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Schweizer Franken
S. August.
4. August.
Datum:
4,76
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526.-
1.60
0,08
203.35 0.655 0.01
12.90 43.215 23.42 24.15 40.90
0.225 526.50
1.55 0,08
600,- 78?,-
930,- 812,- 515,-» 476,-
<3,50 Hia,- 180-
-.12 1,»7
1,57 1802,25 33/5
277,35 459,60 355,50
2062,60
33,70 308,40
520,65 398,“
2057,40
33,20
307,60
519,35 397,-
4.8.
-f70
-.33
-,64
-.54
6735,-
5,75
100 5L = 100 Mk. = 100 Kr. = 100 Kr. = 100 Fr. =3
1 £ — 100 L. =o 100 Fr. = 100 Kr. = 100 Z = 100 Kr. — 100 Kr. -
4.8.
77,50 1'7.- 240 -
74,- 512,- 370,- 280,- 268,50 490 - 386,- 281,50 230.- 266 -
1526 - 750'-
23*0 - 1480 - 3409'-
948'- 802 -
1540 - 865 - 779 - 749,- 900,- 798,- 499,- 450,-
73,50 88t- 179,75
Wechsel auf Holland.......
Deutschland . . . . Wien........
Prag........
Paris........
London...... Italien.......
Brüssel ....... Budapest......
Reuyork. ...... Agram ....... Warschau .....
Mir '-öetpigung gestellten Mittel für vtese -Zwecke dürften nutzbringend angewandt sein und snancche Härten, die sich aus der erneuten Getreideumlage für die Landwirtschaft ergeben, beseitigen."
Ein Weizenschadlmg.
Am Winterweizen tritt in vielen Gemarkan- g«n die sog Weitzfleckigkeit aus: einzelne Aehrchen, zumeist sind es die Spihenährchen, in manchen Fällen sogar fast alle Aehrchen der oberen Aehrenhälfte, sind abgestorben und von bleicher, weiblicher Farbe. Unter den Landwirten Herrscht nun die Meinung, daß diese Erschein ing auf Frost- oder Hagelwi.kung zurückzuführen fei. Dem ist jedoch nicht so. Die Ursache sind Blasen- füße, deren Larven die Aehrchen ansaugen und so zum Verkümmern bringen. Die ausgewachsenen Blasensütze sind jetzt in groH«r Zahl an den Aehren auszufinden. Es sind kleine, etwa 2 Millimeter lange, schwarz-braune oder rote Insekten. Besonders der rote Blasenfust ist in diesem Zähre start vertreten. Da die Blasenfüs'e in den Stoppelresten an der Oberfläche des Bodens überwintern, ist es notwendig, sollen sie im nächsten Zähre nicht wieder erheblichen Schaden anrichten, das Feld fofort nach der Ernte gut umzu brech en' an der Oberfläche liegen gehst.bene Stoppelreste abzueggen und zu verbrennen.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Dor der griechischen Offensive gegen Konstantinopel.
London, 4. Aug. (WTB.) Aach einer halbamtlichen griechischen Meldung legt die griechische Regierung in Erwiderung der Rote der Mächte vom 31. Juli dar, daß sie die Besetzung von Konstantinopel be- s ch l o s s e n h a b e, um einen schnelleren Frie- densschluß vermittels einer entscheidenden Aktion gegen die türkische Hauptstadt zu erlangen. Wenn die Mächte Griechenland bei der Ausübung dieses seines Rechtes in den Weg zu treten beschlossen hätten, so würde dies die Lage nur noch verschlimmeret Am Schlüsse werden die Mächte auf die Gefahr einer Verzögerung des Friedensschlusses verwiesen, wodurch manches Unheil über die christlichen Einwohner gebracht und sich im Orient ein unerträglicher Zustand ergeben würde. *"
Die Londoner Zusammenkunft.
London 4. Aug. (WTB) Der diplomatische Mitarbeiter des .Daily Chronicle" schreibt, die bevorstehende interalliierte Besprechung werd« den Charakter einer Sitzung des Obersten Rates haben, toeim auch nicht seine Bedeutung. Lloyd George wwdr den Schatz- kanzler und Chamberlain zur Seite haben. Das Fvreign Office werde, solange Lord Curzon seine Amtsgeschäfte nicht ausge7u>mmen habe, nicht direkt vertreten sein, da in England die Absicht bestehe, da-h die Besprechungen auf rein fr nanzielle -Besprechungen beschränkt werden sollen, besonders was die WiederherstellungS- frage und die des österreichischen Zasarnmeu- bruches anbelangt. Die spanische Regler mg werde von England benachrichtigt Weeden, dah die Tangerfrage in Abwsrrh it ih er Vertreter nicht vorgebracht werden wird. Man glaubt, datz die Orientfrage auf einer späteren Zusammen- kunft erörtert werden solle, wenn man auch davon spricht, dost Poincarö und vielleicht aidt) Schanzer geneigt sein mögen, deren sofortige El> wagung vorz iziehen. Japan werde durch seinen Botschafter vertreten fein, während noch nicht fest- stehe. ob sein amerikanischer Kollege als Beobachter teilnehmen werde.
Der Berliner „Lokalanzeiger".
Berlin, 4.2111g. Der Berliner „Lok.--Anz.", der auf drei Wochen verboten war, wird Samstag früh wieder erscheinen. Diese Maßnahme stellt nach der „D. A. Z." eine Milderung des Verbotes dar, zu der sich der preußische Minister des Znnern auf Grund einer Erklärung veranlaßt gesehen hat, die das Blatt in seiner ersten wiedererscheinenden Rümmer veröffentlichen wird.
gestern abend ansehnlich niedriger notierte, ging bis 775, vorübergehend auf 735 zurück, um dann ungefähr zwischen 740 und 750 her- umzupendeln. Die Umsätze waren nicht groß, und die Käufer verhielten sich angesichts der veränderten Tendenz heute ebenso zurückhaltend wie in den verflossenen Tagen der Steigerung der Abgeber. Wegen der ungeklärten politischen Lage beobachtete auch am Effektenmarkt die Spekulation Zurückhaltung, so daß die Amsätze wieder gering waren. Die Kursveränderungen am Devisenmarkt, die zumeist nach unten gingen, betrugen durchschnittlich 20 bis 40, vereinzelt 50 bis 70 Prozent. Weiterhin änderte sich nichts von Bedeutung. Rur Harpener waren bei zeitweilig großen Umsätzen um 370 Prozent in die Höhe gesetzt. Der Arnschwang am Devisenmarkt hat auch die Amkehr der bis jetzt anhaltend nach oben gegangenen Kursbewegung am Auslandsrentenmarkt beschleunigt. Sämtliche Rentenpapiere mit Ausnahme einiger österreichischen und türkischen Papiere waren weiter mäßig rückgängig, am stärksten um 400 bis 900 Prozent natürlich Mexikaner.
Frankfurt a. M.. 4. Ang. Börsen - stimmungsbild. Der Dollar zeigte m den ersten Morgenstunden eine behauptete Haltung und wurde 760 bis 770 genannt. Bei Beginn der Börse nannte man ihn 755, 740. Valutapapiere lagen unregelmäßig. 3m freien Verkehr war das Geschäft still. Benz 520, Hansa Lloyd 285, Ufa 220, 3nag 440. Arn Montanaküenrnarkt war die Tendenz nicht einheitlich. 3n Elektrowerten herrschte eine schwächere Tendenz. Auch der Markt der chemischen Werte lag schwächer. Bon sonstigen 3niniftrieaftien wurden Zucke.werte niedriger genannt. Die Börse schloß still. Prrvatdiskont 6 Prozent.
Frankfurt a. M.. 5. August 1922.
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Brief
Handel.
Berlin, 4. Aug. (Wolff.) Börsen- stimrnungsbild. Der am Devisenmarkt schon gestern eingetretene Rückschlag hat heute weitere Fortschritte gemacht, da im Auslande die Mark infolge der Hoffnung, die man auf «Englands Haltung in der Reparativnsfrage trotz aller bisherigen gegenteiligen Erfahrun- 1 gen setzen zu können glaubt, etwas höher no- j tierte. Die Auszahlung auf Reuhork, die schon
1797,75 33,45
276,65 452,40
354,50
VH. 97.80
) 23.80
Fr. 125.40
Dad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Ges. . . Selten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke......
Daimler.......
4% Hess. Staatsanl. Electron Griesheim Dtsche. Vereinsbant
Kurs 4. 8.
77,30
117,- 240,-
70,- 015 - 370,- 282,- 267,- 498,- 381,- 284,- 232,- 271,-
1-485,- 720,-
1365,- 1490, - 3-450,-
935,- 7?5,-
1555,- 8»5,- 785,- 770,- 920,- 802, — 501,- 422,-
70, • 300,-
Datum:
5% Dtsch. Kriegsanl. 4°/.Dtsch.Reichsanl. 3"/„ Disch. Aeichsanl. 4°/0 Preuh. Konsols Hamburg-Pakets.. . Aorddeutscher Lloyd Comm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Bank. . . Mitield. Crediibank.
1.7.14.
125.40
59.20
88.80
88.80
117.80
117.80
Rio de Janeiro 11365,- 1141$,- 10087,- 10113, Marknotterrmgev.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Aeuyork . . Paris. . . .
bs. Aus der mittlerenWetterau, 2. Aug. Der Schnitt des Kornes ist beendet. Der Bauersmann ist mit dem Ergebnis zufrieden. Es war eine gute Mittelernte. Bor allem aber ist das Stroh sehr lang. Jetzt wird die Gerste abgemacht. Es wäre besseres Wetter nötig, da der lang- . gewachsene Klee darin viel Sonnenschein haben muß. Die paar guten Sonnentage haben an dem Hafer und Weizen sehr gebleicht und wenn nun echtes Erntewetter eintritt. hat der Landmann vollauf zu tun.
3. 8
-,64
-,31
-,58
-.46
Fr. Fl. Kr. Kr. Kr. Kr.
Bücherrisch.
— Hanns Heinz Ewers „Der Geist e r s e h e r" (Georg Müller Verlag. München). Das Fragment unseres großen Schiller fesselte die Zeitgenossen durch die herrliche Darstellung einer überaus spannungsvollen Geschichte eben so sehr wie durch die namentlich im 2. Teile hervortretende Kunst psychologischer Vertiefung. Die Rätsel des geheimnisvollen Armeniers blieben unge'löst. Hanns Heinz Ewers, der Schulderer des flackernd Phantastischen, des Künstlers grotesker Einfälle, hat eine Fortsetzung geschrieben, die zwar nur wenig „schillert", aber doch bis zum Ende fesselt durch ihre Frische, ihren Witz und ihr Festhalten an den Motiven und Farben des klassischen Werkes.
— Der Geist des absoluten Schicksals. Das 3deal des Lebens, der Politik, der Erziehung, von Kotaro Oyama. (A.--G. Reuenschwandersche Verlagsbuchhandl., Konstanz.)
Schluß- Schluß- Schluß- Schlufl Kurs Kurs Kurs
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin
ist die Hausfrau, die Gerichte mit
Makkaroni, Nudeln and Hömle bevorzugt, leigwatensind die bekömmlichste, nahrhafteste Speise, dabei um vieles billiger wie Fleisch und Gemüse, leigwaren sind rasdi zubereitet, daher willkommene Ersparnisse an Zeit und Gas.
Märkte.
Mainzer Produktenbörse.
Mainz, 4. Aug. Der hvhe Devisenstand lieh aus der heutigen Börse einen Veuckehr mit Auslandsgetreide nicht aufkonnnen. Die Preise für 3nlandserzeugnisse stiegen ebenfalls entsprechend der Valuta. Die grobe Unsicherheit bewirkte, daß sich> die Abschlüsse im allgemeinen in engeren Grenzen bewegten. Soweit Votierungen möglich waren, wurden loco Mainz per 100 Kilo folgende Preise ermittelt: Weiten 3200, Roggen 2725 bis 2800, Hafer 3100—3220, WeizenrnM 00 4600, Weizenmehl Spez. 0 4225—4500, Rvggemnehl3200, Futtergerste 2750—2800, Mais La Plata 3200, Maisschwt 3250, Roggenkleie 1725—1750, Weizen- kleie 1725—1750, Trockenschnitzel 1800, Torfmelasse 1050 Spelzspremnelasse 1150—1200, Wiesenheu lose 1500, Wiesenheu gepreßt 1600, Klee Heu 1600 bis 1700, Rvggenströh gebündelt 650, Roggen- stvoh Drahtballen 775, Frühkartoffeln 775—800, Weihe Bohnen 3200, Graupen 4900. Auslands- zücker 8500 Mk.
203.50
0.74
0.01
12.80
43.20
23.44
2«.4O
40.85
3. 8.
77,50 116,50 234,-
72,- 521,- 359,75 282,- 267,- 489,- 387,- 284,- 233,- 276.-
1460, - 760,-
1360, - 1470,- 3125,-
950,— 810,-
1555,- 9u0,- 795,- 770,- 935,- 81G,* 510.- 464,-
3.8
77,Ö0 112,- 230,-
72,50 510.- 365,- 283,- 268,- 505,- 392,50 290,-
233,-
Aationalbank f. D. . ^73.- Boch. Gußstahlwerke
Bud.-Eisenw.-Akt.. ^00,- D.-Luremb. Bergw..
Gelsenkirch. Bergw.. ly^5- Harpener Bergbau. ^00,- Oberschl. Eisenb.-B.103o,- Oberschles. Eisenind. 849,- Phönir-Bergb.-Akt. 1595,- ----- - - 880,-
Amstd -Rotterd 32559,2d 32640,75 29363^5 29436,75 Brüssel-Antw ' 6491.85 6508,16 5802 6u 5917,40 Christiania * 14531,80 14568,20 12933,80 13966 20 Kopenhagen . 18227,15 18272,85 16304,55 16345*45 Stockholm 22073,35 22127.65 19675,35 1 9724,65 HelsingforS. . . 1802,70 1830,70 1598,- 1602 Italien..... 3765,25 3774,70 3455,40 3464M
London..... 3755,30 3764,70 8375,75 3384,25
Aeuyork..... 828,96 831,64 761,04 762,96
Paris ..... 6791,50 6808,50 6142,30 6157,70
Schweiz..... 15955,- 15995, - 14132,30 14167,70
Spanien..... 12883,8512916,15 11460 65 11489,35
Deutsch. Oesterr. 1,33 1,37 1,53
Prag..... '
Budapest. . .
Buenos AireS Bulgarien . . Japan.....
Züricher Devisenmarkt.
4. 8.
Behördliche Anzeigen
Stcidt. Arbeitsamt Gießen
Liebigftraße 16, Teleph. 2654.
ES können eingestellt werden:
». bei bicsigen Arbeitgebern: 1 Bäcker, 1 Wagen- lackterer, 1 Schreiner, 2 Schuhmacher, 1 Korrespondent, 1 Maschinenschretber.
Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Kaufmann, 2 Glaser, 1 Lackierer, 1 Polsterer, 2 Btlderrahmenmacher, 1 Steinblldhauer, 1 Sieinhauer, 2 Bäcker, ein Metzger, 2 Svengler und Installateure, 1 Stukkateur, 2 Wagner, 3 Schmiede, 1 Wagen- und Autoschlosser, 1 Kellner, 1 Weißbinder.
6. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Nieter, zwei Dreher, 2 Kesselschmiede, 3 Innbro. Knechte und Arbeiter, 1 landwirtschaftlicher Eleve, 1 landw. Verwalter, 1 lediger Schweizer, 2 Tapezierer und Polsterer, 1 Schlosser, 1 Bäcker, 4 Schreiner, 1 Polsterer, 1 Koch, 1 Installateur für Wasserleitung, 1 Sattler, 2 Steinmetze, 1 Elektromonteur.
Lebrlinge: 1 Svengler u. Installateur, 1 Zigarren- fortierer, 1 Gärtner.
ES surben Arbeit: 1 Buchdrucker, 1 Schriftsetzer, Kaufleute, Schreiber und Messende, Packer, HanS- burschen und Slnsläufer, 1 Autogenschweißer, Dlaschinenfchloiser, Bauschlosser, Schuhmacher, 1 Krankenpfleger, 1 Sattler, 1 Polsterer, Bäcker u. Metzger, Kellner, 2 Buchbinder, 2 Wagner, 1 Installateur und Spengler, 1 Monteur, Heizer, ein Kraftfahrer, 1 Mühlenbaucr, 1 Glaser, Bauhilfsarbeiter, Erdarbeiter.
Lehrlinge: 3 Elektromonteure, 1 Elektrotechniker, 3 Ainoschlosser, 2 Maschinenschlosser, 1 Mechaniker, 2 Schlosser, 1 Schuhmacher mit Ko t u. Wohnung, 1 Kaufmann.
Gelegeuhcitsarbciteu werden ebenfalls entgegengenommen.
Weibliche ALteiluug:
Ek können eingestellt werden:
«. bei diesigen Arbeitgebern: Mädchen Hit tagsüber, Dienstmädchen, Lauffranen und -mädchen für einzelne Tage, tiichtige Alleinmädchen, 2 Küchen- madcken, 1 Stühe, 1 Köchin, 1 Kochlehrmadchen, 2 Stenotypistinnen.
b- bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 landwirtschaftliche Diemtmadchen, Dienstmädchen, Alletn- mädchen, Zimmermädchen, Küchenmädchen, zwei Haushällerinnen, 1 Köchin für Hotel, 1 Köchin für Amtalk, 1 Fnfeuse.
Es suchen Slrbcit: Waschfrauen, einige Lauf- franen,anch für 3.achmlttagsbeschnsttgnng,Mädchen tfir tn^über, 1 Büglerin, 2 Berkänserinnenlehr- madch., 1 Flickerin, 1 Kontoristin, 2 Verkäuferinnen.
Die BernfSbcratnng und Arbeits Vermittlung für Musiker ftnbct werktags von 10 bis 12 Ubr statt. 7259 B
DD D DO DOODDODCiriD
DrntfiflfftP?! iPhPr ütf SM10 ie8er £IUU1UUKU jkvklUU MzskAtullZsNlceln u.vcels- wett die LcW'iiüe iinla.-i)cutfeceL H. £doa?. Giezea CDOQDDDDDÜGDDDCiUDDDDDDDDDDnDDDa
in
2.35 Mk.
4.55
8.50
2.95
Finanzamt.
7265
72860z
6.75
8.40
156.35
134.95
169.15
185.85
174.10
84.55
85.30
179.55
für Kohlen .... 13.35
für Koks und Brikett- 14.70
Hess. Bürgermeisterei Schäfer.
frei Lagerplatz des Kohlenhändlers für den Zentner einschliehlich Warenumsahsteuer.
Anthrazit . . . Steinkohlenbriketts Braunkohlenbriketts Torfbriketts . . Zechenkoks, grob .
„ nutz .
Bekanntmachung.
Infolge Erhöhung der Zechenpreise und Fuhr- löhne für Kohlen und Koks ab 1. August 1922, sowie der allgemein gestiegenen Unkosten, werden die Höchstpreise gemäß Beschluß der städtischen Drennstoffdeputation vom 4. August 1922 auf Grund der Vorschriften des § 117 der Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über Regelung der Kohlenwirtschaft vom 23. 3. 1919 mit Wirkung vorn
Zuschläge dürfen erhoben werden für den Ztr.: 1. Für das Einwerfen des Brennstoffes von der Straße in den Keller . .
2. Für das Einträgen des Brenn-
Aeltere Bestände sind zu den seitherigen Höchstpreisen abzugeben. Uebertretung dieser Höchstpreise kann auf Grund des § 4 der Preistreiberei-Verordnung vorn 8. 5. 1918 mit Gefängnis und mit Geldstrafe bis zu Mk. 200000.- oder mit einer dieser Strafen bestraft werden, vorausgesetzt, daß das Gesetz bett. Verschärfung von Strafen vom 18. 12. 1920 nicht Anwendung findet.
Gießen, den 5. August 1922. [7301B
Der Oberbürgermeister. I. V.: vr. Selb.
Sfäötifd?e$ Bremsioffamt.
Ausgabe von Kohlen.
Marke 2 der Kleingewerbekarte (grüne Karle) wird mit 2 Zentner Steinkohlen ober Braunkohlenbriketts beliefert.
Gießen, den 5. August 1922. [7302B
Der Oberbürgermeister (Brennstoffaml).
7. August 1922 wie folgt festgesetzt:
Fettstückloh len . . Mk. 153.50 für den Zentner Fettnutzkohlen . .
Fettkohlen, meliert Ghnuhkohlen . .
stoffes von der Stratze in den Keller 3. Bei Lieferung in Säcken oder Körben
bis zu Höchstmengen von 15 Ztr.
ab Eisenbahnwagen in den Keller 4. Bei Abholung von dem Lagerplatz
des Kohlenhändlers bis zur Höchst.
menge von 15 Ztr.......
5. Bei Lieferung ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis vor das HauL für Kohlen . . . . für Koks und Briketts
6. Bei Lieferung in Säcken oder Körben bis zu Höchstmengen von 15 Ztr. ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis in den Keller
200.55 „ „ „
Die Preise verstehen sich ab Eisenbahnwagen Fuhren bis vor das Haus des Käufers oder
Arbeitsvergebnng.
Die Chaussierungs- und Pflasterarbeiten für die Befestigung der Fahrbahn in der Stratze „An der Warte" sollen Donnerstag, den 10. August 1922, Dorrn. 10 Llhr, öffentlich vergeben werben.
Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote sind rechtzeitig abzugeben. Zuschlagsfrist 14 Tage. 72588
Dietzen, den 2. August 1922.
Stadtbauamt Gießen. 3. 03.: Rold.
Die Gemeinde Watzenborn-Steinberg beabsichtigt einen zum Sprung untauglichen fetten Dullen zu verkaufen.
Kaufliebhaber wollen ihre Angebote pro Zentner Lebendgewicht bis zum Donnerstag, den 10. August 1922, nachmittags 5 Uhr bei der Bürgermeisterei einreichen, woselbst auch die Bedingungen einzusehen sind. Zuschlagsfrist 3 Tage.
Gleichzeitig beabsichtigt die hiesige Gemeinde einen jungen sprungfähigen Simmentafcr Bullen an= zuschaffen. Angebote mit Preisangabe können eben» falls yierselbst eingereicht werden.
Watzenborn-Steinberg, den 4. Aug»'st 1922.
Bekanntmachung.
Durch Beschlutz des Landessiedlungsamts ist das Verfahren der Landzuteilung in den Gemeinden Borsdorf und Rabertshausen I eröffnet. 2lls Arbeitsbezirk wurden die Gemarkungen Borsdvrf und Rabertshausen bestimmt.
Die Landbewerberliste liegt in der Zeit vom 7. bis einschl. 17. August d. Is. auf den Geschäftszimmern der Bürgermeistereien Borsdorf und Rabertshausen während der Dienststunden offen.
Gemätz 8 25 der Vollzugsordnung zum Land- geseh fordere ich alle Personen, die sich an dem Verfahren der Landzuteilung beteiligen wollen, auf, sich binnen der Offenlegungsfrist in die Landbewerberliste eintragen zu lasten.
Wer nicht in die Landbewerberliste aufge- genommen ist, braucht in dem weiteren Verfahren nicht berücksichtigt zu werden.
Die Wahl der gemeinschaftlichen Bevollmäch- tigten (Vertrauensmänner) der Landbewerber Hübet Sonntag, den 20. August 1922, in Dorsdorf und in Rabertshausen statt. Wahllokal und Tageszeit werden von den Bürgermeistereien bekannt gegeben.
Bad-Salzhausen, den 4. August 1922.
Der Landamtmann zu Bad-Salzhausen. __________________Drill._____________7289D
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 363 der Reichsabgabenordnung wird hiermit auf Kosten des Beschuldigten zur öffentlichen Kenntnis gebracht, dah durch rechtskräftige Strafbescheide des unterzeichneten Finanzamts vom 1. Juli 1922 der Möbelhändler und Polsterer Karl Slückrath zu Gießen wegen versuchter Hinterziehung der Umsah- und Einkommensteuer gemätz §§ 360, 359 A. O., § 43 11. St. G. vom 24. 12. 1919, § 39 11. 6t G. vom 26. 7. 1918 und §§ 39, 53 Sink. St. Ges. vom 29. 3.1920 zu einer Gesamtgeldstrafe Don Mk. 70650.— und den Kosten deS BersahrenS verurteilt worden ist.
Gietzen, den 26. Juli 1922.
Preisverteilung
beim Propaganda-Werbe-Ausschreiben für
Schuhputz Bigrin und Seifenpulver Schneelkomg.
Aus dem hiesigen Bezirk errangen sich Preise:
Gießen: Wilhelm Luh, Klinikstraße 22
Wetzlars Wolfgang Aböe, Goethestraße 10
Jeder Bewerber erhielt einen Preis. — Den vieltausenden Bewerbern verbindlichsten Dank für ihre Mitarbeit.
6673ss Carl Gentner, Göppingen.


