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bon nahrffa 100 'Bötgßrbem behr$i war Der ÖHnÖÄ,:rtJ^aft4ftnnrnt r*Ausfd>uf) für Oberhessen war durch den ®eneralte{retiir Oefononrierat Dagntr* Gießen nertrelen. In seinem umfang- rei«tzen Geschäftsbericht erörterte der Vorsitzende nuch ausführlich die Frage der Bockhaltung. «Antes Material sei nur dann zu züchten, wenn den Dvckhaltem eine ausreichende Bezahlung zu­teil weide. Der Bericht des Rechner- konnte einen Bermögensbesland von 5300 Mark verzeichnen Die Mitgliederbeiträge müssen von 2 aus 5 Mark erhöht werden. An Veranstaltungen sür die nächste Zeit sind vorgesehen eine von der Land- wtrtschaftSkammer veranstaltete Etallschau im Be­zirk Reichelsheim-Friedberg, ferner eine gröbere Ziegenschau mit Prämiierung, die der Verein aus dec Gehspitz für die Orte Durggräfenrode, 'Okarben, Groh-Karben, Rendel,»Kloppenheim und Klein-Karben in die Wege leitet. Auch sür Ober- Dosbach ist eine Prämiierung vorgesehen.

Friedberg. 1. Mai. Die We 1 - 1 crau e r MuseumSgese.llschaft zählt beute, sechs Monate nach ihrer Gründung, hundert ordentliche Mitglieder, darunter 13 mit einmaligen Beiträgen von 1000 Mk. und mehr und 87 mit* jährlichen Beiträgen von 100 Mk. und mehr. DerWMG" ist es bereits in zahlreichen Fällen gelungen, wert­volle Wetterauer Altertümer. Archivalien und Durcke durch Ankauf vor Verschleuderung nach auswärts zu retten und dem Wetterauer Museum nebst Stadtarchiv und Stadt­bibliothek in Friedberg zuzuführen.

fpd. Münzenbcrg (Oberhess.s, 2. Mai. Bei einem schweren Schneegewltter, das vor einigen Tagen über der Gemarkung niederging und die Fluren in einen dichten Schneemantel hüllte, traf ein Dlitzstrahl eine auf einem Acker arbeitende Landwirts­frau und verletzte sie am ganzen Körper in lebensgefährlicher Weise.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Darmstadt, 2. Mai. Zwanzig­tausend Mark Belohnung hat das hessi­sche Ministerium sür die Gr Mittelung der Mörder des Voli^eiwacbtmeislers Günther ausgeschrieben. Vis jetzt haben die Dachsorschun- gen keine Anhaltspunkte über den Mörder er­geben. Vermutet wird, das) die Tat mit den ver­schiedenen Einbrüchen der letzten Tage und in der gleichen Dacht zusammenhängt, bi? wahrichcialich der vor kurzem aus der Strafanstalt Butzbach aus- gebrvchene Philipp Riedel, Schreiner, 25 Jahre alt. der bekannte Löffelschlucker, ausgeführt hat.

Unter ganz außerordentlicher Beteiligung fand heute auf dem Waldfriedhos die Beisetzung der sterblichen Leberreste Gunrhei-s statt. Pfarrer Marx hielt die zu Herzen gehende Gedächtnis- Käte. woraus Oberwachtmeister Stumps als Ver­treter des Landesvereins für die Polizeibeamten mit einem warmen Dachrus eine Kranzspende wid­mete. Weiter legten mit entsprechenden Begleit- Worten Kränze nieder: Polizeikommissar Olefs für das Revier, Oberstleutnant Schröder für die grüne Polizei, Vertreter der Gendarmerie, des Krieger­vereins und viele andere.

' Mainz. 1. Mai. ©innobler Dieb". Ein auswärtiger Fobrikdirekwr büßte im v-Zug nach Köln seine Brieftasche ein. Er wurde vermutlich das Opfer eines B-Zug- DiebeS. Dach einigen Tagen wurde ihm die Brieftasche mit den Papieren zurückgesandc. 3n einem beiliegenden Zettel erklärte der Dieb, das Geld habe er herauSgenvmmen, er stelle ihm das Geld aber zur Verfügung, wenn in einem (Inserat derKölnischen Zeitung" seine Bedürftigkeit nachweisen und den An- spntch auf das Geld begründen könne.

Kreis Wetzlar.

cl. Wetzlar. 2. Mai. Am Sonntag ver­sammelte sich nachmittags eine stattliche Menge in der Hausergasse vor dem Museum, um der Feier beizuwohnen, die von der Sozialdemokra­tischen Partei zur Einweihung einer Gedenk­tafel sürAugust Bebel veranstaltet wurde. Vereine aus benachbarten Ortschaften und Abge­sandte der Arbeiterjugend rückten mit ihren Ban­nern, Fähnchen und Plakaten zum Teil unter Ge­sang an. Die mit dem Bildnis Bebels geschmückte Tafel ist in die den Platz abschliehende Mauer ein­gelassen: sie war von Palmen und Lorbeerbäumen imtgebcn, daneben wurden von der Arbeiterjugend und von dem Wetzlarer Dezirksverein Kränze aufgehängt. Ilm 2 Ühr übergab Stadtverordneter Michaeli als Vertreter der S. P. D. Wetzlars das Denkmal. Parteisekretär Rothe überbrachte die Grütze und Wünsche des Bezirksvorstandes

dec Partei für Hessen-Rassau. Di« Festrede hielt der bekannte Parteiführer Eduard Bern- ft e in. Der Redner würdigte in beredten Worten die Bedeutung August Bebel-, der seine Zugend »on seinem 6. bis zum 19. Lebensjahre in Weylar verlebte, in Dresden Sozialdemokrat und bald einer der Führer der Partei wurde. Sein Dame ist eng verbunden mit der Geschichte der Partei, für die er immer ein Dorbild sein wird. Der Ge­sang eines Männerchor» beendigte die schlichte Feier, die nur durch bte llngunfi des Wettergottes etwas beeinträchtigt wurde.

Z Wetzlar, 1. Mai. 3m hoben Alter von fast 80 Zähren starb der Werkmeister Ludwig Seibert, der in dem Mechanischen Institut W. und H. Seibert seit 59 Zähren tätig war Am Grabe legten die Arbeiter und Ange­stellten einen Kranz nieder. Der Bruder des Ver­storbenen, der Ches der Firma, arbeitet trotz feiner 82 Zahre noch tätig in dem Werke.

Hcsscn-Rassau.

Mord auS Eifersucht.

fpd. Eassel, 2. Mai. Zn einer Gast­wirtschaft der Holländischen Straße tötete nach reichlichem Alkoholgenuh in einem Anfall von Eifersucht ein junger Mann namens Drude seine Braut, die 20jährige Frieda Schröder, durch zwei Revolverschüsse in Brust und Hals.

Verhaftung eine- Raubmörders.

fpd. F r a n k f u r t a. M., 2. Mai. Der be­rüchtigte Geldschrankknacker und Ausbrecher Karl S p a n g aus Ufingen hatte kürzlich einen Raubmord verübt. Sp., der seitdem steckbrief- lief) verfolgt wird, wurde am Montag in Ber­lin verhaftet.

*

mc. Frankfurt a M., 2. Mai. Eine hie­sige angesehene Versicherungsgesell­schaft beschäftigte einen Inspektor, der früher 3iege(eiQrbeit er war. Dieser Mann bot jetzt ferne Stelle als D^rsicherungsinspck. tor aufgegeben und ist zu seinem früheren 'Veras zurückgelchit, wo er 30003500 Mk. monatlich verdient, gegen 1600 Qltt., die er von der Ver­sicherung bezahlt bekam. 3m städtischen Äran- lenhaus weiden augenblicklich über 70 Kinder be­handelt. die an chronischem Haaraus­fall. chervorgerufen durch einen Pilz, leiden. Die Krankheit, die in vielen Fällen die Haar­wurzeln völlig zerstört, ist noch tm Umsich­greifen begriffen.

Kirche und Schule.

* Klein-Linden, 2. Mai. Das 25jährige Dien st j ubiläum des Lehrers L. Keil Mirde in der Schule gefeiert. Der Saal war bon den Schülern feiner Klasse festlich geschmückt. Um 10 Uhr fand die Feier statt. Es waren anwesend das Lehrerkollegium. Vectteter des Schulvorstan­des. der Kirchen- und politischen Gemeinde, sowie tii Schulklasse des Ztzbilars. Lehrer Boßler sprach im Damen deS Lehrerkollegiums und des Schulvorstandes und überreichte ein Dlummge- schenl. Psai^rer Ackermann und Beigeordneter L u h überbrachten die Glückwünsche der Kirchen- und politischen Gemeinde. Auch die Kinder stan­den mit ihren Glückwünschen und Geschenken nicht zurück. Einige passende Kinderchöre trugen zur Verschönerung der Feier bei. Der Zubilar hat in seiner 25jährigen Tätigkeit überaus segensreich in unserer Gemeinde gewirkt.

, ( W i e s e ck, 1. Mai. 3n unsere Schule tourtten im neuen Schuljahr nur 3 4 Kin­der ausgenommen, 15 Knaben und 19 Mädchen. Trotz Sturm und Regen waren die mit Blumen geschmückten Kleinen zu der schnell eingebürgerten kirchlichen Feier dieses Ereignisses am Sonntag nachmittag erschienen, wo in Anwesenheit auch, zahlreicher anderer Gemeindeglieder der Ortsgeistliche u. a. den Wert eines verständnisvollen Zu­sammenwirkens von Kirche, Schule und HauS betorW. Zur Erinnerung an die Stunde erhielten me Kinder passende Lese­zeichen. Eine anschließende Trauung war für die Gemeinde ein besonderes Ereignis durch die Mitwirkung des Gesangvereins Viktoria" aus Garbenteich, dessen zwei prächtige Ehöre einen tiefen Eindruck hinterließen.

Odenhausen b. Londorf, 1. Mai. Gestern wurde in hiesiger Kirch» durch den evan­gelischen Dekan Roeschen (aus Freienseen) der Pfarrverwalter K n e l l, gebürtig aus Darm­stadt, in feierlichem Gottesdienst ordiniert. Mit dieser kirchlichen Handlung wird ein kirchliches Verhältnis gelöst, das nachweislich schon sieben

Jahrhunderte bestand und erst vor zwei Zähren eine Aendeming erlitt Bis dahin gehörten alle Orte der früheren Cent Londorf (Londorf, Äcftel- bach, Elimbach. Allertshausen, Oben häufen, Gails- Haufen, Rüdingshaufen, Weiters Hain) auch zur Pfarrei Londorf. Der Pfarrer- zu Londorf hatte einen Psarrgehilsen, wohnhaft in Londorf, der abwechselnd in je zwei Filialen predigte. Dun- mehr bildet Odenhausen eine eigene Psarrei. wo her Geistliche wohnt, die Orte des oberen Lumda- tals. die zur .Rabenau" gehören (Gailshausen usw.). sind hier eingepfarrt. Londorf erscheint als eigene Cent dem geographischen Umfang nach um das Zahr 1230, ziemlich gleichzeitig auch schon alssedes. als Sih einespastore, der seine .Plebane" (Gehilfen) selbst besoldete. Doch im 16. Zahrhunden stand oct Pastor von Lonbors unmittelbar (ohne Dekan) unter dem Super­intendenten von Gießen.

ri. L i ch. 2. Mai. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres sind an unserer Stadtschule zwei neue Klassen ins Leden getreten, eine et«- weitert c Klasse, die in neun Schuljahren den Kindern eine weitere Bildung ermöglicht und in die befähigte Kinder ausgenommen werden, und eine Hilssklasse, die den Kindern, welche das Ziel nicht erreichen, zu einem Abschluß verhelfen will. Für die Leitung der erweiterten Klasse, in der 5 Zungen und 15 Mädchen Aufnahme gefun­den haben und die aus Raummangel vorläufig im Hinteren Zimmer des evangelischen Gemeinde- sals in bei Kirchgasse untergeb rächt ist, ist in Herrn Fries eine neue Lehrkraft gewonnen wor­ben. Die Leitung der Hillstlasse hat Lehrer Erb übernommen. Auch ist hier eine Pflichtfort - bildungsschule für Mädchen errichtet worden. Dachdem in der vergangenen Woche BundeStekretär Meyer vom Dunb für christlich- evangelische Erziehung in Haus unb Schule vor einer kleinen Versammlung über christlicheEr- ziehungsfragen gesprochen hatte, hirlt am Cvnntagnachmittag Pfarrer Ausfelb von (Sie* f?en in der MarienstiftSkirche einen Vortrag über bas gleiche Thema vor einer größeren Zuhörer­schaft. Daraufhin bildete sich eine Ortsgruppe des Bundes, zu der sich bis jetzt 30 Mitglieder gemeldet haben.

ri. O b e r b e s s i n g e n. 2. Mai. Unser Kirch­lein hat drei neue Glocken bekommen. 3m Krieg war uns nur eine Glocke geblieben, die im Frost im letzten Winter zersprang. Zetzt ertönt von unserer Heinen Kirche wieder ein harmonisches Geläute ins Wettertal hinunter.

ri. Diederbessingen. 2 Mai. Am Sonntag sand hier die Konfirmation statt. CS toucoen 5 Zungen und 2 Mädchen konfirmiert.

Aus dem Amtsvcrkündigungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt vom 2. Mai enthält.- Maßnahmen zur Sicherung der Fleischverforgung in ter Uebergongszeit nach Aufhebung der Zwangswirtfdxtft. Listen für die Ouittungötnrtcn. - Ges ich zur Anlage einer Baunlwäscherci in der Oenuulung Odenhaasen.

Straßensperre. Viehseuchen. - Dirnst- nachrichten. - Feldverein igungen Heuchettnim inb Treis an der Lumda. StraßensperreAuf­hebung.

3n der Gemeinde Dieder-V reiden- bad) (Kreis Alsfeld) ist die Maul- unb Kla ien- sLuche ausgebrochen. Ort und (ScmatLing Dieder- Breidenbacb wurden zum Spercb-zirk und die Orte und Gemarkungen' Ober-Breidenbach, Stre- benborf unb Romrod zum Deobachtungsgebiet er­klärt. 3n der Gemeinde Ruppertenrod (Kreis Alsfeld/ ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Ort und Gemarkung Ruppertenrod sind zum Sperrgebiet und die Gemarkungen 313- dvrf, Ermenrod, Ober-Ohmen und Wettsaasen zum Veobachlungjgcbiet erklärt worden. 3n der Gemeinde AlSfeld ist die Moul- und Klouerfcuche ausgebrochen. Ort und Gemark mg Alsfeld wurden zum Sperrgebiet mnb die Orte unb die Gemarkungen Altei bürg, (Lisa, Eudorf, Schwabenrod, Münch-Leusel und Reibertenrob zum Beobachkungsgebict erklärt. 3n der Ge­meinde Ohmes (Kreis Alsfeld) ist die Mcuil- und Klauenseuche amtlich sestgestellt worden. Ort und Gomarlung Ohmes wurden zum Sperr­gebiet und die Orte und Gemarkungen Angenrod, Biller tshaufen, Heimertshausen, Ober-(Steen und Seibelsdors zum Beobachtungsgedict crtTärt.

3n der Gemeinde Romrod (Zdrcis Alsfeld) ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Ort und Gemarkung Romrod wurden zum Sperr­gebiet und die Orte und Gemarkungen Alsseld, Liedcrbach, Zell und Leusel zum Beodachtungs- gebiei erklärt. - Unter dem Viehbestände in Mellnau (Kreis Marburg) ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Die Meral- und Klauenseuche in der Gemeinde Ahbach (Kreis

Wetzlar) ist erloschen. Dte vperrmaßnuym.'N sind aufgehoben.

Feuilleton.

Frankfurter Theater.

Frankfurt a. W., 30. April 1922.

Merkwürdige Laune, die den fchaisen und cielalten Satiriker bau« trieb, die empfinbsame Meislernovelle des Abbö Prevet vonManon Lescaat" zu dramatisieren. Carl Stern heim übernahm seine Situationen unb den Faden der Begebnisse getreu aus dem bunten Dovellenschatz des Franzosen, und bas Interesse, bas sein Schau­spiel erregt, ist zunächst stosslicher Art. Eine bra- matisch bewegte Handlung mit Steigerungen und Sntwicklunasstuscn bat er nicht zu gestalten ver­mocht: es sind und bleiben Episoden und Ginzel- szenen aus dem Leben des berühmten Liebes­paares, bereichert durch Schilderungen von Sitten unb Unsitten, wie sie heute noch genau so aktuell anmuten als zur Zeit des Vorläuser» Rousseau» und der Ausklärung. Mit ber Aenderung des Schlußbildes bat Sternheim sein Original noch an Sentimentalität zu übertmmpsen versucht, gerade kiese Szene, die dcn LiebeStoo Manons unb ihres allzeit getreuen Chevaliers bringt, ist aber mehr lanronant als ergreifCnb, eher theatralisch als dramatisch zwingend geraten. Der Autor müßte nicht er selbst sein, wenn in seinem Stücke heftige Angrifse auf denBürger"typus fehlten.

Die prächtige Erstaufführung im Frankfurter Schauspielbause, von W e i ch e r t in jeder Hinsicht: reich und sehenswert auSgestattet, batte sehr starten Beifall. Fritta Brod war eine Lieb­haberin von viel Grazie und gab ber Manow triebhafte, fast naive, Verderbtheit. Zakob Feld- Hammer lo-mtc mit seiner Verkörperung den Chevalier als ein Opser jugendlicher Leidenschaft glaubhaft.barstellen. Auch ber Verfasser ward zu letz I mehrfach hervoraerusen: baß er für bieten Erfolg neben der Quelle/der trefflichen Wider- gäbe am meisten zu Dam verpflichtet ist. dürfte nicht zweifelhaft sein. ®- 64).

Turnen, Sport und Spiel.

Mercedeösieg im Dergronneu Äönigfaal* Zilowischt.

Prag, 2. Mai. Vei ausgezeichnetem Wettev und guten Straßen Verhältnis en nahm daS all* jährliche Antomobil-Dergrennen (nicht wie ge­stern . irrtümlich angegeben Benz rennen) König* soalZilowischt einen glatten Verkauf. Von 53 Meldungen wurden 43 erfüllt. Die Veranstal­tung begann um 9 Uhr vormittags unb war int i/22 Uhr glatt abgewickelt. In der Rennwagen- klasse tt iederholte Salzer auf Mercedes aus Peters Union-Zahnvabieijen seinen Erfolg vom Vor- johie, indem er mit einem 28/95 PS. Sechs­zylinder von ber Type Targa Florio die beste Zeit des Tages erzielte. Er siegte in 3:30 95 100, ohne damit die bisher beste Zeit des Benzfohrers Hörner zu unterbieten. Anders da­gegen bei den Motorrädern. Der Indianfahrer Chlad durchfuhr die 5,3 km lange Strecke mit einem 750 c cm »Rad in der neuen Rekordzeit von 3:51. In ber Tourenwogen klasse bis 5,6 Ltr. war Mercedes (Zunel) in 3:56 90/100 siegreich, bei den Tvarenwagen von 5,3 Ltr. der Tatra- Fahrer Erus in 3:50 30/100.

»

Deutsche Fußballer in Prag. Union 9 2 - Berlin spielte am Sonntag ebenso wie der Dürnberger Fußballverein In Prag Erstere trafen. in Union Z iz ko w auf einen überlegenen Gegner und muhten sich glatt mit 5:0 geschlagen bekennen. Alle fünf Tore fielen erst in ber zweiten Halbzeit. Der Dürnber­ger Futzballverein Dagegen behielt über den Dculschcn FutzbaU-Club Prag mit 4:3 (3: 3) die Oberhand. 3m Meisterschaftsspiel fertigte Sparta mit 3:0 Slavia ab.

Eine Herausforderung um die Skuller-Weltmeisterschaft. Der neue Ruder-Weltmeister Paddon hat eine Heraus- fordrrung zum Kampf um den Titel erhalten, und zwar von seinem Landsmann E. Arn st, ber 1914 Von Erneste Barry geschlagen wurde. Die Begegnung soll im Zull ds. Zs. vor sich gehen.

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Bekanntmachung.

Betrifft: Feldbereinigung Heuchelheim: hier: die Arbei­ten des dritten Abschnitts.

Auf die Bekanntmachung des Hest. Feldbereini- gungskommisfars vom 22. April 1922, Amtsverkün­digungsblatt Dr. 57, wird hiermit hingewiesen.

Gießen, den 27. April 1922. 4347B

Der Oberbürgermeister. 3.(3.: I)r. R 0 s e n b e rg.

Besnnntmnrhnng.

3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich ber Firma Georg Philipp Gail, Altien- gescllschaft, (Sieben eingetragen: Durch Beschluß der (Senerafocrfammhing vom 27. April 1922 finb die 68 3. 6, 7, 8, 9, 10. 11. 12, 13, 14, 15, 16, 16a, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24-27, 28-32 der Satzungen geändert. Abschnitt V (Uebergangs- beUimmungen) ist gestrichen. Die Bekanntmachun­gen ber Gesellschaft erfolgen rechtsgültig burch Veröffentlichung im Deutschen Reichsanzeigei. Del Vorstand besteht je nach Bestimmung ber General­versammlung aus einem Mitglieb ober aus meh­reren Mitgliedern. Die Vorstandsmitglieder unb deren etwaige Stellvertreter werden durch ben Vorsitzenden des 2lufsichtsrats in gemeinschaft­licher Hanblung mit seinem Stellvertreter bestellt. Don diesen können sie auch abberufen oder einst­weilen vom Amte enthoben werden. Die Anstel­lungsverträge mit den Mitgliebern des Vorstands schließt ber Vorsitzende des Aufsichtsrctts ab. Dre Bestellung der Prokuristen und die Erteilung von Zeichnungsbefugnissen an Vertreter unb Beamte von 3tDcignieberlafhingen barf vom Vorstand nur mit Genehmigung des Vorsitzenden des Aufsichts­rats unter Zustimmung seines Stellvertreters er­folgen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats kann in Gemeinschaft mit seinem Stellvertreter cin- zelnen Mitgliedern des Vorstandes die Befugnis erteilen die Gesellschaft allein zu vertreten.

(Sieben, den 28. April 1922. 4369B

Hessisches Amtsgericht

Bekanntmachung.

3n unser Handelrecnster Abt. B wurde heute bezüglich ber Firma Wilhelm Gail'sche Tonwerke. Aktiengesellsähnft, Giehen, eingetragen: Durch Dr- schluh ber Generalversammlung vom 27. April 1922 sind die §§ 3, 616, 16a. 1732 der Satzungen geändert, Mschnitt V < Uebergangsbestimmungen gestrichen. Die Bekanntmachungen der Gesell­schaft erfolgen rechtsgültig durch Veröffentlichung im Deutschen Reichsanzeiger. Der Vorstand be­steht je nach Bestimmung der Generalversammlung aus einem Mitglied' oder aus mehreren Mit­gliedern. Die Vorstandsmitglieder und deren et­waige Stellvertreter werden durch den Vorsitzen­den des Aufsichtsrats in gemeinschaftlicher Hand­lung mit seinem Stellvertreter bestellt. Von die­sen können sie auch aöberufen oder einstweilen vom Amte enthoben werden. Die Anstellungsver­träge mit den Mitgliedern des Vorstandes schlieht der Vorsitzende des Aufsichtsrats ab. Die Ve- stellung von Prokuristen und die Erteilung von Zcichnungsbefugnissen an Vertreter und an Be­amte der Zweigniederlassungen darf von dem Vor­stand nur mit Genehmigung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats unter Zustimmung seines Stellver­treters erfolgen. Der Vorsitzende des Aufsichts­rats kann in Gemeinschaft mit seinem Stellvertreter einzelnen Mitgliedern des Vorstands die Befugnis erteilen, die Gesellschaft allein zu vertreten.

(Sieben, den 28. April 1922. 4370B

Hessisches Amtsgericht.

Bekanurnmchnng.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich ber Firma Z. Schmücker Dachs., Gießen eingetragen: Die Prokura des Heinrich Böhringer zu Gießen ist erloschen. 4368 B

Gießen, den 27. April 1922.

Hessisches AmtSgericht-

Ausgabe von Limburger Käse.

Don (Donnerstag, den 4. bis Samstag, den 6. ds. Mts. wird in den Kleinhandels- und Molkerei­geschäften sowie in den Verkaufsstellen des Konsum- Vereins Limburger Käse ausgegeben. Ausgabe erfolgt gegen Abgabe der Lebensmittelmarke 19. Anteil 125 Gramm zum Preise von 10.20 Mark. Die Geschäfte haben die eingegangenen Marken am 12. ds. Mts. abzuliefern.

Die Ausgabe an die Kleinhandelsgeschäfte erfolgt durch die Firma Gebr Grieb am Mittwoch, den 3. ds. Mts., nachm. von 2 Uhr ab, gegen Barzahlung. . Gießen, den 2. Mai 1922. 4335B

Der Oberbürgermeister. (Lebensmittelamt.)

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