Ausgabe 
9.12.1922
 
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Sieben, den DerOberbürgerm MM Zondcrnus.ch unb SM bm 2Tuf Die 6onöi (arten roeröen in 17 Dezember iw 1 Psund Mizent

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Die Ergebnisse aller Forschungen auf dem Gebiete der Heilkunde und Gesundheitslehre stimmen darin überein, daß bei reichlicher Verwendung von Hefe im Haushalt die lebensnötige Zuführung von Vitaminen gesichert wird. Diese in der Hefe vor allem enthaltenen Lebensstoffe können auch bei der jetzt üblichen Verwandungswelse, sowohl bei der Zubereitung von Speisen wie bei der Teigbereitung, ungestört ihre Heilwirkung ausüben. Ein großer Teil der Bevölkerung ist durch die Not der Verhältnisse gezwungen, eine sogenannte einseitige Ernährung vorzunehmen, wodurch dem Körper die notwendige Vitamin-Zuführung versagt bleibt. Das Fehlen dieser Ergänzungsstoffe oder Vitamine kann nun durch Verwendung von Hefa ohne große Kosten, sogar unter Verbilligung der Gesamternährung, ausgeglichen werden. Das Mehl als wichtigstes und nächst der Kartoffel billigstes Lebens­rnittel wird beim Backen durch Verwendung von Hefe bereits so beeinflußt, daß das hergestellte Gebäck leicht verdaulich, schmackhaft und wohl- bekömmlich wird. Im Haushalt wird das Mehl auch ganz besonders vielfältig verwendet, weil man es dem Körp°r in verschiedenen Formen zugängig machen kann. Wird seitens der Hausfrau bei Zubereitung aller Mehlspeisen Hife verwendet, so erzielt sie damit, nicht nur das Mehl so ausgiebig wie möglich anzuwenden, sondern auch appetitliche und nahrhafte Speisen. Vor allem kommen die Mehlklöße in Betracht. Man braucht nur Klöße ohne Hefe und mit Hefe herzustellen und den Unterschied zu erwägen. Die tägliche Anrichtung eines Hefeteiges trägt auch zur Kostverbillignng bei. Man schlägt in diesen Hefeteig Gemüse, Kraut, Fisch oder Fleisch ein und bäckt ihn leicht an. Dadurch geht der Speise vom eigenen Saft und Geschmack nichts verloren, wie dies beim Kochen In Wasser der Fall sein würde. Suppen, Tunken, Holsenfrüchte und Gemüse werden in I irem Gehalt an wertvollem, leichtverdaulichem Eiweiß verbessert, wenn man der üblichen Einbrenne von Fett und Mehl 5-10 Gramm frische Hefe pro Person zusetzt. Die Hefe wird zu dem zerlassenen Fett gegeben und hell geschwitzt. Vor dem Auftischen läßt man dann die Einbrenne mit der Speise noch etwa 10 Minuten lang aufkochen. Als Ersatz für Sahne zu Braten oder Schmorfleisch kann man gleichfalls frische Hefe verwenden. Alle diese kuchentechnischen Vorteile dürften gerade in der jetzigen Zeit der Hausfrau willkommen sein, weil es jetzt mehr denn je notwendig ist, alle Möglichkeiten zur Ausnutzung des Vorhandenen kennenzulernen.

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eine etwas erweiterte Filmvorführung Erwachsene [bitt.

Hesien-Naffau.

buhten bis zu 1700 Prozent ein. Don chemischen Werten lagen ebenfalls einige matter. Desgleichen gaben Glektrizitätspapiere teilweise nach, llnicgel- mässig gestaltete sich die Stimmung für Metall-, Maschinen- und Zellstoffwerte Mittelbanken be­gegneten regerer Nachfrage. Um 1 Uhr nannte man den Dollar 7650.

Börsenkurse.

Frankfurt a. M. Berlin Schlich- S >.lutz. Sch'ich. Schluß.

Kur» Kurs Kur» Kur»

Büchertisch.

Die Dartenweher f(e'sischer Heimat» vornan nm M. Herbert. (Verlag von H. P. Dachnn, Köln.) Der Roman spiegelt klein- städtischr und altväterli'che Devchtilmisse an der Zulda.Dartenweher" sind die Rachfah.ei der Leute, die einst an den Sandsteinen der Fulda­brücke ihre Darlen wehten, um dckmit den Schnapphähnen und Raubrittern zu Leibe zu ge'hen. Die Erzählung ist packend und enthält besonders in den stimmungsv-ollen Schilderungen der Landschaft viel Schönes.

Ludwig Thoma, Stadel he im er Tagebuch. (Verlag von Albert Langen in Münchrn.) Dieses Tagebuch, das sich im Aach- lasse Ludwig Thomas Vorland, schrieb der Dichter im Strafvcllslreckuirgsgefängnis Stadelheim bei München, wo er im Oü/re 1936 eine sechswöchige Haft verbühen muhte die ihm wegen Beleidigung von Dertretern der Sittlich^'.tsvereine durch ein erfrischend grobes und witziges Simplicissimus- gedicht zuerkannt worden war. Der Lesergemeinde Ludwig Thomas wird dieses Duch eine willkom­mene Gabe sein.

Der Hexenkessel, Roman von Karl Postl (Sealsfield). Franz Schneider Verlag, Derlin, Leipzig. Das wilde Leben Mexikos weih Sealsfield auch in diesem Werke literarisch

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Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Dietzen. Sonntag, 10. Dez. (2. Advent). Stabt- kirche. 97.: Pfr. Becker, 11: Kinder!, d. Markusg., 5: Pfr. Mahr(Abendm. d.Matthäusg.). Iohannes- kirche. 9 Zugl. Militärgottesd. Pfr. Ausfeld, (Abendm.d.Miluärg.), 11' ,: Kinderk.d. Iohannesg., 5: Pfr.Bechtolsheimer iAbendm d. Lukasg.).Reue Aula. Universitätsgottesd. 11'/.: Liz.Delt.Kirch­berg. 10, Daubringen. 1'7-Mainzlar. 17, LIHr. Wieseck. 10, 117« Kinderkirche, 7* 2 Uhr.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samst., 9. Dez. 5u. 8: Beicht. Sonnt. 10. Dez. (2. Adventss.) UnbefL Empf. 6'Deicht. 7: Messe Kom. d. Iungfr. 8: Kom. 9: Hochamt m.Pr. 11: Messe m. Pr. 5',: Christen!, u. And. Hungen. Sonnt. 8. Lich. 10 und 7,3 älhr.

Dez. Dörsenslimmungs- bild. Die Ankiurdigung der deutschen Borschlage für die Londoner Konferenz hatte eine freundliche Auflassung ter politischen Lage zur Folge Darauf­hin erfuhr im Bormitragsverkehr der Kursstand der Devisen eine namhafte Abschwächung. Im Zu­sammenhang damit gewann auch am Effektenmarkt die Abgabeneigung an Ausdehnung, ohne indessen dringendes Angebot hervorzurufen: auch waren dieDerkaufsordern zum grvhtenTeil hoch limitiert, so dah die Rückgänge nur vereinzelt und nur bei den besonders in die Höhe gesetzten Werten 1000 Prozent überschritten. 'Daneben konnte sich aber für einige Werte aus besonderen Grürlden wie-

. 57)00, 5100, 6000, 5000, .11200,-10 GO,10.00,-10100.-

Rachmahb 46004800 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kg.)

Mainzer Produkten-Dörse.

* Mainz, 8. Dez. Bei stetiger aber infolge der etwas flaueren Devisen abwartender Tendenz wurden auf der heutigen Börse folgende Groh- ^indelseinstandspreise per 100 Kilo loco Mainz festgestellt: Wttzea 30 00072 000, Roggen 27000 bis 28 000, inländischer Hafer 27 000- 30 000, ausländischer Hafer 35 000.6 000, Braugerste 23 00026 000, Weizenmehl Spez. 0 51 000 bis 56 000, Roggenmehl 42 00043 000, W^izentleie 15 000, Roggenkleie 15 000, Kartoffeln 1350 bis 1400, weihe Dohnen 47 00049 000, Hafers locken

87» Dtscb. NelchSanleche 47» Dergleichen 3/A Dernleiche» 3"/, Deroleichcn Dlsch.Svar-^ram.-AnL 4"/j Preuiiische KonsotS 4°/., Hessen.........

3'/,7» Lassen 37 Hessen.........

6000. 730J,- 6300,

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-,-20200, -20400,-20400, - 11000.-111 a- SSO),13S0), 10700,- 9.M.-11000,- »600,-

185G0,-17701V 2600,- 36 )0, 5100, 3700,

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-,-3:r.OO,-33000,-34000,-

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derum ganz beträchtliche Kurssteigerungen durch­setzen, so z. D. für Buderus 3000 Proz., Harpener 4000 Proz., Attumulatoren 3000 Proz. Euren sehr bedeutenden Gewinn, nämlich um ,15 000 Proz., hatten Derlen--Karlsruher Industrie zu verzeich­nen. Sonst überwogen Kursrückgänge von 400 lxs 800 Proz. Auch Dalutapaptere stellten sich der Devtsenabschwächu.ng entsprechend niedriger. Schiffahrtsaktien und Danken konnten meist Z>ie in jüngster Zeit erzielten Besserungen nicht in vollem Umfang behaupten. 3m weiteren Verlauf des Der- rehrs wurde, die Haltung allgemein widerstands­fähiger auf die Erhöhung 'der Devisenkurse. Die Stimmung behielt den Charatter der Unsicherheit. Infolgedessen bewegten sich die Llmsätze in engen Grenzen. Der Dollar schwankte zwischen 7550 und 8000.

Frankfurt a. M., 8. Dez. Börsen- stimmungsbild. Dollar 7830, 7703,7650. Der Devisenmarkt zeigte ein ruhiges Aussehen bei schwankenden Preisen. Am Effektenmarkt war die Tendenz geteilt. Die bevorstehende Londoner Kon­ferenz gibt Anlah zur Zurückhaltung. Es lagen Derkaufsordres der Danken vor. und die Speku­lation nahm Realisationen vor. Am Montanmarkt überwogen die Abschwächungen. Einzelne Papiere

Peter Zimmer, Schwalbacher Strafte 45, ein Strafverfahren wegen Duldens von Glücks­spielen anhängig gemacht. Beide hatten in ihren Lokalen Spielhöllen eingerichtet und jugend­liche Personen zum Glücksspiel verleitet. Weiter überraschte die Polizei Spielergrsellschaften in den Wirtschaften von Pan nicke, Moselstrafte-Ecke Taunusstrabe, und von Kolb, Riddastrafte 94. Schon zwei Tage nach dec Eröffnung wurde in der Fahrgasse ein Weihwarengeschäft ausgeplündert, wob-ri den Dieben, die heute ermittelt wurden, für 1V$ Millionen Mark Wal en in die Hände fielen. Ein Teil des Diebsgutes konnte wieder herbeigeschafft werden.

fpd. H ö ch st a. M., 8. Dez. Die Höch­ster Farbwerke stellten für die Bekämp­fung der W i n t e r n o t den Betrag von vier Millionen Mark zur Verfügung.

fpd. Frankfurt a. M., 8. D«. Der Ma- gistvar fordert eine neue Erhöhung der Strahenbahntarife, nachdem erst vor einer Woche eine Steigerung in Kraft getreten ist. Rach der naßesten Vorlage soll die b i l l i g st e Fahrt 5 0 Mark kosten. Seit der letzten Preiserhöhung hat ein? wahre Fluch: aus der Strahenbahn ein­gesetzt. Auf Anzeige der Eltern wurde gegen die Wirte Heinrich Schmitz, Kriegkstrahe 99, und

ncr Farbe mit rötlich-violettem Unterdrück auf weiftem Waffelmusterpapier hergestellt wor­den. Marken zu 30 und 50 Mark in Rollen­form befinden sich in Arbeit. Die zu 30 Mark erscheinen in einigen Tagen, die zu 50 in etwa drei Wochen.

Kreis Schotten.

D. Burkhards, 5. Dez. Bei zahlreicher Deteiligung wurden am Sonntag die beiden neuen Kirche nglocken geweiht. Chvr- gefang der Gesangvereine von Burkhards und Kauls! os sowie der Schuljugend unter Leitung der Lehrer der beiden Gemeinden trugen zur Au schmückurg des Gvttesdicn )es bei D e Wei re- handlung nahm in Verhinderung des Detans der Delanstellvertreter, Hofprediger Widmann von Gedern, vor, wächrend der Or'tsgeistliche die Fest predigt über di« Glockeninsch.lften hielt. Abends vereinte ein Gemeindeabend die Fest- teilnechmer. wobei der Ortsgeistlichr einen Dor- trag hielt über «Alte Durkhardser Kirchen­glocken". Die Jugend lieft durch Aufführung eines Glockenwe^hespiels die Geschichte unserer Gemeinde und ilyven Glocken lebendig werden. Die Glocken, die die Firma Rincker in Sinn goft, sind hauptsächlich von ehemaligen Gemeindeglle- dem in Amerika bezahlt worden, die auf Bitten des hiesigen Kirche Vorstandes unter den Dcutsch-Evangclischen der Stadt Wille 3 Barre in Pennsylvanien eine Sammlung vornahmen.

Kreis Friedberg.

sf. F r ie d be r g, 7. Dez. In der vergangenen Rächt wurde in der Wohnung des Kreisamt-^ mannes Göbel in der Mainzertoranlage ein Einbruchsdiebstahl begangen, bei dem dem Diebe eine reiche Beute von Silber-- u n d S ch m u ck s a ch e n in die Hände fiel. Kleber- Haupt hat die älnsicherheit in unserer Stadt in letzter Zeit sehr stark zugenommen: so wurde am vergangenen Samstag bei einem Lin ter Haltungs­abend im Kasino der Gattin eines hiesigen Ober­lehrers ein sehr wertvoller Rerzvelz auf rätsel­hafte Weise entwendet. Auch der Wirt des Kasinos wurde durch Einbruch und Diebstahl einer An­zahl von silbernen Bestecken und Flaschen mit Kognak schwer geschädigt. In dem Modewaren­geschäft von M. Scheuer wurde vor einigen Tagen eine der groften Sr i?s-?lschciben durch einen Stein- wurf zerstört und ein Teil der in der Auslage befindlichen Waren gestohlen. In der vergangenen Rächt tix in der Rühe des Warenhauses Ge­schwister Mayer durch die Kriminalpoll'.ci eine verdächtige Persönlichkeit verhaftet und wurde bei der Bisitation ein in ein Tuch eingewckeltev Stein gefunden, so dah man wohl nicht mit Un­recht in dem Verhafteten auch den Urheber des obigen Diebstahls erblicken kann. Es ist ein aus Westpreuhen zugereister Mmsch namens Ma- j e st k i. Auf welch fruchtbaren Boden der Aufruf zur Gründung eines ..Vereins ehe­maliger Augustinerichüler" gefallen ist, beweisen die aus allen Teilen Deutschlands und des Auslandes eingegangenen Anmeldungen. Ob­gleich ein bestimmterBeitrag nicht genannt wor- >den ist, sind bereits mehr als 15 000 Mark von außerhalb eingegangen, dabei Spenden bis zu 1000 Mk.: aus Amerika ist sicher eine ganze Reihe von Anmeldungen zu erwarten, die aber wegen der Kürze der Feit noch nicht eingetroffen sein können. Schon in diesem Winter gedenkt: der Verein eine erste Zusammenkunft zu ver­anstalten, welche durch Vorträge und musikalische Darbietungen ein reiches Programm bieten wird. Der erste grvfte Augustinertag wird im Laufe des nächsten Sommers stattfinden und wird gewih vielen ehemaligen Schülern Veranlassung geben, die «lte Schulstadt wieder einmal zu besuchen und mit lieben Freunden und Kameraden frohe Stun­den tzu verleben.

t Kreis Wetzlar.

Er. Krofdorf, 6. Dez. Die Liga für deutsche Kultur veranstaltete her eine Filmvorführung. Die am Nachmittag in einer Schülervorstellung gezeigten Lehr­filme führten zunächst in das mittelalterliche Städtchen Rothenburg o. d. Tauber, liehen das Wolksleben im Flämig sehen und brach­ten dann B lder aus der Industrie: Die Por­zellanbereitung, die Kohlenzeche, das Hütten-> werk und schl'eftlich den naturkundlichen Film: das Leben im Wassertropfen. Am Abend fand

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Opernhaus. Sonntag. 10. Dez.: Dcr Troubadour. Montag, II.: Doris Godunow. Dienstag, 12.: Die Frau ohne Schatten. Mittwoch, 13.: Amelia oder Ein Maskenball. Donnerstag, 14.: Fidelio. Freitag, 13.: Tannhäuser. Samstag, 16.: Rachm. 3: Tuttifäntchen. Aoends 7: Die Fledermaus. Sonntag. 17.: Rachm. 3: Lindine. Abends V/a; Tosca. Montag, 18.: Tannhauser. Dienstag, 19.:Boccaccio. Mittwoch, 20.: Rachm.3: Tuttifäntchen. Abends 7: Tiefl^md. Schau­spielhaus. Sonntag, 10. Dez.: Rachm. 4: Märchen nachmittag für Kinder. Abends 7i _.: Der Geschlagene. Montag, 11.: Emilia Galotti. Dienstag, 12.: Des Esels Schatten. Mitt­woch, 13.: ^iachm. 4: Marchennachmittag für Kinder. Abends 7'/_>: Das Postamt. Hieraus: Der Engländer. Donnerstag, 14.: Hannibal- Freitag, 15.: Des Esels Schatten. Samstag, 16 : Rachm. 4: Märchennachmitxig für Kinder. A.^nds 71/,: Der Geschlagene. (Sonntag, 17.: Rachm. 4: Märchen- nachmittag für Kinder. Abends 71/»: Mohren­wäsche. Mon.ag, 18.: Emilia Galotti. Dienstag,

scheu ihren alten Reiz aus.

W i r Zugvögel, Roman von Herbert Eulenberg. (Verlag H. Eilgelhoms Rachf. in Stuttgart.) Gleich einem Vampir huscht cm junges Mädchen durch diese Lebensgeschichte zweier Brüder. Rings um sie wachen die andern Wesen dieses gestaltenreichm Romans, denen sie allen etwas von ihrem Schatten milzuteilen sch'int. Eulenberg kleitet seine Erzählung von seltsamen Menschen auch hier in einen stilistischen Rahmen, der seinem guten Ruf Ehre macht.

D i e Wunderdoktvrin, Roman von Lisa Wenger. (Verlag von Grethlein, Leip­zig.) Die Wunderdoktorm ist eine reiche und kraftvolle Frauenaestalt, voll Liebe und Ent­sagung: das Buch wird besonders bei Frauen Anllang finden.

Hans Watzlik: »Fuxloh" oder .Die Taten und Anschläge des Kaspar Dullhaubel". (Verlag L. Staackinann.Leipzig.) Dieser Schel­menroman wird sich mit seinem köstlichen Humor viele Freunde erwerben.

Der Kopf im Fenster. Erzählungen und Gerichte von Wilhelm v. Scholz. (Recläm- Ausgabe, Leipzig.)

Schein. Von Kurt Vollmoeller. Verlag der H. G. Cottaschen Buchhandlung Rach­folger in Stuttgart und Derlin. Aus dem Schöbe der Romantik ist dieses Werk geboren. D)irch gespenstige Bilder innerer Zerrissenheit leuchten die zartesten Farben heimallicher Land­schaft.

Zwischen Krebs und Steinbock. Tropische Tiergeschichten von Käthe Ols- Hausen-Schönberger. Leipzig, Verlag von Ernst Keil's Rachfolger (August Scherl) G.m.b.H. Der Reiz dieser Tiergeschichten besteht nicht darin, daft sie von Hunden und Katzen erzählt. Die ^Haustiere", von denen sie spricht und die vielfach erst durch sie zu Haustieren gemacht wor­den sind, offenbaren sich meist als Geschöpfe un= Gewöhnlicher Art. So ist ein Buch entstanden, östlich in seiner Frische und üninittettxirfeit, alt und jung belehrend und erfreuend und selbst dem Manne der Wissenschaft ein Beobachtungsmate­rial erschließend, baä sein höchstes Interesse fin­den muh.

Die Glückskatze und andere Märcher von Anna Wahlenberg. Buchschmuck von Hans Looschau (Franz Schneider, Verlag, Berlin, Leipzig). Die schwedischen Märchm, in solider Liebersetzung von Pauline Klaioer'Gottschau. sind zwar nicht so kunstvoll wie die eines Andersen, aber sie atmen natürliche Frische, gemütlichen Aumor und find der Jugend eine köstliche Unter- Haltungslektüre.

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Märkte.

DerNner Produktemnarkt.

Berlin, 8. Dez. Unter dem Einflaft der anfänglichrn Schwache am Devisenmarkt entwickelte sich am Produktenmarkt eine ziemlich matte Hal­tung, da die Käufer äufterst vorsichtig operierten, die hohen Preisforderungen der Provinz ver­hinderten aber einen starken Preisrückgang. Don Roggen wurden noch einige Posten in Deckung auf vorjährige Abgabe an die ReichZgetreide- stelle verlangt. Gerste lag besonders in schlesischer Abladung matt. Für Hafer fehlte es an Kauflust gegenüber dem ziemlich reichlichen Angebot. Ma^s war gedrückt. Das MLtzlgeschäst war lustlos. Futtermittel stellten sich b.Lijer. Weizen, mär- kischen 15 30015 600 Mk. (behauptet), pommer-- sch^n 13 50013 600 Mk., Roggen, märkische.) 13 50013 600 Mk. (behauptet), pommerschen 13 40013 500 Mk. (behauptet), Sommergerste 12 60013 200 Mk., Wintergerste 12 000--12 500 Mai-?, Hafer, märkischen 13 20013 400 Mk., Pom­mer scheu 13 000 Mk. (ruhig), Mais, La Plata 12 20012 300 Mk. (ruhig), Weizenmehl (100 Kg) 41 00046 000 Mk., Roggenmehl (100 Kg.) 36 000 bis 39 000 Mk. (ruhig), Weizenkleie 78008000 Mart, Roggenkleie 8000 Mk. (schwächer), Raps 24 00025 000 Mk. (schwacher), Leinsaat 28 000 bis 31000 Mk. (still), Biktoriaerbsen 28 000 bis 29 000 Mk., kleine Erbsen 24 00025 500 Mk., Pelusch'en 16 50017 500 Mk., Ackerbvhnen 16 000 bis 17 000 Mk., Lupinen, blau 17 COO18 000 Mk., gelb 21000-23 000 Mk.» Seradella, alt 33 500 bis 39 500 Mk., Rapskuchen 90009300 Mk., Trockensch.nheln 61006300 Mk. Rauhfutter: Wei­zen- uroi> Roggenstroh, drahtgeb 61006400 Mk., Haferstroh, drahtgepreftt 61006400 Mk, Stroh, strohseilgebündelt 55006000 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Vvrmahd 49005200 Mk.,

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