Ausgabe 
2.5.1922
 
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Mai 1922. Mittwoch, von der

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Srivrrkiiunaru. irLtimmiüdrcr Sautao. >'V eicheö Gridiemcn der Poritaud.

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n Erhöhung der onorart betragt rfäunoe SfitrM H 20 Mark ab i 3' jer Boriiaad.

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Nr. 102 Zwettes Blatt Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefjen)Dienstag, 2. Mm 1922

2337,-

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□Berlin

908,

. Sh. 97.80

große

196.89

Dr. Schiffmann, der viele Jahre seines Lebens dem

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90G 1038 1085' 1810'

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1.7.14.

125.40

59.20

88.80

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117.80

117.80

1.825 0.06 9L5

47.30 22.80

27.50 4340

0.67 514.75

1.77 0,12

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1

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Fr. Fl. Str. Str. Str. Str.

5286,60

5977,55

7799,15

577,75

1501,90

1250,60

5323,30

60 2,45

733080

584,25

1498,10

1250,90

282,64

2616 70

5523,05

4404x5

1,25 -.35 3,81

23.80

12540

Brussel-Antw. . Ehristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . Helsingfors. . . Italien London Ueuporf Paris Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr. Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan......

Rio de Janeiro

Bad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Ges. .

Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerte Daimler 4° 0 Hess. Staatennl. Electron Griesheim Dtsche. Bereinsbank

5273 40

5962,50 7280,85

576,25

1498,10 12*7,40

281,64

2596,75

5468,15

4367,-

richt. den au,

1235,- 775,- 715,- 725,- 900,- 678, 530,- 504,50

78,75 890,-

1175- 760,- 710, 712,- 870,- 678,- 540,- 495,-

81,- 880,- 234,-

340, - 312- 310,- 600,- 440,-

328 - 1 291,- 1

814, -

1130,-

914,- 1040,- 1089,- 1815,- 1005,-

794,-

1189,-

747,- 703,- ?25,- 850,- 660,-

. 531,- 479,75

77,25 875,-

710,- 725, - 895,- 675,- 520,- 502,-

79,50 880,- 234,-

29. 4. 1,81 0,92 1,69

1,38

lieber die Wirkung

des Desoldungssperrgesetzes

war im Reichstag eine A n f r a g e der Abgeord­neten Delius und Genossen eingegangen. Sic wurde vom R eichsm t n i st e rt u m wie folgt beantwortet:

Rach § 3 des Desoldungssperrgesetzes waren

Meinungsverschiedenheiten in sehr scharfer Weise gegen die Pariser Politik Stellung.

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Aeuyork . . Paris. . . .

Wechsel auf Holland Deutschland . . . . Wien Prag Paris London

Italien.......

Brüssel.......

Budapest Reuyork.......

Agram

Warschau

6017,56

7349,20

385,75

1501,90

1254,10

283,36

262X30

5,36,95

4413,55

' Heuchelheim, 30. April 25 Jahre sind es, seitdem Lehrer Wolf > chmidt als Lehrer in unserer Gemeinde tätig ist Der Ju­bilar, dem sein liebenswürdiges, humorvolles Wesen viel Freunde gewonnen Hai, wirkte wäh­rend des rum vergangenen Bierteliahrhundcrts in treuester Pflichterfüllung als Erzieher.

Kurs 1.5.

'<7,50 96.-

140,- 87 50

448 - 340,- 312 - 310- 595,- 439,- 325 290 - 312 -

mäh § 9 Befvldungssverrgesey vorgelegl haben. Bon einer Durchführung der Äeuregclung^ die wie bemerkt an sich schon vor mehr als x-abred- frist hätte erledigt sein müssen, ist die Zuschuß- gewähcung des Reichs an die Länder nicht ab­hängig gemach'., doch sind die Länder angepal'en worden, die ihnen für die Gemeinden übermittel­ten Zuschüsse nur an solche Gemeinden weiter­zugeben. deren Besvldungsordnungen mit dem Besoldungssperrgeseh in Einklang fiepen.

Das Besoldungssperrgeseh gegenüber solchen Gemeinden nicht anzuwenden, die Zuschüsse nicht benötigen, ist niemals erwogen worden. Eine der­artige Handhabung würde mit den Bestimmungen des Tesches nicht vereinbar sein Die angeblich in Kreisen der Gemeindebeamten herrschende gegenteilige Ansicht entbehrt jeder Grundlage."

3m Auftrage : v. S ch l i e b e n.

1015 - 1010,

795,50 80c,

d i e französische und die britische An sicht. Die Ansicht derer, die nicht von dem Frie- Lcnsvertrag abweichen wollen, und die Ansicht. 282,361 hje dessen Abänderung, und zwar dessen mcif» 2603,25 gehende Abänderung, für den ersten Schritt Mim 5481^5 politischen Frieden und der kommerziellen Sicher 4378,- heit ansehen Alle britischen Wirt 3,62 schaftler und b i c meiften britischen 546,70 iStaatSmänner bereuten den Bei» 36»80 faHIer Beitrag und sähen, bah der vom 101,65 Kriege geschaffene Ruin nur vergröbert werde. 206,80 und bah die Bestimmungen des Versailler Der-

R e i ch s s ch u l a u s s ch u h hat sich am dritten Tage seiner Beratungen in Sachen der mitt­leren Reife auf eine vorläufige Aussprache beschränkt. Das Reichsmimsterium des Innern wird nunmehr die weitere Erörterung dieser ür die Schulreform besonders wichtigen upb dringlichen Frage zwischen den Landes­regierungen und den übrigen beteiligten Be­hörden, Organisationen und Berufsverbänden veranlassen. Zum Grundschulgesetz wurde eine Entschließung angenommen, nach welcher die Richtlinien über die Zielbestimmung und in­nere Gestaltung der Grundschule sowie einige AebergangSvorschriflen in Kraft treten sollen und gegen eine Umgehung der Grundschul­pflicht energisch Stellung genommen wird. Da diese meistens auf einen Mißbrauch ärztlicher Gutachten zurückzuführen ist, sollen nach der Entschliehung künftig die Befreiungsgesuche besonders genau geprüft und gegebenenfalls durch Gutachten beamteter Aerzte nachgeprüft werden. Schließlich sprach der Reichsschul­ausschuß den Wunsch aus, daß alle Länder das Werkseminar in Leipzig, das für die Verwirklichung des ArbeitSschulgedaniens wertvolle Arbeit leistet, finanziell unterstützen.

Gerichtssaal.

Marburg, 30. April. Schwurge- Der Arbeiter Justus Arnold aus Röd­der auf der Landstraße ein Rlädchen

ß anbei.

Berlin, 1. Mai. rfen st imm ungs - bild An der Börse herrschte infolge der un­geklärten Loge über den weiteren Berlauf der Genueser Derhcurdlungen eine start abwartende Haltung und infolgedessen ausgesprochene ®e- schäftestille vor. so daß die Realifationen der Spekulation, die auch heute wieder staltfanden, bei mangelnder Aufnahmewst die 5tarfc mit wenig Ausnahmen zurückgehen ließen. Die Einbußen betrugen durchschnittlich 15 bis 30 Prozent am Montanmarkt und für einige Jndustriewerte 50 bis 80 Prozent, für Rhein stahl sogar 100. Dem standen auch einige wenige .Kursdesserungen g>- genüber. wie Bing und Rorddeutsche Wolle mit rund 50 Prozent. 3m weiteren Verlaufe unter­lagen die Kurse nur geringen Veränderungen. Rennens werte Abschlüsse kamen außer o berschte- fischen Mont an werten, von denen Statt otoirjer un­gefähr 100 höher waren, kaum zustande. Ledig­lich in Türken werten waren die Llmsätze bei stei­genden Starfen für Zolltürven und Ba^udobli- gationen zeitweise beträchtlich. Sonst aber herrschte auch am Rentenmarkt Geschäfts stille. Heimische Anleihen bröckelten etwas ab. Orsterveichische und ungarische Renten uneinheitlich. Staatebahn- aktien aber setzten ihre steigende Bewegung über 100 fort. Auch in den zu Ein Heils kur sen gehan­delten Fnduftriepapieren war die Geschäftstätig­keit infolge der gewissen Schwierigkeiten, die die Limiterneuerung am Monatsanfang regelmäßig mit sich bringt, unerheblich. Die Devisenpreife gaben mäßig nach "bei kleinen Umsätzen.

Die einzige Möglichkeit: Herabsetzung der Reparationen.

L.ondon, 1. Mai. (WTB.) Der diploma­tische Berichterstatter derDaily Rews" kommt zu der Feststellung, daß fast alle Finanz- männer in Genua, die er befragt hat, der An­sicht seien, daß Geld für Deutschland vollkommen unerhältlich sei, solange die Reparationen nicht herabgesetzt seien. Die einzige Hoffnung für Deutschland fei ein fünfjähriges Moratorium.

Sin Uebereinkvmmen zwischen den baltischen Staaten.

London. 1. Mai. (WTB)Daily Mall" meldet aus Genua, es sei zwischen den balti­schen Staaten ein friedliches Hebe re in kommen zustande gekommen, das zu einem größeren Einklang der gemeinsamen auswärtigen Beziehungen dieser Staaten führen würde. Wahr­scheinlich werde dieses Hebereintommen die Be­treffenden der neuen deutsch-bolschewistischen Koa­lition näher bringen und sie von dem Zusammen­wirken mit Polen abbringen.

Französischer Dotschafterwechsel in Washington.

Vermischtes.

Das Grubenunglück in Lupeni.

Bukarest 1. Mai. (WTB.) Die

Stars

28. 4.

77,50

96,25

141,50 87,25

443 - 344,- 314,- 310,-

596,-

438,-

322,50 292,-

312,-

Grubenkatastrophe inLupeniist auf eine Kohlenstaubexplosion zurückzuführen. Etwa ISOGrubenarbeitersind um= gekommen und 54 fast vollkommen ver­kohlt; 28 sind schrecklich verstümmelt. 6 Gru­benarbeiter schwer und 5 leicht verletzt. Die Truppen setzten die Rettungsarbeiten fort. Bei Feststellung der Leichen spielten sich herzzer­reißende Szenen ab.

Kurs

28. 4.

77,50

98,90

141, -

86,90 438,50

340,25 296,-

312,50 600, -

440,50 328,- 292,- 315,-

1130,- 899,-

1054,- 1105,- 1820,-

Paris, 1. Mai. (WTB.) Der Pariser De- 1 = richterstatter derAssociated Preß" meldet, daß 1.83 der jetzige französische Botschafter in Washington q'c® Jus serond demnächst erseht werde durch den 1'70 jetzigen politischen Direktor am Ministerium des 1'40 I Aeuhem Grafen Peretti de la Rocca

I Folgenschwerer Blitzschlag.

Kirche und Schule.

Beratungen deS ReichSschulausschm'ses.

Berlin, 1. Mai. (WTB.)

Märkte.

Frankfurter Setreidemarkt.

Frankfurt a M, 1. Mai. Die Preisrück-

2387,- 2193,- 5336,70

134,501 traget und noch mehr der Geist, Der in ihm 3880, - stecke, verhängnisvoll für die europäischen Inter­essen gewesen sei, die die Wiederherstel­lung jedes politischen Gleichgewichts ver»

hindern, an dem Groß-Britannien mehr alS ein anderes Land vital interesiiert sei. Der 2kr-

D.-Lukemb. Bergw.. 1045, Gelsensirch. Bergw.. 1090, Harpener Bergbau. 1830, Oberfchl. Eisenb -B. 1000, Oberschlef. ©ifeninb. 800 Phönir-Bergb.-Akt. 1210, ------ * 778,

Der Arbeitsmarkt in Hessen Hessen-Nassau und Waldeck

im Monat März 1922.

AuS dem Bericht des Landesamtes für Arbeitsnachweis

in S r a n t f 4 r t a. M

Das Anhalten des in den letzten Monaten beobachteten sehr guten Geschäftsgang ges in nahezu allen Erwerbszweigen lenn-rich- net auch im Monat März die allgemeine Lage neben teilweise sogar stark erhöhten An­forderungen an die aus dem Aibcitsmarlt noch verfügbaren Arbeitskräfte insbesondere in der Landwirtschaft, der Mctallindi- ft r i c anb dem Bange wer be a{£ ben zahlen­mäßig gewichtigsten Zweigen.

Die in fast allen Serufsgruppen in kürzeren Zeitabständen aufernanöcr folgenden Lohn beweg an gen führten vielfach zu Streiks von größerem Umfange und längerer Dauer, die aber ebensowenig wir einzelne größere Ent Ig,fangen im Lokomotivbau und bet der Eisen- ^abn, die allgemeine Entwicsiang der Arbnts- Tnarftkiye nar örtlich und unerheblich berührt haben. Bei 71 Arbeitsnachweisen (im Borrno.rat 73) wurden insgesamt 30 254 Arbeitsuchende g> zählt (gegen 28S62 im Vormonat), die Zahl Der offenen ötelleii betrag 37 213 (Dormonat 31 006), in Arbeit gebracht wurden 27 261 Personen (im Dormonat 22 463). Den 17 297 männlichen Ar­beitsuchenden (im Monat Februar 16 207) stan­den 19 016 offene Stellen (14 914 im Dormonat > gegenüber, von denen 16 681 (Dorrnonai (13 411 j besetzt werden tonnten Auf 12 959 arbütsuchendc weibliche Personen (12 655 im Monat Februart lorranen 18197 (hn Bormonat 16 092) offene and 10580 (9052) besetzte Stellen. Auf 100 offen: Stellen für männliche Personen entfielen 91 (Fe­bruar 109) Arbeitsuchende und 88 (90) beseht r Stellen bei den weiblichen Mrsonen tarnen auf 100 offene Stellen 71 (Dormonat 79) Arbeit - suchende und 58 (56) besetzte Stellen. Auf 100 offene Stellen für Männer und Frauen ins­gesamt entfielen 81 (93) arbeitsuchende und 73 (72) befehle Stellen

Die Zahl der unter st ühten Erwerbs­losen (Houptunterstützungsempsänger) im Be- richtsgebiet ist von 3705 (3336 Männer, 369 Frauen) am l.März auf 1926 (1758 Männer, 221 Frauen) am 29. März oder um rund 46 Pro­zent, die Zahl der Rotstairdsarbeiter von 2180 auf 1875 zurückgegangen.

Heber die Lage in den einzelnen Erwerbs­zweigen kann folgendes gesagt werden:

3n der Landwirtschaft konnte der Be­darf an Arbeitskräften nicht annähernd gedeckt werden. 3m Bergbau war die Rachfrage nach Arbeitskräften wie auch das Atrgebot im all­gemeinen gering. Die Stanjunttur in der Stein- inbuftrie war gut. Cs fehlte an Facharbeitern. Im Metallgewerbe wird von einer außer­ordentlich günstigen Arbeitemarktlage berichtet: vielfach fehlt es an ausgebildeten Facharbeitern, besonders an Werkzeug und Schnittmachern, äl­teren Schlossern und Formern. Die Textil­industrie ist gut beschäftigt. Rach wie vor arbeitet die Lederwarenindustrie sehr gut Die Rachfrage nach Spezialarbeitem für Reisaortiktzl war nicht zu befriedigen. 3m H o l z -

in unsittlicher Weise belästigt hatte, wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Ein junger Mann namens Schuhmann, der sich eines fahr­lässigen Falscheids schuldig gemacht hatte,kam mit 5 Monaten Gefängnis davon. Der Hütten­arbeiter Wilh. Speck aus Simmersbach und der Händler Krug aus Oberdieten wurden beschuldigt, in Biedenkopf bei einem Prozesse falsch geschworen zu haben. Sie erzielten Freisprechung. Dagegen wurde der Zimmergeselle Daniel Fleck aus Ren» gershausen, der in der letzten Reujahrsnacht eine Anzahl scharfe Schüsse in das Schlafzimmer des Försters Tauber abgefeuert hatte, wegen Mord­versuchs zu 2 Jahren und 2 Monaten Zuchthaus verurteilt.

fBörfenhrrje.

Fransiurt

Schluß» Schluß- Schluß- Schluß-

* " ~ " Kurs

Markuotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

digung des Gesetzes, also bis zum 24. März 1921, nach den Vorschriften dieses Gesetzes neu zu re­geln. Diese Frist ist später durch Beschluß des Reichsrate um drei Monate, d. h. bis zum 24. Juni 1921, verlängert worden. Trotzdem hat bis m die neueste Zeit ein sehr großer Teil der Gemeinden eine Rachprüfung ihrer Besoldungs­bestimmungen noch nicht vvrgenommen. Roch letzt gehen mir Überaus zahlreich? Eingaben von Reichs- und Landesbeamten. insbesondere der Eisenbahn-, Post-, Finanz- und Justizvernxlltang, von Beamtenorgontsativnen, von Mitgliedern kommunaler Bürgerschaften und von Stammunal- beamten selbst zu. in denen Vorstellungen wegen der unzulässigen günstigeren besoldungsrechtlichen Behandlung der Gemeindebeamten erhoben wer­den. Das Reich kann es nicht verantworten, seine beschränkten Mittel für die Durchführung von Maßnahmen zur Verfügung zu stellen, die mit den Reichsgesehen in Widerspruch stehen. Es ist deshalb bestimmt worden, daß den Ländern Vor­schüsse für den durch die Besoldungserhöhungen entstandenen Mehrbedarf nur noch für diejenigen Gemeinden gewährt werden sollen, die bis zum 15. März ds. Js. ihre Besoldungsordnungen den zuständigen Landesbehörden zur Genehmigung ge-

Studium des Asthma und ähnlicher Krankheiten gewidmet hat stellte ein Mittel her, das gewöhn­lich sofortige Linderung auch in den schlimmsten Fällen von Asthma gewährt. Um da volle Ver­trauen, das Dr. Schiffmann in die W irksamkeit seines Mittels setzt, zu beweisen, bittet er diese Zeitung, anzuzeigen, daß er ohne irgendein Ent­gelt ein reichliches Muster seines Mittels Asthmador allen denjenigen zugehen läßt, welche ihm einfach auf einer Postkarte ihren Namen und die lesbare Adresse schriftlich ein­senden (nichts anderes). Dr. Schiffmann nimmt an. daß eine positive Probe, die er anbietet, da» überzeugendste und einzige Mitte! ist. das natür­liche Mißtrauen vieler Asthmatiker zu überwir.den. Wer einen Versuch mit diesem Arzneimittel machen will, schreibe daher umgehend, da nur innerhalb der nächsten vier Tage unentgeltliche Proben versendet werden können. Bestandteile: 34,90 Prozent Kaliumnitrat, ul,10 Prozent 1 oL DaturaArborea.l4ProzentSymplocarousFoetidus. Man schreibe nur den Namen und die Wohnung auf eine Postkarte, weiter nichts an Dn R. Schift mann» Niederlage, Postfach 8., Berlin 6W 48.

tung hmzuweisen. herrsch! bei einem iKbcutcnbcn Teil des Publikums die Ansicht. es vielleicht vorteilhafter sei. einen versöhnlichen Deist zei­gen Der Sonderberichterstatter der >T i m e s" in Genua schreibt, die nächsten Tage müßten die Konferenz entweder töten oder heilen. Der deutsch-russische Verting könne eine Gesabi nur dann bringen, wenn Gcuua fedlschluge Der Beitrag müsse in em allgemeines Abkommen zwischen Rußland und Wesicnropa ausgenommen werden. Poincare sträube siä mit Händen und Füßen gegen die Behandlung der Re­parationsfrage in Gemici Diese Fvag« muffe jedock vorgenommen werden. bevor irgendein wirklicher Forischritt bei dem Wiede,- aufbau gemach! werden tönnc. Poincare schwenke, den Friedensvertrag im Anblick des unter gehenden Europas, ebenso wie Roro fiedelte, als Rom unterging. Poincarö werde vielleich! den Deist rag von Derfailles bebaiten, wie Rero seine Fiedel behiell. Ein Her trag ohne Frieden le* jedoch wie eine Fiedel ohne "Bogen 3n einem

von .der ,.Sunday Time»" veröffentlichten Artikel heißt es 3n Genua streiten sich zwei fundamental cntgcgcngetchte A n - sichten über den euroväiichen Wiederaufbau.

Datum:

50, .Dtsch.Kriegsanl. 4°^Dtfch. Reichsanl. 3°Stieb. Reichsanl. 4e/0 Preuh. Konfols Hamburg-Pakets.. . Rorddeutfcher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutfche Bank . . . Sisconto-Gesellfchast Dresdner Bank. . . Mitteid. Creditbank. Rationalbank f. S.

Boch. Gußstahlwerke Bud.-Eifenw.-Akt..

gute Ausnahme _______________

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Englische Presiestimmen gegen die Pariser Politik.

London. 1. Mai. (WTB.) Die Sonn­tag s p r e s s e hebt hervor, daß die nächsten Tage das Schicksal der Genueser Konferenz entscheiden werden. Ein Teil der Presie nimmt bei der Behandlung der englisch-französischen

Züricher Devisenmarkt.

1. 5.

. = 1 fasscr fragt: Können wir es uns feisten, Frank» 77 50 I reich noch langer aus unserem Rücken zu tragen. 9525 können wir cs uns leisten. Franfieich weiterhin bei <og ja dieser Politik zu unterstützen, die wie wir wissen, 'qn für den Frieden und die Wohlfahrt Europas ver 435'25 hängniSvoll ist?

514.25 Stiftungen eingestand, ist dreimal zur T 0 d e s- 1.85 strafe, zu 15 Jahren Zuchthaus und den üb» 0,13 lieben Rebenstrafen verurteill worden. Die der

I Begünstigung Mitangeklagten Frauenspersonen I MÄler und Lippert wurden auf Antrag des Staatsanwalts freigesprochen, well sie dauernd unter der Bedrohung Döblers gestanden haben.

machte sich für ausländische "Rentenwerte Inter­esse bemerkbar. Die Kuisdcwegung war vielfach recht schwankend, besonders in Türken werte.

fd-eibene Umfätyc vollzogen sich am Dlarkt der rid;t nctieiten DeNe. diÄ überwogen anfangliä die Gewinne Es wurden genannt: Deutsche Pc- tirleum 2175 Rastatter Waggon 715. Uta 260. 3r.ag 530, Kasieler Faß gesuchter. 3000- 3025. Benz 550. 545. (Bronn Bvvari 400. Am Monlan- aktienmarkt war der "Derkehr ruhig bei vorwiegend behaupteten Kursen Laurahülte. Oberbebart letz­ten schwächer ein ilhemllch« Aktien nci^teii mäßig nach unten, ebenso eröffneten Elettroaktien und Autcwerte uncinhritlich. Dei Schluß gestalte«: sich ruhig bei behaupteten Kurten. Privatdiskon! 4" Prozent.

Fr ankfurt a M., 2. Mai.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief

Datum. 29. April. 1. Mai.

Rmstd -Rotterd. 10836,40 10863,60 10736.6510763,45

Frankfurt a. M., 1. Mai. rsen - stimmungsbild. Die heutige Börse zeigte auf dem Markte der 3ndustriepapiere zwar einen ruhigen Verlauf, doch stellten sich verschiedentlich veieinzeltc Spezialpapiere höher. 2lm Devisen- , _u - -

markt ist das Geschäft sehr still. Der Dollar setzte .Sunday Times berichtet aus Paris, troh- etwa mit 282 ein und bewegt: sich zwischen 280, dem sich die frar-ofische nationalistische Presse 279, 280. Trotz der geringen Rnternchmungslust bemühe, auf die Rachteile einer nachgiebigen Hal»

schlüge, welche in letzter Zeit eingetreten Finb, cnfnrt O*p1indpr*f

wurden zum Teil wieder eingeholt. 3m heutigen 3. SOTUFl gCIllJUVn.

Getreidemarkt schien die Devisenbewegung, fotoeit I die« wird ein Arzt den Aethma-Leidenden im Vormittagsverkehr ersichtlich war, nicht mehr In Gießen beweinen.

die führende Rolte zu spielen, sondern die mäßig! einer ärztlichen Autorität wie

"8i=6=nfren ^rrile wtokendes^Menäg.mittdfudon

dem recht uitgünfttgen wurde, wird für Asthmaleidendr- von gro-ern In

Monat April. Obwohl von Ernteaussichten über-1 teres80 sein. Nach zahlreichen Experimenten ge- haupt noch nicht zu sprechen ist, so gab es boef) langten \-iele Asthmatiker zu dem Schluß, daß Anlaß zur Befestigung. Das Geschäfi war in die von ihnen angewendeten Methoden wenig allen Artikeln bescheiden. Für Weizen waren I oder gar keine Erleichterung gebracht haben, die ilmfatjc fiem, dagegen bestand für Roggen etwas Rachfiage. Gerste gut behauptet. Fester lag Hafer. Die Haltung für Hülsenfrüchte ist wesent­lich ruhiger geworden. Die Konsumnachfrage hat sich wesenllich verringert. Futterartikel fest bei bescheidenen Umsätzen. Heu und Stroh sindet

1'22 Berlin, 30. April. Rach einer Meldung 0*3= derBerliner Montagspost" aus BreSlau schlug 3u gestern bei einem plötzlich einsehenden heftigen ' Gewitter ein Blitz in den 3nnenraum der von einer großen Zuschauermenge gefüllten Rad- 215- ren n ba hn ein. Ein Mann erlitt schwere Schweizer Franken Brandwunden, ein anderer verfiel in Krämpfe = 196.80 197.40 entstand eine Panik, bei der zahlreiche Pei - L81 Tonen zu Boden gerissen wurden. Das Rennen in os muhte abgebrochen werden.

47 45 Todesstrafe.

22.85 Regensburg, 29. April. (Privattel.) Der 27.50 Hilfsarbeiter Döbler, der im Verlaufe des 43.50 gegen ihn geführten Prozesses drei Mord^ 0.675 drei Mordversuche und sechs Brand­

gewerbe herrscht immer noch Mangel an tüch­tigen Möbelschvetnern. 3n der Kamrnd ranche sehll es ebenfalls an Facharbeitern sowie an Horn- und Holzdrechslcrn in der Stocttndustrie Kassels. Einer Anzahl jüngerer Schreiner and Stellmacher aus der Kasieler Waggon-3ndustrte ist dagegen gekündigt worden. 3hren Betrieb ernfchränken muhten die Sägewerke tn Langen wegen ungenügender Holzzufuhr. 3m Rah- rungsrnittelgewerbe konnten bet den Homburger Teigwaren- und Zwiedackfabrllen na­mentlich weibliche Personen Arbeit und Verdienst -finden. Die Süßstoffindustrie Wiesbaden sucht jüngere Arbeiter und Arbeiterinnen unter lc Jahren. Daselbst konnten die angeforderten Ar­beitskräfte für die Z rga r e t t e n t n du st r i-e gestellt werden. Der Beschäftigungsgrad im B e - kleidungsgewerbc ist auch im verflosienen Monat gut gewesen. Es fehlte an Herren-, Matz- irrob Damenschneidern. 3m Baugewerbe be­sieht der Mangel an gelernten Bauarbeitern, besonders Maurern, fort. 3m Handels- gewerbe sind nreistens nur ungenügend aus­gebildete Kräfte und Anfängerinnen stellenlos. Sehr schwei- sind rmGa st wrrtsgewerbe äl­tere Leute in feste Stellen unterzubringen, wäh­rend Mangel an jungen Kellnern herrscht. 3n den ungelernten Berufen war die Lage veichältntsmähig recht günstig. Der weibliche Arbeitsmarkt wurde durch die Entlassung von 200 Postaushelferinnen in Frankfurt a. M. nur vorübergehend Belastet.

3,48

3,52

3,48

549,80

551,20

544,30

36,95

37,05

36,70

101,85

102,15

101,35

207,20

207,80

206,20

134,67

135,07

133,50

3895, -

3935, -

3870,