Ms Mte MmsWm litt weit
Stuttgart, im Ami 1922.
Geriobtsnotar
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Dresse vÜRktHchft genau.
Wohnort
Stratze
Postort
5345D
M
Derlagsgesellschast
Deutsches Blatt m. b. H
Feststellung und amtlich notarielle Beglaubigung.
Sit Zählung der eingelaufenen Bestellscheine wird in Lberetnstinunnng des Zuvorgesagten In der Weise vorgenommen, daß bte Unterzeichneten, ebenso sechs Leser des Deutschen Blattes (die den Wunsch zur Teilnahme am Feststellungsvorgang schon heute einreichen können) sich am Endtermin auf dem RedakttonS- bureau des Deutschen Blattes einsinden werden, um die Gewtnnfeststellung bot* zunehmen. Sämtliche Scheine werden von notarieller Haud gezählt und sodann die Preisträger laut den festgesetzten Prämienstasfelungen festgestellt. DaS Ergebnis und der Feststellungsvorgang wird sodann amtlich zu Protokoll genommen und im „Deutschen Blatt" mit den Damen der Preisträger bekannt gegeben. Durch diese Art der Feststellung der Gewinner ist völlige Gewähr dafür gegeben, daß das Ergebnis jeglicher Deeinstuffung entzogen ist.
für di« 23000. Einsendung:
10 tägiger bestbestellter Aufenthalt in Baden- Baden oder an der Aordsee oder eine Mercedes-, Stöver- oder Adler-Schreibmaschine ab Fabrik,
iiiiiiiiiniuuiiniu«iiiuumtiUiimuinuiiHiuuiMiituiJuiuiujnniiMiuiiiiiiiuttiiimiiMUiiuuMniiiiiiiiuuiuuituiiitui Ungewünschtes ist durchzustreichen. 3m ungeschloffenen Kvuvert mit 50 Pfg. frankiert in den Schalter zu werfen. Der Umschlag muh unter allen Umständen die Aufschrift »Bücher-ettel" tragen.
für die 100 000. Einsendung:
Gin herrliches Einfamilienhaus in künstler. Architektonik, mit Garten in schönster Lage.
für die 16000. Einsendung:
Gin Fernrohr aus dem Hause Früngel A - Ulmer,Stuttgarts der einBrvckhauS-Lerikon.
oder eine Künstler-Violine von dem bekannten Meister Kochendürfer,
für di« 20000. Einsendung:
Sin Aieschel's Patent Grudeherd ober ein künstlerisch ausgeführter Schreibtisch mit Ledersessel oder eine 10 tägige Gebirgsreise durch Tirol.
für die 25 000. Einsendung:
Eine 6 tägige Freireise durch Italien ober ein echter Leder- oder Dobelinklubsefsel ober ein wundervoller eichener Bücherschrank mit Schreibtisch und Sessel oder ein kostbares Silberservice aus dem HauseMenner. Stuttgart,
für die 80 000. Einsendung:
Eine komplette Wohnungseinrichtung für 3 Zimmer, Wohn-, Schlaf- und Herrenzimmer in feinster, nach hervorragendem Künstlerentwurf gefertigter Ausführung, ober eine Ferienreise und lOtägiger Aufenthalt in Rizzo,
etzung)
An Prämien haben wir weiterhin ausgesetzt
Chriantenmg $ur Teilnahme am PretLnurschrEiben.
(MoW bU •MHtbins de» „tXut|»«n Blatte,' durch Voreinsendung b« betrage», ,o ist We« be- ,ander« Veft-Vung. sondern lediglich entsprechender IahlLaMnvennerk und genaueste Adrestenana.^. auf der tRÜSUtt? notwendig. Wird Me Zusendung bes Dlatte» durch Postnachnahme gemünzt und dies« bei Darze.oung nicht ewaelSst, so Kitsch» jeglicher Gewinnanspru». Der Umschloa in welchen, der Bestellzettel an un, e,ngest>ndt wird, muh unbedingt mü der «ufschrist „-B ü d) c r $ e tt e l" veriehen sein. Bei Manael d,e er^»«'»nuna bann di« Idlnabm« am Prümtenw-Ubewrrb niebrrerburgt werden. Weiter bitten wir, bet der Unterschrift auf vein. Itchst. Deutlichkeit zu achten. Durch de» kolostal.n Arbeittanfall al, Folgeerscheinung unserer Propaganda kann di« Zusendung der ersten Ausgabe der Bezugszeit etwa» verzögert werden. Wir hüten, durch Reklamationen un|m Arbeit nicht unnLttg zu steigern und zu erschweren.
für die 1500. Einsendung:
1000 der besten Havanna-Zigarren in reizender Packung oder ein prachtvoller Früchte- Feinkost- und Blumenkorb oder ein feinst ausgefuhrter Ruhekorbsessel mit künstlerischem Luhekisten,
für bte 3000. Einsendung:
Sin hochfeines Kaffeeservice für 6 Personen ober eine elektrische Teemaschine ober eine Schmucke Rauchjacke,
für die 5000. Einsendung:
Gin echt japanisches Teeservice fürSPersonen ober eine künUerisch wertvolle Schreibtisch- lampe ober ein Freischein zur Auswahl von
3 Paar Herren- ober Damenschuhen, für die 7000. Einsendung:
Sine künstlerisch ausgeführte Ständerlampe mit Seidenschirm ober ein wertvoller Iung- hans Regulator mit wunbersch. Gongschlag,
für di« 9000. Einsendung:
Sine feinst auSgeführte Korbmöbelgarnitur, ober eine versenkbare Singer-Lähmaschine, feinste Ausführung, neuestes Modell, oder ein überaus wertvoll zusammen gestelltes Rauchservice a. d. Württ. Metallwarenfabrik,
für die 11000. Einsendung:
Sin Gasbackofen (Fabrikat Junker & Ruh) ober ein Mikroskop ober ein technisch tote optisch überaus wertvoller photographischer Apparat (Sontesta-Lettel).
für Vie 13000. Einsendung:
Sine Standuhr (erstes deutsches Fabrikat) Junghans) ober ein Speiseservice für 6 Per- tonen ober eine 10 tägige Bodenseesreireise,
Ziele und Aufgaben.
Die Monatsschrift »Deutsches Blatt" bietet allgemeinverständlich behandelt. Licht- liniengebende Orientierung in allen Gegenwatt und Zukunft bewegenden Wissens-, Kunst- und Lebensfragen aus den Bereichen der Philosophie. Naturwissenschaft, Technik. Erziehung, Häuslichkeit, Heim und Raumkunst, wie aus anderen Kunstgebieten und der Literatur. Ss behandelt in interessanter, praktikabler, unterhaltsamer Weise sämtliche Angelegenheiten der Kunst, des Wistens und des Lebens.
Das „Deutsche Statt“ tritt eins
für Ausbreitung, Qleubelebung, Erhaltung und Pflege unserer Kunst-, Wissens- und Bebend guter unter völliger Ausschaltung politischer Streitfragen. Es nimmt Stellung gegen Oberflächlichkeit, ungesunde, zersetzende Geistesstromungen, Kunstlosigkeit, Verflachung und Entattung unserer Zeit. GS hält kraftvoll Bestrebungen lebendig, die zur Verinnerlichung und zur künstlettschen Vertiefung des ursprüngllch ideal eingestellten deutschen Volkscharatters führen.
Die Mitarbeiter des „Deutschen Blattes".
Die Abhandlungen, welche das „Deutsche Blatt" seinen Lesern darbtetet, nehmen von den besten und hochgeschätzten deutschen Autotttäten aus Künstler-, Schriftsteller- und Gelehttenkreisen ihren Ursprung.
Die PrSmienrechte für die Bezieher des „Deutschen Blattes".
Das Grundpttnzip unserer Werbearbeit ist Rutzbarmachung derselben für den Leser: aus diesem Grunde sehen wir nachstehende Prämienrechte fest:
Jeweils derjenige Einsender deS nebenstehenden Bestellformulars. auf welches bei Zählung durch den amtlichen Gerichtsnvtar Stellrecht. Dota- riatSamt Stuttgart, eine der unten verzeichneten Ziffern fällt, wird mit einem der nachstehenden Preise bedacht werden. Die Einsender jener Bestellscheine, auf welche bei der Zählung die Zahlen 1500, 3000, 5000, 7000, 9000, 11 000, 13 000, 16 000, 20 000, 23 000, 25 000, 80 000 u. 100 000 fallen, sind ohne weiteres berechtigt, einen der erwähnten Preise laut nebenstehender Einteilung innerhalb 14 Tagen in Anspruch zu nehmen.
Wir ahnen wohl, dah der verehrl. Bettachter dieser Ankündigung gar zu gern: geneigt sein totrb, die verlockenden Aussichten mit dem Wort »Schwindel", Anmöglichkett" oder anderen Attttbuten der Verkennung in die Tiefe der gemeinüblichen Wettbewerbungen herabzuziehen. Hier müffen wir entaegenhalten, dah die Prämienrechte, welche das „Deutsche Blatt" unter strengster notarieller Reellität und Sicherstellung seinen Lesern bietet, keinesfalls mit Üblichen Machinationen dieser Att über einen Leisten geschlagen werden können.
Die Aussichten an dem Wettbewerb sind, wie wir mit allem Buchdruck betonen, völlig unantastbar reell, dafür bürgt die seriöse Konstitution und moralische Grundlage unseres Verlages, wie die amtlich notarielle Teilnahme. Die Festsetzung der Prämien Ist lediglich freier Wille unseres Verlages und geschieht, um dem „Deutschen Blatt" eine weite Hermat zu schaffen. Mtt „Lotterie" oder uns gewinnbttngender „Ausspielung" hat drese Bekanntgabe, notattell völlig und evident nachweisbar, nichts gemein. Wir betonen ausdrücklich, dah die Erreichbarkeit der erwähnten Ziffern bei einem Zeitungsunter- nehmen durchaus nicht in weiter Ferne liegt, da wir diese Anzeige 2 Millionen Lesern Vor Augen fuhren. Die Möglichkett zum Erlang aller Preise ist also völlig freigegeben.
Zur Bestellung des »Deutschen Blattes" mindestens auf Jahr können auch andere alS dis neben angegliederten Formulare Verwendung finben. Mtt dem l. Zuli 1922 nachts 12 ,Mr erlischt die Wettbewerbsgültigkeit jeder Einsendung. Wir möchten auck die An. Wendung des ensprechenden Geldpreisbetrages zu Zwecken der Wohltätigkeit empfehlen. Die Ramen der glücklichen Einsender werden in einer der nächsten Ausgaben des „Deutschen Blattes bekannt gegeben sein. Wir wünschen viel Glück. °
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Vücherzettel 20.
Ich'bestelle hiermtt das .Deutsche Blatt" für Heim. Kunst und Wissen, Der. lag Stuttgart. Bismarcksttahe 75 und 79, auf */4 Jahr, zum Preise von Mk. 36.—, ober auf ein halbes Jahr zum Preise von Mk. 72.— inkl. santtlichen Zustellgebühren. Der Bettaa kann zum Voraus auf Postscheckkonto Rr. 7155 Amt Stuttgart überwiesen werden.
Wenn die Erhebung deS Abonnementsbetrages durch Postnachnahme gewünscht wird, erhöht sich der Bezugspreis durch gesteigerte Portospesen auf Mk. 39.— für l/4 Jahr, auf Mk. 75.- für r/, Jahr.
Dieses Einfamilienhaus*)
erbauen wir völlig ohne Kosten für den Empfänger, mit sechs Zimmern, in wundervoller künstlerischer Architektonik und Stabilität, nach freier Orts-, Platz-, Raum-, Material- und Architektenbestimmung des Pramientragers, unter völlig amtlich notarieller Ueberprüfung und unantastbarer Sicherstellung dem 100OSO Einsender des unten angegliederten Bestellscheins.
MG


