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Berliner Devisenmarkt, i O

Delo Brief Geld Brief

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Aeuyork . . Paris. . . .

Wien . . , Prag . .

Paris. . .

London.

Italien.

Druffel . Budapest Aeuyork.

Agram .

Warschau

Adana, 2. Sept. (WTB.) Der Vor­marsch der Türken dauert an. Fast alle griechischen Abschnitte wurden aufgervllt. Die Griechen haben schwere Verluste erlitten.

Sander.

Frankfurt o. 1. 4. September 1922, ü Marknotterungerr.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

1.9.

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5385,

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London, 2. Sept. (WTB.) Wie die Blätter melden, verlautet, daß die briti­schen Delegierten keinerlei Er­suchen gestellt haben, daßLloydGeorge an der dritten Versammlung des Völker­bundes, die am Montag in Genf beginnt teilnehmen soll. Lloyd George werde also ' nicht an der Tagung teil-

Verlauf der neuen türkischen Offensive.

2. Sept. (WTB.) Aach einer chavaSmeldung aus Adana haben die T ü r - ken die griechischen Stellungen zwi-v scheu Durnlu-Inar und Uludag besetzt. Die in dieser Gegend entbrannte Schlacht habe mit einem Siege der Türken geendet. Die Griechen seien gezwungen worden, sich in Dichtung Hludag zurückzuziehen.

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AermrkchLes.

Groß« Postunteeschlagungen.

spd. Godesberg, 3. Sept. Im Laufe von drei Jahren hat ein auf dem hiesigen Postamt beschäftigter Oöerschaffner wahrend des Nachtdienstes Unterschlagungen grössten Amfanges begangen. In seiner Wohnung fand man noch 980 000 Mk. deutsches und gusländisches Geld vor.

Die verprügelten Viehhändler.

fpd. Würzburg, 3. Sept. Auf dem letzten Kleinviehmattt forderten zwei Händ­ler, Vater und Sohn, 100 Mark für das Pfund Kalbfleisch Lebendgewicht. Die Metzger gerieten darüber derart in Wut, bah sie die beiden Wucherer ganz gehörig ver­prügelten, vom Markt jagten und dann die beiden beim Wuchergericht zur Anzeige brachten.

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Züricher Devisenmarkt.

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wählt, alS Ort des nächstjährigen Landes- kolonnentags Ober-Ingelheim bestimmt. Mit dem Kolonnentag war etne gröbere Sanitäts­übung verbunden.

fpd. Alsfeld, 3. Sept. In Elpenrod muhte dieser Tage bei einem Begräbnis das übliche Geläut unterbleiben, da die Läutebuben in den Streik getreten waren. Sie verlangten von dem Kirchendiener, der für seine Arbctt ein Iahresgehalt von 500 Mk. erhält, pro «Aase" 100 Wt., so dah der Küster noch etwas aus seiner Tasche hätte zulegen müssen. Ein 12jährrger Schuljunge, der dem Glöckner helfen wollte, wurde als Streikbrecher von den anderen Schulbuben mißhandelt.

Kreis Lauterbach.

* Lauterbach, 3. Sept. Die für heute vorgesehene Bürgermei st erwähl muhte verschoben werden, da die Durchprüfung der eingelaufenen 80 Bewerbungsschreiben noch nicht abgeschlossen werden konnte. Voraus- sichtlich findet die Wahl am 2 4. d. M t s. statt.

Kreis Schotten.

wg. Gedern, 4. Sept. Für die evan­gelische Altershilfe in Hessen gingen hier 1880 Mk. ein, wovon 172 Mk. auf die Kirchenkollekte, und 1708 Mk. auf die Haus- sammlung entfallen.

wg. Gedern, 3. Sept. Zur Behebung der Wohnungsnot plant die Gemeinde den Umbau einer Scheune, in welcher vier Wohnungen eingerichtet werden sollen. Die Baukosten dürften über 1 Million Mark betragen. Im Hnterschoß des Gebäudes sollen die Feuerlöschgeräte sowie der Leichenwagen untergebracht werden.

Starkenburg und Rheinhessen.

Kommunistische Ausschreitungen.

dieF r e i h e i t und bestehlendieObst- bäumein den hiesigen Straßen.

fpd. Frankfurt a. M., 3. Sept. Die Familie des Töpfers Bruno Küth, Gr. Hasen­pfad, erkrankte nach dem Genuß selbst gesammelter Pilze. Während die Frau und die Kinder fast gar nichts genossen, verzehrte der Gatte reichlich von Dem Gericht und starb nach kurzer Zeit. Die Familienmitglie­der wurden gerettet. Klüth hatte den giftigen Knollenblätterschwamm für Champignon an­gesehen.

fpd. Frankfurt a. M., 3. Sept. Bei einer Bootsfahrt auf dem Main stürzte der Arbeiter Fischer, als er mit einer Be- gletterin die Plätze wechseln wollte, in den Strom und ertrank. Die Frau siel eben­falls in das Wasser, konnte aber von dem Bademeister MvSler gerettet werden.

fpd. Griesheim a. Main, 3. Sept. Die Polizei verbot einem Fuhrunternehmer den Ver­kauf eines an Kolik eingeg inge/ien Pferdes und überwies das Tier der Abdeckerei In der nächsten Aacht jedoch holten arme Leute das Fleisch bis auf einen kleinen Aesi und ver­zehrten es.

fpd. Höchst a. M, 3. Sept. Aus Aah - rungssorgen hat sich in ihrer Wohnung in der Königsteiner Straße eine Frau I^ng- Diefenbach mit ihren beiden Kindern durch Leucht­gas vergiftet.

Marburg (Lahn), 2. Sept. Seit einiger Zeit ist hier in der Hingebung die sogen, spinale Kinderlähmung epide­misch geworden. An 50 Fälle sind bereits zu verzeichnen. Die Schulen sind geschlossen, die Kindergottesdienste eingestellt, und die Be­hörden warnen Leute, in deren Familie diese Krankheit auftritt, Kinos, Versammlungen usw. zu besuchen, um die Krankheitskeime nicht zu übertragen. Die Ansteckungsgefahr ist sehr groß. Selbst durch Erde an den Schuhen soll die Krankheit verschleppt wer­den können. Auch Erwachsene sind schon be- troffen. Der Erreger ist noch unbekannt. Mit Vorliebe werden von der Krankheit Kinder im Alter von 24 Jahren befallen. Sie zeigen keinen Appettt, sind außergewöhnlich reizbar und schreien bei der geringsten Berührung. Im Anschluß an große Schweißabsonderungen bei 39 und 40 Grad Fieber treten dann für diese Krankheit besonders charakteristische Lähmungen ein. Erstmalig ist die spinale Kin­derlähmung im Jahre 1906 auf getreten und bat namentlich in Hessen-Aassau Opfer gefor­dert. Zur gleichen Zeit wurde sie auch aus Amerika gemeldet. Sie erlosch bann, um jetzt Wiede er zu erscheinen. Alle Kreisärzte sind auf dem Posten. Man hofft, daß die Isolierungen der Erkrankten ein Weitergreifen verhindern.

Kreis Wetzlar.

el. Wetzlar, 2. Sept. Da bas Künstler- theater des Rhein-Mainiscben Verbandes für Volksbildung nur noch in solchen Städten spielt, in denen ihm durch eine feste Besucher­zahl die zu seinem Fortbestehen notwendigen Einnahmen gesichert werden, ist die Wetz­larer Bürgerschaft jetzt im Begriff, sich zu einer Theater gemeinde zusammenzu­schließen. ES sind für den Winter 6 Schau- spielabende geplant, an denen Anzengrubers Gewissenswurm", SchillersDon Carlos", HebbelsGhges und sein Aing", Shake­spearesSturm", ein Lustspiel von Ludwig Thoma, und ein Luspiel von Moliöre auf» geführt werden sollen.

Turnenr Sport und Spiel.

* Feldbergturnen. Gin Irrtum in unserem Bericht ift dahin zu verbessern, daß hei dem Männer turnen Karl Ludwig- Wetzlar 22. Sieger mit 40 Punkten wurde.

fpd. Hachenburg, 3. Sept. Das Denk­mal des ehemaligen Kaiser Wil­helm II. auf dem Aeumarkt wurde in der letzten Aacht von Bubenhänden u m g e w o r - f e n und zerstört.

Verschobene Dürgermeifterwahl in Höchst.

fpd. Höchst c. M., 3. Sept. Um den Oberbi"' rgermeisterposten ist hier in der Bürgerschaft schwere Fehde entftan den. Die sozialistischen Patteien wollen ohne weitere Ausschreibung den unab­hängigen Beigeordneten Ä s ch zum Ober­bürgermeister wählen, während die bürger­lichen Fraktionen die Ausschreibung verlangen und im Falle, daß man ihrem Be­gehren nicht nachkommt, mit der Man­datsniederlegung drohen. Einem An­trag der demokratischen Fraktion gemäß ist nunmehr die Wahl auf einen späteren Termin verschoben worden.

Die Losung des Königsteiner Kommunal- konfliktS.

spd. K ö n i g st e i n, 2. Sept. Der Streit in den städtischen Kollegien, ob der Bürger­meister Jacobs entweder ßanbrat des Kreises Königstein oder Bürgermeister der Stadt K. sein soll oder beides zugleich, wie er es bis jetzt ist, wurde von der Regie- rung jetzt entschieoen. Der Bürgermeister wurde in den Staatsdienst übernommen. Gleichzeitig ernannte man ihn zum Regie­rungsrat und übertrug ihm die endgültige Verwaltung des Kreises König­stein. Der Bürgermeisterposten ist neu zu Gesetzen.

Ausländer als Obstdrebe.

fpd. Oberursel, 3. Sept. Bei der Durchfahrt der stets stark mit Ausländern be­setzten Postauws WiesbadenAauheim neh­men sich die fremden Herrschaften regelmäßig

fpd. O f f e n b a ch, 3. Sept. Hier kam heute nachmittag während eines Umzuges der kommunistischen Zugendvereine zu schweren Ausschreitungen. Größere Trupps drangen in die Wohnung des Stadt­verordneten Nessel (Zentrum) ein und zwan­gen diesen unter schweren Bedrohun­gen, im Zuge mitzugehen. Dabei mußte Nessel um den Hals ein 'Schild mit der In­schrift:Ich bin der größte Lehrlingsschin- Der! tragen. Als später die Polizei ein­schritt, gingen die Demonstranten auf Frank­furter Gebiet über, wohin ihnen die Offen­bacher Polizei nicht folgen konnte.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Amerika und die Wiederherstellung der Welt.

London, 2. Sept (WTB.) Reuter meßxzl auö Washington: Im Meißen Hause wurdc erklärt, das die amerikanische Teil­nahme an der Erörterung der Wiederher- slellungsprobleme der Welt zu einem zukünftigen Zeitpunkte unvermeidlich sei. Augenblicklich sei der Präsik>ent noch dec Ansicht, daß die Zeit für die Vereinigten Staa­ten noch nicht gekommen sei, um an der fetzt im Auslande stattfindenden wirtschaftlichen Erörterung teilzunehmen. Außerdem wurde er­klärt, der Präsident sei der Meinung, daß die Nationen Europas einsähen, daß eine Wieder­herstellung der ganzen Welt von der Regelung der Frage der internationalen Schul­den einschließlich der Reparationen abhänge. Der Wortführer des Weißen Hauses erklärte noch daß. wenn die Staatsmänner Eu­ropas bei ihrer Erörterung der wirtschaftlichen Verhältnisse zu einem Punkte gelangen, be» dem der Rat der Vereinigten Staaten gebraucht würde, Amerikanichtabseits stehen werde. Der Präsident, so heißt es, werde auch eine Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen zwi­schen denVereinigtenStaaten und Ruß« land in gewissem Sinne begrüßen und hoffe daß ein Weg dazu gefunden werden könne.

Eine verständige amerikanisch« Ansicht.

Aeuyork, 2. Sept. (WTB.) Durch Funk- sprach Aus Washington wird berichtet: Un­ter Dezugnähme auf die Meldungen über durch französische Aegertruppen am Rhein begangene Verbrechen erklärte der amerikanische Senator Hitchcvck im Senat, es wäre Pflicht dec amerikanischen Regierung, Frankreich die Er­setzung der schlwaczen durch wette Truppen nahe­zulegen Wir sitzen, sagte er, untätig dabei, wäh­rend Frankreich in seiner Torheit dazu über­geht, die deutsche Republik zu zermalmen durch seine Reparationsforderungen, die, wie die Welt lueiß Deutschland gegenwärtig nicht erfüllen kann Wer wir sind als Ration zum Teil dafür ver­antwortlich. day sich das Rheinland unter militärischer Des e hu n g le mdct. Es ist unser Recht und unsere Pflicht, dagegen zu protestieren, daß halbzivilisierte schwarze Truppen bei einer weihen Bevölke­rung einmarschieren, wo sie als Er­oberer erscheinen und als Verbrecher austreten. Der Senat faßte keinen Beschluß über die An- regung Hitchcocks.

Keine Teilnahme Lloyb Georges an der Döiksrbundstagung.

Büchertisch.

ünftre Singv ögel. Von Prof. Dr. Alwin Doigt. 2. Auflage. 194 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und 2 Farbentafeln. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.

Von schönenRechenstunden.Anregungen und Vorschläge für eine Umgestaltung des Rechen­unterrichts. Von A. Gerl ach. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.

Flora von Deutschland. Ein Hilfsbuch zum Bestimmen der zwischen den deutschen Meeren und den Alpen wildwachsenden und angebauten Pflanzen. Von Prof. vr. O. Schm eil und Jost Fitschen.-Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.

Führende Denker und Forscher. Von Geheimrat Profeffor Dr A Riehl. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. Riehl zeigt an h^vor- ragenden Beispielen, wie in der Geistesgeschichte die Philosophie als' geistige Macht im Leben der Menschen hervorgetreten, und zwar im Bunde nut dem Wißen ihrer Zeit, aber darüber hinaus als Mitfchöpserin der Kultur.

Einführung in die Psychologie der Aussage. Eine Darstellung der wichtigsten experi- mentellen Untersuchungen ihrer Methoden, Ergebnisse und Aufgaben. Von Stuüienrat ^oh. Schrenk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.

Datum: 1. September 2. September

Amstd -Aotterd 48938,75 49061,25 51935, 52065,- Brüffel-Antw ' 9338,30 9361,70 9937,55 9962,45 6briftiama ' ' 21573, - 21627, - 22247,15 22302/.5 Kopenhagen '' 27765,25 27834,65 28764,- 28836,- Etockholrn 34956,25 35047,65 35455 60 35544,40 HelsinaforS' ' ' 2921,30 2923,70 .2846,40 2853,60 Italien ' ' ' 5617,95 5532,05 5892,60 5907,40 London 5593, - 5607,- 5967,50 5982,50

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Rio de Janeiro

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Denkens und Fllh feit» daranfetze, mit den be­ratenen Vertretern der Gemeinde einem gemein­schaftlichen Ziele entgegenzustreben. Mit dem Dor- 3trag des 21. Psalms durch den Synagogen-Ge- -migvereln schloß die erhebende Feier. Zahlreiche Ovationen seitens des Gemeindevorstandes, der iGemeindemitglieder und mehrerer hiesiger Ver­einigungen bekundeten dem Jubilar die Liebe seiner dankbaren, unter seiner Führerschaft empor- gebuchten Gemeinde. Möge es Herrn Dr. oantet vergönnt fein, noch recht viele Iahre zum Wohle feiner Gemeinde tätig zu sein! ,

* Sein 40jähriges Dienstjubi - ^äum begeht heute in voller Rüstigkeit der !GaSmeister Konrad Wagner Hierselbst.

1 "Seineng 5. Geburtstag begeht heute 'm geistiger und körperlicher Frische der Uni­versitäts-Sekretär i. R. Geh. Kanzleirat Fnedr. Echäfser. . _ .

** Der MilchPretS wrrd nach einer Bekanntmachung des heuttgen Anzeigenteils mtt Wirkung vom 3. September ab auf 27 Mark für das Liter Vollmilch er­höht. _

Ausgabe von Kohlen. Eme Be­kanntmachung des heuttgen Anzeigenteils teilt die Belieferung einiger Marken der Haus- haltungS karten mtt.

* Der Ankauf von Gold für das Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt in der Woche vorn 4. bis 10. September un­verändert wie In der Vorwoche zum Preise von 5000 Mk. für ein Zwanzigmarkstück, 2500 Mark für ein Zehnmarkstück. Für die aus­ländischen Goldmünzen werden entsprechende Preise gezahlt. Der Ankauf von ReichSsilber- münzen durch die Reichsbank und Post findet unverändert zum 120fachen Betrage 1 des Nennwertes statt.

* Preußisch-Süddeutsche Klas­senlotterie. Die Erneuerung der Lose zur Nächsten Ziehung muß unter Vorlegung der Vorklassenlose bis zum Mittwoch, 6. Sep­tember, abends 6 Uhr, erfolgen.

* Erhöhung der Gebühr für Dlitzfunk - Telegramme. Die Gebühr für die versuchsweise eingeführten Blitzfunk­telegramme ist mit Wirkung vom 1. Sep­tember ab auf 250 Mk. für das Wort, min­destens 2500 Mk. für ein Blitzfunktelegramm,

Mainz, 2. Sept. Die Indexziffer des Statistischen Amts der Stadt Mainz, der die Preise von 50 wichtigen Lebensbedürfnissen (Klei­der, Wäsche und Schuhe sind nicht berücksichtigt) Nugrunde liegen, berechnet sich für den 1. Sep­tember auf 139 0 gegenüber 6 0 6 am 1. Aug. d. I. Die Steigerung betrug also nicht weniger als 782 Punkte oder 126 Prozent.

Hessen-NaMu.

Wie man sich bMg einkleiden kann.

fpd. Frankfurt a. M, 3. Sept. Dieses Problem löste dieser Tage auf die denkbar billigste und einfachste Weise ein feinaekleideter Gauner. Er zahlte bei der städtischen Sparkasse einen Betrag von 100 Mk. ein und ließ sich eines der üblichen Scheckbücher aushändigen. In dec Hand des Schecks, die er stets mit den Aamen yochklingender Aamen unterschrieb, kaufte er nun in zahlreichen Geschäften Anzüge, Schuhe, Vor­hemden und andere schöne Sachen des täglichen Bedarfs ein. Anstandslos erhielt er überall die Waren auf den Scheck. Als die Geschäfte aber am nächsten Tage die Schecks einlösen wollten, er­fuhren sie auf der Sparkasse, daß kein Geld zur Deckung vorhanden war. Auf diese Meise har der Gauner, soweit bis fetzt ermittelt wurde, hiesige Geschäfte um insgesamt 60 0 0 0 M k. geprellt.

Große Qurcksilberdiebstähle.

fpd. Fulda, 3. Sept. Aus den hiesigen Hutstvffwecken sind feit etwa zwei Zähren nicht weniger als285KilvgrammQueck- s i l b e r gestohlen worden. Als Dieb ermittelte man den Heizer der Fabrik, der das wert­volle Metall einem hiesigen Geschäft zur Wei- terverä^ißerung an eine Hamburger Firma verkaufte. , ,

Ein Bubenstreich.

festgesetzt worden.

** Die Truppen des Standortes Gießen, der Regts.-Stab und das l.Datl. des 15. Infanterieregiments, rücken übermorgen, am 6. d. M, nach dem Truppenübungsplatz Mün­singen in Württemberg aus, um dort mit anderen Truvpenteilen an Uebungen teilzunehmen. Die TDfahrt findet am 6. um 8.52 Uhr vorm. statt. Die Rückkehr ist für den 20. d. M. vorgesehen.

** Aufhebung der britischen Po st an st alten in China. Die britischen Postanstalten in China werden gegen Ende dieses Jahres aufgehoben. Wertbriefe, Post­anweisungen und Pakete nach China durch Dermtttlung dieser Postanstalten sind von jetzt an nicht mehr zugelassen.

" Zu den Tarifverhandlungen in Industrie und Kleinhandel nahm gestern vormittag im Gewerkschaftshause eine gut besuchte Angestelltenversammlung Stel­lung. Nach längerer Aussprache wurde be­schlossen, die Schiedssprüche anzu­nehmen.

Bornotizen.

Tag es kalender für Montag: Astoria-Lichtspiele, ab heute:Das Rätsel der Sphinx",Der Mord in der Greenstreet" und Detektiv dec Liebe". Lichtspielhaus, Bahnhof­straße, ab heute:Schamlose cee en inidLiebe im Schaufenster". Palau-Lichtspiele:Die Flucht vor dem Leben" undDer Hevc Landrat".

Die Not der Presse.

Darmstadt, 4. Sept. Der Bei'lag der ..Hessischen Lande szei t un g" hat ben Verlag desDa rm stä d t er T äg l ich e n An­ze i g e r s" durch Kauf erworben. Damit hat die Deutsche Volkspartei Darmstadts einstweilen ihr Sprachrohr verloren.

* Butzbach, 4. Sept. DieButzbacher Zeitung" erscheint von jetzt ab zweimal wöchentlich zweiseitig, um das Aus­fallen des Erscheinens an einem Tage der Woche zu vermeiden.

tob. Hanau, 2. Sept. DieHanauer Zeitung", eines der ältesten Blätter Deutschlands, hat mit dem heutigen Tage ihr Erscheinen eingestellt.

Landkreis Gießen.

gbg. Grünberg. 2. Sept. Im benachbarten Atzenhain wurde feit einer Woche der minder­jährige Karl Aiebergall vermißt. Strei­fen der Einwohner waren erfolglos. Heute nach­mittag fand auf einem Zagdgang ein Grünberger Herr die Leiche des Vermißten in einem Stein­bruchweiher in der Aähe Atzenhains, wo bald auch das Amtsgericht Grünberg eintraf. Man vermutet Selb st mord.

F. Langsdorf, 2. Sept. Oberbriefträ­ger Heinrich Köhler XVIII. trat in den wohlverdienten Ruhestand. Heber vierzig Zachre hat er ununterbrochen sein Amt aus- geübt zur Zufriedenheit seiner Behörde und der Einwohnerschaft der Gemeinden Langs­dorf, Birklar, Muschenheim und Bettenhau­sen. Möge ihm noch ein langer und schöner Lebensabend beschieden sein. Oberstleut­nant a. D. Heinemann aus Bad Homburg hat heute in der wasserarmen Gemeinde Langsdorf mittels der Wünschelrute eine Quelle gefunden, von der man hoffen darf, daß sie die Gemeinde ausgiebig mit Trink­wasser versorgen kann. Ob diese Wasserver­sorgung billiger wirb, als eine durch das Inheidener Wasserwerk, ist schwer zu ent­scheiden.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 3 Sept Der Kolonnentag der hessischen Sanitätskolonnen wurde heute hier unter Beteiligung der Zweig­kolonnen aus den drei Provinzen abgehalten. Die Derhandlungea galten im großen und ganzen Len n e u e n S a h u n g e n für den Landesverband amd die Zw-rigvereine. Zum ersten Vorsitzenden wurde Haupvnann L o t h e i ß e n - Darmstadt ae-