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fpd. Frankfurt a. 1, 3. Dez. Des i 2a u b Mordversuchs an dem amerikanischen I Major Haue rtoebn Im V-Zua Koblenz I Frankfurt a. M dringend verdächtig er- 1, scheinen der Friseur Smll 2 e i n b o t h. geb

12 Iuli 1996 in Äaflet, unb der Landwirt Alois 2 u b, geb. 6. 3uni 1892 in Arzheim. Der Aufent­halt der derben Personen ist zur Zeit nicht bekannt. - Die Belohnung für die Ermittlung der Täter ist tnzlvischen auf 500 000 Mark erhöht tvorden.

Schöffengericht.

(Sieben, 28 Dov.

Sine Witwe mm hier hatte im vergangenen Sommer etwa 10 junge Mädchrn zu Sang und Tanz eingeladen. Aach deren Weggang schimpfte und lärmte sie noch etwa eine Stunde lang, so bab die übrigen Hausbewohner nicht schlafen ck konnten. Wegen Ruhestöruna erhielt sie eine ^Geldstrafe von 50 M k.

Gin junger Arbeiter von hier, der zur Zell in der Zellenstrafanstalt in Butzbach Strafe Der­bübt, hat im Winter 1921 einen seinem Haus­eigentümer gehörigen auf dem Boden stehenden Ofen gestohlen und wird deshalb mit 4 Wochen Gefängnis bestraft.

Am 18. August wurde ein Dreher von hier wegen roher Mißhandlung seine- noch nicht ein Hahr alten KtndrS zu 4 Monaten Gefäng - n i S verurteilt. Die Strafe hielt ihn nicht ab, daS Kind am 10. Oktober wiederum derartig zu mib- handeln, bab eine Zeugin durch die geschlossene Türe hindurch daS Klatschen der Schläge und das schreckliche Kammern und Wimmern des Kindes hörte. Wie der Kreisarzt bei seiner Untersuchung vier Tage später feststellte, hatte daS arme Wesen unterhalb des linken Auges eine etwa tote ein Zweimarkstück grobe Wundstelle und eine gleiche auf der Wange. Aach der Ansicht deS Arztes müssen diese Wunden mit der Faust ober dem Knöchel bei ged rächt worden fein. Der unmensch­lich? Dater begründet seine Roheit damit, bab das Kind bei seiner Annäherung jedeSmal zu schreien und zu wimmern begonnen habe. Hierüber habe er sich geärgert und es deshalb geschlagen. Diesmal erhält der älnhold eine Gefängnis­strafe von acht Monaten. Die Fürsorge­erziehung wird für das bebaaerndtoertc Kind etngeleitei werden.

Eine Frau von hier hatte einer Mitbewoh­nerin eine alte Pferdedecke gestohlen unb sie einer anderen 5frau zur Herstellung von Wickel- \ teppichen geschenkt. Erstere wurde wegen Dieb­stahls mit Rücksicht- auf ihre Vorstrafe zu einer Woche Gefängnis verurteilt, während letz­tere mangels Beweises von der Anklage der Hehlerei freigesprochen wurde.

Wegen einer Reihe von Diebstählen zum Rächtet! ihrer Herrschaften unb anberer Dienst- | madchen erhielten zwei junge Dienstmädchen von Gladenbach unb (Sieben G e s a m t ge f ä n g n is­st r a f e n von 2 Monaten 14 Tagen Ento. 3 Monaten 14 Tagen, während eine dritte Anaeklaate, die sich einen Teil der gestohlenen Sachen hatte schenken lassen, wegen Hehlerei mit einer Woche Gefängnis bestraft wurde.

Wegen unerlaubter Entfernung über 7 Tage unb Unterschlagung von Dlenstgegenständen wurde etn Schütze des hiesigen Infanterie-Regiments mit 3 Mo naten 14 Tagen Gefängnis bestraft.

Gin Metallarbeiter von Lang-Göns batte einer unbescholtenen Frau von da nachgesagt, ' sie habe es mit einem verheirateten Mann zu tun. Degen dieser schweren Beleidigung wird er zu einer Geldstrafe von 6000 M k. verurteilt.

Wegen Beleidigung erhielt eine Frau von I hier eine Geldstrafe von 500 Mk.

Vermischtes.

Aorweglsche Lebenemtttelspenden für Berlin und Dien.

Berlin 3. Dez AuS Kristiania ist gestern ein Sxttazug mit 15 Waggons Lebens­mitteln und Kleider nach Berlin unb Wien abgegangen. Weitere Züge folgen dem­nächst. In Berlin werden die ßiexSgaben durch das deutsche Rote Kreuz, in Wien durch ein norwegisches Hilfskomitee verteilt.

Eine gefährliche Explosion.

Berlin, 3. Dez. Auf dem Bahnhof Baalbergein Anhalt explodierte nach demLvkalanzeiger" ein Güterwagen mit Chlorsäure. Die giftigen Gase ver­pesteten die Luft, so dah die Reisend-.'n nur un­ter großen Beschwerden den Bahnhof ver­lassen konnten.

* ileberschwemmung In der Wüste. Daß die Wüste Saharä, deren Trockenheit sprich­wörtlich geworden ist, von einer aleberschwcm- muixg heimgesucht wird, ist gewiß ein nicht all­täglicher Fall. Wie ein Berich', aus Konstan­tine in Algier meldet, ist dies aber tatsächlich ter Fall Die Grenzgebiete der Sa>arr sind toi so schwerem Regen betroffen worden, bab bie Giscn- bahnlin ie von Bisera nach Tuzgurt an fünf Stellen durchbrochen wurde. Gin Zug, der auf dieser Linie fuhr, b?fan) sich Plötz ih in der Mute eines groben Sees, und das Wasser stand an vielen Stellen einen Fuß hoch über den Schienen. Die Bahnstation von Tuggurt muffte toejen der üleberschwemmung von den Bewohnern verlassen werden. Diese gewaltigen Aiederschlä^e stehen in der Geschichte der Sahara gan; einzig bi. An zwei Orten, wo seit den Hahr? 1917 überhaupt kein Regen gefa.len war, wurden vie e Wvhruigen fortgeschwemmt, und die Beduinen sind über d e e ihnen ganz unbekannte Aaturerscheinung eben o erstaunt wie entsetzt.

Die Wiedereröffnung der Diamantselder von Lüderitzbucht.

Einst waren die Dlamantfurrde in Lüde­ritzbucht ein Stolz unserer jungen Kvlonial- herrlichkeit. Jetzt sind unS auch diese wert­vollen Schätze mit dem Raub unserer Kolo­nien verloren gegangen. In einem Bericht aus Lüderitzbucht, der in einem englischen Blatt veröffentlicht ist, wird nun mitgeteilt, dah die Diamantfelder, die seit 1914 geschlossen waren, nunmehr eröffnet werden. Wir erfahren dabei zugleich einiges darüber, wie es in dieser schönen Stadt, die deutsche Tatkraft an der Lüderitzbucht ins Leben rief, unter englischem Mandat aussteht.

Die Diamantstadt im Sand ist eine statt­liche Ansiedlung, die die Deutschen an dieser unfruchtbaren Küste errichteten", heißt es da. Lüderitzbucht hat elektrisches Licht, prachtvolle Regierungsgebäude und ein Lichtspieltheater. Die Läden sind mit Waren angefüllt, die direkt von Deutschland kommen. Die Preise sind viel billiger als in der benachbarten südafrikani­schen Union, und man kann, was man braucht, taufen natürlich mit englischem Geld. Die Mark ist auch hier nichts wert. Kein Gras­halm und kein Baum wächst in einem Umkreis von 100 Kilometern um diese Stadt. Jeder Tropfen frisches Wasser muh destilliert wer­den, aber die Bewohner ttinken nicht viel Wasser; sie haben vortreffliches Bier. Die braunen Sandhügel um die Bucht von Lüde-

ritz sind reich an Diamanten. Erst kürzlich sand eine Frau einen wertvollen Edelstein vor ihrem Hause in der Hauptstraße in der Stadt; ie war gesetzlich verpflichtet, ihn abzulie- ern. Gleich vor den Toren der Stadt liegen >le Diamantfelder,verbotenes Gebiet", wie die Warnungstafeln überall anzeigen. Hier werden bald wieder Tausende von Eingebore­nen an der Arbeit sein, um die Erdoberfläche aufzuschürfen. Gröhe Schwierigkeiten sind dabei nicht zu überwinden, denn die Diaman­ten werden hier ohne diel Graben gefunden. Droschken gibt es nicht in den sandigen Stra- ßen von Lüderitzbucht. In dem tiefen Sande würden die Wagen schlecht vorwärtSkommen. Lleberall wird der Verkehr durch kleine Wag­gons aufrechterhalten, die auf enggleifigen Schienen laufen und von Mauleseln gezogen werden. Jedes Haus hat feine eigeneEisen­bahnverbindung", bis in den Hof hinein. Staubstürme wirbeln jeden Morgen durch die Stadt; sonst ist das Klima sehr gesund und angenehm. Lüderitz ist auch ein Badeort, und die Deutschen nannten ihn das afrikanische Ost­ende. Ein Haufen von Badehütten an der Küste, und der unvermeidliche Bierausschank das ist aber alles in diesem Modebad. Die Bucht selbst ist einer der schönsten Hafen, die eS an der Westküste von Afrika gibt."

Handel.

Megum A. G. Butzbach.

In der am Sam Stig ftattgebabten 22. ordent­lichen ©en.rikerlamm uni der Meguin A G., Butzbach, wurden die Vorschläge b:r Verwal­tung einstimmig genehmigt. Hiernach werden für daS am 30. Juni 1922 abgelaufene Geschäftsjahr .eine Dividende von 40 Pro^ auf die Stamm­aktien im Betrage von nom. 21 000 000 Mk. und 6 Prvz. auf die Vorzugsaktien im Betrage von 1500 000 Mk. verteilt. Ferner wurde die Ver­waltung ermächtigt zur Ausgabe bis zu 14 000 000 Mark neuer Stammaktien und 1 500 000 Mk neuer Dorzugsakt en, deren sechsfaches Stimmrecht jedrch auf die bekannten Fälle, Satzungsänderungen. Aussichtsratswahlen und Auflösung der Gesell­schaft. beschränkt ist. Die Festsetzung des Termins der Ausgabe und der Ausgabebedingungen der 14 000 000 Mk. Stammaktien, von denen ein Teil den alten Aktionären zum Bezug? angeboten wer­den soll, bleibt der Verwaltung Vorbehalten. Herr Eduard Röchling, Saarbrücken, scheidet aus dem Aufsichtsrat aus. An seine Stelle wurde Herr Bankdirektor Schmidtborn vom H.ruse Röchling neu in den AuffichtSrat gewählt.

Frankfurt (L TEL, 2. Dez. Börsen- stimmungsblld. Auf dem Devisenmarkt trat in den ersten Morgenstunden auf die neuen Drohungen der Repressalien seitens Frankreichs wieder eine stärkere Befestigung ein. Der Dollar begann im freien Verkehr mit 82008300 und stieg vorübergehend auf 8400, um dann mit 81008200 gehandelt zu werden. Die Wertpapierbörse blieb geschlossen. Von Bureau zu Bureau blieb die Gesamthaltung fest. Der neue Monat hat sich ganz gut an- gelassen, und die gestern wesentlich erhöhten Äachbörsenkurse konnten sich behaupten, viel­fach weiter befestigen. Bevorzugt waren Mon- tanaktien. Laurahütte, Oberbedarf, Deutsch- Luxemburg, bei denen man Aufkäufe für das Ausland beobachten wollte, lagen fest. Leb­hafte Nachfrage herrschte für Elektrizitäts­papiere unter Bevorzugung von A. E. G. und Schlickert. Sehr gesucht sind ferner chemische

Werte, Theodor Goldschmidt und Höchster Werke. Maschinen- und Metallwerte fanden Beachtung. Größere Kaufaufttäge lagen wie­der für Industrieaktien vor. Valutapapiere fanden zu besseren Kursen Aufnahme. Die bis­her aus Publikumskreisen vorliegenden Kauf- ordres find ziemlich groß.

Bncherlisch.

3. 3. Rousseau- Julie ober Die neue Heloise ist soeben in einer xtoctbänbl- gen, geschmackvoll au-gestatteten Aufgabe Im Pro­pyläen-Verlag in Berlin erschienen, der neben anderen wertvollen Erscheinungen mit Vorliebe, die Aeuausgabe von Werken der Wellliieratur pflegt. Briefe zweier Liebenden aus einer kleinen Stadt nennt Roussoau diesen In Briefform ge­schriebenen Liebesroman Wenn das Werk auch wegen seiner Weitschweifigkeit und seiner Ueber- laftung mit langatmigen, dem elgentllchenRoman- inhalt fcmllegenben Abhandlungen der heutigen Geschmacks- und Geistesrichtung kaum mehr zu­sagt, so ist eS doch als eines der dich.eriswen Hauptwerke Rousseaus zu bewerten und tultur- und literaturgeschichtlich von hoher Bedeutung. Die Formenschönheit der Sprach), die tiefe Leiden­schaft und daS starke Aaturgefühl, das sie offen­baren, machen die Lektüxe dieser Briefe, in die Rousseaus persönliche Empfindungen und Erfah- rungen stark hineinspielen, auch heute noch zu einem Genuß. Die Ausgab-e ist nach einer älteren Liebersetzung von Th. Hell bearbeitet und mit zahlreichen Holzschnitten nach Tony Hohannet, ®. Wattier, G. Lepoiteoin und anderen illustriert.

Albin Zollinger:'S) i e verlo­rene Krone". (Verlag Drethlein u. To., Leip­zig.) (Sin Weihnachtsbuch für kleine und große Kinder. Wie ebn Erlebnis nimmt man die Bilder auf die Lebensreise und hält sie geheim, bis Aalur sie auSlbst und auS dem Spiel des Geistes die Blüte der Aatur erglühen läßt. Unb Karl Seiferts Bild durst folgt in feinster Weise den Wegen des Gefühls und des HumorS, auf denen Zollinger sich verträumte.

Die Zauberweide, ein Märchen von Lothar Scheid. Mit Zeichnungen von Willi­bald Ära in. (Deutsche V:rlagsanstalt, Stuttgart.) Der Korbflechterjunge Tobias erlebt ganz merkwürdige Lehr- unu Wanderjahrr, nachdem sich ihm im Land der Königin Mailinde der zaubernde Geselle Franz angeschlv'sen hatte. Poesie und muntere Laune geben das Geleit durch oic unterhaltfamen Wanderfahrten hinter dem verherten Goldstück her. Die köstliche Frische der Aalur und des bäuerlichen Lebens halten durch bis zum Schluss« des Buches, das fteilich In den Anfängen fein Bestes gibt und von seinem künst­lerischen Wert nichts verloren hätte, wenn die Erlebnisse des Korbflechters etwas vereinfacht, nicht zu weit austzesponnen worden wären.

Der liebe Augustin, die Geschichte eines leichten Lebens von Horst Wolfram Geißler. sBerlag Parcus & Co, München.) Eine lustig-sentimentale Dagantengefchichte mit historischem Hintergrund In der Land­schaft des poetisch verklärten DodenfeeS uid der nächsten Alpenberge. Die vergnüglichen Liebes­abenteuer des Helden münden zuletzt in eine stimmungsvoll versöhnende Eheszene.

H 3- Chr. v. Grim melshausen: Das wunderbarliche Vogelnest. Reu berauSgegeben von Prof. Dr. H. H. Dorcherdt, mit Bildern von Georg Ort, Aürnberg. Verlag Der Bund", Aürnberg. Wie der berühmte SimplizifsimuS" ist auch daS .Vogelnest" ein Stück Zeitgeschichte aus den Tagen des Raub­krieges Ludwigs XIV. gegen Holland. Reale Ver hältnisse spiegeln sich in fern abenteuerliche Roman, und hinter den sich darin häufende» heiteren Episoden und Verirrungen verbirgt sich eine pessimistische Weltanschauung. DaS .Vogel^ nest" ist auch heute noch ein lehrreiches und anregendes Buch.

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Bekanntmachung.

AuS nachttäglich im Hangelstein an- JefaHenem Fichtendeckreistg sind noch etwa 00 Wellen, die auf dem städtischen Lager­platz Steinstraße lagern, abzugeben. Dori abgeholt beträgt der Preis 50 Mk. je Welle. Die Wellen stnd auf Zimmer 19 deS Stadthauses Bergstraße zu bezahlen. Gegen Vorlage des darüber ausgestellten Ausweises erfolgt die Abgabe auf dem obengenannten Lagerplatz. 1104968

Gießen, den 1. Dezember 1922.

Der Oberbürgermeister.

I. D.: l)r. Rosenberg.

Holzsnbmission.

Donnerstag, den 7. Dezember, nach, mittags 3 Uhr, soll aus den Waldungen der Gemeinde Rüddingshausen nach­stehendes Holz durch schriftliches Angebot verkauft werden.

Fich*ens1amme:

4 Festmeter 2. Klasse

15 , 3. ,

6 4. ,

13 5a

12 , 5b ,

50 Festmeter.

Bemerkt wird, daß bas Holz noch nicht gefällt (was aber in Kürze geschieht! und mit der Rinde gemessen ist. Zahlungs­bedingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben, bezw. sind durch die Bürgermeisterei zu erfahren.

Rüddingshausen, 2. Dezember 1922.

Bürgermeisterei Rüddingshausen

(Dost Londorf).

Müssig. (10508D

Nutz- nutz JmmhchnMiMW.

Freitag, den 8. Dezember werden auf dem Gelände des Ritterschaftl. Äaufunger Stiftsonds in Gießen, hinter der Schuh- lerschen Bleiche ander Lahn, versteigert:

4 Pappelstämme von 55 bis 64 Ztm. m. Durchmesser mit 13,5 Festmeter;

1 Lin ben-Gtammabs chnitt von 95 Ztm.

m. Durchmesser mit 2 Festmeter;

Pappel- und Linden-Brennholz (gegen

Barzahlung»: 6 Rm. Rundscheiter und 11 Rm. Reisig.

Zusammenkunft/310 Uhr auf der Lahn­brücke in Gießen. 104990

Dießen, den 1. Dezember 1922.

_______Oberförsterei Gießen._______

Dett Feldbereinigung Münzenberg.

AckitS- iinS WmiiiWMbW.

Donnerstag, den 7. Dezember 1922, vor­mittags 9 Uhr sollen im Rathause zu Münzen- berg die nachoerzeichneten arbeiten und Lieferungen vergeben werden:

Los 1: Planierung der neuen Voranschlag

Gewannwege nördlich der Mk.

Kreissttatze Rockenberg- Wohnbach......... 846 000. -

Los2: desgl.südlichd.Kreisstt.

Rockenberg-Wohnbach . 694 000.-

Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns und bei der Hess. Bürgermeisterei Münzenberg zur Einsicht offen. Angebote in Prozenten des Voranschlages find bis zum obigen Termin verschlossen und mit der Aufschrift: .Angebot Feldbereinrgung Münzenberg" versehen, der Hess. Bürger- meisterei Münzenberg einzureichen.

Friedberg, den 29. November 1922.

Hess. Kulturbauamt. 10492 D

Arbeitsvergebung.

Unter Hinweis auf den Ministerial- erlah vom 16. Juni 1893 und dessen ®r- gänzung vom 24. Februar 1911 sollen nachstehende Arbeiten des inneren Aus­baus bei den Reubauten der Baugesell- schaft Gemeinwohl In Dab-DauHeirn öffentlich vergeben werden.

1. Elektrische Licht- u. Klingelanlagen in 6 Losen:

Los 1 u. 3 je 114Drennstellen u. 72 m Leitung 2 4 100 .97. .

. 5 80 . .72, .

6 58 US. ,

2. Schreinerarbeiten in 8 Losen:

Los 1.2 u. 3 je 68 Türen 670 qm Fußboden 4 ,34 335

. 5 ,133 . 1434 .

, 6 .92 956

,7 ,76 566 .

. 8 . 39 . 450 ,

3. Treppenarbeiten in 9 Losen:

LoSl,2u.3je8Stockw.-Trepp.56mSeländ.

. 4 ,4 , 28 .

» 5und6.8 . 48 ,

. 7 ,4 . 24. .

.8 ,6 , 35, ,

. 9 .2 . 12, .

DaS Material wird zum größten Teil bauseitig geliefert Angebot-Unterlagen werden vom Zweigbureau in Bad-Rau- heim, Zandersttahe 9, gegen die Selbst­kosten abgegeben, wo auch die Pläne und Unterlagen während der Dienststunden zur Einsicht offen liegen. Die Angebote stnd bis Montag, den 11. Dezbr. 1922, vormittag- 11* 4 Albt, bei genanntem Zweigbureau mit entsprechender Aufschrift

einzureichen, wo sie im Beisein erschienener Dieter eröffnet werden. 10527D

Friedberg, den 30. Rovember 1922.

Der Regierungsbaurctt bet der Kreis­verwaltung.

3. G.: H a ag.

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Rüddingshausen be­absichtigt wegen Inzucht einen kräftigen, gut genährten Vogelsberger Dullen auf lern Wege des schriftlichen Angebots zu verkaufen. Diesbezügliche Offerten sind bis Donnerstag, den 7. Dezember, nach­mittags 3 Mbr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen. Derkaufs- beöingunaen werden bei der Eröffnung bzw. vorher bekanntgegeben.

Rüddingshausen, 2. Dezember 1922. Bürgermeisterei Rüddingshausen.

Müssig. 10507V

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