und schon da war der Gedanke in ihm aufgestlegen, er konnte im Rvtfall durch dieses Feaster In die Apotheke gelangen und sich so Kokain verschaffen. Als er run an die Apotheke kam, erblickte er den Fenster­laden, und sofort tauchte dieser Gedanke, den er inzwischen wieder vergessen gehabt hatte, von neuem in ihm auf. Er stieg wirklich dirws Fenster ein. Der Apotheker sah ihn hereinsteigen, und da er ihn erkannte, schlug er feinen Larin. Er kannte ja die Wirkung des Kokains und mußte, datz die Reaktion den Unglücklichen tn einen Zustand versetzen konnte, in dem er nicht mehr Herr seiner Handlungen war. Indessen ent­deckte der Schlafwandler, dah der Apotheker mit Dokwr Floilcs AngclegenhZt b.schäfligt war. Hetzt war er nur noch Flodin oder dasLIn- glüxf. das gekommen war, sich> an derGe­rechtigkeit zu rächen. So erstach er den 21p 3-

Paris, 9. Ian. (WTB.) Rach einer Mel­

dung derChicago Tribüne" aus Washington ist ----- -------

offiziell mitgeteilt worden, datz die C i n l a b u n g | Schnee massen begraben wurden. Trotz tillei der Bereinigten Stautest zur Konferenz! Ansttengungen der 30 Mann starken Ret- von Genua durchs Vermittlung des Botschafters! tunaserpedition konnten vier der Verschüt- Harveh eingegangen sei. Präsident Harding^ noch nicht wieder aufgesunden werden. - und Staatssektretär Hughes durften m den. Dezember werden zwei jüngere Ski­letzten Tagen die Einladung beraten und in Kurze Deu öU. 6 1 »

werde auch das Kabinett mit der Angelegenheit läufer aus RavenSdurg, Ole eine Pame befaßt werden. Eine in Washington verbreitete temommen hatten, vermltzt.

Lnf'chl getx dahin, datz die amertlanOd)* Hal­tung gegenüber der geplanten Konferenz von Genua bereits auseina'.iderg fet t worden sei 'm [er letzten Botschaft des Präsidenten an den Kongretz Die Rede des Ministerpcäsidentei» Br i and aus der WrüstungSkonserenz über d.e Roiwendigkeit, datz Frankreich eine große ste­hende Amice unterhalte, hab« die allmähliche Herausbildung der Pläne der amerikanischen Re­gierung. Europa zu unterstützen, m e r t l i ch v elang samt. Für die Bereinigten Staaten fei es nach dieser Ansicht nu^los, mit den verschie­den künftigen HllsSmiitcln, die für die Bes­serung d er europäischen Verhältnisse vorgeschla­gen werden, weitere Ber uche zu machen, fall# die Ursachen des Tarnlederliegens des euro­päischen WirtschastSslebens nicht bcrei:igt wür­den. Der wirtscl-aftliche Wiederausbau Europa- Würde sich nach der Ansicht von Persönlichkeiten, die augenscheinlich für die Regierung sprää-eir, rasch einstellen, wenn F r a n k,r c i ch und an­dere Nationen ihre militärischen Streit- tränte abbauten und wenn die R c p a r a * tionsforderungen abgebaut würden. Rach dem nunmehr die offizielle Einladung nach Genua eingegangen sei, würden wahrscheinlich Anweisungen dieser Art an den Botschafter Har­vey nach Cannes ergehen.

Die Stimmung in Frankreich.

Mannheim, 9. Jan. Heute mittag 12V« Llhr begann die auherordentliche Gene-- rawerfammlung der Pfälzischen Bank aus Anlatz der Fusion, welche mit der Rheinischen Kreditbank infolge der Verluste tn Höhe von über rund 400 Mill. Mark aus Devisengeschäften der Münchener Filiale stattfand. Generaldirektor Schätzer- L^udwigshafen gab zunächst der Versammlung Kenntnis von dem die Pfälzische Bank tref­fenden Verluste über die Hälfte deS Aktien-

Dtsche. Vereinsbank

Züricher Devisenmarkt.

Frankfurt a. M., 9. Jan. Börsen- stlmmungsbi! d. Die Börse eröffnete hen heu­tigen Verkehr in schwacher Haltung. Der Rückgang der Auslandsdevisen trug vor allem zur Der- ftinunung bei. Der bisherige Verlauf der Kon­ferenz von Cannes schien die Börse zu befriedigen, vermochte aber keinen Eindruck zu hinterlasien, da die Unsicherheit, die die Börse in der letzten Zeit beherrschte, noch nicht geschwunden ist. Da das Publikum nur geringe Linternehmungslust zeigte und die Spekulation anfangs Wgaben vornahm,so waren Kursrückgänge auf den meisten Gebieten vorwiegend. Der Dollar war heute der ausschlaggebende Faktor; er schwankte zwischen 176 und 165. jetzt 166 genannt Im freien Verkehr waren Deutsche Petroleum 1525; Benz gaben nach 650. auch Gebr. ^ahr schwachac, 540. Man nannte ferner .Hansa Lloyd 355. AuSlandSwerte waren durch die D.visen- betoegung ungünstig beein.utzt, besord r3 Me i taner gedrückt Unter den DchwankungswertLn waren Montan-, chemische und Elektroattien nie­driger. Schwach lagen Einheltswei-te. Angeboten waren u. a. Spiegel und Spieaelglas und Ze­ment-Heidelberg. Auch im Verlaufe er Helt sich vorwiegend eine mattere Tendenz, besonders sind Montanaktien ungünstig beenUrrt ®?r Sch utz gestaltete sich schwach. Privatdiskont 4y:, Proz.

Detreidemarkt.

gramm!"

Solch ein blutiges Telegramm war nicht auf- gefunden worden, mutzte aber vorhanden sein, wenn diese Schlüsse richtig waren.

T. ging deshalb in die Apotheke, und auf dem Fußboden des Ldebenzinimers. unter einem der Schränke, fand er wirklich daS Telegramm.

Es war blutig und wohl tem Apüheker aus der Hand gefallen, nachdem ihm der Kap'.tün den Dolche ins Herz gefloßen hatte. Später war es in der Verwirrung nach dem ONord von einem aufgeregt Herbeiellenden zufällig unter den ant geschoben worden. Das Telegramm trug

Marknoiierungeu.

Für 100 deutsche Mark^ wurden gezahlt^

Datum:

Zürich

Amsterdam

Kopenhagen Prag.......* .

Stockholm ......

Wien. ......

London........

Paris

Deuyvrk.......

Par iS. 9 Ian. (WTB ) Der Sonderbericht­erstatter desEcho de Paris" sagt, hinsichtlich der Einladung der deut sch en Delegierten hätten die französischen Vertreter tet nen Wider st and gegen die Tatsache der Ein- ladung erhoben. Sie hätten sich damit begnügt, eine Konzession In der Formsrage zu verlangen. DerGaulois" erklärt, die deutschen Delegierten seien zum Dessert nach Cannes eingeladen worden. DasPetit Journal" sagt, B r i a n d habe die These verteidigt, die der Stimmung entspräche, die nach dem Kriege herrsche. Die Deutschen könnten zu den Beratungen deS Obersten RateS nicht zu­gelassen werden. Sie müßten erst gehört werden, nachdem die Alliierten einig seien. Der Figaro" fragt, ob das Desastrevon gestern unvermeidlich gewesen fei. Die Antwort taute. Keineswegs. Alle gestrigen Ereignisse auf der Konferenz von Cannes seien von Ribot in seiner Senatsrede vom 29.12. vorauSgesehen worden. DasJournal" ist besonders empört über den gestrigen Beschluß; denn sein Berichterstatter in Cannes erklärt, er hätte verstanden, datz der Oberste Rat die deutschen Sachverständigen vor­geladen hätte, ohne sie zu fragen, durch welche Mittel mit dem Zinsendienst man die inneren An­leihen beschlagnahmen könne, und wie man die Hände auf den Goldschatz der Reichs­bank legen könne. Er wäre selbst nicht über Ge­bühr erstaunt gewesen, wenn man die mllitärischen Sachverständigen gerufen hätte, um sie zu fragen, ob sie bereit wären, die Operationen miszusiihren, die von ihnen verlangt werden könnten

Annäherung in Cannes?

Cannes, 9. Ian. (WTB.) Im Laufe

kapitals. Äuf Grund der Revision der Bücher I Preisbewegungen blieben bescheiden,

erhöhe sich der Gesamtverlust auf 380 Mill, und soweit man erfahren konnte, dürften die Ro- njfrrrf Ilm die Bank zu retten, wurde am I ttcrungen gegen die Bovwoche nur geringe Ber-

Darmstädter Bank .

Deutsche Bank . . .

daö Publikum umfangreiche PosttionS- löfungen vornahm, so datz die Kurse starke Abschläge erfuhren. Besonders umfangreich war das Angebot aber nicht, und datz emp­findliche KurSeinbutzen eintraten, lag mehr an der mangelnden Aufnahmelust. DaS Geschäft war auch äußerlich gesehen still und auch im weiteren Verlause trat keine Belebung ein. Die Rückgänge erreichten bei SchisfahrlSaktieu durchschnittlich 50 Prozent, bei Bankaktien 20 bis 30 Prozent, bei den übrigen Industrie­aktien aber durchschnittlich 50 bis 100 Prozent. Letztere Ziffer trifft zumeist für dir führenden Papiere zu. Daneben waren aber auch für eine ganze Anzahl dieser Papiere Kursverluste von 125 bis 200 Prozent zu verzeichnen. Auch zu den zu Eiicheitökursen gehandelten Industrie­papieren bestand stärkere Verkaussneigung, die zum größeren Teile allerdings von der berufs­mäßigen Spekulation und ihrer Mitläufer­schaft herruhrten. Eine Ausnahme von der matten Allgemeinstttnmung machten von Kaliaklien Westeregeln, die ihre Auswärts^ belvegung um 280 Prozent fortfetzen. Die Ten­denz unterlag späterhin leichten Schwankun-' gen. ES blieb aber Zurückhaltung und Ankust vorherrschend, obwohl hie und da KurS- erhöhungrn einttaten. Auch der Rentenmarkt unterlag stärkerem Angebot. Oesterreichische und ungarische Renten waren recht fest.

des Abends hatten die mit der Prüfung der Reparationsfrage beaufttagten Minister eine längere Untenebung, die eine Annähe­rung der verschiedenen Ansichten in mehreren Punkten herbeigeführt zu haben scheint.

England will sich sichern«

P a r i S, 9. Ian. (WTB.) Dem Vertteter desQHatin ist von einer offiziellen Per­sönlichkeit mitgeteilt worden, England be­fürchte, im Falle von Konflikten in Mittel- und Osteuropa in diese verwickelt zu werden. Deshalb werde eine Formel gesucht, die es England und Frankreich ge- statte, sich gegenseitige Unter st ützung zu gewähren, ohne materiell über das hinaus engagiert zu sein, was ihre Interessen ver­langten.

Verunglückte Skiläufer.

Innsbruck, 8. Ian. (WTB.) Die die

genommen.

Berlin, 9. Januar. (B ü r s e n st im­mun g S b i l d.) Die bei den Verhandlungen in Cannes Deutschland zugestandene Stun­dung der Reparalionszahmngen hatte bereits am Vormittag ein scharfes Rach geben der De­visenpreise, so Reuhork bis 167, Holland bis 6050, London 704 bewirkt. Dir Folge hier­von war starkes Angebot auch am Effekten­markt, wo die Spekulation und auch zum Tell

Itr 5 vom 9. Januar enthält: Bekanntmachung Hessischen Ministeriums für Arbeit unb Wirt- VixrtL Allg. Ortskrankenkasse unb Landkranken- lasse des Landkreises Gießen. Durchführung tor Racheichung. Ausführung bes Art. 21 bes Bolksschulgesehes. Pflegekinder. Pflanzung von Obstbäumen. Wmterbekämpfung der Stech­mücken oder Schnaken. DaS Faselwesen. Dienstnachrichten Aenderung der Ortssatzung über die Benutzung der Gemeindeviehwage in Lumda. Gefunden, verloren. Rodelbahnen.

In der Zeit vom 15.31. Dezember 1921 vurden In Gießen gefunden: 1 einzelner ge­strickter Kinderhandschuh, 1 Pelzmütze, 1 Pelz, i Armstauche, 1 Geldmäppchen mit Inhalt, ein öch^eibmäppchen, 1 Schirm. 1 Paar Kinderschuhe, 1 Reues Testament, 1 Ke tcnarmband, 1 Kodier-

Kord-, worin zu einem grLV0^y.ti^.. gefordert wurde. Reben Geldspenden Kaden befonderS erwünscht Bücher reif gpie auch gebrauchte Schulbücher u. dgl. Zur Ent­gegennahme der Gaben sind die Psarrämter gc^ jeten worden; es gehen bereits reiche Gaben aus -en von ihnen errichteten Sammelstellen ein.

I. Ettingshausen, 9. Ian. Aus dem Wahres bericht sür 1921 deS Kirch­spiel- Ettingähausen-Hattenrod, das etwa 1C00 Seelen zählt, lecken wir folgendes mit: Es fanden fatt 26 Lausen (188), 17 Trauungen (93) 5'2 Beerdigungen (66), 25 Konfirmationen (17 8) Kommunikanten wurden gezählt 677 Män- TCC ZOO Frauen (371 bzw. 402 in E. - 306 bzw -$3*tn H ). An Liebesgaben gingen im Kirchspi-.! -tn 4159,46 Mk. an allgemein erhobenen Kir- ^Lnkollellen, unb 1277.46 Mk. für besondere '-weke (Heideimllswn, Gustav-Lldolf-Berein, Mali für Epileptische usw.). Die Eesam'summe ller Gaben beträgt also 5436,92 Mark. er Ortsno'stand nahm einstimmig einen An- lag auf ©rtauung einer Kleinkinderschule

DaS Kre^bauamt wurde um AuSa.belt'.mg V; Pläne ersucht. Em geeigneter Platz im Dorse sell erworöen und mit dem Dau baldmöglichst

an die ganze evangelische Christenheit Deutsch-' 6. Dezember mit* der Rheinischen Krebttbrnk otzzürngen Hchswer! auf- unb Der Deutschen Bant ein Abkommen ge- i G-udspenden sind als; troffen. Rach Verlesung des betannien Wort- ligiöser Art fomts bemerkte der Äorsttzenbe, eS handle

Dörsenkurse.

Frankfurt Berlin 1-älhr- 1-älhr- Schluß- Schluß^ Kurs Kurs Kurs Kurs

1.7.14.

7. 1.

9.1.

. Fr.

125 40

2,77

3,12

. Fl.

59.20

1,48

1,62

. Kr.

88.80

2,80

3,15

. Kr.

117 80

, ew

2,50

. Kr.

88.80

* we»

. Kr.

117.80

» _ «V

7,59

. Sh.

97.80

7.84

. Fr.

125.40

6.75

7,25

. r

23.80

-.54

,59