Ausgabe 
1.2.1922
 
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mitiwoo), senruar 1922

Sietzener Anzeiger (General-Anzeiger für tvderhessen)

Swettes Blatt

Harpener Bergbau. 1445,

Warknotieruugeu.

88.80

Kr.

2.

1.2.

Schwerer Frankes

Apothwenu

Drogerie Noll, Bahnhofstraße 51. (u*oA

M., 3L Ian. Börsen - Der heutige Berlars ter und ganz den Vortagen.

5'

4

3'

387,90 2W 73,35

130,15

Hamburg-Pakets.. . Norddeutscher Lloyd Cornm.u.Prtvatbank Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . DiScvnw-Gesellschatt Dresdner Dank. . . Mitleid. Creditbank. Nationalbank f. D. . Doch. Gußstahlwerke Bud.» Eisenw.- Akt.. D.-Luxemb. Dergw.. Gelsenkirch. Dergw..

7,23 387,10 2d,72 73,15 123.85

Saturn: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag. . . . Stockholm . Wien.... London. . . Pari-. . . . Neuyork . .

773,- 700 -

950, 602,-

559,- 648,-

950,- 615,-

593,- 494,-

74,40 709,- 224,-

olO,- 581, 492,-

74,- 707,80 224,-

2,52

1,32

2.48

6,-

-,50

869, 840, 862, 14-j0

765, 670, 955, 608, 55d,

645,

6,18 397,10 29.87 74,15 131,10

476,- 409,

819,

287,-

283,-

927,-

856,-

835,-

800,-

1430,-

755,

690,-

960,-

61b,

558,-

638,-

940, -

618,50 592, 485,25

73,40 720,-

Abschwächung.

Frankfurt a. stimmungsbild.

Kurs 50. L

77,59

88,-

10»,-

Christiania . . Kopenhagen. . Stockholm . . . tzelstngforS . . Italien.....

London .... Neuyork .... Paris.....

Schweiz .... Spanien .... Wien (altes) . Deutsch-Oe st err.

Kurs

31.1.

77.50

88.-

8-11 Moriikn, aus Scbmbobeu, 9lifot der 6'iltnlmbn geenchf.

Cffcrtcn unter Va Jl. J. 3598 an Rn- dolfMoHie.örnnf | fort a.JJL ILfrisl

109,-

71 50

400 -

298,- 293,- 270,-

470,-

404,- 313,

283,-

254,-

Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen.

Sitzung vom 31. Januar 1922.

Fm Gießen und Dad -Nauheim tour» bett mit Wirttivg vom 16. 5,b uar 1922 folgende Däckerlöhne festgesetzt: Schießer 420 Mt. Vochenlohn, Teigmacher 400 Mt. und Letzt-

6,22 397^0 29^3 74,35

131,40

2,57 1,35

2,50

28.-

1,98

859 5 80

-,4S

Handel.

Berlin, 31. Januar. Börsenstim­mungsbild. Die politische Lage hat keine Klärung erfahren. Die Besorgnisse wegen de Möglichkeit eines Gisenbahnerstreiks und wegen des Aufhörens der Geldflüssigkeit in­folge der bevorstehenden Steuerleistungen haben die Geschäftsunlust der Börse verschärft. Das nicht sehr erfreuliche Angebot am Effekten­markt drückte daher fast ausnahmslos auf die Kurse. Gute Meinung bestand jedoch für Kali- werte. die bis 50 Proz. gewannen. Deutsche Kaliwerte waren bevorzugt und gewannen im Verlaufe sogar 90 Proz. Auch für Waggon­fabriken und Werftaktien zeigte sich Wider­standsfähigkeit. Arn Mvntanmarkt wurden Lauraaktien von gewisser Seite in größeren Posten gekauft und gewannen 43 Prvz., was befestigend auch auf die übrigen vberschle- sischen Werte einwtrkte. 3m Verlaufe erwies sich die Börse ziemlich widerstandsfähig. Das Geschäft blieb aber eng begrenzt. Schiffahrts­aktien und Dankenwerte erfuhren nur gering­fügige Aenderungen bei vorwiegend mäßiger

1.7.14. Fr. 125 40 Fl. 59.20

gehilfen 370 Mt. Die buttrigen 'Bcrtcirateten-- ,zulagen sollen weg,allen. Für Kost und Woh­nung sollen den Geholfen wöchentlich 1E0 Mt. abg^rgen werden. 5-*r Bad N uh in ist b r Schied.fp ui) auf G u..b einer D^nimmu g LeS Taiüvett.ages bindend, für Sie c.t erhielten de Parteien Erkläru g^frist dis zum 14. Februar 1922 mittags 12 Dlyr,

Die Mitglieder der Ortsgruppe Bad-Nauheim des Südwest deutschen Arbeitgeber­verbandes für das Transport-, Han­dels- und Verkehrsgewerbc filci v m 1. Januar 1922 an dieselbe r Löhne zailen. w e sie am 30. Januar 1922 zwischen dem Deutschen Transportarbeiterverband, den: Arbeitgeber­verband für Handel u ;b Gewerbe und den Der- einigten Fuhrwerksbesiiern für Diesten verein­bart worden sind. Hiernach erhalten z D. die Fuhrleute ab 1 Januar 1922 355 Mk. Wvchen- lohn, ab 3 Februar 410 Mt., die Lagerarbei er usw über 20 Jahren ab 1. Januar 325 Mk., ab 3 Februar über 23 Jahre 390 Mk.. V)n 2023 Jahren 360 NN. Der' Transportarbeiter, verband lehnte den Schiedsspruch ab, der 2l.be A- gederverband erhielt eine Woche Drkläru gsfrtst.

Kurs 30.1.

77,50 87,80

109,50 71,90

400, -

29 <,50 293, 275,-

Geld Brief Geld Brief

Datum: 30. 3ttn- 31.3an.

Amsterdarn-Rotterd. 7492,567507,90 744^,55 7457,45 Brüssel-Antwerpen. 1398x3 1601,60 1598.4a 1601,60 .3196,80 32)3,20 3186,80 3193,20 . 4055,90 4064,10 4068,60 4076,60 .5119,85 513015 511^,85 5120,15 . 421,1:5 422'45 402,56 402,45

. 9)5,05 906,95 919,05 920,95

. 86i,10 865,90 861,60 863,40

. 203,54 203,96 200,91 201,33

. 1673,301676,70 1675,30 1378,70 .3)81,- 3989,- 3)36, 53943^5 .3076,90 3083,10 3056,90 3063,10

Prag......

Budapest. . . . Buenos AireS Bulgarien. . . Konstantinopel

Kr. 117 80

Kr. 88.80

Kr. 117.80

Sh. 97.80

Fr. 125.40 , 23-80

Büchertisch.

Zeitschrift für Musik" Nr. 1. 1. Januarheft 1922. (Sleingräber-Derlag, Leipzig.) Das erste Januarheft der »Zeitschrift für Musik" bringt als Neuerung eine Sonderbeilage mit dem Titel »Musikalische Rundschau". Sie enthält Berichte aus den verschi^ensten Orten Deutsch­lands und verspricht, ein Ileberblick über unser gesamtes Musikleben zu werden. Dr. Heust gibt eine Abhandlung über »Das Problem der künst­lerischen Genialität: mehr ins praktische Leben greift Dr. Döhlers Beitrag über den Musik­unterrichts-Erlaubnisschein. Der übrige Teil zeigt die gewohnte Reichhaltigkeit.

71,50 405 - 299, 292, 270, 4 6,- 404,- 307,- 288,- 284,75

898*- 839,- 860,-

Oberschl. Eisenb.-D. Ooerschles. Eifenind. Phönir-Dergb.-Akt. Dad.Anilin-u. Soda Höchster Farbwerke. Allg. Elektr.-Des. . . Felten A Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke......

Daimler.......

4° 0 Hess. StaatSanl. Electron Griesheim Dtfche. Bereinsbank

Kur- 31.1.

77,5.0

8 ". 90

109,75

72- 400,- 283,75 292,- 2/5,

474,50 405 - 318,- 2'5,-

282,50 921,- 854,- 346,- 851,-

1420,- 755,.

651,- 955,- 614,- 552,- 645,- 935,- 614,50 583,- 485,-

74.75 710,-

Dörse entspricht v)ll

Das Geschäft war auf den meisten Gebieten ruhig. Der ülltnn) ist vorüber, aber von einer Bele­bung des Marktes ist keine . Spur zi bemerken. Man konnte wiederum die Beobachtung machen,

Börsenkurse.

Franst urt Berlin 1-tthr- 1-ttyr- Schluß- Schluß-

Wechsel auf Holland.......

Deutschland .... Wien......

Prag........

Paris........

London.......

Italien.......

Brüste!.......

Budapest...... Neuyork. ...... Agram ....... Warschau......

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Datum:

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Perfekte "

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Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubril stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Zentralstelle zur Förderung der Dotts- bildung und die kirchliche Jugendpflege.

Herr Pfarrer Satt le r-Wieseck schreibt uns: Mein Artikel unter dieser Rubrik vom 21. v. M. hat eine Entgegnung gefunden im »Dolksrecht", die mir als Ausschnitt zuging. Wein summarisches Urteil über den verschiedenen Körper­schaften die Benutzung der Schulräume aufsagen-- den Deschluh nennt der Gegner eine »unerhörte Anmaßung" und meine Behauptung, daß der Gemeinderat in Wiefeck die gesamte Gemeinde mit seinem Deschluh geschädigt habe, veranlaßt ihn zu einer Darlegung der Gründe des Be­schlusses, die dann sehr mager ausfällt. Es ist mir sehr wertvoll, daß die hier jedenfalls sachver­ständige Zentralstelle zur Förderung der Volks­bildung und Jugendpflege in Hessen meine An­schauung teilt. 3n einem Schreiben an die Bür­germeisterei erlaubt sie sich (wohl bewuht, daß sie weder Recht noch Absicht hat, sich in Angelegen­heiten zu mischen, die ihrer Machtbefugnis nicht unte.stehen), »nachträglich daraus hin uwei en. daß es uns sehr freuen würde, wenn dieser Deschluh kein endgültiger wäre. Die Bestrebungen des

Verwischtes.

Eine neue Krankheit. Eine merk­würdige neue Krankheit ist in Angora, der Hauptstadt des Kemalistischen Reiches in Kleinasien, auSgebrvchen. Die Krankheit be­ginnt mit einem furchtbaren Schüttelfrost; das Opfer verliert nach etwa zwei Stunden die Be­sinnung und stirbt nach neun Stunden. Ver­schiedene Familien wurden durch diese grau­sige Seuche, wie aus Konstanttnopel berichtet wird, vollständig fvrtgerafft. DaS Gesund- hettSministerium der kemalistischen Regierung hat eine wissenschaftliche Untersuchung dieser rätselhaften Erkrankung eingeleitet, aber sie bleibt bisher noch ein vollständiges Geheim­nis. Man nennt die Seuche vorläufig das schwarze Fieber" und behandelt sie mit Ehininein spritzungen.

* Der .Atemriecher" von Voungs» toten. Die Amerikaner sind unendlich fruchtbar in originellen Einfällen, und der Kampf für und gegen das Alloholverbot scheint ihre Phantasie noch beflügelt zu haben. Ein besonders grimmiger Feind des Alkohols, der neue Bürgermeister George Oles von Voungstown hat die Schutzleute seiner Stadt in Verdacht, daß sie noch immer dem verpönten Whisky huldiaen, und er hat deshalb einen amtlichen »Atemriecher" angestellt, dessen Beobachtungen sich die Polizisten alle vier Stun­den täglich unterwerfen müssen. ^.Ich werde jeden Schuhmann zwingen, sich dieser Prüfung zu un­terziehen," erflärte der Bürgermeister.Der neue Beamte muß alle vier Stunden den Atem der Leute untersuchen und zwar nicht nur danach, ob sie nach Whisky rrechen, sondern ob sie irgendeinen verdächtigen Pfefferminz- oder Aelkenge.uch an sich haben. Die Schutzleute von Voungstown gehen unter dieser strengen Aufsicht schweren Zeiten ent­gegen: aber eins der Blätter, die sich mit ihrem tragischen Schicksal beschäftigen, gibt ihnen un­entgeltlich einen guten Rat: Zeder soll eine rohe Zwiebel in der Tasche tragen; sie wird ihn rasch von allen verdächtigen Gerüchen befreien.

Abg. Emminger (Bahr.Dpt.) bezeichnet die gestrigen Erklärungen Scheidemanns über an­gebliche Zerstörungen in Bayern als Ammen­märchen. Durch solche Märchen würden nur die französischen Hoffnungen auf bayerische Separa­tionswünsche gestärkt. Der Redner fordert schleu­nige Hilfe für den notleidenden Mittelstand und verlangt auf dem Gebiete des Steuerwesens eine wesentliche Dezentralisation sowie Beschleunigung der ßiquiöation der Kriegsgesellschaften.

Reichsfinanzminister Dr. Hermes erllärt, die Brotpreiserhöhung sei nicht eine Folge der Getreidepreiserhöhung. Die Landwirtschaft habe die Ilmlagepflicht bislang gut erfüllt Die Abrech­nung der Reichsgetreidestelle ergebe, daß dort tat­sächlich sparsam gewirtschaftet worden sei. Don einer Korruption der Kriegsgesellschaften könne keinesfalls gesprochen werden. Es fei auch sein Bestreben, bei der Post und Eisenbahn, wie über­haupt bei der Verwaltung, einen Abbau des Per­sonals herbeizuführen. Schwieriger wäre aber die Beseitigung des Reichsschah- und des Reichs- ernährungsministeriums. Die Zentralisation der Reichsfinanzverwaltung könne nicht als gescheitert gelten. Er werde jedoch dem Gedanken einer ge­sunden Dezentralisation gern näher treten.

Mittwoch nachmittag 1 Uhr. Weiterberatung und kleinere Vorlagen.

Schluß nach 6y2 tthr.

Aus dem Amtsverkünviguugsblatt.

,v Das Arntsverkündigungsblatt Nr. 15 vorn 31. Januar enthält: Das Gesetz über die Verpflichtung zur Auskunft ü6er militär- fiskalische Gelder und zu deren Herausgabe. Pflegesätze in drn Landes-Hell» und Pflegcanstal- ten. - Erwerbsloseniü.sorge. Merkblatt für die sich zum Eintritt ins Reichsheer meldenden Frei- willigen. Landtagswahl 1921. Bedeckung der Stuten. Viehseuchen. Erlaubnis zur Ab­haltung einer Haussammlung. Hauptversamm­lung des Kreis-Obst» und Gartenbauvereins. Feldbereinigung Allendorf a. d. Lumda. Zu» chläge zur ^bührenordnung für die Dienst­männer.

Erwerbslosenfürsorge. Das neue, in Nr. 8 des Reichsgesehblattes von 1922 veröffent­lichte, nach § 9 Absatz 3 der Reichsverordnung über Erwerbslosenfürsorge vom 1. November 1921 auch für die Bemessung der Erwerbslosenunter­st ühung maßgebende Ortsklassenverzeichnis hat die Gemeinden des Kreises Gießen, wie folgt, ein­gestuft: in Ortsklasse B: Gießen; in Ortsklasse C: Grvßen-Linden, Heuchelheim. Klein-Linden, Lol­lar. Wie ck; in Orts, aste O: Al endv. a d. La ,n. Alten-Buseck. Daubringen. Garvenrerch. Großen- Duseck, Grünberg, Hausen. Hungen. Lang-Göns. Leihgestern, L.ch mit Mühlsach'en. Londorf, R'd- aen, Steinbach, Trohe, Watzenborn mit Stein­berg; in Ortsklasse E: alle übrigen Orte. In­soweit Gemeinden in eine höhere Ortsklasse ver­setzt worden sind, kann von jetzt ab bei der Ge­währung der Erwerbslosenunterstützung bis zu den Höchstsätzen der neuen Klasse gegangen wer­den. wenn dies nach den örtlichen Verhältnissen für nötig gehalten wird.

evangelischen Psarramts sind namentlich in heu­tiger Zeil so bedeutungsvoll für die Gekundung unseres Volles, daß u. E. von den maßgebenden Behörden alles geschehen sollte, um dicken Be­strebungen die Wege zu ebnen und ihnen zu voller Wirksamleil zu verhelfen, lind nenn nun durch die Entziehung eines geeigneten Raumes die Tätigkeit einer für die Allgemeinheit bc- timmten und wirkenden Gemeinschaft in Frage gestellt oder gefährdet wird, so wäre das etwas, was der verehrliche Gemeinderat von W. bc= stimmt selbst nicht wollen kann. Wir würden cs daher dankbar begrüßen, wenn dem Evang. Pfarr­amt durch das Entgegenkommen des Gemeinde- cates in W. Gelegenheit gegeben würde, im Sinne von Volksbildung und VoltSvercdelung weiterarbeiten zu können". Die Abwehr des Vollsrechts" geht dann zum Angriff über mit alten und neuen Schlagworten von Religion als ^Zr'tvatsache, vom Staatschristentum, ta3 imK iege Die Menschen segnete, Erfassung der Sachwerte usw., und sieht der Verfasser in der Kirche so sehr die Vertretung des Kapitalismus, daß er seinen eigenen Sozialismus schier vergißt und ihm der Schlußsatz in die Feder läuft:Der Kapitalismus (soll heißenSozialismus") macht das Wort wahr, das die Kirche vergessen hat: . Liebe deinen Nächsten als dich selbst." Der Mann, der meint, daßKirche und Pfarrhaus (!) dem gläubigen Christen Raum genug bieten und Jugendpflege mit Bibel- und Katechismuslehre verwechselt, ist jedenfalls in seinem Urteil über die Kirche durch Sachkenntnis nicht getrübt. Es ist ja auch bequemer, in öffentlichen Versamm­lungen mit Dibeiworten Unfug zu treiben, als geistig mitzuarbeiten, wo man tote ich in diesem Winter in der vom Gemeinderat in seinem De^emberbeschluß besonders behandelten VollZ- hochschule nachgeßi dem Problem: »Die Dibel und der moderne Mensch".

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beseitigt schndUkher und schmerzloe ühnerauyen _ Homheut. Schweden atzen. Ärztlich M.lfoncrvfacn bewährt

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Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:

' " "" 30.1. 81.1.

daß sich die Privatkundschast der Danken nur vereinzelt zu neuen Engagements entsch'.ießt. Am Martte der unnotierten Werte mach e sich etwas Kausneigung für Dückerhoff and Widmann be­merkbar. 540. 3m einzelnen wurden folgende Kurse genannt: Deutsche Petroleum 1725, Benz 560. Gebr. Fahr 565. 3naa 750. Ufa 211, Hansa Lloyd 318. Unter den Aktien, in denen laufende Notierungen vorgenommen werden, blieb bie Kursbewegung anfänglich unsicher. Montan­papiere hatten einen ruh gen Verkehr. Gebessert gehen Kalialtien hervor. Westerege.n 2363, 4* 160 Prozent; Aschersleben 949, - 89 Prozent. Ma­schinen- und Metalltoerte bemeg-.en sich vereinzelt in befestigter Haltung. Daimler und Kleyer schwä­cher Unter den chemischen Aktien gaben Schetde- anftalt etwas nach. Elektrizitätswerke unregel­mäßig Lahmeyer sind angeboten. Dankattien hatten stllles Geschäft. Niedriger Metallbank, 970 Mexikaner tixircn ziemlich behauptet. Schifs- sahrtsakllen behaupteten ebenfalls ihren Kurs­stand Der weitere Verlauf blieb, da es an An­regung fehlte, recht lustlos. Dollar ca. 202231. Montanattien schwankend. De Dörse schoß der behaupteten Kursen. Privatt-iskont 4l_> Prozent.

Frankfurt a. M., 1. Februar, Derliuer Devisemnartt.

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Deutscher Reichstag.

164. Sitzung, mittags 1 Uhr.

Berlin, 31. Han

Rach- Erledigung mehrerer k einer 211 fragen ( wird die allgemeine Au.spräche über den Reichs- haushallspiaa für 1922 fort e etzt. >

Aba. Dietrich (Dem.,: 'Das Bestreben d s Finanzmiwi ers. iL> Verwaltung zu vere.niacheii. findet unsere Zustimnzung. Wir hoffen, daß dre . innere Anleihe so gestattet wird, daß sie eine , gute Ausnahme findet. Es tanDclt sich hier um eine auß^pvlillschc Angelegenheit, denn die Re- parattonslasten werden wir r.L~mal3 tragen ton3 nm, solange wir eine Pass ve Ha. vel.bilanz ha hm. Lste Betriebsverivaltun^en muß ei auch mit einem kleine en 'Beamt: nab parat a.b.it-n ton­nen Besonders den ob:ren Deam en müße klar -oemacht acrden. daß sie öenten und nicht bloß

Licnst/'eit absitzen sollen. Beim Reichs» miviste.ium für Landwirtschaft ist derBeamten» abbarai viel zu groß. Das Reichsschahmmisterium mit seinem gettaUigen Personalbestand ist erst ochr übevslüfsig. Sechs Zeh.'ttei ker un erftühten (Srtee b. losen Deut ch.ands befinden sich inBer­lin Hier sollte l ie Regie ung einmal nach tem Nutzten sehen. De Orb ung der 'Berliner Be ­hältnisse ist rbehaupt Vo aulse ung f r dre Ge- funi;ung Deut cha ds. Der fu^ch ba.en Roll ge dec Hvittdrsitzer und Rentner muß ab^eholsen werden. D.eBeamten können kein ©tteilr:^ in 2lnjbrtKt; nehmen, wenn sie nicht auf ihre Becmtenred>te verzichten wollen. Die Notlage Der Presse sollte der Elle.bahnveraaltung ten Ge- hinten nabeleyen, ob nicht das ^eitungspapier tn einer ntrdllger-en Tari^k.asse befördert werden tarnt Bon den wahnwitzige, Putschadslchtcn ist man jetzt wohl rechts und llnts abgefommen. Wir muffen uns im Innern verstehe.: lernen, damit wir auch nach außen die notwendige einheit­liche Linie bilden tonnen. D.e Mart muß sta- bllistert werden. Das tüchtige deutsche Voll wird schließlich auch die jetzige trübe Zeit überwinden. CBeif-Il bei den 5knutrat:n.)

Wg. Srfing (Zentr.): Wir müssen ernst­lich sparen Die Vereinfachung der Verwaltung ist nottoenbig- Die langsame Wwicklung der auf- gebobenen Kriegsgesellschaften sollte tatkräftig ßcschleun'cgt werden. Die Steuermöglichketten müssen endlich tlar zwischen Reich, Ländern und Gemeinden geteilt werden. Die Gemeinden müssen sich nach der Decke strecken, besonders auch in der Beamtendesoldung. Die Beamten sind im Unrecht mit der Behauptung, daß die Ange­stellten und Arbeiter der Privatinduftrie besser gestellt sind als sie. Dem Ultimatum der Reichs- gewerkschaft der Eisenbahner gegenüber sagen wir: Regierung bleibe Hartl (Unruhe bei den Äommuniflen.) Dieses Ultimatum richtet sich doch clgentlM) gegen das deutsche Doll. Das (Beamten» recht ist mit dem Streikrecht unvereinbar. Die Leitung dieser Aeichsgewerkschaft arbeitet seit langem planmäßig aus den Streit hin und er­läßt für die Streikdurchführung Bestimmungen, so rigoros und volksfeindlich, wie sie niemals eine christliche oder sozialistische Gewerkschaft er­lassen bat Die Mitgli^r werden hoffentlich eüzfeben, in wie verbrecherischer Weise ihr Vor­stand sie am Narrenseil führt 3n den letzten Monaten sind 30 bis 35 Milliarden Mark für Beamten-Gchallserhöhungen ausgegeben worden. Und da wagt es die Streikleitung der Reichs- qewerkfchast, tn ihrem Flugblatt zu behaupten, DaS Deutsche Reich habe gar nichts für seine Beamten getan. (Hört, hört!) Die gewaltigen AeparationSforderungen der Entente sind un­möglich zu erfüllen. Wir müssen aber immer iDtcber auf die riesigen Leistungen Hinweisen, ui bi? sich unser Grfüllungswillen umgeseht hat Die Dertoüstungen in Nordsrankreich hätten zum großen Teil gutgemacht werden können mit den Summen, die der Militarismus der Drsahungs- armee tm Rheinland uns entzieht (Beifall im Zentrum.)

Abg. Henke (U.) nimmt die Reichsgewerk- schäft her Eisenbahner gegen den Vorredner in Schutz. Die mtt großer Reklame angekündigte Hilfsaktion der Lmdwtrtschaft werde mtt der Androhung eines Lteferstreiks begonnen und die Httfsaktton der Industrie habe sich als Schwindel erwiesen. Die Kaiserjacht sei für 2 Millionen verschleudert worden, während 100 Millionen dafür zu haben waren. Das fei eine treffliche Illustration zu dem Gerede von der Sparsam- üctt Der Redner polemisiert sodann gegen Scheidemann, der ihm als Schönredner nicht im­ponieren tonne. Durch die Aufstellung Noskes wlS Retchstagskandidat habe die Sozialdenw- fratic ihren antirepublikanifchen Charakter be= wiesen. In Lübben habe die Reichswehr drei Lage lang Kaisersgeburtstag gefeiert, und sei unter Führung eines besoffenen Offiziers mtt schwar^-weih-roten Fahnen durch die Straßen marfd&terl

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Dasdiplomatische Ringen" zwischen England

und Frankreich.

Paris, 31. Ian. (WTB.) »Oeuvre" bc» trachtet die Vertagung der Ortentkon- f e r e n z und den geftrlgen Deschluh der Reparattonskvmmissivn, den alliierten Regierungen die Verantwortung für die Ent­scheidung der Repärationsfrage zu überlassen, als ein Symptom für das diplomatische Ringen, das zwischen der englischen Re­gierung und der Regierung Doin- ca r 6 d entstanden sei. Alle 2luskün,te, die das Blatt aus London erhalte, bewiesen, daß Ll^yd George und Lord Curzon einig darüber seien, eine groheOffensivegegeN4Frank­reich zu eröffnen. Das Blatt behauptet auch, daß die schlechte Laune der englischen Alliierten gestern in der 2teparationskvmmission durch einen auffallenden Widerstand Sir JohnBradburyS zutage getreten sei. Man muh dem Blatt die Verantwortung für diese Mtttcllung überlassen.

Paris, 31. Ian. (WTB.) DerMalin" weist darauf hin, daß sich nach einer Nachricht bie englische Regierung mtt einer neuen Lösung der R e Pa r a t i 0 n s f r a g e be- scbäftige und daß sich hierdurch Fvanteclch und England zu Opfer verpflichten würden, die aber ausgeglichen werden sollten durch eine Lösung der Frage der alliierten 0(halben, an bet sich Amerika beteiligen trarbe. D e französische Re­gierung soll nach Ansicht dieses Blattes Der Uehcrtoeifung an den Repar; tivnsaus ch uy zu­stimmen, doch sei es zweifelhaft, ob bie alliierten Regierungen bie gleiche Ansicht verträten.

gjotneare will reden.

Paris, 31. Ian. (WTB) Ministerpräfr- dent Poincarö wird am Freitag vor dem S e' natsaassch.uh für auswärtige Angelegen­heiten erscheinen, um sich über feine aus­wärtige Politik auszusprechen.

Die Wahlen in Portugal.

Lissabon, 31. Ian. (HavaS.) Dte Wahlen Huben mit einem Sieg der ver­schiedenen Gruppen der republikanischen Partei geendet. Die Monarchisten fmb überall in der Minderheit geblieben.

Gehaltswunsche der höheren Beamten.

Osnabrück, 31. Ian. (WTB.) Sestern traten hier die Vertreter der höheren Beamten von Nord - und Westdeutsch' land zusammen, um za der sett Oktober im 50 Prozent gestiegenen Teuerung und der durch die Gehaltsbewegung der Eisenbahner ge'chaifcneri Lage Stellung zu nehmen. Eine Neuordnung der Besoldung auf Grmblnge des E^l'tenz- minimums wurde für bringend nottoe.adig erklärt. An den 23. Ausschuß des Reichstags to-irbe Draht- sich die 2lufforderung gerichtet, die A batten zu: Einführung einer gleitenden Setza tsjkala zu be­schleunigen, um der Forderung auf automa­tische Anpassung Der Gehälter an bie fintenbe Kaufkraft bes Geldes anverzügllch ent­sprechen zu können.

Züricher Devisemnartt.

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