Amsterdam - tRofterb. 2709,75 2715,25 2672,30 2677,70
• ' t
370,10
370,90
667,20
Frankfurt
‘Berlin
1-Ülhr- 1-Ahr- Schluß- Ans
Kurs
77
80
355
G40
50
405
827,50
380
578
31.8.
Schweizer Franken
" -15
Handes
5.40
6 06
14,75
1,14
649,35 650,65 641,85 643,15
1166,30 1168,701166,30 1168,70
86,71 674,50
124,90
369,40
316,85
519
530
762
471
387
780
500
400
100 31
100 OTk.
524
790
444
383
8.
50
86,53
673,30
30
77
100
100
100
1
100
100
100
100
100
100
Kurs 29.8.
10,32
102,35
22,08
6,21
15, -
1,18
Kurs
30.8.
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag. . . . Stockholm.
Wien.... London . . Pari, . . . Nruyork. .
30.8.
6,90
3,72
6.85
69,75
420,-
gezahlt: 2J. x.
6,75
3,7G
6,80
98 75
5,40
124,60
368,60
316,15
85,16
665.80
Marknotierungen.
Für 100 deutsche Mark wurden
10,85 10,62 10,28
102,35 102,65 102,05
22,37 22,43 22,02
1476, - 1479,- 1453.501456,50
1125,85 1128,15 1110,851131,15
- 18 .50
= 6.775
= 0.70
= 6.95
= 45.70
= 21.75
— 25.20
- 44.35
= 1-512
= 588.50
= 3 25
= 6.95
Gietzener Strafkammer.
Gießen, 26. Äug. 1921.
2lm 29. März 1921 war in der hiesigen Frauenklinik ein Mädchen von Dutenhofen an eiteriger Bauchfellentzündung gestorben. Die Leichenöffnung ergab, das; es schwanger gewesen und daß bei ihm ein unerlaubter Eingrif, vorgenommen worden war. Heute wurde unter Ausschluß der Oeffentlichkeit gegen die Frau Elisabeth Rohrbach von hier wegen Abtreibung (§ 218 Abs. 3 StGB.) verhandelt. Rach längerer B'weisauf- nahme verwies die Strafkammer die Sache an das Schwurgericht, da die Angeklagte dringend der Lohnabtreibung verdächtig sei, und ordnete ihre sofortige Verhaftung an.
Ein junger Mann von Aieder-Eschbach war angeklagt, im 3uli 1919 es unternommen zu haben. zwei von Dort stammende Soldaten in einer Alimentationssache zum Meineid z u verleiten. Aach Ansicht des Gerichts genügte das Ergebnis der Beweisaufnahme nicht zur Verurteilung des Angeklagten; er wurde sonach frei- gesprrÄen.
Die übrigen Dachen waren ohne Interesse für die Allgemeinheit.
Kurs 29.8. 77,50 78 50 76,10 69.20 193,- 346,- 279,- 224,50 206,- 187,-
Wechsel auf goCanb .......
Deutschland
Wien
Prag Pari»........
London
Italien
Brüssel Budapest
Neuyork . .
Agram. .....
Bukarest......
9 Frankfurt a. M., 30. Äug. Börsen- Jttmmung«bllb. Die Haltung blieb auch Heute fest, wenn auch In einzelnen in der lebten Zeit lebhafter gehandelten und im Kurse erhöhten Papiere Glattstclllingen stattfanden. Im freien Verkehr war wieder ziemlich reges Geschäft. Unter dem Einfluß der Zurückhaltung der Spekulation blieb die Tendenz auf diesem Gebiete schwankend. Benz konnten ihren ansänglichen Stand nicht 6e- hanpten, 309 Hansa Lloyd 220. Chemische Rhe- nania 615. Deutsche Petroleum schtvächer, da sich die Gerüchte über finanzielle Transaktionen nicht
631,- 516,- 525,— 750,- 460,25 373,- 798,- 495,- 418,75
400,-
Drüssel. Antwerpen . Ehristiania Kopenhagen Stockholm ....•• Selsingfors Italien........
London Neuoork Paris . . .
Schweiz........
Spanien Wien (altes). . . , . Deuifch-Oesterr. . . . Prag.........
Budapest..... e
Bulgarien Konstantinopel. . . .
Sahtm:
6*/0 Disch. flriegsanL 4"/0 Dlsch. Reichsanl. 3e/0 Dtsch. Beichsanl. 4 °/0 Preuß Konsol» Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . . Disconto-Gesellschast Dresdner Dann. . . Nationalbank f. D. . Mitteld. (Kreditbank. H.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Bergw.. Gelsenkirch.Dergw. . Harpener Bergbau . Oberschles. Eisenb.-B. Oberjchles. Eisenind. , Phönix-Bergb -Akt.. Bad. Anilin, u. Soda Höchster Farbwerke. Eleklr. A.E.G Schuckert-Werke. . . Felten-Guilleaum», . Daimler Dud.« Eisenw.- Akt. , Adlerwerke 4°/° Hess.Staatsanl. , (Elektron Griesheim.
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Brief 29. August. 30. August.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) „Westminster Gazette" über Deutschland und die deutsche Politik.
London, 29. Aug. (WB.) Die ,W e st - m i n ft e r Gazette" schreibt in einem Leitartikel ^über die kritische Lage in Deutschland, dah man in den letzten Wochen Bericht darüber erhalten habe, dah sich Deutschland beruhige, dah es anfange zu arbeiten, das) die Arbeiter niedrigere Löhne und Heberffunben an- nehrnen und dah sich ein patriotisches Gefühl zeige, die Entschädigungen abzuzahlen. Jetzt kämen Berichte aus Berlin, worin es heiht, das) die innere Lage in Deutschland voller Gefahren und Schwierigkeiten sei. Das liberale Blatt glaubt, das) sich Wirth der Lage gewachsen zeigen werde, sieht jedoch die Schwierigkeiten des Reichskanzlers ein, da er notgedrungen der Exponent seiner Politik sei, die vollkommen unvolkstümlich sein müsse. Wirth habe die Reparativnsbedingu ngen der Alliierten angenommen und sei gerade daran, allen Kreisen Deutschlands schwerbe^astende Steuern aufzuerlegen. Dies werde von den Reaktionären und den Demagogen skrupellos aus- genutzt, die die Regierung beschuldigen, sie den Alliierten ausgeliefert zu haben und den endgültigen Ruin des deutschen Volkes zu verursachen. Die Reparationszahlungen hätten den Sturz der Mark herbeigeführt. Die Preise in Deutschland würden dadurch hochgetrieben. Dies führe zu neuen Arbeiterunruhen und zu Forderungen nach höheren Löhnen. Rur eine sehr geschickte, fähige Regierung könne sich unter all diesen Umständen behaupten. Die Alliierten wurden von Anfang an gewarnt, dah, wenn fie die deutsche Regierung zu hart treffen, fie in ihren Händen zusammenbrechen könne. Sie müßten diese Mahnung, wenn auch spät, s i ch jetzt z u Herzen nehmen. Eine gemäßigte Politik der Alliierten, die sich zum Ziele gesetzt haben würde, die demokratischen Kreise in Deutschland zu konsolidieren und den Militaristen allen Grund für die Erneuerung ihrer Tätigkeit zu nehmen, würde sich den Alliierten in denmächslen drei Jahren reichlichbesah l t machen und ihnen Bürgschaften für ein friedliches Europa verschaffen. Die lange Ver- zogerung^edoch, das Bestehen aus' unmöglich e n Forderungen und die unmög- lichenRadelstichewährendderletzten Jahre hätten die an und für sich schon groben Schwierigkeiten der republikanischen deutschen Regierung ungeheuer vermehrt und den Feuerfres- sern genügend Grund zu der Behauptung gegeben, das) ein entwaffnetes, nichtmillti asiertes Deutschland von seinen Rachbarn keine Gnade erwarten könne. Leider sei es zu spät, um alle Schäden, die angerichlet worden seien, wieder gut zu machen. Die Alliierten würden jedoch hoffent - lichieyt erkennen, das) sie die Pflicht hätten, alles zu tun, was in ihrer Macht stehe, um den Schaden nicht noch größer werden zu lassen. Wirth
Züricher Devisenmarkt.
30. 8.
1.7 11. . . Fr. 125,1) . . Fl. 59,2) . . Kr 89,8) . . Kr. N7.1) . . flr. 8),3) . . Kr 117,33 . . Sh. 97,3) . . Fr 125,1) . - - 23,8)
Kr. Kr. Fr. £ ß.
Fr- Kr.
$ Kr.
2.
befförrgen sollen: der Kurs stellte sich auf 1060. Reuguinea wurden zu wesentlich höheren Kursen gesucht.Daltimore Ohio schwächer.ülnter den Montanpapieren lagen Harpener fest. Auch Rheinstahl und Oberbedarf anfänglich hoher. Der Elektro- martt unterlag später einer ungleichmähigen Tendenz. Während sich für A.E.G., Lahmeyer und Felten u. Guilleaume Kaufinteresse zeigte, schwächten sich Bergmann erheblich ab. Goldschmidt standen vorübergehend in lebhaftem Verkehr. Scheideanstalt gaben bei erster Rotiz 15 Prozent nach. Hirsch-Kupfer schwächer. Der Einheitsmarkt behielt sein festes Aussehen. Gesucht waren u. a. Maschinenfabrik Karlsruhe, Frankfurter Gummifabrik, Zellstoff Berlin und Badische Uhrenfabrik. Das Geschäft war in der zweiten Börsenstunde ruhig. Unter den chemischen Werten bemerkte man Abgabeneigung. Schantungbahn gut behauptet. Bankaktien, wie Berliner Handelsgesellschaft und Deutsche Dank lagen schwächer. Die Börse schloß nicht ganz einheitlich. Privatdiskvnt 3s/< Prozent.
F ran kfvrt a. M., 31. August.
Börsenkurse.
185.
6.185
0.70
7.-
45 85
21.79
25.50
44.40
1.50
587.
3.25
6.95
Schlichtungsausschuft der Provinz Obcrheften.
Sitzung vom 25. August 1921.
Der Dauarbeiterverband erstrebte für die Arbeiter der Zementwarenfabrik Jean Dem u. Co. in Gießen die wöchentliche Auszahlung des Stundenlohnes als Abschlagszahlung auf die Allord- leistungen, sowie eine kurzfristige Abrechnung über den verdienten Akkordlohn. Der Schlichtungsaus- schuß kam noch zu keinem Schiedsspruch, weil über die besonderen Verhältnisse zunächst eine weitere Aufklärung nötig schien.
Die fristlose Entlassung des Detriebsobmannes desselben Betriebes wurde für ungerechtfertigt erklärt.
Der Antrag eines Arbeiters der Gummiwarenfabrik Poppe & Eo. in (Sieben auf Weiterbeschäftigung muhte zurückgewiesen werden, da der Antragsteller mit einer Reihe anderer Arbeiter nur zu einem vorübergehenden Zweck — Erledigung eines dringenden ausländischen Auftrages — angenommen worden war und der Schutz des 812 der Verordnung vom 12. Februar 1920 über die Einstellung und Entlassung von Arbeitern und Angestellten für diesen Fall nicht gegeben ist.
3n zwei weiteren Sachen verständigten sich die Parteien.
Bei den Tonwerken Abendstem ist ein "Betriebsrat neu zu wählen, da mit der Entlassung der Belegschaft bei dem Streik der alte Betriebsrat zu bestehen aufgeh ort hat und die "Bereit* erflärung der Firma, anläßlich der Wiedereinstellung von Arbeitern mit dem Rest des früheren Betriebsrates zu verhandeln, ihn nicht ohne weiteres in feine alten Funktionen wieder einfetzen kann. Der Vorteil der Arbeitnehmer selbst wie
auch die ordnungsmäßige Geschäftsführung lassen es als geboten erschein eir alZbald einen Betriebsrat neu zu wählen und hierbei auch nach Möglichkeit die vei-fchiedenen Berufsgruppen gemäß §22 des Det iebsrätegesetzes zu berücksichtigen Diese Entscheidung traf der Schlichtungsausschuh an Stelle eines Dezirkswirtschaftsrates. Sie ist endgültig.
1486,- 1489,- 147^,501481,50 1870,60 1874,401853,101856,90
125,19 125,40 ----- -----
1 Fahr-ad-rflitel
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3u der am Donnerstag den 1. September 1921, abends
81/, Uhr, im „Postkeller" stattfindenden on77l
Versammlung
werden unsere Mitglieder sowie alle Wohnungsuchenden dringend eingeladen.
Tagesordnung: 1. Bericht über die Tätigkeit der Bereinigung,- 2. Ergänzung des Vorstandes: 3 Verschiedenes.
Im Interesse der Sache wird um zahlr. Erscheinen gebet. Der Vorstand.
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Heate letzter Tag: Sklaven des 20. Jahrhunderts 6 Akte. Ferner: Karlchens nächtl. Verirrung! Lustspiel in 3 Akten.
Ab morgen: Mit Büchse und Lasso 5.Teil. Durch NotundTod 6 Akte. Ferner:
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Sonntag den 4. Sept., Waldbühne Gießen.
Die Waldbühne liegt direkt hinter den neuen Kolonien, links an der Straße nach Lich. Mil der Elektrischen fährt man rote Linie bis auf die Höhe der Licher Straße. Festprogramme sind im Vorverkauf in der Buchhandlung der Pilgermission, Plack- strahe 4, zum Preise von 50 Pf. zu haben.
Etwa 16 Gesangvereine und 14 Posaunenchöre werden mitwirken. Einige auswärligePrediger werden kurze Ansprachen halten. Wer sich mit uns in dem schönen Tempel der Natur (Bottes und seines Wortes
jEimncb und
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30.Nua.8Ubr
30 Mi«, früh
Telenramm aus Dresden
in Amerika konnte nicht soviel Aussehen erregen, wie die aus dem Volksfest auf Oswalds- garten zugunsten der Kriegsbeschädigten aus- gestellte Boa Python oder Abgottschlange, die größte und gewaltigste Schlange der Welt nebst ihrem Begleiter.
WO Mark Belohnung zahle ich jedem, der mir nachweist, daß diese zwei Weltwunder nicht auf Wahrheit beruhen, und lade ergebens! ein 011754 (Dsfar Seifert, Schausteller, Dresden.
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Gießen
Gießen, Frauenklinik.
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sich befanden. Die fehlenden Leichentelle waren
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Saulgau (Wllrttbg.)
31. August 1921
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geb. von Mülmann.
Sas tigtn M fpntme Deröffen gesAbko tot seine Charakle an, dien eines Ha den Mr eine Fifi bisherige gen Han Italien I kehr blei großen ' bunten ßchrgen Für hi( beöingu eines II: gen, die Italien 1 fuhr aus kommen, gefügten an dem Segen Aenderu nut im treten k fehunq vorgesel
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von sachkundiger Hand mittels eines scharfen Instruments vom Körper getrennt worden. Die Leiche befand sich In einem Wäschefack aus braunem Segeltuch der an der Oberseite mi tels eines Vorhängeschlosses verschlossen war. Der Tod der Frau war durch zwei tiefe Stiche l n s Herz herbetgesührt worden. Die Getötete wurde als die Ehefrau Fründt aus Hamburg erkannt. Als Täter wurde der Praktische Arzt D r Fink ermittelt, der mit der Getöteten in Verkehr gestanden hat und seit dein 21. August mit seinem Motorrad verschwunden ist.
mit Gummi- n. Chrom sohle in großer Auswahl
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fei, wie allgemein anerkannt werde, ein ehrlich« fähiger Mann, der unter unglaublich schwierigen Hmflänben sein Bestes tue. Wenn die Regierung Wirth gehen würde, werde wahrscheinlich eine neue lange Periode der Verwirrung für Deutschland und die Alliierten anbrcd>cn. — Die .Westminster Gazette" erklärt, es fei im 3nteref)e der Alliierten wie im 3ntereffe Deutschlands zu wünschen, daß die Sanktionen sobald a 1 s möglich aufgehoben werden. Kein vernünftiger Mann könne daran zweifeln, dah Friede und geregelte Verhältnisse in Deutschland für ganz Europa notwendig seien. Die Schaffung eines stabilen Deutschlands und die Hilfeleistung in Rußland müßten jetzt die Hauptziele der europäischen «Politik sein.
Unterzeichnung des deutsch-italienischen Handelsabkommens.
Berlin, 30. Qlug. Laut .Lokalanzeiger" wurde geflern im Arbeitszimmer des Staatssekretärs von Haniel das d e u t s ch - i t a l i e- Nische Handelsabkommen unterzeichnet. Deutscherseits nahmen außer dem Staatssekretär ©efanöter von Mutlus und Konsul Immelen, italienischerseits Botschafter Frassati und Botschaftsrat ©uarnaro teil.
Neue polnische Untat in Oberschlesien.
Berlin, 30. Aug Dem „Berliner Tageblatt" wird aus Kattowitz gemeldet. Eine neue Kette von polnischen Untaten scheint in Oberschlesien beginnen zu wollen. Am Montag früh ist eine schon lange ausgesprochene Drohung gegen den deutschen Bürgermeister von Lipine (Kreis Deuthen) Dr. Rosner zur Tat geworden. Dr Rosner wurde, als er in den frühen Morgenstunden in seine Wohnung heimkehren wollte von brei Männern angehalten, die ihn um Steuer baten. Er wurde von den drei Männern andauernd verfolgt und, als er im Begriffe war, feine Wohnung zu offnen, durch mehrere Schüsse niedergestreckt.
Die Kämpfe in Marokko.
P a rl s, 30. Aug. (WTB ) Wie dem .Journal" aus Madrid gemeldet wird, haben die Eingeborenen In der Gegend von Larrasch drei spanische Stellungen angegriffen. Die spanischen Truppen wurden gezwungen, zwei davon auszugeben. Einzelheiten fehlen noch aber man fürchtet ein neues ülnglück. Bedenklich sei die Ausdehnung des Aufstandes auf das bisher unberührt gebliebene Gebiet von Larrasch.
Blutige Unruhen in Belgrad.
Paris, 30. Qlug. (WTB) Rach einer „Ma- tin"-Meldung aus Belgrad ist eS dort gestern zu Unruhen gekommen, bei denen zwei Personen getötet und mehrere verletzt wurden. Von den Aufständischen wurden mehrere Bomben geworfen. Die Polizei und die Truppen konnten die Ordnung nur mit Hilfe von PanzerautoS wieder Herstellen.
Ein Arzt als Mörder.
Hamburg, 29 Aug. (Priv.-Tel.) Die Ermittelungen der Staatsanwaltschaft in Altona bezüglich der Leichenfunde in Rienstedten hatten folgendes Ergebnis: Am Morgen des 26. August wurde am Elbstrand in Rienßedten bei Hamburg-Altona der Rumpf einer offenbar vor
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